Gault Millau 2017 – Thüringen

Zwei Thüringer Köche verbessern sich dieses Jahr nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau in jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird: Simon Raabe in seinem  Ende September 2016 eröffneten „Belle Epoque“ in Mühlhausen und Johannes Wallner vom „Clara“ in Erfurt. Raabe, der zuvor im „Küsterhaus“ (in Mühlhausen) kochte, „präferiert weiterhin jene Art zeitgemäßer bürgerlicher Küche, die er während seiner zehn Fortbildungsjahre in der Schweiz und im Elsass verinnerlichte: glasigen Bachsaibling auf Papaya-Chinakohlsalat mit Zitronengras oder auf Apfelholz geräuchertes und mit tasmanischem Bergpfeffer gewürztes Kalbsfilet mit Cassissauce und Gemüse“. Wallner „entfacht zwar kein kreatives Feuerwerk, bietet aber zuverlässig harmonische Gerichte wie Rehrücken in kräftigem Jus mit jungem Sellerie, geschmolzenen Blaubeeren und frischen Morcheln oder Sauerkirschgranité mit Haselnusskrokant unter einem Rosmarinschaum“.
Beide bekommen in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017, die nach dem fanzösischen Schulnotensystem urteilt, jeweils 15 von 20 möglichen Punkten, die für einen „hohen Grad an Kreativität und Qualität“ verliehen werden.

Auf 14 Punkte steigert sich „der vormalige Bauhistoriker, aromenintensiv und edelrustikal kochende Autodidakt“ Dr. Werner Freund vom „St. Georges“ in Dieterode. Seine „kulinarische Tour de France mit Abstechern in andere radsportbegeisterte Länder bietet nach  Entenstopfleber mit bitter-süßer karamellisierter Orange auch eine sehr erfrischende Interpretation der Insalata Caprese (Burrata vom Wasserbüffel, Basilikumsorbet, Tomatenpesto) oder gut bestückte baskische Fischsuppe mit Piment d’Espelette und Pernod“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Thüringen teilen sich mit den beiden Aufsteigern Raabe und Wallner „der kaum noch italienisch kochende“ Marcello Fabbri vom „Anna Amalia“ in Weimar und Christian Hempfe vom „Scala“ in Jena. Bei dem „aufgrund von Nachlässigkeiten“ um einen Punkt abgewerteten Fabbri fanden die Tester „Bretonischen Hummer auf weißem Selleriesalat und einer Nocke des Knollengemüses eine respektable Kombination, besonders dann, wenn großzügig edler Osietra-Kaviar das Gericht nobilitiert – aber nur solange, bis ein unharmonischer Sud von Stangensellerie angegossen wird.“ Der „meist blätter- und blütenreich anrichtende“ Hempfe gefiel mit „farben- und aromafreudigen Gerichten wie der Gänseleber auf Pistazienbrot mit Kirschenspiel oder dem Lammrücken im mediterranen Geleit von gerösteten Artischocken, Oliven und lockeren Quarkgnocchi.“    

Dem Quartett folgen mit 14 Punkten Ulrich Rösch vom „Weinrestaurant Turmschänke“ in Eisenach, der „Kabeljau unter der Röstzwiebelkruste mit sautierten Radieschen, Cidresauce und Tagliarini anrichtet und von der Taube zarte Brust und knusprig gebackene Pâté mit violetter Karotte, Saubohnen und Morchelrisotto inszeniert“, und Andreas Schöppe vom „Il Cortile“ in Erfurt, bei dem „verlockende Antipasti wie das dünn aufgeschnittene Agnello mit eingelegten Peperoni, Bleichsellerie, lila Kartoffeln und gekleckster Thunfischcreme sowie Pasta alla Casarecce mit Garnelen, rosa Rinderfilet, Lauch und Chili eine sichere Bank sind“.  

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 17 Restaurants in Thüringen. 12 Restaurants zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, die ab 13 Punkten verliehen werden. Die schaffen auch die erstmals bewerteten Christin Ballenberger in ihrem Bistro „Das Ballenberger“ in Erfurt „dank Gerichten wie der röschen Perlhuhnbrust in Senfsauce mit Safranweizen und knackigen Erbsschoten“ und Martin Grau im „Le Goullon“ in Weimar durch „typische Bistro-Gerichte wie kurz gebratenes Tatar von der Regenbogen-Makrele mit Avocado, Tomate und Zwiebeltarte“.

