Parmigiano Reggiano X-Mas Challenge 2014

Parmigiano Reggiano X-Mas Challenge 2014

Drei Jungköche, ein Sternekoch und jede Menge Käse – mit einem spannenden Finale im Sternerestaurant Carmelo Greco ging in Frankfurt die Parmigiano Reggiano Christmas Challenge 2014 am vergangenen Montag in die letzte Runde. Lars Middendorf, zurzeit Chef de Partie im Zwei-Sterne-Restaurant Villa Merton, setzte sich in der Endausscheidung gegen seine beiden Kontrahenten durch. Zum Sieg überreichte Bettina Meetz einen Gutschein über einen halben Laib Käse, ein hochwertiges Kochgeschirrset der italienischen Kultmarke Lagostina, ein Messerset der Serie Chroma type 301 – Design by F.A. Porsche sowie ein Jahresabonnement der Fachzeitschrift Food Service.

Warmer Fond aus Parmigiano Reggiano und Parmaschinken, Rotkohl und Parmesan X-Mas-Style sowie Parmigiano Reggiano mit Rosmarin, Honig und Pinienkernen, das waren die drei Gerichte, mit denen die Jungköche Maurice Fortkord aus dem Sternerestaurant Landhaus Stricker, Lars Middendorf aus der Villa Merton und Nils-Levent Tezcan aus dem Restaurant Rose, ebenfalls ein Stern, im Finale der zweiten X-Mas Challenge angetreten sind. „Das Niveau war in diesem Jahr unglaublich hoch“, erklärt Bettina Meetz von Parmigiano Reggiano.

„Unter allen Einsendungen die drei besten Rezepte auszuwählen, fiel schwer. Die finalen Gerichte schließlich vor sich auf dem Teller zu haben, machte die Entscheidung dann aber noch viel schwieriger. Ich bin froh, dass ich die Wahl am Ende nicht alleine treffen musste.“ Lars Middendorf kochte sich mit seiner weihnachtlichen Parmesankreation auf Platz eins. „Ich habe versucht, den italienischen Hartkäse mit seiner sehr alten Tradition in ein klassisch deutsches Wintergericht zu integrieren“, so der Jungkoch. „Die Kombination aus Parmesan, Rotkohl und Maronen harmoniert perfekt und greift das weihnachtliche Thema auf eine neue Art auf.“

Bewertet wurden die Gerichte der Finalisten mit maximal zehn Punkten in fünf verschiedenen Kategorien: Kreativität, Geschmack, Konsistenz, Harmonie und Präsentation. Sternekoch Carmelo Greco, der nicht nur Mitglied der Jury war, sondern auch sein Restaurant und die Küche für die Entscheidung zur Verfügung stellte, zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der jungen Köche: „Wie schon im letzten Jahr habe ich mich sehr gefreut, drei engagierte und motivierte Jungköche in meiner Küche zu haben“, erklärt er. „Nachwuchsförderung ist eine wichtige Sache, die ich immer gerne unterstütze.“

Auch die restliche Jury war von der hohen Qualität und den drei unterschiedlichen Kreationen begeistert. „Alle drei Finalisten haben großen Ehrgeiz, viel Motivation und Leidenschaft für ihren Beruf gezeigt“, so George Henrici von Lagostina. Auch Szenekoch Thomas Haus aus dem Frankfurter Restaurant Goldman sprach sein Lob für das Siegergericht aus: „Fantastisch. Der Gang ist einfach perfekt.“

Fotos zum Event: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10152632642928124

Matthias Schmidt

Abschied von der Villa Merton

Als Matthias Schmidt 2008 die Villa Merton von seinem ehemaligen Lehrer Hans Horberth übernahm, verteidigte er direkt den Michelin Stern und holte 2012 noch einen zweiten ins Haus. Aus einem der jüngsten Sterneköche wurde so einer der jüngsten 2-Sterneköche der Welt, mit einer hoch geachteten Interpretationsweise der regionalen Küche, ein Botschafter und wichtiger Impulsgeber im Hause Kofler & Kompanie.

