Thomas Martin, Dirk Lutherund Johannes King

Gourmet-Event „Martin – Luther – King“ am 9. Oktober im Vitalhotel Alter Meierhof

Sechs Michelin-Sterne, ein Sechs-Gänge-Menü und sechs Jahre Erfolg: Das Gourmet-Event „Martin – Luther – King“ lockt am 9. Oktober 2016 wieder viele Genießer aus ganz Deutschland an die Flensburger Förde. Die begehrten Arrangements für den Feinschmeckergipfel im Vitalhotel Alter Meierhof sind ab sofort buchbar und erfahrungsgemäß nach kurzer Zeit vergeben.

Für das kulinarische Feuerwerk zeichnen drei Küchenchefs verantwortlich, die sich mit jeweils zwei Michelin-Sternen schmücken dürfen und zu den Besten ihrer Zunft gehören: Thomas Martin (Hotel Louis C. Jacob, Hamburg), Dirk Luther (Vitalhotel Alter Meierhof, Glücksburg) und Johannes King (Söl’ring Hof, Sylt). Die drei Spitzenköche sind befreundet und zelebrieren gemeinsam bereits zum sechsten Mal in Folge die hohe Schule des Genießens im Vitalhotel Alter Meierhof in Glücksburg.

Den Auftakt für das Event bildet ein festlicher Champagnerempfang. Im Anschluss erwartet die Gäste ein 6-Gänge-Menü mit begleitenden Weinen. Im Vorjahr standen unter anderem „Eismeerforelle mit Miso, Koriandersud und Radieschen“ und „Zweierlei vom Perlhuhn mit Artischocke und Perlzwiebel“ auf dem Programm, das diesjährige Menü ist eine Überraschung. Jeder der drei Chefköche übernimmt zwei der sechs Gänge – welche, das bleibt ein Geheimnis.

Gourmet-Event „Martin – Luther – King“
Sonntag, 9. Oktober, ab 18.00 Uhr
6-Gang-Gourmetmenü inkl. Champagnerempfang, begleitenden Weinen und allen Tischgetränken
Preis: 210,00 Euro pro Person

Arrangement mit Übernachtung
Arrangement mit Übernachtung, inkl. Gourmet-Event „Martin – Luther – King“, Genießer-Frühstücksbuffet, frische Früchte auf dem Zimmer, Eintritt in die Hof-Therme sowie Teilnahme am Aktivprogramm.
Preis: ab 333,00 Euro pro Person im Doppelzimmer (Einzelzimmer ab 370,00 Euro)

Buchung unter Telefonnummer 04631 / 6199-403 oder E-Mail reservierung@alter-meierhof.de

Drei Spitzenköche – eine Top-Adresse
Das Restaurant „Meierei Dirk Luther“ zählt zu den ersten Adressen für Gourmets in Norddeutschland. Seit 2008 erkocht Gastgeber Dirk Luther alljährlich zwei Michelin-Sterne, sein Stil ist klassisch französisch mit modernen Akzenten. Wichtig sind ihm erstklassige Zutaten, handwerkliche Perfektion und eine immer wieder neue, kreative Herangehensweise. Weithin bekannt wurde er mit seiner Kochsendung im Schleswig-Holstein Magazin des NDR.

Einfachheit auf höchstem Niveau – so lautet das Credo von Thomas Martin aus dem Hamburger Jacobs Restaurant im Hotel Louis C. Jacob. Seit 1997 leitet er als Chef de Cuisine die Geschicke an der Elbchaussee und zählt zu den Top-Köchen der Hansestadt. Martins Stil ist die französische Hochküche, die er geradlinig und fantasievoll, jedoch nie überinszeniert, interpretiert.

Johannes King ist seit Mai 2000 Küchenchef und Gastgeber im Söl’ring Hof, einer der feinsten Gourmet-Adressen auf Sylt. Seit 2004 hält auch er ununterbrochen zwei Sterne im Guide Michelin. In seiner Küche setzt Johannes King auf regionale und saisonale Produkte – er bevorzugt Zutaten aus der Nordsee, von seinem Bauernhof und aus dem eigenen Kräutergarten.

Das 5-Sterne-superior-Vitalhotel Alter Meierhof liegt direkt am Ufer der Flensburger Förde in Meierwik, einem Ortsteil von Glücksburg. Heller Sandstein und dunkles Fachwerk prägen die Gutshof-Architektur, die 54 Zimmer beherbergt und sich harmonisch in den parkartigen Garten einfügt. 1999 eröffnet, pflegt das privat geführte Hotel familiäre Gastfreundschaft auf höchstem Niveau. Das weithin bekannte 2-Sterne-Restaurant „Meierei Dirk Luther“ setzt unter Leitung von Dirk Luther auf klassische französische Küche mit modernen Elementen. Ein weiteres Restaurant, die »Brasserie«, kreiert in der offenen Showküche internationale und regionale Gerichte, und die »Bodega« offeriert feine Weine und herzhafte Kleinigkeiten. Vollendete Entspannung finden Gäste in der 1.400 Quadratmeter großen »Hof-Therme« mit ganzjährig beheiztem Innen- und Außenpool, Hamam, mehreren Saunen und Dampfbädern, einer Vitalbar, der Shiseido-Beautyfarm und 15 Räumen für exklusive Body- und Beauty-Behandlungen.

www.alter-meierhof.de

Dirk Luther und Thomas Martin

„Das Produkt ist der Chef auf dem Teller“ – das sagte 2-Sterne-Koch Dirk Luther (Restaurant „Meierei“ im Vitalhotel Alter Meierhof) beim ersten Chef´s Talk, einer Diskussionsrunde zum Thema „Von Hummern und Hipstern“ in Hamburg. Zusammen mit 2-Sterne-Koch Thomas Martin („Jacobs Restaurant“ im Hotel Louis C. Jacob) beleuchtete Moderatorin Gabriele Heins, stellvertretende Chefredakteurin des Magazins „Der Feinschmecker“, mit den beiden Spitzenköchen die Trends, Entwicklungen und Herausforderungen in der Gourmetszene.

Vor rund 40 geladenen Gästen und Journalisten wurde im Restaurant „CARLS“ in der HafenCity über Casual Fine Dining, Sterne und Bewertungen, die Nachwuchssorgen der Branche und die Tendenzen in der Gourmetküche diskutiert. „Vor 20 Jahren musste ich maximal einmal pro Woche eine Gemüseplatte für Vegetarier zaubern, heute ist der Gemüsekoch der wichtigste Koch in meinem Team“, betonte Thomas Martin.

Die beiden Spitzenköche Dirk Luther und Thomas Martin sind seit über 20 Jahren befreundet und zählen im Norden Deutschlands zu den besten Köchen. Am 9. Oktober werden sie wieder bei der Gourmetveranstaltung „Martin-Luther-King“ zusammen mit Johannes King im Vitalhotel Alter Meierhof kochen.

