Mallorca: Die Lieblingsrestaurants der Locals

So speisen die Einheimischen: Wenn es um die besten Restaurants auf der liebsten Insel der Deutschen geht, haben die Mallorquiner die wahren Geheimtipps auf Lager. Der Mallorca-Experte fincallorca, größter Vermittler von Fincas auf der Insel, hat sich bei den Inselbewohnern umgehört nach ihren ganz persönlichen Empfehlungen. Einige davon hat das Unternehmen nun für Gourmets zusammengestellt:

ANOA in Santanyí:
Im beschaulichen Santanyí erfreut Chefkoch Frank Jöster die Gäste des ANOA mit Tapas und kunstvollen Hauptspeisen. Die Karte ist überaus saisonabhängig und umfasst Spezialitäten wie mit Chorizo gespickte Maispoulardenbrust oder Rinderleber mit Schmorzwiebeln und Apfel. Ein Klassiker ist dagegen die Fischsuppe mit Safran.

Santi Taura in Lloseta:
Im Norden punktet Santi Taura in Lloseta bei den Gästen. Das Lokal verwöhnt Kulinariker mit einem wöchentlich wechselnden Degustationsmenü für 37 Euro. Neu gestartet hat das Restaurant das Projekt „DINS Santi Taura“: Alle Gerichte stammen von unmittelbaren einheimischen Erzeugern und werden vom Chefkoch Santi Taura live zubereitet.

Escorat in Cala Ratjada:
Escorat am Hafen von Cala Ratjada ist insbesondere etwas für die Liebhaber von Fisch. Passend zur Lage trumpft das Restaurant vor allem mit Spezialitäten aus dem Meer auf. Zur Auswahl zählen zum Beispiel Peterfischfilet in Mandelsoße oder Thunfisch auf Matrosenart. Auch gegrillter Fisch in allen erdenklichen Formen darf auf der Karte natürlich nicht fehlen.

Hostal Porto Colom in Porto Colom:
Maritim inspiriert präsentiert sich auch das Hostal Porto Colom im gleichnamigen Ort Porto Colom. Es verfügt auch über ein sehr erlesenes Restaurant, das hell und lichtdurchflutet ist, mit Ausblick auf den Hafen. Die Küche ist mediterran – aber auch durch internationale Einflüsse geprägt. Im Sommer lädt die Bar im ersten Stock mit leckeren Cocktails zum Absacker ein.

Sa Farinera in S’Horta:
Etwas weiter im Landesinneren befindet sich das Sa Farinera in S’Horta. Es beeindruckt seine Gäste mit traditioneller mallorquinischer Küche und präsentiert sich im rustikalen Stil einer Finca. Zu den Spezialitäten zählt unter anderem Kaninchen. Dank seines großen Gartens sitzen Gäste hier auch im Freien und genießen mediterrane Abende.

El Olivo in Deià:
Wer sich etwas gönnen möchte, besucht das edle Restaurant El Olivo. Es ist Teil des Hotels La Residencia und liegt im Norden der Insel. Die angebotenen Menüs bieten unter anderem eine große Auswahl für Vegetarier. Ein edles Ambiente und die große Terrasse mit Blick auf die mediterrane Umgebung bieten einen romantischen Rahmen – beispielsweise für ein Candle Light Dinner zum Jahrestag.

El Nautico in Palma:
In der Inselhauptstadt Palma empfehlen Einheimische oftmals El Nautico. Dieses Restaurant gilt als eine Institution und befindet sich gleichzeitig in zentraler Lage und am Meer. Entsprechend ist die Speisekarte durch Fisch und Meeresfrüchte geprägt. Das Interieur ist passend zu der maritimen Umgebung ganz in weißen und blauen Farbtönen gehalten.

Sa Roqueta in Palma:
Ebenfalls über eine lange Tradition und große Bekanntheit verfügt Sa Roqueta in Palma. Neben Köstlichkeiten aus dem Meer hat es sich auf traditionelle Reisgerichte spezialisiert. Auch Linsen und Erbsen werden hier mit Fisch und Krustentieren kombiniert. Stolz ist das Restaurant zudem auf seine große Auswahl an Weinen.

www.fincallorca.de

Florida Keys

Fünf Florida Keys Fundstücke für „Foodies“

Die Florida Keys sind bei „Foodies“ vor allem für den leckeren Key Lime Pie und variantenreiche Spezialitäten aus frischem lokalen Fisch und Meeresfrüchten berühmt. In mehr als 500 Restaurants können sich Liebhaber guten Essens auf die Suche nach dem ultimativen Florida Keys-Geschmackserlebnis begeben. Das Besondere daran: In vielen Restaurants genießen Gäste nicht nur eine wohlschmeckende Mahlzeit, sondern auch die einzigartige entspannte Atmosphäre der Florida Keys. Hier finden sich fünf der besten Feinschmecker-Fundstücke für Besucher in den verschiedenen Regionen der Inselkette:

Key Largo: Wer einen Stopp in einem typischen Florida Keys-Café einlegen will, hält bei Mrs. Mac’s Kitchen auf Key Largo. Das Frühstück des Cafés ist bei Besuchern und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Bei der Bestellung von „Mrs. Mac’s Famous Mornwich“ erwartet die Gäste ein mit Eiern, Käse, Tomaten und Mayonnaise gefülltes Fladenbrot, das wahlweise mit Steak, knusprig gebratenem Speck, Würstchen, Schinken oder Gemüse serviert wird. Dazu gibt es krosse „Hash Browns“, eine Art Kartoffel-Rösti, selbstgemachte Pommes, Maisgrütze oder Tomaten. Für Liebhaber von süßen Speisen stehen frische Waffeln, Crêpes oder French Toast auf der Karte. Sehr originell ist auch die Inneneinrichtung des Lokals, denn anstelle von Tapeten finden sich hier Nummernschilder aus allen Herren Ländern an den Wänden. > > www.mrsmacskitchen.com

