Aljoscha Freitag

Aljoscha Freitag ist der neue Küchenchef im Victor’s Landgasthaus „Die Scheune“. Der gebürtige Wormser machte bereits seine Kochlehre im Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg, wurde dort 2009 Commis de Cuisine und 2011 Souschef. Nach einem Abstecher ins Restaurant Quack (Saarbrücken) und ins Favorite Parkhotel (Mainz) ist der 27-jährige passionierte Koch wieder zurück in Victor’s Welt: „Ich freue mich sehr auf die Herausforderung in der Scheune und meine verantwortungsvolle Aufgabe“, erklärt er.
Der neue Küchenchef will dem kulinarischen Konzept des Landgasthauses in Perl-Nennig einen frischen Wind verleihen. Bei seiner modernen Regionalküche legt er besonderen Wert auf den „gewissen Pfiff“ – sowohl geschmacklich als auch bei der Präsentation der Speisen. Wie sein Vorgänger Stefan Meiser setzt Aljoscha Freitag dabei auf regionale Produkte und verblüfft seine Gäste mit vielen köstlichen Überraschungen.

Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg begeistert seine Gäste mit höchstem Komfort und einer einzigartigen Lage inmitten von Weinbergen im Dreiländereck zwischen Deutschland, Luxemburg und Frankreich. 105 Zimmer und Suiten – von mediterraner Eleganz in der Villa bis zu edler Klassik im Renaissance-Schloss – stehen den Gästen zur Verfügung. Zur perfekten Performance des Fünf-Sterne-Superior-Hotels gehören drei Restaurants, unter anderem das Victor’s FINE DINING by Christian Bau des Drei-Sterne-Kochs, ein exklusiver Wellnessbereich und die Beauty-Farm „Victor’s Spa“ sowie ein reiches Angebot an ganzjährigen Freizeitmöglichkeiten. Dazu zählen Schiffsfahrten auf der Mosel und der Saar, Radwanderungen, Golfen und Tennis ebenso wie Weinproben bei regionalen Winzern und Shopping-Trips nach Frankreich oder Luxemburg.

Thomas Schanz

von Bernhard Steinmann

Einer der ältesten Weinorte an der Mosel soll heute unser Ziel sein: Piesport.
Wie immer, wenn an die Geschichte des Weinanbaus erinnert wird, kommen wir um die alten Römer nicht herum, auch wenn sie den Weinanbau nicht erfunden, sondern übernommen haben. Das Entstehungszentrum der Weinrebe liegt vermutlich in Armenien bzw. dem heutigen Georgien sowie zwischen Euphrat und Tigris und das vor mehr als 7000 Jahren.
Die weitgereisten römischen Eroberer zeichnete ein untrügliches Gespür für ein vielversprechendes Terroir aus. „Wie die Ränge eines Amphitheaters“ rahmen die Weinberge den Ort ein, schreibt Decim(i)us Magnus Ausonius, Staatsbeamter und Dichter, ca. 310 in der Gegend des heutigen Bordeaux geboren, in seiner Reisebeschreibung „Mosella“ im Jahr 371.
Der Ort lag sehr günstig an einer wichtigen Römerstraße (via romana), die als Aufmarsch- und Nachschubstraße der römischen Legionen von Trier nach Mainz führte. Durch sie hatte Piesport Anschluss an das römische Weltreich. Deshalb konnte sich auch ein blühender Handel entwickeln. Man geht davon aus, dass es an dieser Stelle eine Furt durch die Mosel gab, die man bei niedrigem Wasserstand mit Wagen durchfahren konnte. Die Furt war der lokalen Gottheit Mercurius Bigontius geweiht. Daraus leitete sich mit der Zeit der Name Porto Pigontio ab, aus dem allmählich Piesport wurde.

