LIDL verschont nicht!

Aus Sicht der Tierschützer tragen besonders Lebensmitteldiscounter wie LIDL zu enormem Tierleid bei, da sie Fleisch aus Massentierhaltung und nur wenige pflanzliche Alternativen anbieten. In den kommenden Monaten wird ein Plakat-Wagen des Deutschen Tierschutzbüros e.V. bundesweit vor rund 100 verschiedenen LIDL-Filialen zu sehen sein und Mitarbeiter des Tierschutzvereins werden Kunden zu einem tierleidfreien Abendessen ermutigen.

Im Laufe des Jahres sollen bundesweit LIDL-Filialen in allen deutschen Großstädten mit dem Plakat-Wagen angefahren werden. Auf dem 2×4 Meter großen Plakat prangt die Aufschrift „LIDL verschont nicht“ und macht Passanten und Kunden von LIDL auf das unsagbare Tierleid in der Massentierhaltung aufmerksam. Mit einem kostenlosen Nachtisch werden die Kunden animiert, Zutaten für ein tierleidfreies Abendessen einzukaufen.

„Jeder Mensch hat es beim Einkaufen selbst in der Hand, ob er Tierleid unterstützt oder nicht. Schon mit einem tierleidfreien Abendessen in der Woche in Deutschlands Haushalten könnte Millionen Tieren der Weg zur Schlachtbank erspart bleiben“ so Jan Peifer, Gründer Deutsches Tierschutzbüro. Unter dem Motto „Tierleid kommt mir nicht in die Tüte“ haben Interessierte ab sofort die Möglichkeit, im Rahmen der Kampagne online ihre Stimme gegen Billigfleisch abzugeben: www.tierschutzbuero.de/lidl

Jährlich fallen alleine in Deutschland ungefähr 830 Millionen Tiere der Lebensmittelindustrie zum Opfer. Aufgrund der Haltungsbedingungen haben sie keine Möglichkeit, ihr natürliches Verhalten auszuüben und ihre Körper werden eher der Umgebung angepasst als umgekehrt. Ferkeln werden die Schwänze gekürzt, den Kühen die Hörner ausgebrannt und Hühnern die Schnäbel gekürzt. All diese Grausamkeiten finden hinter verschlossenen Türen statt und der Verbraucher weiß nicht, unter welchen Bedingungen das Fleisch in der Kühltheke entstanden ist.

Weitere Informationen, ein Hintergrundvideo und eine Übersicht, wann der Plakat-Wagen in welcher Stadt ist, finden Sie hier: www.tierschutzbuero.de/lidl

Walisisches Rindfleisch

Herkunft steht für Qualität

Nicht zuletzt als Konsequenz aus den Lebensmittelskandalen der vergangenen Jahre geht der Trend in Deutschland immer mehr zu bewusstem Fleischkonsum und damit das Bewusstsein dafür, dass die Qualität auf dem Teller und die Art der Tierhaltung eng miteinander zusammenhängen. Das Motto walisischer Landwirte ist schon seit Generationen: Kümmert der Mensch sich um das Land, so kümmert sich das Land auch um den Menschen.

Seit Jahrhunderten wird in Wales nachhaltige, traditionelle Zucht betrieben. In Zeiten, in denen Fleisch aus Massentierhaltung in deutschen Supermärkten zu Spottpreisen erhältlich ist, besinnt man sich auf den Erhalt und die Förderung von liebevoll erzeugten Lebensmitteln mit ausgeprägtem Charakter und einer engen Bindung zu Land und Tier. In Anerkennung der herausragenden Qualität hat die EU-Kommission Walisisches Rindfleisch mit dem begehrten g.g.A. Gütesiegel „geschützte geographische Angabe“ ausgezeichnet.

Transparenz von der Zucht und Aufzucht über alle Produktionsschritte bis hin zu kurzen Transportwegen und zur absoluten Rückverfolgbarkeit jedes Tieres stellen die konstant gleichbleibend hohe Fleischqualität des Walisischen Rindfleischs sicher.

Im Einklang mit der Natur
Die saftig grüne, üppige Graslandschaft in Wales umfasst sowohl flaches Weideland als auch ber- giges Hochland, überall durchzogen von zahlreichen Bächen und Flüssen. Auf diesem vielfältigen Terrain werden die walisischen Rinder gehalten. Daher rührt auch der saftige, natürliche Geschmack und die fein-aromatische Rindfleischqualität. Das alte Sprichwort „Du bist, was Du isst“ trifft nicht nur auf uns Menschen zu, sondern auch auf die Tiere: Walisisches Rind wird nur von ausgewählten Liebhabern und Experten gezüchtet und vermarktet, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Erbe ihrer Ahnen fortzuführen und das Wissen um die beste Rinderzucht, – aufzucht und Haltung von Generation zu Generation weiterzugeben.

