Jérôme Banctel

von Bernhard Steinmann

„Wir kommen gerade aus Paris“. Ein Satz, der merkwürdige Reaktionen auslöst. Grundsätzlich habe ich nämlich nach diesem Satz eine Redepause. Denn mein Gegenüber beginnt sofort mit Erzählungen über eigene Erlebnisse in dieser wunderbaren Stadt. Hier, am PC kann mich niemand unterbrechen. Hier kann ich in die Erinnerungen eintauchen, schreiben und Erlebtes noch einmal erleben. Hier kann ich in Ruhe meine kulinarischen Eindrücke sortieren und mit Ihnen teilen.

Etwa 12,4 Millionen Menschen leben in der Pariser Metropolregion. Im Stadtgebiet, welches knapp 12 % der Fläche Berlins entspricht, ca. 2,2 Millionen.

In Paris gibt es derzeit 67 mit einem Michelinstern ausgezeichnete Restaurants.
14 erhielten zuletzt zwei Sterne und 10 Restaurants werben mit drei Michelinsternen. Welch eine Auswahl. Natürlich dominiert die französische Klassik. Deshalb bin ich auch hier. Die Franzosen sind Kochkünstler, lieben das ehrliche Handwerk und neigen weniger zu avantgardistischem Unfug. Dennoch kommt keine Langeweile auf. Die französische Klassik als Grundlage bietet eine äußert große Spielwiese. Untrennbar verbunden scheint dies allerdings mit der starken Neigung, Preise nach oben zu schrauben. Nirgendwo ist daher die Damenkarte so oft präsent wie in Paris. Madame soll sich schließlich nicht erschrecken, wenn mal 160 € für ein Gericht aufgerufen werden.

Dieser Bericht ist der Anfang einer Serie, mit der ich Ihnen unterschiedliche Schwerpunktsetzungen von Spitzenköchen näherbringen möchte. Ausgewählt habe ich ausschließlich Sternerestaurants mit zwei oder drei Michelinsternen. Die bereits auf meinem Blog vorgestellten Restaurants werden hierbei keine Doppelung erfahren.
Ich berichte hier stets über das Dinner. „Mittagessen? Nur Flaschen essen zu Mittag!“ lästert Michael Douglas als Gordon Gekko in „Wall Street“. So böse möchte ich nicht verstanden werden, doch bevorzuge ich eindeutig den Abend. Abgespeckte Lunchmenüs sind, meiner Meinung nach, so etwas wie ein Kinderteller für Erwachsene.

Unser erstes Ziel liegt im Herzen von Paris. Dieses schlägt, nach meinem Empfinden, zwischen Rue de Faubourg Saint-Honoré und Champs-Elysées. An der Avenue Gabriel befindet sich das La Réserve Paris – Hotel und Spa mit dem Gourmetrestaurant Le Gabriel. Jérôme Banctel zeichnet dort für eine zeitgenössische französische Küche verantwortlich. Banctel hat der Küche zuletzt zu zwei Michelinsternen verholfen. Für uns Anlass genug, etwas genauer hinzuschauen.

Jérôme Banctel ist in Rennes geboren und besuchte mit 16 Jahren die Hotelfachschule Notre Dame Saint-Meen-le-Grand. Es folgten mehrere Stationen in unterschiedlichen Restaurants und schließlich der Militärdienst. Nach weiteren, eher weniger bedeutenden Stationen, entschied er sich für ein Engagement im Gourmet-Restaurant des Hotel de Crillon, unweit seines jetzigen Arbeitsplatzes. Es folgten die für ihn entscheidenden acht Jahre bei Bernard Pacaud, wo er als Sous-Chef im L’Ambroisie entscheidend am Erfolg des Restaurants beteiligt war. Ebenso prägend dürften die Erfahrungen bei Alain Senderens im Lucas Carton gewesen sein.

Die Küchengrüße sind, wie soll ich sagen, gelungen. Nicht besonders herausfordernd. Am ehesten  Beachtung findet der Kingcrab mit Matchatee und Ingwergelee. Für das Menü werden derzeit 220 € aufgerufen.

Le „Paris Crème“, oeuf miso, truffes Melanosporum

Ich habe diesen Gang auf Facebook wegen des deutlichen Pilzgeschmackes „Mushroomburger“ genannt. Sechs verschiedene Teile sind aufeinandergeschichtet.
Aromatisch und texturell sehr abwechslungsreich.
Verschiedene Texturen scheinen mir ohnehin das Thema Banctels zu sein.

