Naschwerk im Museum bei Hamburg

Am Sonntag, dem 6. November, dreht sich im Freilichtmuseum am Kiekeberg alles um köstliches Naschwerk. Von 10 bis 18 Uhr werfen Besucher einen Blick hinter die Kulissen und erfahren, wie die Leckereien entstehen. An den vielen kleinen Marktständen kann probiert und gekauft werden. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

Lakritze, Marmeladen, Fruchtmuse, Sirup, kandierte Blüten oder Stollen – beim Süßen Sonntag verwandelt sich das Freilichtmuseum am Kiekeberg in ein Paradies für Schleckermäuler. Rund 25 ausgesuchte Manufakturen und Aussteller zeigen ihr Können und bieten ihre Waren auf dem Süßwaren-Markt an. Jürgen Kanzelmeyer vom Zuckerstudio modelliert filigrane Figuren aus Zucker und gibt damit Einblicke in das aussterbende Handwerk der Zuckerkunst. Die kleinen Kreationen sind sehr lange haltbar, dürfen aber auch sofort verzehrt werden. Besucher erleben außerdem, wie traditioneller Baumkuchen nach altem Rezept entsteht. Für Kinder bietet der Süße Sonntag ein kreatives Bastelprogramm sowie Mitmachangebote in der Lehrküche. Draußen am gemütlichen Lagerfeuer backen die jungen Besucher eigenes Stockbrot.

Der Süße Sonntag findet im Agrarium des Freilichtmuseums statt – die Ausstellungswelt zeigt auf 3.300 Quadratmetern und mit vielen Mitmachmöglichkeiten, wie Essen hergestellt wird. Im Obergeschoss widmet sich das Agrarium der Lebensmittelindustrie. Zucker spielt hier eine große Rolle. Die Deutschen vertilgen im Jahr rund 32 Kilogramm Süßwaren. Zusätzlich ist Deutschland Exportweltmeister bei Süßwaren. 2013 verkauften die 220 heimischen Hersteller gut 1,8 Millionen Tonnen Schokolade, Bonbons, Fruchtgummis, Backwaren und Knabberartikel ins Ausland. Der Süße Sonntag bietet einen Einblick in diese spannende und gleichzeitig köstliche Branche.

Weitere Köstlichkeiten bietet der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg e. V. an: leckerer Kuchen in Bioland-Qualität aus der Museumsbäckerei. Im Rösterei-Café „Koffietied“ locken selbstgeröstete Kaffeespezialitäten. Wer zwischendurch eine deftige Mahlzeit bevorzugt, bekommt am Stand des Museumsgasthofes „Stoof Mudders Kroog“ krosse Bratwürste.

Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg –
Am Kiekeberg 1 –
21224 Rosengarten-Ehestorf
www.kiekeberg-museum.de

Frische Früchtchen: "Die besten Wildfruchtrezepte"

Ab in den Wald und auf die Wiesen! Denn dort sprießen vollreife Beeren und Wildfrüchte, an denen sich moderne Jäger und Sammler erfreuen können. Nach bester „Back to Basic“ Manier schöpfen Elisabeth Mayer und Michael Diewald aus dem Vollen des Self-Made-Buffets.

In „Die besten Wildfruchtrezepte“ zeigen sie systematisch und liebevoll, wie der Obstlikör, das Preiselbeer-Orangen-Chutney, Blütenzucker, kandierte Wildkirschen, Preiselbeerkompott oder eingelegte Maroni gelingen. Wem der Schrank vor gefüllten Marmeladengläsern schon überquillt, bekommt Lust, Neues auszuprobieren. Zum Beispiel ein aromatisiertes Bärlauchöl oder ein Waldsirup mit Kiefernsprossen im Frühjahr? Was wie aussieht und wo zu welcher Jahreszeit wächst, verraten Mayer und Diewald ebenso wie ihre Lieblingsfamilienrezepte Monat für Monat.

Elisabeth Mayer, Michael Diewald: Die besten Wildfruchtrezepte.
Bestellink-ISBN-13: 9-78-370201-347-9 (portofrei)

NZZ Format

Mit folgenden Beiträgen: – Sweet Basel produziert in unzähligen Motiven Rock-Bonbons, so nostalgisch wie ein pinkfarbener Studebaker aus den Fifties. Ihre Herstellung ist ein knallbunter Confiserie-Thriller. – Man pilgert zu Paolo Careddas‘ Konditorei in Zürich für Leckereien aus Marzipan und den Genuss neapaolitanischer sfogliatelle. Wie sie entstehen, ist kein Geheimnis aber hohe Konditorenkunst. – Orangen verwandeln sich bei Fruits-Confits mit anderen Zitrusfrüchten und Kastanien in Laupen bei Bern in kandierte Delikatessen. – 2007 wurde der Schweizer Rolf Mürner Pâtissier-Weltmeister. Seine Dessert-Kreationen und Schaustücke sind süße High-Tech-Zaubereien mit einem Hauch Las Vegas. In NZZ Swiss made: Das Zuckeratelier des Fabricio Cordeiro.

