Gastro-Gründerpreis 2015

Aus alt mach neu: Am 28. September 2015 wurden die sechs Gewinner des Gastro-Gründerpreis 2015 auf der Berlin Food Night ausgezeichnet. Mehr als 325 Gastronomiegründer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bewarben sich um den begehrten Preis. Die 12-köpfige Expertenjury wählte die besten Gründungsideen, die sie mit Innovation, Know-how, Gründergeist und solidem Unternehmertum überzeugten. Die Gewinnerkonzepte vereinen Tradition und Innovation. Dabei gehen viele der Gründer zurück zu den Wurzeln und verleihen Klassikern wie Eiscreme, Haferbrei, Stulle & Co. den Aha-Effekt, der Appetit auf mehr macht:

Woop Woop Icecream
Friedrichstraße 48, 10117 Berlin – www.woopwoopicecream.de
Link zum Film: http://youtu.be/iwQb2jClWvY
Die traditionelle Speiseeisherstellung revolutionieren und neu erfinden? Woop Woop Icecream hat es geschafft! Mit -196 °C kaltem Flüssigstickstoff zaubern der Physiker Boris König und der Betriebswirt Philipp Niegisch vor den Augen ihrer Gäste innerhalb weniger Sekunden die frischesten Eiskreationen aller Zeiten. Über das spektakuläre und einzigartige Live-Erlebnis mit Charme staunen nicht nur ihre Kunden, sondern auch die Jury des Gastro-Gründerpreis.

Stullenbüro
Görlitzer Straße 37, 01099 Dresden – www.stullenbüro.de
Link zum Film: http://youtu.be/cQ_g5hZWVYw
“Warum gibt es keine Stulle to go?”, grübelte Kommunikationsdesignerin Luisa Dlugay mit ihrer Mutter bereits vor vielen Jahren. Im Stullenbüro schmiert die junge Gastronomin nicht nur Butter aufs Brot. Mit ausgefallenen, selbst kreierten Aufstrichen wie Blaubeer-Pinienkern-Pesto oder Rhabarber-Chutney macht sie die Stulle zum gesunden, salonfähigen „Feel good Fast Food“ – hochwertig, frisch und zeitgemäß. Die schnöde Stulle als kulinarischer Leckerbissen? Kaum zu glauben, aber wahr!

Sterling’s Jamaican Catering
Am Wiesenweg 29, 97262 Erbshausen – www.sterlings.de
Link zum Film: http://youtu.be/tPsqOkxe6XQ
Karibische Küche gepaart mit kühlem Craft Beer – eine prickelnde Kombination. Genau damit trifft Sterling’s Jamaican Catering den Geschmack der Jury. Die Biersommeliere Ines Bergauer und der Koch Vinroy Sterling aus Erbshausen kombinieren internationales Craft Beer mit traditionellem jamaikanischen Essen zum karibischen Erlebnis. Das sympathische Gründerteam vereint damit verschiedene Kulturen und bricht mit der Tradition, Wein als klassisches Beigetränk zu servieren.

Lucky Lunch
In den Rohwiesen 23 b, 63303 Dreieich – www.luckylunch.de
Link zum Film: http://youtu.be/wSOobpfWows
Food Trucks aufgepasst: Die Food Bikes von Lucky Lunch erobern die Straßen! Umweltfreundlich, ohne Lärm und Abgase rollen die Räder von Dirk Quasten durch die Frankfurter Straßen und beliefern ihre Gäste mit einem Mittagsessen, das jede noch so schlechte Stimmung aufhellt. Da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, hält Lucky Lunch trotz des begrenzten Platzes für jeden etwas Passendes parat: Die wandelbaren Fahrräder tragen unterschiedliche Gerichte auf den Gepäckträgern.

Haferkater
Boxhagener Straße 76 – 78, 10245 Berlin – www.facebook.com/Haferkater
Link zum Film: http://youtu.be/eU9Im1M69Zw
Gegen den Einheitsbrei beim Frühstück: Für die drei Jugendfreunde Leandro Burguete, Anna Schubert und Levin Siert ist Porridge ihr täglich Brot. Das Gründerteam befreit den Haferbrei vom verstaubten Image und verfeinert ihn mit kunterbunten, gesunden Zutaten. Von wegen geschmacklos – Haferbrei wird zum Trendgericht! Den Gästen schmeckt’s. Auch die Jury des Gastro-Gründerpreis hat das sympathische Team mit seiner Expertise und Leidenschaft überzeugt.

HavelGut
Kladower Damm 217, 14089 Berlin – www.havelgut.de
Link zum Film: http://youtu.be/yROWiU3s3xU
Bauer sucht Frau einmal andersrum: Die erfahrene Gastronomin Antje Matthes träumte schon lange von einem eigenen, nachhaltigen Restaurant. Bei ihrer Suche trifft sie auf den Bauern Christian Heymann und seinen Acker. Die Idee zum HavelGut ergibt sich fast von selbst. Das sympathische Team bringt Speisen direkt vom Acker auf den Teller. Alles, was die eigene Ernte hergibt, wird verwertet. In idyllischem Ambiente setzt das HavelGut Nachhaltigkeit auf sympathische Weise konsequent um.

Jedem Gewinner steht ein eigener Mentor aus dem Kreis der Jury mit Rat und Tat zur Seite. In diesem Jahr engagieren sich folgende Jurymitglieder:
Christian Rach, Gastronomieexperte
Enie van de Meiklokjes, Moderatorin und Backexpertin
Heinz ‚Cookie’ Gindullis, Gastronom und Nachtclublegende
Vanessa Koch, Gastronomie- und Service-Coach
Sophia Hoffmann, Vegane Köchin und Food Bloggerin
Alexander van Hessen, Berlin Food Week
Marcus W. Mosen, ConCardis
Werner-Ulrich Lange, Melitta Professional
Erich Nagl, ETL ADHOGA
Alexander Thürer, fizzz Magazin
Pawel Rychlinksi, MasterCard
Jakob Schreyer, orderbird

Die Sieger erhalten ein pralles Komplettpaket für Gründer im Wert von je über 10.000 Euro:
5.000 Euro Startkapital

Unterstützung durch den eigenen Mentor
Gründungsberatung durch die ETL ADHOGA
iPad-Kassensystem von orderbird inklusive iPad Air und Jahreslizenz
Gutschein für ein Melitta-Kaffeesystem im Wert von 1.000 Euro
Barista-Kompakt-Kurs an der Berlin School of Coffee
Mediale Unterstützung, u.a. durch Gründerportrait im fizzz Magazin
Professionelles Foto-Shooting

Stimmen aus der Jury
Sophia Hoffmann
„Ein innovatives Konzept mit Machern, die Lust haben, ihre Gäste
täglich aufs Neue zu begeistern – diese Kombination gehört für mich zu einem Gründungskonzept, das der Gastro-Gründerpreis unbedingt fördern sollte“, beschreibt Vanessa Koch, Gastronomie-Coach ihre Erwartungen an die Gewinner.

Christian Rach
Gastronomieexperte Christian Rach betont die unternehmerische Seite einer Gastronomiegründung: „Ein Koch, der nur Liebe zum Essen, aber kein Unternehmer-Gen mitbringt, sollte die Finger von der Selbstständigkeit lassen. Wenn man nicht in der Lage ist, unternehmerisch zu denken und zu handeln, braucht man unbedingt einen Partner, der die wirtschaftliche Seite perfekt abdeckt. Ansonsten ist Scheitern vorprogrammiert.“

Vanessa Koch
„Mit einfachen aber grandiosen Ideen, die nicht nur wirtschaftlich gut durchdacht sind, sondern auch die Themen Nachhaltigkeit, Originalität und Service großschreiben, konnten mich die Teilnehmer des Gastro-Gründerpreis dieses Jahr beeindrucken“, ergänzt die vegane Köchin und Food Bloggerin Sophia Hoffmann.