Das 5-Sterne-superior-Vitalhotel Alter Meierhof liegt direkt am Ufer der Flensburger Förde in Meierwik, einem Ortsteil von Glücksburg. Heller Sandstein und dunkles Fachwerk prägen die Gutshof-Architektur, die 54 Zimmer beherbergt und sich harmonisch in den parkartigen Garten einfügt. 1999 eröffnet, pflegt das privat geführte Hotel familiäre Gastfreundschaft auf höchstem Niveau.

www.alter-meierhof.de

Johannes King und Alexandro Pape

Die beiden Spitzenköche Johannes King und Alexandro Pape verwöhnen ihre Gäste mit Produkten aus eigenem Anbau bzw. heimischer Produktion

Sylt gilt als das kulinarische Mekka des Nordens. Zum einen aufgrund der zahlreichen im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichneten Restaurants. Allein sechs der begehrten Sterne des Guide Michelin leuchten derzeit am Sylter Firmament und sorgen damit für die größte Sternendichte in Deutschland. Zum anderen begeistert Sylt mit einer Vielzahl heimischer Erzeugnisse, die bei immer mehr Feinschmeckern auf und abseits der Insel kollektive Gaumenfreuden auslösen. Zwei Aushängeschilder lokaler Produzenten und Verfechter regionaler Küche sind die beiden Spitzenköche Alexandro Pape und Johannes King.

Der mit zwei Michelin-Sternen dekorierte Gastgeber des „Söl´ring Hof“ lässt mittlerweile nur noch in seine Küche, was grade Saison hat und aus der Region stammt. In seinem Bauerngarten wachsen außerdem längst vergessene Kräuter, Wurzeln und Gemüsen. „Ich werfe gerne in den Topf, was vor meiner Haustür wächst!“ Und vor seiner Haustür wächst momentan so einiges. Der Spargel, den King momentan erntet, ist klein wie ein Finger und manchmal völlig krumm, mal weiß oder violett oder grün – wie herkömmlicher Spargel sieht er nicht aus. Aber er ist knackig und frisch. Da ist nichts rausgezüchtet worden, ein pures Produkt mit all seinen Facetten.„Wir arbeiten mit lokalen Produkten, weil wir damit automatisch im Rhythmus der Natur denken und kochen. Weil wir somit immer die frischesten und qualitativ besten Produkte verwenden!“, erklärt Johannes King. „Alle Produkte, die wir aus unserem Garten verwenden, werden so pur wie möglich gelassen. Wir möchten dem Gast zeigen, wie toll zum Beispiel Mangold, Spargel oder Kräuter in allerfrischester Güte sein können“, sagt er. Andere Zutaten für seine Sterneküche findet er im Watt oder auf der Wiese nebenan. Am Sylter Watt zum Beispiel sammelt er Salzwiesenkräuter. Zwischen üppig blühenden Strandastern versteckt sich Essbares wie Queller, Strandportulak oder Dreizack.

Auch Alexandro Pape, ausgezeichnet mit zwei Michelin-Sternen und 17 Punkten im Gault Millau, weiß wie man Genuss auf eine ganz einfache Formel bringt. Das Faible für regionale Waren und für die Herstellung von eigenen Produkten hat der gastronomische Gastgeber des Munkmarscher Hotels „Fährhaus“ schon lange, im April hat er nun außerdem seine „Bier- und Brot-Stube“ in Keitum eröffnet. Die Grundidee ist dabei so einfach wie genial: Konzentration aufs Wesentliche. Das einfache Stück Brot zum Geschmackserlebnis machen und das gemeinsame Abendbrot als Genusstreffen zelebrieren. Und Pape wäre nicht Pape, wenn er in seiner „Genussmacherei“ in List nicht nur sein eigenes Sylter Meersalz und diverse Pasta-Kreationen herstellt, sondern auch noch ein Bier selbst brauen würde.

www.sylt.dewww.sylter-salz.de,

Sechs Sterne am Gourmet-Himmel über Glücksburg

Drei Starköche komponieren am 4. Oktober 2015 gemeinsames 6-Gänge-Menü

Auch in diesem Jahr lädt das Vitalhotel Alter Meierhof zu „Martin-Luther-King“ ein: Mit Thomas Martin (Louis C. Jacob, Hamburg), Dirk Luther (Restaurant Meierei Dirk Luther) und Johannes King (Söl’ring Hof, Sylt) – jeweils mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet – vereinen drei Starköche ihr Können. Das sympathische kulinarische Terzett bereitet den Gästen auch in diesem Jahr wieder himmlische Genüsse, dabei präsentiert sich jeder der drei Chefköche an dem Abend mit jeweils zwei Gängen.

Die herausragende Küche des malerisch am Ufer der Flensburger Förde gelegenen und liebevoll renovierten Hauses ist in Feinschmeckerkreisen längst zur festen Größe avanciert. Gastgeber Dirk Luther erkocht seit 2008 alljährlich zwei Sterne für die „Meierei“ im Vitalhotel Alter Meierhof in Glücksburg und hat sich mit seiner humoristischen Kochsendung im Schleswig-Holstein Magazin des NDR einen Namen gemacht. Sein Stil: klassisch französisch mit modernen Akzenten. Dabei sind ihm – bei ausschließlich allerbesten Zutaten – Kreativität und handwerkliche Perfektion gleichermaßen wichtig.

An seiner Seite hat Luther am 4. Oktober zwei ebenfalls „besternte“ Kollegen und Freunde: Thomas Martin ist inspiriert vom hanseatischen Flair im 5 Sterne Hotel Louis C. Jacob und gilt als gilt als einer der besten Köche Hamburgs. Mit einer zeitgemäß leichten französischen Küche, die er geradlinig und fantasievoll interpretiert, prägt der 2-Sterne Koch seit 1997 die kulinarischen Geschicke in „Jacobs Restaurant“. Johannes King ist seit Mai 2000 Küchenchef und Gastgeber im Söl’ring Hof in Rantum auf Sylt, seit 2004 hält auch er ununterbrochen 2 Sterne im Guide Michelin und ist eine Feinschmecker-Institution im hohen Norden. Somit funkeln sechs Sterne an dem Abend über dem Gourmethimmel in Glücksburg.