Das beste Fleisch ergibt sich aus einer Verpaarung verschiedener Rinderrassen. Eine Rasse ist das Welsh Black, die sich ganz hervorragend an die unterschiedlichen Lebensbedingungen von Wales angepasst hat – und für die Fleischliebhaber aus aller Welt nach Wales reisen. Walisische Land- wirtfamilien folgen seit Jahrhunderten ihren traditionellen Zucht- sowie Aufzuchtmethoden und dem Wissen über das Weidelandmanagement. Beides trägt dazu bei, die einzigartige Landschaft auch für die Nachkommen zu erhalten.

Derzeit ist Walisisches Rindfleisch auf Nachfrage über den Feinkost-Großhändler FrischeParadies exklusiv zu beziehen.

ÖKO-TEST Massentierhaltung

Schweinefleisch zu Schweinepreisen

ÖKO-TEST geht in der aktuellen August-Ausgabe der Frage nach, ob es den Bauern und den Tieren nutzt, wenn Verbraucher ihr Fleisch beim Metzger oder an der Frischetheke im Supermarkt kaufen, anstatt die Billigware vom Discounter. Die Ergebnisse der Untersuchung sind ernüchternd: Obwohl das Fleisch teurer ist, stammt es ebenso von den großen Schlachthöfen, die Aldi, Lidl & Co. beliefern. Wer auf faire Bedingungen für die Landwirte und das Tierwohl achten will, muss schon genau hinsehen.

Die Preise von Fleisch werden von den Discountern immer weiter nach unten gedrückt. Dadurch sind sie mitverantwortlich für die Massentierhaltung und dafür, dass Bauern von ihrer Arbeit nicht leben können. ÖKO-TEST kritisiert schon lange die Mastbedingungen: Schweine leben in einstreulosen Buchten mit Vollspaltenböden, Zuchttiere in nur körpergroßen Käfigen. Viele Tiere können nur eingeschränkt laufen. Sie werden ohne Betäubung kastriert oder den Ferkeln die Schwänze kupiert. Durch solche Intensivhaltungen leiden die Schweine an schmerzhaften Verletzungen und Verhaltensstörungen.

Wer denkt, dass dieser Wahnsinn gestoppt wird, wenn der Verbraucher nur bereit wäre, mehr Geld für Fleisch auszugeben, irrt leider. Die Untersuchung von ÖKO-TEST zeigt, dass ein höherer Preis nicht für bessere Qualität steht. Die meisten Metzger beziehen ihr Fleisch mittlerweile extern, nur mehr 30 Prozent schlachten selbst. Und wer sich an der Fleischtheke anstellt, bekommt Ware, die ebenso von Großschlachtereien stammt wie das Billigfleisch der Discounter.

Was aber können Verbraucher tun, damit der Handel sich auf faire Bedingungen besinnt? ÖKO-TEST rät, auf jeden Fall die Finger vom Billigfleisch zu lassen. Eine Alternative sind höherpreisige Markenfleischprogramme. Allerdings ist es hier wichtig, darauf zu achten, welche Standards bezüglich Fleischqualität und Haltungsbedingungen vorgeschrieben sind. Hohe Anforderungen setzt beispielsweise die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH).

Das ÖKO-TEST-Magazin August 2014 gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

Macht Massentierhaltung krank?

Das SWR-Wissenschaftsmagazin „Odysso“ testet Fleisch aus
Karlsruher Supermärkten – Am Donnerstag, 22. März um 22 Uhr
im SWR Fernsehen

Durch den exzessiven Antibiotikaeinsatz in Tiermastbetrieben
werden resistente Bakterienstämme erzeugt. Für billiges
Fleisch nehmen Tiermäster dieses Risiko jedoch in Kauf.
Stellt das Fleisch aus Massentierhaltung eine
gesundheitliche Gefahr für den Verbraucher dar? Das SWR-
Wissensmagazin „Odysso“ hat Hühner- und Putenfleisch aus
regionalen Supermärkten auf antibiotikaresistente Keime
getestet. „Odysso – Das will ich wissen“ ist zu sehen am
22.3.2012 um 22 Uhr im SWR Fernsehen.