Erich Nagl
Erich Nagl von der ETL ADHOGA fasst die Zutaten für einen erfolgreichen Start in der Gastronomiebranche zusammen: „In erster Linie ist es der unbedingte Glaube an sich selbst und an die eigene Vision, gefolgt von der Bereitschaft, Entbehrungen hinzunehmen und viel zu arbeiten. Erst an dritter Stelle kommt das notwendige Kapital. Es geht nicht ohne, aber es ist nicht das Wichtigste.“

Über den Gastro-Gründerpreis
Der Gastro-Gründerpreis prämiert seit 2014 die besten Gründungskonzepte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Gründungsinitiative wird initiiert und veranstaltet von orderbird, dem Anbieter des Nr. 1 iPad-Kassensystems für die Gastronomie. Ermöglicht wird der Gastro-Gründerpreis von den Partnern ConCardis, dem erfahrenen Spezialist für bargeldlose Zahlungen, MasterCard, dem führenden Anbieter für Zahlungsverkehrslösungen, Melitta Professional, dem Experten für professionelle Kaffeezubereitung und ETL ADHOGA, der Steuerberatung für Hoteliers und Gastronomen. Als Sponsoren fördern Vöslauer Mineralwasser, die Berlin School of Coffee, die Kaffeetrainer für Profis, die Berlin Food Week, sowie der Medienpartner fizzz die Gründerinitiative für die Gastronomie.

Gastro-Gründerpreis 2015 startet

Der Startschuss für den „Gastro-Gründerpreis 2015“ (www.gastro-gruenderpreis.de) ist gefallen. Gesucht werden ab sofort innovative und kreative gastronomische Gründungskonzepte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die 11-köpfige Expertenjury um die Gastronomieexperten Christian Rach, Vanessa Koch und Moderatorin Enie van de Meiklokjes wählt die fünf überzeugendsten Gründungskonzepte aus. Die fünf besten Ideen werden mit Gewinnen im Wert von insgesamt über 50.000 Euro prämiert.

„Der Gastro-Gründerpreis ist die logische Schnittstelle zwischen Experten der Branche und Gründern, die meist noch am Anfang ihrer gastronomischen Verwirklichung stehen. Als Plattform ermöglicht er nicht nur den Austausch von Fachwissen und Erfahrung, sondern macht angehenden Gastronomen Mut für die Realisierung ihrer Ideen – und liefert die nötige Hilfe in der Startphase“, erläutert der Initiator des Wettbewerbs, Jakob Schreyer, Gründer und CEO von orderbird.

Was macht ein Gründungskonzept erfolgreich? Man nehme eine gute Idee, Selbstbewusstsein, Kreativität und Kompromisslosigkeit und vermenge sie zu einer leckeren Gründungsidee. So einfach das klingt, ein Universalrezept für eine erfolgreiche Gastronomie existiert nicht. Ein handfestes Finanzkonzept, Fachwissen, die Standortwahl und der Blick für Trends und die Zielgruppe machen den Unterschied, um langfristig den Kochlöffel in der Hand zu behalten.

Ob veganes Restaurant, Vintage-Café, Craft Beer Bar, uriger Biergarten, Szeneclub, Paleo-Food oder Food Truck – teilnehmen können Gastronomie-Gründer aus allen Bereichen, die ihre Eröffnung planen oder seit dem 1. August 2014 eröffnet haben. Die fünf überzeugendsten Gründungskonzepte werden mit einem prallen Komplettpaket im Wert von je über 10.000 Euro unterstützt:

5.000 Euro als Startkapital
Unterstützung durch eigenen Mentor
1-tägige Gründungsberatung durch die ETL ADHOGA
iPad-Kassensystem von orderbird inklusive iPad Air und Jahreslizenz
Gutschein für ein Melitta-Kaffeesystem im Wert von 1.000 Euro
Barista-Kompakt-Kurs an der Berlin School of Coffee
Mediale Unterstützung durch Gründerportrait
Professionelles Foto-Shooting
Gründer können sich online unter www.gastro-gruenderpreis.de bewerben. Aus allen Teilnehmern wählt die renommierte Expertenjury die fünf Gewinner, die am 28. September 2015 im Rahmen der Berlin Food Week öffentlichkeitswirksam bei der Berlin Food Night ausgezeichnet werden.

Jeder Gewinner erhält einen eigenen Mentor aus dem Kreis der Jury, der dem Gründerteam anschließend mit Rat und Tat zur Seite steht. In diesem Jahr besteht die ehrenamtliche Jury aus folgenden Mitgliedern:
Christian Rach, Gastronomieexperte
Vanessa Koch, Gastronomie- und Service-Coach
Enie van de Meiklokjes, Moderatorin und Backexpertin
Sophia Hoffmann, Vegane Köchin und Food Bloggerin
Heinz ‚Cookie’ Gindullis, Gastronom und Nachtclublegende
Erich Nagl, ETL ADHOGA
Alexander van Hessen, Berlin Food Week
Alexander Thürer, fizzz Magazin
Werner-Ulrich Lange, Melitta Professional
Marcus W. Mosen, ConCardis
Jakob Schreyer, orderbird

Was zeichnet einen überzeugenden Gastro-Gründer aus?
„Man muss eine genaue Vorstellung von der Selbstständigkeit haben: qualifiziert und gut vorbereitet sein und eine realistische Einschätzung der Kosten, der zu erwarteten Einnahmen – und der Menge an Arbeit, die auf einen zukommt, ist essentiell. Das zusammen mit einer starken Idee macht ein gutes Konzept aus und begeistert mich immer wieder.“ Christian Rach, Gastronomieexperte

 Warum engagieren sich die Jurymitglieder für den Gastro-Gründerpreis?
„Wir können mit dem Gastro-Gründerpreis unseren Teil dazu betragen, innovativen und jungen Gastronomen Mut zu machen, damit neue Konzepte im Markt etabliert werden.“ Vanessa Koch, Gastronomie- und Service- Coach
 
Welche Erwartungen hat die Jury in diesem Jahr?
„Da ich gutes Essen sehr schätze, freue ich mich immer über neue kreative Gastrokonzepte, die sich jenseits von schnödem Mainstream bewegen. Dass hier Menschen mit tollen Ideen ein wenig Starthilfe bekommen, freut mich sehr. Ich bin schon sehr gespannt auf die diesjährigen Bewerber!“ Enie van de Meiklokjes, Moderatorin und Backexpertin

 Welche Gastronomiekonzepte machen Appetit auf mehr?
„Die Küche ist für mich ein Spielplatz mit nie enden wollenden Möglichkeiten, was die unmittelbare Umsetzung kreativer Ideen anbelangt. Der Genuss ist das schönste Ergebnis, das man sich vorstellen kann. Es muss wieder mehr mit Essen gespielt werden.“ Sophia Hoffmann, Vegane Köchin und Food Bloggerin

Warum sind innovative Ideen und Impulse so wichtig?
„Kaum eine Branche ist so schnelllebig wie die Gastronomie. Der Spruch ‚Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit’, ist nicht nur in ländlichen Regionen längst Realität geworden. Neue Ideen sind gefragt wie nie. Zündende Geschäftsideen – verwirklicht mit Leidenschaft und Know-how. Dafür steht der Gastro-Gründerpreis, den wir von Melitta Professional gerne unterstützen.“ Werner-Ulrich Lange, Mitglied der Geschäftsleitung, Melitta Professional Coffee Solutions

 Was erwartet die Gewinner bei der Preisverleihung?
„Die Einbettung des Gastro-Gründerpreises in die Berlin Food Week ist eine optimale Symbiose, um die Preisträger einer noch breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren und den Netzwerkaufbau zu erleichtern.“ Alexander van Hessen, Geschäftsführer Berlin Food Week
 
Der Gastro-Gründerpreis prämiert seit 2014 die besten Gründungskonzepte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Gründungsinitiative wird initiiert und veranstaltet von orderbird, dem Anbieter des Nr. 1 iPad-Kassensystems für die Gastronomie. Ermöglicht wird der Gastro-Gründerpreis von den Partnern ConCardis, dem erfahrenen Spezialist für bargeldlose Zahlungen, ETL ADHOGA, der Steuerberatung für Hoteliers und Gastronomen, und Melitta Professional, dem Experten für professionelle Kaffeezubereitung. Als Sponsoren fördern Vöslauer Mineralwasser und die Berlin School of Coffee, die Kaffeetrainer für Profis, sowie der Medienpartner fizzz die Gründerinitiative für die Gastronomie.