Heute spiegelt sich seine enge Zusammenarbeit mit zahlreichen lokalen Erzeugern, Förstern, Jägern und Biologen in jedem Gang seiner Speisekarte wieder. Vom Forelle-Beifuß-Essig-Salat über Rehbock mit Rote Bete, Holunderbeeren, Fichte und Wacholder bis zu Süßdoldenwurzel mit getrockneten Vogelbeeren und Zuckerrübensirup – seine malerisch komponierten Kreationen bringen die Region in ungekannter Vielfalt und Rafinesse auf den Teller.

Doch Matthias Schmidt möchte sich nicht auf dem Erreichten ausruhen. Inspiriert von den Erfahrungen der letzten Jahre sucht er neue Herausforderungen abseits der klassischen Aufgaben eines Küchenchefs. Er wird sein Know-how über die regionale und nachhaltige Gourmet-Küche bald in neuer Funktion einsetzen. Genaueres kann zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht verraten werden.

Umso mehr konzentriert sich seine Arbeit jetzt auf die Villa Merton. In zehn Wochen ist Schluss! Am 18. Dezember 2014 steht Matthias Schmidt zum letzten Mal am Herd. Für seine Gäste bleibt also wenig Zeit, seine Küche noch einmal zu erleben.

Reservierungen unter: www.villa-merton.de

Gewinn Matthias Schmidt**

In Kooperation mit dem Design Hotel Roomers und der Lufthansa Group wird ein unvergesslicher Wochenendtrip für 2 Personen mit Abendessem beim hessischen 2-Sterne Koch Matthias Schmidt verlost

Matthias Schmidt zelebriert den letzten Sommer seines Gourmetrestaurants in der Villa Merton, bevor er gemeinsam mit seinem Team dazu aufbricht sein Gastronomiekonzept entsprechend des Leitfadens der ‚deutschen Nova Regio Küche‘, an anderer Stelle neu umzusetzen. Um den Abschied gebührend zu feiern verlost der Sternekoch gemeinsam mit dem Premium Caterer Kofler & Kompanie, dem Design Hotel Roomers und der Lufthansa Group einen exklusiven Wochenendtrip für 2 Personen in die hessische Landeshauptstadt.

Schmidt, der für seinen eigenen Stil und Feingefühl sowie für die Regionalität und Nachhaltigkeit der Produkte bekannt ist, sorgte dank seiner Experimentierfreude bereits für einige kulinarische Entdeckungen. Passend zur Jahreszeit, ist er momentan den Sommer-Aromen auf der Spur.

Die glücklichen Gewinner werden vom 2-Sterne-Koch persönlich am Freitag Abend, den 29. August, bekocht und nächtigen im Superior Room des Hotel Roomers in der Nähe des Main. Der Samstag kann ganz individuell gestaltet werden: z.B. mit einem Frühstück im Roomers, bevor es entweder in den hoteleigenen Spa- und Fitnessbereich oder auf Erkundungstour in der Innenstadt geht. Die An- und Abreise wird deutschlandweit von der Lufthansa Group übernommen.

Inbegriffen im Package für 2 Personen sind:
5-Gang Menü mit Weinbegleitung in der Villa Merton, am Freitag, den 29. August
Hin- und Rückflug nach Frankfurt innerhalb Deutschlands (Fr, 29.8. & So,31.8.)
2 Übernachtungen im Superior Room des Design Hotels Roomers (inklusive Frühstück und Nutzung zum Spa- & Fitnessbereich)

Um an dem Gewinnspiel, das bis zum 7. August 2014 läuft, teilzunehmen, beantworten Sie bitte die Frage zu dem Gewinnspiel- Video unter folgendem Link:
http://www.sommer-gewinnspiel.de/