Islamorada: Direkt an einem Sandstrand essen können Besucher im Restaurant Marker 88. Seit 1967 empfängt das bei den Bewohnern der Inselkette beliebte, traditionsreiche Restaurant Gäste mit Blick auf den Golf von Mexiko. Lokaler Fisch und Meeresfrüchte zählen zu den Spezialitäten des Restaurants. Köstlichkeiten wie Mahi Mahi, Gelbschwanz-Schnapper, Garnelen und Langusten kommen hier frisch auf den Tisch. Angler, die ihren eigenen Fang mitbringen, können diesen vor Ort vom Chefkoch fachmännisch zubereiten lassen. Eine Vorabreservierung wird empfohlen.
> > www.marker88.info

Marathon: Lage, Lage, Lage – damit überzeugt die Sunset Grille & Raw Bar am südlichen Ufer von Knights Key auf Marathon. Während die Gäste tafeln, schweift ihr Blick auf das Wahrzeichen der Florida Keys, die Seven Mile Bridge. Den Sonnenuntergang mit spektakulärer Aussicht verschönern Cocktails wie „Tiki Parrot“ und „Electric Margarita“, der in einem beleuchteten Glas gereicht wird. Das Angebot an Speisen reicht von frischem Sushi über „7 Mile“- Langustenhappen und sogenannte „Conch Fritters“. Diese frittierten Hackbällchen – eine Spezialität auf den Florida Keys – bestehen aus dem Fleisch der „Conch“, einer Meeresschnecke. > > www.sunsetgrille7milebridge.com

Big Pine Key: Ein sehr bodenständiges, geschichtsträchtiges Restaurant, das das Flair der Florida Keys von einst widerspiegelt, ist das No Name Pub auf Big Pine Key. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1936 werden hier einfache, leckere Speisen auf Papptellern in rustikaler Baratmosphäre serviert. Der wahre Reichtum des Eigentümers hängt von den Wänden und der Decke des Lokals herab, denn der ganze Raum ist mit signierten Dollarnoten gespickt, die Gäste als Trinkgeld hinterlassen haben.

Berühmt ist der No Name Pub bei den Bewohnern der Inselkette vor allem für seine Pizzakreationen. Diese gehen auf ein italienisches Rezept zurück, das seit den 1960er Jahren an einer der Wände geschrieben steht. > > www.nonamepub.com

Key West: Die Insel am südlichsten Ende der Florida Keys ist voll von einzigartigen Restaurant, Bars und Cafés, doch eine Location sticht nicht nur aufgrund des Namens heraus – es handelt sich um das preisgekrönte Nachspeisen-Café „Better than Sex“. Die süßen Verführungen heißen „Cookie Nookie Pie“, „Between My Red Velvet Sheets Cheesecake“ und „Choco-Cab“, ein Rotwein serviert im Glas mit Schokoladenrand. > > www.betterthansexkeywest.com

Tipp: Wer sich in die Küche der Florida Keys verliebt hat und sie gerne mit nach Hause nehmen möchte, dem sei ein Abstecher zu Kermit’s Key West Key Lime Shoppe empfohlen. Neben Key Lime- Kuchenstücken und Süßigkeiten wie Key Lime-Geleebonbons gibt es hier auch lokal gefertigte Soßen, Marmeladen und vieles mehr für den Koffer. > > www.keylimeshop.com

BBQ-Butler

Lust auf einen gemütlichen Grillabend bei Sonnenuntergang, aber keine Muße, selbst das Feuer zu entfachen? Im thailändischen Fünf-Sterne Hotel The Nai Harn auf Phuket kein Problem, hier grillt der private BBQ-Butler. Er kreiert auf den großzügigen Terrassen der Zimmer und Suiten exklusive Menüs, während Gäste sich auf lässigen Day-Beds zurücklehnen und den Blick über die Bucht schweifen lassen, bis das Dinner aufgetragen wird. Ganz auf den individuellen Geschmack abgestimmt wird jede gewünschte Zutat zubereitet: Genießer wählen Fisch, Fleisch oder Gemüse nach Belieben aus, das frisch gegrillt und gedämpft wird.

Geleitet wird das Fünf-Sterne-Haus The Nai Harn vom Deutschen Frank Grassmann, der bereits seit vielen Jahren in Asien lebt. The Nai Harn gehört zu den Leading Hotels of the World und ist buchbar über die Veranstalter airtours, Thomas Cook, TUI Deutschland, DesignReisen sowie Meier’s Weltreisen.

Eine Ikone kehrt zurück! The Nai Harn liegt nicht nur an einem der schönsten Strände Asiens, dem Nai Harn Beach, sondern hat auf Phuket bereits Geschichte geschrieben: Unter dem Namen Royal Phuket Yacht Club war es einst das erste Luxushotel auf der thailändischen Ferieninsel. Nach einer umfassenden Renovierung eröffnete es am 28. Dezember 2015 als The Nai Harn und empfängt in einer spektakulären Lage an der Südspitze Phukets Reisende, die hier auf zeitgenössisches Design und ein entspanntes Ambiente treffen. Fast alle der 130 Zimmer und Suiten verfügen über riesige Balkone mit lässigen Daybeds, von denen aus sich das Spiel der Wellen und der Sonnenuntergang genießen lassen. Um in seinem Haus die perfekten Sundowner zu garantieren, holte er einen der besten Barmänner der Welt in das Eröffnungsteam des Hotels: Salim Khoury, der in der American Bar des Londoner Savoy zur Legende wurde. Die Weinkarte wurde von James Suckling persönlich zusammengestellt. The Nai Harn verfügt zudem über ein Spa mit Beach Spa Cabanas, in dem fernöstliche sowie traditionelle Anwendungen für Entspannung sorgen.

www.thenaiharn.com

Friedrich Niemann – mein.lychen

Frühstück in drei Gängen: Regionale Spezialitäten im Landhaus „mein.lychen“. Friedrich Niemanns bed & breakfast eröffnet am 1. Juli 2016 seine Pforten.

