Ist 9flats pleite?

Das ehemalige Start-up Unternehmen 9flats.com – eine Kopie von AirBnB – zahlt seit einiger Zeit Gastgeber nicht mehr aus!

9flats ist eine Online-Plattform auf der Privatpersonen ihre Zimmer, Häuser, etc. für Reisende oder Besucher anbieten können. Über 9flats können die Haus-, Zimmer oder Schlafangebote eingestellt werden und direkt vom User gebucht werden.

Das Unternehmen wurde 2011 von Stephan Uhrenbacher in Berlin gegründet, zog dann nach Hamburg um, bevor es im April diesen Jahres nach Singapur umzog. Begründet wurde die Verlegung des Firmensitzes mit den anhängigen Klagen wegen Wohnraum-Zweckentfremdung.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/9-flats-deutscher-airbnb-konkurrent-verkauft-sich-nach-singapur-14202691.html

Seit Juli scheint das Unternehmen größere Problem zu haben: Es bezahlt seine Gastgeber nicht. Auf einigen Plattformen beschweren sich die Gastgeber massiv über die ausstehenden Zahlungen: https://de.trustpilot.com/review/9flats.com .
9flats nutzt auf seiner Internetseite weiterhin die 5-Sterne Bewertung, obwohl noch gerade 3 Sterne übrig geblieben sind und die letzten Bewertungen alle katastrophal einstimmig waren: „Kein Geld erhalten“

Auf der 9flats-Facebook Seite hat man die Kommentierung ausgeschaltet. Offenbar gab es dort zu viele negative Reaktionen, jedoch findet man diese Seite: https://www.facebook.com/pages/9flatscom-Hamburg/202927076401768?hc_location=ufi
Die Telefonnummer für Gastgeber wurde inzwischen abgeschaltet.

Vermieter Thomas Becker: „Ich hatte vor einem Monat vier indische Gäste zur Automechanika in Frankfurt. Denen wurden 1.800 Euro auf der Kreditkarte belastet, aber mir dann nicht das Hosting-Geld von 1498,-€ von 9flats.com überwiesen.“

Wie dem Frankfurter Becker geht es Tausenden von Geprellten weltweit, wie hier nachzulesen ist: http://blog.lodgify.com/9flats-reviews-payments?utm_source=smarthosts&utm_medium=referral&utm_campaign=9-flats

Espresso-Kapseln

Echter Kaffee-Genuss nur aus der Nespresso-Kapsel, heißt es in der Werbung. Doch Rewe bietet nun günstigere Kapseln an, die in jede Nespresso-Maschine passen sollen. Die Stiftung Warentest hat im Schnelltest herausgefunden: die Kopie schmeckt nicht so gut wie das Original und passt nicht immer in jede Maschine.

Rewe liefert eine Alternative zur Clubmitgliedschaft. Espresso-Liebhaber bekamen die Nespresso-Kapseln bisher nur über das Internet im Nespresso-Club oder bei exklusiven Nespresso-Shops. Nun gibt es zehn Kapseln zu 2,99 Euro im Supermarkt. Eine Tasse kostet also knapp 30 Cent und ist damit 5 Cent billiger als das Original.

Die Tester der Stiftung Warentest konnten geschmackliche Unterschiede zwischen Kopie und Original feststellen: der Kaffee aus der Rewe-Kapsel schmeckt süßer und wässriger und hat einen eigentümlichen Nachgeschmack.
Außerdem passen die Rewe-Kapseln nicht immer in jede Maschine. Im Prüflabor blieben die Kapseln aus dem Supermarkt in der Hälfte aller Fälle in der Maschine stecken und mussten von Hand wieder umständlich entfernt werden.

Der Schnelltest zu Espresso-Kapseln ist online unter www.test.de veröffentlicht.

iPhone für Arme

Telecom Handel hat eine dreiste Apple-Kopie aus China zum sensationellen Preis ergattern können. Lesen Sie hier den großen Testbericht von Telecom Handel-Redakteur Boris Boden. Sein Fazit: „Erstklassige Optik, aber dubioses Innenleben.“

Es soll ja Leute geben, die ein iPhone vor allem brauchen, um es abends auf die Theke in der Szenebar zu legen. Die rund 500 Euro, die selbst ein gebrauchtes Gerät aktuell noch kostet, sind viel Geld für ein Statussymbol, und kaputte Hüllen ohne Innenleben gibt es noch nicht so viele. Helfen kann der Chinese, der gerne mal was kopiert und damit sogar seine Anerkennung fürs Original ausdrücken möchte. Ging diese früher meist an die Firma Rolex, kann sich heute Steve Jobs über ganz viele Fans in China freuen.

Der erste Eindruck
Denn kaum war das iPhone erschienen, machten sich die ersten Bastler ans Werk, die zunächst eher krude Kopien brachten. Heute werden die iPhone-Klone offenbar industriell hergestellt und sind auf den ersten Blick kaum noch vom Original zu unterscheiden. Auch wir konnten der Versuchung nicht widerstehen und haben bei Herrn Lin Long in Shenzhen ein iPhone erworben. Nach längeren harten Verhandlungen hat sich der sympathische Kleinkapitalist von 60 auf 44 Euro herunterhandeln lassen.