Die innovativsten Kaffeeprodukte des Jahres 2012

Die diesjährigen Gewinner des Coffee Innovations Award stehen fest. Nachdem eine Jury Ende letzten Jahres eine Vielzahl von neuen Kaffeeprodukten ausgiebig getestet und nach Kriterien wie z. B. der Qualität, dem Design- und Gesamtkonzept oder Innovationsgehalt bewertet haben, erfolgte ein öffentliches Online-Voting. Zwischen dem 19.12.2011 und dem 07.03.2012 besuchten knapp 12.000 Personen die Webseite www.coffee-innovations-award.com und stimmten für ihre Favoriten in vier Kategorien ab. Die Produkte mit den meisten Stimmen je Kategorie wurden zum Sieger gewählt. Und das sind die würdigen Gewinner:

Fünf Elemente Espresso von bioma GmbH

Sieger der Kategorie Verarbeitung
Die Fünf Elemente Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz als Grundlagen unseres Lebens finden ihre Entsprechung in den Zutaten dieser Kaffeespezialität. Die Monte Verde Arabica Kaffeebohnen aus kontrolliert biologischen Anbau werden 20 Minuten behutsam geröstet. Durch die schonende Röstung wird der Espresso geschmackvoll und magenverträglich. Die Verfeinerung nach der TCM Lehre mit Kardamom, Süßholz, Hibiskus- und Orangenblüten sowie Himalayasalz erzeugt einzigartigen Kaffeegenuss.

Melitta CAFFEO Gourmet von Melitta Haushaltsprodukte GmbH & Co. KG

Sieger der Kategorie Maschinen & Mühlen
Mit dem patentierten Milchsystem „Perfect Cappuccino“ sorgt der Kaffeevollautomat für himmlisch- cremigen Milchschaum. Ein weiteres Highlight ist der praktische 2-Kammer-Bohnenbehälter „Bean Select“, mit dem jederzeit ganz einfach zwischen zwei unterschiedlichen Bohnensorten gewählt werden kann. Mit der „Aroma Adjust“ Funktion kann die Kaffeestärke auf unterschiedliche
Vorlieben angepasst werden. Zur Bedienung kann einfach mit dem „Rotary Switch“ Drehregler durch das Menü navigiert werden.

Natreen Café Gourmet von Sara Lee Coffee & Tea Germany GmbH

Sieger der Kategorie Ergänzende Produkte
Der Süßstoff ist optimal auf das Süßen italienischer Kaffeespezialitäten wie Espresso, Caffè Latte oder Cappuccino abgestimmt. Das in Form kleiner Tabletten angebotene Produkt rundet den Kaffeegeschmack ab, ohne ihn zu überdecken. Dies wird ermöglicht durch eine speziell entwickelte Rezeptur. Es entsteht ein Süßeeindruck, der sich langsam entfaltet und das Bittere des Kaffees abmildern kann. So unterstreicht der eher weiche Süßegeschmack die eigene Note des Kaffees und der authentische Geschmack, der für Kaffeeliebhaber so wichtig ist, steht im Vordergrund.

Kaffeebecher Kaffeestrauch von zi pac Ltd.

Sieger der Kategorie Nachhaltigkeit
Die vollständig kompostierbaren Heißgetränkebecher mit dem Neutralmotiv „Kaffeestrauch“ sind in fünf verschiedenen Größen lieferbar: vom Espressobecher bis zum großen Becher in 400ml für Mixgetränke. Eine farbliche Abstufung des Motivs auf den unterschiedlichen Bechergrößen ermöglicht eine sichere Unterscheidung beim Verkauf. Drei Becher haben den gleichen Durchmesser und können deshalb mit demselben Deckel verwendet werden. Dieser wird ebenfalls umweltfreundlich auf Maisstärkebasis hergestellt. Das Material C-PLA bleibt kurzzeitig bis 90C stabil, der Deckel sitzt sicher und zuverlässig.

Der Coffee Innovations Award zeichnet jährlich die innovativsten Produkte der Kaffeebranche aus, spiegelt dabei die Neuheiten und Trends der Branche wider und bietet somit eine Orientierungshilfe bei der nächsten Kaufentscheidung.

Die Ausschreibung für den Coffee Innovations Award 2013 startet im Sommer 2012. Veranstalter des Awards ist RH concept – Büro für emotionale Markenkommunikation, Hannover.

www.coffee-innovations-award.com

via www.espressomaschine.de

Kaffeemaschinen Test

Für eine gute Kaffeemaschine muss man nicht viel Geld ausgeben. Gleich vier Maschinen zwischen 18 und 25 Euro schnitten bei einem Test der Stiftung Warentest mit „gut“ ab. Der Test von 15 Kaffeemaschinen zu Preisen zwischen 18 und 196 Euro ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht.

„Gut“ und günstig ist die Melitta Enjoy 100201 für 25 Euro. Sie ist der Geschmackssieger und brüht sowohl bei kleiner als auch bei großer Tassenzahl einen „guten“ Kaffee. Ebenfalls „gut“ und 25 Euro teuer ist die Severin KA41563. Der Wasserstand ist bei dieser Maschine aber schwer zu erkennen. Das gleiche Problem hat die ansonsten „gute“ Unold 28031 für nur 18 Euro. Am besten in der Handhabung sind die ebenfalls „guten“ Kaffeemaschinen von Siemens und Bosch. Sie kosten mit 94 Euro und 75 Euro aber deutlich mehr.

Große Unterschiede bei der Qualität des zubereiteten Kaffees haben die Tester nicht festgestellt. Je nach gebrühter Tassenzahl schmeckte der Kaffee jedoch häufig bei ein und derselben Maschine unterschiedlich.

Sieben Maschinen gibt es sowohl mit Glas- als auch mit Isolierkanne. Beim Test des Warmhaltevermögens dieser Kannen lag wieder Melitta vorn und zwar mit dem Modell Enjoy Therm. In einer Stunde geht die Temperatur hier nur um 3 Grad zurück, bei den anderen sind es 6 bis 10 Grad.

Werbung: www. espressomaschine.de

Kaffee verantwortungsvoll genießen

Qualität und Nachhaltigkeit als Mega-Trends

Er ist und bleibt Spitze. Durchschnittlich 150 Liter Kaffee tranken die Bundesbürger pro Person im Jahr 2009. Damit ist Kaffee weiterhin das am meisten konsumierte Getränk in Deutschland und er legt noch zu. So hat sich der Konsum seit dem Jahr 2005 um durchschnittlich sechs Liter pro Kopf gesteigert. Auch im Außer-Haus-Markt ist Kaffee eines der dynamischsten Segmente. Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes mit Sitz in Hamburg. „Dabei stehen Espresso basierte Getränke wie Latte Macchiato, Cappuccino und Cafe Latte besonders hoch im Kurs.“ Die Trends rund um die schwarze Bohne und die Neuheiten der Röster und Technikhersteller zeigt die INTERNORGA. Die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt öffnet vom 18. bis zum 23. März auf dem Hamburger Messegelände.