Nach dem Auftakt mit Champagnerempfang folgt ein festliches Sechs-Gang-Menü mit einer großen Vielfalt an ungewöhnlichen Kreationen – so standen im vergangenem Jahr Gänge wie „Apfel, Aal & dicke Bohnen mit 70 Minuten-Ei“ über „Rehrücken mit Selimspfefferjus, Kürbis, Buchweizen und Sellerie“ bis hin zu „Geeiste Getreidemilch mit Sylter Honig und Haselnüssen“ auf dem Programm. Der Abend, der um 18.00 Uhr beginnt, ist inklusive korrespondierender Weinbegleitung und Softgetränken für 198 Euro pro Person buchbar. Das Arrangement mit Übernachtung ab 310 Euro pro Person beinhaltet dann u.a. ein feines Genießer-Frühstücksbuffet, frische Früchte auf dem Zimmer und den Eintritt in die Hof-Therme.

„Martin Luther King“
6-Gang-Gourmetmenü am 4. Oktober 2015 um 18.00 Uhr
inkl. Champagneraperitif, begleitenden Weinen und allen Tischgetränken
€ 198,00 pro Person

„Martin Luther King“ mit Kopfkissen (1 Übernachtung)
1 Übernachtung im stilvollen Zimmer inkl. Genießerfrühstück, frischen Früchten bei Anreise, Bademantel und Flip-Flops, 6-Gang-Gourmetmenü inkl. Champagneraperitif, begleitenden Weinen und sämtlichen Tischgetränken, freier Eintritt in die Hof-Therme mit Innen- & Außenpool (30° C), Steindampfbad, Hof-Tepidarium, Finn-Sauna und Heuaromabad und kostenfreies Sport- und Entspannungsprogramm
ab € 310,00 pro Person im Doppelzimmer, ab € 345,00 im Einzelzimmer

Buchung unter 04631 6199-403 oder reservierung@alter-meierhof.de.

Fisch richtig grillen

Diesen Sommer machen wir den Rost frei für frischen Fisch aus heimischen Gewässern. Besonders geeignet für den leichten Grillgenuss ist der Alpenlachs® Seesaibling. „Der Alpenlachs® hat ein zartes und aromatisches Fleisch und eine dünne Haut, die beim Grillen besonders knusprig wird“, erklärt Alpenlachs® Geschäftsführer Johannes Ambros. Ob als Filet oder im Ganzen gegrillt lässt sich Fisch aufgrund kurzer Garzeiten einfach und schnell zubereiten – und ist obendrein auch noch bekömmlicher und aufgrund seines Gehalts an Omega-3-Fettsäuren gesünder als Fleisch.

Probieren Sie es aus: 5 Tipps für Fisch am Grill

Eine Frage der Qualität! Fangfrischer Fisch ist beim Grillen das A und O. „Verwenden Sie nur beste Produkte“, rät Johannes Ambros. Wichtige Qualitätsmerkmale sind eine glänzende und feuchte Haut ohne Druckstellen, klare, nach außen gewölbte Augen und rote, fest anliegende Kiemen. Ein abgestoßenes Maul und ausgefranste oder abgeschundene Flossen sind hingegen ein Zeichen für tierethisch fragwürdige Haltungsformen.

Zum Reinlegen! Eine Marinade aus gutem Olivenöl, Knoblauch, Zitrone und frischen, feuerfesten Kräutern wie Rosmarin verleiht dem Alpenlachs Seesaibling ein köstliches Aroma. Legen Sie ihn dazu vor dem Grillen für mindestens zwei Stunden in die Marinade ein und bewahren Sie den Fisch im Kühlschrank auf.

Haftung ausgeschlossen! Fischfilets zuerst auf der Hautseite grillen und nur einmal wenden. Der richtige Zeitpunkt für einen Seitenwechsel ist nach zirka drei bis vier Minuten, wenn sich das Filet leicht vom Rost lösen lässt. Ganze Alpenlachs® Fische können auch in Grillzangen, Aluschalen, Alufolie oder mit Speck umwickelt zubereitet werden. So gehen Sie auf Nummer sicher, dass das köstliche Grillgut nicht zerfällt oder am Rost hängen bleibt.

Ich habe fertig! Lassen Sie den Fisch am Grill besser nicht aus den Augen: Seine Garzeit ist wesentlich kürzer als jene von Fleisch. „Fertig gegrillte Alpenlachs Filets sollten innen noch glasig sein, also medium-rare“, empfiehlt Ambros. Bei ganzen Fischen muss sich die Rückenflosse leicht herausziehen lassen, ehe sie vom Rost genommen werden.

Ruhe bitte! Lassen Sie den fertig gegrillten Fisch vor dem Servieren einen kurzen Augenblick rasten. Durch die Pause kann sich das Raucharoma besser entfalten – und Sie haben Zeit, Ihre Gäste zu Tisch zu bitten.

Der Alpenlachs Seesaibling wächst vom Ei weg in der Obhut österreichischer Fischzüchter auf. Nach mindestens 18 Monaten wird der Fisch frisch gefangen, ausgenommen, im Ganzen küchenfertig verpackt und über kurze Transportwege direkt ins Kühlregal geliefert. Aufgrund seiner garantierten Fangfrische und der hohen Qualität kann der Alpenlachs® auch roh genossen werden. „Roher Alpenlachs® ist eine absolute Delikatesse, ob dünn aufgeschnitten als Sashimi oder als Ceviche mit Limettensaft – einfach köstlich“, so Johannes Ambros.

Johannes Partoll

Der Langostino kommt mit schwarzem Knoblauch, fermentiertem Frühlingslauch und Topinambur daher, dazu gesellt sich ein Rotgipfler aus dem Hause Gustav Krug in der österreichischen Thermenregion. Solche Kombinationen sind typisch für die Finesse, mit der Küchenchef Johannes Partoll und die Sommeliers im Relais & Châteaux Chasa Montana Hotel & SPA zusammen spielen. Das Eigentümer-geführte Haus im auf 1850 Höhenmetern im Dreiländereck Österreich, Italien und Schweiz versteckten Samnaun, ist der Geheimtipp für alle, die im kleinen Rahmen (55 Zimmer) höchste Küchen- und Weinvollendung erleben wollen, gekrönt mit einem Michelin-Stern und 15 Gault Millau-Punkten, aber auch mit 19.000 Flaschen im Weinkeller. Immer wieder finden hier zudem spezielle Weinweekends statt, wie das mit Jean Pierre Confuron von der Domaine Chanson im Oktober 2015.

Chasa Montana-Gastgeber und Sommelier Daniel Eisners Augen glänzen, wenn er von seiner „neuen Liebe“ Burgund erzählt: nicht nur von der berühmten Domaine de la Romanée Conti, sondern von den Premiere Crus „zum unvergleichlichen Preis-Leistungsverhältnis“ der Domaine Chanson, deren Önologe Jean Pierre Confuron 2014 von der französischen Fachzeitschrift „Revue des Vins de France“ zum Winzer des Jahres in Frankreich gewählt wurde. Ein Mitglied des Hauses Chanson wird die Weinreise ins Burgund mit passendem Menü im Chasa Montana (9.-11.10.2015) übrigens als Gast moderieren.