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Thüringen
15 Punkte
**Clara im Kaisersaal in Erfurt
Scala in Jena
*Belle Epoque in Mühlhausen
***Anna Amalia in Weimar
14 Punkte
**St. Georges in Dieterode
Weinrestaurant Turmschänke in Eisenach
Il Cortile in Erfurt
13 Punkte
Venerius in Eckolstädt
*Das Ballenberger in Erfurt
Posthalterei in Meiningen
Feine Speiseschenke in Rüdigsdorf/Südharz
Anastasia und *Le Goullon in Weimar

*Newcomer  **Aufsteiger ***Absteiger   

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8 

 

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

Zu Besuch in den besten Restaurants der Welt

Heute habe ich mal wieder in La Liste geguckt – das ist die Liste der 1000 besten Restaurants der Welt – herausgegeben von denjenigen, die meinen, es zu wissen: Der französischen Staat, vertreten durch das Aussenministerium – neben französischen Restaurants gibt es auch einige andere – wir besuchten heute die Nummer 764 der Welt – das sind fast 50 Plätze besser als das Berliner Restaurant Tim Raue. Es ist das zweitbeste Restaurant in Bahrain. Es wird also toll werden!

Blick in die Küche vom Saffron

Wir besuchten das Saffron by Jena Bakery in Muharraq, Bahrain. Es hat es in La Liste geschafft, weil die Foodkritiker von Tripadvisor und die Anzeigenverkäufer des „Time Out Bahrain“ Magazins das Restaurant so hoch bewerteten. So nennt das Time Out Magazin das „Saffron“ den besten Bahraini, aber nicht das beste Restaurant in Bahrain: „Saffron by Jena Bakery:
When it comes to finding a stand-out Bahraini breakfast at a truly cultural location in Bahrain, then it has to be Saffron by Jena Bakery. The brand has three branches: the one in Muharraq is in a renovated house; another more modern venue in Manama’s souq; and a third at Riffa Fort where you can gaze out at the vast Haniniya valley.“ Ein Frühstückslokal?

Saffron by Jena Bakery in Muharraq, Bahrain Warmes

Nach einem gelungenen Konzert mit der Violinistin Mika Nishimura, veranstaltet von der japanischen Botschaft, wollten wir ins Saffron. Man braucht recht gute Nerven, um das zu finden und hinzukommen, wenn man selber fährt. Google Maps verirrt sich gerne in den engen Gassen. Das ist Mitten im Souq und Parkplätze sind da Mangelware. Ein Durchkommen ist sehr schwer, weil alles zugeparkt ist und oft nur Zentimeter zum Rangieren Platz ist. Wir fahren am unscheinbar wirkenden Restaurant vorbei und finden mit Glück 200m weiter einen Parkplatz vor einer Reihe Geschäften, die Abaya anbieten. So richtig angenehm ist für meine Frau der Weg zum Restaurant nicht, da alle Männer – es sind nur Männer da – auf die unverschleierte Frau starren.

Dort angekommen sind wir irritiert. Es sieht nicht spektakulär aus. Sogar ein wenig schmuddelig. Witzig sind im Boden eingelassene Glasscheiben, die das historische Haus zeigen. Die Bestuhlung hat einen Flohmarktcharakter. Die Küche sind schäbige 4 qm mit Mikrowelle.

Saffron by Jena Bakery in Muharraq, Bahrain

Nun ja. Wir lassen uns beraten. Eine Karte gibt es nicht und die ausgestellten Törtchen sind nicht sehr ansprechend. Der Bangladeshi, der bedient, meint, man frühstücke hier von 8 bis 22 Uhr am Besten. Bis 13 Uhr sei der Laden knüppeldicke voll, danach geht es, ausser am Wochenende, da erst nach 18 Uhr. Als Berliner finde ich das ganz sympathisch. Frühstücken wenn man selber will. Dit is och Berlin!

