Wandern und Trekken im Vanilleduft

Wandern und Trekken im Vanilleduft

La Réunion – ein wahres Paradies für Aktivurlauber

Es liegt mitten im Indischen Ozean, nicht weit von Mauritius entfernt: das französische Überseedepartment La Réunion. Besucher erwartet ein kompletter Kontinent auf einer einzigen Insel: tropische Regenwälder, duftende Vanille, Feuer speiende Vulkane, französisches Savoir-vivre und afrikanische Lebensfreude. Wikinger Reisen bietet zwei Reisevarianten an: eine Erlebnis-Fernreise mit Wanderungen und Kulturprogramm und eine sportlichere Trekkingtour.

Die „Insel der Maskarenen“ präsentiert sich als gigantischer Garten mit vielfältigen Naturschönheiten und Kulturen, Palmenstränden, Urwäldern, gewaltigen Schluchten, gigantischen Wasserfällen und stillen Bergseen. Die kleinen Wikinger-Gruppen entdecken die quirlige Hauptstadt St. Denis, St. Pierre, den Salazie-Kessel mit seiner atemberaubenden Blumenpracht und die Straße der Vulkane. Eine Wanderung führt zum Vulkan Piton de la Fournaise. Sportliches Highlight ist ein 3-tägiges Trekking im Talkessel von Mafate im Inselinneren. Man übernachtet in Hütten und erlebt dörfliche Atmosphäre und Lebensart der Inselbewohner hautnah. Ein Strandtag am Indischen Ozean rundet das Ganze ab. Wer möchte, kann an diese Entdeckerreise einen Badeurlaub anschließen.

Sportliche Aktivurlauber finden im Trekkingkatalog zusätzlich eine anspruchsvollere Tour durch einsame Talkessel. Das 18-tägige mittelschwere Trekking führt ebenfalls über die Panoramarouten im Kessel von Mafate und zum Piton de la Fournaise. Ein weiteres Trekkingziel ist der Gipfel des Piton des Neiges. Hier wandert man bis auf über 3.000 Meter Höhe. Bizarre Gebilde aus Lavagestein sorgen für unvergessliche Bilder. Bei dieser Tour übernachtet man überwiegend in Hütten. Nach dem Trekking klingt auch diese Reise an den weißen Stränden des Indischen Ozeans aus. Text 1.776 Z. inkl. Leerz.

Erlebnis-Fernreise „Tropische Insel der Maskarenen“ 16 Tg. ab 3.148 € (Sept. u. Okt.).
Trekkingreise „Vulkaninsel im Indischen Ozean“ 18 Tg. ab 2.848 € (Okt.).

www.wikinger.de

Hier ab vier

MDR, Mittwoch, 21.01., 17:35 – 18:00 Uhr

Man nehme feines Fleisch, Gewürze, frisches Gemüse und die Ideen von Christian Henze, und schon bekommt man ein feines Schmorgericht. Gulasch ist in vielen Varianten einfach köstlich und außerdem ganz einfach zu kochen. Und: Aufgewärmt schmeckt er am besten, man kann einen Kessel Genuss also gut vorbereiten.

Marcus Bauermann

Fette Schweine aus Rügen, ein besessener Metzger und seine Geheimnisse: viel Majoran und ein Hauch Ingwer. Von einem, der auszog, die weltbeste Leberwurst zu machen.

Der Mann hat keine Angst vor Fett. Marcus Bauermann bettelt richtig darum. Von einem benachbarten Biohof, wo auch geschlachtet wird, holt er sich Extraportionen weißen Bauchfleischs, das jedem Ernährungsberater einen Schock versetzen würde. Klein geschnitten schwimmt die bleiche Fracht in der Brühe im großen Kessel. Dazwischen dümpeln Fleischbrocken, Lorbeerblätter und Gemüsezwiebeln, deren Rundungen wie Murmeln aus dem See herausgucken.

Die Gemengelage ist das Herzstück der Leberwurst-Produktion. Nicht irgendeiner, sondern der Original „Baron Beitzelschen hausschlachtenen Leberwurst“ – eine der besten im Land.