Vier diplomierte Sommeliers kümmern sich tagtäglich in allen Restaurants des Chasa Montana um die Gäste – und veranstalten immer wieder Weinführungen und Weinverkostungen, bei der vorwiegend Raritäten und exklusive Jahrgänge vorgestellt werden. Darüber hinaus bietet der Weinkeller im kleinen, aber feinen Privathotel mit 19.000 Flaschen alles, was das Herz begehrt. Einen Château Pontet-Canet oder gar einen Petrus? Selbstverständlich! Doch es gibt auch alltagstaugliche Hausweine, die vom Wachauer Erich Machherndl (Chasa Montana White & Pink Sparkling) und dem Südtiroler Bio-Pionier Loacker (Chasa Montana Red) eigens kreiert wurden. Seit 2003 betreuen Daniel Eisner und sein Sommelier-Kollege Thomas Monsberger gemeinsam den Weinkeller des Relais & Châteaux Chasa Montana Hotel & Spa und entdecken immer wieder neue spannende Tropfen, während andere Weine zum idealen Trinkgenuss im Gewölbe heranreifen. Der regionale Schwerpunkt liegt dabei auf dem umgebenden Dreiländereck Italien, Österreich und der Schweiz. Geheimtipps gefällig? Aus der Bündner Herrschaft nennt Eisner die Weingüter Cicero und Thomas Studach, aus Italien neben den raren Kultweinen etwa von Ornellaia und Masseto auch den Südtiroler Geheimtipp Erbhof Unterganzner – und aus der Wachau neben den großen Winzern wie F.X. Pichler die Entdeckungen Paul Stierschneider (Urbanushof) und Bäuerl aus Loiben.
Die perfekte Ergänzung zu dieser Weinwelt mit großem Wein- und kleinerem Verkostungskeller ist das Gourmetstübli „La Miranda“, das mit aussergewöhnlicher Küche der Relais & Châteaux- Philosophie huldigt. Der 35 Jahre junge Österreicher Johannes Partoll kocht hier eine moderne französisch-mediterrane Küche, die auf besten heimischen Produkten basiert – etwa auf einigen Spezialitäten von Ludwig Hatecke, einem der besten Metzger der Schweiz. Partolls kulinarischer Stil ist experimentell und unkonventionell, gegen den Trend nicht puristisch, sondern auch mal verspielt und immer für eine interessante Kombination der Aromen zu haben, die im Mund perfekt verschmelzen und harmonieren. Beispielhaft nennt der aktuelle Gault Millau (15 Punkte, 2 Hauben) hier das „Sashimi vom Thunfisch, frech kombiniert mit knusprig gebratenem Spanferkelbauch, Avocado und Papaya“. Der neue Guide Michelin 2015 verlieh aktuell einen Stern fürs „La Miranda“.

Partoll kam 2011 ins Chasa Montana – direkt aus dem Hotel Klosterbräu, Seefeld (1 Haube, 88 Falstaff-Punkte) und wirkte zuvor in einem der 50 besten Restaurants der Welt, in der Villa Joya im portugiesischen Albufeira (2 Michelin Sterne). Die beste Nachricht aber ist, dass Partoll im Chasa Montana nicht nur im „La Miranda“ kocht, sondern auch die Halbpensionsgäste immer wieder mit seinen kulinarischen Ideen erfreut. Und weil es nicht jeden Tag Gourmet-Küche sein kann, gibt es nicht zuletzt das „La Pasta“ mit Holzofenpizza, Pasta und einem klassischen Steak.

www.hotelchasamontana.ch

Hochkarätig besetzte Seminarreihe für die Gastronomie

Neues Veranstaltungs-Highlight: zu Gast bei Alain Ducasse in Paris

Alain Ducasse, Bobby Bräuer, Michael Kempf, Johannes King, Rasmus Kofoed, René Redzepi und Jens Rittmeyer: Auch in diesem Jahr bringt Deutsche See Fischmanufaktur die besten Köpfe mit den besten Produkten in einer Seminarreihe zusammen. Bei acht exklusiven Veranstaltungen in Deutschland, Frankreich und Dänemark begegnen Küchenchefs, Köche, Gastronomen, Hoteliers und Caterer den internationalen und nationalen Spitzenköchen. Die Teilnehmer erwarten einmalige Einblicke in die Sternegastronomie und eine ungewöhnliche Vielfalt an herausragenden Produkten. Handwerk und Kompetenz bei der Verarbeitung von Fisch und Meeresfrüchten gehören auch immer dazu – für neue Impulse.

Bremerhaven, Deutschland / 29. – 30.3.2015
Michael Kempf (2 Sterne), vom „Feinschmecker“ vor kurzem zum Koch des Jahres 2014 gekürt, weiht Auszubildende und Jungköche in seine Philosophie ein. Dafür kommt er zu Deutsche See nach Norddeutschland und kocht mit ihnen unter anderem ein FACIL-Menü. Eine Besichtigung der Fischmanufaktur rundet das Seminar ab.

Kopenhagen, Dänemark / 4. – 6.5.2015
Mit den drei Profi-Köchen Rasmus Kofoed (2 Sterne), René Redzepi (2 Sterne) und Daniel Kluge (Küchenchef des Chardonnay, Wolfsburg) erleben die Teilnehmer die nordische Küche, die Markthalle Kopenhagen und Dänemarks größtes Bio-Gut Knuthenlund. Außerdem genießen sie ein Dinner im „Geranium“ und einen Tag später im „noma“.

Sylt, Deutschland / 10. – 12.6.2015
Johannes King (2 Sterne) und Jens Rittmeyer (1 Stern) – eine Insel, zwei Köche, drei Sterne. Die beiden kreieren mit den Teilnehmern aus regionalen Zutaten eine Haute Cuisine mit einer Prise Meer. Einmal geht es dafür auch direkt ins Watt zum gemeinsamen Kochen.

München, Deutschland / 21. – 23.6.2015
Bobby Bräuer (2 Sterne) kocht nur für die Seminarteilnehmer im Käfer´schen Stammhaus, bevor er sein Wissen aus über 30 Jahren Sternegastronomie im „EssZimmer“ in den BMW-Welten weitergibt, das gerade den zweiten Stern verliehen bekommen hat.

Paris, Frankreich / 14. – 16.9.2015
Alain Ducasse ist der einzige Koch, der drei Restaurants mit je drei Sternen führt. Im September wandeln die Teilnehmer auf seinen Spuren, Kochkurs in seiner École de Cuisine und einem Dinner im Drei-Sterne Restaurant „Plaza Athénée“ inklusive. Auf ihrer kulinarischen Reise entdecken die Teilnehmer den Großmarkt Rungis und bei einer Schifffahrt auf der Seine Paris vom Wasser aus.

