Wie sperre ich meine Zahlungskarten im Ausland?

Wer seine girocard oder Kreditkarte im Ausland verliert, sollte schnell handeln und die Zahlungskarten sofort sperren. Aus dem Ausland ist der zentrale Sperr-Notruf 116 116* wie im Inland rund um die Uhr erreichbar – mit der entsprechenden Landesvorwahl nach Deutschland. In der Regel ist das 0049 aus dem Festnetz bzw. +49 über das Mobilfunknetz. Allerdings gibt es auch Ausnahmen: In den USA beispielsweise gilt die Vorwahl 01149.

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Germanwings Tickets ab 40 Euro

Der Discounter LIDL bietet zur Zeit Germanwingstickets ab 39,90 Euro inkl. Gepäck, Sitzplatzreservierung, Snack und Getränk an. Ein recht gutes Angebot, da es auch sehr viele Tickets noch gibt!
Keine Kosten bei Bankeinzug, 10 Euro pro Buchung bei Kreditkarte.

Viel Glück: www.gourmet-report.de/goto/lidl-reisen

Das Kleingedruckte zum Angebot:
Preise nur gültig auf ausgewählten Strecken und solange der Vorrat reicht. Die aufgeführten Preise verstehen sich pro Strecke inkl. aller Steuern und Gebühren, 1 Gepäckstück bis 23kg, Sitzplatzreservierung und 1 Snack mit Getränk an Bord. Stornierung nicht möglich. Umbuchung gegen Gebühr laut Germanwings ABB. Bitte beachten Sie, dass die Flüge ausschließlich per Kreditkarte oder Lastschriftverfahren bezahlt werden können. Zahlungen durch Lastschriftverfahren sind nur bis zu 5 Tagen vor dem Tag des ersten Abflugs möglich und setzen ein deutsches Girokonto voraus. Bei Zahlung per Kreditkarte fällt ein Transaktionsgeld pro Buchung von € 9,90 an. Vertragspartner ist die Germanwings GmbH. Es gelten die Allgemeinen Beförderungsbedingungen der Germanwings GmbH. Lidl bzw. die Lidl E-Commerce International GmbH & Co. KG sind bei diesem Angebot weder Reiseveranstalter noch Reisevermittler. Für Druckfehler keine Haftung!

Bezahlgebühren bei der Flugbuchung

Die große Bauernfängerei

Flugportale sind seit vielen Jahren der Renner bei der Ticketbuchung. Doch einige Portale arbeiten mit unseriösen Geschäftspraktiken, die den Kunden übervorteilen. Das Reisemagazin Clever reisen! hat große Flugportale untersucht und berichtet über den neuesten Trick: Bezahlgebühren.

Der Kampf um den Kunden unter den Flugportalen wird gnadenloser und die Tricksereien immer unverschämter. So werden die Portalbetreiber beim Erschließen neuer Geldquellen äußerst erfinderisch. Neuester Trick sind die Bezahlgebühren, die ein enormes Ausmaß annehmen. Der Vorgang dabei ist eigentlich ganz einfach: Der Kunde bekommt am Anfang seiner Buchungsanfrage einen Ticketpreis angezeigt. Dieser soll laut Gesetzesvorgaben eigentlich den zu bezahlenden Endpreis abbilden. Entscheidet sich ein Kunde für ein Ticket und will es buchen, kommt das große Erwachen. Der Anbieter schlägt erst während des Buchungsvorgangs eine Bezahlgebühr auf den eigentlichen Ticketpreis drauf.

Kreditkartengebühren bis zu 35 Euro
Bei der Clever reisen!-Recherche verlangten Flugportale für einen Flug Kreditkartengebühren zwischen 24 Euro und 35,30 Euro. Doch auch bei anderen Bezahlarten haben einige Flugportale mittlerweile überteuerte Gebühren eingeführt und verlangen hohe Aufpreise. Bei der Bezahlart Sofortbanking verlangte ein Portal bei der Stichprobe stolze 28,30 Euro.

