Emu-Carpaccio, Kamel-Pastete und Krokodil-Saté

Queenslands Restaurants bieten spannende Erlebnisse für den
Gaumen – Oft steht etwas ganz Unerwartetes auf der Speisekarte

Ein Nationalgericht haben die Australier zwar nicht, dafür aber einen bunten Mix aus verschiedensten „importierten“ Speisen von Einwanderern aus aller Welt. So findet man in australischen Küchen alles, was das Herz begehrt – von frischem Seafood über Thai Curry bis hin zu mediterranen Gerichten. Das wohl beliebteste Essen auf dem Fünften Kontinent ist und bleibt aber das Barbecue. Egal zu welchem Anlass: jede Gelegenheit wird genutzt, um den Grill anzuwerfen.

Experimentierfreudige Urlauber, die sich auf ein kulinarisches Geschmackserlebnis der etwas anderen Art einlassen möchten, haben in Queensland verschiedene Möglichkeiten, Bush Food oder Bush Tucker zu probieren – Essen, das auf die traditionelle Küche der Aborigines zurückgeht und ausschließlich einheimische Pflanzen und Tiere verwendet. Egal ob Kamel-Pastete, Emu-Carpaccio oder Känguru-Braten – eine gelungene Abwechslung für den Gaumen ist garantiert. Hier ein paar kulinarische „Leckerbissen“:

Köstliches Krokodil
Käsekuchen mal mit Krokodilgeschmack? Queensland-Besucher, die das proteinreiche Fleisch von Schnappi in einem Kuchen verpackt probieren möchten, können das in der „Silky Oaks Lodge“ im Daintree Regenwald tun. Vielleicht darf es aber auch Krokodil in Salz und Pfeffer als Vorspeise sein? Auf der Speisekarte vom „Ochre Restaurant“ in Cairns kann dies bestellt werden. Und wer lieber Crocodile Satay mit Chilli-Salat und Teriyaki-Soße versuchen möchte, ist im „Restaurant Dundee’s“ an Cairns’ Waterfront genau richtig.

Curry Camel Pie – das gibt es nur im Outback
Das kleine und abgelegene Outback-Örtchen Birdsville ist bekannt für die jährlich am ersten September-Wochenende stattfindenden Birdsville Races. Zahlreiche Besucher reisen dafür extra an, um bei den Pferderennen zuzusehen. Spannend geht es dann auch in der „Birdsville Bakery“ zu, in der Curry Camel Pie serviert wird.

Emu in allen Variationen
Der Emu brilliert nicht nur in freier Natur mit einer Laufgeschwindigkeit von bis zu 50 Stundenkilometern und einer Größe von bis zu 1,80 Metern. Sein Fleisch kann sich auch auf dem Teller sehen lassen: geschmacklich eher wie rotes Fleisch eignet es sich zum Räuchern, Braten, Schmoren und zum Grillen. Die „Public Bar & Kitchen“ in Brisbane bietet seinen Gästen eine spezielle Spaghetti Emu-Bolognese und kombiniert italienische Pappardelle-Bandnudeln mit einer Emu-Kaninchen-Soße. Emu steht auch auf der Speisekarte des „Ochre Restaurant“ in Cairns – hier gibt es Emu-Carpaccio als Vorspeise.

Känguru als Braten oder Carpaccio
Kängurus sind für Touristen nicht nur schön anzusehen, sie schmecken auch gut. Das rote Fleisch der Beuteltiere hat einen hohen Nährstoffgehalt. Bei einem romantischen Candle Light-Dinner können Urlauber im tropischen Norden Queenslands in der Nähe von Port Douglas bei „Flames of the Forest“ bei einem traditionellen Känguru-Braten den Dreamtime-Geschichten der Aborigines lauschen und mehr über die Verbindung zwischen den Ureinwohnern und dem Land erfahren – ein Schmaus für die Ohren und den Gaumen. Auch auf der Speisekarte des „Seabelle Restaurants“ im Kingfisher Bay Resort auf Fraser Island steht Känguru – hier wird als Vorspeise Smoked Kangaroo Carpaccio angeboten. Als Nachspeise wird Lemon Myrtle Panna Cotta mit Apfel-, Gurken- und Bombay Gin-Sorbet serviert. Außerdem demonstriert das Restaurant die Verwendung von heimischen Beeren und Pflanzen in ihren täglichen Bush Tucker-Vorführungen.