Saumon de Norvège, raviole d’aubergine fumée, citron

Leichte Säurenoten begleiten den Lachs, ein besonders gutes Produkt, perfekt begleitet von einer geräucherten Auberginenmousse.
Das insgesamt leichte und aromatisch ansprechende Gericht rechtfertigt allerdings keine weiteren Lobeshymnen. Gutes Handwerk, gute Idee, mehr nicht.

Cœur d’artichaut « Macau » en impression de sakura et coriandre fraîche

Diese Kreation allerdings, verdient nicht nur ungeteilte Aufmerksamkeit, sondern auch höchstes Lob. Banctel  hat sich hier an der Artischocke abgearbeitet und diese in verschiedenen Texturen präsentiert. Crème, Püree, Sauce, frittiertes Stroh,
tolle Geschmackserlebnisse. Die Anleihe einer „Kirschblüten-Impression“ erhöht die Bedeutung des Gerichtes.

Homard bleu roti, carotte aux sucs d´orange et baies roses

Nicht nur schön anzusehen. Erneut müssen verschiedene Texturen herhalten. Der Meeresbewohner wird frittiert und „natur“ angeboten. Süße Karottennoten opponieren gegen die Ingwerbeigabe. Gelungen.

Cabillaud de ligne, curry et riz japonais, avocat bio

Der Kabeljau kommt in dieser Zusammensetzung seit 15 Jahren auf den Tisch bei Jérôme Banctel. Besonders erwähnenswert bei diesem Signature-dish ist die Sauce, in der mindestens 20 Gewürze verarbeitet werden.

Pigeon de Vendée, cacao, tagliatelle se sarrasin

Sehr schmackhaft. Die bei mir unbeliebte Taube kann auch mit Kakaonudeln als Beigabe bei mir nicht punkten.
Objektiver ausgedrückt: Ein gelungenes Gericht, handwerklich tadellos und geschmacklich interessant.

Grain de café meringué, crème glacée au sirop de merisier

Baiser, einer riesigen Kaffeebohne nachempfunden, mit Vanilleeis und Sirup. Tolle Idee.

L´Abricot mousse blanc sésame, chocolat blanc, sablé breton sésame, sorbet abricot, abriot confit et lavande

Wein und Service:

2014er Chassagne-Montrachet, Morgeot, Premier Cru, Lucien Muzard & Fils
2010er Les Bastides d´Alquier, Faugèress

Die Weine habe ich selbst ausgesucht und kann daher niemanden verantwortlich machen. Müsste ich bei diesen guten Tropfen allerdings auch nicht.

Wie so oft, waren wir die ersten Gäste im Restaurant und hatten die volle Aufmerksamkeit eines acht-köpfigen Serviceteams. Zum guten Essen kamen interessante und vergnügliche Gespräche.

FAZIT:

Jérôme Banctel hat uns mehr als zufriedenstellend aufgetischt. Gute Produktqualität, hochinteressante Geschmacksbilder und viel handwerkliches Geschick sind gute Vorraussetzungen für ein hervorragendes Menü.
Alle Teile des Menüs sind gut, keines fällt ab, der Gang mit den Artischocken ist das Highlight und bleibt nachhaltig in Erinnerung.

Die Servicecrew zeigte sich über das Erringen des zweiten Michelinsternes überglücklich. Allein die Hoffnungen auf einen dritten Stern vermag ich nicht zu teilen.

Falls Sie an den Fotos Interesse zeigen, lade ich Sie auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de ein.

Welcher Wein passt am besten zu Parmigiano Reggiano

Sagen Sie mal, Herr Sommelier: Welcher Wein passt am besten zu Parmigiano Reggiano?

Käse & Wein gehören zusammen wie Salz & Pfeffer oder Brot & Butter. Aber nicht jeder Wein passt zu jedem Käse, der je nach Reifegrad unterschiedliche Aromen erfordert. Parmigiano Reggiano hat ein Reifespektrum von mindestens 12 Monaten bis hin zu 72 Monaten und mehr und variiert dadurch in Geschmack, Konsistenz und Geruch. Bei der richtigen Weinbegleitung kommt es deshalb auf feine Nuancen an, die ein geschulter Sommelier schmecken und erklären kann. Deshalb befragt Parmigiano Reggiano fünf ausgewählte Sommeliers, die ihre ganz persönliche Weinempfehlung zu Parmesan geben.