Lars Middendorf

Lars Middendorf aus der Villa Merton gewinnt Nachwuchspreis – Mit einer hervorragenden Menükomposition, die traditionsreichen Whiskey mit innovativer Nova-Regio-Küche vereint, überzeugte der Jungkoch die Jury der Seehotel Talisker Trophy

Im Rahmen des 4. Whisky-Tastivals konnte sich Lars Middendorf beim Wettbewerb um die diesjährige Seehotel Talisker Trophy für Nachwuchsköche im Rhein-Main Gebiet gegen seine Mitbewerber durchsetzen. Insgesamt acht Jungköche stellten im Seehotel Niedernberg am 1. März 2014 ihr Können unter Beweis und zeigten mit ihren kulinarischen Kreationen rund um das Thema Whisky viel Ideenreichtum und präsentierten Kochhandwerk auf höchstem Niveau. „Ich bin stolz, dass Lars Middendorf diesen Wettbewerb mit seinen eigenen Ideen und seiner persönlichen Umsetzung gewonnen hat.Er hat schon jetzt in seinen jungen Jahren einen eindeutigen erkennbaren Stil.“ sagt Matthias Schmidt, Chefkoch der Villa Merton.

Die Teilnehmer des Wettbewerbs bereiteten ein Menü bestehend aus freien Amuse Gueules, einer Vorspeise mit Jakobsmuscheln und eines Hauptgerichts mit Lammkarree und Talisker Whisky zu. Das Siegermenü von Lars Middendorf bestehend aus einem Amuse Gueules aus Kartoffel, Röstzwiebel, Frischkäse und Roter Beete, einer Vorspeise aus gebratenem Jakobsmuscheltartar, eingelegtem Lauch und Dillsud sowie Lammkarree mit Graupen-Grünkohlrisotto, geräucherter Zwiebel, Topinambur und Whiskyessig-Gelee bestach durch seinen durchgängigen Stil. Auch beim Cocktailwettbewerb gewann Middendorf mit seinem Cocktail „Karlson“, einer Mischung aus Talisker Whisky mit einreduziertem Sanddornsaft, den ersten Platz.

Preisträger des Jungkochwettbewerbs:
Lars Middendorf Villa Merton, Frankfurt (1. Platz)
Kevin Koch, Intercontinental Frankfurt (2. Platz)
Stefan Fäth Jagdhotel Rose, Miltenberg (3. Platz)

Jurymitglieder:
Die fachkundige Jury war besetzt mit Bernd Kolb, Berufsschullehrer und Vorsitzender des Köchevereins Aschaffenburg/ Miltenberg, Heiko Schwab, Verkaufsdirektor Edgar Fuchs GmbH, Aschaffenburg, Marco Richter, Kundenfachberater Außendienst Frische Paradies ehemals Küchenchef Amador in Langen & Wiesbaden, Achim Krutsch, Küchenchef Schafhof Amorbach und Hermann Münch, ehemals Vorsitzender vom Verband der Köche Bayern & Top Ausbilder 2004.

Die Küche in der Villa Merton zelebriert eine strikte Hingebung der regionalen und biologischen Küche bis ins Detail, auf hohem, originellem Niveau. Zusammen mit seinem achtköpfigen Team kocht Matthias Schmidt mit Akribie und Konsequenz; der gebürtige Frankfurter gilt als Wegweiser der „Nova-Regio Küche“ und zeichnet sich durch seine Konsequenz, Ambition und Innovation aus. Als Gast erleben Sie ein Tribut zu Lebensmitteln in einfachster Form, verarbeitet mit Respekt, Präzision und einem Hauch künstlerischer Raffinesse.

www.villa-merton.de

Matthias Schmidt

Das 2-Sterne Restaurant Villa Merton verlässt die Räumlichkeiten in dem Union International Club

Erst kürzlich verteidigte Chefkoch Matthias Schmidt den zweiten vom Guide Michelin verliehenen Stern und bestätigte damit seine außerordentliche Position in der deutschen Spitzengastronomie. Nun suchen Kofler & Kompanie nach neuen Räumlichkeiten, welche die Vision des Restaurants optimaler fördern. Ziel ist es das Gastronomiekonzept entsprechend des Leitfadens der ‚deutschen Nova Regio Küche‘, an anderer Stelle ganzheitlich umzusetzen.