Nach den aktuellen Trends befragt, äußern sich führende Unternehmen, die alle auf der INTERNORGA ausstellen, unisono: „Qualität“ und „Nachhaltigkeit“ sind die Mega-Themen. Katja Radünz, Marketing Management, Franke bremer: „Der Gast hat ein hohes Qualitätsbewusstsein für Kaffeespezialitäten entwickelt. Damit wächst auch der Anspruch des Außer-Haus-Marktes an die Rohstoffe und technischen Produkte.“ Guido Civati, Geschäftsführer und Marketing Director Luigi Lavazza Deutschland: „Gastronomen und Konsumenten legen bei der Auswahl ihres Kaffees Wert auf durchgehend hohe Qualität. Außerdem steigt die Nachfrage nach Bio- und nachhaltig produzierten Produkten seit Jahren stetig, da Verbraucher zunehmend auf die Herkunft ihrer Produkte achten.“

Das bestätigt auch Frank Hilgenberg, Marketingleiter J.J.Darboven: „Vielen Verbrauchern ist die Verbindung von Genuss und nachhaltigem Handeln zunehmend wichtiger, denn das Bewusstsein der Konsumenten für einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Umwelt ist deutlich gewachsen.“ Udo Leunissen, Geschäftsführer Sara Lee Deutschland: „Der Trend zu nachhaltig produziertem Kaffee ist ungebrochen. Die Nachfrage steigt sowohl bei unseren Gastronomie-Kunden als auch bei den Endverbrauchern.“ Für Hendrik Schütze, Leiter Werbung und PR Melitta SystemService, liegt darin eine Chance für Gastronomen: „Angebote von nachhaltigen Produkten werden in der Gastronomie immer mehr zu einem Profilierungspunkt und zum Qualitätsmerkmal. Hier wächst die Gastronomie in eine Vorreiterrolle.“

Wenn es um die Getränkespezialitäten geht, ist Vielfalt von entscheidender Bedeutung. Frank Hilgenberg von J.J.Darboven: „Die Kunden wünschen eine große Auswahl und mehr Abwechslung: Wir beobachten einen Trend hin zu speziellen Röstungen und Kaffee-Kompositionen.“ Katja Radünz von Franke bremer: „Innovative Getränke sind gefragt: Milchschaum mit Flavour, ob heiß oder kalt, Schoko mit Frischmilch oder Irish Coffee.“ Ähnlich äußert sich Guido Civati von Luigi Lavazza: „Angesagt sind Kaffeegetränke mit Milch. Zudem wird Kaffee gern mit Aromen oder Sirupen getrunken. Im Sommer ist die Nachfrage nach kühlen Kreationen wie Shakes und Frappés hoch.“ Hendrik Schütze von Melitta SystemService: „Ein Wachstumstreiber bei den Heißgetränken ist Schoko in verschiedenen Sorten von weiß bis dunkel, pur oder in Verbindung mit Kaffee als besondere Spezialität.“

Im Technik-Bereich steht nach Ansicht von Udo Leunissen von Sara Lee die Funktionalität im Fokus: „Selbsterklärende, leistungsfähige Kaffeevollautomaten mit automatischen Reinigungsprogrammen werden immer beliebter – besonders dann, wenn in kurzer Zeit eine große Menge Kaffee benötigt wird, wie beim Frühstück oder im Tagungsbereich. Kaffeevollautomaten, die automatisch Milchschaum zubereiten, der mit separat aufgeschäumter Milch vergleichbar ist, liegen voll im Trend.“

Auch für Hendrik Schütze von Melitta SystemService spielt die „einfache, intuitive Bedienung“ eine zentrale Rolle: „Vielfalt der Kaffeeprodukte bei geringem Platzbedarf, Schnelligkeit und einfache automatische Reinigung sind weitere immer wichtigere Nachfrage-Kriterien, genauso wie Beratung und Service vor Ort für den reibungslosen, sicheren Betrieb über die gesamte Nutzungsdauer.“ Nach Ansicht von Melanie Nolte, Leitung Marketing Kaffeemaschinen WMF wird von den Technik-Herstellern ein immer höheres Qualitätsniveau verlangt: „Der Kunde setzt verstärkt auf Qualität und Kompetenz und fordert eine Rundum-Betreuung auch beim Service und Kundendienst. Im Bereich der Getränkevielfalt ist die komplette Produktpalette gefragt – immer in Top-Qualität und bei einfacher Bedienbarkeit der Kaffeemaschine.“

Mit welchen neuen Produkten und innovativen Konzepten die Unternehmen auf die Trends reagieren, zeigen sie auf der INTERNORGA. Frank Hilgenberg, Darboven: „Wir stellen unser neues Modulsystem für die Gastronomie vor. Das Servicesystem umfasst individuell zusammenstellbare Heißgetränke-Module die sich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Gastronomen zuschneiden lassen.“ Katja Radünz, Franke bremer: „Dem Trend folgend zeigen wir auf, wie Getränkevielfalt durch Technik funktioniert.“ Udo Leunissen, Sara Lee: „wir präsentieren die Weiterentwicklung unseres Cafitesse Konzeptes, einen neuen Blend und eine neue Kaffeemaschine als Komplett-Konzept.“ Auch WMF und Melitta SystemService werden auf der Fachmesse neue Produkten und Konzepten vorstellen. Hendrik Schütze: „Die INTERNORGA ist dafür genau die richtige Plattform.“

Die INTERNORGA, 85. Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist vom 18. bis 23. März täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Eintritt: 28 Euro (Zweitageskarte 38 Euro), Fachschüler: 14 Euro. Der Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher.

Der Gewinner des „Home Latte Art Contest“ ist Alexander Benkstein

1.150 Teilnehmer beim Home Latte Art Contest:
Riesige Resonanz und glückliche Gewinner

Melitta, Koelnmesse und Crema brechen Lanze für Kaffeekultur
Köln/Minden. Der Gewinner des „Home Latte Art Contest“ ist Alexander
Benkstein aus Göttingen. Der private Kaffeekünstler nahm den
Hauptgewinn, eine Reise nach Costa Rica für zwei Personen, im Rahmen
der coffeena – International Coffee Fair & SCAE Wonder World of Coffee
am Sonntag, 28. Juni 2009, entgegen. Der Contest, der im April von der
Koelnmesse mit ihrer Kaffeemesse coffeena, Melitta BellaCrema und der
Fachzeitschrift Crema ausgeschrieben wurde, erzielte eine
überwältigende Resonanz. 1.150 Teilnehmer bewarben sich im Rahmen
von Promotionaktionen oder Online. „Damit haben wir erfolgreich eine
Lanze für die Kaffeekultur in Deutschland gebrochen“, bestätigte Nicole
Böhmke, Produkt Managerin für das Segment Ganze Bohne von Melitta.
Eine Feststellung, die durch die eingereichten Videos unterstrichen wird.
„Unglaublich, wie viel Know How auch bei Nicht-Profis vorhanden ist“,
bemerkte Peter Grothues, Geschäftsbereichsleiter der Koelnmesse
GmbH, anerkennend. „Kaffee ist ein Kultgetränk und, wie der Wettbewerb
eindrucksvoll gezeigt hat, auch in den Privathaushalten präsent“,
unterstrich Tobias Reff von Crema.

Insgesamt fünf Bewerbungen kamen in die engere Auswahl der Jury. Die
Besucher der coffeena entschieden im Laufe der Messe per Votum,
welcher der fünf Finalisten als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgehen
würde. Alexander Benkstein lag mit seinem Bärenmotiv im Kaffeeschaum
vor seinen Konkurrenten, deren Interpretationen der Aufgabe ebenfalls auf
viel Beifall stießen.

