Dark Horse Weine

RockˈnˈRoll in den Weinbergen Kaliforniens: Dark Horse vereint Leidenschaft und Kraft

Als Dark Horse bezeichnet man jemanden, der auf den ersten Blick nicht als Siegertyp gilt, auf den zweiten Blick aber überraschend erfolgreich ist. Die Ausnahmeweinmacherin Beth Liston schickt mit der Marke Dark Horse zwei solcher Favoriten in die Rennen der internationalen Weinbranche. Mit dem Vertrauen in ihre Kreativität und in prädestinierte kalifornische Lagen hat sie einen Rot- und einen Weißwein geschaffen, die beide konsequent auf das Überraschungsmoment setzen.

Pferde sind vor allem eines: instinktiv. Sie vertrauen ihren naturgegebenen Fähigkeiten und setzen sich so durch. Ähnlich wie bei den Vierbeinern verhält es sich auch bei Dark Horse. Der kreative Kopf hinter der kalifornischen Weinmarke ist Beth Liston, eine Frau zum Pferdestehlen. Modisch inspiriert vom Stil der 40er, 50er und 60er Jahre, dazu auffällig tätowiert und immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen, verarbeitet sie für ihren Dark Horse Chardonnay und Dark Horse Cabernet Sauvignon die aromatischen Trauben aus dem San Joaquin und Sacramento Valley, dem südlichen und nördlichen Teil des kalifornischen Längstals.

Beim Experimentieren mit verschiedenen Rebsorten und Techniken der Weinherstellung macht sich die junge Winemakerin regelmäßig die Hände schmutzig und folgt schlichtweg ihrer Intuition. Nebenbei restauriert sie Oldtimer, tobt sich am eigenen Herd mit neuen Produkten aus, bekocht Freunde und Familie und trinkt gemeinsam mit ihnen Bier, selbstgebrautes versteht sich. Mit der Besinnung auf ihre Leidenschaft für Ungewöhnliches und ihre fundierte Expertise in Sachen Weinherstellung bringt sie Weine mit einem einzigartigen Ansatz hervor, die zwar typisch kalifornisch, aber trotzdem außergewöhnlich sind, so wie Beth. „Ich möchte Menschen überraschen und fordere mich immer wieder selbst heraus. Das Gebiet der Weinherstellung wird hauptsächlich von Männern dominiert. Ich bin eine Powerfrau, die sich dort aber ebenso gut behaupten kann, denn ich mache unverschämt gute und trotzdem bezahlbare Weine.“

Beth Liston wuchs an der kalifornischen Central Coast auf und hatte schon immer eine Leidenschaft für Wein. Nach ihrem Abschluss startete sie eine erfolgreiche Karriere in der Industrie, kehrte aber nach einiger Zeit zu ihrer wahren Passion zurück, der Kunst und Wissenschaft der Vinifikation. Um ihren großen Traum auszuleben und Winemakerin zu werden, begann sie 2007 die Zusammenarbeit mit der E. & J. Gallo Winery. „Dark Horse fängt mein Lebensgefühl ein: Rock ˈnˈ Roll. Ich experimentiere gerne, das ist wie eine Schatzsuche. Dafür gehe ich konsequent meinen Weg und interpretiere Traditionelles neu. Handverlesene, vollreife Trauben haben viel Potential, mit verschiedenen Fermentations- und Lagermethoden hole ich noch mehr aus ihnen heraus.“ Für den weißen Dark Horse kombiniert Beth Liston die Rebsorte Chardonnay mit einem Hauch Viognier. Charakteristisch für die Cuvée sind Bratapfel- und Pfirsicharomen, ebenso Nuancen von geröstetem Eichenholz, Karamell und Tropenfrüchten. Bei der Berlin Wine Trophy 2014 gewann er hierfür Silber. Der kräftige rote Dark Horse vereint Cabernet Sauvignon mit Petite Syrah und Zinfandel zu einer Cuvée, die durch den Geschmack von Brombeeren und schwarzen Kirschen überzeugt. Harmonisch eingebundene Gerbstoffe und Akzente von Mokka und Vanille runden das Geschmacksbild ab. Dafür gab es 2014 die Goldmedaille bei der AWC Vienna.