Kostenloses bezahlen: Die neuesten Tricks der Flugportale
Die gesetzlichen Vorgaben sind eindeutig. Dem Kunden muss zumindest eine kostenlose Bezahlfunktion angeboten werden. Doch auch hier tricksen die Anbieter. So gestatten einige Flugportale das kostenlose Bezahlen nur mit Kartenvarianten, die in Deutschland wenige Kunden haben. Der Clou: Damit Buchungsportale die von ihnen eigens aufgelegten Kreditkarten an den Kunden bringen, sind Flugbuchungen dann kostenfrei, wenn mit dieser Kreditkarte bezahlt wird.

Einige Metapreisevergleiche wollen das Problem mit den Bezahlgebühren lösen, indem sie auf ihren Internetseiten eine Übersicht der unterschiedlichen Bezahlgebühren anzeigen. Doch noch scheint das System nicht ausgereift: Teilweise wurden falsche Gebühren genannt – in einem Fall wurde der Preis für das Bezahlen mit der Kreditkarte sogar mehr als verdoppelt.

Selbst wenn die meist versteckten Bezahlgebühren immer mehr zum kostspieligen Ärgernis werden, so gibt es doch auch Alternativen. Einige bekannte Portale sind kundenfreundlich und verlangen oft keine Bezahlgebühren beim Kauf von Flugtickets. „Fiel doch mal eine Gebühr an, war diese häufig nur minimal“, lobt Jürgen Zupancic, Chefredakteur der Clever reisen!

Mehr Infos: Reisemagazin Clever reisen! 1/14 seit dem 3. Januar 2014 am Kiosk für 5,50 Euro!
Extra: Airlineguide: Der Wegweiser für Schlauflieger. Mehr als 40 Airlines im Überblick, inklusive Neuigkeiten aus der Business Class und gute Hotels am Flughafen.

Weitere aufregende Themen in der Clever reisen! 1/14:
Reisekataloge 2014: Das Beste für Ihren Urlaub – Trends, Preise und Neuheiten
Rabatte: Sommerurlaub buchen und bis zu 40% sparen
Kanaren Comeback: Sonnenziele zum kleinen Preis
Griechenland: Die besten Wanderrouten auf Chalkidiki
Kalifornien: Die Insel Catalina Island entdecken
Singapur: Neue Orte abseits der Touristenpfade
Ecuador: Unterwegs auf dem Amazonas
Namibia: Mit dem Rad auf Safari
TEST: Linienflieger aus Europa – Wer sind die Besten?
Spartricks vom Profi: Günstige Flugtickets finden

Daily Deal – die tägliche Veralberung

Deals die gar keine Deal sind – Besonders dreist ist Daily Deal – Oft sind die Rabatte so schlecht, dass der Originalkauf günstiger ist – Geld wird erst nach vielen Monaten erstattet oder gar nicht – System oder nur Unfähigkeit bei der Google Tochter?

Da will man ein guter Sohn sein und kauft der alten Mutter ein hochklassiges refurbished Notebook, das mal 1250 Euro kostete. Bei Daily Deal nur 229 Euro. Mit dem Notebook könnte Muttern sogar auf Reisen online gehen, da man eine SIM reinschieben kann. Also schnell bestellt am 3.Oktober um 12 Uhr, denn der Deal geht heute Abend zu ende, dann kann man morgen doch das Notebook schon bestellen. Es heißt „Gutschein ist bereits 24 h nach Dealende einlösbar!“

Ich habe schon mal einen Restaurantvoucher bei Daily Deal bestellt, ich bin also als Kunde eingetragen, mit einer geprüften Bankverbindung! Ich bestelle. Auf der Seite erscheint die Nachricht:
„es ist ein Fehler aufgetreten“

Noch am selben Tag antwortet Daily Deal:
„Leider gibt es zeitweise Störungen auf unserer Webseite oder im Prozess der Weiterleitung zu unserem Payment Provider.
Bitte versuchen Sie in diesen Fällen zunächst, ob eine Bestellung möglich ist, nachdem Sie Cache und Cookies gelöscht haben. Oftmals hilft es auch, eine andere Zahlart und/oder einen andere Browser zu verwenden, da beispielsweise eine Kreditkarte oder eine Kontoverbindung durch den Payment Provider abgelehnt werden kann.“