In Zusammenarbeit mit der Abteilung Lebensmittelüberwachung
und Veterinärwesen der Stadt Karlsruhe hat „Odysso“ acht
Packungen Hühner- und Putenfleisch aus verschiedenen
Supermärkten getestet. In der Hälfte der Proben wurden
Methicillin-resistente Staphylokokkus-aureus-Keime (MRSA)
entdeckt, besser bekannt als sogenannte Krankenhauskeime.
Nach Angaben der deutschen Gesellschaft für
Krankenhaushygiene e. V. sterben in deutschen Kliniken
jährlich etwa 7.000 Menschen an den Folgen einer Infektion
mit diesen Keimen. Mit dem massenhaften Antibiotikaeinsatz
in der Tiermast bekommt das Problem nun eine neue Dimension.
Mit Sorge beobachten Experten zudem die Entstehung
multiresistenter Darmbakterien. Sind multiresistente
Bakterien mit dem Fleisch erst einmal in der Küche, sind vor
allem Menschen mit einem schwachen Immunsystem gefährdet:
Gelangen die Keime in die Blutbahn, können nichtverheilende
Wunden, Lungenentzündungen oder Blutvergiftungen die Folge
sein.

„Odysso – Das will ich wissen! Macht Massentierhaltung
krank?“ läuft am 22.3. um 22 Uhr im SWR Fernsehen. Im
Hörfunk thematisiert „SWR2 Impuls“ bereits um 16.05 Uhr die
Gefahr aus dem Stall.

Odysso – Das will ich wissen

Die Lebensmittelproduktion SWR-Wissensmagazin am 20. Oktober um 22 Uhr im SWR Fernsehen

Obwohl sich das (Bio-)Bewusstsein vieler Verbraucher
gewandelt hat, gibt es weiterhin Anbieter und Abnehmer von
Produkten, die aus Massentierhaltung stammen. Auch die
übrige exzessive Lebensmittelproduktion erzeugt auf Dauer
Probleme für Mensch und Umwelt. Das SWR-Wissensmagazin
„Odysso“ geht in zwei Sendungen der Lebensmittelindustrie
auf den Grund – am 20. Oktober um 22 Uhr im SWR
Fernsehen.

Die Deutschen essen gerne viel Fleisch: 60,5 Kilogramm sind
es jährlich pro Person. Dieser große Appetit verursacht
neben den bekannten Fleischskandalen aber noch weitere
Probleme. Trotz vieler Vorschriften bedeutet
Massentierhaltung noch zu oft Leiden. Wie lässt sich das
ändern? „Odysso“ hat den größten Hühnchenproduzenten
Deutschlands besucht und lässt sich auf einem Forschungsgut
bei Hannover tierfreundlichere Lösungen zeigen. Lassen sich
wirtschaftliche Interessen und Tierschutz wirklich
verbinden? „Odysso“ schaut auf die „Massenware Fleisch“ – am
13. Oktober um 22 Uhr im SWR Fernsehen.

Wie erging es dem Huhn, das jetzt im Tiefkühlfach liegt? Wie
entstehen die Tomaten, die im Salat sind? Der Verbraucher
weiß nur selten, was er isst und wo das Essen herkommt.
Sicher ist nur: Die Lebensmittelproduktion zerstört auf
Dauer die Lebensgrundlage der Menschen, weil bis zu zehn Mal
mehr Energie für die Produktion von Lebensmitteln verbraucht
wird, als letztlich in Form von Kalorien herausspringt. Der
Verbraucher hat sich jedoch an das landwirtschaftliche
System gewöhnt und profitiert von der billigen
Nahrungsmittelproduktion. „Odysso“ fragt nach, was sich
ändern müsste, damit die Ernährungsweise in Zukunft weniger
zerstörerisch ist – „Wie unser Essen erzeugt wird“ am 20.
Oktober um 22 Uhr im SWR Fernsehen.

„Odysso“ lädt donnerstags um 22 Uhr, 20. Oktober im SWR Fernsehen dazu
ein, Wissen zu entdecken.

Test – Frische Hähnchenbrustfilets

Test – Frische Hähnchenbrustfilets: Nur Bioanbieter überzeugen mit Qualität und Tierschutz

Fast jedes zweite getestete Hähnchenfilet schnitt bei einem Test der Stiftung Warentest „gut“ ab, bei den 19 Produkten fanden sich am Verbrauchsdatum aber auch 2 verdorbene und deshalb „mangelhafte“ Filets sowie 6 „ausreichende“, weil sie z. B. nicht mehr frisch waren und erhöhte Keimzahlen aufwiesen. Sie waren dazu teilweise trocken oder wiesen Blutreste auf. Auch das Engagement der Anbieter für Tierschutz, Soziales und Umwelt wurde getestet, insgesamt überzeugen nur drei Bioanbieter. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test.