Wer sich einen Überblick über den „Home Latte Art Contest“ verschaffen
und ein paar Tipps vom Fachmann holen möchte, ist auf der Homepage
www.home-latte-art-contest.de richtig. Deutschlands Latte-Art-Meister
Jörg Kranke erklärt in wenigen und verständlichen Schritten, worauf es bei
der Umsetzung für ein perfektes Milchschaum-Ergebnis ankommt. Das
Ganze wird auf einem handelsüblichen Melitta CAFFEO Vollautomaten
mit BellaCrema Kaffeebohnen vorgeführt.

Anlässlich der coffeena – International Coffee Fair & SCAE Wonderful
World of Coffee vom 26. bis 28. Juni 2009 in Köln ließen sich rund 3.550
Besucher vom Angebot der ausstellenden Unternehmen ebenso
inspirieren wie von den hochkarätigen Workshops und den spannenden
SCAE-Championships. 84 Aussteller zeigten im Rahmen der Messe die
gesamte Wertschöpfungskette vom Anbau bis hin zur Röstung, von der
Vermahlung bis zum Kaffeegenuss. Maschinen und anderes Equipment,
Porzellan und Backwaren, Flavours und Schokolade rundeten das
Angebot ab.

Weitere Infos auf www.melitta.de

Melitta sucht den besten Milchschaumkünstler!

Home Latte Art Contest für Nicht-Profis
Bestes Milchschaumkunst-Video gesucht

Zweiwöchige Costa-Rica-Rundreise zu gewinnen / Fünf Filme
kommen ins Finale auf die erste Kaffeemesse Coffeena in Köln

Zu schön zum trinken? Wer seinen Kaffee künstlerisch mit
Milchschaum verziert und darüber ein Video dreht, hat jetzt die
Chance eine Traumreise nach Costa-Rica zu gewinnen. Melitta
BellaCrema, die Kölnmesse und das Magazin „Crema“ rufen auf
zum „Home Latte Art Contest“.

Unter www.home-latte-art-contest.de erklärt Deutschlands Latte-Art-
Meister Jörg Kranke worauf es bei der Milchschaumkunst ankommt.
Der Kaffee sollte eine dichte Crema haben, der Milchschaum feinporig
und frisch sein. Beim Verzieren unterscheidet man im Wesentlichen
drei Techniken: das Gießen, das Zeichnen und das Carving
(Schnitzen). Beim Gießen kommt es zum Bespiel darauf an, wie man
den Milchschaum aus der Kanne gießt, das Handgelenk schüttelt oder
welche Kreisbewegungen man macht. Die bekanntesten
Milchschaummuster sind das Herz und das Farnblatt

Dann heißt es ausprobieren, filmen und den Film auf www.home-latteart-contest.de hochladen. Teilnahmeschluss ist der 20. Juni 2009. Eine
Jury bewertet Einfallsreichtum, Umsetzung und Resultat der Beiträge
und wählt fünf Finalisten aus. Die ausgewählten Videos werden auf der
neuen Kaffeemesse Coffeena in Köln (26. bis 28. 6.2009) gezeigt und
die Messebesucher entscheiden darüber, wer die zweiwöchige
Rundreise „Costa Rica Naturparadies Ost & West 2009“ des
Veranstalters avenTOURa antreten darf.

„Wir möchten Kaffeeliebhaber ermuntern, die „Latte-Art“ nicht nur den
Profis zu überlassen, die während der Kaffeemesse Coffeena den
Weltmeister ermitteln, sondern das künstlerische Verzieren mit
Milchschaum zu Hause selbst auszuprobieren“, erläutert Nicole
Böhmke, Produktmanagerin für Melitta BellaCrema. Aus dem Ganze2
Bohne-Sortiment BellaCrema Speciale, BellaCrema LaCrema und
BellaCrema Espresso empfiehlt Sie BellaCrema Espresso als
besonders gut für Latte-Art geeignet, da die dichte Crema durch die
dunkle Röstung einen schönen Braunton bekommt. Stichwort Crema:
Der feine Schaum auf der Oberfläche von Espresso und Caffè Crema.
besteht aus ätherischen Ölen, Proteinen und Zuckerarten sowie
Kohlenstoffdioxid. Dadurch, dass die Crema einen großen Teil des
Kaffeearomas bindet, funktioniert sie wie eine Schutzschicht.
Alle drei BellaCrema-Sorten sind 100%-Arabica-Mischungen und
erhalten dadurch ihr feines Aroma und ihren intensiven Duft. Die edlen
Arabica Pflanzen gedeihen im Hochland, Kaffees aus Arabica Bohnen
duften intensiver und schmecken harmonischer und weniger bitter als
Robusta-Kaffees.

100 Jahre Melitta

Das Familienunternehmen Melitta feiert am 15. Dezember ein ganz besonderes Jubiläum. Auf den Tag genau vor hundert Jahren meldete Melitta Bentz, Hausfrau und findige Kaffeeliebhaberin, die Firma „M. Bentz“ beim Dresdner Gewerbeamt an. Ihre Unternehmensidee war so einfach wie genial – nämlich eine Methode zu erfinden, Kaffee bekömmlicher zu machen. Eine alte Blechdose, deren Boden sie mit Hammer und Nagel durchlöcherte sowie das zurechtgeschnittene Löschpapier aus dem Schulheft ihres Sohnes, brachten die ersehnte Lösung: Kaffeefilter und Filterpapier waren geboren, Kaffeesatz und bitterer Geschmack hatten keine Chance mehr. Am 11. Juni 1908 wurde der Gebrauchsmusterschutz für diese zukunftsweisende Erfindung beantragt, dem bereits am 8. Juli desselben Jahres die Patenterteilung folgte. Kaffeefiltern mit Filter und Papier ist heute weltweit bekannt und untrennbar mit der Marke Melitta verbunden.

Melitta heute

Aus dem kleinen Familienbetrieb der Familie Bentz wurde im Laufe der Jahre eine international tätige Unternehmensgruppe, die heute weltweit knapp 50 Gesellschaften hat, rund 3200 Mitarbeiter vereint und einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro erzielt. An der Spitze des Familienunternehmens stehen die Enkelsöhne Melittas, Dr. Thomas und Dr. Stephan Bentz. Die Unternehmen der Melitta-Gruppe entwickeln, produzieren und vermarkten Markenartikel für Haushalt und Gastronomie in vier strategischen Geschäftsfeldern mit den Marken Melitta (Kaffee-Genuss), Toppits, Albal, Glad (Frische und Geschmack), Swirl, handy bag (Praktische Sauberkeit) und Cilia (Tee-Genuss).

Die ungebrochene Innovationskraft, die das Mindener Unternehmen bereits seit 1908 auszeichnet, zeigt sich nicht zuletzt in den Produktneuheiten des Jubiläumsjahres. Im Bereich Kaffeegenuss beispielsweise überzeugt der Kaffeevollautomat Caffeo mit modernem Design und einem einzigartigen Milchaufschäumsystem. Die Produktinnovation im Kaffeepad-Sortiment, Melitta up&awake, ist vor allem auf die junge Zielgruppe zugeschnitten, die je nach Lust und Laune eine Wachküsser-, Muntermacher-, Weckdienst-, Milchbubi- oder Schaumschläger-Kaffeespezialität genießen kann.

Kaffee ABC

Kaffee-ABC

Alles über Kaffee!

Antioxidantien: natürliche Pflanzenstoffe, die den körpereigenen
Zellschutz durch das Abfangen freier Radikale stärken. Kaffee steht
an erste Steller der Liste der größten Lieferanten von Antioxidantien
für den Menschen.

Arabica: gilt als die hochwertigste Kaffeebohne. Die empfindlichen
Arabica-Kaffees werden im Hochland angebaut, wo sie ideale
klimatische Bedingungen finden. Kaffees, die aus 100% Arabica-
Bohnen bestehen, duften besonders intensiv, haben einen milden
Geschmack und eine feine haselnussbraune bis rötliche Crema.