Auf der linken Moselseite erstreckt sich die 66 Hektar große Weinlage des bekannten Piesporter Goldtröpfchens. Auf dem Schieferboden gedeiht ein vortrefflicher Riesling.
Rechts von der Mosel bahnen wir uns den Weg zum Hotel und Restaurant Schanz, unserem heutigen Ziel. Im August 2011 erfüllte sich Thomas Schanz den Traum vom eigenen Restaurant mit tatkräftiger Unterstützung seiner Eltern.
Schanz absolvierte seine Kochlehre in der legendären Traube in Tonbach. Vom Restaurant Silberberg über die Köhlerstube arbeitete er sich in das Blickfeld von Harald Wohlfahrt und dessen berühmter Kaderschmiede. Es folgten Stationen bei Klaus Erfort in Saarbrücken und bei Helmut Thieltges im Dreiser Sonnora. Dort war er sechs Jahre als Sous-Chef tätig.

Allein dieser schlicht dokumentierte Lebenslauf lässt die Restaurantführer bestimmt aufhorchen. Doch die rasche Auszeichnung mit einem Stern des Guide Michelin war erarbeitet und verdient. Der zweite folgte im letzten November.

Nun soll keiner auf die Idee kommen, es würde ausreichen, ein paar Jahre bei namhaften Köchen zu jobben um danach selbst zu hohen Ehren zu kommen. Hierzu gehört noch einiges mehr. Thomas Schanz bringt nämlich neben seiner Kreativität und seinem handwerklichen Geschick auch eine stattliche Portion Ehrgeiz mit. Vor allem jedoch ist es seine Leidenschaft und seine Freude an der Arbeit, die ihn mit scheinbarer Leichtigkeit Ziele erreichen lässt, die andere trotz Mühen und Plagen nicht erreichen.

Das Menü:
Carpaccio von der Gänsestopfleber mit eingedicktem Traubenmost, Sherrygelee und Parmigiano Reggiano
In Kardamom gebratene St.Jakobsmuschel aus Dieppe mit wildem Brokkoli, Tomate und Mandarine
Tranche vom wilden Steinbutt „Jägerin Art“ auf Pak Choi mit Riesling-Vinaigrette und Feldsalatjus
Frikassee vom gegrillten Hummer mit gebrannter Litschi, Madagaskar-Pfefferjus und knusprigem Bündnerfleisch
Pochierter Atlantik Seehecht „karibische Art“ mit Koriander, kandierter Papaya, geröstetem Reis und Gewürzsud
Label Rouge Taubenbrust mit knusprigem Scholes, Creme vom Karottengrün und Myrtejus
„Zwei Äpfel fielen weit vom Stamm“ mit Macadamiacreme, Kaffeeessigschaum und Granny Smith Sorbet
Weinbergspfirsichsorbet mit Jasminreis-Schaum und Sake

FAZIT:
Harmonie, Balance und Akkorde, das ist meine Überschrift für diesen Abend.

Thomas Schanz kreiert mit detaillierter Warenkenntnis, perfekten Produkten und Ideenreichtum eine Aromenfülle, wie wir sie in Deutschland nur selten erleben.
Ob Frucht- oder Säurenoten, Fisch, Fleisch oder Gemüse, immer hat man das Gefühl nur Hauptdarsteller auf dem Teller zu erleben, die als eingespieltes Ensemble auftreten.
Nichts ist zuviel, nichts fehlt.

Das Menü wird nach einiger Zeit nicht einfach durch eine neue Speisefolge ersetzt, sondern behutsam verändert und weiterentwickelt. Ein überaus kluger Ansatz, wenn auch kein Alleinstellungsmerkmal.

Trotz seiner prominenten Kochstationen ist es Thomas Schanz gelungen einen eigenen Stil zu entwickeln und auszubauen. Ein leichter Flirt mit Perfektionismus und eine offensichtliche Liebe zum Detail teilt er allerdings mit seinen früheren Chefs.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Roland Rauter

Hier kocht die Seele mit! Vegane Küche ist alles andere als langweilig und so viel mehr als Tofuspieß oder Gemüsepfanne. Die Rezepte des Spitzenkochs Roland Rauter machen Lust aufs Nachmachen und Ausprobieren. Nicht der Verzicht auf tierische Produkte oder deren Ersatz stehen bei ihm im Vordergrund, sondern das Entdecken der Vielfalt veganer Ernährung.