Bleiben wir in Bahrain. Wir bestellen ein Frühstück (das reicht für zwei sagt der Kellner und untertrieb, wie sich rausstellte) und zwei frische O-Säfte. Da hätte auch einer gereicht, der Saft war deutlich über einen halber Liter (3 €). Das Frühstück für zwei kostete 15 Euro. Für 21 € war es also deutlich billiger als bei Tim Raue, bei dem ich zuletzt zu fünft fast 1200 Euro zahlte.

Als Gruß aus der Küche kamen sehr gute Datteln mit Tahina. Das sah fast aus wie Bratwurst und Senf.
Es gab Rührei mit Safran-Kardamon Nudeln, zerkochte Bohnen, süsse Tomaten-Eipaste, zerkochte fettige Bratkartoffeln und weiteres, belangloses Töpfchen, ein scharf-gefülltes vegetarisches Brötchen, eklig süsse Brötchen und gutes Fladenbrot, sowie eine Art Crepes mit Fischsauce. Das war alles essbar, hatte aber nichts mit Kulinarik und schon gar nichts mit Kochkunst zu tun. Und es war sauviel. Das hätte auch für vier Hungrige oder sechs Normale gereicht.
Wir werden vermutlich noch einmal hingehen. Mit Besuch, um diesem zu zeigen, wie ein traditionelles, bahrainisches Frühstück aussieht. Danach kam man gut den Souq besuchen. Für Feinschmecker ist das aber wirklich nichts. Das ist so, als ob man eine Bude, die Kartoffelpuffer mit Industrie-Apfelmus macht, zum Gourmettempel erklärt. Essensmäßig ist es noch nicht einmal bemerkenswert. Es ist lokal.

Hier finden Sie unsere Bilder zum Saffron:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10153637957103124.1073741948.168996673123&type=3

National Museum Bahrain

Update 2020: Nach den Bildern wollte kein Besuch das Original bahrainische Frühstück probieren.

Das Gewicht des Kellners

Wer hätte das gedacht? Ist der Kellner fett, bestellen die Gäste mehr – Wissenschaftliche Arbeit von Tim Döring (Friedrich Schiller Universität Jena) und Brian Wansink (Cornell University, Ithaca, NY, USA)

Das war die Frage, die sich die beiden Wissenschaftler stellten:

Does the weight of a server have an influence on how much food diners order in the high-involvement environment of a restaurant? If people are paying for a full meal, this has implications for consumers, restaurants, and public health. To investigate this, 497 interactions between diners and servers were observed in 60 different full-service restaurants. Diners ordered significantly more items when served by heavy wait staff with high body mass indexes (BMI; p < .001) compared with wait staff with low body mass indexes. Specifically, they were four times as likely to order desserts (p < .01), and they ordered 17.65% more alcoholic drinks (p < .01). These findings provide valuable evidence in recent lawsuits against weight discrimination, and it suggests to consumers who decide what they will and will not order at a restaurant—such as a salad appetizer, no dessert, and one drink—than to decide when the waiter arrives.

http://eab.sagepub.com/content/early/2015/10/29/0013916515621108.abstract

Große Analysestudie zum Thema Käse

Käse aus Weidemilch hat eine bessere Fettqualität und einen höheren Gehalt an fettlöslichen Vitaminen als „marktüblicher“ Käse. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Analysestudie von Professor Dr. Gerhard Jahreis von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Untersucht wurden elf verschiedene Käsesorten des Typs Maasdamer, für den die großen Löcher und die cremige Konsistenz charakteristisch sind. Die besten Ergebnisse hat der aus irischer Weidemilch hergestellte Kerrygold Kildery-Käse. Dieser ist besonders reich an konjugierten Linolsäuren, Omega-3-Fettsäuren sowie b-Carotin.

Eines der wichtigsten Kriterien bei der Analyse der Käsesorten war die Qualität der Fettsäuren. Überzeugt hat hier der aus Weidemilch hergestellte Kerrygold Kildery. Im Vergleich zu anderen Käsemustern enthält Weidemilchkäse den geringsten Anteil an der gesättigten Fettsäure „Palmitinsäure“ und den höchsten an der einfach ungesättigten Ölsäure.