Hausgemacht und bodenständig: So vielfältig wie die Region ist, so vielfältig sind ihre Spezialitäten und traditionellen Gerichte. Die Küche Brandenburgs steht für herzhafte Speisen, frische Qualitätsprodukte und für Gastfreundschaft. Für individuellen und persönlichen Service am Gast steht auch Friedrich W. Niemann, der nach über 25 Jahren in der internationalen Großhotellerie gemeinsam mit seinem Bruder ein Landhaus in der Uckermark gekauft hat und am 1. Juli 2016 als „bed & breakfast“ eröffnet. „In Anlehnung an die Region werden wir beim Frühstück großen Wert auf frische, regionale Qualitätsprodukte legen und unser Angebot an den Jahreszeiten ausrichten“, so der Hotelier zum kulinarischen Ansatz in seinem Landhaus, wo das Frühstück dem Gast in drei Gängen serviert wird. So folgt dem kräftigen Müsli mit saisonalem, regionalem Obst beispielsweise ein Omelette mit Uckerkaas, Tomaten und Paprika oder auch mal Fisch aus den uckermärkischen Gewässern, die traditionell zusammen mit Bratkartoffeln gereicht werden. Den süßen Abschluss des 3-Gänge-Frühstücks bildet ein duftendes, warmes Croissant mit hausgemachter Marmelade und Brandenburger Fliederkräude (süß-saures Holundermus).

Da Brandenburg bekannt ist für seinen Fischreichtum – vor allem Hecht, Zander, Aal und Karpfen sind hier zu Hause – wird auch der ein oder andere Räucherfisch Einzug halten in die „mein.lychen“ Frühstücksküche, gepaart mit regionalen Spezialitäten wie Kloppschinken, Koch- oder Räucherschinken sowie Produkten aus nahegelegenen Hofläden. „Ich bin gespannt, wie unsere Gäste dieses Frühstücksangebot bewerten“, so der Hotelier. „Die meisten Besucher werden tagsüber aktiv sein, weshalb wir besonderen Wert auf ein reichhaltiges Frühstück legen“, erklärt der Chef des Hauses. Auch Lunchpakete mit frischen Räucherfischbrötchen soll es geben.

Das rund 2.000 Quadratmeter große Grundstück liegt im Stadtbereich Lychen, fünf Minuten vom Stadtkern entfernt, direkt am Köppensbeek sowie am Nesselpfuhlgraben und ist damit an die Bundeswasserstraße mit ihren vielfältigen Freizeitgestaltungsmöglichkeiten angebunden. Der Gesamtkomplex teilt sich in zwei Gebäude: Haupt- und Nebenhaus. Im Haupthaus werden zunächst sechs Gästezimmer, die Küche sowie Bibliothek und Jagdzimmer Platz finden. Im Nebengebäude wird eine Sauna, eine Veranda sowie zu einem späteren Zeitpunkt eine Galerie Einzug halten. In einem zweiten Bauabschnitt ist die Ergänzung um ein Bootshaus mit weiteren Zimmern geplant.

„Die Gästezimmer in „mein.lychen“ unterscheiden sich unabhängig von Lage und Größe, durch einen sehr individuellen Charakter spezifische Namen, die sich an den Lebensstationen der Eigentümer orientieren“, so Friedrich W. Niemann zur Gesamtkonzeption. „Gerade die Intimität und der persönliche Charakter, gepaart mit dieser tollen Lage machen „mein.lychen“ zu einem besonderen Ort“, so Niemann weiter. Das neue „bed and breakfast“ in der Uckermark öffnet am 1. Juli 2016 seine Pforten. Es liegt mitten in der Natur und doch nur fünf Minuten vom Stadtzentrum der Flößerstadt Lychen entfernt.

www.meinlychen.de.

Alexandre Couillon

Alexandre Couillon war gerade 22 Jahre alt, als er 1999 gemeinsam mit seiner Frau Céline das Restaurant La Marine auf der französischen Atlantikinsel Île de Noirmoutier eröffnete. Heute zählt es mit zwei Michelin-Sternen zu den besten in ganz Frankreich und der immer noch junge Küchenchef zu jenen Spitzenköchen, denen die Zukunft der französischen Haute Cuisine gehört.

Es gibt Restaurants, deren Name völlig bedeutungslos ist. Solche, bei denen man einfach nicht darauf kommt,
was sich der Besitzer bei der Benennung gedacht hat. Und schließlich gibt es Restaurants, deren Name
Programm ist. Zu dieser Sorte gehört das Restaurant La Marine. Aufgrund seiner Lage am äußersten Zipfel der
Insel Noirmoutier, einer wilden Atlantik-Schönheit nahe der französischen Westküste, hat man von den Tischen
des Restaurants den Hafen und das Meer stets im Blick.
Das kleine, aber überaus feine Restaurant ist jedoch nicht nur wegen seiner idyllischen Lage einen Besuch wert.
Denn hier erlebt man einen der wichtigsten Vertreter der neuen französischen Haute Cuisine bei der Arbeit.
Alexandre Couillon, ein Schüler von Michel Guérard und Thierry Marx, eröffnete es im Alter von 22 Jahren. Mit
nicht einmal 30 hatte er seinen ersten Stern im Guide Michelin erkocht. Eine Ehre, die er im Jahr 2013 mit dem
zweiten Stern verdoppeln konnte.

Lange als eines der vielversprechendsten Kochtalente Frankreichs gefeiert, hat er heute den Schritt zum seriösen
Spitzenkoch längst geschafft. Gemeinsam mit seinem hingebungsvollen Team nimmt Couillon einen geradlinigen,
modernen Kurs auf die französische Küche, basierend auf den Produkten der Insel und darauf, was ihm die
Natur rund um das Restaurant schenkt – und das sind vorwiegend herrlich frischer Fisch und Meeresfrüchte.