Nach 14 Jahren vertrauensvoller Zusammenarbeit haben sich Kofler & Kompanie dazu entschlossen: „Es war eine tolle und sehr wichtige Zeit sowohl für uns als Firma als auch für mich persönlich. Wir haben viele spannende Kontakte geknüpft und uns immer sehr wohl gefühlt, jedoch sehen wir keine deutlichen Möglichkeiten für die Weiterentwicklung der Küche von Matthias Schmidt an diesem Ort. Für unsere Vision brauchen wir ein neues Umfeld.“ erklärt Klaus Peter Kofler seine Entscheidung.

„Es war eine sehr gute Zeit und hat großen Spaß gemacht. Ich bin meiner Mannschaft und dem Union International Club dankbar, dass ich mich an diesem Ort so viel weiter entwickeln konnte. Jetzt ist die Zeit gekommen mit unserer Arbeit den nächsten Schritt zu gehen und ich darf versprechen, es dürfen alle gespannt sein.“so Matthias Schmidt.

Bis zum Ende des Sommers soll die Entscheidung bekanntgegeben werden an welchem Standort Matthias Schmidt und sein Team ihre außergewöhnlichen Kreationen weiterhin servieren. Der Fokus liegt dabei auf dem Rhein-Main-Gebiet und im besonderem auf der Metropole Frankfurt. Anfang 2015 wird Kofler & Kompanies und Matthias Schmidts neue Location dann eröffnet.
Bis dahin setzt sich die Arbeit in dem Union International Club weiter fort.

Wie BISS mitteilte wird der neue Pächter in der Villa Merton der sympathische Andre Großfeld* sein.

Gault Millau 2014 – Hessen

Drei hessische Köche verbessern sich dieses Jahr nach dem Geschmack der französischen Gourmetbibel Gault&Millau in jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird:

 Ingo Bockler vom „Hohenhaus“ in Herleshausen, „durch dessen Küche ein Ruck ging. Man schmeckt es bei der gebratenen Rotbarbe mit schwarzer Olivenmarmelade und dezenten Zitronenzesten oder den Jakobsmuscheln mit geschwenkten Lauchzwiebeln und hauchdünnem Kalbskopf“,

 Markus Medler vom „Hessler“ in Maintal, der „zarte gegrillte Calamaretti aromenreich auf cremigem, salbeiwürzigem und mit Paprika angereichertem Risotto samt gebackener Kapern oder geschmorten Schweinebauch mit Honiggurke, Feigen und Kreuzkümmel zubereitet“,

 Adalbert Seebacher vom „Kraftwerk” in Oberursel, „hinter dessen scheinbar unbekümmerter Leichtigkeit bei einer Cremesuppe von der Steckrübe mit Garnelen und Chorizo oder einer Komposition von Garnele, Jakobsmuschel, Tomate und Vanille nebst gebackener Parmesan-Risoni-Kugel ein sehr genaues und harmonisches Abschmecken steckt“.

Sie bekommen in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 jeweils 16 Punkte, die für einen „hohen Grad an Kreativität und Qualität“ verliehen werden. Der Frankfurter Mario Lohninger, der neben seinem eigenen Restaurant auch das fünf Minuten entfernte „Holbein’s“ betreut, hob auch dessen Küche auf 15-Punkte-Niveau, beispielsweise durch „umwerfend gute, geschmorte Short Ribs vom US-Beef mit gedämpfter, leicht süßlicher tropischer Yams-Wurzel und nussig-buttrigen Edamame-Bohnen aus Japan und köstlicher Sauce aus Pflaumenwein“.