Im zweiten Teil der Serie verrät Jérôme Pourchère, Maître im Drei-Sterne-Restaurant Gästehaus Erfort in Saarbrücken, seine persönlichen Empfehlungen zum Thema Wein und Parmesan. Der gebürtige Südfranzose ist seit 2002 Klaus Erforts erster Mann im Service und mit seinem unverwechselbaren Esprit fester und unverzichtbarer Bestandteil des Drei-Sterne-Teams. Pourchère wurde 2015 vom Feinschmecker als „Gastgeber mit Charme“ ausgezeichnet und steht wie kein anderer für unaufdringliche Gastfreundschaft.

Herr Pourchère, welcher Wein passt am besten zu mittelgereiftem, also etwa 24 Monate altem Parmesan?
Sowohl Rot- als auch Weißweine sind ideale Begleiter eines mittelreifen Parmesans. Wer Weißwein bevorzugt, sollte einen kräftigen, opulenten Chardonnay im Alter von sechs bis sieben Jahren wählen, etwa einen Meursault Premier Cru, Jahrgang 2008. Allen Rotwein-Fans empfehle ich einen kräftigen im Barrique ausgebauten Italiener mit viel Frucht und dezenten Barrique-Tönen, etwa einen Barolo oder einen Sangiovese. Alternativ passen auch Weine aus dem südlichen Rhonetal mit einem Grenache-Anteil.

Macht es in Bezug auf die Weinauswahl einen Unterschied, ob Parmigiano Reggiano in der Vorspeise oder im Dessert vorkommt?
In puncto Weinbegleitung sollte durchaus unterschieden werden, ob der Parmesan zur Vorspeise oder im Dessert gereicht wird. Ist er Teil der Vorspeise passen die Weinvorschläge aus Frage eins sehr gut, also ein Chardonnay oder ein im Barrique gereifter Rotwein. Ist der Parmesan im Dessert enthalten, empfehle ich eine nicht zu süße Spät- oder Auslese mit lebendiger Frucht und Säure, das kann ein Riesling oder auch eine Scheurebe sein.

Passt Parmesan auch als Apéro zu Champagner?
Parmesan und Champagner ergänzen sich hervorragend. Allerdings sollte zu jungem Parmigiano ein frischer Champagner gereicht werden, während zu einem gereiften Parmesan am besten ein opulenter Barrique-Champagner, etwa von Jacques Selosse, passt.

Wie essen Sie Parmesan am liebsten?
Zu Pasta liebe ich Parmesan in Spänen. Ich nasche aber auch ab und an gerne ein Stück Parmesan als Snack zwischendurch.

Jerome Becht

„Seehotel Whisky Trophy“ ging an Jerome Becht, Schloss Reinhartshausen Kempinkski Frankfurt – Große Resonanz beim 3. Whisky-Tasteival – Kenner und Debütanten zur Verkostung von Raritäten in der Hotelbar „Gimlet“ zu Gast

Über einen großen Besucherandrang durfte sich das Seehotel Niedernberg bei seinem Whisky-Tasteival am vergangenen Faschingswochenende freuen. Passionierte Whisky-Fans, Freunde, Kenner und Neuentdecker des angelsächsischen Nationalgetränks trafen sich bereits zum dritten Mal. Dabei durfte die hochprozentige Spezialität nicht nur getrunken werden: Zur Verkostung ausgefallener Sorten und Raritäten, die Barkeeper und leidenschaftlicher Whisky-Liebhaber Dirk Janssen zusammen mit Sponsoren nachmittags anbot, wurden auch kulinarisch-exotische Spezialitäten wie beispielsweise eine Whiskybratwurst oder eine Taliskertorte gereicht. Am Abend stand dann der ebenfalls bereits traditionelle Jungkoch-Wettbewerb um die „Seehotel Whisky Trophy“ auf dem Programm. Dazu hatte Euro-Toques Sterne-Koch und Küchenchef Joachim Elflein acht kreative Nachwuchsköche aus dem Rhein-Main-Gebiet geladen, die ihre fantasiereichen Gerichte zum Thema Whisky einer fachkundigen Jury sowie einem begeisterten Publikum zur Bewertung im Restaurant „Rivage“ präsentierten. Am Ende durfte sich Jérome Becht aus dem Schloss Reinhartshausen Kempinkski Frankfurt über die Auszeichnung freuen. „Eine rundum gelungene Veranstaltung, die sich – dank wiederholt großem Zuspruch – in den nächsten Jahren zu einem festen Termin am Faschingssamstag etablieren sollte“, freut sich Karina Kull, Marketing- und Eventmanagerin Seehotel Niedernberg im Gourmet Report Gespräch.