Aroma: Kaffee ist eines der aromareichsten Lebensmittel überhaupt.
Mehr als 800 flüchtige Geruchs- und Geschmacksstoffe konnten
bisher entschlüsselt werden, hunderte weitere blieben bisher
unbekannt. Die Aromen entstehen erst bei der Röstung.

Barista: Bezeichnung für den Barmitarbeiter, der sämtliche
Espressogetränke zubereitet und an der Espressomaschine zu
Hause ist.

Bremen: wichtiges Handelszentrum für Kaffee. In der zweiten Hälfte
des 17. Jahrhunderts kam der Kaffee nach Bremen. Hier entstand
auch die erste Kaffeestube Deutschlands: Die erste Bremer
Konzession für ein Caféhaus ist mit 1673 datiert. Heute kaum
vorstellbar: Zunächst war Kaffeetrinken reine Männersache – nur sie
durften die Caféhäuser betreten.

Café Crème: Kaffee, der nach der Espresso-Methode zubereitet
wird, jedoch mit der doppelten Menge Wasser und milderen Bohnen
(z.B. Melitta BellaCrema Café LaCrema ).

Caffè Americano: ein fertiger Espresso, der mit heißem Wasser
gemischt wird. Nicht zu verwechseln mit einem Espresso lungo, bei
dessen Zubereitung bereits die doppelte Menge Wasser verwendet
wird.

Caffè Latte/Café au Lait: Klassischerweise wird diese Kaffee-Milch-
Spezialität zum Frühstück getrunken. Sie besteht aus einem
doppelten Espresso oder einem Café Crème (z.B. Melitta
BellaCrema Café Speciale), dem heiße Milch im Verhältnis 1:2
zugefügt wird. Eher selten kommt noch etwas Milchschaum
obendrauf. Serviert wird Caffè Latte im großen Glas oder in einer
Schale. Milchkaffee enthält hingegen Kaffee und Milch im Verhältnis
1:1.

Caffè Lungo: der „verlängerte“ Espresso. Er wird mit der doppelten
Wassermenge bei gleicher Kaffeemenge (ca. 7g pro Tasse)
zubereitet.

Cappuccino: Cappuccino ist der klassische Frühstückskaffee der
Italiener. Stilecht wird er nur vor elf Uhr morgens getrunken, danach
wird er von Espresso, Ristretto und einfachem Café Crème
abgelöst. Cappuccino besteht zu gleichen Teilen aus Espresso (oder
Caffè lungo), warmer/heißer Milch und Milchschaum. Der Espresso
wird mit halb flüssigem Milchschaum aufgegossen, wobei sich etwa
die Hälfte der Milch wieder absetzt und mit dem Espresso verbindet.
Die andere Hälfte bleibt als Schaumhaube erhalten. Der
Milchschaum darf dafür nicht auf mehr als 60 Grad erhitzt werden, da
er sonst nicht mehr fließen kann und den Geschmack gekochter
Milch annimmt.

Crema: der feine Schaum auf der Oberfläche von Espresso und
Café Crème. Sie besteht aus ätherischen Ölen, Proteinen und
Zuckerarten sowie Kohlenstoffdioxid. Dadurch, dass sie einen
großen Teil des Kaffee-Aromas bindet, funktioniert sie wie eine
„Schutzschicht“. Außerdem ist sie ein wichtiger Indikator für die
Qualität des Kaffees. Sie sollte eine haselnussbraune bis rötliche
Farbe aufweisen wie, es bei einer Mischung aus 100% Arabica-
Bohnen der Fall ist, und die ganze Oberfläche bedecken. Ist sie zu
dunkel, ist es ein Hinweis darauf, dass die Brühtemperatur zu hoch
oder der Mahlgrad des Kaffees zu fein ist. Diese beiden Faktoren
lassen sich auch bei den meisten Vollautomaten beeinflussen.

Dosierung: Für einen normalen Café Crème liegt sie bei 7 g pro
Tasse. Eine höhere Dosierung führt zu stärkerem Kaffee und einer
dichteren Crema. Auch bei den meisten Vollautomaten lässt sich die
Dosierung variieren.

Druck: wichtiger Einflussfaktor für die Crema. Bei der Espresso-
Methode wird heißes Wasser mit einem Druck von 9 bis 15 bar
durch das Kaffeemehl gepresst. Durch diesen Druck entsteht eine
lockere, duftige Crema. Ist der Druck zu gering, hat die Crema
keinen Stand.

Einbrand: Bezeichnung für den Gewichtsverlust der Kaffeebohnen
durch die Röstung (bis zu 20%).

Espresso: wird in Italien einfach „Caffè“ gennannt und ist die
häufigste Zubereitungsart für Kaffee in Südeuropa – besonders in
Italien und Spanien. Espressobohnen zeichnen sich durch eine
dunkle Röstung aus, die ihnen einen würzig-aromatischen Charakter
verleiht. Bei der Zubereitung wird heißes Wasser unter hohem Druck
durch das gemahlene Kaffeepulver gepresst. Durch diese Methode
lösen sich weniger Gerb- und Bitterstoffe als bei anderen
Filtermethoden. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Kaffee
fein gemahlen wird, damit trotz des kurzen Kontakts mit Wasser eine
ausreichende Extraktion der Aromastoffe erzielt werden kann. Ein
untrügliches Zeichen für Qualität ist die feine Crema auf dem
Espresso. Idealerweise wird Espresso in kleinen, dickwandigen
Porzellantassen serviert, die vorgewärmt wurden. Dazu ein kleines
Glas stilles Wasser. In Spanien wird der Espresso auch gerne mit einem Schuss Milche getrunken und heisst dann Cortado natural.

Espresso Macchiato: Espresso mit nur ein wenig Milch. Es gibt den
Macchiato caldo, bei dem der Espresso eine kleine Schaumhaube
bekommt, und den Macchiato freddo, dem ein kleiner Schuss kalter
Milch zugefügt wird.

Espresso-Methode: Kaffee-Zubereitungsmethode, bei der 88 bis 94
Grad heißes Wasser mit hohem Druck (9 bis15 bar) durch feines
Kaffeemehl gepresst wird. Durch die Kombination von Druck und
Hitze werden Duftstoffe und wasserlösliche Aromastoffe extrahiert,
die dem Espresso seinen unverwechselbaren Charakter geben. Bei
richtiger Zubereitung wird der fertige Kaffee von einer Schaumdecke
aus feinsten Luftbläschen gekrönt, der Crema.
Flüssigkeitshaushalt: Kaffee wird zur Trinkmenge gezählt. Es ist
aufgrund des enthaltenen Koffeins jedoch nicht zu empfehlen, die
gesamte Flüssigkeitsaufnahme durch Kaffee zu bestreiten.

Granita de Caffè: gesüßter Espresso, der, zunächst gefroren und
dann zerstoßen, in einem Parfait-Glas mit geschlagener Sahne
serviert wird.

Haltbarkeit: Besonders Kaffeebohnen sind im Unterschied zu
gemahlenem Kaffee recht „pflegeleicht“ – zumindest, solange die
Verpackung verschlossen ist. Die meisten Verpackungen besitzen
ein sogenanntes Aromaventil: Das von den Bohnen abgesonderte
Gas kann entweichen, Sauerstoff jedoch nicht eindringen – er würde
das Aroma des Kaffees zerstören. Ist der Beutel jedoch geöffnet,
sollte er kühl und gut verschlossen gelagert und der Kaffee möglichst
bald verbraucht werden.

Hochlandkaffee: hochwertige Arabica-Kaffees, die in tropischen
Höhenlagen bis 2.000 m Höhe angebaut werden. Mit harmonischem
Aroma, eleganter Säure und feinem Geschmack.

