Anji White Tea

Nur zwei bis drei Wochen im Jahr kann man in der chinesischen Provinz Zhejiang eine Rarität ernten, die mit keinem anderen Tee vergleichbar ist: Anji White Tea (Anji Weißer Tee; chinesisch: Anji Bai Cha). Vor dem „Qingming“ Festival, dem „chinesischen Totenfest“ Anfang April, wird das ebenso aromatische wie wohltuende Wunderwerk der Natur sorgfältig von Hand gepflückt. „Die Knospen dieses Tees sind in der Frühlingszeit komplett mit Härchen überzogen und muten deshalb weiß an“, erklärt Dr. Monika Beutgen, Geschäftsführerin des Deutschen Teeverbandes e.V., Hamburg. „Erstaunlich sind auch die Inhaltsstoffe des Anji White Tea – es wird ein besonders hoher Gehalt an Aminosäuren nachgewiesen, nahezu doppelt so viel wie bei herkömmlichem Tee.“

Entdeckt wurde dieser erstaunliche Grüntee erstmals 1930 wildwachsend in der Provinz Zhejiang, geriet jedoch nach kurzer Zeit wieder in Vergessenheit. Erst gut 50 Jahre später stieß man im einem hohen, unzugänglichen Berggebiet der Region „Anji“ erneut auf die außergewöhnliche Pflanze und schenkte ihr nun die verdiente Aufmerksamkeit. Die örtlichen Teebauern begannen mit der Züchtung dieser Spezialität, so dass die hauptsächlich von Bambuswäldern geprägte Landschaft heute um kleine, feine Anji White Tea-Gärten bereichert ist.

Wertvoll auf vielerlei Weise
Bei der obligatorischen Qualitätsprüfung und Analyse der Inhaltsstoffe stießen die Teeproduzenten auf eine kleine Sensation: Der Anji White Tea verfügt über einen ungewöhnlich hohen Gehalt an Aminosäuren, verglichen mit anderen grünen oder schwarzen Teesorten fast doppelt so viel. Jedoch kann diese besonders hochwertige Qualität nur für wenige Wochen im April geerntet werden, nämlich genau dann, wenn sich die zarten, flaumigen Knospen der Frühlingssonne entgegenrecken. Sobald es Ende April wärmer wird, ist die Erntesaison für Anji White Tea auch schon wieder vorbei. Die nun nachwachsenden Teeblätter erscheinen in einer deutlich dunkelgrüneren Färbung und sind auch hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe vergleichbar mit denen anderer Teepflanzen.

Einer wie keiner für höchsten Genuss
Sein Aufguss ist intensiv jadegrün und begeistert hocharomatisch mit blumigen und nussigen Noten. Tee-Experten empfehlen die Zubereitung des Anji White Tea in einer Glas-Kanne oder Glas-Tasse mit einer Wassertemperatur von ca. 80-85 Grad Celsius. Das Ergebnis: Ein Genuss für alle Sinne. Anji White Tea ist wahrlich eine außergewöhnliche Teespezialität aus dem größten Teeproduktionsland der Erde.

Stiftung Warentest: Frischgepresster Orangensaft aus Saftbars

In keinem der von der Stiftung Warentest getesteten frischgepressten Orangensäfte befanden sich Krankheitserreger und auch die Keimbelastung insgesamt war in den meisten Fällen unauffällig. Zwar konnten in jedem der von 14 Saftbars aus Berlin und Potsdam geprüften Orangensäfte Pestizidrückstände nachgewiesen werden, diese stellten aber in keinem Fall ein gesundheitliches Risiko dar. Die frischgepressten Vitamin-C-Bomben können also ohne schlechtes Gewissen genossen werden.

Inzwischen findet man sie fast überall – an Bahnhöfen, in Einkaufszentren oder in der Fußgängerzone: Saftbars, an denen man frischgepressten Obst- oder Gemüsesaft kaufen kann. Doch die Drinks sind mitunter recht teuer. Die Stiftung Warentest wollte wissen, ob dann die Qualität stimmt und untersuchte frischgepresste Orangensäfte auf Pestizide und Keimbelastungen.