Britische Pub-Atmosphäre und Fachgespräche bei edlen Tropfen
Kleine kulinarische Spezialitäten aus Schottland und Irland, stimmungsvolle Gitarrenmusik und eine riesige Auswahl an Whiskys aus aller Welt – für einen Nachmittag verwandelten sich die Hotel-Bar „Gimlet“ sowie ein Veranstaltungsraum im Seehotel Niedernberg in einen britischen Pub. Barkeeper Dirk Janssen hatte alle Hände voll zu tun, seine höchst interessierten Gäste mit den edlen Tropfen zu versorgen und gleichzeitig über Herkunft, Herstellung, Destillationsverfahren, Fassreifung und Geschmacksnoten zu fachsimpeln. In seiner für ein besonders großes Angebot internationaler Whisky-Sorten bekannten Bar, beantwortete der Fachmann unzählige Fragen, bot Raritäten zu Sonderpreisen an und konnte auch den einen oder anderen „Debütanten“ überzeugen.

„Seehotel Whisky Trophy“-Sieger begeisterte Jury und Gäste
Höhepunkt beim 3. Whisky-Tasteival im Seehotel Niedernberg war der abendliche Jungkoch-Wettbewerb um die „Seehotel Whisky Trophy“. Insgesamt acht Nachwuchsköche unter 25 Jahren aus dem Rhein-Main-Gebiet waren dazu der Einladung von Euro-Toques Sterne-Koch und Küchenchef Joachim Elflein gefolgt und bewiesen mit ihren kulinarischen Kreationen rund um das Thema Whisky viel Ideenreichtum: So war die Zubereitung eines Amuse-Gueule sowie eines Hauptganges mit Whisky gefordert – Vorspeisen, Suppe und Dessert liefert die Küche des Seehotel Niedernberg. Das beeindruckende Ergebnis wurde anschließend in Form eines Banketts präsentiert und sowohl von den Gästen als auch einer fachkundigen Jury verköstigt und kritisch bewertet. „Unser Siegermenü – als Amuse-Gueule ein Duo von Wachtel, Vorspeise war ein roh marinierter Lachs, Wildkräuter und Kartoffel, als Hauptgang Donald Russel Roastbeef, Tomaten-Oliven-Brioche, Ochsenschwanzragout und Schmorgemüse von Jérôme Becht aus Frankfurt – darf durchaus als sensationell bezeichnet werden und begeisterte, trotz erheblicher Konkurrenz, durchweg“, so Elflein.

www.seehotel-niedernberg.de

Verde Valley Wine Trail, Arizona

Insgesamt gehören nun zwölf Weingüter und Probierstuben zu der Weinroute, die durch die faszinierenden Red Rocks Nordarizonas und die imposanten Canyons von Cottonwood, Jerome, Sedona, Clarkdale und Cornville führt!

Zwei neue Weinkellereien am Verde Valley Wine Trail öffnen ihre Fässer nun für Besucher. Die Weinkellerei „Burning Tree Cellars“ im Zentrum von Cottonwood stellt Boutique-Weine in limitierter Stückzahl her, die in Eichenfässern reifen. Die Probierstube der „Dionysian Cellars“ befindet sich in der historischen Minenstadt Jerome. Ausgeschenkt werden in dem 2007 gegründeten Weingut etwa Malbec, Pinot Noir, Shiraz und Chardonnay. Die Weine werden ebenfalls nur in kleinen Mengen hergestellt.

Die Weine entlang der Route wurden bereits mehrfach ausgezeichnet.

Details zur Weinroute vom Verde Valley Wine Consortium finden Sie unter www.vvwinetrail.com

Jérôme Rigaud

Im Maradiva Villas Resort auf Mauritius können Gäste sich beim Honigschleudern als Imker versuchen und mit dem ehemaligen Kreml-Koch Jérôme Rigaud kochen

Hoteleigene Bienenvölker sammeln den Nektar der unzähligen bunten Strelitzien, Malven- und Hibiskusblüten rund um das Fünf-Sterne Hotel und erzeugen das süße Gold. Gäste können den Imkern des Maradiva bei ihrer Arbeit zusehen, beim Einsammeln der Waben zur Hand gehen und sich beim Honigschleudern selbst als Imker versuchen.

Probiert wird der Maradiva-Honig dann entweder pur bei einer Honigdegustation oder in einer der Kreationen, die Chefkoch Jérôme Rigaud vorwiegend mit Zutaten aus dem Garten des Hotels, dem „Karo du Chef“, zaubert.