Und so hält auch die Speisekarte, was der Name des Restaurants verspricht: Rührei mit Seeigel; Seeteufel mit
einer wunderbaren Stange weißen Spargels, vollendet mit einer Sauce aus Räucheraal und Birne; Kabeljau, überzogen
mit einer leichten Ziegenkäsesauce, mit Zucchini und Charentais-Melone – um nur einige der maritimen
Köstlichkeiten zu nennen, die aus Alexandre Couillons Küche kommen. Das Menü wird dabei stets an den Fang
des Tages angepasst, den der Küchenchef direkt am nur 50 Meter entfernten Fischmarkt im Hafen bezieht.
Jedes Gericht ist ein mit viel Akribie erschaffenes geschmackliches Meisterwerk und kommt als farbenfroher
Kontrast zum modernen schwarz-weißen Dekor des Restaurants auf die Tische – perfekt begleitet von einem
lokalen Wein aus der Vendée. Céline, die Restaurantleiterin und Frau des Küchenchefs, unterstreicht mit ihrer
freundlichen und stets zuvorkommenden Art das Bestreben der Couillons, dem Gast ein harmonisches, ja heimeliges
Genusserlebnis zu bescheren.

So stellt ein Besuch im Restaurant La Marine eine angenehme Abwechslung zur bisweilen übermäßig durchexerzierten
französischen Haute Cuisine dar, ohne dass der Gast dabei aber auf absolute Perfektion und höchste
Qualität verzichten müsste. „Das Kochen ist meine Art der Kunst“, unterstreicht Alexandre Couillon. „Diese
Kunst ermöglicht es mir, schöne Dinge zu erschaffen.“
Im Juni 2016 stellt Alexandre Couillon seine Kunstwerke der kulinarischen Moderne in Salzburg aus: als
Gastkoch des Restaurant Ikarus im Hangar-7.

Matsutake Wildpilz Saison in Bhutan

Zwischen August und September sprießen die kostbaren Matsutake Pilze in den Wäldern Bhutans. Aufgrund seines robusten Geschmacks ist der rätselhafte, zigarrenförmige Pilz, der unter Laub im Wald wächst, in der fernöstlichen Küche sehr begehrt. Gäste der beiden COMO Hotels Uma Paro und Punahka werden in dieser Zeit mit speziellen, mit Matsutake zubereiteten Speisen verköstigt.

Die Köstlichkeiten werden entweder bhutanesisch oder auf japanische Weise zubereitet. Zu den Matsutake-Gerichten gehören australisches Wagyu Rindersteak mit gegrillten Pilzen, marinierte Meeresforelle mit Matsutake-Tempura gefolgt von Apfel-Mandelkuchen mit Matsutake-Streuseln, serviert mit Ingwereis als Dessert.

Die Seltenheit des Pilzes und die sehr kurze Erntesaison begründen den hohen Marktpreis. Die Einheimischen glauben fest an die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Matsutake, weshalb dieser auch unter dem Namen „Sangay Shamu“ bekannt ist, was soviel wie „heiliger Pilz“ bedeutet. Auch im Westen gelten Matsutake aufgrund ihres hohen Protein-, Vitamin- und Mineraliengehalts als krebsvorbeugendes Lebensmittel.

Uma by COMO, Paro, ist ein beschauliches Resort mit 29 Zimmern und exklusiven privaten Villen. In direkter Nähe der beispiellose Lage im Paro Valley finden sich die bemerkenswertesten kulturellen Wahrzeichen des Landes. Das Design des Resorts verbindet regionales Kunsthandwerk mit dem berühmten zeitgemäßen Chic der COMO Hotels. Die Freizeitaktivitäten reichen von Yoga über Bogenschießen bis hin zu Camping Abenteuern im Himalaya. Das ‚Bukhari‘ Restaurant gilt als Favorit des Königshauses.

www.comohotels.com/umaparo/

Uma by COMO, Punakha, ist das zweite COMO Hotel in Bhutan, eine luxuriöse Lodge am westlichen Rand des landschaftlich üppigen Punakha Valley. Es bietet sich ein pittoresker Ausblick auf den Mo Chu River, der sich durch das Tal schlängelt. Uma by COMO, Punakha hat eine ideale Lage für diejenigen, die tief in das abgelegene Königreich im Himalaya und in seine unberührte Natur eindringen wollen.
Die beiden COMO Hotels and Resorts stehen zusammen für das ‚Beste von Bhutan‘ und können sowohl einzeln als auch gemeinsam gebucht werden.

www.comohotels.com/umapunakha/

MASH – Modern American Steakhouse

MASH – Preisgekröntes dänisches Restaurant kommt nach Deutschland

Das dänische Steakhouse MASH kommt an den Hamburger
HOLZHAFEN. Sechs Jahre nach Eröffung des ersten Restaurants in
Dänemark, stetigem Wachstum und großem Erfolg in den letzten zwei
Jahren in London, wird Hamburg zum ersten deutschen Standort von
MASH.

Erst zwei Jahre ist es her, seit das Unternehmen Copenhagen Concepts,
das hinter den erfolgreichen Restaurants MASH, Le Sommelier und Umami
steht, sein erstes Restaurant außerhalb Dänemarks eröffnete. Das MASH
Steakhouse im trendigen Soho ist seit 2012 eine feste Größe in der
Londoner Restaurantszene. Die Resonanz war so positiv, dass es im
letzten Jahr sogar als „Restaurant des Jahres“ mit dem Londoner
Lifestyle Award ausgezeichnet wurde.

Dank der Erfahrung aus London bereiten MASH und Copenhagen Concepts
nun ein weiteres Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte vor: Am Hamburger
Holzhafen Quartier ist für den Sommer das erste Restaurant
in Deutschland geplant.

„Wir hatten immer den Ehrgeiz, mit MASH in drei verschiedenen Ländern
präsent zu sein. Mit der Eröffnung in Hamburg setzen wir diesen
ambitionierten Plan in die Tat um. Deutschland ist unsere nächste
große Herausforderung. Wir haben eine fantastische Lage in Hamburg
gefunden, der im Augenblick vielleicht interessantesten Stadt
Deutschlands mit einem Einzugsgebiet, das der Bevölkerung Dänemarks
entspricht“, sagt Mikkel Glahn, Mitinhaber von Copenhagen Concepts.

