Markus Semmler

Seit neuestem zeigt der Berliner Sternekoch Markus Semmler auf Chefkoch.de wie es gemacht wird! Und zwar eben nicht nur das komplexe Rezept mit schicken vorbereiteten Zutaten, sondern die vielen kleinen „how to’s“, bei denen Laien sich fragen „wie wird es gemacht?“. Brühe klären, Knoblauch schälen, Paprika schneiden, kein Handgriff ist Markus zu unwichtig, als dass er ihn nicht geduldig erklärt!

Das kleine und große Kücheneinmaleins versteckt sich neben den Rezepten in kleinen „how-to“ Videos. (Beispiel: http://www.chefkoch.de/rezepte/1282081233586424/Gulasch-vom-Rind-mit-Schalotten-und-Paprika.html)
http://www.chefkoch.de/magazin/artikel/5298,0/Chefkoch/How-To-Videos-Dummy-Test-2.html

Das ist DIE Anleitung für Kochanfänger – Eine Anweisung wie „in Streifen schneiden“ hat schon manchen Küchenneuling in eine Sinnkrise gestürzt.

Wie es seine Art ist, hat er sich auch auf die Drehs der ersten 50 „how-to“-Videos akribisch vorbereitet. Für den Cateringprofi ist eben Mise en place alles. Seit seiner Lehre hat er keinen Blätterteig mehr hergestellt und dies vorab noch mal geprobt und hat ein professionelles Sprechtraining absolviert.

Markus Semmler hatte viel Spaß bei den Dreharbeiten. „Das war kein leichtes Brot, jeden Tag drei bis vier Videos zu drehen, aber ich habe viel gelernt und bin jetzt für Interviews super gewappnet und auch meine Kochkursteilnehmer werden von meiner neuen Satzbautechnik „kurz und präzise statt lang und verschachtelt“ profitieren!“

http://www.kochkunst-ereignisse.de/Startseite.html

Sentiero Gourmet, Gourmet Path, Event, Livigno

Alpine Bergwelt und kulinarische Verlockungen — dies sind die Zutaten, die Livigno, den kleinen Ort in der Lombardei inmitten der italienischen Alpen, ausmachen. Das Beste aus beidem kombiniert nun das neue „Sentiero Gourmet – Gourmet Path“ Event, das am 14. Juli 2016 zum ersten Mal stattfindet und von Livignos Spitzenköchen ins Leben gerufen wurde. Gäste erwartet ein Gourmetfeuerwerk, bei dem sie einige der schönsten Ecken von Livigno vor abendlicher Kulisse kennenlernen.

Der Gourmet Path ist ein fünf Kilometer langer, leicht begehbarer Waldweg, der in sechs Etappen unterteilt ist und an der malerischen Alpe Vago endet. Ausgangspunkt ist die Kirche St. Christopher, wo die Teilnehmer in Gruppen aufgeteilt werden. Begleitet werden sie von der Livigno Folk Group, eine Gruppe Einheimischer, die Tänze in traditionellen Kostümen aufführen. Entlang des Weges kommen die Gäste in den Genuss von insgesamt fünf verschiedenen Gourmet Finger Food, die allesamt nach traditionellen Rezepten zubereitet und jeweils mit einem Glas Wein aus dem Valtellina serviert werden. Eine Gruppe ortsansässiger Musiker sorgt für einen stimmungsvollen Rahmen.

Am Ende des Weges bringen Shuttle Busse die Teilnehmer vom Croce del Vago zurück zum Ausgangspunkt.

Die Kosten pro Person betragen 60 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 250 Personen begrenzt. Die erste Gruppe startet um 19:30 Uhr, die anderen folgen im 15-Minuten Takt. Tickets können über das Livigno Tourist Office telefonisch (Tel. +39 0342 977800) oder per E-Mail (info@livigno.eu) gebucht werden.