Merkwürdig, ist Google nicht einer der größten Technologie-Konzerne der Welt, die haben solche Probleme. Mit dem Safari Browser ist es genauso. Es funktionierte um 22.00 Uhr, nach dem ich eine Kreditkarte eingegeben habe. Das kann Googles Daily Deal nicht mitteilen? „Zahlung bei diesem Produkt nur über Kreditkarte“, das versteht jeder. Wie doof sind die? Bisher habe ich 2 Stunde darauf verwendet, das Produkt zu bestellen, es eilte, es soll ja heute Abend Deal-Ende sein!
Ich bekam die Nachricht, in wenigen Minuten werde ich eine Bestätigungsemail erhalten. Es dauerte dann 2 Stunden, zum Deal Ende kam die Bestätigung.

Ich hatte gekauft: „Zuverlässig und energieeffizient: ThinkPad „T400“ mit internem UMTS von IBM/Lenovo (refurbished) zum unschlagbaren Tiefpreis von 229 statt 1250 Euro“.

Am 5.Oktober guckte ich bei Daily Deal nach, ob mein Gutschein schon da war. Der Gutschein war nicht da, und – oh Wunder – der Deal lief immer noch. Der sollte doch am 3.10. vorbei sein? Auch an den nächsten Tagen wurde der DEAL immer um einen Tag verlängert. Ich fühlte mich sehr veralbert. Warum beeilte ich mich so?

Diesmal antwortete Daily Deal erst einen Tag später: „Der von Ihnen erworbene Deal ist momentan noch in Verarbeitung. Die Bearbeitungszeit nach Deal-Ende beträgt in der Regel einige Stunden, kann aber je nach Bestellvolumen variieren. Bitte warten Sie mit eventuellen Vorbereitungen für die Inanspruchnahme von Angeboten des Kooperationspartners (z.B. Buchung von Anreisetickets oder Übernachtungen) so lange, bis Sie den Gutschein erhalten haben.“
Hies es nicht im Verkaufstext, wenige Stunden nach Dealende ist das Produkt bestellbar? Was bedeutet „Anreisetickets oder Übernachtungen“? Das habe ich doch nicht!

Folgeemails von mir ignorierte Daily Deal nun, aber am 8.Oktober teilte man mir mit, „der Gutschein zu Deinem Deal „Zuverlässig und energieeffizient: ThinkPad „T400“ mit internem UMTS von IBM/Lenovo (refurbished) zum unschlagbaren Tiefpreis – statt 1.250 € für 229 €“ ist da!“. Also bestellte ich gleich beim Anbieter das Notebook. Aber: Es passierte nichts. Am 16.Oktober fragte ich bei Daily Deal nach, was los sei. 36 Stunden später antworte Google DD, ich möge mich an den Anbieter wenden.
Das tat ich umgehend per email. Bis zum Abend bekam ich keine Antwort, also fragte ich bei Google DD wieder an. Die antworteten zwei Tage später: „Eine Prüfung der Erreichbarkeit des Anbieters hat ergeben, dass nach Auswahl im Ansagemenü sofort ein Kontakt zustande kommt. Bitte rufen Sie den Deal-Anbieter an.“ Also nix email, anrufen!
Dann antwortete auch der Anbieter, er will am Monatg das Notebook senden. Es traf auch am 22.10. ein, fast drei Wochen später!

Nach dem ich Google meine Unzufriedenheit mitteilte, schreiben sie mir leicht pikiert zurück: „Es tut mir leid, dass Sie mit unserem Kundenservice unzufrieden sind. Ich kann nicht feststellen, Sie falsch informiert zu haben. Alle von mir genannten Daten finden Sie auch auf Ihrem Gutschein in den von Ihnen bestätigten Konditionen.“ Ach so, ich bin halt nicht so helle! ‚tschuldigung!