Roland Rauter präsentiert eine Fülle von Rezepten und zeigt, wie Sie beispielsweise Ihren Tag schon mit einem schmackhaften veganen Frühstück beginnen. Die Palette an Rezepten reicht von Snacks, kleineren Gerichten und Suppen über Hauptgerichte bis hin zu Nachspeisen und von Hausmannskost über asiatische bis hin zu orientalischen Speisen. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei. Ernährung im Einklang mit der Natur ist nicht nur lecker, sondern auch pure Lebensfreude!

Genussvoll durch den Tag
ISBN-13: 9-783-843410-55-7 ( portofrei bestellen )

Roland Rauter ist gelernter Koch und seit Jahren Veganer aus Überzeugung. Nach der Kochlehre zog es ihn in seinen Wanderjahren durch Küchen im In- und Ausland, wo er auch in der Spitzengastronomie gearbeitet hat. In den letzten zehn Jahre hat er als Bereichsleiter und Küchenchef Jugendliche mit Hörbehinderung und Sonderförderbedarf im Bereich Küche ausgebildet. Mit seinem ersten Buch möchte er nun zeigen, dass die vegane Ernährung eine genussvolle Alternative zum Verzehr von tierischen Produkten ist. Außerdem veröffentlicht der Autor in seinem Blog regelmäßig neue Rezepte.

Trendberuf Koch

Die WELT ONLINE meldet:
2000 bayerische Schulabgänger machen 2008 eine Kochlehre

In Bayern machen zurzeit rund 2000 Schulabgänger eine Ausbildung zum Koch. 240 Schüler besuchen allein die Städtische Berufsschule für das Hotel-, Gaststätten- und Braugewerbe in München. Der Koch wird zunehmend zum Trendberuf. Allein die Zahl der weiblichen Auszubildenden ist im vergangenen Jahr um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Lesen Sie den gesamten Artikel:
www.welt.de/wams_print/article1829001/2000_bayerische_Schulabgnger_machen_2008_eine_Kochlehre.html

JOHANNES KING

JOHANNES KING – EIN KÖNIG IN DER KÜCHE – ein neues, tolles Buch vom Sylter Starkoch

»Die Leidenschaft, die im Kopf ein Gericht entstehen lässt, eine Vorstellung von Geschmack, Nuancen, Harmonie und sogar Kontrapunktion kreiert, muss sich auf die Arbeit mit den Händen übertragen. Kochen ist ein kleiner Kosmos, in dem Kopf und Hand übereinstimmen müssen, die Hände aber in ihrer elementarsten Wirkungsweise nicht nur Berührung mit Kälte und Hitze bekommen, sondern beim schälen, schneiden, rühren und kneten den Kontakt mit der Materie herstellen. Die Hände des Kochs sind der Mittelpunkt, durch ihre Bewegung sammeln sie all jene Komponenten, die in einem einzigen kulinarischen Werk aufgehen. Kochen ist ein Handwerk, das mit Bedacht und Verstand zu Höchstleistungen geführt werden kann.« Johannes King

Johannes King – 2 Michelin-Sterne und 17 Gault Millau-Punkte – hegt eine Vorliebe für alles, was das Meer zu bieten hat. Kein Wunder, liegt doch sein Söl’ring Hof direkt an den Dünen von Rantum auf Sylt. Johannes King kreiert aus regionaltypischen und saisonalen Zutaten seine »Sylt Haute Cuisine mit einer Prise Meer«. Seine besten Rezepte stellt er nun in seinem ersten Buch, einem Genussbuch für alle Sinne vor. In vier Kapiteln präsentiert er nicht nur seine Geschmacksvisionen und seine kulinarische Kreativität, sondern daneben auch typische Sylter Produkte, die seiner Küche ihren Charakter verleiht. Die weltberühmten Sylter Royal Auster und die zahlreichen Fische, die würzigen Wiesenkräuter, das Salzwiesenlamm, der wunderbare Käse oder die Morsumer Kartoffeln – ein ungewöhnliches Netzwerk aus Freunden versorgt Johannes King mit besten Zutaten: Die Fische fischt die Freiwillige Feuerwehr, die Austern erntet Leo, die Kräuter pflückt Frau Schierz, den nordfriesischen Käse liefert Frau Dethlefs. Gemeinsam mit Johannes King teilen sie die Liebe zur Insel, zu Natur und natürlichen Produkten … und die Leidenschaft für das, was sie tun.