Im Laufe des Untersuchungszeitraumes von April bis Juni 2014 nahmen bei Weidemilchkäse der Gehalt an Palmitinsäure ab und der Gehalt an Ölsäure zu. Dieses günstige Fettsäuren-Verhältnis ist typisch für Weidemilch und beeinflusst die Fetthärte. Bei den anderen getesteten Käsen blieben die Werte hingegen nahezu unverändert.

Weidemilchkäse weist zudem einen 3–4-mal so hohen Gehalt an der gesundheitsfördernden konjugierten Linolsäure auf als die Vergleichsmuster. Ebenso enthält der Kerrygold Kildery etwa ein Drittel mehr Omega-3-Fettsäuren. Diese schützen das Herz und beugen Entzündungen vor. „Jede Konservierung des Futters, besonders die Silierung, aber auch ein hoher Anteil an Kraftfutter bei der Milchkuhfütterung trägt zu einer Verminderung des Gehaltes der beiden Säuren bei“, sagt Prof. Dr. Jahreis.

Käse ist also nicht nur Genuss pur, sondern auch gesund. Eiweiß baut Muskulatur auf und erhält sie. Kalzium stärkt die Knochen. Fettlösliche Vitamine, wie Retinol (Vitamin A) und b-Carotin (die Vorstufe von Vitamin A), erhalten die Funktion des Auges, schützen die Haut und mindern wie auch a-Tocopherol (Vitamin E) die Wirkung freier Radikale. Im Vergleich zu den anderen analysierten Käse-Sorten enthält Kerrygold Kildery das meiste b-Carotin. Bei Retinol liegt Milbona von Edeka vorne und beim a-Tocopherol Fol Epi.

Die Proben für die Käsestudie der Universität Jena unter Verantwortung von Prof. Dr. Gerhard Jahreis wurden von April bis Juni 2014 entnommen. Untersucht wurden folgende Marken zu jeweils sechs verschiedenen Zeitpunkten (außer Real Quality), dabei wurde jeweils das Mindesthaltbarkeitsdatum aufgelistet.

• Hochland: Grünländer
• Bel Deutschland: Leerdamer Original
• Frisland Campina: Frico Maasdam oder Landkaas
• Bongrain: Fol Epi
• IDB Deutschland: Kerrygold Kildery
• Bergader: Bergbauern Schnittkäse mild nussig
• Milram: Burlander (normal)
• Arla: Svensoe
• Handelsmarke: Real Quality
• Handelmarke: Rewe Ja
• Handelsmarke: Edeka Milbona

Thüringen für Abenteurer

Wasserwandern auf Saale und Werra

Wer eine Kanutour unternimmt, kann die Welt aus einer ganz neuen Perspektive entdecken. Inmitten der Natur nimmt man die Umwelt mit allen Sinnen wahr, kann sich entspannen, die Gedanken treiben lassen und neue Kräfte tanken.

In Thüringen laden die Saale und die Werra auf insgesamt über 500 km zum Wasserwandern ein.

Die Saale führt als klassischer Wasserwanderfluss durch Thüringen und Sachsen-Anhalt bis zur Mündung in die Elbe. Immer wieder gibt der Fluss den Blick aus ungewohnter Perspektive auf Auenlandschaft und imposante Bauwerke frei. So ziehen der Hohe Schwarm bei Saalfeld, die Leuchtenburg bei Kahla, die Lobdeburgruine am Südrand der Stadt Jena oder die drei Dornburger Schlösser die Blicke auf sich. Die Tourist-Informationen Jena und Saalfeld bieten attrakti-ve Angebote zum Wasserwandern an.

Tipp: Von der Aussichtsplattform des JenTowers in Jena bietet sich aus 122 m Höhe ein beeindruckender Blick ins Saaletal.

Auf knapp 280 km schlängelt sich die Werra mit einer angenehmen Fließgeschwindigkeit durch Thüringen und Hessen bis nach Niedersachsen. Sie ist von Themar bis zur Mündung in die Weser gut mit dem Paddelboot befahrbar. Der schönste Teil des Werratals von Creuzburg nach Treffurt, vorbei an hohen Kalkformationen, führt mitten durch den Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal. Anbieter vor Ort organisieren Bootstouren mit Rücktransport oder gekoppelt mit Radausflügen.

