Naschwerk im Museum bei Hamburg

Am Sonntag, dem 6. November, dreht sich im Freilichtmuseum am Kiekeberg alles um köstliches Naschwerk. Von 10 bis 18 Uhr werfen Besucher einen Blick hinter die Kulissen und erfahren, wie die Leckereien entstehen. An den vielen kleinen Marktständen kann probiert und gekauft werden. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

Lakritze, Marmeladen, Fruchtmuse, Sirup, kandierte Blüten oder Stollen – beim Süßen Sonntag verwandelt sich das Freilichtmuseum am Kiekeberg in ein Paradies für Schleckermäuler. Rund 25 ausgesuchte Manufakturen und Aussteller zeigen ihr Können und bieten ihre Waren auf dem Süßwaren-Markt an. Jürgen Kanzelmeyer vom Zuckerstudio modelliert filigrane Figuren aus Zucker und gibt damit Einblicke in das aussterbende Handwerk der Zuckerkunst. Die kleinen Kreationen sind sehr lange haltbar, dürfen aber auch sofort verzehrt werden. Besucher erleben außerdem, wie traditioneller Baumkuchen nach altem Rezept entsteht. Für Kinder bietet der Süße Sonntag ein kreatives Bastelprogramm sowie Mitmachangebote in der Lehrküche. Draußen am gemütlichen Lagerfeuer backen die jungen Besucher eigenes Stockbrot.

Der Süße Sonntag findet im Agrarium des Freilichtmuseums statt – die Ausstellungswelt zeigt auf 3.300 Quadratmetern und mit vielen Mitmachmöglichkeiten, wie Essen hergestellt wird. Im Obergeschoss widmet sich das Agrarium der Lebensmittelindustrie. Zucker spielt hier eine große Rolle. Die Deutschen vertilgen im Jahr rund 32 Kilogramm Süßwaren. Zusätzlich ist Deutschland Exportweltmeister bei Süßwaren. 2013 verkauften die 220 heimischen Hersteller gut 1,8 Millionen Tonnen Schokolade, Bonbons, Fruchtgummis, Backwaren und Knabberartikel ins Ausland. Der Süße Sonntag bietet einen Einblick in diese spannende und gleichzeitig köstliche Branche.

Weitere Köstlichkeiten bietet der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg e. V. an: leckerer Kuchen in Bioland-Qualität aus der Museumsbäckerei. Im Rösterei-Café „Koffietied“ locken selbstgeröstete Kaffeespezialitäten. Wer zwischendurch eine deftige Mahlzeit bevorzugt, bekommt am Stand des Museumsgasthofes „Stoof Mudders Kroog“ krosse Bratwürste.

Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg –
Am Kiekeberg 1 –
21224 Rosengarten-Ehestorf
www.kiekeberg-museum.de

Kirschen

2,1 Kilogramm Kirschen verbrauchte jeder Bundesbürger im vergangenen Jahr. Der Pro-Kopf-Verbrauch, bei dem auch alle Kirscherzeugnisse, wie Säfte oder Marmeladen, eingerechnet werden, bewegt sich seit einigen Jahren auf stabilem Niveau (2012: 2,3 Kilogramm, 2011: 2,1 Kilogramm, 2010: 2,3 Kilogramm). Süß- und Sauerkirschen wurden 2013 in Deutschland auf rund 7.400 Hektar angebaut. Der Süßkirschenanbau machte mit rund 5.200 Hektar den größeren Anteil aus. Mit über 2.000 Hektar ist Baden-Württemberg mit Abstand Hauptanbaugebiet von Süßkirschen, gefolgt von Niedersachsen mit rund 500 Hektar. Sauerkirschen wurden 2013 in Deutschland auf einer Fläche von auf rund 2.200 Hektar geerntet. Die größten Anbauregionen lagen in Rheinland-Pfalz (über 600 Hektar) und Sachsen (mehr als 500 Hektar).

Die Kirschernte ist zur Zeit in vollem Gange. Obstbauern rechnen für 2014 mit einer guten Ernte: Wegen des milden und trockenen Frühjahrs werden schätzungsweise 51.900 Tonnen Kirschen erwartet. Das sind rund 38 Prozent mehr als in der Saison zuvor – allerdings fiel die Ernte 2013 mit 37.523 Tonnen wetterbedingt schwach aus. Erntezeit für Kirschen ist meist Juni bis August. Da Kirschen nach der Ernte nicht nachreifen, werden sie reif gepflückt und sollten dann möglichst rasch verzehrt werden.