„Feel the Alps“ – der Leitspruch Livignos ist zugleich die Einladung an alle Aktivurlauber, die vielfältige Ganzjahresdestination in den italienischen Alpen umfassend zu erleben. Im Winter besticht der größte Wintersportort der Lombardei, der 2012 den World Snow Award als bestes Resort Europas gewann, mit seiner schneesicheren langen Saison von November bis Mai. Für Schneesportler aller Disziplinen und Levels stehen 115 Pistenkilometer zu allen Bergseiten in einer Höhe von 1.800 bis 2.900 Metern bereit. Im Sommer ist Livigno ein ideales Ziel für Urlauber, die beim Wandern, Klettern oder Mountainbiken eine ursprüngliche, hochalpine Bergwelt entdecken oder am See von Livigno beim Kajaken, Stand-up-Paddeln, Rudern und Surfen Erfrischung genießen möchten. Im Ortskern werden mit den charakteristischen Häusern aus Holz und Stein alpine Traditionen spürbar. Eine bis heute gültige Bestimmung aus dem 17. Jahrhundert erlaubt ein zollfreies Einkaufen und macht Livigno zum Ziel für Liebhaber qualitativ hochwertiger Produkte. Zahlreiche Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen runden das Angebot der Ferienregion ab. Weitere Informationen unter www.livigno.eu.

Kinder lernen im Urlaub kochen

Polenta statt Pommes: Das Parkhotel Holzner in Südtirol macht sich gegen die Kinder-Einheitsküche stark. Hier lernen Kinder kochen und genießen.

Schluss mit Fischstäbchen, Spaghetti Bolognese, Pommes Frites – was den kleinen Gästen europaweit vorgesetzt wird, verdient den Namen Kindermenu nicht wirklich. In Südtirol zeigt das Jugendstil-Hotel Holzner, dass es auch anders geht. Hier schult man junge Gaumen; erst in der Küche, dann am Tisch. So wird die Lust aufs Probieren geschärft und aufs Ausprobieren dazu.

Das Parkett knarzt, die Leuchter glänzen, das Piano spielt dezent: auf den ersten Blick mag das Holzner in Oberbozen der Zauberberg unter den Grandhotels sein. Prächtiger Jugendstil, ausladende Räume, der weite Blick in eine schmucke Parklandschaft bis zu den Spitzen der Dolomiten. Unter dem klaren Berg-Profil, blitzt ein zweites hervor und das hat sich mit ganzer Seele den kleinen Gästen verschrieben.

Beim Kinderkochkurs in der Haubenküche lernen schon die Kleinsten was es heißt, Kräuter und Gemüse aus dem liebevoll angelegten Garten auf den Teller zu bringen. Statt Fast Food gibt es zum Beispiel Löwenzahnsalat, selbstgefüllte Schlutzkrapfen und frische Gnocchi, dazu eine duftende Piccata oder als Nachtisch einen Topfenstrudel, der mit den Früchten verziert ist, die man gemeinsam aus der Natur und beim Spaziergang durch Wald und Wiesen mit einem Naturexperten sammelt.

So schult man kleine Gaumen, im Zubereiten und im Genuss. Ein Dutzend Kinder andächtig und ruhig um den Esstisch, ganz in den Genuss vertieft – bei Holzner keine Seltenheit.

Bilder und die Texte dürfen Sie honorarfrei verwenden. Im PDF-Anhang finden Sie eine Kurzreportage, sowie 8 Tipps für gesundes Kinderessen a la Holzner.

PARKHOTEL HOLZNER
Familie Holzner
Dorf 18, 39054 Oberbozen
Ritten – Südtirol – Italien
Tel. +39 0471 345 231
Fax +39 0471 345 593
info@parkhotel-holzner.com
www.parkhotel-holzner.com

Preisbeispiel: 6. Juni –16. Juli: eine Woche mit Genießer-Halbpension, Kochkurs, Naturwanderung. Gesamtpreis für zwei Erwachsene und Kind im DZ: 1.807 €.

Alternativ: Angebot Mamma Mia. 1 Woche für einen Erwachsenen (Mama oder Papa) mit Kind. Nutzung des DZ/ der Suite ohne Aufschlag für die zweite Person inkl. Halbpension ab 902 €.

Deutsche wollen kleine Cent-Münzen abschaffen

Kleve rundet seit Februar Endbeträge auf Fünf-Cent-Beträge und nimmt damit als erste Stadt Deutschlands den Kampf gegen die kleinen Kupfermünzen auf. Vorbild ist der Nachbar Niederlande, wo das Modell bereits seit elf Jahren erfolgreich umgesetzt wird. Einer aktuellen repräsentativen Umfrage zufolge sind auch die Deutschen mehrheitlich für die Abschaffung der kleinen Cent-Münzen, und die Zahl der Befürworter stieg seit 2015 weiter an.

