Michelin Dänemark

Guide Michelin entscheidet: 30 Sterne über Dänemarks Restaurants – so viele wie nie zuvor

Der gestern in Kopenhagen vorgestellte Guide Michelin 2018 für Nordeuropa zeichnet 25 dänische Restaurants mit dem begehrten Stern aus – seinen Titel als bestes Restaurant des Landes verteidigt das Geranium mit drei Sternen

 

Restaurant Gastronome, Aarhus, Dänemark

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Sterneregen über Dänemarks Stadtrestaurants

Die diesjährige Ausgabe des „Michelin Guide Nordic Citys“ lässt Dänemarks Gastronomen und Touristiker jubeln: Gleich 18 Restaurants in Kopenhagen und erstmals auch in der jütländischen Metropole Aarhus teilen 21 Sterne unter sich. Dreimal zwei Sterne gingen über Kopenhagen nieder, wo sich das noma, das Geranium und erstmals das Restaurant AOC im hellsten Glanz präsentieren können. Mit jeweils einem Stern belohnt wurden in Kopenhagen und direkter Umgebung die Restaurants Clou, Den Røde Cottage, Era Ora, Formel B, Grønbech & Churchill, Kadeau, Kiin Kiin, Kokkeriet, Marchal, Relæ, Søllerød Kro und Studio at the Standard.

Das eigentliche Novum der feinschmeckerischen Auszeichnung liegt in der Aufwertung der Kochszene im jütländischen Aarhus an der dänischen Ostseeküste. Spielte die zweitgrößte Stadt Dänemarks bisher in der Kulinarik nur die zweite Geige, konnten in diesem Jahr mit Frederikshøj, Gastromé und Substans gleich drei Restaurants erstmals einen Stern für sich verbuchen.

Mit dem Bib Gourmand für gutes Essen zu einem besonders günstigen Preis wurden darüber hinaus in Kopenhagen zehn, in Aarhus zwei Restaurants ausgezeichnet.

Weitere Informationen:
http://travel.michelin.co.uk/news-27-w.asp
www.visitdenmark.com/guide/michelin-starred-restaurants
www.visitdenmark.de

Sternenregen über Kopenhagener Restaurants

Drei neue Kopenhagener Restaurants dürfen sich erstmals mit einem der begehrten Michelin-Sterne schmücken. Wie der Guide Michelin bekanntgab, wurden die dänischen Restaurants Clou, Marchal und Studio von der Jury in der aktuellen Ausgabe „Main Cities of Europe“ 2014 des Gourmetführers aufgenommen. Insgesamt schafften es 15 dänische Restaurants, die Michelin-Kritiker zu überzeugen und zur Vergabe von insgesamt 17 Sternen zu bewegen – beides neue Rekorde. Unter den Spitzenrestaurants sind auch die weltberühmten Häuser Noma und Geranium, die beide wie zuletzt sogar zwei Michelin-Sterne erhielten und als Wegbereiter der hochdekorierten Neuen Nordischen Küche gelten.
Wie alle dänischen Michelin-Restaurants liegen auch die neu gelobten Adressen in oder unweit der dänischen Hauptstadt. Das von den Zwillingsbrüdern Jonathan und Alexander Berntsen geführte Clou finden Gäste seit 2012 in der Borgergade im Herzen von Kopenhagen. Nicht weit davon liegt das Marchal. Das Restaurant des kürzlich, nach umfassender Renovierung wiedereröffneten Hotels D’Angleterre wird geleitet von Küchenchef Ronny Emborg. Das kleine Studio in der Havnegade wird geführt von Koch und Miteigentümer Torsten Vildgaard.