Bremerhaven, Deutschland / ab 21.4.2015
Abgerundet wird die Reihe mit drei thematisch unterschiedlichen Seminaren am Hauptsitz von Deutsche See. Dort zeigt Profikoch Sebastian Bruns (Silber beim Native Cooking Award 2014) den idealen Umgang mit Fisch und Meeresfrüchten – mit Besichtigung der Fischmanufaktur, Warenkunde und Inspirationen für pure, authentische und fokussierte Gerichte.

Das vollständige Seminarprogramm sowie entsprechende Anmeldeformulare stehen unter www.deutschesee.de/seminare zum Download bereit.

Johannes Storath

Johannes Storath gewinnt Chocolatier-Wettbewerb in Berlin

Zehn Chocolatiers und Pâtissiers aus Deutschland standen im Mittelpunkt der Wahl zum Chocolatier des Jahres: Johannes Storath gewann den Wettbewerb „Schokolade des Jahres aus Ecuador“, den das ecuadorianische Außenhandelsministerium ausgeschrieben hatte.

Die Cotopaxi-Praline ist die kreative Kombination aus einer Frischsahne-Canache mit Butter, Zimtblüte, Madagaskarvanille und hausgemachter Passionsfruchtmarmelade, mit der sich Johannes Storath aus der Pralinenmanufaktur Stübig im Wettbewerb „Schokolade des Jahres aus Ecuador“ behaupten konnte. Neben neun weiteren deutschen Chocolatiers und Pâtissiers folgte er der Ausschreibung des ecuadorianischen Außenhandelsministeriums und kreierte auf Basis des lateinamerikanischen Edelkakaos aus Ecuador seine eigene Schokolade in Form des Berges Cotopaxi. Als Gewinner wird Storath bei einer einwöchigen Reise nach Ecuador die Kakaoroute kennenlernen.

Zur Jury gehörten unter anderen der in Stuttgart lebende ecuadorianische Küchenchef Guillermo Miranda, der Deutsche Meister der Chocolatiers Kevin Kugel und die Food-Bloggerin Sarah Krobath. „Es war keine leichte Aufgabe, die beste Kreation unter allen Einreichungen zu küren. Alle Teilnehmer haben mit ihren Schokoladen gepunktet und gezeigt, wie vielfältig man den edlen Kakao aus Ecuador einsetzen kann“, so Jorge Jurado, der Botschafter des lateinamerikanischen Landes in Deutschland. Gemeinsam mit dem ecuadorianischen Außenhandelsministerium und ProEcuador rief er den Wettbewerb ins Leben, für den Chocolatiers mit Schokoladenkuvertüre, Kakaobutter und -pulver aus Ecuador ihre eigene Kreation entwarfen und einreichten.

„Ecuador ist der international größte Produzent von Edelkakao und Deutschland gehört zu den stärksten Abnehmern. Deshalb ist es für uns eine Herzensangelegenheit, uns intensiv mit deutschen Profis und Händlern auszutauschen“, so Jurado. Daher fand die Wahl des besten Chocolatiers in Berlin im Rahmen einer exklusiven Fachmesse statt. Unter dem Motto „Ecuador: Herkunft der besten Schokolade“ stellten ecuadorianische Händler und Importeure die vielseitig einsetzbaren Schokoladenprodukte des Edelkakaos vor, informative Vorträge, Diskussionsrunden und die Premiere des Dokumentarfilms „Die Kakaoroute“ rundeten das Event ab. Unter den rund 80 Gästen befanden sich Händler, Chocolatiers, Pâtissiers, Köche und Pressevertreter.

Gault Millau Weinguide 2015 Österreich

Bereits zum 27. Mal erscheint der Gault Millau Weinguide – zum ersten Mal von der Sommelière und Weinakademikerin Petra Bader als Chefredakteurin geleitet. Seit mehr als 15 Jahren ist sie fester Teil der Verkostungsjury und somit bestens mit der langen Tradition des Guides vertraut. In der aktuellen Ausgabe wird erstmals der Bedeutung des biologischen Weinbaus Rechnung getragen: Es werden jene Winzer entsprechend gekennzeichnet, die organisch-biologisch oder nach biodynamischen Grundsätzen wirtschaften.

Das bewährte System der Blindverkostung, in dem Petra Bader jeweils mit zwei wechselnden Mitgliedern aus der hochkompetenten Jury die Weine probiert und benotet, bleibt erhalten. Aus den drei Meinungen entsteht ein harmonischer und sicherlich auch repräsentativer Durchschnittswert. Wir gehen dabei stets in großer Wertschätzung für die mühevolle Arbeit des Winzers vor. Nach wie vor bekennen wir uns aber zur durchaus kritischen Bewertung. Denn nur so ist die Differenzierung der verschiedenen Weinqualitäten wirklich nachvollziehen.

Von mehr als 300 Weingüter konnte das Verkostungsteam aus dem überaus spannenden Jahrgang 2013 viel Außergewöhnliches verkosten. Bei den Veltlinern gefiel besonders die straffe Struktur, die Rieslinge strahlten mit einer glasklaren Brillanz und mit typischen Steinobstnoten. Die Sorten Weißburgunder und Sauvignon Blanc gerieten in der Regel nicht zu üppig sondern vielmehr sympathisch elegant und mit präziser Frucht. Beim Rotwein spiegelt moderater Alkohol und deutliche Frucht das Weinjahr 2013. Das viel zitierte große Lob für den Jahrgang 2012 hat sich nach den Verkostungen der weißen und roten Reserven mehr als bestätigt.

Außerdem ehren wir heuer erstmals, zusätzlich zum Wein des Jahres, der in den vergangenen Jahren bereits im Fokus stand, Persönlichkeiten in sechs weiteren wichtigen Kategorien. Weine und Menschen, die uns im Laufe des Jahres besonders aufgefallen sind und die uns weit über das übliche Maß hinaus beeindruckt und fasziniert haben.
In der Königsdisziplin „Wein des Jahres“ wird heuer F. X. Pichler mit seinem 2013 Riesling Unendlich Smaragd ausgezeichnet.
Daneben vergeben wir ab diesem Jahr zusätzlich Weinpreise in sechs weiteren Kategorien:
• die „Weinkarte des Jahres“, geht an Josef Floh vom gleichnamigen Restaurant Floh in Niederösterreich
• der „Sommelier des Jahres“, ist Alexander Kolbinger vom 4-Hauben-Restaurant Obauer in Salzburg
• der „Ausnahmewinzer des Jahres“, kommt aus dem Burgenland und heißt Michael Wenzel
• die „Entdeckung des Jahres“ geht an Johannes Zillinger aus dem Weinviertel
• die „Kollektion des Jahres“ führt Franz R. Weninger aus dem Burgenland
• mit der Auszeichnung „Alternativer Wein des Jahres“ wird der 2012 Lysegrøn aus dem
Hause Franz Strohmeier in der Steiermark geehrt.