Wer selbst Hand anlegen und einen Blick in den mauritischen Kochtopf werfen will, hat dazu bei einem Kochkurs mit Jérôme Rigaud Gelegenheit. Dabei können Gäste dem ehemaligen Kreml-Koch über die Schulter schauen, ihm so manches kulinarische Geheimnis entlocken und Wissenswertes über die exotischen Gemüse- und Obstsorten, Gewürze und Kräuter der Insel lernen. Beim anschließenden Lunch im Garten verkosten die Hobbyköche dann das gemeinsam gezauberte Menü und erfahren, wie jede Kultur und Religion der Insel ihr Quäntchen zur vielfältigen regionalen Küche beigetragen hat. Buchungen unter www.maradiva.com oder unter +230 403 15 00.

Direkt am Indischen Ozean, am Wolmar Beach bei Flic en Flac, bietet das Maradiva Villas Resort & Spa seinen Gästen 65 elegante Villen mit Pool. Der Gast wählt zwischen drei Villentypen im Kolonialstil. Das Highlight des Maradiva ist das Ayurveda-Spa auf einer Fläche von mehr als 1.000 Quadratmetern mit diversen Pools, Hamam, Sauna, Sanarium sowie einer Beauty-Lounge.

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Jérôme Eckmeier

August-Rezept von VEBU-Chefkoch Jérôme Eckmeier
Den Sommer fleischfrei Genießen mit frischer Pasta – das ideale Gericht für laue Sommerabende.

 Jeden Monat stellt der Vegetarierbund Deutschland (VEBU) ein Rezept des veganen Spitzenkochs Jérôme Eckmeier vor. Der Trend hin zum Vegetarischen wächst immer mehr. Daher sind alle Gerichte von Jérôme Eckmeier rein pflanzlich. Eine vegetarische Ernährung beugt zahlreichen Zivilisationskrankheiten, wie Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, und erhöhten Cholesterinwerten vor. Zudem profitiert die Umwelt: Bei der Herstellung pflanzlicher Speisen gelangen deutlich weniger klimaschädliche Treibhausgase in die Atmosphäre. Auch das Leiden und Töten von Millionen von Tieren wird bei einer pflanzlichen Ernährung überflüssig. Dass vegetarisches Essen vor allem Genuss und Vitalität bedeutet, beweist Eckmeier auch heute wieder.

Sein Genießer-Rezept für den August: Spaghetti mit Rucola-Pesto an geschmorten Kirschtomaten und Haselnuss-Parmesan.

Für 4 Portionen
Zubereitungszeit ca. 35min

Zutaten:
• 500 g Spaghetti
• 200 g Rucola
• 1 Bund Basilikum
• 250 g Kirschtomaten
• 100 g Pinienkerne
• 8 EL Olivenöl
• 2 Knoblauchzehen
• Pfeffer (schwarz), Salz, eine Prise Zucker, Saft einer halben Zitrone

Zubereitung:
1. Die Spaghetti nach Anweisung in leicht gesalzenem Wasser kochen. Pinienkerne rösten (in Teflon-Bratpfanne, ohne Öl, auf mittlerer Hitze).
2. Rucola, Kirschtomaten  und Basilikum waschen. Basilikumblätter abzupfen. Rucola mit einer Schere grob schneiden. Alles in eine Schüssel geben. Knoblauch schälen und eine Zehe mit hineingeben. Eine Handvoll Pinienkerne für die Dekoration zur Seite legen. Den Rest der Pinienkerne zu Rucola und Basilikum geben.
3. Alles mit einem Stabmixer oder einer leistungsstarken Küchenmaschine pürieren. Mit 1/4 TL Salz, schwarzen Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken und 6 EL Olivenöl dazugeben.
4. Alles gut mischen und in eine Pfanne geben und kurz erhitzen. Die Spaghetti kurz abtropfen lassen und in die Pfanne geben. Kurz durchschwenken.
5. In einer anderen Pfanne Kirschtomaten in 2 EL Olivenöl und einer Knoblauchzehe scharf anbraten und mit Salz und Pfeffer (schwarz) abschmecken.
6. Spaghetti mittig auf einem Teller anrichten und die Kirschtomaten darüber geben. Mit Pinienkernen dekorieren.