Johannes King, Jahrgang 1965, ist mit neun Geschwistern auf dem Bauernhof der Eltern im Schwarzwald aufgewachsen. Nach der Kochlehre absolvierte er Küchenstationen in Deutschland, Österreich und Frankreich, etwa bei Franz Keller in Köln, Henry Levy in Berlin und Karl Schuhmacher in Wien-Oberlaa. Erste Auszeichnungen erwarb der damals 25-Jährige als Chefkoch des Restaurants »Grand Slam« in Berlin. Seit Sommer 2000 kocht Johannes King für die Gäste des Söl’ring Hof auf Sylt.

JOHANNES KING
352 Seiten
23 x 30 cm
Originalausgabe, Gebunden mit Schutzumschlag, durchgehend vierfarbig
Erscheinungstermin: 21.03.2007
ISBN: 3-89910-331-9
ISBN-13: 978-389910331-1

€(D) 49,90 / €(A) 51,30 / sFr 85,50

www.collection-rolf-heyne.de

Leas Kochlust

Lea Linster macht Lust auf Genuss, mit illustren prominenten Gästen als ihre ‚Lehrlinge‘. Der Entertainer Michael Schanze beginnt als Leas Lehrling mit großem Spaß am Schnippeln und Kochen. Der saarländische ‚Tatort‘-Schauspieler Gregor Weber schaut als Kochgeselle in Leas Studioküche vorbei.

Im richtigen Leben steckt der Wahlberliner in der Kochlehre bei Kolja Kleeberg in Berlin. Kleeberg, ebenfalls Sternekoch mit Entertainer-Qualitäten, wechselt sich locker wöchentlich mit Michael Schanze und Leas echtem Sous-Chef, Korbinian Wolf, ab.

Gregor Weber und Lea Linster führen in die Tiefen saarländischer Kochkunst ein. Denn zu Leas Entrecôte mit selbst gemachter Kräuterbutter reicht Gregor einen rustikalen Bettseicher-(Löwenzahn-)Salat und Kerschdscher, original saarländische Bratkartoffeln.

HR, Samstag, 13.01., 13:00 – 13:30 Uhr

Saibling mit Speckkartoffeln und Beurre Blanc

LEAS KochLUST – SWR, Donnerstag, 19.10., 18:45 – 19:15 Uhr

Lust auf Genuss macht uns Lea Linster in diesem kulinarischen Herbst wieder mit illustren, prominenten Gästen als ihre ‚Lehrlinge‘. Ab Oktober beginnt Entertainer Michael Schanze als Leas Lehrling mit großem Spaß am Schnippeln und Kochen. Der saarländische ‚Tatort‘-Schauspieler Gregor Weber schaut als Kochgeselle in Leas Studioküche vorbei. Im richtigen Leben steckt der Wahlberliner übrigens in der Kochlehre bei Kolja Kleeberg im Restaurant VAU in Berlin. Kolja Kleeberg ebenfalls Sternekoch mit Entertainer-Qualitäten wechselt sich locker wöchentlich mit Michael Schanze und Leas echtem Sous-Chef, Korbinian Wolf, ab. Ein wahrhaft kulinarisches Vergnügen! Mit Gregor Weber wird Lea Linster heute Saiblingfilets mit Speckkartoffeln zubereiten. Dazu reicht sie ihre köstliche Beurre Blanc.