Jesper Boelskifte, Gründer und CEO von MASH, fügt hinzu: „Die Suche
nach dem richtigen Standort war ganz entscheidend für uns. Wir haben
fast zwei Jahre damit verbracht, mögliche Länder und Städte zu
erkunden. Nachdem die Wahl auf Deutschland gefallen war, haben wir
zahlreiche Städte und Stadtteile sowie eine Menge Restaurants
besucht. Es liegt in unserer Natur, neue Projekte sorgfältig und
überlegt anzugehen“, so Boelskifte.

Dänisches Konzept trifft auf deutsche Präzision
Das neue MASH liegt im aufregenden Hamburger Hafenviertel, nahe dem
Fischmarkt und in unmittelbarer Nachbarschaft des Sushi Restaurants Henssler & Henssler – ein attraktiver Standort, von dem
viele Gastronomen schwärmen. Auf beeindruckende 900 Quadratmeter wird
sich das dänische Restaurant in der Großen Elbstraße erstrecken.

„Zahlreiche deutsche Gastronomen hatten Interesse angemeldet, und so
haben wir uns viele Lokale angesehen. Auch Vermieter wollten uns an
Bord haben, nicht zuletzt wegen unseres erfolgreichen dänischen
Konzepts. Wir bringen wirtschaftliches Denken, Liebe zum Detail und
Professionalität mit. Gleichzeitig sind die Menschen in Hamburg sehr
an Design und Lifestyle interessiert. Aus diesen Gründen passt MASH
perfekt zur Stadt“, sagt Mikkel Glahn.

Das Konzept von MASH ist so einfach wie erfolgreich: großartige
Steaks von den besten Rindern der Welt und eine exzellente Weinkarte,
die auf die Topqualität des Fleischs zugeschnitten ist. Die Vision
hinter dem Konzept ist klar: erstklassiger Service für Gäste mit
hohen Erwartungen.

Das Restaurant wird am 15. August 2015 in der Großen Elbstraße in
Hamburg eröffnen.

MASH – Modern American Steakhouse – öffnete 2009 seine Türen in
Kopenhagen. Es entstand nach mehrmonatiger Suche nach der besten
Lage, dem besten Design und qualitativ herausragenden Fleischsorten.
MASH wurde als Antithese zu den vorherrschenden Trends der dänischen
Restaurantszene, der Molekulargastronomie und der neuen nordischen
Küche, gegründet. Im Jahr 2010 eröffnete MASH zwei neue Restaurants
in Dänemark und noch im selben Jahr ein weiteres am Flughafen
Kopenhagen. Im Jahr 2012 wagte MASH den Schritt ins Ausland mit einem
Restaurant im trendigen Londonder Stadtteil SoHo. Dieses wurde im
Jahr 2013 als „Restaurant des Jahres“ mit dem Londoner Lifestyle
Award 2013 ausgezeichnet.

Weinhändler des Jahres 2014

Winery Heilbronn, Heilbronn, und Ludwig von Kapff, Bremen, wurden zum »Weinhändler des Jahres 2014« gekürt. Die Auszeichnung »Weinabteilung des Jahres« geht an Rewe Rahmati in Köln. In der Kategorie Weinfachgroßhandel wurde Vendis Gastro, Saarbrücken, ausgezeichnet. Einen Sonderpreis erhält die Firma Wein Wolff, Leer, für ihre herausragenden Weinabteilungen in den Famila-Märkten der Bünting-Gruppe.

Die begehrten Auszeichnungen »Weinhändler des Jahres 2014« wurden wieder an bekannte und erfolgreiche Unternehmen der Weinbranche vergeben. Zahlreiche Unternehmen aus allen Sparten des Handels, vom Facheinzel- über den Filialeinzelhandel, den Fachgroßhandel bis zu Weinabteilungen aus dem Lebensmittelhandel haben ihre Bewerbungen eingereicht. »Die Wettbewerbe der WEINWIRTSCHAFT in den verschiedenen Kategorien des Weinhandels sind bereits gute Tradition und ein fester Bestandteil des Jahresprogramms der WEINWIRTSCHAFT und in aller Bescheidenheit auch der Weinbranche in Deutschland«, erklärt Dr. Hermann Pilz, Chefredakteur der WEINWIRTSCHAFT dem Gourmet Report zu der Bedeutung des Wettbewerbs. »Wein verkaufen, läuft nicht von selbst und lebt in ganz entscheidendem Maße von der Begeisterung Einzelner für das Thema Wein«. Feste Bestandteile eines Geschäftskonzeptes im Weinhandel sind Sortiment, Umfang, Ausrichtung oder Spezialisierung auf bestimmte Weinländer, Regionen oder Weinkategorien und die Preisgestaltung. Die Darbietung in physischer und virtueller Form, sprich über Internet-basierte Plattformen, sind ebenso wichtige Bestandteile wie der große Bereich der Service-, Marketing- und Beratungsleistungen, die mit dem Thema Wein verbunden sind und einen großen Teil des geschäftlichen Erfolgs ausmachen. Diese Kriterien werden daher auch für die Beurteilung der Bewerbungen im Wettbewerb herangezogen.

Rewe Rahmati. Kategorie: Selbstständiger Lebensmitteleinzelhandel
Eine Weinabteilung, die keinen Vergleich mit den besten Weinfachhandlungen Deutschlands zu scheuen braucht. Hier ist das eigentliche Reich von Thorsten Kiss, innovativer Kopf, Ideengeber und als Grafiker talentierter Gestalter von Weinaktionen sowie Weinberater und Gastrospezialist Ahmet Aydin, die ihren Kunden eine tolle Auswahl und exzellente individuelle Weinqualitäten bieten. Wichtigste Herkünfte sind Weine aus Deutschland, daneben gut sortierte Schwerpunktsortimente aus Portugal, Spanien sowie den Weinklassiker-Ländern Frankreich und Italien sowie aus Übersee, die wie die deutschen Weine in einem separaten Block präsentiert werden. »Der Griff ins Regal darf bei uns kein Griff daneben sein, unser Ziel ist es den Kunden vor allem im Preisbereich zwischen 5 und 12 Euro ein bestes Preisleistungsverhältnis zu bieten«, so Thorsten Kiss. Über 1.100 Weine bietet die Weinabteilung, die sich nun mit dem Titel »Weinabteilung des Jahres 2014« in der Kategorie »Selbstständiger Lebensmitteleinzelhandel« schmücken darf.