Haselnuss-„Parmesan“

Zutaten:
• 100 g Haselnüsse
• 6 EL  Edel- Hefeflocken
• 3 EL Paniermehl
• Salz, Pfeffer (weiß), Basilikum (getrocknet), Oregano (getrocknet), Knoblauch (getrocknet)

Zubereitung:
1. Alle Zutaten in einen in einen Mixer geben und zerkleinern.
2. Mit Salz, Pfeffer (weiß), Basilikum (getrocknet), Oregano (getrocknet) Knoblauch (getrocknet) pikant abschmecken.
3. Der Haselnuss-Parmesan hält sich in einer Dose verschlossen und dunkel gelagert, mehrere Wochen.

Profi Tipp von Jérôme Eckmeier:
Rucola hat einen hohen Gehalt an Glucosinolaten, Beta-Carotin, Jod und Folsäure. Damit der Rucola länger haltbar bleibt, einfach mit einem feuchten Tuch abdecken und in den Kühlschrank stellen.

Seit Januar 2012 veröffentlicht der Vegetarierbund (VEBU) in Kooperation mit VEBU-Chefkoch Jérôme Eckmeier jeden Monat ein neues, vegetarisches Rezept. Alle Gerichte sind rein pflanzlich, einfach in der Zubereitung und vielfältig einsetzbar. Die monatlich erscheinenden Rezepte eignen sich auch hervorragend zum Sammeln.

Jérôme Eckmeier ist gelernter Koch, Küchenmeister und staatlich geprüfter Lebensmitteltechniker. Er hat bereits für zahlreiche renommierte Restaurants gekocht, unter anderem in Frankreich, Österreich und England. Seine Gerichte werden alle aus regionalen und biologischen Produkten frisch gefertigt. Auf künstliche Geschmacksstoffe sowie Aromastoffe wird verzichtet. Sein Motto: „Kochen ist sehr viel mehr als pure Nahrungszubereitung. Es verkörpert Leidenschaft, bewusstes Leben, gehobene Lebenskultur und gemeinsames Erleben.“

Jérôme Rigaud

Internationale kulinarische Erlebnisse im Maradiva Villas Resort & Spa: Der Franzose Jérôme Rigaud ist neuer Chefkoch im Maradiva Villas Resort & Spa auf Mauritius. Rigaud erwarb seine Fertigkeiten bei Gourmetkoch und „Koch des Jahrhunderts“ Joël Robuchon und war anschließend unter Michel Troisgros im mit drei Michelin Sternen ausgezeichneten Restaurant „Maison Troisgrois“ im französischen Roanne tätig.

2008 wechselte Rigaud als Chefkoch in den Moskauer Kreml, wo er nicht nur die Leibgerichte der russischen Präsidenten Putin und Medvedev zauberte, sondern auch zahlreiche Staatsmänner, gekrönte Häupter und prominente Gäste aus aller Welt kulinarisch verwöhnte. Diese internationale Erfahrung bringt Rigaud mit ins Maradiva, wo er die Melange aus kreolischer, asiatischer und indischer Küche, für die das Resort bekannt ist, um feine französische Nuancen ergänzt. So schafft der Franzose ganz neue, kulinarische Kunstwerke, für die er regionale Zutaten verwendet, die zum Teil im Maradiva selbst angebaut werden. Die Gäste des Fünf-Sterne-Hotels genießen Rigauds Gourmetküche entweder mit Blick aufs Meer auf der Terrasse des Coast2Coast Restaurants oder beim In-Villa-Dining in der Privatsphäre ihrer eigenen Luxusvilla.

Weitere Informationen und Buchung unter www.maradiva.com oder telefonisch unter +230 403 15 00.

Rezept: Möhren-Spaghetti mit Chili-Vanillesoße

Dieses Rezept präsentiert Ihnen VEBU-Chefkoch Jérôme Eckmeier, der auf der VeggieWold für Sie gekocht hat.

Für 4 Personen

Zutaten:

  • 500 g Spaghetti (Bigoli)
  • 60 g Zwiebeln
  • 100 g Möhren
  • 3 TL Margarine
  • 3 TL Stärke
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 ml Hafersahne
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • Chilipulver oder 1-2 frische, rote oder grüne Chilischoten
  • Meersalz
  • Pfeffer schwarz
  • Paprika edelsüß

Zubereitung:

1. Spaghetti in kochendem Salzwasser al dente kochen.
2. Möhren und Zwiebeln waschen und schälen. Anschließend Zwiebeln, Knoblauch und Chilischoten in feine Würfel schneiden. Möhren der Länge nach halbieren und in feine, lange Streifen schneiden.
3. Möhrenstreifen mit gewürfelten Zwiebeln, Knoblauch und Chilis in die Pfanne geben und andünsten.
4. Hafersahne und Brühe langsam in die Soße einrühren und alles kurz aufkochen lassen. Vanilleschote auskratzen und die Vanille samt der leeren Schote in die Soße geben. Danach die Soße mit der Stärke abbinden und auf kleiner Flamme etwas einköcheln lassen. Mit Meersalz, schwarzem Pfeffer und Paprikagewürz abschmecken. Zum Schluss die ausgekratzte Vanilleschote wieder herausnehmen.
5. Die fertig gekochten Nudeln abgießen, mit den Vanillemöhren mischen und servieren.