Nun kontrolliert mein Computer erfahrener Freund das geliefert Gerät, aktualisiert Windows und spielt eine Antiviren Software drauf. Er teilte mir mit, dass es nicht das Gerät sei, wie auf dem Lieferschein stünde. Auf dem Lieferschein stand ein ganz anderes Gerät mit viel besseren Komponenten. Ich habe jedoch in der Tat den bestellten Rechner bekommen. Der Anbieter hat einen falschen Lieferschein erstellt! Der Akku war nicht der original Akku, sondern Austausch und auch am Ende! Also als Laptop ist das Gerät unbenutzbar.

Aufgrund des falschen Lieferscheins und der Irritationen besuchten wir die Webseite des Anbieters. Ich wusste nicht, ob ich jetzt lachen oder weinen sollte, hier kostete genau mein bestelltes Gerät jetzt 199 Euro, daß ich zum unschlagbaren Tiefpreis – statt 1.250 € für 229 € erworben hatte.

Insgesamt kostete mich diese Aktion 19 Stunden – inkl. der meines Fachmanns – um ein Gerät überteuert nach drei Wochen mit kaputten Akku zurückzusenden. Ohne meine arme, alte Mutter hat immer noch kein Laptop! Bei 20 Eurostundenlohn hätte ich 380 Euro verdient und könnte Muttern nun eine Notebook für 609 Euro neu kaufen. Bin ich dumm!

Es wird noch einmal spannend, wann denn wir wohl unser Geld wieder bekommen!

Fazit: Finger weg von Daily Deal. Zumindest sollten Sie genau prüfen, ob das Angebot wirklich gut ist. Kaufleute berichten, sie müssen 50 % an Google abgeben, da kann dann kaum noch ein Deal zustande kommen! Der einzige, der davon profitiert, ist Google. Ein wahrhaft schlechtes Geschäft! 30.10.2012

Sollten Sie, lieber Leser, auch irgendwo auf die ganz Doofe abgezogen worden sein, bringen wir gerne Ihren Bericht zur Warnung!

Update 3.Januar 2013
Mehr als zwei Monate später, bis heute ist kein Geld zurückgekommen, obwohl ich die Rücksendung lückenlos mit Abliefernachweis beweisen kann! Seit dem 24.10.2012 befindet sich das Gerät bei der Luxnote GmbH. DailyDealliegt der DHL Abliefernachweis vor. Aber sie zahlen nicht!

Interessante Urteile gegen Fluggesellschaften

1. Kreditkarte ist am Flughafen nicht mehr notwendig 2. bei durchgecheckten Gepäck muss sich der Fluggast beim Umsteigen nicht mehr darum kümmern

Ist Ihnen das auch schon passiert? Sie haben vor einem dreiviertel Jahr Ihren Flug gebucht und jetzt will die Fluggesellschaft beim Einchecken die Kreditkarte, mit der Sie damals bezahlten, sehen? Ist mir bei der „5 Sterne“ Qatar Airways passiert. Ich hatte die Karte nicht dabei. Die ließen mich – Silberstatus mit gebuchter Business Class – nicht fliegen, bis ich die blöde Karte doch gefunden hatte. Einem Iberia Reisenden ging es 2011 schlechter. Er hatte die Karte nicht dabei und durfte nicht mit.
Er verklagte die Iberia und gewann. Wie die Richter weise entschieden, ist eine „Kreditkarte ein Zahlungsmittel und keine für den Reiseantritt notwendig Reiseunterlage“! Schön, wenn ein Gericht gesunden Menschenverstand anwendet und die Klauseln der Airlines ausser Kraft setzt. Dank ans OLG Frankfurt (AZ 16U-43/11)

Im zweiten Urteil meinte eine Airline, ganz clever zu sein. Beim Umsteigen schaffte die Airline es nicht, das Gepäck rechtzeitig ins neue Flugzeug zu verladen. Daraufhin schloss die Airline den Passagier von der Weiterreise in der vermutlich überbuchten Maschine aus und er konnte erst am nächsten Tag weiterfliegen. Dieses Vorgehen erzürnte die Richter des BGHs, die die Airline zur Zahlung von 600 Euro Ausgleich nach EU-Verordnung verdonnerten! (AZ XZR128/11). CR

Wunschcurry.de lässt keine Curry-Wünsche offen

Curry und viele andere Gewürze machen unser Essen erst zu dem, was es sein soll: Ein leckeres und einzigartiges Geschmackserlebnis! Vorgefertigte Gewürzmischungen helfen da nicht weiter.