Dark Horse ist beispielsweise bei Real und www.wein-undmehr.de erhältlich; weitere Informationen finden Sie unter www.darkhorsewine.com

Carmelo Greco

Frankfurter Sternekoch kocht Vier-Gänge-Menü auf dem Main

„Volle Kraft voraus“ heißt es für den Frankfurter Sternekoch Carmelo Greco am 27. April, wenn er zum Saisonauftakt an Bord der Primus-Linie ein Vier-Gänge-Menü auf dem Main zubereitet. Die Passagiere der Maria Sibylla Merian dürfen sich an diesem Tag nicht nur auf die schöne Aussicht von Deck, sondern auch auf die abwechslungsreiche italienische Küche des gebürtigen Sizilianers freuen.

Spitzenköche und große Kreuzfahrtschiffe gehören längst zusammen, ein Gourmetmenü vom Sternekoch kann man aber auch in Frankfurts heimischen Gewässern an Bord eines Schiffs genießen. Sternekoch Carmelo Greco sorgt mit seiner raffinierten, unverfälschten Küche bereits seit vielen Jahren für Abwechslung auf den Tellern der Frankfurter. Am Sonntag, dem 27. April, startet der renommierte Koch in Kooperation mit der Frankfurter Schifffahrtsgesellschaft Primus-Linie zu einer kulinarischen Rundfahrt. Es geht an der Frankfurter Skyline vorbei durch die Griesheimer Schleuse und bis zum idyllischen Fechenheimer Bogen. Die Gäste des neuen Flusskreuzfahrtschiffs Maria Sibylla Merian erwartet zum Saisonauftakt ein Gourmetmenü mit frischen Frühlingsgerichten wie Hummer, Buddhas Hand und Limone und neu interpretierten italienischen Klassikern wie Parmesan-Ravioli mit sizilianischen Datteltomaten, Entrecote Rossini vom Rind und ein Überraschungsdessert. Auf Wunsch kann auch eine vegetarische Variante des Menüs vorbestellt werden. Carmelo Greco freut sich auf die Veranstaltung: „Auf dem Schiff zu kochen, wird wieder eine Herausforderung. Nachdem wir schon im letzten Jahr eine erfolgreiche Premiere hatten, freue ich mich, zusammen mit meinem Team diesen Frühling die Gäste der zweiten Rundfahrt zu bekochen.“

Die Mainkreuzfahrt mit Carmelo Greco startet am Sonntag, dem 27. April, um 13 Uhr am Eisernen Steg, Mainkai in Frankfurt, wo das Schiff um 16.30 Uhr nach seiner Tour auch wieder anlegt. Die Gäste können 30 Minuten vor dem Ablegen der Maria Sybilla Merian an Bord gehen. Die Rundfahrt mit Vier-Gänge-Menü kostet 85 Euro pro Person exklusive Getränke, Karten sind telefonisch unter 069 – 606 089 67 im Restaurant Carmelo Greco oder online unter www.primus-linie.de buchbar.

Carl Elsener

Carl Elsener, Seniorchef der Victorinox AG, ist am vergangenen Samstag im Alter von 90 Jahren verstorben. Während über 70 Jahren hat er seine ganze Kraft für das Unternehmen, die Mitarbeitenden und das legendäre „Swiss Army Knife“ eingesetzt. Das kleine rote Messer aus Ibach steht heute rund um den Erdball für Schweizer Qualität und Zuverlässigkeit.