Auf 15 Punkte verbessern sich dank eindrucksvoller Gerichte:
           
 Ralf Dörr vom „Bartmann’s Haus“ in Dillenburg („Bresaola vom Nebraska-Beef mit einer Variation von der Ochsenherztomate“),

 Thomas Haus vom „Goldman“ in Frankfurt („auf einem kleinen Holzkohlegrill serviertes XXXL-Kalbskotelett mit schönem Kalbsjus, gerösteten kleinen Kartoffeln, jungem Knoblauch, Knollensellerie-Mus, glasiertem Gemüse und frischen, in peppiger Gremolata-Würze gebratenen Waldpilzen“),

 Alfred Friedrich vom „Lafleur“ in Frankfurt („Taubensalat mit Entenleber-Omelette, jungem Lauch und Wildkräutern“).

Dieselbe Note erhalten auch Uwe Weber vom Restaurant „Emma Metzler” in Frankfurt und André Grossfeld vom „Grossfeld – Gastraum der Sinne” in Friedberg, die jeweils einen Punkt weniger als im Vorjahr bekommen. Weber enttäuschte die Tester, weil „eine bläulich-grüne Kräuteressenz, in der ein gebackenes Hühnerei und ein Blauschimmelkäse-Honig-Crostino beeindrucken sollten, nichtssagend wirkten oder Tsarskaya-Austern mit pink-krassem Wodkagelee ziemlich künstlich erschienen“. Bei Grossfeld fragen die Kritiker: „Ist die Küche bei Sinnen, wenn sie im Menü nach auf der Haut gebratenem Kabeljau in Holunderschaum auf der Haut gebratenen Zander mit Radieschen, Rettich und Avocadomousse und dann auf der Haut gebratenen Dorsch mit Chicorée, Zitrusfrucht und Safranschaum bietet?“

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Hessen teilen sich mit jeweils 17 Punkten für eindrucksvolle Gerichte:

 Patrick Bittner vom „Restaurant Français“ in Frankfurt („Die Kombination von Osietra-Kaviar, Gin und Gurke scheint auf den ersten Blick ungewöhnlich, harmoniert aber auf den ersten Biss“),

 Carmelo Greco vom „Carmelo Greco“ in Frankfurt („Milchferkel mit Krusteln, karamellisiertem Apfel und Ananasconfit“),

Andreas Krolik vom „Tigerplast“ in Frankfurt („roh marinierte Gelbflossenmakrele,
    Taschenkrebssalat, Blumenkohlcreme und zartes Curryeis“),

Dirk Schröer vom „Schwarzenstein“ in Geisenheim („Seltsam anmutende Allianzen wie Iberico-Schwein mit seinen Bäckchen à la rheinischer Sauerbraten und seinem Filet mit gerösteten Pumpernickelbröseln und einem mit Gruyère vermischten Rosinenragout erreichen eine ungeahnte Harmonie am Gaumen“),

Matthias Schmidt von der „Villa Merton“ in Frankfurt („ignoriert Hummer, Gänseleber und Co., bevorzugt heimische Produkte wie Sellerie und serviert ihn in Salatsaft und Johannisbeerstrauch-Emulsion gebadet, als gefrorenen Knollensellerie und sehr einreduzierten Saft mit Majoran und Knoblauchrauke“),

Patrick Spies vom „L’Etable“ in Bad Hersfeld („würzig angemachtes Tatar im Glas, darüber lauwarme gelierte Ochsenschwanzessenz, leicht aufgeschlagene Crème fraîche und hoch aromatischer Kräuterschaum)“,

Christoph Rainer von der „Villa Rothschild“ in Königstein, der einen Punkt verliert, weil die Tester „heuer mit der bislang hochgelobten Küche nicht ganz glücklich waren. So ging die roh marinierte Entenstopfleber mit leicht bitterer Note keine glückliche Verbindung mit Tomatensorbet und Pinienkern-Emulsion ein“.