KULINARISCHE WANDERUNG DURCH DEN SYLTER OSTEN

Wild, weit und wunderbar – das ist der Sylter Osten. Müde schwappt das Meer ans hohe Ufer, in einem wüsten Durcheinander liegen die Trümmer des Morsum Kliff in allen Erdfarben am Strand und zeigen, dass die Nordsee auch wild wird. Strandhafer leuchtet unter weitem Himmel, darin Orchideen und Enzian. Ginster, Rosen und Beerensträucher trotzen windzerzaust dem Wetter. Wolken jagen über das Land und treiben den Duft vom Meer vorüber. Wandern im wilden Osten macht Appetit – beste Voraussetzungen, sich treiben und verführen zu lassen.

Sabine Clahsen wohnt am Ende der Insel und ist hier viel unterwegs. Sie sammelt Blüten und pflückt Beeren – Holunder und Heidebeere, Hagebutte und sogar den auf Sylt seltenen Sanddorn. „Alles, was Sie sich vorstellen können“, sagt sie und lacht – und daraus kocht sie köstliche Gelees und Marmeladen. Unterwegs vom Mai bis Oktober füllt sie Korb um Korb, Eimer um Eimer. In ihrer eigens eingerichteten Marmeladen-Küche (das Gesundheitsamt kontrolliert) experimentiert sie und zaubert „Sylter Rote Grütze“ oder eine Marmelade mit Himbeere und Rosenblüte. „Wir Frauen aus Morsum sind extrem kreativ! Wenn ich draußen unterwegs bin, fällt mir jeden Tag etwas Neues ein“ – sagt es und stellt ein paar Gläser in das weiße Schränkchen am Litjmuasem 22. Der Kunde nimmt sich ein Glas und wirft das Geld in die „Honesty Box“, dreißig Sorten sind´s übers Jahr. Und wer echtes Glück hat, bekommt sogar ein Glas mit echter Sylter Sanddorn-Marmelade.

Ein paar Schritte weiter in Morsum liegt Hansens Hofladen. Silvia Brüggemann, Lebensgefährtin von Bauer Andreas Hansen, betreibt diese kulinarische Schatzkiste auf dem Hansenhof. Batterien von Gläsern und Flaschen, Marmeladen und Hochprozentiges, Landmettwurst nach Familien-Rezept und Schinken vom Galloway-Rind. Eigentlich produziert der Hansenhof Eier, die eignen sich als Verpflegung für den Rucksack nicht so gut wie der Rest, aber für den „Hühnerbaron“ – einen Eierlikör nach Geheimrezeptur – ist noch Platz. Aus Eiern allerdings kann man Nudeln machen. Gleich nebenan hat Christel Peters ihre kleine Manufaktur: Vor vier Jahren kam sie aus Nordrhein-Westfalen auf die Insel und handwerkt Radiatori und Reginette mit Leidenschaft. Ohne Farb- und Aromastoffe. Dafür zum Beispiel mit Curry oder Chili. Und Motiv-Nudeln: In Form der Insel – ein überraschendes Mitbringsel aus Morsum.

Der Wanderrucksack füllt sich mit der Verpflegung für unterwegs: Marmelade und Wurst, Obst aus dem Bauernladen. Brot fehlt noch. Jürgen Ingwersen backt in Morsum ein im wahren Wortsinn ausgezeichnetes Brot. In der Backstube am Terpstig duftet es nach Brot, nach Tee und frischgebackenem Kuchen. Und nach Vanille, das kommt von den „Friesenkeksen“. Auch die backt Bäcker- und Konditormeister Ingwersen nach Familienrezept selbst, die Kekse verschwinden zusammen mit einem Brot im Rucksack. Auf keinen Fall die Einkehr in Ingwersens Obstgarten verpassen: Diese Bauerngärten gehören im Osten Sylts dazu wie Marsch und Morsum-Kliff: „In unserem Obstgarten ernten wir auch historische Apfel- und Birnensorten“, sagt Jürgen Ingwersen, „die wir für unseren Kuchen und unsere Konfitüren verwenden!“ Agathe von Klanxbüll lebt hier zum Beispiel, eine alte Apfelsorte, die so aromatisch, so saftig süßlich-sauer schmeckt, wie die Äpfel früher in Opas Garten. Saison für frisches Obst ist von Mai bis Oktober, von Erdbeere bis Hagebutte; immer lecker und immer frisch. Sommerlicht strömt durch das satte Grün der Apfelbäume, die Wärme lässt das Obst am Spalier duften, Schmetterlinge tanzen durch den Sommertag.