So, 26.04. um 23:15 Uhr vox

Griechische Verführung

Kabel1, Dienstag, 10.03., 17:15 – 17:45 Uhr

Abenteuer Alltag – So leben wir Deutschen

‚Weiße Rosen aus Athen‘ stellt Christos Tatsios (30) heute nicht auf dem Tisch – dafür rote aus dem Rheinland! Der Restaurantchef der griechischen Taverne ‚Kolossos‘ in Neuss plant am Abend einen ‚erotischen‘ Coup: Ein dreigängiges Liebes-Menü! Statt Gyros und Tsatsiki gibt es Speisen, die die Gäste richtig in Stimmung bringen sollen: Venusmuscheln, Spargel, kandierte Rosen und eine ‚Vorspeise zum Ausziehen‘! Chefkoch Georgios Dimitriadis (29) setzt auf ‚anregende‘ Zutaten.

Deutscher Weihnachtsmarkt im Herzen Chicagos

Der Duft von Lebkuchen und Glühwein wird auch in diesem Jahr wieder durch die Straßenschluchten von Chicago ziehen. Der Christkindlmarket von Chicago ist der älteste authentische deutsche Weihnachtsmarkt in den USA und findet in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal statt. Sein Standort ist äußerst prominent: Inmitten des Loops, Chicagos quirliger Innenstadt, werden die über 50 Holzbuden auf dem Daley Plaza zu Füßen der berühmten Picasso-Statue aufgebaut.

Zwei Drittel der Aussteller reist eigens aus Deutsch­land, etwa aus dem Erzgebirge und dem Bayrischen Wald, in die Millionenmetropole am Michigansee. Im Gepäck haben sie weihnachtliche Schnitzereien, Krippen, Nussknacker, Christbaumkugeln, Holzspielzeug und alle Arten von Festtagsdekoration. Auch für das leibliche Wohl sorgen Klassiker, wie man sie hierzulande auch auf jedem Weihnachts­markt findet: Stollen, Schokolade, Bratwurst, Glühwein und kandierte Früchte, aber auch Brezelgebäck, Apfelstrudel, Kartoffelpuffer und natürlich das in Amerika sehr beliebte deutsche Bier.

Der Christkindlmarket von Chicago wird am 22. November, dem Thanksgiving-Tag in den USA, feierlich mit Musik eröffnet und dauert bis einschließlich 24. Dezember. Geöffnet ist er täglich von 11 bis 20 Uhr, freitags und samstags bis 21 Uhr. Er befindet sich in unmittelbarer Nähe zu vielen großen Kaufhäusern, Sehenswürdigkeiten und Theatern in Chicago, so dass auch viele ausländische Besucher zu den geschmückten Ständen bummeln.

www.christkindlmarket.com

Südtiroler Zelten – So schmeckt Weihnachten

Zelten ist ein Rundbrot mit allerlei Trockenfrüchte, schön verziert mit Nüssen. Das Zeltenbacken ist eine Kunst und das Rezept ist meist über Generationen weitergegeben worden.

Zutaten
Für den Teig: 50 gr Rosinen, 200 gr getrocknete Feigen, in Stücke geschnitten, 100 gr Haselnüsse, gehackt, 50 gr süsse Mandeln, geschält und gehackt, 50 gr Pinienkerne, 100 gr kandierte Früchte, gewürfelt, ½ Glas Grappa, 80 gr Butter, 120 gr Zucker, 2 Eier, 100 gr Weizenmehl, 10 gr Backpulver, 70 ml Milch, Butter und Mehl für die Backform, 1 Eigelb, Mandeln Nüsse und kandierte Früchte zum Garnieren

Zubereitung
Die Rosinen in warmem Wasser einweichen, abgießen und zusammen mit den Feigen, Haselnüssen, Mandeln, Pinienkernen und den kandierten Früchten in eine Schüssel geben. Mit Grappa tränken.
Die Butter im Wasserbad schmelzen lassen, den Zucker zugeben und rühren. Dann die Eier und das Mehl mit dem Backpulver einarbeiten. Den Teig mit Milch verdünnen. Die Früchte – Nuss – Mischung zugeben und gut vermengen.
Eine Backform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig einfüllen und die Oberfläche mit Eigelb bepinseln. Im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen ca. 45 backen.
Die Oberfläche des Zelten mit Mandeln, Nüssen und kandierten Früchten dekorieren. In dünne Scheiben schneiden und kalt servieren. (Quelle: mediatour)