Mit dem neuen Wunschcurry.de kommt der Hobbykoch genauso wie der Restaurantbesitzer Gramm für Gramm zu seinem Traumgewürz. Von Ananaspulver über Kreuzkümmel bis Zitronenschale findet jeder etwas Passendes zum Würzen. „Über 130 Gewürze haben wir bei Wunschcurry.de im Angebot“, sagt Daniel Alti nbas, Geschäftsführer von DARL Gewürze. Klar strukturiert, übersichtlich und userfreundlich ist Wunschcurry.de gestaltet.

Die Gewürze kann man sich grammweise zusammenstellen. Um die Mindestmenge von 100 Gramm zu erreichen, kann sich jeder Kunde seinen Mix automatisch hochrechnen lassen. Gezahlt wird, wie es zu einem passt, ob PayPal, Kreditkarte oder Vorauskasse.

Sollte dann noch die eigene Kreation von anderen Kunden nachbestellt werden, kann man sogar Punkte sammeln. Ein Prozent des Verkaufswertes schreibt wunschcurry.de dem Kundenkonto des Mix-Erfinders gut. Zu jedem Mix gibt es kostenlos eine schöne Gewürzdose. Und jeder kann sich sein Etikett wählen, das die Dose zieren soll.

CHROMA ProCuTe Gewürzschneider – die beste Art, Gewürze zu schneiden .

Airline darf Flug nicht wegen fehlender Kreditkarte verweigern

Verbraucherzentrale Bundesverband gewinnt Klage gegen Iberia

Eine Fluggesellschaft darf einen Kunden nicht vom Flug ausschließen, weil er die zur Ticketzahlung genutzte Kreditkarte beim Check-In nicht vorzeigen kann. Das hat das Landgericht Frankfurt am Main nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) gegen die spanische Airline Iberia entschieden.

Kunden der Fluggesellschaft konnten die Tickets nur per Kredit- oder Debitkarte zahlen. Für den Fall, dass sie die entsprechende Karte nicht am Check-In-Schalter vorweisen konnten, durften sie den gebuchten Flug laut Geschäftsbedingungen nicht antreten. Einzige Möglichkeit für Fluggäste: Ein neues Ticket kaufen.

Fluggast trotz bestätigter Buchung nicht mitgenommen
Wie kundenfeindlich diese Klausel ist, belegte der Verbraucherzentrale Bundesverband am Beispiel einer Iberia-Kundin. Nachdem sie ihr Ticket im Internet gebucht und per Kreditkarte gezahlt hatte, wurde sie von ihrer Bank aufgefordert, die Karte aus Sicherheitsgründen auszutauschen. Die Kundin konnte die Karte daher nicht am Flughafen vorlegen. Die Folge: Iberia ließ sie nicht mitfliegen, als sie mit gepacktem Koffer am Schalter stand. Die Mitarbeiter der spanischen Airline akzeptierten nicht einmal die Kreditkartenabrechnung, die ihnen die Kundin zeigte. Ihr blieb nichts anders übrig, als gegen 50 Euro Gebühr auf eine zwei Tage später fliegende Maschine umzubuchen.

Iberia zu Schadenersatz verurteilt
Die Frankfurter Richter verurteilten Iberia jetzt dazu, Schadenersatz an die Kundin zu zahlen. Außerdem darf die Fluggesellschaft die strittige Klausel nicht mehr verwenden. Eine Kreditkarte sei ein Zahlungsmittel und keine für den Antritt des Fluges nötige Reiseunterlage. Die Nichtvorlage der Kreditkarte am Check-In-Schalter berechtigte die Fluggesellschaft daher nicht, einen gebuchten Flug zu verweigern und damit den Vertrag nicht einzuhalten. Die Klausel treffe zudem auch Kunden, die unverschuldet die Kreditkarte nicht mehr besitzen, weil diese nach der Buchung aus Sicherheitsgründen von der Bank eingezogen wurde.