Drei Bioanbieter bieten sowohl gute Filets als auch starkes Engagement für Tierschutz, Soziales und Umwelt: Kaiser’s Tengelmann mit Naturkind für 17,90 Euro je Kilogramm, Rewe mit biofam für 18,90 Euro und Schröder’s Bioland für 29,90 Euro. Biohähnchenbrust kostet zwar drei- bis fünfmal soviel wie Filet vom Discounter, stammt dafür aber nicht aus industrieller Massentierhaltung. Die Hähnchen haben Platz und Auslauf, sie wachsen langsamer, leben deutlich länger und fressen Biofutter.

Bei Hähnchenfilets aus Massentierhaltung, bei der auf einem Quadratmeter bis zu 25 Tiere meist ohne Tageslicht leben, lagen die Filets von Lidl/Landjunker für 5,45 Euro pro Kilogramm und Netto/Premium Frischgeflügel für 5,40 Euro vorn. Bei rund der Hälfte der Filets haperte es an Frische. Beide Hähnchenfilets von Friki, eines davon bei Norma unter der Marke Gut Langenhof angeboten, waren sogar verdorben.

Die ausführlichen Tests Hähnchenbrustfilets und Hähnchenbrustfilets Unternehmensverantwortung sind in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/haehnchenbrust veröffentlicht.

Katzen-Eintopf in deutscher Koch-Show?

PETA stimmt italienischem Katzen-Esser zu

Beppe Bigazzi, der katzenessende Moderator einer italienischen Kochsendung, wurde gefeuert. Bigazzi hatte im Fernsehen bekanntgegeben, gerne Katzeneintopf zu essen. Dies sei sogar eine toskanische Spezialität. Seine Co-Moderatoren, unzählige Zuschauer und die italienische Staatssekretärin des Gesundheitsministeriums, Francesca Martini, regten sich darüber unglaublich auf. Katzen sind in Italien als Haustiere vom Gesetz geschützt, gegen Grausamkeit, Misshandlungen und Aussetzung. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. wundert sich über den öffentlichen Skandal. Denn wer sich über Katzenfleisch empöre, dürfe auch kein Kaninchen, Huhn oder Taube essen, so PETA.

„Wo ist der Unterschied zwischen einer Katze und einem Kaninchen?“, fragt Lars Hollerbach, Ernährungsexperte von PETA Deutschland e. V.
„Wer Katzeneintopf grausam und widerlich findet, dem müssten und sollten auch die Grausamkeiten der Massentierhaltung gegen den Strich gehen.“ Schweine, Kühe, Hühner und andere Tiere, die zur Nahrungsmittelgewinnung geschlachtet und routinemäßig in deutschen Koch-Shows zubereitet werden, sind mindestens genauso intelligent und schmerzempfindlich wie Katzen. „Sie würden Ihre Katze nicht essen? Dann ernähren Sie sich vegan!“, fordert Hollerbach. Kostenlose „Veggie Starter Kits“ mit leckeren, tierfreundlichen Rezepten gibt’s auf www.goveggie.de .

Vegetarisch leben – Verzicht oder gesunder Genuss?

Mo, 18.08. um 12:30 Uhr bayern3

Planet Wissen – Thema: Vegetarisch leben – Verzicht oder gesunder Genuss?
Magazin

Rund sechs bis acht Prozent der Deutschen sind Vegetarier, d.h. sie essen kein Fleisch und keinen Fisch. Viele davon als Reaktion auf die BSE-Krise und die Gammelfleisch-Skandale. Aber auch die Kritik an der Massentierhaltung und der Gesundheitsaspekt spielen eine Rolle. Aber was hat die Massentierhaltung mit dem Klimawandel zu tun? Leben Vegetarier wirklich gesünder? Und was muss man bei einer Ernährungsumstellung beachten? Birgit Klaus und Dennis Wilms fragen den Ernährungswissenschaftler Prof.Dr. Claus Leitzmann und genießen zusammen leckere vegetarische Gerichte wie ein „mediterranes Lopinoragout“, „Seitan-Geschnetzeltes in Weißweinsahnesoße“ oder einen „Tofuburger“ – Gerichte, bei denen „eingefleischten“ Vegetariern das Wasser im Munde zusammenläuft!