Ludwig von Kapff. Kategorie Filialisierter Weinfacheinzelhandel
1692 gegründet, zählt Ludwig von Kapff zu den ältesten Weinadressen Deutschlands. Das zur Bremer Eggers & Franke-Gruppe gehörende Unternehmen machte in den letzten Jahren insbesondere als Versandhändler auf sich aufmerksam. Das änderte sich mit der Übernahme der neun Facheinzelhandelsfilialen des Weinhaus Stratmann. Binnen kurzer Zeit verwandelten die Bremer die Filialen, eröffneten weitere und schlossen manche, die nicht zu ihrem Konzept passten.
Heute erstrahlen alle acht Weinlager in einem edlen Design, welches das Einkaufserlebnis aufwertet. Gleichzeitig wurde die Individualität der Filialen erhalten, indem jede ein eigenes architektonisches Konzept erhält und auch das Sortiment modifizieren kann. Von größter Bedeutung ist dafür die Kompetenz der Berater im Weinlager. So gelingt es, Kunden aus dem Versandhandel in die Filialen zu locken und einen direkten Kontakt mit ihnen aufzubauen. Das Fachmagazin WEINWIRTSCHAFT würdigt Ludwig von Kapff als »Filialisierten Weinfacheinzelhändler des Jahres 2014«.

Winery Heilbronn. Kategorie Weinfacheinzelhandel
Nicht nur in der Immobilienwirtschaft, sondern auch im Facheinzelhandel für Wein hat der Grundsatz »Lage, Lage, Lage« große Bedeutung. Die Winery Heilbronn liegt
am südlichen Rand der Stadt – ein Stück vom Zentrum entfernt, aber dafür mit großzügigem Gelände und den für Weinhändler und -käufer so wichtigen Parkmöglichkeiten. Beim Weinhandel reicht es allerdings nicht aus, wenn nur die Lage stimmt. Ohne ein überzeugendes Konzept und ein qualifiziertes Team geht es nicht.
Sonja Löffelhardt übernahm 2009 als Geschäftsführerin die Winery von ihrer Mutter, die Anfänge des familiären Weingeschäfts reichen bis in die 60er-Jahre zurück. In der 1.200 Quadratmeter großen Fachhandlung demonstriert die Württembergerin, was die Branche braucht, um sich gegenüber Internet, Lebensmittehandel & Co. zu behaupten: Ein umfangreiches, aber klar konzipiertes und spannend besetztes Weinsortiment, kompetente und feinfühlige Beratung sowie attraktive Aktionen für die Kunden. Weine und Hintergründe kann man an der Tasting-Theke, bei regelmäßigen Verkostungen oder beim jährlichen Hausmesse-Highlight, dem »Winzerforum« entdecken. Außerdem finden Genießer ein überzeugendes Zusatzsortiment mit Schaumweinen, Spirituosen, Feinkost und Accessoires – auch dies wird liebevoll gepflegt und präsentiert. Mit einem monatlichen Wein-Abo (drei verschiedene Weine für insgesamt 20 €) holt man auch Wein-Neulinge ab. Und für die Zukunft ist bereits ein »Kundenforum« in Planung, bei dem Winery-Kunden Weine mitbringen, die sie persönlich gerne mögen, die aber noch nicht unbedingt im Sortiment laufen. Lage wie Konzept stimmen hier voll und ganz – die Winery Heilbronn ist damit ein verdienter Preisträger in der Kategorie Weinfacheinzelhandel.

Vendis Gastro. Kategorie Weinfachgroßhandel
In der Kategorie Weinfachgroßhändler des Jahres wurde das Unternehmen Vendis Gastro GmbH & Co KG, Homburg, Saarland, ausgezeichnet. Vendis entstand 2008 als Zusammenschluss aus den vier Getränkefachgroßhandlungen der Karlsberg Verbund Gruppe: Schneider in Tholey, Werthan in Trier, SWG Südwestgetränke Plus in Neunkirchen und Hausmann in Ramstein, wo sich das heutige Zentrallager befindet. Im Saarland, im Raum Trier und in der Westpfalz liegen noch immer die Hauptabsatzregionen. Vendis Weine & Spirituose überzeugt mit einem straffen Sortiment, das gezielt auf die klassische bis mittlere Gastronomie ausgerichtet ist, inklusive starken Marken wie Schneider, Meffre, dem Top-Seller Emile Boeckel und einem breiten Italien-Sortiment mit Marken wie Villa Sandi und Le Contesse, Rocca delle Macie oder Tinazzi, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Zahlen sind erstklassig: Mit 2.800 Kunden werden 42 Mill. Euro Jahresumsatz erzielt. Das Sortiment umfasst aktuell rund 1.450 Weine und 450 Spirituosen. Frank Roeder, Master of Wine betreut den Weinbereich des Unternehmens, der rund 10 Prozent zum Gesamtumsatz beiträgt.

Wein Wolff. Sonderpreis der WEINWIRTSCHAFT
Wein Wolff ist es gelungen, den gordischen Knoten zu zerschlagen und zu beweisen, dass Lebensmittelhandel im Supermarkt und Weinfacheinzelhandel doch zusammenpassen. Die Innovationskraft des im Jahr 1800 im äußersten Nordwesten Deutschlands, in Leer an der Ems, gegründeten Unternehmens ist bemerkenswert. Das Shop-in-Shop-Konzept, das Wein Wolff mittlerweile in zehn Famila- und zwei Multi-Märkten umgesetzt hat, sucht in Deutschland seinesgleichen.
Die Kooperation mit dem Lebensmittelhandel ist so einzigartig wie Wein Wolff selbst. Durchgängig in Familienbesitz wird das Unternehmen heute in siebter Generation von Jan Wolff geleitet. Noch immer residiert Wein Wolff im historischen Haus Samson in der Leerer Innenstadt. Hier befindet sich auch die Spirituosenfabrik der Wolffs. Zugleich erfolgt von hier die Belieferung der Gastronomie, durch die Wein Wolff auch als Großhändler Bedeutung besitzt. Mit seinem Unternehmensprofil sprengt Wein Wolff die Kategorien des reinen Facheinzelhändlers. Für die herausragende Stellung erhält Wein Wolff den »Sonderpreis der WEINWIRTSCHAFT“.