Iced Espresso: doppelter Espresso, der über grob gestoßenes Eis
gefüllt wird.

Jamaika: Auf Jamaika wird eine der teuersten Kaffeesorten der Welt
angebaut, die Sorte Blue Mountain. Den Namen geben ihr die Blue-
Mountain-Berge, in denen die Kaffeepflanzen auf über 1.800 m Höhe
angebaut werden.

Kaffeefilter: Kombination aus Filterkörper und Filterpapier, erfunden 1908
von Melitta Bentz. Der Kaffeefilter setzte sich schnell durch, befreite er doch
auf einfache Art den Kaffee vom Kaffeesatz, hielt Bitterstoffe zurück und ließ
Aromastoffe durch. 1936 entwickelte das Unternehmen Melitta für den
Kaffeefilter die heute noch übliche Tütenform. Das Filterpapier ist heute ein
hoch entwickeltes Spezialpapier, das den Kaffee sogar mit unterschiedlicher
Papierstruktur in seinem kräftigen oder milden Geschmack unterstützen
kann.

Kaffeesteuer: Sie beträgt in Deutschland 2,19 EUR je kg
Röstkaffee.

Koffein: einer der wichtigsten Bestandteile des Kaffees. Das Koffein
wirkt auf unser Herz-Kreislauf-System und hat eine anregende
Wirkung. Der Koffeingehalt variiert je nach Kaffeesorte: Robusta
beinhaltet ca. 1,6 bis 2,5 % und Arabica ca. 0,8 bis 1,5 % Koffein,
sodass Kaffees aus 100% Arabica etwas bekömmlicher sind. Der
durchschnittliche Gehalt an Koffein beträgt bei einer Tasse
Filterkaffee ca. 80 mg, bei einem Espresso ca. 50 mg, bei 250 ml
Energy Drink ca. 80 mg und bei 250 ml Cola ca. 25 mg.

Lagerung: Um das Aroma bestmöglich zu erhalten, sollte eine
angefangene Packung gut verschlossen und kühl aufbewahrt
werden. Das Umfüllen in eine Vorratsdose ist zu vermeiden, denn
durch diesen Vorgang geht Aroma verloren. Des Weiteren beinhaltet
Kaffee Wachse und Fette sowie ätherische Öle, die sich in den
Randungen der Dose absetzen, im Laufe der Zeit ranzig werden und
den Geschmack des Kaffees negativ beeinflussen. Wer dennoch
eine Kaffeedose nutzen möchte, sollte den Kaffee in seiner fest
verschlossenen Verpackung darin aufbewahren.

Latte Macchiato (dt. „gefleckte Milch“): eine andere Variante des
Milchkaffees, die eine sorgfältige Schichtarbeit erfordert. Er besteht
aus einem doppelten Espresso (z.B. Melitta Bella Crema Café
Espresso) und heißer Milch – die Bestandteile werden jedoch nicht
miteinander vermischt. Zunächst werden heiße und geschäumte
Milch in ein Glas gefüllt. Nachträglich wird der Espresso zugefügt,
indem er langsam über einen Löffelrücken fließt. Dieses behutsame
Fließen begünstigt die erwünschte optische Teilung: Milch, Kaffee
und dann der Schaum. Sie entsteht dadurch, dass die fetthaltige
Milch eine höhere Dichte hat als Kaffee, sodass er auf ihr
„schwimmt“. Wichtig sind auch die unterschiedlichen Temperaturen:
Der Espresso hat ca. 90 Grad, die Milch sollte wie beim Cappuccino
nicht heißer als 60 Grad sein.

Mahlung: Die Zubereitungsart ist ausschlaggebend für den richtigen
Mahlgrad des Kaffees. Je kürzer der Kaffee zieht, desto feiner sollte
er gemahlen sein, damit sich die Inhaltsstoffe lösen können.
Espresso z.B. muss besonders fein gemahlen werden, da er bei der
Zubereitung nur kurzen Kontakt mit dem Wasser hat und durch eine
feine Mahlung die Extraktion der Aromastoffe gewährleistet wird.
Auch bei den meisten Vollautomaten besteht die Möglichkeit, den
Mahlgrad anzupassen.

Milch: Der ideale Fettgehalt ist ein Streitpunkt. Fest steht, dass
fettarme Milch einen großporigeren festeren Schaum hervorbringt.
Milch mit hohem Fettgehalt hingegen ergibt einen besonders feinen
Schaum, der in der Konsistenz eher cremig ist. Profis schwören auf
genau diesen feinen Schaum. Letztendlich kann die Frage nach dem
Fettgehalt am besten vom eigenen Geschmack beantwortet werden.
Unabhängig davon sollte die Milch immer gut gekühlt sein und beim
Aufschäumen nicht auf mehr als 60 Grad erhitzt werden. Ein
Nebeneffekt von Milch im Kaffee: Die Säure im Kaffee wird etwas
neutralisiert, was Kaffee für empfindliche Menschen etwas
verträglicher macht. Andererseits sind einige der Aromen im Kaffee
fettlöslich und werden von der Milch absorbiert, sodass sie nicht
mehr zu riechen bzw. zu schmecken sind.

Milchkaffee: in Österreich Melange genannte Kaffeespezialität, die
aus Kaffee und Milch im Verhältnis 1:1 besteht. 100 ml Café Crème
(z.B. Melitta BellaCrema Café LaCrema) werden in einer großen
Tasse mit 100ml warmer, aufgeschäumter Milch aufgegossen.
Mischung: Da Kaffee ein Naturprodukt ist, hängt der Geschmack
von vielen Faktoren ab. Damit der Geschmack bei einer Kaffeemarke
gleich bleibt, werden verschiedene Bohnensorten miteinander
gemischt. Die meisten Mischungen bestehen aus den beiden
wichtigsten Kaffeesorten Arabica und Robusta in unterschiedlichen
Teilen. Die Robusta-Bohne ist zumeist im Flachland beheimatet und
enthält u.a. mehr Bitterstoffe und weniger Säure als Arabica,
wodurch der Geschmack herber und weniger harmonisch ist. Ein
milder und feiner Geschmack mit einer ausgewogenen Säure kann
nur mit 100% Arabica erzielt werden. Auch der intensive Duft ist auf
die Reinheit der Mischung zurückzuführen. Darüber hinaus erhält die
Crema durch 100% Arabica eine feine haselnussbraune bis rötliche
Farbe, wohingegen Robusta oft eine leicht gräuliche Crema
hervorbringt.

Naturprodukt: Kaffee ist ein echtes Naturprodukt und als solches
(bisher) nicht zu ersetzen. Er erhält seine Einzigartigkeit durch das
Zusammenspiel vieler Aromen, die teilweise noch nicht einmal
entschlüsselt wurden. Daher ist es bisher auch noch nicht gelungen,
Kaffeearoma künstlich herzustellen.

Oxidation: Kaffee oxidiert sehr leicht, das heißt, bestimmte
Inhaltsstoffe reagieren mit dem Sauerstoff der Luft. Dabei verliert der
Kaffee an Aroma. Deshalb sind die Melitta BellaCrema
Verpackungen mit einem Aroma-Ventil ausgestattet, das
entstehende Gase zwar entweichen lässt, aber verhindert, dass Luft
an die Bohnen gelangt.

Perlbohne: Wenn sich in einer Kaffeekirsche anstatt zwei
gegenüberliegenden Kaffeebohnen nur eine runde Kaffeebohne
befindet, wird diese Perlbohne oder Peaberry genannt.

Provenienzen: Bezeichnung für Kaffees aus einem bestimmten
Herkunftsland oder einer Anbauregion.