Potentielle Krankheitserreger wurden in keinem der getesteten Säfte gefunden – die mikrobiologische Qualität war in sieben Fällen sogar „gut“ oder besser. Lediglich bei dem Orangensaft, den die Tester bei „Saft Schubser“ kauften, war sie „mangelhaft“. Doch nicht nur die Keimgehalte waren hoch, auch die sensorische Qualität war schlecht: Der Saft roch bereits gärig, so dass er auch in diesem Prüfpunkt als einziger mit „mangelhaft“ durchfiel. Viele andere hingegen konnten sensorisch durchaus überzeugen – der Frischekick für zwischendurch ist mit ihnen also ein Genuss und zudem eine gute Vitamin-C-Quelle.

Kulinarische Ferien in den vier Gutshöfen des Hartl Resort Bad Griesbach

Laut aktuellen Reiseanalysen machen die Deutschen in keinem anderen Land so gerne Urlaub wie im eigenen: 31 Prozent ihrer Urlaubsreisen führten im vergangenen Jahr an Ziele zwischen Flensburg und Zugspitze. Nun steht das Ferienhalbjahr vor der Tür, höchste Zeit, sich umzusehen und zu planen….

Eine Urlaubswelt für sich liegt inmitten einer der idyllischsten Landschaften Bayerns: Das Hartl Resort Bad Griesbach. Mit seinen fünf 18-Loch-Meisterschaftsplätzen, drei 9-Loch-Plätzen sowie zwei 6-Loch Übungsanlagen lockt das größte Golf und Quellness Resort Europas nicht nur Sport- und Wellnessfans, sondern auch Feinschmecker ins niederbayerische Rottal. Wer es ungezwungen und gemütlich familiär mag, der ist in einem der vier Gutshöfe richtig und genießt dort ein vielfältiges kulinarisches Angebot von urig-bayerisch bis gehoben-mediterran.

Gutshof Sagmühle – eine kulinarische Reise ans Mittelmeer

Im Gutshof Sagmühle geht’s mediterran zu: Im gemütlichen Golfstüberl und dem Restaurant „La Fontanella“ bietet der Gutshof feine italienische Küche in elegantem Ambiente. So werden Erholungssuchende mit Köstlichkeiten aus dem Mittelmeerraum verwöhnt, während sie auf der großzügig angelegten Terrasse mit Ausblick auf die Rottaler Landschaft die Seele baumeln lassen. Genießer Tipp : Frischer Fisch und hausgemachte Pasta. Weitere Informationen: Tel: 08532/96140, Mail: gutshof-sagmuehle@hartl.de

Gutshof Uttlau – urbayerische Spezialitäten aus der Region

Urbayerische Spezialitäten kommen im Gutshof Uttlau auf den Tisch. Im rustikalen Stüberl des Hauses gibt es Köstlichkeiten aus der Region – von einer Brotzeit bis hin zum bayerischen Schmankerl – und im idyllischen blumenge­schmückten Innenhof kommen selbst eingesessene Bayern ins Träumen. Der 400 Jahre alte, liebevoll restaurierte Gutshof Uttlau schmiegt sich hier ganz harmonisch in die idyllische Landschaft direkt am gleichnamigen 18-Loch-Meisterschaftsplatz Uttlau. Genießer-Tipp: Knusprige Schweinshaxe und Rottaler Hendl vom Grill, Weitere Informationen: Tel: 08535/189-0, Mail gutshof-uttlau@hartl.de.

Gutshof Penning – feine bayerische Küche in luxuriösem Ambiente

Der Gutshof Penning ist ein Dorado für Golfer: Inmitten der beiden 18-Loch-Meisterschaftsplätze Beckenbauer- und Mercedes-Benz Golf Course können sich Golf-Fans ausruhen und kulinarisch verwöhnen lassen. Das Golf-Restaurant und der malerische Kastanien-Biergarten locken mit feiner bayerischer Küche und hausgemachtem Kuchen. Der luxuriöse Gutshof Penning bietet neben großzügig und modern designten Suiten einen beheizten Außenpool, eine weitläufige Dachterrasse und eine Infrarotsauna, in der müde Golfer entspannen und Kraft tanken können. Genießer Tipp: Marinierter Jungbullen-Tafelspitz vom Rottaler Weiderind mit Salat und Kürbiskernöl-Dressing. Weitere Informationen: Tel: 08532/9266-315, Mail: gutshof-penning@hartl.de
Gutshof Brunnwies – Familiäres Ambiente und kinderfreundliche Gerichte