Der Traum vom eigenen Café

Seit Jahren steigt die Zahl der neu gegründeten Cafés in Deutschland. Das Team vom Gastro-Gründerpreis (www.gastro-gruenderpreis.de) verrät sieben Tipps, wie aus der Leidenschaft für Kaffee und der Gründungsidee und das eigene Café wird.

1. Der Geschäftsplan: Vorbereitung ist alles
Eine gute Vorbereitung zahlt sich aus – das gilt erst recht für das eigene Café. Aus dem reinen Gründungswunsch entwickelt sich eine langfristig tragende Geschäftsidee. Dafür legt der Gründer eine Leitvision und klare Ziele für die Zukunft seines Unternehmens fest. Hierbei hilft ein Geschäftsplan, um Konzept, Organisation und Marketing zu beschreiben sowie Investitionen und Finanzierung gegenüberzustellen. Daraus leiten sich der finanzielle Bedarf sowie die erwarteten Erträge ab. Für potenzielle Geldgeber bildet der Businessplan einen roten Faden für die Entwicklung des Unternehmens und zeigt Perspektiven für eine Finanzierung auf. Zudem gibt er direkt Auskunft zur angestrebten Zielgruppe, der Lage und der Abgrenzung zum Wettbewerb durch ein schlüssiges Konzept.

2. Die Auswahl der Location: Die Lage macht’s
Es klingt so einfach und banal, aber gerade bei einem ortsgebundenen gastronomischen Betrieb entscheidet die Lage oft über Erfolg oder Misserfolg. Eine perfekte Location ist leicht für Gäste zu erreichen und verfügt über viel Laufkundschaft, ganz besonders in den Morgenstunden. Denn so bringt sie direkt die eigene Kundschaft vor die Tür. Bevor ein Mietvertrag unterschrieben wird, lohnt es sich, den Ort an verschiedenen Zeiten und Tagen zu beobachten. Dabei offenbart sich schnell, ob es genügend potenzielle Kunden gibt, ob die Laufkundschaft vom ersten Eindruck zur visierten Zielgruppe passt und wie der Wettbewerb aufgestellt ist. Bietet die Immobilie genügend Raum für Außenwerbung, eine adäquate Bestuhlung, Platz für Produktionsflächen, Laufwege und Lagerräumlichkeiten? Perfekt! Dann nichts wie zuschlagen und fleißig um die Miete oder Pacht handeln. Übrigens erzielen Ecklagen in der Regel ein Drittel mehr Umsatz als eingeschlossene Reihenimmobilien.

3. Formelle Gründung: Den Kampf im Papierkrieg gewinnen
Insbesondere in der Gastronomie werden Gründer zum Unternehmensstart mit einer Hülle und Fülle gesetzlicher Vorschriften und Auflagen überrannt – von Hygienevorschriften, Gaststättenverordnungen, Bauvorschriften, und, und, und. Diese beeinflussen beispielsweise stark die Wahl der Immobilie, das Angebot und damit auch die Finanzplanung. Beispielsweise erfordert der Ausschank von alkoholischen Getränken eine Konzession. Um hier den Überblick zu behalten, empfiehlt sich direkt von Anfang an eine auf Gastronomie spezialisierte Gründungsberatung. Die Industrie- und Handelskammern bieten für einen schmalen Taler sehr gute Vorbereitungskurse an, damit sich Unternehmer nicht im Bürokratie-Dschungel verirren. Eine fundierte Beratung in der Gründungsphase erspart spätere Belastungen durch erforderliche Umbauten und ähnliches.

4. Finanzierung: Über die Startfinanzierung hinausdenken
In der Gründungsphase dreht sich alles um die Startfinanzierung. Gute Anlaufstellen für die Finanzierung sind lokale Banken und regionale Fördermöglichkeiten, aber auch die Familie und Freunde können sich in die Café-Gründung als Investoren einbringen. Je besser das Wissen über die Café-Branche, den Wettbewerb, über attraktive Nischenmärkte wie beispielsweise Zusatzeinnahmequellen durch mobile Café-Bikes oder Kurse für Kaffee-Gourmets ist, desto überzeugender lässt sich eine Finanzierung gewinnen. Doch gerade für Gründer sind die beiden Punkte Refinanzierung und Geldfluss (Cash-flow) unerlässlich: Was sind die geplanten Umsatzbringer, die Renner und Penner des Geschäfts, wann sind große Zahlungen für Anschaffungen fällig?

5. Klare Prozesse und Organisation
Dort, wo auf kleiner Fläche Großes vollbracht wird, sichern klare Prozessabläufe, Verfahrensanweisungen und Zuständigkeiten einen runden Arbeitsablauf. Inspirationsquellen für die Organisation im eigenen Café liefert die Systemgastronomie, die mit viel Struktur ihren wirtschaftlichen Erfolg und Wachstum sicherstellt. Effiziente Zubereitungsprozesse und kurze Laufwege sollten vorher mit Hilfe von Skizzen und Testläufen vor Ort erörtert werden, um gegebenenfalls Umbauten noch vor der Eröffnung vorzunehmen. Für eine einheitliche Qualität und eine standardisierte Zubereitung der Speisen und Getränke leistet ein Handbuch mit Rezepturen und Zubereitungsweise für Mitarbeiter gute Dienste.