Nun muss man sich entscheiden: Unten herum oder oben, auf dem Deich also oder vorbei am Archsum Kliff nach Keitum. Es ist Nachmittag geworden und eine Einkehr in Nordfriesland heißt auch, Tee zu trinken. Eine kräftige schwarze Mischung, das täte jetzt gut und typisch wäre es auch. Dachte ich, aber: „Die Niederländische Ostindien-Kompanie brachte 1610 erstmals eine Ladung Grün-Tee in die Niederlande, von dort kam der Tee nach Deutschland. Schwarz-Tee etablierte sich erst Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland“, sagt Franziska Zaeske und lässt sich einen Grünen einschenken, ich bleibe bei der Assam-Mischung, schwarz. Franziska Zaeske ist Tee-Trinkerin aus Leidenschaft und hat das – auch – zu ihrem Beruf gemacht: Zusammen mit ihrem Mann führt sie das Hotel „Kontorhaus Keitum“. Und unten in der Probierstube warten hundert Sorten Tee. Ohne Schwellenangst: Franziska Zaeske und die Mitarbeiterinnen geben Tee-Seminare, führen kompetent und kurzweilig durch die Welt des Tees – schmecken tut es sowieso klasse und ein Stück selbstgemachten Kuchen gibt´s auch.

Nicht weit weg treffe ich Sönke Andersen. Kurz vor Keitum grasen Galloway-Rinder auf den weiten Weiden, Andersen steht am Zaun, ruft die Tiere. Robust, kompakt, schwarz und zotteliges Fell; die Rinder sind ursprünglich in Schottland heimisch und Andersens haben vor knapp dreißig Jahren welche nach Sylt geholt. „Weil sie hervorragend hier her passen“, sagt Sönke Andersen, „die Tiere weiden das ganze Jahr über draußen auf den Salzwiesen. Das Gras ist sehr nährstoffreich, diese Art der Haltung gibt auch ein exzellentes Fleisch – Galloway; das ist der Trüffel unter den Fleischsorten!“ Als Andersens, von Haus aus Landwirte, damals mit den Galloways anfingen, wussten sie, dass es eine vorteilhafte, sinnvolle Tierhaltung ist:

Die Rinder brauchen kaum einen Arzt und pflegen das typisch Sylter Biotop Salzwiese, es ist Landwirtschaft im wahren Wortsinn. „Das ganze Ökosystem soll doch leben“, sagt Sönke Andersen. Was sie damals wohl nicht ahnten, ist dieser Bezug: „Auch das Bauerntum hat uns damals zum Tourismus verholfen, Urlaubsqualität kommt auch aus bodenständigen Ideen!“ Sagt derjenige, der damit auch ein echt klasse Fleisch herstellt. Sohn Theide, Metzgermeister und Koch, zerlegt nebenan die Stücke, bereitet sie fürs Restaurant vor; Fleisch nach alter Väter Sitte, die Leute stehen an der Kühltheke Schlange, der Champagner-Kühlschrank summt. „… dabei ist es doch nur eine ganz normale Arbeit, die wir machen!“ Sagt leise ein Sönke Andersen und geht wieder hinaus zu seinen Tieren.

„Komm nachher noch ´rüber in die Küchenkate!“, ruft er. In Keitum betreiben Andersens das Restaurant „Kleine Küchenkate“. Drinnen heimelig, draußen ein schöner Gastgarten; echt und ehrlich. Durch die Obstbäume tanzen letzte Hummeln, der Abend kriecht ganz langsam über das weite Marschland. Auf dem Tisch steht ein Filet vom Weideochsen, die Flut ist aufgelaufen, mit ihr kühle Abendfrische und der Duft nach dem Meer. Irgendwo im Osten von Sylt. Wo es weit ist, wild und wunderbar.