Das Institut myMarktforschung.de hat im Mai 2016 untersucht, wie die Deutschen zu einer Abschaffung der Ein- und Zwei-Cent-Münzen stehen. Dazu wurden 1.024 Teilnehmer zwischen 18 und 70 Jahren online befragt. Gleichzeitig wurde erhoben, ob die Befragten eine komplette Abschaffung des Bargelds befürworten und was sie von einer Obergrenze bei Bargeldzahlung halten.

Abschaffung der Ein- und Zwei-Cent-Münzen
Weit mehr als jeder zweite Deutsche spricht sich für eine Abschaffung der kleinen Cent-Münzen in Deutschland und dem damit verbundenen Auf- und Abrunden des Endbetrags bei Barzahlungen aus: Während die Zustimmung im vergangenen Jahr noch bei 52,7 Prozent lag, legt sie in diesem Jahr um 4,6 Prozentpunkte auf 57,3 Prozent zu. Insbesondere bei den 30- 59-Jährigen stieg der Anteil der Befürworter, die gut auf die kleinen Kupfermünzen verzichten könnten. Hauptargumente sind dabei Platzgründe und verlängerte Bezahlvorgänge. Abschaffungsgegner hingegen fürchten, dass der Handel mit Preissteigerungen reagieren könnte.

Bezahlmethoden und Abschaffung des Bargelds
Alltägliche Einkäufe wie Lebensmittel oder Drogeriebedarf werden nach wie vor am liebsten bar gezahlt. In Bereichen, die höhere Durchschnittsbons haben, wie etwa Mode, Technik und Wohnen/ Einrichten, wird beim Kauf eher die EC-Karte eingesetzt. Die Zahlung mit der EC-Karte legte im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozentpunkte zu und löst damit erstmals die Barzahlung als beliebteste Zahlweise ab. Die Deutschen gelten anders als die europäischen Nachbarn als Bargeldfans. So verwundert es nicht, dass der Großteil einer kompletten Abschaffung des Bargelds auch ablehnend gegenübersteht. Gleichwohl kann sich mehr als ein Viertel der Befragten dieses Szenario – zumindest teilweise – vorstellen.

Obergrenze bei Barzahlung
Überlegungen zur Beschränkung des Bargeldverkehrs gibt es bei der Europäischen Zentralbank, die an der Abschaffung der 500-Euro-Note arbeitet. Das Deutsche Finanzministerium kann sich eine Obergrenze in Höhe von 5.000 Euro bei Bargeldzahlungen vorstellen. Die vorgeschlagene Höchst-grenze stößt jedoch bei mehr als der Hälfte der Befragten auf Ablehnung. Vier von zehn Befragten sind der Meinung, dass Barzahlungen unbegrenzt möglich sein sollten.

Die vollständigen Ergebnisse der Studie gibt es kostenlos unter www.myMarktforschung.de

Amaranth

Der Weizen der Inkas

Auf den ersten Blick sehen die kleinen Körner aus wie
Getreide und werden in der Küche auch ähnlich zubereitet. Amaranth
gehört allerdings nicht zu den Süßgräsern wie Weizen, Roggen &
Co., sondern zu den Fuchsschwanzgewächsen. Daher wird er auch als
Pseudogetreide bezeichnet. Bereits vor 3.000 Jahren wurde die Pflanze
in Mittel- und Südamerika angebaut. Bei den Inkas galt sie als
heiliges Korn und war eines der Hauptnahrungsmittel.

Der „Inkaweizen“ verfügt über einen feinen nussigen Geschmack
und lässt sich sowohl pikant als auch süß zubereiten. Die Samen
werden in der doppelten Menge Wasser kurz aufgekocht. Anschließend
bei kleiner Hitze 25 bis 30 Minuten köcheln und etwas nachquellen
lassen. Ganz einfach lässt sich aus Amaranth auch Popcorn zubereiten,
um Müsli und Joghurt zu verfeinern. Dazu eine Pfanne mit
geschlossenem Deckel ohne Fett stark erhitzen. Die Körner auf den
heißen Boden geben und die Pfanne vom Herd nehmen. Ein wenig
umrühren und die Samen beginnen zu „poppen“.

Wer Brot, Brötchen und Kekse backen möchte, sollte das Amaranthmehl
im Verhältnis 1:2 mit Mehl aus Weizen, Dinkel oder Roggen mischen.
Denn das Pseudogetreide enthält kein Klebereiweiß (Gluten), das dem
Teig Halt und Flexibilität verleiht. Diese Eigenschaft macht Amaranth
allerdings auch zur idealen Alternative für Menschen mit
Glutenunverträglichkeit (Zöliakie).