Tipp: Feiern Sie ein Sommerfest mit Ihrer Familie, Ihren Freunden oder Ihren Kollegen auf einem Floß mit Musik und Getränken an Bord und Grillbuffet in der Brandenburg bei Gerstungen.
Eine Vermietung von Booten ist an vielen Orten auch möglich, um Thüringen aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.
Weitere Informationen unter: www.wasserwandern-thueringen.de , www.werra-tal.de und www.thueringer-staedte.de

Ernährungsassoziierte Erkrankungen

Ernährungsassoziierte Erkrankungen

47. Wissenschaftlicher Kongress der DGE am 11./12. März 2010 in Jena

Mit dem Kongress-Schwerpunkt „Ernährungsassozierte Erkrankungen“ widmen sich Wissenschaftler in Vorträgen und Minisymposien den Zusammenhängen zwischen Ernährung und verschiedenen Krankheitsbildern wie Arteriosklerose, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Krebs. Ein Ziel der Forscher ist es, molekulare oder genetische Ursachen von ernährungsassoziierten Erkrankungen zu untersuchen, um daraus neue Strategien für die Prävention und Therapie diverser Krankheiten zu entwickeln und konkrete Ernährungsempfehlungen formulieren zu können.

Auf Initiative von Jenaer Experten finden Minisymposien zur Pathogenese der Arteriosklerose und zur Prävention mit sekundären Pflanzenstoffen im Hinblick auf altersbezogene Makuladegeneration, Krebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten statt. Ein weiteres Minisymposium befasst sich mit Inflammatorischen Erkrankungen. In Plenarvorträgen sprechen Dr. Patrick Borel und Prof. Dr. Dr. Dieter Lütjohann über „Nutrigenetische Einflüsse auf die Bioverfügbarkeit von Carotinoiden“ sowie über „Phytosterole – Freund oder Feind?“

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) veranstaltet den Kongress in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ernährungswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena unter Leitung von Prof. Dr. Gerhard Jahreis und Dr. Volker Böhm. Über 140 Referenten und junge Wissenschaftler tragen zur Gestaltung des wissenschaftlichen Programms bei und präsentieren in 60 Vorträgen und 87 Posterbeiträgen ihre ersten, bisher unveröffentlichten Ergebnisse zu den Themenkomplexen Ernährungsmedizin, -physiologie und -toxikologie, Funktionelle Lebensmittel, Lebensmittelwissenschaften, Bioanalytik, Epidemiologie, Public Health Nutrition, Ernährungsverhalten, Nutrigenomik, Molekular- und Zellbiologie, Sekundäre Pflanzenstoffe sowie Vitamine und Mineralstoffe. Weitere Informationen zum Kongress und Programm unter: www.dge.de/wk47/

Erdgaspokal der Schülerköche

Auftakt zur 13. Runde: Bundeswettbewerb bringt Kids wieder zum Kochen

ERDGASPOKAL der Schülerköche startet mit mehr als 1.000 Teenagern – Auftakt in Thüringen

Fantasievolle Rezeptideen köstlich gebrutzelt, lecker gekocht und dekorativ angerichtet wie
bei Sterneköchen: Den Bundeswettbewerb ERDGASPOKAL der Schülerköche bestreiten im
ganzen Land wie in den Vorjahren wieder mehr als 1.000 Jugendliche – und das bereits zum
13. Mal. Insgesamt sind 253 Kochgruppen aus 13 Bundesländern, neu auch aus Niedersachsen,
mit dabei. Eine einzigartige Erfahrung rund um gesunde Ernährung, mit dem sparsamen
Medium Erdgas und Ausbildungschancen ermöglichen den jungen Weißmützen der siebten
bis zehnten Klassen rührige Paten aus der Energiewirtschaft und gastronomische Zulieferer.

Am Mittwoch, dem 28. Oktober wird im thüringischen Jena die neue Runde des Jugendkochwettbewerbes
eröffnet. Zwei Schulen der Lichtstadt – die Regelschule „Maria Montessori“
und die Staatliche Kooperative Gesamtschule „Adolf Reichwein“ – werden als erste ihre
Kochgruppen ins kulinarische Rennen schicken.