Der Gutshof Brunnwies liegt mitten im Grünen: Umgeben von dem 18-Loch-Meisterschaftsplatz Brunnwies und der 6-Loch-Anlage Chervò Junior Golf Course begeistert der Gutshof Groß und Klein auch durch Genüsse der besonderen Art. Im gemütlichen Brunnwieser Stüberl wird junge bayerische Küche in familiärer und entspannter Atmosphäre serviert. Der Stadl im Gutshof ist der passende Ort für Hochzeitsfeiern, Geburtstagspartys, Privat- oder Firmenveranstaltungen. Genießer Tipp: Saftige Steaks und karamellisierter Kaiserschmarrn im Pfandl serviert. Weitere Informationen: Tel: 08535/9601-20, Mail: gutshof-brunnwies@hartl.de

„Two for Two“ – Exklusives Wohnen an den Golfplätzen

Bereits ab 228 Euro pro Person kann man zwei Übernachtungen im Doppelzimmer eines der insgesamt vier Gutshöfe des Hartl Resorts in Verbindung mit zahlreichen Extras buchen. Zu diesen gehören ein Welcome Drink, ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und zwei Greenfees auf den Meisterschaftsplätzen des Golf Resorts. Infos und Reservierungen unter der kostenlosen Hotline 008008532/7955, per E-Mail: gutshoefe@hartl.de oder direkt unterwww.hartl.de

"University of Fish": Warum Fisch auf keinem Speiseplan fehlen sollte?

„Deutsche See“ Fischmanufaktur lädt alle Interessierten am 31. Januar zur „University of Fish“ in die Hamburger Universität. Prof. Dr. Maria Koch referiert über die Bedeutung von Fisch und Meeresfrüchten in der Ernährung.

Fisch und Meeresfrüchte sind nicht nur ausgesprochen lecker, sondern tragen auch zu einer ausgewogenen Ernährung und damit zu einer gesunden Lebensweise bei. Der Genuss aus dem Meer punktet mit Vitaminen, Mineralstoffen und wichtigen Fettsäuren. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät sogar, ein- bis zweimal pro Woche Fisch zu verzehren. Das befürwortet auch Prof. Dr. Maria Koch, Lebensmitteltechnologin bei „Deutsche See“ und Lehrbeauftragte an der Hochschule Bremerhaven. In ihrer Vorlesung im Rahmen der „University of Fish“ gibt sie praktische Tipps für die Umsetzung der Empfehlung. Sie erklärt auch, welche Fischarten für unterschiedliche Lebenssituationen, beispielsweise für Schwangere, Senioren oder Sportler, am besten geeignet sind.

Thema: „Vitamin D bis Omega 3: Warum Fisch auf keinem Speiseplan fehlen darf“
Referentin: Prof. Dr. Maria Koch, Lebensmitteltechnologin
Termin: Dienstag, 31. Januar 2012, 18:15 Uhr bis 20:00 Uhr
Ort: Hauptgebäude der Universität Hamburg, Hörsaal H, Edmund-Siemers-Allee 1

Die „University of Fish“ konnte in den vergangenen sechs Jahren eine breite Hörerschaft für die unterschiedlichsten Themen aus der faszinierenden Welt der Fische und Meeresfrüchte begeistern. Zu den Referenten zählen Experten aus Wissenschaft, Verbänden und der Wirtschaft. Die Veranstaltungen finden immer an der Hamburger Universität statt und sind frei zugänglich.

Weitere Informationen: Auf www.deutschesee.de finden Sie alles Wissenswerte rund um Fisch und Fischgenuss.

DER FEINSCHMECKER testet Räucherlachs

Weihnachten und Silvester geht er uns wieder besonders gern ins Netz: der Räucherlachs. Bei fast keinem Brunch, auf fast keinem Büffet darf der Hingucker in leuchtendem Orange heute fehlen. Und so ist der einst edle, rare Fisch heute vielfach zur Massenware verkommen.

Angesichts dieser Vielfalt ging die FEINSCHMECKER-Redaktion der Frage nach: Welcher Räucherlachs schmeckt wirklich noch? Um darauf eine Antwort zu geben, verkostete eine Jury aus Gastronomen, Händlern, Räucherern und Redakteuren blind 40 gängige Sorten: aus dem Discounter, dem Feinkostladen oder von Online-Versendern, aus konventioneller Aquakultur und zertifizierter Biozucht aus Schottland und Irland sowie Wildfang aus dem Pazifik. Die meisten Produkten enttäuschten beim ersten Bissen: zu fett, zu salzig, zu fade, zu weich, zu fettig – so die Kritikpunkte der Jury an vielen Produkten. Aber es wurden auch Schätze gehoben.