1922 wird Carl Elsener in Ibach geboren. Schon früh setzt er seine Schaffenskraft für die Messerfabrik ein. 1950 nach dem Tod seines Vaters übernimmt er die Firmenleitung. Mit der nötigen Weitsicht und viel Innovationsgeist leitet er die Industrialisierung von Victorinox in die Wege und hält das Unterneh- men konkurrenzfähig. Was gut war, konnte immer noch besser werden – das war der Kern von Carl Elseners Pionierdenken. Mit Vertrauen in seine Mitarbeitenden, mutigen Entscheidungen und einem ausgeprägten Qualitätsdenken hat er Victorinox – und damit ein Stück Schweiz – in die ganze Welt hinausgetragen.

Für ihn war die Leitung der Victorinox in erster Linie Verantwortung gegenüber den vielen Menschen, die hier eine Lebensgrundlage gefunden haben. Er hat christliche Werte vorgelebt wie gegenseitiges Vertrauen, Respekt, Dankbarkeit und Bescheidenheit, aber auch Mut und Entschlossenheit.

Carl Elsener war ein grosses Vorbild – und wird es immer bleiben.

Happy New Year

Seitdem 09. Februar wird im Reich der Mitte das chinesische Neujahr gefeiert, welches zu den bedeutendsten Feiertagen im chinesischen Kalender zählt. Das vergangene Jahr stand im Zeichen des temperamentvollen und mächtigen Drachens. 2013 ist das Jahr der Wasserschlange, welches große Neuerungen verspricht.

Alljährlich zum chinesischen Neujahrsfest ist ganz China in Bewegung. Familienmitglieder kommen zusammen und heißen gemeinsam das neue Jahr willkommen. Geschäfte sind geschlossen, die Büros leer. Im Gegensatz dazu sind die öffentlichen Verkehrsmittel überfüllt und restlos ausgebucht. Bunte Umzüge mit phantasievollen Verkleidungen, Drachen und spektakuläre Feuerwerke prägen das Bild chinesischer Metropolen. Die Farbe Rot ist allgegenwertig und dominiert an den chinesischen Feiertagen, denn sie symbolisiert in der chinesischen Kultur Glück, Ruhm und Kraft.

Das Jahr der Schlange wird in China nicht selten auch „Jahre der Häutung“ genannt. Menschen, die im Jahr der Schlange geboren worden sind, sagt man gerne Zurückhaltung auf der Einen aber Wachsamkeit, Geschwindigkeit und Unberechenbarkeit auf der anderen Seite aus. Gerade für Geborene im Jahr der Schlange gilt daher Geduld zu haben und jede Entscheidung in diesem Jahr sorgfältig zu planen.

Erlebnis Butter

Beim Kochen und Backen zu helfen, ist für Kinder immer ein spannendes Erlebnis. Besonders viel Spaß haben sie oft gerade dann, wenn die kleinen Hände etwas kneten dürfen. Doch Butter einmal selbst mit Kindern herzustellen, darauf kommen die wenigsten Eltern. Nicht viele trauen sich an das Streichfett, dabei ist die Zubereitung eigentlich gar nicht so schwer und benötigt nur eine Zutat, Sahne oder Milch, und etwas Zeit.

Butter ist aus Sahne oder Milch gewonnenes Milchfett. Es gibt vier verschiedene Buttersorten: Süßrahmbutter, mild gesäuerte Butter, Sauerrahmbutter und gesalzene Butter. Alle werden auf Grundlage von Milch oder süßer Sahne hergestellt. In mild gesäuerte und Sauerrahmbutter werden zusätzlich Milchsäurebakterien eingeknetet. Der gesalzenen Butter wird nach dem buttern – wie der Herstellungsprozess im Fachjargon heißt – Salz zugegeben. Auf dem deutschen Markt wird fast ausschließlich mild gesäuerte Butter verkauft. Die Handelsklasse „Deutsche Markenbutter“ wird für die qualitativ höchstwertige Butter vergeben.