Es geht im November mit spannenden Kochveranstaltungen weiter in Schulwettbewerben
bis Ende des Jahres, Regionalmeisterschaften Anfang 2010, Landesfinalen kurz vor Ostern
und schließlich dem Bundesfinale am 17. Mai 2010 auf der Messe Erfurt um die Erdgaspokal-
Trophäe sowie den Titel „Beste Schülerköche Deutschlands“.

Die kochbegeisterten Viererteams der 13. Erdgaspokalrunde stehen vor der neuen Wettbewerbsaufgabe,
ein Drei-Gänge-Menü für vier Personen mit Fisch als Vorspeise, Hackfleisch im
Hauptgericht und Quark beim Dessert binnen 120 Minuten aus frischen Zutaten auf die Teller
zu bringen und der Profijury vom Verband der Köche Deutschlands e. V. (VKD) an gedeckter
Tafel zu präsentieren. Bewertet wird nach einem einheitlichen Punktesystem. Kreative
Menünamen wie „Vom Wasser in die Luft“ und „Sinfonie in ROT“ der ersten Mannschaften
zum Auftakt in Jena lassen schon leckere Genüsse verraten.
Hintergrund zum Bundeswettbewerb:
Der ERDGASPOKAL der Schülerköche wurde 1997 von der VNG – Verbundnetz Gas AG
Leipzig ins Leben gerufen und ist eine gemeinsame Aktion zur Jugendförderung vom Bundesverband
der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) sowie Verband der Köche
Deutschlands e. V. (VKD). Der bundesweit einzigartige Wettstreit unterstützt Hauswirtschaftslehrer,
Eltern und die Köchezunft, Jugendliche für gesunde Ernährung und eine
selbstständige Zubereitung ausgewogener Speisen nachhaltig zu begeistern. Insgesamt
knapp 10.000 Schülerköche haben bisher teilgenommen, rund zehn Prozent haben sich für
eine gastronomische Ausbildung entschieden. Schirmherr ist Clemens Fritz, Fußballprofi des
SV Werder Bremen sowie Spieler der deutschen Nationalmannschaft.

www.erdgaspokal.de

Ernährungsfachtagung der DGE-Sektion Thüringen

17. Ernährungsfachtagung der DGE-Sektion Thüringen

Kann der Alterungsprozess durch Ernährung beeinflusst
werden? Diese Frage beschäftigt die Menschheit seit eh und je und
ist Gegenstand intensiver wissenschaftlicher Forschung. Die
DGE-Sektion Thüringen steigt daher auf ihrer 17.
Ernährungsfachtagung direkt mit dieser Fragestellung in das Thema
„Altersassoziierte Erkrankungen – Prävention durch Ernährung?“
ein.

Neben dem direkten Einfluss der Ernährung auf den
Alterungsprozess stehen ernährungsmitbedingte Krankheiten wie
Arteriosklerose, Krebs, entzündlich-rheumatische Krankheiten,
Makuladegenerationen und Sarkopenie auf der Agenda. Auch der
Frage, ob Multiple Sklerose durch Ernährung beeinflussbar ist,
geht die Tagung nach. Ein japanischer Wissenschaftler referiert
zu dem Thema „Warum sind die Japaner die ältesten Menschen der
Welt?“.

Die Ernährungsfachtagung findet am 5. November 2009 von 9.30 bis
15.15 Uhr unter der Schirmherrschaft des Thüringer Ministeriums
für Soziales, Familie und Gesundheit in der Aula des
Hauptgebäudes der Friedrich-Schiller-Universität, Fürstengraben
1, 07743 in Jena statt. Sie richtet sich an
Ernäh-rungswissenschaftler, Diätassistenten, Mediziner,
Gesundheitsberater, Schul-leiter sowie Lehrer und Auszubildende
in Gesundheitsberufen. Die Teilnahme-gebühr beträgt 15,00 EUR für
DGE-Mitglieder bzw. 25,00 EUR für Nicht-Mitglieder. Studenten
haben kostenfreien Eintritt. Die Veranstaltung wird für die
kontinuierliche Fortbildung von Zertifikatsinhabern der DGE, des
VDD und des VDOE mit 6 Punkten und von der LÄK Thüringen mit 7
Punkten beglaubigt und als Fortbildung für Lehrer durch das
ThiLLM anerkannt. Für weitere Auskünfte sowie Fragen zur
Anmeldung steht die DGE-Sektion Thüringen, Withold Maichrowitz,
Tel. 03641 949-749, E-Mail: b9mawi@uni-jena.de zur Verfügung.