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 76 Restaurants in Hessen. 64 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen auch die neu eröffneten oder erstmals bewerteten Lokale „Heyligenstaedt“ in Gießen sowie „Die Scheuer“ in Hofheim (jeweils 14 Punkte), „Lindenallee“ in Bad Homburg und „Marburger Esszimmer“ in Marburg (je 13 Punkte).
    
Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in Hessen acht langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt sieben neu auf, zehn werden höher, 15 niedriger bewertet. Drei Küchenchefs verlieren die begehrte Kochmütze. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer
31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN: 978-3-86244-487-8  Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Hessen
17 Punkte
Carmelo Greco, Français, Tiger-Restaurant und Villa Merton in Frankfurt
Schwarzenstein in Geisenheim
L’Etable in Bad Hersfeld
Villa Rothschild*** in Königstein

16 Punkte
Kronenschlösschen in Eltville
Philipp Soldan in Frankenberg/Eder
Erno’s Bistro, Holbein’s*und Lohninger in Frankfurt
Hohenhaus* in Herleshausen
Hessler* in Maintal
Kraftwerk* in Oberursel
Navette in Rüsselsheim
Ente in Wiesbaden

15 Punkte
Bartmann’s Haus* in Dillenburg
Adler Wirtschaft in Eltville
Biancalani, Emma Metzler***, Goldman*, Heimat, Lafleur*, Max on One und Weinsinn in Frankfurt
Grossfeld*** in Friedberg
Schützenhof in Glashütten/Taunus
Hohenhaus in Herleshausen
Ox in Hilders/Rhön
Zur Krone in Höchst/Odenwald
Sänger’s und Schellers in Bad Homburg
Landgut Falkenstein in Königstein
Schaumahl in Offenbach

*Aufsteiger   **Newcomer  ***Absteiger

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Matthias Schmidt

Jens Darsow befragt Matthias Schmidt, Küchenchef** des Restaurant Villa Merton in Frankfurt