Auch was die Inhaltsstoffe angeht, ist Amaranth interessant. Es
enthält unter anderem Eisen (8 mg), Magnesium (300 mg), Kalium (484
mg pro 100g) und die essenzielle Aminosäure Lysin – ein wichtiger
Baustein des Kollagens im Bindegewebe. Besonders wertvoll ist das
hochwertige Eiweiß (14 g pro 100 g). Das macht den „Inkaweizen“
für Veganer interessant, die verstärkt auf die Eiweißzufuhr achten
müssen.

Häufig wird Amaranth auch als „Superfood“ bezeichnet. „Doch
einzelne Lebensmittel können keine Wunder vollbringen, wenn ihre
Inhaltsstoffe auch noch so wertvoll sind“, erklärt
Ernährungswissenschaftler Harald Seitz vom aid infodienst.
„Allerdings bringen die nahrhaften Körner auch Abwechslung auf den
Speiseplan. Auch wenn heimische Getreideerzeugnisse wegen kürzerer
Transportwege entsprechend weniger belastend für die Umwelt sind“,
so Seitz.

Amaranth findet man im Bioladen, in Drogerien und in gut sortierten
Supermärkten. Trocken und lichtgeschützt sind die Samen mehrere
Monate haltbar.

Heike Kreutz, www.aid.de

Thomas Bühner

Kaum zu glauben: Zehn Jahre sind seit der Eröffnung des Osnabrücker Restaurants la vie am 1. April 2006 vergangen. Seither ist viel passiert: Die Auszeichnung mit drei Michelin Sternen sechs Jahre in Folge beispielsweise, aber auch die Bewertung mit 19 Punkten im Gault&Millau sowie Höchstnoten im Feinschmecker und in allen anderen renommierten Führern. Ein guter Grund also, den Erfolg um Küchenchef Thomas Bühner, Gastgeberin Thayarni Kanagaratnam und ihr Team einmal gebührend zu feiern und mit Freunden, langjärigen Weggefärten und Gästen auf das Jubiläum anzustoßen.

Am Freitag, den 1. April 2016 lädt das la vie daher zu einer großen Open House Party ein, die um 19 Uhr beginnt. Nach einer kleinen Begrüßung und einem gemeinsamen Aperitif darf dann das gesamte Haus, inklusive Küche und Kochkursküche, erkundet werden. An verschiedenen Food- und Getränkestationen wird das Beste aus zehn Jahren la vie Küche präsentiert, darunter typische la vie Klassiker, wie Taubenbrust in exotischem Sud oder der Steinbutt mit Petersilien-Infusion.

Besonderer Gast des Abends ist Küchenchef Pascal Kleber aus dem Arosa Kulm Hotel & Alpin Spa, dem offiziellen Partnerhotel des la vie, der sich und sein Haus ebenfalls mit einer eigenen Food-Station vorstellt. Um das Gesamtpaket abzurunden, sorgt ein Live-DJ für entspannte Klänge. Gäste dürfen sich also auf einen wunderbaren Abend in gewohnt ungezwungener Atmosphäre freuen.

Partner der Jubiläumsfeier sind übrigens die französische Champagnermarke Pommery, der Spezialitätenversand OTTO GOURMET, der Online Delikatessenhandel BOS FOOD und die Berliner Marke Imperial Caviar sowie der Winzerhof Stahl aus Franken, das Weingut Wwe. Dr. H. Thanisch von der Mosel, das Weingut Martin Waßmer aus Baden, das Weingut Omina Romana aus dem Lazio und die Domaine Trevaillon aus der Provence. Edle Spirituosen, wie Grappa aus dem Hause Nonino und Cognac von Remy Martin, werden ebenfalls ausgeschenkt. Karten sind ab sofort zum Preis von 280 Euro pro Person auf der Homepage www.lavie10.de/programm oder telefonisch unter 0541-331150 buchbar. Übernachten können Gäste übrigens ideal in den Hotels Walhalla und Steigenberger Remarque, die unter dem Stichwort „Zehn Jahre la vie“ spezielle Raten anbieten.