Michelin-Direktor Michael Ellis sagte: „Im April bringt Michelin einen speziellen Restaurantführer nur für den Norden heraus. Bislang zeichnet Michelin nur Restaurants in den nordischen Metropolen, darunter Kopenhagen, aus. Dieser Fokus könnte sich aber bereits ab dem kommenden Jahr erweitern“.

www.visitdenmark.de/de/denmark/gastronomie/danische-restaurants-mit-michelin-sternen
Über den Michelin 2014 European Cities: www.gourmet-report.de/artikel/345194/Guide-MICHELIN-Main-Cities-of-Europe-2014/

Geheimtipp: Zu Besuch bei Catherine und Eric Marchal

Im Herbst wird’s „Wild“

Bis heute ist das Elsass eine Region Frankreichs mit dem höchsten Konsum an Wildbret. Der Durchschnittsverbrauch ist fast doppelt so hoch wie im Landesdurchschnitt. Meist stammen die Wildschweine, Hirsche und Rehe aus den elsässischen Vogesen. Niederwild wird häufig im Landschaftszug Ried oder in den Weinbergen gejagt.

Geheimtipp: Zu Besuch bei Catherine und Eric Marchal

Beim Ehepaar Marchal in le Hohwald, einem naturbelassenen Ort in den elsässischen Mittelvogesen, treffen Reisende auf das besondere Maison d’hôtes de charme mit dem Namen „La Forestière“. Hier laden nicht nur gemütliche Gästezimmer, sondern auch ein vielversprechender Gästetisch zum Verweilen ein.

Eric Marchal kennt sich mit Wild bestens aus. Der Sohn eines Metzgermeisters ist heute als Fleischhändler tätig. In seinem Gästehaus kommt besonders im Herbst nur das Beste der Saison auf den Tisch. Eric und Catherine Marchal haben Ihre Lieblingsrezepte verraten und empfehlen als Getränk einen elsässischen Pinot Noir oder Pinot Gris (Grauburgunder).

http://laforestiere.fr.monsite.orange.fr/

Eines der Lieblingsrezepte von Eric Marchal:

Eingelegte Schulter vom Wildschwein

für 6 Personen
1,6 bis 1,8 kg Schulter vom Wildschwein (halb Knochen)
5 bis 6 Knoblauchzehen
1 / 2 Glas Pinot Noir d’Alsace (oder Rotwein)
2 Suppenlöffel Öl
20 g Butter
1 kleiner Bund Salbei
Salz und Pfeffer aus der CHROMA ProCuTe Mühle

Erhitzen Sie das Öl und die Butter in einer Kasserolle aus Gusseisen.
Geben Sie anschließend das Fleisch hinzu und braten Sie die Wildschweinschulter von allen Seiten an. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Löschen Sie das Fleisch mit dem Pinot Noir. Geben Sie Knoblauch und Salbei in die Kasserole. Schließen Sie den Deckel und geben Sie Kasserolle für 7 Stunden bei 100 Grad in den Backofen.
Holen Sie die Kasserolle aus dem Ofen und öffnen Sie den Deckel direkt am Tisch. Der Geruch wird Ihre Gäste verzaubern.
Als Beilagen empfiehlt sich ein Püree aus Pastinake und Rotkohl, verfeinert mit Feigen.

Tarte Tatin mit Feigen und Schinken vom geräucherten Wildschwein

für 6 Personen:
12 frische Feigen
1 Rolle Blätterteig
12 dünne Scheiben Räucher-Schinken vom Wildschwein
2 EL Olivenöl
5 EL Balsamico-Essig
20 g Butter für die Form
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Waschen und putzen Sie die Feigen. Schneiden Sie die Feigen in 2 Hälften. Erhitzen Sie das Öl in der Pfanne und geben Sie die halben Feigen mit der Schnittfläche nach unten für 3 Minuten dazu. Salzen und pfeffern Sie die Feigen. Entnehmen Sie die Feigen mit Hilfe eines Schaumlöffels. Geben Sie den Essig in die gleiche Pfanne und rühren Sie bei niedriger Temperatur so lange bis eine Art Sirup entsteht. Pfanne von der heißen Platte nehmen.
Streichen Sie eine Backform mit Butter ein und legen Sie den Blätterteig aus. Gießen Sie den Sirup hinein. Legen Sie die Feigen mit der Schnittseite nach unten in die Form. Bedecken Sie die Feigen mit dem Blätterteig. Geben Sie die Form für 35 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen.
Nach dem Backen richten Sie die Feigen auf den Tellern an und geben den geräucherten Wildschein-Schinken dazu.
Zum Schluss kann nach Belieben etwas Ingwer hinzu gegeben werden.