WEIN DES JAHRES
2013 Riesling Unendlich Smaragd
F. X. Pichler
Oberloiben 57, 3601 Dürnstein, Wachau, weingut@fx-pichler.at, Tel.: 0 27 32/85 3 75
Er ist ein wahrhaft großer Wein – der Unendlich 2013. Seit dem ersten beeindruckenden Jahrgang 1998 gilt er mit seinem markanten Erscheinungsbild als das Maß der heimischen Rieslinge. Das Etikett schmückt das Bühnenbild zu Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ – dargestellt als Sternenhimmel auf blauem Grund – Karl Friedrich Schinkels Symbol für die kosmische Unendlichkeit. Der 2013er besticht besonders durch seine enorme Dynamik. Im Duft rauchig geprägt, atemberaubend komplex mit reifer Zitrusfrucht und Anklängen von Weingartenpfirsich zieht er sich sehr engmaschig und druckvoll über den Gaumen. Das Schöne dabei: Er bleibt doch immer in einer geradezu subtilen Leichtigkeit. Dass der Nachhall unendlich ist, versteht sich bei diesem Wein fast von selbst. Ein wahrer Meditations-Riesling und ein Meisterstück von Lukas Pichler. Der ruhige und überlegte Winzer scheint ganz angekommen zu sein. Die stilistische Linie, die sein Vater über die Jahre geprägt hat, führt er mit Perfektion weiter. Seine eigene Handschrift wird Jahr für Jahr deutlicher spürbar. Die zeigt sich in einer Spur weniger Botrytis, einem Tick reduzierteren Alkohol und gleichzeitig mit enorm großer Brillanz und Eleganz.
F. X. Pichler über die Auszeichnung:
Wenn man mit Hingabe große Weine vinifiziert, und diese auch so verstanden werden, freut‘ mich das „unendlich!“

ALTERNATIVER WEIN DES JAHRES
2012 Lysegrøn
Franz Strohmeier, Lestein 148, 8511 St. Stefan ob Stainz, Weststeiermark; office@strohmeier.at, Tel.: 0676/38 32 430
Manche Dinge passieren in aller Stille, fast im Verborgenen, aber in einer geradezu logischen Konsequenz.Franz Strohmeier, sensibler und überaus besonnenerWinzer aus dem weststeirischen St. Stefan ob Stainz,hat seine Kollektion über die Jahre hinweg mit einemganz eigenen Stil geprägt. Schon immer waren die Weine außergewöhnlich, doch gewannen sie im Laufe der Jahre mehr und mehr an Tiefe und Aussage, je großzügiger er ihnen Raum und Zeit für die eigene Entwicklung zugestand. Dazu braucht es natürlich einen Winzer wie Strohmeier, der ausreichend Geduld und Einfühlungsvermögen hat. Seine Weine aus der Serie „Trauben, Liebe & Zeit“ verkörpern das am eindrücklichsten. Sie sind naturbelassen und dürfen sich im großen
Holzfass ohne Zusätze und Schwefel sowie ohne Filtration entwickeln. Für ihren Genuss sollte man sich Zeit nehmen. Unser alternativer Wein des Jahres, der Lysegrøn 2012 aus der Sorte Weißburgunder, öffnet sich am besten durch Dekantieren und bei einer Trinktemperatur von rund 14 Grad. Mit großer Spannung, energiereicher Säure und mit einer sich ständig im Glas verändernden Frucht ist er ein faszinierendes Beispiel eines sogenannten langsamen Weines.
Franz Strohmeier über die Auszeichnung:
„Herzlichen Dank für diese Auszeichnung, die eine Bestätigung für unsere urwüchsigen Weingärten ist. Es ist auch ein schöner Ansporn, den absolut naturbelassenen Weinausbau weiter zu pflegen.“

KOLLEKTION DES JAHRES
Franz R. Weninger
Florianigasse 11, 7312 Horitschon, Mittelburgenland, weingut@weninger.com – 0 26 10/42 1 65
Die Weningers zeigen mit ihrer brillanten Kollektion einmal mehr, woran man sich in Österreich in Sachen Blaufränkisch orientieren darf. Wichtiger Erfolgsfaktor ist die Familie: Franz und Martina haben aus dem ehemals sieben Hektar großen Betrieb mit Gespür und Fleiß ein respektables Lebenswerk geschaffen. 28 Hektar im ungarischen Balf sowie 22 in Horitschon sind es heute. Mit Franz Reinhard ist nun die nächste visionäre Generation am Werk. Der Bio-Weinbau bildet hier die Grundlage für alles, denn nur intakte Natur kann den Charakter der einzelnen Lagen widerspiegeln. Allen voran steht der Dürrau mit seinem tiefgrün- digen und eisenhaltigen Lehm und den alten Rebstöcken. Von dort kommen stets Weine, welche die Essenz in Weningers Keller darstellen. Auch der kühle und fordernde Kalkofen, das Kirchholz mit seinem saftigen Fruchtausdruck oder der Hochäcker mit dem perfekten Blaufränkischterroir zählen zu den Perlen. Der Weingarten Steiner in Balf war der Grund für den Start des Projekts in Ungarn und unterstreicht seine Bedeutung heute durch einen enorm strukturierten Wein. Der dritte, flächenmäßig kleine Nebenschauplatz ist die südburgenländische Riede Saybrit
z am Eisenberg. Ein Weingarten, der jährlich den mineralischen Typ Blaufränkisch zur anbetungswürdigen Kollektion beisteuert.
Franz Reinhard Weninger über die Auszeichnung:
„Die Auszeichnung „Kollektion des Jahres“ bereits für meinen zweiten Wein-Jahrgang in Horitschon zu bekommen, freut mich sehr. Denn so wie ich bei jedem einzelnen Wein auf der Suche nach Harmonie bin, muss auch mein Portfolio ein stimmiges Gesamtbild ergeben.“