www.sylt.de

Ab heute Genuss-Festival in Wien

Alles was gut ist – Heuer präsentieren sich erstmals mehr als 170 ländliche Produzenten und kulinarische Manufakturen aus ganz Österreich in der Bundeshauptstadt

Das Countdown läuft. In 5 Tagen tischt das Genuss-Festival im Wiener Stadtpark traditionell und handwerklich hergestellte Feinkost aus ganz Österreich auf und alles, was Genießer und Feinschmecker lieben. An mehr als 170 Ständen gibt es an allen drei Tagen wieder reichlich zu probieren und zu kaufen. Neben klassischem Speck, Käse, Brot, Wurst und Marmeladen, auch innovative Spezialitäten wie etwa Kastanienkipferl aus dem Burgenland, Rotschmier-Rotweinkäse aus Oberösterreich, steirischen Brombeeressig, Ganshenkele aus Osttirol, Wildschönauer Krautinger Schnaps, Köstliches aus Straußeneiern und Wiener Zuckerl.

Heuer neu: Innerhalb des Veranstaltungszeltes werden die unterschiedlichsten kulinarischen Produkt- bzw. Genusswelten eindrucksvoll und abwechslungsreich inszeniert. Zudem wird ein Koch die vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten von Eiern zeigen und es darf einem Bäcker bei der Herstellung von Brot aus Sauerteig über die Schulter geschaut werden, um im Anschluss den frisch gebackenen Laib zu verkosten. Passend zum Muttertags-Wochenende haben Kinder dort auch die Möglichkeit, Lebkuchenherzen als Geschenk für die Mütter selbst zu verzieren.

Möglich wird das Genuss-Festival, das übrigens in Österreich und im gesamten deutschsprachigen Raum einmalig ist und sich mittlerweile zum Muttertags-Wochenende etabliert hat, unter anderem durch die Kooperation mit Stadt Wien, Zurück zum Ursprung, Agrarmarkt Austria, Casinos Austria, Kattus Sekt, Ottakringer Bier, Wirtschaftskammer Wien, Waldquelle Mineralwasser, Raiffeisen Versicherung, GenussRegion, Wiener Zucker, u.v.a.

Neben intensiven Bemühungen das Genuss-Festival Jahr für Jahr zum erfolgreichsten Gourmetevent des Landes werden zu lassen, sammelt das Kulinarische Erbe Österreich seit mehr als einem Jahrzehnt Wissen über traditionelle österreichische Spezialitäten, alte Rezepturen und landwirtschaftliche Rohprodukte und Gaumenfreuden, die mindestens seit drei Generationen «tradiert» d. h. weitergegeben wurden und heute noch konsumiert und produziert werden. Seit einigen Jahren setzt das Kuratorium auch in Gastronomie und Presse erfolgreiche Maßnahmen, die das kulinarische Erbe Österreichs und die dazugehörenden gewachsenen Strukturen für zukünftige Generationen erhalten sollen.

Öffnungszeiten: Fr., 9. Mai 2014 11.00 bis 21.00 Uhr
Sa., 10. Mai 2014 10.00 bis 21.00 Uhr
So., 11. Mai 2014 10.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt frei!

Kochbuch: "Marmeladen, Konfitüren & Gelees"

Selbstgemachte Marmeladen – das sind Vitamine aufs Brot, Energielieferanten für den Start in den Tag und einfach ein leckeres Frühstück! Der fruchtige Brotaufstrich und seine Verwandten, die Gelees und Chutneys, bieten unzählige Variations- und auch Kombinationsmöglichkeiten. So passt Ananas zu Erdbeere und Melone, und im Chutney auch zu Zwiebeln. In „Marmeladen, Konfitüren & Gelees“ zeigt Georg Innerhofer, wie mit den richtigen Fruchtmischungen Abwechslung auf dem Frühstückstisch garantiert ist.

Nach einer Einführung in die Grundlagen der Marmeladenherstellung „geht es ans Eingemachte“: 80 Rezepte wie Bratapfel- oder Kiwi-Zitronen-Konfitüre, Grüne Grütze, Rotwein- oder Lavendelgelee, Orangen-Karotten-Marmelade und Zwetschken-Waldbrombeeren-Chutney bringen nicht nur Früchte auf Brot und Brötchen. Mit Stoffdeckel und Beschriftung verschönert, wird daraus ein individuelles Geschenk.