Opossum-Confit in Brisbane
Für die einen mag es der unbeliebteste Gast im Garten sein, für andere ist es ein knuddeliges Beuteltier. Auch wenn sich die Geister in manchen Punkten scheiden, das Opossum mundet auf jeden Fall. Obwohl es ursprünglich Grundnahrungsmittel für die weniger Wohlhabenden war, findet es langsam seinen Weg zurück in die Welt der Restaurants. Das „Tukka Restaurant“ im West End, einem angesagten Stadtviertel von Brisbane, rühmt sich mit einem Opossum-Confit, serviert mit gebratenem Rosenkohl und Schweinebauchkuchen.

Nähere Einzelheiten zu den beschriebenen Delikatessen unter http://blog.queensland.com/2012/07/23/5-weird-animals-you-havent-eaten-before/

Mehr Food Facts über Queensland unter http://restaurant.australia.com/en/explore/queensland/food-facts-of-queensland.html

Allgemeine deutschsprachige Informationen zu Queensland unter www.queensland.com

Camel-Burger

Wer eine echte lokale Delikatesse in Dubai probieren möchte, sollte insLocal House Cafe´ gehen und sich dort einen Camel Burger bestellen.
Kamelfleisch ist speziell am Höker sehr mager.
Das Restaurant bietet auch ein Eis aus Kamelmilch sowie weitere Kamel Spezialitäten.

Das Lokal House ist in Al Fahidi, Bastakiya

www.localhousedubai.com

Lokaleröffnung "Hirsch & Kamel": Österreichisch-Persische Fusionsküche

„Die Idee österreichische und persische Küche zu
kombinieren entstammt meiner eigenen Lebensgeschichte. Geboren in
Persien, aufgewachsen in Österreich verbinde ich diese beiden
Kulturen in meinem täglichen Leben und nun auch kulinarisch im
„Hirsch &Kamel“ so Austro-Perser und Inhaber Alireza Starkl.

Am Donnerstag, 15. März, wurde die gastronomische Neuheit im 7.
Bezirk mit Partnern, Nachbarn, Freunden und Familie eröffnet. Rund
100 Gäste feierten gemeinsam mit dem jungen Inhaberehepaar Elisabeth
und Alireza Starkl. Gereicht wurden selbstverständlich kleine
Kostproben aus der österreichisch-persischen Fusionsküche.

Im „Hirsch & Kamel“ vereinigen sich österreichische
Wirtshauskultur und persische Gastlichkeit. Der Perserteppich neben
dem Kachelofen, die geschmorte Hühnerbrust in Granatapfelsauce und
Basmati-Safran-Nussreis , der hausgemachter Kardamon-Milchreisauflauf
mit Rosenwassersirup , der persischer Chai oder ein Glas kühles
Helles, alles harmonische Kombinationen dieser beiden Kulturen.

Abgerundet wird das Angebot durch eine facettenreiche
Getränkekarte mit einer feinen Auswahl an österreichischen Weinen und
Schnäpsen aber auch Cocktails und internationalen Spirituosen mit
Besonderheiten wie den Safron Gin.

Das Team rund um den Küchenchef Peter Hartmann nimmt auch gerne
spezielle kulinarische Wünsche entgegen. Für Firmenfeiern,
Geburtstagsfeiern oder sonstige geschlossene Veranstaltungen steht
das Lokal auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten zur Verfügung.