Jérôme Eckmeier: „Im Winter darf es ruhig etwas schärfer sein – Chili enthält ätherische Öle und sekundäre Pflanzenstoffe, die antibakteriell und antioxidativ wirken. Das bedeutet, sie schützen unsere Zellen vor schädlichen Radikalen.“

Jérôme Eckmeier

Vom 24. bis 26. Februar findet in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden die zweite VeggieWorld – die Messe für nachhaltiges Genießen – statt. Zu dieser Messe für Vegetarier, Veganer und Rohköstler werden wieder über 20.000 Besucher erwartet.

Neben einem breiten Ausstellungsangebot und einem umfangreichen Vortragsprogramm bietet die Messe am Sonntag, 26 Februar auch eine große Kochshow mit Jérôme Eckmeier, einem sympathischen Kochkünstler aus Ostfriesland. Der 38-jährige vierfache Vater, Koch und Lebensmitteltechniker zaubert in einer großen Kochshow vor hunderten von Fans und Gästen die hohe Kunst der „neuen deutschen Küche“.
Seine Speisenfolge: Rohe Gurken-Spaghetti mit einem fruchtigem Tomaten-Salsa und Nusstopping – Spaghetti an Rucolapesto und sautierten Kirschtomaten und als Dessert Avocadomousse au chocolate mit karamellisierten Bananen. Die fleischfreien Gerichte werden aus frischen, pestizidfreien, regionalen Produkten auf der Bühne zubereitet. Er verzichtet auch auf künstliche Geschmackstoffe und Aromastoffe.

Eckmeier: „Kochen ist sehr viel mehr als pure Nahrungszubereitung. Es verkörpert für mich Leidenschaft, bewusstes Leben, gehobene Lebenskultur und gemeinsames Erleben. Das ist es, was ich den Kursteilnehmern vermitteln möchte. Deshalb steht im Mittelpunkt meiner Kochkurse die Gemeinsamkeit, mit anderen Menschen etwas zu erleben und Spaß zu haben, verbunden mit einem hohen Nutzen. Die Teilnehmer lernen nicht nur raffiniert, kreativ und fleischfrei zu kochen, sondern auch, wie man mit hochwertigen Lebensmitteln, Kräutern und Gewürzen richtig umgeht.“ Nach den positiven Erfahrungen im letzten Jahr, als der Starkoch Attila Hildmann seine Kochkünste auf der Messe präsentierte, sind die Veranstalter der Messe sicher, dass auch in diesem Jahr Jérôme Eckmeier wieder ein volles Haus haben wird.

Weitere Informationen: www.veggieworld.de

Neuauflage der VeggieWorld in Wiesbaden

Nach dem großartigen Erfolg der ersten Messe vor einem Jahr findet die Neuauflage der VeggieWorld, der deutschen Messe für nachhaltiges Genießen, vom 24. bis 26. Februar 2012 wieder in Wiesbaden in den Rhein-Main-Hallen statt .

Über 20.000 Vegetarier, Veganer und Rohköstler hatten diese Premiere im Februar besucht und haben diese Messe damit vom Start weg zu den wenigen wirklich neuen erfolgreichen Messestarts des Jahres gemacht. Der Superlative nicht genug, allein 7 Fernsehsender haben von dieser neuen Messe berichtet. In alle größeren Zeitungen und Zeitschriften wurde das Thema aufgegriffen. Ganz Deutschland schien auf diese Messe gewartet zu haben. Das ist es, wovon jeder Veranstalter träumt, wenn er eine neue Messe ankündigt. Jetzt arbeiten VEBU und Messegesellschaft daran, diese Erfolgsbilanz fortzusetzen. Zumindest auf der Ausstellerseite zeichnet sich ab, dass dies bereits gelungen ist. Obwohl die Messe in eine um 30% größere Halle gewechselt ist, war die Fläche bereits in ganz kurzer Zeit ausverkauft. Alle wirklich wichtigen Firmen der Branche sind in Wiesbaden präsent. Und die, die fehlen, haben offensichtlich kein Interesse an einem direkten Kundenkontakt. Ausnahme sind hier natürlich die vielen kleinen Firmen, die einfach kein Geld und Personal für eine Messebeteiligung haben. Der Leser kann jetzt ja einmal prüfen, welches ihm bekannte Unternehmen zu den diesen Abstinenzlern gehört und nur am Umsatz und weniger am Gespräch mit dem Konsumenten interessiert ist.