Interview

  1. Was charakterisiert in Ihren Augen einen Genießer?
    Ruhe und Zeit – jemand der sich zurücklehnen kann um zu genießen.
  2. Mit wem würden Sie gern mal ein Menü kochen?
    Mit meinem Sohn (2 Jahre alt).
  3. Mit wem würden Sie am liebsten mal Essen gehen und wo?
    Mit meinem zukünftigen Geldgeber für ein neues Restaurant zu Grant Achatz ins Alinea.
  4. Welches ist ihr Lieblingsfisch und wie zubereitet?
    Loup de mer (aus nachhaltigem Fischfang oder Zucht) – gebraten.
  5. Ihr Hauptcharakterzug?
    Loyalität.
  6. Ihr Motto?
    „Zufrieden sein mit dem was man hat!“
  7. Ihr Lieblingsgericht?
    Strammer Max mit Kalbskopf.
  8. Was essen Sie überhaupt nicht?
    Gekochte Leber.
  9. Was wollten sie als Kind partout nicht Essen?
    Apfelpfannkuchen.
  10. Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?
    Strammer Max.
  11. Welche regionale Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?
    Meine Frau.
  12. Welche regionale Spezialität mögen Sie am liebsten?
    Grüne Sauce mit Eiern.
  13. Ihr Lieblingsrestaurant in der Region?
    Ich habe zu wenig Zeit um essen zu gehen – aber wenn dann gerne in die „Heimat“ in Frankfurt.
  14. Ihr Lieblingsrestaurant außerhalb der Region?
    Nuno Mendes in London.
  15. Welchen Küchenchef (lebend) bewundern Sie am meisten?
    Ich bewundere alle die jeden Tag auf höchstem Niveau arbeiten.
  16. Der ideale Chef muss wie sein?
    Loyal, ausgeglichen, gerecht und fordernd.
  17. Der ideale Sous Chef muss folgende Eigenschaften haben?
    Den Küchenchef verstehen!
  18. Welche Fehler in der Küche entschuldigen Sie am ehesten?
    Wenn jemand das Wissen noch nicht hat – darf er auch einen Fehler machen – das ist ok.
  19. Ihr größter Fehler?
    Koch zu lernen! Ich bin aber sehr glücklich mit der Entscheidung.
  20. Welche Eigenschaften schätzen Sie bei Köchinnen am meisten?
    Ich habe als Küchenchef leider noch nie mit einer Köchin zusammen gearbeitet.
  21. Ihr Lieblingsurlaubsland oder Region?
    Malediven.
  22. Welches Land würden Sie gern mal 4 Wochen bereisen und die jeweiligen Spezialitäten, die Küche und die Leute kennen lernen?
    Asien.
  23. Ihr Lieblingsgetränk?
    Saft.
  24. Ihr Lieblingswein?
    Ich trinke keinen Alkohol.
  25. Champagner genieße ich am liebsten ( wo und wann )?
    Ich trinke keinen Alkohol.
  26. Ihre heimliche Leidenschaft?
    Meine Familie.
  27. Ihre Lieblingsbeschäftigung?
    Meine Familie.
  28. Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
    Terra Madre
  29. Wie viele Kochbücher haben Sie?
    Ca. 50
  30. Welches ist Ihr Lieblingsfilm?
    L.A. Crash
  31. Was schätzen Sie an Ihren Freunden am meisten?
    Dass sie da sind.
  32. Nachhaltigkeit in der Küche bedeutet für mich?
    Food sowie Non-Food – darauf achten, dass man nachhaltig und wertebewusst arbeitet
  33. Was war Ihre schlimmste Küchenpanne?
    Als Commis bei Hans Horberth hatte ich auf einem Function nicht gesehen, dass auch Kartoffelsuppe an dem Abend geschickt werden sollte. Ich hatte dementsprechend auch keine vorbereitet. Als dann 25 Portionen abgerufen worden sind – war keine da! Der Sous Chef hatte dann noch schnell eine Kartoffelsuppe „gezaubert“.
  34. Mit wem würden Sie gern mal eine Nacht in der Küche verbringen?
    Sandmännchen

 

Name:
Schmidt
Vorname:
Matthias
Geburtstag:
06.06.1981
Geburtsort:
Frankfurt/Main
Wohnort:
Frankfurt/Main

Stationen

Restaurant Villa Merton, Frankfurt/Main

Restaurant Speisemeisterei, Stuttgart
Dorint Sofitel Söl`ring Hof, Sylt
Restaurant Villa Merton, Frankfurt/Main
Steigenberger „Frankfurter Hof“, Frankfurt/Main

Ausbildung zum Koch beim Hessischen Rundfunk

 
Matthias Schmidt
Restaurant Villa Merton
Am Leonhardsbrunnen 12
60487 Frankfurt/Main

www.villa-merton.de

Villa Merton mit neuem Küchenchef

Nachfolger von Hans Horberth steht fest

Matthias Schmidt, bisheriger Sous Chef des Restaurants Villa Merton im Union International Club, übernimmt als Nachfolger von Hans Horberth die kulinarische Leitung des Frankfurter Top-Restaurants. Gemeinsam mit Restaurantleiter Uwe Lorenz, vormals wirkend im sterne-gekrönten Restaurant Tandreas, wird er das erfolgreiche Team des renommierten Gourmet-Tempels aus dem Portfolio von Kofler & Kompanie weiterführen.

Matthias Schmidt unterstützte schon in den Jahren 2004 und 2005 das Team um Hans Horberth. Er kehrte im Februar 2008 nach Stationen im renommierten Sterne-Restaurants auf Sylt bei Johannes King und in Stuttgart bei Martin Öxle in die Position des Sous Chefs und Stellvertreters von Hans Horberth in die Villa Merton zurück.