Unbewusst haben die meisten sogar schon einmal den Butterherstellungsprozess begonnen, indem sie Sahne zu lange beziehungsweise bei zu hoher Temperatur geschlagen haben. Die Klümpchen, die sich dabei oben auf der Sahne absetzen, sind bereits der erste Schritt in Richtung selbstgemachter Butter. Sahne muss mit einem Rührgerät steif geschlagen und anschließend kontinuierlich weitergerührt werden, bis sich Klümpchen und eine eigenständige Flüssigkeit – die Buttermilch – bilden. Eine andere Möglichkeit, die Kindern besonders viel Spaß macht, jedoch ein wenig Kraft und Zeit verlangt, ist, die Sahne in ein Schraubgefäß aus Kunststoff zusammen mit Glasmurmeln zu füllen und circa 15 bis 20 Minuten zu schütteln. Anschließend müssen die Butterklümpchen mit einem Tuch abgeseiht werden, bis keine Flüssigkeit mehr austritt. Hier können Kinder natürlich nach mit Herzenslust die Butter in ihren kleinen Händen ausdrücken.
Nun ist die Butter fertig und kann je nach Belieben gesalzen und verwendet werden.

Um dem Alltag zu entgehen, kann die Butter natürlich auch mit vielen leckeren Zutaten verfeinert werden. Die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft empfiehlt zur Abwechslung eine Blütenbutter zum Grillsteak. Für diejenigen, die lieber frische Butter, von Hand in einer Sennerei oder Käserei hergestellt, kaufen möchten, die finden sie beispielsweise auf der Stie-Alm im oberbayerischen Lenggries sowie in Blaichach im Oberallgäu bei der Alpe Gerstenbrändle.

Kochkurse in Darmstadt für Feinschmecker

In Wolfgang Krafts Kochstudio in der Wilhelminenpassage treffen sich Menschen, die sich vorher noch nie gesehen haben, und die nur eines eint: die Freude am Genießen selbst zubereiteter Mahlzeiten.

Manche Wunder kann man vorhersagen. Wolfgang Kraft erlebt sie immer wieder in seinem Kochstudio in der Wilhelminenpassage. Da treffen sich Menschen, die sich vorher nie gesehen haben, und die nur eines eint: die Freude am Genießen selbst zubereiteter Mahlzeiten. Kraft kann mit hundertprozentiger Treffsicherheit vorhersagen, dass ihnen der Gesprächsstoff während des fünfstündigen Kochseminars niemals ausgehen wird und sie nach dem gemeinsam eingenommenen Menü am festlich eingedeckten Tisch fast als Freunde scheiden werden.

„Wir sind von Natur aus Gastgeber, und wir haben Spaß am Kochen“, sagt er über sich und seine Frau Gertrud, die Inhaberin des vor 24 Jahren eröffneten Geschäfts namens Küchenmeister ist. Mit der Kochschule fing es klein an. Mal wurde im früheren, wesentlich kleineren Ladengeschäft provisorisch vorgeführt, wie vielfältig Wok-Gerichte sein können, mal wurden Muffins gebacken oder Fische fachgerecht zerlegt. Es gab nur einen Herd, aber Stimmung war immer, sagt Kraft.

Dann bot sich den Krafts die Chance, in der Passage ein frei gewordenes Geschäft dazuzumieten und es zum Treffpunkt für Genießer zu machen. Die Kurse werden von 16 Köchen und einer Köchin gehalten. Einige haben sich direkt gemeldet, andere kamen zufällig dazu. Abate Sheferawe aus Äthiopien zum Beispiel, von allen nur Abi genannt, fiel Wolfgang Kraft auf, weil er immer ganz ausgefallene Küchenutensilien kaufte. So kam er mit dem Maschinenbauingenieur ins Gespräch und erfuhr, dass dieser leidenschaftlich gern kocht und auch die entsprechende Ausbildung hat.

Kraft stellte Abi auf die Probe: Er durfte den Kunden die äthiopische Küche nahebringen und zeigte schnell, dass er gut mit den Leuten umgehen, Arbeitsgruppen einteilen, sie während der langen Zubereitungszeit bei Laune halten und dabei immer den Überblick behalten konnte. Inzwischen ist er einer der eifrigsten und beliebtesten Kochlehrer im Studio.