Ursula Vybiral & Oliver Hoffinger

Mit dem einen oder anderen „kleinen Nasch“ und sogar einem Glas Wein abnehmen? Ursula Vybiral, Entwicklerin der easy eating-Methode und Autorin des Buches „Nasch dich Schlank“, sagt ja: Sie steht ab Januar als Ernährungsexpertin an der Seite von PULS 4 Koch Oliver Hoffinger und erklärt mit Witz und Charme, wie Abnehmen und Genuss kein Widerspruch sein müssen. Die Ernährungsberaterin konnte die Jury mit ihrem einzigartigen Ernährungskonzept überzeugen und sich gegen die anderen Konkurrenten durchsetzen. In insgesamt 15 Sendungen wird sie in der Aktion „Koch dich Schlank“ dem PULS 4 TV Koch ab 23. Jänner 2016 mit Rat und Tat in „Koch mit! Oliver“, immer samstags um 18:10 Uhr auf PULS 4, zur Seite stehen.

Ein gemeinsames Ziel für die 15 Wochen gibt es auch: Gemeinsam 1000 Kilo zu verlieren. Mitmachen kann dabei jeder, ganz egal ob er 10 oder 2 Kilo verlieren möchte. Und das entweder einfach von zu Hause aus oder auch als Gast in der PULS 4 Küche. Bei „Koch dich schlank“ zaubert nicht nur PULS 4 Koch Oliver Hoffinger in seiner Studioküche die köstlichsten Schlankschlemm-Menüs, sondern freut sich auch über rege Beteiligung von seinen ZuschauerInnen. Was beim erfolgreichen Abnehmen natürlich auch nicht fehlen darf, sind die Ernährungstipps von Ursula Vybiral.

Expertin für bewusste Ernährung
Ursula Vybiral (www.easyeating.at) ist keine Unbekannte: 2006 entwickelte die Wienerin ihre „easy eating“-Methode, ein 10-wöchiges Ernährungskonzept zum Abnehmen. Ihr Motto: „Abnehmen kann man nur mit essen, nicht mit hungern.“

Ihr neuester Coup: „easy change“. Gewicht reduzieren, ohne dabei auf die Lieblingsspeise zu verzichten. „Durch die ernährungsbewusste Auswahl der Zutaten kann man kinderleicht an Kalorien sparen, ohne an Geschmack und Genuss einbüßenzu müssen“, so die Expertin. „Denn es macht einen Unterschied, ob ich am Nachmittag für den Süßhunger eine „Nicecream“ aus pürierter Mango und Banane zu mir nehme oder in die Schokoladennaschlade greife“.

2012 erschien Vybirals erstes Buch „Nasch dich schlank. Warum die kleinen Sünden so wichtig sind.“(Ursula Vybiral/ Michaela Ernst, Amalthea Verlag), das zeigt, wie leicht es ist, mit ein paar wenigen, aber umso effektvolleren Tricks kleine, schlechte Gewohnheiten in neue, gute umzuwandeln.

Ernährungsprofi Vybiral veranstaltet auch regelmäßig Vorträge, Workshops und Seminare. Ihre Zielgruppe: Hotels, Unternehmen und Ärzte.

Hamamelis

Die Blütenblätter sind filigran, als schmale gelbe Fäden ragen sie in kleinen Büscheln aus dem Blütenkelch. Aber sie sind hart im Nehmen. Sie trotzen Kälte und Schnee. Und wenn sich die Blüten dann noch mit weißen Schneehäubchen schmücken, sieht das wirklich zauberhaft aus. Die Rede ist von der Zaubernuss. Der Name rührt aber gar nicht daher. Er geht vielmehr darauf zurück, dass die kleinen nussähnlichen Früchte etwa eineinhalb Jahre reifen. Daher kann man Blüten und Früchte gleichzeitig an den Zweigen sehen, was im Pflanzenreich eher selten ist. „Hama“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet zusammen oder gleichzeitig, „Melon“ steht für Apfel oder Frucht. Daher der wissenschaftliche Name „Hamamelis“. Wenn die kleinen Kapseln im Herbst reif sind, öffnen sie sich schlagartig und schleudern die Samen mehrere Meter weit. Das Aufplatzen kann man manchmal sogar hören.