Georg Innerhofer: Marmeladen, Konfitüren & Gelees. Selbstgemachte Köstlichkeiten, Graz (Leopold Stocker Verlag), Bestellink- ISBN: 978-3-7020-1333-2 (portofrei)

Buch: Sehr gut haltbar machen

Jetzt geht es ans Einmachen

Gelees, Konfitüre und Marmeladen, Himbeeressig, Mangochutney oder Paprika-Mandel-Pesto: Selbstgemachtes ist ein Highlight auf dem Frühstücksbrot, als Salat-Dressing oder Pasta-Soße. Im Buch „Sehr gut haltbar machen“ der Stiftung Warentest gibt es nicht nur Tipps zu Geräten und Zutaten, sondern vor allem mehr als 150 Rezepte, die den erntefrischen Geschmack für Monate konservieren.

Selbst Einmachprofis werden inspiriert sein und neben neuen Klassikern gelingsichere Rezepte für Exotisches und Avantgardistisches finden. Auch Säfte, Liköre, und original koreanisches Kimchi sind dabei.

Dieses Buch gibt Praxiswissen aus erster Hand – vom guten und gar nicht altmodischen Einkochen übers Trocknen, Einlegen, Ketchup-Herstellen bis zum Einfrieren. Die Rubrik Pannenhilfe bietet moralische Unterstützung, wenn das Gelee nach dem Einkochen trüb ist, das Sauerkraut grau wird oder der Rumtopf gärt: Anfängerfehler, die man vermeiden kann. Ausführliche Warenkunde, Übersichtstabellen und Saisonkalender liefern wichtige Tipps und Informationen.

„Sehr gut haltbar machen“ hat 240 Seiten und ist ab dem 26. Juli zum Preis von 19,90 Euro im Handel erhältlich. oder kann online bestellt werden unter www.test.de/shop oder unter Bestellink: ISBN-13: 9-78-386851-028-7

Hinstorff-Kochbuch mit Marmeladen für das ganze Jahr

Marmeladenverführung pur

Marmeladen sind mehr als Erdbeer-

Rhabarber-Kreationen und ihre Raffinesse erschöpft sich nicht im
Zufügen von Weißwein. Wie leicht Abwechslung und
Ideenreichtum auf dem Frühstückstisch gelingen, zeigt Wolfgang
K. Buck in seinem neuen Kochbuch, erschienen im Hinstorff
Verlag.

Starten Sie »Frühlingsfrisch«, mit »Teuflischer Orange« oder »Glühwein-
Apfel-Marmelade« in den Tag. Nach seinem ersten, mittlerweile in
mehreren Auflagen erschienenen Buch Marmeladenträume überrascht
der Marmeladenkönig Norddeutschlands Wolfgang K. Buck wieder mit
ungewöhnlichen Rezepten und beweist: Marmeladen kann man das
ganze Jahr hindurch kochen. Im Frühling und Sommer fruchtig frisch,
im Herbst pikant und im Winter herb und weihnachtlich. Feigen,
Spargel, Rosmarin und sogar Senf wandern bei ihm in den Einkochtopf.
Liebevoll beschriftet und dekoriert werden aus den Kreationen
einzigartige Geschenke.

Die Fotos von Christine Becker laden zum Nachkochen ein,
Rezepteinsendungen der Hörer von NDR 1, ein Saisonkalender und
Tipps vom Marmeladenkönig ergänzen das Buch. Lassen Sie sich
verführen!

Bibliografische Angaben
Wolfgang K. Buck | Kerstin Hohendorf (Text) | Christine Becker (Fotos)
Marmeladenverführung
Neue Rezepte vom Marmeladeur
Hinstorff Verlag, 12,95 EUR
80 Seiten, Hardcover mit Spiralbindung, 33 Farbfotos
Bestellink: ISBN 978-3-356-01447-1
In Kooperation mit NDR 1 Radio

DER FEINSCHMECKER testet Erdbeerkonfitüre

 

Wer das schöne Aroma frischer Erdbeeren auch als Marmelade genießen will, sollte diese am besten selbst kochen. Das ist das ernüchternde Ergebnis eines umfangreichen Geschmackstests, den DER FEINSCHMECKER aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG in der Juli-Ausgabe veröffentlicht. 50 Erdbeer-Konfitüren und- Fruchtaufstriche hat eine Expertenjury probiert – nur acht Sorten kann die Redaktion empfehlen.