Bananenbrot und Sushi

Bei ihm kann man nicht nur lernen, Bananenbrot zu backen, sondern auch nebenbei ein Gewürzseminar machen. Berbere, eine scharfe Mischung aus Chilipulver, Ingwer, Knoblauch, Koriander, Piment, Ajowan und den getrockneten Früchten der Weinraute, lässt er sich von seiner Mutter in Äthiopien zubereiten und schicken. Von ihr hat er Kochen gelernt – und Achtung vor Nahrungsmitteln. Manchmal wurde er weggeschickt, um fehlende ein bis zwei Esslöffel Öl zu holen – für mehr reichte das Geld nicht.

Unter Krafts Gastköchen sind auch Stars aus Funk und Fernsehen wie TV-Koch Carsten Dorhs und Meikel Pedrana, der den Hörern des Hessischen Rundfunks samstags mit Saisonrezepten den Mund wässrig macht. Aus Düsseldorf kommt Kiyoshi Hayamizu. Der in Japan ausgebildete Sushi-Koch bringt alle Zutaten mit, sie reichen reiskorngenau, um alle Kochschüler zu sättigen.
www.kochschuledarmstadt.de

Totales Rauchverbot in der Schweiz

Weiterer Schritt hin zum kompletten Rauchverbot
Ab heute werden für die Volksinitiative „Schutz der Gesundheit vor dem Passivrauchen“ Unterschriften gesammelt. Damit wurde ein weiterer Schritt gemacht zu einem totalen Rauchverbot, welches Ziel verschiedener Organisationen ist.

Trotz der grossen inhaltlichen Übereinstimmung mit der Volksinitiative „Schutz vor Passivrauchen“ der Lungenliga geht die neue Initiative noch einen Schritt weiter: Auch im Freien soll das Rauchen verboten werden, sofern gewisse Personengruppen, wie zum Beispiel ältere Menschen, in der Nähe sind. Da nirgendwo vollkommen ausgeschlossen werden kann, dass sich ältere Menschen in der Nähe aufhalten, läuft die Initiative auf ein totales Rauchverbot im Freien hinaus. So könnte es auch vor einem Restaurant gelten, an dem Passanten vorbeilaufen.

Die Initiative will das Rauchen im Freien verbieten, um explizit Ältere und Kranke zusätzlich zu schützen. Im gleichen Atemzug will sie Ausnahmen vom Rauchverbot in geschlossenen Räumen für Spitäler und Pflegeheime. Durch diesen Widerspruch wird die Initiative vollends unglaubwürdig.

Nach einer harten, aber fairen Auseinandersetzung konnte das Parlament mit dem Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen einen gutschweizerischen Kompromiss erzielen. Trotz der restriktiven Bestimmungen in diesem Gesetz hat das Gastgewerbe die seit dem Jahre 2010 in Kraft stehende Lösung akzeptiert. Nicht so die Lungenliga: Bevor das neue Gesetz überhaupt in Kraft getreten ist und Erfahrungen damit gesammelt werden konnten, wurde eine Volksinitiative gestartet. Über diese wird am 23. September 2012 abgestimmt. Die Lancierung einer weiteren und nochmals etwas schärferen Volksinitiative passt leider gut in dieses Muster.

Wer ein totales Rauchverbot will, soll auch offen dazu stehen. Entscheidet sich das Volk dann für eine totale Zigarettenprohibition, so ist dies ohne Einschränkung zu akzeptieren. Es ist aber unehrlich, ein komplettes Verbot per Salamitaktik durchzubringen. Eine ähnliche Haltung ist auch beim Bund sichtbar: Die eine Hand bekämpft das Rauchen mit allen Mitteln, die andere Hand subventioniert ohne Zögern den Tabakanbau.