Facts and Figures:
– Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 10:00 bis 24:00 Uhr
Sonntag, Montag und Feiertage geschlossen
– Küche: durchgehend warme Küche von 11:00 bis 23:00 Uhr
– tägliches Mittagsmenü
– Besonderheit: 11 verschiedene Whiskysorten, ausgefallene
Ginsorten und umfangreiche Weinkarte mit über 20 offenen Rot- und
Weißweinen
– 50 Sitzplätze
– Gastgarten mit rund 30 Sitzplätzen im Sommer

http://www.hirschundkamel.at

Kamel-Trekking in der Sahara

Abenteuer Wüstenschiff – mit dem Kamel durch die Sahara

Die Reise beginnt in Marrakesch. Nach einer Nacht in einem zum Hotel umfunktionierten Riad, einem traditionellen marokkanischen Stadtpalast, steht am zweiten Tag die Besichtigung der Königsstadt mit ihren Moscheen, Gärten und der Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, auf dem Programm. Am dritten Tag geht es über den Gebirgspass Tizi-n-Tichka auf 2.260 Metern Höhe durch das Atlas-Gebirge mit seinen schneebedeckten Gipfeln nach Ouarzazate.

Am vierten Tag erreichen die Reisenden die Wüste Sahara, wo der Karawanenführer bereits wartet, die Nacht verbringen die Gäste der Chamelière in der Wüste – wahlweise in einem Zelt oder unter dem spektakulären Sternenhimmel, den es so in Europa nicht zu sehen gibt. Zwei Tage lang leben die Reisenden wie Nomaden, erleben traumhafte Sonnenuntergänge, genießen die völlige Stille und die Schönheit der Wüste. Die Tage verbringen die Gäste auf dem Rücken der Kamele.

Fünf bis sechs Stunden am Tag ist die Karawane im Dünenmeer der Sahara unterwegs, der Karawanenführer erklärt unterwegs die Flora und Fauna der Wüste, abends gibt es ein einfaches Dinner unter freiem Himmel. Die Nomaden backen ihr Brot in der Glut des Lagerfeuers, an manchen Abenden trommeln und singen die Begleiter der Karawane – ein hochromantischer und gemütlicher Abschluss nach einem Wüstentag. Am sechsten und siebten Tag geht es über M’hahmid zurück nach Marrakesch.

Praktische Informationen
Zwei bis maximal zehn Personen nehmen am Kameltrekking teil. In den Wintermonaten sind die Tagestemperaturen angenehm. In den Sommermonaten kann es heiß werden, doch auch ein Tag mit 50 Grad ist in der Sahara aufgrund der trockenen Hitze besser verträglich, als ein Tag im schwülen Deutschland mit 25 Grad. Die Reise ist übrigens auch für Kinder ein ganz besonderes Erlebnis. Inklusive Halbpension in den Städten und Vollpension in der Wüste, Übernachtungen und der Chamelière kostet die geführte Privattour 1427 Euro pro Person. Die Reise ist in allen deutschsprachigen Reisebüros buchbar und findet sich im neuen Tischler Reisen Marokko-Katalog auf Seite 18.

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WACS Kongress 2008 in Dubai

Vom 12. bis 15. Mai 2008 trifft sich der Weltbund der Kochverbände WACS (World Association of Chefs Societies) zum großen Kongress in Dubai. Ab sofort sind alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung online.
Gastgeber des WACS-Kongresses 2008 ist die in Dubai ansässige Köchevereinigung Emirates Culinary Guild, Veranstaltungsort das Dubai International Convention & Exhibition Centre. Neben den WACS-Regularien und Berichten sowie zahlreichen Koch-Wettbewerben, u.a. die Global Chef’s Challenge und die Hans Bueschkens Memorial Trophy für den Nachwuchs, werden im Rahmenprogramm außerdem Seminare zu Food-Themen angeboten, z.B. Iranische Küche, Thais Cuisine, Libanesische Küche und Infos rund ums Kochen mit Kamel, Krabben oder Fugu. Als kulinarische Highlights des Kongresses gelten das Abendessen im Hotel Jumeirah Emirates Towers zum Thema „Dubai – Modern Flavors and Trends” sowie das Gala Dinner „Deep in the Desert“, das im Lisali Fort ganz landestypisch inmitten der Wüste stattfindet.

Informationen und Anmeldung im Internet: www.wacs2008.com