USA Visum

USA führen Bearbeitungsgebühr für Reisegenehmigungsanträge ein – Stichtag bei US-Reisen beachten: Ab 8. September 2010 fallen Gebühren an

Deutsche Staatsbürger und Angehörige vieler anderer Staaten können bereits
seit einiger Zeit für Aufenthalte bis zu 90 Tagen ohne Visum in die USA
einreisen. Dazu müssen sie – aus Sicherheitsgründen – seit 2009 lediglich über
das Internet eine elektronische Reiseberechtigung (ESTA) beantragen. Diese
Dienstleistung war bisher kostenlos. Ab 8. September 2010 müssen
Antragsteller für diesen Service eine geringe Gebühr entrichten.

Wie das Ministerium für Heimatsicherheit (DHS) und die Zoll- und Grenzschutzbehörde
(CBP) der USA am 6. August bekanntgaben, wurde diese Gebühr auf US-Dollar 14
(derzeit ca. Euro 10,50) festgesetzt. Die Gebühren können bequem per Kreditkarte
entrichtet werden. (Die Kreditkarte muss nicht auf den Namen des Antragstellers
ausgestellt sein.)

Die neue Regelung betrifft alle ESTA-Anträge, die nach dem 7. September 2010
eingereicht werden. Anträge, die noch bis einschließlich 7. September gestellt werden,
sind davon nicht betroffen. Ist ESTA erteilt worden, so gilt diese Genehmigung für
mehrere Einreisen in einem Zeitraum von bis zu zwei Jahren oder bis zum Verfall des
Reisedokuments. Anträge können auch gestellt werden, wenn keine konkreten
Reisepläne vorliegen. Eine frühzeitige Antragstellung ist empfehlenswert. Bereits
abgeschlossene Anträge sind von diesen Regelungen nicht betroffen und behalten
unverändert Gültigkeit.

ESTA beantragen: https://esta.cbp.dhs.gov/esta/

Wie im Ausland bezahlen?

Bargeld, Maestro- oder Kreditkarte? Das richtige Zahlungsmittel im Ausland

Ob Spanien, Türkei oder gar ein Reiseziel in Übersee – deutsche Urlauber zieht es auch in diesem Sommer wieder ins Ausland. Viele stehen dabei vor der Frage, wie sie im Ausland bezahlen sollen. Die Verbraucher­zentrale NRW hat Tipps dazu parat. Grundsätzlich gilt: Reisende sollten zumeist mehrere Zahlungsmittel im Gepäck haben. Für einen Wochenend­urlaub in Österreich mag es noch ausreichen, sich ganz auf Bargeld zu verlassen. Bei einem einwöchigen Aufenthalt im Ausland sollten Urlauber aber auf mehrere Zahlungsmöglichkeiten setzen.