6. Die Qual der Auswahl: Dein Produkt lebt von Produkten
Was macht ein Café so besonders? Die Atmosphäre, der Service, das Warenangebot machen hier den Unterschied. Hier gilt es zu scheinen und zu strahlen. Mit den Speisen und Getränken definiert sich bereits der unternehmerische Erfolg. Schmeckt es den Gästen und sind Wareneinsatz und Preise gut kalkuliert, klingelt es auch in der Kasse. Gerade beim Rösten und Zubereiten von Kaffee sind Lieferanten Gold wert, denn die individuelle braune Bohne und gutes Equipment sichern langfristig exzellente Qualität und das unvergleichliche Geschmackserlebnis. Gute Lieferanten bieten Preisnachlässe auf Großeinkäufe und eine schnelle portofreie Lieferung in einem vorgegebenen Zeitfenster an. Einige locken Gastronomiebetriebe sogar mit besonderen Preisvorteilen, um eine dauerhafte Lieferantenbeziehung aufzubauen.

7. Marketing: Auf dem Weg zu den ersten Stammgästen
Wenn alle Hausaufgaben gemacht und alle Höhen und Tiefen durchstanden sind, kommt der große Tag: die Eröffnung. Doch wie auf das neue Café aufmerksam machen? Oft wird das Einfachste vergessen: Ganz einfach in der Umgebung Flyer austeilen, Anwohner und Unternehmen in der Umgebung zur Eröffnung einladen. Je nach Zielgruppe bieten sich anfangs Gutscheine an, wobei gerade Rabatte vorsichtig und zeitlich begrenzt eingesetzt werden sollten. Ein entscheidender Kanal eröffnet sich über das Internet – das Café bei Google Maps eintragen, eine eigene Website und eine Facebook-Seite, um über das eigene Angebot und Highlights zu informieren. Zusätzliche Absatzpotenziale bieten sich durch Kooperationen, Sonderveranstaltungen oder auch Cateringangebote.

Tagtäglich berät Irena Markovic angehende Café-Inhaber bei der Berlin School of Coffee http://berlinschoolofcoffee.de . Irena Markovics Tipp: „Oft reicht der Blick über den eigenen Tellerrand, um zu sehen, was sich die Gäste eigentlich wünschen. Kundenorientierung muss sich im Angebot und Service spiegeln. So lassen sich Gäste begeistern und als Stammkunden gewinnen.“ Für den Gründer bedeutet der Wechsel ins Unternehmertum oft eine große Umstellung: „Das Gründerdasein im Café-Bereich zeichnet sich stark durch das Management einer Person, also einer ‚One-Man-Show’ aus – von der Auswahl und dem Führen des Teams, der Buchführung, dem Einkauf, den Rezepturen und natürlich bis hin zum täglichen Geschäft.“, erklärt Irena Markovic.

Über den Gastro-Gründerpreis:
orderbird, Anbieter von iPad-Kassensystemen für die Gastronomie, initiiert und veranstaltet den „Gastro-Gründerpreis 2014“. Unterstützt wird der Gründerwettbewerb von den Partnern ETL ADHOGA, der Steuerberatung für Hoteliers und Gastronomen, und PayPal, dem schnellen, sichereren Weg für Online-Bezahlvorgänge – mobil ebenso wie im Geschäft. Als Sponsoren fördern die IFBI, die Getränkespezialisten für die Gastronomie, und die Berlin School of Coffee, die Kaffeetrainer für Profis, Red Bull sowie der Medienpartner FIZZZ die Gründungsinitiative für die Gastronomie.

Mario Höllein

Hilton Frankfurt eröffnet „Terrace on the Park“ – Premium-Grillspezialitäten in einzigartiger Lage Frankfurts

Inmitten der Innenstadt und gleichzeitig umgeben vom Grün der Bockenheimer Anlage am Eschenheimer Tor bietet die Terrasse des Hilton Frankfurt ab sofort Grillkunst auf höchster Stufe. Das neue Gastro-Konzept erweitert die kulinarische Vielfalt der Stadt um einen entscheidenden Punkt: „Den Kern des Angebots auf der ‚Terrace on the Park‘ bilden hochwertige Spezialitäten für den Grill wie Wagyu-Beef und Dry Aged Steaks. Das perfekte Stück Fleisch ist aber nicht nur eine Frage der erstklassigen Zubereitung. Viel wichtiger ist der Weg des Tieres von der Aufzucht über die Fütterung bis hin zur optimalen Reifung des Fleisches“, erklärt F&B Operations Manager Gerhard Schellenberg, „Uns geht es darum, unseren Gästen diesen signifikanten Unterschied nahezubringen.“

Mit einem – in den Abendstunden beleuchteten – Outdoor Weber Grillstudio als Herzstück der Terrasse, besticht die Location mit einer entspannten Atmosphäre von früh bis spät. Zahlreiche Angebote vom Businesslunch über romantische Abendmenüs, Events wie Grill- und Kochkurse und regelmäßige Afterwork-Veranstaltungen stehen auf der Agenda für den bevorstehenden Sommer.

Mario Höllein, Küchenchef des Hilton Frankfurt, zeigt sich begeistert von der bewussten Auswahl der hochwertigen Zutaten für das exklusive Terrassenmenü, die auf Nachverfolgbarkeit und höchste Qualität geprüft sind. Ebenso überzeugt spricht Friedrich Niemann, General Manager des Fünf-Sterne-Hauses, über das neue Konzept für die Sommerterrasse mit direktem Zugang zum städtischen Grün: „Die ‚Terrace on the Park‘ ist einzigartig in der Frankfurter Innenstadt. Sie liegt nur wenige Schritte von Bürostätten, Einkaufsmeile oder Freizeiteinrichtungen entfernt, ist gleichzeitig aber auch ein Ruhepol im Stadtgeschehen und lädt zum Verweilen ein. Das neue Restaurantkonzept passt sich diesen Eigenschaften an und schafft ein kulinarisches Angebot für die Stadt und die Region, das seinesgleichen sucht – ausgewählte Zutaten, gepaart mit erstklassigem Service und exklusiver Lage – wir freuen uns auf den Sommer mit unseren Gästen!“