Lesen Sie den gesamten Bericht bei Telecom Handel:
http://www.telecom-handel.de/Marktreports/Mobilfunk/Dreistes-Handy-Plagiat-aus-China-im-Test-iPhone-fuer-Arme

Ausstellung „Lisbon 1758, the Baixa Plan Today“

Ausstellung „Lisbon 1758, the Baixa Plan Today“

In 1755 zerstörte ein Erdbeben das Stadtviertel Baixa. In 1758 begannen Architekten und Ingenieure die erste große Städterekonstruktion der Geschichte. Nun wird ihre Arbeit in einer Ausstellung gewürdigt.

Die Ausstellung „Lissabon 1758, the Baixa Plan Today“ nimmt die Besucher auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie zeigt die Arbeit von Architekten und Ingenieuren auf, die an der Rekonstruktions der Stadt nach dem großen Erdbeben von 1755 beteiligt waren und fordert zum Nachdenken über die Entwicklung der Stadt auf.

Untergebracht ist die Ausstellung in den Arkaden des Páteo da Galé am Praça do Comércio noch bis zum 1. November.

Eine der Besonderheiten der Ausstellung ist eine große Lissabon-Karte, auf der die Ausstellungs-Besucher die Stadt vor 250 Jahren „erlaufen“ können. Außerdem gibt es eine lebensgroße Kopie der Form für die Statue König D. Josés, welche in Terreiro do Paço steht.

Weitere Informationen: www.visitlisboa.com

Hans Peter Wodarz

Noch ist unklar, ob es für die Erotik-Show „Belle et fou“ eine Zukunft gibt – doch der Erfinder Hans Peter Wodarz lässt sich von so etwas nicht unterkriegen. Er hat jetzt bei „Palazzo“ angemustert, einer Show, die einst als Kopie seiner legendären „Pomp Duck“-Groteskgastronomie startete, aber trotz Einsatzes von Eckart Witzigmann in Berlin 2004 vorzeitig kapitulierte. Ab 1. November ist Wodarz also wieder in Berlin als Chef eines kulinarischen Zelttheaters zu sehen. Dann ist Premiere von „Wein, Leib & Gesang“ am Hauptbahnhof. Versprochen sind Artistik, Gesang und viel Livemusik, dazu ein Festmahl in drei Akten. Infos: www.palazzo.org (via www.tagesspiegel.de )

Marzipanschweine auf dem Brandenburger Tor

Marzipan meets Art ist ein kunsthandwerklicher Betrieb in Berlin. Hier werden unikate Skulpturen modelliert, die bei Unternehmen, Vereinen und Privatpersonen so beliebt sind, weil sie nach deren Ideen gearbeitet werden.

Guenter Frieb heißt der Kreative, der sich auf die Verarbeitung eines besonderen Stoffes spezialisiert hat: Er gestaltet Skulpturen aus Marzipan. Ein Renner ist das Brandenburger Tor, symbolisiert es doch Stadtverbundenheit und Wiedererkennungswert.

Die Skulpturen bieten als exklusive Ausstellungsstücke für Unternehmen, Pokale für Vereine oder Dekoratives für Jedermann/frau eine originelle Abwechslung zu den üblichen Geschenkideen. Viele Interessenten entscheiden sich letztendlich jedoch nicht für die originalgetreue Kopie des Tores, sie bevorzugen ein Modell mit Variationen, die den persönlichen Eindruck des Stückes noch verstärken.

Wie so eine Skulptur aus Marzipan entsteht ist das nächste Mal beim Schaumodellieren am 20. Mai live im Kunst & Wein Ladengeschäft an der Niederbarnimstraße 2 in Friedrichshain zu bewundern. Hier kann eine Auswahl der Skulpturen auch vor Ort besichtigt werden.

www.marzipanmeetsart.de

Legale Kopien im digitalen Zeitalter

„Raubkopien aus dem Netz? Langweilig“, meint die ZEIT in ihrer Rubrik „ZEIT online Musik“ und erklärt, wie man in nur 2 Tagen und mit gerade 60 Euro Kosten eine Langspielplatte kopieren kann. Das heißt, eigentlich nur eine Seite einer LP, aber man kann sich ja für die bessere Hälfte entscheiden. Der Vorteil des Verfahrens gegenüber dem „Raubtausch“: Die ZEIT-Kopien sind – sofern sie der privaten Verwertung dienen – legal, denn es handelt sich um eine analoge Kopie. Ob der Gesetzgeber allerdings diese Form der Vervielfältigung überhaupt bedacht hat, ist eine andere Frage.
Quelle: www.intern.de

www.zeit.de/zeit-wissen/2006/03/bildergalerie_LP