Nicht nur mit den Früchten lässt sich die Zaubernuss viel Zeit, sie wächst überhaupt sehr langsam. Daher ist sie allerdings auch relativ teuer und sollte nicht unbedingt dort gepflanzt werden, wo sie fliegenden Bällen und tobenden Kindern ausgesetzt ist. Am besten wirkt sie, wenn sie einzeln steht und ihre fast trichterförmige Gestalt ungehindert entwickeln kann. Einen Rückschnitt verträgt und benötigt sie nicht. Statt zur Schere zu greifen, sollte man besser an den Blüten schnuppern und den zarten Duft genießen.

Im Sommer schmückt sich die Hamamelis mit runden Blättern, die denen der Haselnuss ähneln, im Herbst leuchten sie gelb, orange und feuerrot. Indianer kochten Zweige und Äste auf und nutzten den Extrakt als Wundheilmittel, auch heute wird Hamamelis in Hautsalben verwendet. So kann die zauberhafte Nuss nicht nur im Winter Kinderaugen zum Leuchten bringen, sondern ganzjährig begeistern.
Anne Staeves, www.aid.de

Saisonverlängerung im ICEHOTEL

Eisige Übernachtungsmöglichkeit auch im Sommer

Gut 200 Kilometer nördlich des Polarkreises halten die Minusgrade den kleinen Ort Jukkasjärvi bereits fest im Griff. Und während sich der Fluss Torne Älv allmählich zu einer riesigen Eisbahn verwandelt, wird auch mit Hochdruck am Bau des Icehotels gearbeitet. Bis zur Eröffnung am 11. Dezember 2015 entstehen hier 50 Hotelzimmer aus Eis und Schnee, darunter 19 Suiten, die von Künstlern aus 13 Ländern individuell gestaltet werden. Außerdem wird es eine separate Eiskirche, eine Icebar sowie eine kuppelförmige Eventhalle geben – allesamt geformt aus Schnee und Eis. Haltbarkeitsdatum: bis zum nächsten Frühjahr.
Diese Vergänglichkeit gehört zum Icehotel wie seine „Auferstehung“ im Winter. Nun planen die Betreiber, Teile des Icehotels auch während der Sommersaison zu öffnen. Den Schlüssel dafür hat die Mitternachtssonne in der Hand, die im Sommerhalbjahr 100 Tage ohne Unterlass vom Himmel strahlt. Sie soll via Solartechnik die notwendige Energie liefern, um „Indoor-Eiserlebnisse“ auf nachhaltige und umweltfreundliche Weise zu ermöglichen. Etwa 1200 m² soll der ganzjährige Teil des Icehotels umfassen – mit Icebar, Ausstellungsbereich für Kunstwerke aus Eis sowie Suiten zur Übernachtung.

Im Winter wird dieser Bereich mit den „vergänglichen“ Teilen des Hotels verschmelzen, so die Idee, die voraussichtlich erstmals mit Beginn der Wintersaison 2016/17 Realität wird. Neben den bekannten Winteraktivitäten wie Touren mit dem Hundeschlitten oder dem Schneemobil bestünde so auch die Möglichkeit, eine Übernachtung im ICEHOTEL mit faszinierenden Wanderungen und anderen Outdooraktivitäten im Schein der Mitternachtssonne zu verbinden. Eisige Erlebnisse in der kommenden Wintersaison sind wie immer unter www.icehotel.com buchbar.

Was es rund um Jukkasjärvi sonst noch zu erleben gibt, erfahren Interessierte unter www.swedishlapland.de

Fertigteige, Backmischungen oder Selbstgemachtes

In den nächsten Wochen verwandeln sich viele Küchen in emsige Backstuben. Bis Weihnachten hat die Eigenproduktion von Kokos-Makronen, Vanillekipferln, Zimtsternen und Spritzgebäck Hochkonjunktur. Vor allem Kinder lieben das Teigkneten, Ausstechen und Verzieren von Plätzchen für Keksdosen und Weihnachtsteller. Lebensmittelhersteller unterstützen die allseits beliebte Freude und Lust an der Weihnachtsbäckerei mit einem reichhaltigen Angebot an Fertigteigen und Backmischungen. Allerdings lässt die Qualität der Produkte zum Anrühren und Abbacken vielfach zu wünschen übrig: „Fertigteige und Backmischungen für Weihnachtsplätzchen enthalten oftmals hauptsächlich andere Fette als die auf der Verpackung abgebildete Butter sowie unnötige Zusatzstoffe. Das Hantieren mit den industriell präparierten Produkten spart zudem kaum Zeit, sondern bringt vor allem die kleinen Weihnachtsbäcker ums volle Backvergnügen“, rät die Verbraucherzentrale NRW zum Selberbacken von Anfang an. Sie steuert hierzu Wissenswertes rund um die Weihnachtsbäckerei von A wie Angebote bis Z wie Zutaten bei:

Fertigteige: Die Teigblöcke aus der Kühltheke können zwar fix in Keksscheiben geschnitten oder als Plätzchen ausgerollt und dann in den Backofen geschoben werden. Die backfertigen Rollen oder Platten enthalten jedoch im Gegensatz zu selbst hergestelltem Teig viele hochverarbeitete Zutaten und Zusatzstoffe: Emulgatoren, Feuchthalte- und Antioxidationsmittel etwa dienen dazu, Fertigteige zu binden und fester sowie haltbarer zu machen. Klassische Zutaten wie Eier und Zucker werden durch industriell hergestelltes Volleipulver und einen Mix aus Süßungsmitteln ersetzt. Die Verwendung von Zuckerarten wie Lactose, Glukosesirup, Haushaltszucker oder Fruktose ist verwirrend für Verbraucher, da diese Zutaten nicht eindeutig als Süßungsmittel und Dickmacher erkennbar sind. Vanille aus der Schote findet sich kaum in den Rezepturen. Stattdessen werden häufig Aromen – zum Beispiel aus pflanzlichen Rohstoffen wie Holz – oder auch künstliche Aromastoffe eingesetzt. Statt Butter, wie auf einigen Packungen angepriesen, enthält die Ausroll- und Ausstechware vor allem pflanzliche Ersatzfette – etwa Palmfett und Rapsöl. Auch der Anteil an Schokolade, Kakao und Nüssen ist bei den Teigen zum Abbacken eher gering.

Backmischungen: Der Mix in Trockenprodukten besteht oft nur aus Mehl, Zucker und Backpulver. Dieses Trio gibt‘s meist einzeln zu Hause im Vorratsschrank. Zucker, Mehl und Backpulver lassen sich leicht selbst abwiegen und mit Butter und Eiern zu einem eigenen Teig verkneten. Es gibt daher keinen Grund, Backmischungen beim Plätzchenbacken zu verwenden. Einige Zucker-Mehl-Mixe erhalten erst durch Zuckerguss, süße Perlen, Streudekor oder bedruckte Backoblaten ein passendes Weihnachts-Outfit. Dieser Extra-Back-Spaß hat zudem einen festlichen Preis.

Weihnachts-Muffins: Die kleinen, runden, in Förmchen gebackenen Kuchen werden ebenfalls als Backmischung mit besonderer Weihnachtsausstattung angeboten. Beim Backen sollte man jedoch besser auf Papierförmchen mit aufgedruckten goldenen Sternen oder bunten Kugeln verzichten, da die hierfür verwendeten Farben im Verdacht stehen, gesundheitsschädliche Substanzen im Gebäck zu hinterlassen. Sicherer ist es, weiße, unbedruckte Förmchen zu verwenden. Die beliebten Mini-Kuchen können auch ohne unterlegtes Papier in einer gefetteten Muffinform gebacken werden.

Selbstgemachte Plätzchen: Gemeinsames Plätzchenbacken in der Vorweihnachtszeit ist eine prima Gelegenheit, um Kindern beim Spaß am Ausstechen und Verzieren einfache Kenntnisse und Fertigkeiten in der Küche zu vermitteln. Zutaten wie Mehl, Zucker, Butter, Eier, Nüsse, Vanille oder Zimt zu einem Plätzchenteig zu verarbeiten ist kinderleicht. Das muntere Mixen sticht Fertigteige und Backmischungen kurzerhand aus. Wer hochwertige Zutaten – wie echte Butter und Vanille – und einen ordentlichen Anteil an Mandeln und Haselnüssen verwendet, zahlt zwar meist ein wenig mehr. In puncto Qualität können selbstgemachte Plätzchen den Konkurrenztest mit den Fertigprodukten aus dem Supermarkt jedoch spielend bestehen.

Eine Anleitung zum Nachbacken von Vanillekipferln, Butterplätzchen, Makronen und Spritzgebäck gibt’s bei den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW – Kontaktadressen online unter www.vz-nrw.de/beratung-vor-ort – oder zum Downloaden unter www.vz-nrw.de/plaetzchen.