Qualität: Um zu gewährleisten, dass Kaffee einer Sorte immer von
gleich hoher Qualität ist, sind sorgfältiger Umgang und häufige
Kontrollen unerlässlich. Das fängt schon bei der Ernte an. Da an
einem Kaffeebaum reife und unreife Kaffeekirschen gleichzeitig
hängen, erfolgt die Ernte oft durch Handauslese, damit nur die roten,
reifen Kirschen zur Weiterverarbeitung gelangen. Später kontrollieren
Kaffee-Einkäufer kontinuierlich die Qualität des Rohkaffees und
passen die Mischung für eine Kaffeesorte immer wieder an.

Ristretto: starker, konzentrierter Espresso. Er wird mit nur 30 ml
statt der üblichen 50 ml Wasser pro Tasse zubereitet.

Robusta: im Gegensatz zu Arabica ein Kaffee, der im Flachland
gedeiht. Robusta-Kaffees schmecken sehr kräftig, duften weniger als
Arabica-Kaffees und haben eine kastanienbraune bis graue Crema.

Röstung: das trockene Erhitzen der Kaffeebohnen, bei dem sie ihr
einzigartiges Aroma entfalten. Die Röstung findet bei Temperaturen
zwischen 100 und 260 Grad statt. Während dieses Vorgangs kommt
es zu verschiedenen physikalischen und chemischen
Veränderungen: Die Bohnen nehmen das Doppelte ihrer
ursprünglichen Größe an und das Kaffeearoma bildet sich aus. Die
Bohnen verändern ihre Farbe von Zartgrün bis hin zu Dunkelbraun.
Der Röstgrad ist ausschlaggebend für den Charakter des Kaffees: je
intensiver die Farbe, desto kräftiger der Geschmack. Aber auch das
Verhältnis zwischen der Säure und dem Geschmackston richtet sich
nach dem Grad der Röstung.

Sack: ist das international übliche Maß allen Kaffees. Es gibt
Standardsäcke zu 45 und zu 60 Kilogramm Gewicht. Nur Kolumbien
macht eine Ausnahme und verwendet 70-Kilo-Säcke.

Säure: Sie gibt einer Kaffeemischung ihre edle Note, Ausdruckskraft
und Lebendigkeit. Die Säure variiert mit der Mischung, besonders
fein ist sie bei 100% Arabica.

Türkischer Kaffee: gehört zu den internationalen Kaffeeklassikern.
Dabei wird kaltes Wasser mit Zucker in einem kleinen Topf verrührt.
Nach Zugabe von feinem Mokka wird das Gemisch unter Druck
erhitzt, bis sich auf der Oberfläche ein leichter Schaum bildet. Das
erste Drittel wird abgegossen, während sich der Vorgang mit der
restlichen Mischung wiederholt. Sobald sich das Kaffeepulver
abgesetzt hat, kann der türkische Kaffee heiß genossen werden.

Ungerösteter Kaffee: Als sogenannter Rohkaffee kommt der
ungeröstete Kaffee in den Importländern zur weiteren Verarbeitung
an. Die Bohnen sind blassgrün und noch ohne feinen
Kaffeegeschmack und -geruch. Das typische Kaffeearoma entsteht
erst durch das Rösten der Bohnen.

Vollautomat: Ein Kaffeevollautomat stellt nach der Espresso-
Methode vollautomatisch diverse Kaffeevarianten her – und das mit
wenigen Knopfdrücken. Für gewöhnlich besteht ein Gerät aus dem
Mahlwerk, einer Pumpe, Durchlauferhitzer und/oder Boiler sowie der
Brühgruppe. Die meisten Geräte bieten zusätzlich zur Möglichkeit,
Kaffee zuzubereiten, die Option, mit Hilfe von heißem Wasserdampf
Milch aufzuschäumen. Auch praktisch: Bei vielen Automaten ist es
möglich, gleich zwei Tassen in einem Brühvorgang zuzubereiten.
Wasser: Das Wasser zur Kaffeezubereitung sollte frisch,
sauerstoffhaltig und mineralreich sein. Denn die Salze und
Mineralstoffe sind für den fertigen Kaffee als Geschmacksträger
unentbehrlich. Ein großes Problem ist zu hartes Wasser, wodurch
sich beim Erhitzen Kalk im Heiz- und Brühsystem der Maschine
absetzt. Auch verhindert es die Auslösung der Aromastoffe aus dem
Kaffeemehl. So ist es empfehlenswert, sich beim Wasserversorger
über den Härtegrad des Wassers zu informieren und ggf. Filter
einzusetzen. Ideal ist ein Härtegrad von 8, d.h. Wasser mittlerer
Härte.

XXL-Bohnen: Maragogype ist eine Kaffeesorte, die aufgrund ihrer
Bohnengröße auch als Elefantenbohne bezeichnet wird. Gerade
wegen dieser Größe sind die Bohnen aber für Vollautomaten nicht
ideal, es kann zu Problemen mit dem Mahlwerk kommen.

Yemen (engl.): Im Nahen Osten fand der erste systematische Anbau
von Kaffee im 15. Jahrhundert statt. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts
verbreitete er sich über Ceylon, Java und Südamerika weltweit.

Zucker: Zum Kaffee sollte feinkörniger weißer Zucker gereicht
werden, niemals Würfelzucker, da dieser die feine Crema zerstört.
Idealerweise ist der Zucker beim Trinken des Kaffees noch nicht
ganz aufgelöst, am Tassenboden sind dann noch leicht
angeschmolzene Zuckerkristalle zu erkennen.

Kochen mit Kaffee: Melitta Cup 2006

Die sechs Finalisten für den zweiten Wettbewerb „Kochen mit Kaffee“ sind:
Sören Billhardt (Küchenmeister der Mensa und Schulungsküche im Technologie-
u. Berufsbildungszentrum Eisenach), Herbert Kuffler (Küchenmeister im
Restaurant Himmelstoß, Dettelbach), Oliver Pudimat (CBT Wohnhaus Emmaus),
Thomas Brunk (Küchenmeister Stabskompanie Standortkommando Berlin), Susann
Lankisch (Küchenchefin im Gasthaus „St. Martin“, Unterfahlheim) und Johannes
Goll (Chef de partie im Restaurant Dieter Müller Schlosshotel-Lerbach) haben
sich für die Endrunde am 8. Mai qualifiziert.

Die Veranstalter Melitta SystemService, der Verband der Köche Deutschlands
(VKD) und die VKD-Fachzeitschrift KÜCHE hatten alle Profi-Köche aufgerufen,
innovative Vier-Gang-Menüs zu entwickeln, bei denen jeder Gang Kaffee
enthält. Gefordert waren Menüaufstellung, Gesamtpreis-Kalkulation für acht
Personen, Materialanforderung für jeden Gang, eine nachvollziehbare
Beschreibung der Rezeptur und Zubereitung sowie Fotos der Menükomponenten.
Der Materialeinsatz für das Menü durfte zehn Euro pro Person nicht
überschreiten.
Aus den anonymisierten Einsendungen hat die unabhängige Fach-Jury (drei
namhafte Köche des VKD und ein Mitglied der Jugendnationalmannschaft der
Köche Deutschlands) unter dem Vorsitz von Klaus-Wilfried Meyer
(VKD-Vorstandsmitglied) die sechs Finalisten ermittelt, die ihr Menü am 8.
Mai unter Wettbewerbsbedingungen in die Praxis umsetzen dürfen.

Die
feierliche Siegerehrung des Wettbewerbs um den Melitta Cup 2006 findet am
Abend des gleichen Tages statt im neuen Hotel Radisson SAS Frankfurt am
Main. Den drei Erstplatzierten winken drei Traumreisen für je zwei Personen:
14 Tage Malediven, 7 Tage Mexiko und ein verlängertes Wochenende in eine
europäische Hauptstadt nach Wahl. Für die Gäste der Preisverleihung kocht
Vorjahressieger Heiko Antoniewicz sein Winners Dinner 2005.