Nach mehr als 7 Jahren erfolgreichen Wirkens in der Villa Merton im Union International Club im Frankfurter Westend verlässt Küchenchef und gastronomischer Leiter Hans Horberth das Sterne-Restaurant und verlegt seinen Wirkungskreis nach Nordrhein-Westfalen. (Quelle DieBestenKoeche.com )

Sebastian Roisch

Neuer Pâtissier sorgt für süße Highlights im Ivory Club

Für raffinierte neue Dessertkreationen im legendären Ivory Club sorgt seit Anfang Mai der neue Pâtissier Sebastian Roisch. Der 33-jährige Dresdner war zuvor drei Jahre lang in der besternten Villa Merton in Frankfurt als Chef-Pâtissier tätig und bringt alle Voraussetzungen mit, um die edlen indisch inspirierten Menüs im Ivory Club durch seine kongenialen Desserts wie Tonkabohnen-Eis oder mit Curry gewürzte Sorbets zu ergänzen. Eine seiner Kreationen ist bereits nach kurzer Zeit zum Favoriten der Club-Gäste geworden: Die Ananas Creole mit Brownie-Vanilleeis. Die Herstellung dieses Desserts ist zwar sehr aufwändig, denn das Herzstück ist eine mehrere Tage eingelegte und dann gegrillte Ananas, aber der einmalige Genuss ist jeden Aufwand wert.

„Im Ivory Club habe ich freie Hand in Punkto Pâtisserie und kann mich sowohl indischer als auch US-amerikanischer Einflüsse bedienen“, sagt der gelernte Koch, der per Zufall zum Pâtissier wurde. Nach einem schweren Unfall vor einigen Jahren war er als Koch eine Weile nicht voll einsetzbar, weshalb ihn sein damaliger Küchenchef an den Dessert-Posten versetzte. Schnell fand er Gefallen an den Süßspeisen und ist nun seit Jahren mit großer Leidenschaft Pâtissier.

Die Kochausbildung absolvierte Roisch in einem Gasthof in Nürnberg, danach machte er Station im Colombi Hotel Freiburg und im Restaurant „Lorenz Adlon“ im Hotel Adlon Berlin, wo er von 2000 bis 2003 als Chef-Pâtissier tätig war. Als nächstes übernahm er im Zwei-Sternerestaurant Hummerstübchen in Düsseldorf die Positionen Chef Garde-Manger und Chef-Pâtissier, danach folgte die Anstellung im Frankfurter Sternerestaurant Villa Merton unter Hans Horberth.

www.ivory-club.de

Marcellinos Top 20 Deutschland

Top 20 Deutschland

Aufgepasst! Hier kommen die Besten der Besten. Die 20 Top-Adressen für ganz Deutschland in der Kategorie Luxus. Holen Sie sich doch einmal die Inspiration für ein festliches Weihnachtsessen, ein edles Silvestermenü oder einfach so… weil Sie sich ein einmaliges Gourmet- Erlebnis verdient haben. Hier ist bestimmt für jeden Anlass etwas dabei.

Und da sind sie, udie 20 Gewinner im druckfrischen Marcellino’s Restaurant Report Deutschland 2008:

Dieter Müller Restaurant – Bergisch Gladbach
Schwarzwaldstube – Baiersbronn
Bareiss Restaurant – Baiersbronn
Steinheuers Restaurant – Bad Neuenahr
Aqua – Wolfsburg
Jacobs Restaurant – Hamburg
Haerlin – Hamburg
Kastell – Wernberg-Köblitz
Jörg Müller – Sylt
Villa Merton – Frankfurt
Hummer-Stübchen – Düsseldorf
Im Schiffchen – Düsseldorf
Résidence – Essen
Heinz Winkler Restaurant – Aschgau im Chiemgau
schwarz Das Restaurant – Heidelberg
Wielandshöhe – Stuttgart
Pattis Gourmetrestaurant 151 – Dresden
Hugos – Berlin
Fischers Fritz – Berlin
Königshof – München

www.marcellinos.de

Die 200 besten Deutschen Restaurants finden Sie unter www.haiku-liste.de