AUSNAHMEWINZER DES JAHRES
Michael Wenzel
Hauptstraße 29, 7071 Rust, Neusiedlersee-Hügelland, office@michaelwenzel.at – 0 26 85/287
Michael Wenzel ist unser „Ausnahmewinzer des Jahres“. Das vor allem, weil er über die Jahre stets seinen ganz eigenen Weg gegangen ist, unbeeinflusst von jeglichen Moden und Strömungen. Er schreibt lieber seine persönliche Geschichte als zu kopieren. Und: Er hat im Laufe der Zeit zu einem stilsicheren und selbstbewussten Profil gefunden, geprägt vom ehrlichen Wein, der Zeit braucht. Er ist überzeugt, dass jeder, der seine Arbeit gut machen möchte, raus muss. Reisen, die Welt sehen und mit Ideen und Energie nach Hause kommen. Zum richtigen Zeitpunkt hat er von seinem Vater Robert das Weingut in 13. Generation übernommen. Ruster Ausbruch war immer das große Thema im Betrieb. Der Name Wenzel steht dabei für absolute Topqualität, und das schon lange Zeit. Michael setzt auf altbewährte Methoden wie Dichtbepflanzung und ökologische Bewirtschaftung. Für ihn ist der Mensch hinter dem Wein weit wichtiger als jede Technologie. In seiner Weinserie ist der sanfte, sensible und trotzdem starke Charakter des Winzers zu spüren. Sein Herz schlägt besonders für die Rebsorte Furmint. Garten Eden und Vogelsang sind wahre Schmuckstücke aus der fast in Vergessenheit geratenen Sorte. Tiefgründigkeit ist das Prägende in seinen Rotweinen.
Michael Wenzel über die Auszeichnung:
„Mich freut diese Auszeichnung außerordentlich, zumal die Hälfte meiner eingereichten Weine aus der legendären Furmint-Traube stammt. Somit betrachte ich diesen Award auch als Würdigung der Furmint-Rebe und Bestätigung des großen Potentials für autochthone Rebsorten in Österreich.“

ENTDECKUNG DES JAHRES
Johannes Zillinger
Landstraße 70, 2245 Velm-Götzendorf, Weinviertel, office@zillinger.at – 0676/63 57 881
Die Weine von Johannes Zillinger zeigen die ganze schöpferische Kraft ihres jungen Winzers, unsere Entdeckung des Jahres. Seine naturbelassene und sehr spannungsreiche Serie konnte uns mit ihrer Präsenz und Ausdruckskraft in der Blindverkostung restlos überzeugen. 2012 hat der Weinviertler den seit 30 Jahren biologisch bewirtschafteten Betrieb von seinem Vater Hans komplett in Eigenregie übernommen. In einer sanften Hofübergabe seit dem Jahr 2000 konnte er Schritt für Schritt in seine Aufgabe hineinwachsen. Zillingers Grundsatz ist vitales, gesundes Traubengut, das streng selektioniert wird. Deshalb kommt er im Keller mit einem recht minimalistischen Prinzip aus. Gekeltert werden drei Weinlinien: „Velue“, der alte Name des Ortes Velm, steht für trinkfreudige und frische Weine. Für die „Reflexion“ werden Lagenweine meist im Edel- stahl ausgebaut und anschließend mit in der
Amphore Maischevergorenem rückverschnitten. So entstehen Weine mit viel Rückgrat und Dichte, die kaum Schwefel brauchen. Als „Numen“ wird das metaphysische Wir- ken bezeichnet, das der Mensch nicht beeinflussen kann. Für die „Numen“-Serie greift Zillinger im Keller kaum ein. Die Weine reifen in 500 bis 700 Liter fassenden Akazienfässern. Der Grüne Veltliner, Riesling und Fumé Blanc aus dieser Linie sind Weine zum Niederknien.
Johannes Zillinger über die Auszeichnung:
„Ich freue mich über diese großartige Auszeichnung, sie bestätigt meinen Weg der Individualität und Eigenständigkeit. Sie ist in einem extrem schwierigen Jahr wie 2014 ein zusätzlicher Ansporn diesen Weg konsequent weiter zu gehen.“

SOMMELIER DES JAHRES
Alexander Koblinger, Restaurant Obauer
Markt 46, 5450 Werfen, ok@obauer.com – 0 64 68/52 1 20
Alexander Koblinger hat alles, was ein guter Sommelier braucht: die Kompetenz in allen fachlichen Belangen, die Sensibilität für die Bedürfnisse und Wünsche seiner Gäste, den Ehrgeiz für stete berufliche Weiterentwicklung, das Organisationstalent für den Aufbau eines idealen Restaurantweinkellers sowie das Charisma und den subtilen Charme eines Weinmenschen, der seinen Beruf wirklich liebt, ohne sich selbst zu weit in den Vordergrund zu stellen. Seit 2005 ist der gebürtige Oberösterreicher als Chef- Sommelier in Diensten der Brüder Obauer in Werfen. Über die Jahre hinweg ist er mit ihnen und ihrem authentischen Küchenstil zusammengewachsen. Kongenial dazu kann er aus einem Keller mit bestens gereiften Topweinen der wichtigsten Produzenten schöpfen. Koblingers Kombinationen von Wein und Speise sind stets punktgenau stimmig, oft spannend, manchmal überraschend, aber auf jeden Fall aufs Genussvollste ausgelegt. Der Gast fühlt sich bei ihm immer in besten Händen. 2011 erhielt Koblinger den begehrten Titel des „Master Sommeliers“, für den er einen intensiven Prozess an Kursen und Prüfungen in London durchlaufen hatte. Gut 200 Sommeliers dürfen diesen Titel weltweit tragen, im deutschsprachigen Raum sind es nur vier, in Österreich ist Koblinger der einzige.
Alexander Koblinger über die Auszeichnung:
„Es freut mich riesig, dass mit der Auszeichnung zum Sommelier des Jahres 2014 durch Gault Millau meine Leidenschaft für Wein so eindrucksvoll gewürdigt wird. Ein großartiges Highlight in meiner Karriere, das mir zeigt, dass ich mit meiner Arbeit auf dem richtigen Weg bin.“