Die jeweils besten drei aus jeder Herkunftskategorie stellt der FEINSCHMECKER im aktuellen Heft vor, dazu gibt es nützliche Tipps für den Kauf sowie Hintergrundinformation zu Aufzucht und Fang.

Die Dezember-Ausgabe des Magazins aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG ist im Handel erhältlich.

Kinderarbeit bei Benetton, Fruit of the Loom und Lands’End?

Kinderarbeit: Wer verzichtet auf Baumwolle aus Usbekistan?

Keines der befragten Unternehmen kann garantieren, dass seine Baumwollprodukte
„sauber“ sind

Usbekistan ist der weltweit drittgrößte Baumwollexporteur. Ein Großteil der Ernte wird
hier noch mit der Hand gepflückt – und das auch mit Kinderhand. Der Umwelt- und
Menschenrechtsorganisation Environmental Justice Foundation zufolge wurde bei der
Ernte 2009 rund eine Million Kinder ab zehn Jahren zum Baumwollpflücken
zwangsverpflichtet. Lediglich eine ärztlich bescheinigte Baumwollallergie befreit von
der harten und gesundheitsschädlichen Arbeit auf dem Feld. Die August-Ausgabe des
Testmagazins Konsument berichtet über die Ergebnisse der Befragung von neun
Unternehmen der Textil- und Modebranche, darunter zwei Versandhandelshäuser, zum
Bezug der verarbeiteten Baumwolle und ob diese nachweislich ohne Kinderarbeit
produziert wird. Benetton, Fruit of the Loom und Lands’End schalteten auf stur und
gingen mit keinem Wort auf die Problematik in Usbekistan ein. H&M und Nike erklärten
dagegen wahrheitsgetreu, nicht ausschließen zu können, dass auch usbekische
Baumwolle verarbeitet wird – obwohl man das aber soweit als möglich zu verhindern
versucht. Einzig C&A lässt eigenen Angaben zufolge nicht nur die
Verarbeitungsbetriebe sondern auch deren Lieferanten kontrollieren. Auch wenn dies
für Außenstehende nicht nachvollziehbar ist, hinterlassen die Bemühungen von C&A –
etwa gleichauf mit denen von H&M – noch den besten Eindruck.
Woher die Baumwolle stammt, aus der die Textilien gefertigt sind, ist bei keinem der neun
befragten Unternehmen auf den Etiketten angegeben. Kleidung „Made in Bangladesh“ oder
„Made in Vietnam“ ist aber mit großer Wahrscheinlichkeit aus usbekischer Baumwolle
hergestellt. Konsument-Ethikexperte Peter Blazek: „Für Konsumenten, die ohne Kinderarbeit
erzeugte Baumwolle tragen möchten, bleibt der Einkauf bei den ,Großen’ der Branche eine
unsichere Angelegenheit. Lediglich das Fairtrade-Logo bietet Sicherheit und garantiert u.a.,
dass keine Kinder dafür arbeiten mussten. Vielfach sind Fairtrade-Produkte zugleich
Bioerzeugnisse. Damit wird auch auf den enormen Schadstoffeinsatz verzichtet, der bei der
konventionellen Baumwollproduktion unerlässlich ist.“

Details zum Test gibt es im August-„Konsument“ sowie auf www.konsument.at . In der
Onlineausgabe finden sich darüber hinaus die Stellungnahmen von Benetton, C&A, Fruit of
the Loom, H&M, Kik, Lands’End, Nike, Otto-Group sowie Peek & Cloppenburg.

Heimatgerichte rund um Wiesbaden

So, 28.02. um 12:50 Uhr HR

Heimatgerichte rund um Wiesbaden

Die Küche in der Gegend um Wiesbaden ist nicht nur fein, sie hat auch sehr bodenständige Seiten. Unter anderem gibt es einen besonderen Handkäs, der in keinem Rezeptbuch zu finden ist.