Unabhängig davon wird Wiesbaden im nächsten Jahr wieder für die Firmen, die sich an der VeggieWorld beteiligen, ein riesiger Testmarkt werden. Sie alle erfahren sofort, ob ein Produkt schmeckt bzw. wo noch Änderungsbedarf besteht. Denn auf der VeggieWorld können die Besucher wieder unendlich viele Produktneuheiten rund um die fleischlose Verköstigung kennenlernen. Wir dürfen gespannt sein, was Apostel-Kräuter, Boma-lecithin GmbH, Desofi, Dr. Goerg, Just Natural, Keimling, Pure Raw, Vita Verde, Vegetalia, VitaSchoen und die vielen anderen Aussteller auf der Messe präsentieren werden. Aktuell stehen 8 Firmen auf der Warteliste, die sich zu spät gemeldet haben und in Ermangelung der Fläche nicht zugelassen werden können.

Der Veranstalter prüft gerade, ob eine Zulassung im Rahmen der PARACELSUS MESSE, der größten Gesundheitsmesse in Deutschland, die angrenzend an die VeggieWorld ebenfalls zeitgleich stattfindet, möglich ist. Auch wenn es dieses Jahr nicht funktionieren sollte, so steht fest, dass schon im nächsten Jahr auch diesen Firmen eine Ausstellungsmöglichkeit geboten werden soll.

Auch auf der Besucherseite tut sich schon was. Auf Facebook gibt es eine Monat für Monat steigende Zahl von Freunden, die die VeggieWorld und andere Themen diskutieren. Und die Besucherbefragung hat auf der letzen Messe gezeigt, dass über 90% aller Besucher wieder kommen wollen. Das wäre natürlich traumhaft. Was den Besucherzuspruch angeht, so kann natürlich erst nach der Messe eine Bilanz gezogen werden, dennoch sind VEBU und Veranstalter zuversichtlich wieder volle Hallen vorfinden zu können. Was wird sonst noch geboten? Wie bei der ersten Veranstaltung gibt es wieder ein umfangreiches Vortragsprogramm auf der VeggieWorld-Bühne. Der Bestseller-Autor Rüdiger Dahlke wurde eingeladen und stellt sein neues Buch Peace-Food vor. Dr. Markus Keller soll die Gelegenheit bekommen, Strategien zur Senkung des Fleischkonsums aufzuzeigen. Und Prof. Mark Posts wurde eingeladen, zum aktuellen Stand des in-vitro-Fleisch Stellung zu beziehen.

Nach der letzten großartigen Koch-Show mit Starkoch Attila Hildmann wird auf der nächten Messe Küchenchef Jérôme Eckmeier das Publikum in einer Live-Kochshow mit kulinarischen Hochgenüssen bezaubern. Daneben sollen eingeladene Redner zu Spezialthemen wie Tierschutz (Mahi Klosterhalfen), zu Religion (Dr. Rainer Hagencord), Politik (Dr. Dr. Martin Balluch und zum Erfolgsgeheimnis von vegetarischen Unternehmen (Bernd Drosihn, Peter Zodrow und Norbert Walter ihre Meinungen und Überzeugungen äußern. Das erste internationale Veggietag-Treffen vereint die Aktiven der Kampagne. Auch die Auszeichnungen „Kochbuch des Jahres“ und „Innovationspreis 2012“ werden die Attraktivität der Messe spürbar erhöhen. Abgerundet wird die Messe zudem durch das Musikfestival Greentunes ( www.greentunes.de ). Es gibt viele Gründe Wiesbaden zu besuchen. Auch wenn die Messlatte wegen des grandiosen Erfolges der Premiere sehr hoch gesetzt ist, so sind sich VEBU und MCO sicher, keine Besucher zu enttäuschen. Das Gegenteil wird der der Fall sein. Wo sonst bekommen Kunden in Deutschland ein so ein breites Informationsangebot und so viele neue Produkte zu sehen.

Weiter Informationen zur VeggieWorld: www.veggieworld.de