Die Verbraucherzentrale NRW erklärt die Vor- und Nachteile:
Bargeld: Bargeld ist unkompliziert und wird überall akzeptiert. Logisch also, dass Scheine und Münzen auch im Ausland zur Grundausstattung eines jeden Geldbeutels gehört. Wie viel Bargeld mitgenommen werden sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Wie lange dauert der Aufenthalt? Wie hoch ist das Risiko, dass Geld verloren oder gestohlen wird? Wie unkompliziert lassen sich andere Zahlungsmittel wie Maestro- oder Kreditkarten einsetzen? Zumindest für den ersten Tag sollte jeder Bargeld in der Tasche haben. Geht der Trip in ein Land außerhalb der Eurozone, sollte bereits zu Hause einige Euros umgetauscht werden.
Maestro-Karten: Was früher die EC-Karte war, ist heute die Bank­kundenkarte mit Maestro-Zeichen. Mit dieser Karte können Urlau­ber zumindest im Euro-Raum in vielen Geschäften und Restaurants bargeldlos zahlen, ohne dass dafür Kosten anfallen. Auch das Geld abheben am Automaten ist im europäischen Ausland normaler­weise möglich – und oft günstiger als das Abheben mit der Kredit­karte. In jedem Fall gilt: Ein Kostenvergleich beim Geldinstitut lohnt.
Sparkarten: Eine weitere Art von Bankkarten wandelt auf den Spu­ren des alten Postsparbuches, mit dem man in aller Herren Länder Geld abheben konnte. Das geht seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr. Doch einige große Banken bieten Sparkarten an, mit denen ebenfalls Abhebungen im Ausland möglich sind. Die genauen Bedingungen und die Zahl der Akzeptanzstellen unter­scheiden sich von Bank zu Bank. Bei allen kann jedoch nur über zuvor eingezahltes Guthaben verfügt werden. Zudem ist die Höhe der Abhebungen pro Monat in der Regel begrenzt.
Kreditkarten: Kreditkarten können im Ausland sehr praktisch sein: Man kann mit ihnen am Automaten Geld abheben und außerdem in vielen Geschäften und Restaurants bezahlen. Die Währung des Landes, in dem man sich befindet, spielt dabei in der Regel keine Rolle. Grundsätzlich ist das Geldabheben mit Kreditkarten im Aus­land aber etwas teurer als mit Maestro-Karten. Ausnahme: Einige Banken bieten Girokonten mit Kreditkarten an, mit denen Kunden weltweit kostenlos Geld abheben können.
Reiseschecks (Travelerschecks): Reiseschecks werden von Unternehmen wie American Express oder Thomas Cook ausgege­ben und weltweit akzeptiert. Sie sind ein recht sicheres Zahlungs­mittel. Wer Reiseschecks benutzen will, muss jeden Scheck unter­schreiben, wenn er die Schecks in Empfang nimmt. Will er einen Scheck einlösen, muss er erneut unterschreiben und dabei einen Ausweis vorlegen. Zudem sind Reiseschecks bei Verlust versichert. Sie eignen sich besonders für Reisen in unsichere Länder. Trotz­dem haben Reiseschecks auch einige Nachteile, etwa die relativ hohen Kosten. Meist gibt es eine Mindestgebühr von sechs Euro, die schon beim Kauf der Reiseschecks zu zahlen ist. Beim Einlösen fallen weitere Gebühren an.

Wer über diese Tipps hinaus gehende Fragen und Probleme hat, kann ein kostenloses Expertenforum im Internet besuchen, das von der Verbrau­cherzentrale NRW betreut wird. Adresse: www.verbraucherfinanzwissen.de

Wieder daheim – Abbuchungen kontrollieren

Wieder daheim – Abbuchungen kontrollieren

Gerade im Urlaub ist das Zahlen mit der der Kreditkarte sehr beliebt. Kein Wunder, wird doch der Gegenwert für das Essen im Restaurant oder den Mietwagen bequem vom Konto abgebucht. ARAG Experten raten aber vor allem Im Ausland zum vorsichtigen Umgang mit der Kreditkarte. Denn der Einsatz der Kreditkarte ist generell unwiderruflich. Wurde also in weinseeliger Stimmung bei Kerzenschein ein zu hoher Betrag unterschrieben, muss der Karteninhaber das Problem mit dem Restaurant klären und versuchen, dort zuviel abgebuchtes Geld zurückzubekommen. Noch riskanter als ein Beleg mit konkretem Betrag sind blanko unterschriebene Belege, denn der Beleginhaber kann praktisch jeden beliebigen Betrag einsetzen. Der Kunde muss dann den Nachweis erbringen, dass die Forderung nicht oder nicht in der Höhe bestanden hat. Begnügt sich hingegen z. B. das Hotel damit, sich beim Einchecken nur die Kartennummer geben zu lassen, hat der Gast die besseren Karten. Die Rechnung wird dann nämlich abgebucht, obwohl kein unterschriebener Beleg vorliegt. Im Streitfall kann der Kunde dann die Vorlage eines Originalbeleges verlangen. Ist die Bank dazu nicht in der Lage, muss sie eine Abbuchung rückgängig machen. (AG Krefeld, Az.:3 C 299/06).