GastroSuisse setzt sich weiterhin ein für das seit dem 1. Mai 2010 geltende Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen. Als sachgerechter Kompromiss gewährleistet das Gesetz einen vernünftigen Passivrauchschutz, der sich bewährt hat. Extreme Lösungen sind unnötig und daher abzulehnen. Deshalb ist am 23. September 2012 die Initiative „Schutz vor Passivrauchen“ der Lungenliga an der Urne zurückzuweisen. Auch auf die Initiative „Schutz der Gesundheit vor dem Passivrauchen“ ist zu verzichten. Sie sind nichts weiteres als Schritte hin zum kompletten Rauchverbot.

GastroSuisse ist der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz. Über 20’000 Mitglieder (rund 3’000 Hotels), organisiert in 26 Kantonalsektionen und vier Fachgruppen, gehören dem grössten gastgewerblichen Arbeitgeberverband an.

Vitalhotel Kappel: Wein-Wellness beim Winzer

Inmitten der steirischen Weinberge liegt der familiäre Weinhof Kappel. Den Saft der steirischen Trauben verarbeitet Familie Kappel zu edlen Weinen und die Kraft der Beere wird im Vitalhotel für Wellness-Anwendungen genutzt.

Das warme wohlriechende Traubenkernöl auf der Haut spüren, während der Blick über die sanfte Hügellandschaft der Südsteiermark schweift – die Natur spüren Gäste des Weinhofs hautnah. Die Wirkstoffe der Traube sowie der Holunderbeere servieren Familie Kappel nicht nur zu steirischen Haubenkreationen sondern auch im Wellnessbereich mit Produkten von Vinoble Cosmetics. Die Produktlinie für Gesichts- und Körperbehandlungen revitalisiert und beruhigt, Bitterstoffe sorgen für Straffung, Weintraubenkerne für einen besonderen Peelingeffekt. Das Wellnessmenü liest sich wie eine Weinkarte: Sauvignon blanc, Gelber Muskateller, Grauer Burgunder und Riesling kommen im Weinhof Kappel dem Gaumen sowie der Schönheit gleichermaßen zugute.

Nach den außergewöhnlichen Behandlungsritualen wartet die 1. Steirische Winzersauna®, ein mit historischen Details gestaltetes und zur Sauna umfunktioniertes Holzhaus. Dank der Glasfassade genießen Wellnessgäste auch in der Sauna den wunderbaren Ausblick auf die einzigartige Weinlandschaft der Steiermark. Mediterranes Flair garantieren das Klima im Süden Österreichs sowie der großzügige Pool gefüllt mit Meerwasser. Wer im prickelnden Salzwasser des Gartenpools seine Runden dreht, schwimmt optisch förmlich in die Landschaft hinaus. Und wer taucht, blickt unter Wasser durch eine Glasscheibe direkt auf die Weinstöcke des hauseigenen Weingutes.

Für das leibliche Wohl sorgt abends im Panoramarestaurant ein feines Gläschen Kappel-Wein zur fantasievollen, haubengekrönten steirischen Schmankerlküche.

www.weinhof-kappel.at

Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf

Frank Rosin ist selten sprachlos. Doch was er in „Ellys Bikertreff“ zwischen Erkelenz und Mönchengladbach erlebt, ist auch für einen erfahrenen Zwei-Sterne-Koch zu viel. Die Köchin macht ihm ein erschütterndes Geständnis: „Ich kann nicht riechen und nicht schmecken.“

Und das ist nicht das einzige Problem, das er in der zweiten Folge der neuen Staffel „Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf“ bewältigen muss. Kalte Frikadellen, Fliegen, Spinnen und Dreck im Gastraum und eine verzweifelte Wirtin, die zu Hause schon auf warmes Wasser verzichtet, weil sie jeden Cent ins Restaurant steckt. Vor ein paar Jahren brummte „Ellys Bikertreff“, heute verirrt sich kaum noch ein Motorradfahrer an Ellys Tresen.