Die meisten Konfitüren im Test schmecken zu süß, haben eine zu feste Konsistenz oder riechen sogar muffig. Bei vielen Konfitüren ist die Frucht nicht zu bestimmen – da das Erdbeeraroma vom Zucker vollkommen überlagert wird. Dies ist auch eine Folge der Bürokratie: Als „Konfitüre“ darf laut Konfitürenverordnung ein Fruchtaufstrich nur verkauft werden, wenn er mindestens 55 Gramm Gesamtzucker pro 100 Gramm enthält. Fruchtiger schmecken Marmeladen mit weit weniger Zucker – sie werden dann als „Fruchtaufstrich“ verkauft, was bei den Verbrauchern oft noch als minderwertig gilt.

Zu Unrecht: Die drei erfolgreichsten Erdbeermarmeladen im Test sind „Fruchtaufstriche“ mit mindestens 70 Prozent Fruchtanteil. Testsiegerin ist die Manufaktur „Gartenhaus Testorf“, ein Eine-Frau-Betrieb in Schleswig-Holstein. Produzentin Dorothy von Hülsen schwört bei ihrem Rezept auf 71 Prozent Fruchtgehalt sowie, zur geschmacklichen Abrundung, selbst gemachten Johannisbeersaft. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der Fruchtaufstrich von Darbo aus Tirol/Österreich und Deluxe, eine Marke aus dem Lidl-Supermarkt.

Den vollständigen Test und ein raffiniertes Marmeladen-Rezept zum Selberkochen ist jetzt in DER FEINSCHMECKER-Ausgabe 7, ab 15. Juni 2011 am Kiosk für Euro 9,95 erhältlich.

Wirtshaus am Sattlerhof: Kinderkochkurse mit der Wilden Hexe

Ein Kraut für Groß und Klein

Was hier grünt und blüht, ist das Geheimnis der Wilden Hexe. Doch sie teilt ihr Wissen gerne mit kleinen und großen Zauberlehrlingen, bei spannend-lustigen Kochkursen im Wirtshaus am Sattlerhof in der Südsteiermark.

Was man aus Kräutern alles machen kann, kann die Wilde Hexe erzählen. Von Tee und Salz bis zu Ölen und Sirupen reicht die breite Palette, und unter Anleitung der Spezialistin wird gesammelt und gerührt, gekocht und aufgebrüht. Da, wo die hügelige Südsteiermark am schönsten ist, liegt der Sattlerhof. Weithin bekannt sind die Hauben-Schmankerl von Hannes Sattler, seine Lebenspartnerin Brigitte spürt in ihrer Kräuterwerkstatt als „Wilde Hexe“ dem vergessenen Wissen ihrer Ahnfrauen nach und zaubert aus Wildkräutern und Gemüsesorten aromatische Pestos, Kräutermischungen, Tees und Aufstriche.

Bei den Sommerkochkursen unter dem Motto „Küchenfee & Küchenmeister“, in denen Eltern mit ihren Kindern gemeinsam neuen Spaß am Zubereiten finden, geht es aber auch den reifen Früchten an die Schale. Im Juli etwa werden süße Marmeladen selbst eingekocht und wie gesund und schmackhaft auch eine einfache Jause mit ihren Getränken sein kann, das wird Anfang September gezeigt.

Programm der Kräuterworkshops:
3.. Juni: „Kräuter rund um den Garten“, praxisnahe Anwendung in der Küche
10. Juni:“Herrliche Kräutertees“, was man alles damit machen kann
24. Juni: „Badesalz und Körperöl“, Badesalze & Körperöle selbst herstellen
1. Juli: „Erfrischungs- und warme Getränke aus Kräutern“, selbst zubereiten & verkosten
15. Juli: „Küchenfee & Küchenmeister“, Kinder & Eltern: Marmeladen gemeinsam einkochen
2. September: Küchenfee & Küchenmeister“, Kinder & Eltern: Gesunde Jause mit Getränken sind gut und tun gut
16. September: „Heimische Schwammerl,: Pilze erkennen & verwenden
30. September: „Wildfrüchte“, Erkennen und verkochen