Gordon Ramsay – Chef ohne Gnade

DMAX, Samstag, 27.02., 10:10 – 11:10 Uhr

In keinem Restaurant musste Gordon Ramsay so viel Überzeugungsarbeit leisten wie im ‚La Riviera‘. Hier hatte es sich Besitzer Barry Larsen mitten in den schottischen Highlands zur Aufgabe gemacht, die einheimischen Ess-Barbaren von den Vorzügen gehobener französischer Küche zu überzeugen. Mit dieser Schnapsidee hätte sich der Multimillionär fast in den Ruin getrieben. Doch Küchenkritiker Ramsay konnte sich schließlich durchsetzen und den Haute Cuisine-Verfechter überreden, bodenständigere Kost zu servieren. Als er jetzt zum zweiten Restaurant-Check aufkreuzt, ahnt er jedoch nichts Gutes.

Heimatgerichte rund um Wiesbaden

HR, Samstag, 07.11. um 18:15 Uhr

Heimatgerichte rund um Wiesbaden

Die Küche in der Gegend um Wiesbaden ist nicht nur fein, sie hat auch sehr bodenständige Seiten. Unter anderem gibt es einen besonderen Handkäs, der in keinem Rezeptbuch zu finden ist.

Kochen mit Erdgas

Kochen mit Erdgas – Profis und Hobbyköche vergeben gleichermaßen „fünf Sterne“

Kochen mit Erdgas steht nicht nur bei den Profis am Herd ganz hoch im Kurs. Kochen mit Erdgas wird auch von all jenen immer mehr geschätzt, die das Kochen zu ihrem Hobby gemacht haben, denen frische Zutaten und neue Rezepte etwas bedeuten, und die zu Hause gerne Gäste bewirten.

Kurz gesagt, Menschen die gerne und oft kochen, wissen um die Vorteile, die das Zubereiten von Speisen mit Erdgas bietet – und vergeben dafür „fünf Sterne“: Die schnelle und präzise Regulierung der Hitze innerhalb weniger Sekunden ermöglicht ein punktgenaues und schonendes Garen. Auf diese Weise ist ein Gas-Kochherd jedem Elektroherd überlegen. Zudem ist Erdgas wesentlich kostengünstiger und umweltfreundlicher als Strom.

Die Installation eines Gasherdes oder Gas-Kochfeldes in Privathaushalten ist jetzt noch einfacher geworden, weil Restriktionen weggefallen sind, die sonst in keinem europäischen Land galten. Darauf weisen die Bundesvereinigung der Firmen im Gas- und Wasserfach e.V. (FIGAWA) und der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hin, der auch die Hersteller von Gas-Kochgeräten vertritt.

War bisher die Installation von Gaskochgeräten mit einer Leistung von mehr als 11 kW mit schwierigen Sonderauflagen verbunden, so wurden diese Vorschriften deutlich gelockert. Bei Gasherden bis zu einer Leistung von 11 kW sind keine Zusatzeinrichtungen zur Entlüftung mehr notwendig. Lediglich bei größeren Geräten mit Leistungen bis 18 kW ist die Installation einer Abluft-Dunstabzugshaube Vorschrift.

Beim Kochen mit dem Gasherd kommt jeder auf den Geschmack

Leistungsstarke Gaskochgeräte wurden in den letzten Jahren immer beliebter, weil sie vielfach über Zusatzfunktionen wie Wok-Brenner, eine fünfte Kochstelle oder einen großvolumigen Gas-Backofen verfügen. Bei der Auswahl hilft gerne der Fachhändler, die Installation solcher Geräte muss vom Installateur durchgeführt werden.

So oder so kommt beim Kochen mit Erdgas jeder auf den Geschmack. Denn die Auswahl der Geräte und Komponenten ist groß: Gasherde mit offener Flamme, mit Glaskeramik-Kochfläche oder mit einer Kombination aus beidem, als Einbau- oder Standgerät; kombiniert mit einem Elektro-Backofen oder ausgestattet mit speziellen Kochmulden, die wahlweise mit Strom oder Gas betrieben werden können.

Auf diese Weise lassen sich auch hierzulande in immer mehr Haushalten die Methoden der Profi-Köche anwenden und deren Gourmet-Rezepte nachkochen.

Tipps zum Kochen mit Erdgas, weitere Links und viele nützliche Hinweise auch im Internet unter www.feine-erdgaskueche.de . Weitere Informationen zu den beiden Verbänden zudem auch unter www.figawa.de und www.hki-online.de .