WEINKARTE DES JAHRES
Restaurant Floh
Tullner Straße 1, 3425 Langenlebarn, floh@derfloh.at, Tel.: 0 22 72/62 8 09
Der Floh in Langenlebarn ist seit vielen Jahren „die“ Pilgerstätte für Weinenthusiasten, für viele gilt das sympathische Wirtshaus sogar als bestes kulinarisches Gesamtpaket. Wichtiger Teil dieses Pakets ist die außergewöhnliche Weinkarte. Mit einem Umfang von weit über 2000 Positionen sucht sie weit und breit ihresgleichen, daneben wird preislich äußerst fair kalkuliert. An Tiefe und Qualität der Auswahl ist sie kaum zu toppen. Hier findet der Gast nicht nur das wirklich Beste aus Österreich – alle Winzer von Rang sind mit ihren besten Lagen und erfreulicherweise meist auch in reiferen Jahrgängen aufgelistet. Frank- reich, speziell das Burgund und die Weine von der Rhône, sind Josef Floh daneben ein wichtiges Anliegen. Große Inspiration dafür fand er bei seinem ehemaligen Mentor, dem legendären Rudi Kellner vom Altwienerhof. Floh hat ihn auf Weinreisen nach Frankreich begleitet. Dabei wurde die Leidenschaft für das wichtige Thema entfacht. Übrigens: Wer sich vor seinem Besuch beim Floh in die Auswahl einlesen möchte, kann das auf der Homepage in der Weindatenbank tun. Ein toller Service für alle Weinfreaks, die sich bei Tisch mehr der Gesellschaft der Gäste als der Auswahl der richtigen Flasche aus dem gewaltigen Sortiment widmen wollen.
Josef Floh über die Auszeichnung:
„Dass wir diesen Preis bekommen, ist ja schon eine Ehre. Dass wir ihn bei seiner ersten Verleihung bekommen, ist sozusagen eine Ehren-Magnum. Danke! Wir möchten diesen Preis dem großen Floh- Mentor Rudi Kellner widmen, der nicht nur in der Küche ein großer Pionier war, sondern der
seinerzeit dem jungen Bürscherl aus Langenlebarn sehr viel über Wein beigebracht hat. Und eine Begeisterung und Faszination geweckt hat, die heute noch besteht – und die das Rückgrat dieser Weinkarte ist.“

Fjordforelle

Der vielseitig Nordic Cuisine-Fisch in Aktion bei Koch- und Denkfabrik CookTank Nord „Nordisch by Nature“ mit Spitzenköchen

Viele Sterne, ein Motto, beeindruckend kreative Kochumsetzungen. Die renommierten Chefs von Nord- bis Ostsee setzten sich anlässlich der Koch- und Denkfabrik CookTank Nord des Portals Sternefresser.de mit dem Thema „Nordisch by Nature“ auseinander und präsentierten, bestaunten und besprachen in konstruktiver Runde gemeinsam mit Genuss-Journalisten ihre persönlichen Kreationen. Zum Beispiel Gerichte, die den Anspruch haben, gleichermaßen Komponenten oder Aromen von Dessert und Hauptgang zu verwenden. Oder ein Rezept, das einen Drink-Klassiker wie Gin Tonic auf den Teller bringt. Eine Kreation, die auf dem Teller matt-pastellgrün anmutet, oder ein fast veganer Ansatz. Acht Köche mit ein bis drei Sternen und drei Wildcard-Gewinner interpretierten so jeder auf seine individuelle Weise, ihre Vorstellung: von einem Gericht, das die Prinzipien der Nordischen Küche und den Kreislauf der Natur berücksichtigt. Partner des CookTank Nord, das Norwegian Seafood Council (NSC) und Marketingorganisation auch für die vielseitige Fjordforelle, hatte das Motto angeregt. Denn dieser feine Fisch gilt unter Köchen als Basis für kreative Speisen von kalt bis heiß und ist ein typischer Akteur der nordischen Küche.

Als Kollegen begrüßte Gastgeber Christoph Rüffer im Haerlin die Sterneköche Johannes King (Söl’ring Hof) Sebastian Zier (La Mer) und Jens Rittmeyer (KAI3) von der Insel Sylt, Kevin Fehling (La Belle Epoque in Travemünde), Robert Stolz (Stolz in Plön), Ralf Haug (Freustil im Ostseebad Binz) sowie Christian Richter (Perior im ostfriesischen Leer), die untereinander und mit den eingeladenen Genuss-Redakteuren ins Gespräch kamen.

Bloß nicht anbraten!
Beim CookTank Nord verrieten die Sterneköche ihr „Lieblingsgericht“ mit der Fjordforelle. Zum Beispiel mag Robert Stolz sie „am liebsten leicht geräuchert und mit brauner Butter bestrichen, leicht gesalzen“ oder Sebastian Zier „unbedingt konfiert“, Christian Richter „ganz roh“ und CookTank-Gastgeber Rüffer „geräuchert mit Wacholderholz und warm serviert“. „Bloß nicht braten“, so die einstimmige Meinung. Christoph Rüffer: „Die Fjordforelle ist dankbar für jede Verarbeitung und deshalb geeignet für die kreative Küche. Bei der Auswahl der Zutaten ist natürlich nachhaltige Herkunft sehr wichtig. Und norwegische Produkte stehen dabei für hohe Qualität.“ Noch ein Tipp für den Einkauf von Zutaten, wenn es schon um „Nordisch by Nature“ geht? Rittmeyer: „Vor der Haustür schauen! Man muss nicht von überall auf der Welt seine Zutaten kaufen. Wir beziehen unsere Produkte nur aus Norddeutschland und nordischen Ländern wie zum Beispiel auch Norwegen.“ Passend dazu ergänzt Stolz: „Entbehrung macht kreativ. Hat man immer alle Zutaten zur Auswahl, braucht es keine Kreativität.“

Gefragt, was zur Fjordforelle wie Deckel auf Topf passt, kombinierte Jens Rittmeyer Stachelbeere, Pilzsud und Fichtenöl. Untrennbar zusammen gehört für Christoph Rüffer Fjordforelle und Meerrettich, für Sebastian Zier Fjordforelle und Rucola Perlgraupen. Johannes King zeigte sich beim wissenschaftlichen Vortrag über die Fjordforelle von Dr. Matthias Keller, Geschäftsführer des Bundesmarktverbands der deutschen Fischwirtschaft, als Fan der Aquakultur: „Wir brauchen nachhaltig produzierte Lebensmittel aus dem Meer für die wachsende Weltbevölkerung. Auch hier ist es gut, wenn die Fischzucht im Kreislauf der Natur stattfinden kann.“ Für alle, die
nicht beim CookTank dabei waren und Interesse haben mit der Fjordforelle zu arbeiten, filetierte der Sous-Chef von Johannes King, Jan-Philipp Berner, die Fjordforelle vor laufender Kamera. Johannes King erläuterte dazu, was speziell diesen Fisch ausmacht: „Besonders ist bei der Fjordforelle ihre orange-rote Farbe, das feine feste Fleisch und ihre Vielseitigkeit – ihre variantenreiche Verarbeitung, ob pochiert, mariniert oder roh. Der besondere Geschmack und die feine Struktur des Fleischs sind perfekt für Rohfischgerichte geeignet, was nicht heißt, dass sie nicht auch zu kreativen Zubereitungsarten ‚hot’ inspiriert. Die norwegische Fjordforelle weist außerdem einen niedrigeren Fettgehalt auf als die meisten anderen Forellenarten.“ Der Film steht ab Mitte Oktober auf der Webseite www.fischausnorwegen.de bereit.

Der jüngste CookTank war die achte Veranstaltung von Sternefresser.de und mit dem Event mit der Fjordforelle zum ersten Mal in der Hansestadt zu Gast.