Kräuterwerkstatt:
Einen Einblick in die Kräuterküche des Sattlerhofs gewährt Brigitte Pachler jeden Freitag (außer Feiertage) ab 9.00 Uhr. Eine Anmeldung ist erbeten. Ab einem Wert von Euro 35,– werden Produkte der „Wilden Hexe“ versandkostenfrei zugestellt. Bestellung unter restaurant@sattlerhof.at

Genießerhotel, Restaurant und Wirtshaus am Sattlerhof: Familie Hannes Sattler,
„Wilde Hexe“ – Naturköstlichkeiten aus dem Sattlerhof: Brigitte Pachler
Tel. +43 (0) 3453/4454-0, A-8462 Gamlitz, Sernau 2 A, restaurant@sattlerhof.at, www.sattlerhof.at

Weingut Sattlerhof: Familie Willi & Maria Sattler, Tel. +43 (0) 3453/2556,
A-8462 Gamlitz, Sernau 2, E-mail: weingut@sattlerhof.at, www.sattlerhof.at

Geranien sind auch für Gourmets und feine Nasen ein Genuss

Was viele Verbraucher nicht wissen: Duftpelargonien sind essbar. Die Gourmetgeranien eignen sich zur Herstellung von Tees, zur Aromatisierung von Marmeladen oder zur Verfeinerung von Fruchtsalaten, Bowlen und Cocktails

Für die einen sind sie ein wunderschöner Blumenschmuck, für die anderen sind sie einfach nur spießig: An Geranien scheiden sich die Geister. Die Zeitschrift Daheim in Deutschland widmet sich in ihrer Juni/Juli-Ausgabe ausführlich der Balkonpflanze, die seit Jahren zu den beliebtesten Blumen der Deutschen gehört und mit raffinierten Varianten von sich reden macht. Denn immer öfter überzeugen die Geranien nicht nur durch ihre Blütenpracht, sondern auch durch den besonderen Geruch der Blätter und den Geschmack.

Ätherische Öle an der Blattunterseite sorgen bei Duftpelargonien mal für Zitronenaroma, mal für Muskat-, Apfel-, Ananas-, Minze-, Kiefer- oder Weihrauchgeschmack. Die Rosenpelargonie wird statt teurem Rosenöl gern als Grundstoff für Massageöle und Parfüm verwendet. Was viele Verbraucher nicht wissen: Duftpelargonien sind essbar. Die Gourmetgeranien eignen sich zur Herstellung von Tees, zur Aromatisierung von Marmeladen oder zur Verfeinerung von Fruchtsalaten, Bowlen und Cocktails.

Die Geranie hat eine lange historische Tradition, kommt sie doch ursprünglich aus Südafrika, ehe sie zu Beginn des 17. Jahrhunderts auch in Europa heimisch wurde. Dabei ist der Name der Balkonpflanze eigentlich irreführend, da es sich nur um den volkstümlichen Namen für Pelargonie handelt. Was in diesen Tagen landauf, landab in Blumenkästen und Pflanztrögen zu sehen ist, sind meist Hybriden, die aus unterschiedlichen Wildformen gezüchtet wurden. Dabei wird zwischen zwei Arten von Geranien unterschieden: zum einen jene Sorten, die stehen und meist behaarte Blätter besitzen, zum anderen Hängegeranien mit glattem und glänzendem Blattwerk.

Wer sich Geranien an den Balkon, vor die Haustür oder in den Garten holt, sollte einige Grundregeln beachten. So lieben die Pflanzen die pralle Sonne, sie wollen aber auch täglich zwei Mal gegossen werden. Wenn dies nicht geschieht, verwelken die Blüten schnell und lassen die unteren Blätter verdorren. Experten raten zudem, die Geranien einmal pro Woche mit Phosphat- und Kalidünger zu versorgen und verwelkte Blütenstengel bzw. Triebspitzen abzubrechen. So gepflegt, können Geranien leicht von Mai bis in den Herbst hinein blühen.

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Wer die Pflanzen dann überwintern will, sollte sie auf zehn Zentimeter zurückschneiden und in der kalten Jahreszeit trocken und kühl bei fünf bis zehn Grad lagern. Das ist die beste Voraussetzung, damit die Pflanze im nächsten Frühjahr wieder in voller Blüte steht. Wem das noch nicht reicht, der kann sich selbst als Züchter versuchen. Geranien vermehren ist kinderleicht: Einfach einen Steckling unterhalb eines Blattknotens abschneiden, einpflanzen und etwas feucht halten.