Lesen Sie den gesamten Artikel im Berliner Tagesspiegel:
www.tagesspiegel.de/sonntag/archiv/13.05.2007/3253796.asp

www.ruegenfleisch.de

Faema E 61

Das Geheimnis heißt Faema E 61

Es ist immer wieder ein Glücksspiel. Bestellt man nach einem guten Essen zum krönenden Abschluß einen Espresso, läuft man Gefahr, eine kalte Plörre hingestellt zu bekommen, auf der sich nicht einmal ein Hauch einer Crema findet. Nur recht selten wird man mit einem perfekten Espresso bedient. Auch in teuren – ihre hohen Preise mit dem Einsatz hochwertiger Zutaten verbunden mit sorgfältiger Zubereitung begründenden – italienischen Restaurants kann man keineswegs sicher sein, einen akzeptablen Espresso vorgesetzt zu bekommen. Das ist um so erstaunlicher, schaffen es doch selbst die Betreiber kleinster Kaffeebars im Mutterland des Espresso, fast zu jeder Tages- und Nachtzeit einen heißen Caffè, wie er hier heißt, mit einer stabilen Crema und zudem einem angenehm runden Aroma zu servieren. Und das zu einem akzeptablen Preis. Verwöhnt durch den magenschonenden Genuß vieler „kleiner Schwarzer“ während der warmen Urlaubstage an der italienischen Mittelmeerküste, entsteht nachvollziehbar der Wunsch, gleiches auch zu Hause zu sich nehmen zu können. Da das (mit Ausnahme in den hierzulande aus dem Boden sprießenden Kaffeebars) nicht einfach ist, kommen immer mehr Feinschmecker auf die Idee, das Kaffeekochen im eigenen Heim zu perfektionieren.

Die Crux mit den Kaffeevollautomaten

Das aber nicht etwa mit einer Filterkanne oder einem jener Kaffeevollautomaten, die mehr durch ein attraktives Design als durch ihr Leistungsvermögen zu überzeugen vermögen. Zwar werden diese von Jura, Saeco, DeLonghi, AEG und Krups und zahlreichen anderen Herstellern massenhaft verkauften Geräte gerne auch als Espressoautomaten bezeichnet. Doch das sind sie strenggenommen nicht. Mit ihnen lassen sich (vordergründig bequem) – auf Knopfdruck – ein oder zwei Tassen Kaffee produzieren. Stärkegrad und Füllmenge der Tassen sind variabel. Auch kann man bei zahlreichen Geräten eine Aufschäumdüse anstecken, mit der sich – das Prinzip der Wasserstrahlpumpe nutzend – aus einem über einen Schlauch angehängten Gefäß Milch ansaugen und zu Schaum verwandeln läßt. Die Düse muß nach jeden Benutzen sorgfältig gereinigt werden, will man sich keine Kultur von Milchsäurebakterien zulegen. Auch fordern die Geräte mit Penetranz regelmäßig Säuberungs- und Entkalkungsprogramme ein. Das alles ist mit zahlreichen Handgriffen und dem Studium vielseitiger Gebrauchsanweisungen verbunden – was den Begriff „Automat“ stark relativiert.

Siebträgermaschinen für Puristen

Da herrschen bei Siebträgermaschinen klarere Verhältnisse. Wenn man der kleinen Schar eingefleischter Kaffeepuristen trauen will, taugen nur sie zum Bereiten eines genau 65 Grad heißen Espresso mit einer haselnußbraunen festen Crema, auf der einige Gramm Streuzucker kurz verweilen, bevor sie versinken. Damit sie das schaffen, müssen sie über eine von der Dampferzeugung getrennte Brühwasserproduktion verfügen. Man spricht hier von Zweikreismaschinen oder „indirekter“ Heißwassererzeugung: In einem Kessel wird über eine elektrisch betriebene Heizspirale Wasser zum Kochen gebracht. Oberhalb des Flüssigkeitsspiegels sammelt sich Dampf, der zum Aufschäumen von Milch abgezogen werden kann. Je größer der Kessel und damit der Dampfraum über dem Wasserspiegel, um so länger rauscht Dampf aus der Maschine.

Und das Brühwasser? Das wird bei diesen Maschinen nicht dem Kessel entnommen. Denn mit einer Temperatur von etwas über 100 Grad wäre es zu heiß und würde den Kaffee „verbrennen“. Damit das nicht passiert, wird es in einem im Kessel liegenden Wärmetauscher (indirekt) auf die optimale Brühtemperatur von 90 Grad gebracht. Eine Pumpe sorgt für den idealen Betriebsdruck von 9 bar. Beide Parameter werden vom Hersteller (vor-)eingestellt und entziehen sich somit dem Zugriff. Mehr Einfluß hat der Bediener darauf, wie lange er das heiße Wasser durch das Kaffeepulver strömen läßt. Auch hierfür gibt es „Vorgaben“. Experten sprechen hier von 20 bis 25 Sekunden. In dieser Zeit muß so viel Wasser durch den Pulverkuchen fließen, daß die Espressotasse knapp zur Hälfte gefüllt wird.

Lesen Sie den kompletten Bericht über das Geheimnis „Faema E 61“ von Geaorg Küffner in der FAZ:

www.faz.net/s/Rub58F0CED852D8491CB25EDD10B71DB86F/Doc~E7197FFC8A28A415482982A682D089C62~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Besonderen Augenmerk sollten Sie auch auf die teilweise fachkundigen Leserkommentare lenken!