Die 56-Jährige findet nach dem Tod ihres Mannes nicht genügend Kraft, um den Laden mit vollem Elan weiterzuführen. Doch ihre Stammgäste wollen sie vor dem Ruin bewahren und wenden sich an Frank Rosin. „Hier warten heftige Aufgaben, aber nette Menschen, denen geholfen werden muss“, sagt der beste TV-Koch Deutschlands. Er macht sich vor allem Sorgen um Elly: „Sie hat seit sieben Jahren sieben Tage die Woche durchgearbeitet. Sie ist völlig fertig.“ Ob Frank Rosin etwas einfällt, um der Biker-Wirtin etwas Gutes zu tun? Und noch ein großes Problem bereitet ihm Kopfzerbrechen: Elly braucht einen Koch mit Geschmackssinn, der möglichst wenig kostet.
Frank Rosin arbeitet mit CHROMA type 301

„Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf“, Folge 2, am Dienstag, 24.1.2012, um 21.15 Uhr bei kabel eins.

Je fetter desto teurer – Dänemark führt Fettsteuer ein

Seit dem 1. Oktober ist in Dänemark ein neues Steuergesetz in Kraft getreten, durch das sich die Politik eine Verbesserung der Essgewohnheiten verspricht. Lebensmittel, die als primäre Quellen von gesättigten Fettsäuren gelten, werden zusätzlich mit 16 Dänischen Kronen (ca. 2,15 Euro) pro Kilo gesättigte Fettsäuren besteuert. Das gilt für alle Rohwaren, die einen Gehalt an gesättigten Fettsäuren von mehr als 2,3 Prozent aufweisen. Ausgenommen sind die Lebensmittelgruppen Fisch, Milch und Eier.

Die gesetzliche Regelung sieht vor, dass ein Lebensmittelprodukt nach dem Anteil an gesättigten Fettsäuren in den verwendeten Rohstoffen besteuert wird. Die Steuer für eine Lasagne wird demnach für das rohe Hackfleisch, das verwendete Öl und den Käse einzeln berechnet.
Die politische Absicht ist, die Dänen vor einer zu hohen Aufnahme an gesättigten Fettsäuren zu schützen und dadurch das Risiko für Übergewicht und Herzkreislauferkrankungen zu senken. Diese fiskalische Regulierung des Einkaufsverhaltens ist den Dänen nicht unbekannt. Auch Alkohol, Tabak und Zucker werden dort, wie auch in den anderen skandinavischen Ländern, hoch besteuert.

Die Lebensmittelindustrie soll durch die neue Steuer bewegt werden, den Anteil an gesättigten Fettsäuren in ihren Produkten zu verringern.
Die Unternehmen schlagen jedoch erwartungsgemäß Alarm und drohen mit Arbeitsplatzverlusten. Große Lebensmittelproduzenten befürchten, dass die Qualitätsansprüche auf Grund der Preiserhöhungen sinken werden und die Verbraucher vermehrt zu günstigeren, meist ausländischen Waren greifen. Dabei gilt die Steuer sowohl für dänische als auch importierte Waren. Um den großen bürokratischen Aufwand zu verringern, sind kleine Lebensmittelproduzenten und Importeure von der zusätzlichen Steuerpflicht ausgenommen.

Das Gesetz wurde im März dieses Jahres fast einstimmig vom Parlament verabschiedet. Demnach ist nicht zu erwarten, dass die neue Regierung unter der Sozialdemokratin Helle Thorning-Schmidt alsbald eine Änderung vornehmen wird. Es bleibt abzuwarten, ob die dänischen Verbraucher die Aufforderung annehmen, Produkte mit weniger gesättigten Fettsäuren zu präferieren. Eventuell führt nicht nur der tatsächliche Preisanstieg, sondern auch die daraus erfolgte Debatte um die Einführung der Fettsteuer zu einer gesundheitsförderlicheren Auswahl. Die Hamsterkäufe von Butter und Sahne vor dem 1. Oktober sprachen jedoch zunächst eine andere Sprache.
Nora Moltrecht, www.aid.de