Rund sechs bis acht Prozent der Deutschen sind Vegetarier, d.h. sie essen kein Fleisch und keinen Fisch. Viele davon als Reaktion auf die BSE-Krise und die Gammelfleisch-Skandale. Auch die Kritik an der Massentierhaltung und der Gesundheitsaspekt spielen eine Rolle. Aber wie ernähren sich die verschiedenen Vegetariertypen? Leben Vegetarier wirklich gesünder? Und was muss man bei einer Ernährungsumstellung beachten? Birgit Klaus und Dennis Wilms fragen den Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Claus Leitzmann und genießen zusammen leckere vegetarische Gerichte wie ein „mediterranes Lopinoragout“, „Seitan-Geschnetzeltes in Weißweinsahnesoße“ oder einen „Tofuburger“ – Gerichte, bei denen nicht nur „eingefleischten“ Vegetariern das Wasser im Munde zusammenlaufen wird!

Dauer: 60 Minuten
Moderation: Denis Wilms und Birgit Klaus

Zu Gast: Claus Leitzmann: Ernährungswissenschaftler

Planet Wissen

SWR, Donnerstag, 14.08. um 15:00 Uhr.

Planet Wissen

Thema: Vegetarisch leben – Verzicht oder gesunder Genuss?

Rund sechs bis acht Prozent der Deutschen sind Vegetarier, d.h. sie essen kein Fleisch und keinen Fisch. Viele davon als Reaktion auf die BSE-Krise und die Gammelfleisch-Skandale. Aber auch die Kritik an der Massentierhaltung und der Gesundheitsaspekt spielen eine Rolle. Aber was hat die Massentierhaltung mit dem Klimawandel zu tun? Leben Vegetarier wirklich gesünder? Und was muss man bei einer Ernährungsumstellung beachten? Birgit Klaus und Dennis Wilms fragen den Ernährungswissenschaftler Prof.Dr. Claus Leitzmann und genießen zusammen leckere vegetarische Gerichte wie ein „mediterranes Lopinoragout“, „Seitan-Geschnetzeltes in Weißweinsahnesoße“ oder einen „Tofuburger“ – Gerichte, bei denen „eingefleischten“ Vegetariern das Wasser im Munde zusammenläuft!

Jamie Oliver ist wieder auf dem Kriegspfad!

Nach Jugendarbeitslosigkeit und Schulkantinen prangert der sympathische Starkoch jetzt die Massenhaltung von Hühnern an
– „Jamies Hühnerhölle“ am Montag, den 14. Juli 2008, 21:15 Uhr, RTL2

Wie schon bei seinem Einsatz für junge Arbeitslose und seiner Kampagne für besseres Essen in englischen Schulkantinen, will der sympathische britische Starkoch mehr, als nur leckere Gerichte für sein Publikum auf den Tisch zaubern. Jamie Oliver lädt diesmal ein zu einem Gala-Dinner der etwas anderen Art: Auf drastische Weise demonstriert er, unter welch grausamen Bedingungen Hühner leben und sterben müssen, nur damit wir etwas zu essen auf dem Teller haben.

Jamie Oliver will auf einem Gala-Dinner die Öffentlichkeit aufklären über unhaltbare Zustände bei der Produktion von Hühnern und Eiern. Unter dem Vorwand eines köstlichen Hühnchen-Menüs werden seine Gäste zu Tisch gebeten. Schonungslos und direkt offenbart er dann dem ausgewählten Kreis von namhaften Biologen, englischen Bauern und Journalisten die schreckliche Realität der britischen Massentierhaltung. Noch bevor der erste Gang serviert wird, lüftet Jamie Oliver den Vorhang und illustriert mittels schockierender Demonstrationen live auf der Bühne, wie unsere Frühstückseier produziert werden und wie die Aufzucht von Hühnern wirklich von statten geht.

Noch vor fünfzig Jahren war ein Hühnchen etwas Besonderes und jeder war froh, wenn er es sich einmal die Woche leisten konnte. Heute, dank moderner Methoden bei der Massentierhaltung, ist ein Huhn ein erschwingliches, ganz alltägliches Massenprodukt geworden. In England bekommt man ganze Vögel schon für umgerechnet 3,20 €, aber die Bauern verdienen an jedem Tier nur einige Cent. Mit Hilfe von Geflügelfarmern und Experten hat Jamie Konsumenten, Produzenten und Einzelhändler zusammengebracht, um zu diskutieren, was geändert werden kann.
Live und vor den Augen seiner hungrigen Gäste fasst Jamie in Filmen und Interviews noch einmal die Schlüsselaspekte der Hühner- und Eierproduktion zusammen. Er erklärt den eklatanten Unterschied der Lebensbedingungen von ganz normalen Hühnern und Batterielegehennen, zeigt wie Küken und Hühner getötet werden, und dass Bodenhaltung und Freilandhaltung alleine noch lange kein Bio-Ei bedeuten. Wer diese Show gesehen hat, weiß genauer als ihm lieb ist, was er am Wochenende frühstückt…