Vitaminpräparate steigern Diabetes-Risiko

Studie: Vitaminpräparate steigern Diabetes-Risiko

Zeitweiliger oxidativer Stress könnte eine wichtige Rolle bei der Verhinderung von Typ-2-Diabetes mellitus spielen – dieser Effekt kann durch die Einnahme von Vitaminpräparaten zunichte gemacht werden.

Bewegung ist gesund. Und wer seinem Körper daneben noch mehr Gutes tun will, versorgt ihn zusätzlich mit Vitaminpräparaten. Das stärkt die Abwehrkräfte und erhöht die Lebenserwartung, so die weit verbreitete Meinung. Fehlanzeige, wie Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena jetzt gemeinsam mit Kollegen der Universität Leipzig, dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam und der Harvard Medical School in Boston herausgefunden haben. „Die gesundheitsfördernde Wirkung von körperlicher Bewegung wird durch die Einnahme von sogenannten Antioxidantien in Form von Vitamin C und E sogar unterdrückt“, fasst Prof. Dr. Michael Ristow vom Jenaer Institut für Ernährungswissenschaften das Ergebnis zusammen.

Antioxidantien fungieren als Radikalfänger. Das bedeutet, dass sie schädigende Sauerstoffradikale, wie sie bei der Zellatmung in den Mitochondrien und somit bei Ausdauersport jeder Art entstehen, unschädlich machen können. „Es ist jedoch so, dass die durch Sport kurzfristig vermehrt gebildeten freien Radikale jedoch selbst die körpereigene Abwehr gegen reaktive Sauerstoffspezies erst in Gang setzen“, erläutert Prof. Ristow das von ihm entwickelte Prinzip der Mitohormesis. „Freie Radikale wirken langfristig wie ein Impfstoff gegen oxidativen Stress. Antioxidatien unterdrücken die körpereigene Produktion von freien Radikalen – und damit diesen Impfeffekt.“

Die Forscher haben jetzt festgestellt, dass freie Radikale (reactive oxygen species, kurz: ROS) sogar den Blutzuckerstoffwechsel verbessern und damit möglicherweise das Diabetes-Risiko senken können. In der Studie, bei der 39 junge Männer über vier Wochen lang ein Sportprogramm durchliefen und parallel verschiedene Parameter wie Genexpression und Blutinhaltsstoffe gemessen wurden, testeten die Jenaer Wissenschaftler den Einfluss von Antioxidantien auf den Bewegungseffekt. Ihre Ergebnisse sind in der heute erschienenen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)“ veröffentlicht worden.

„Durch körperliche Bewegung werden die Mitochondrien stärker aktiviert und damit die Produktion der ROS angekurbelt“, so Projektleiter Ristow. Parallel dazu haben die Wissenschaftler einen Anstieg der Expression von Genen gemessen, die regulierend auf die Insulinempfindlichkeit wirken – allerdings nur bei denjenigen, die keine Vitaminpräparate eingenommen hatten. „Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die durch Bewegung gebildeten ROS einer Insulin-Resistenz entgegenwirken“, konstatiert der Inhaber des Lehrstuhls für Humanernährung der Universität Jena. „Das bedeutet“, so Ristow weiter, „dass zeitweiliger oxidativer Stress durchaus eine wichtige Rolle bei der Verhinderung von Typ-2-Diabetes mellitus spielen kann.“ Ein Effekt, der jedoch durch die Einnahme von Vitamin C und E zunichte gemacht werde. „Wir müssen sogar davon ausgehen, dass Antioxidantien das Diabetes-Risiko eventuell erhöhen, indem sie die Bildung von ROS verhindern“, so der Ernährungswissenschaftler.

Für Menschen, die gesundheitsbewusst leben, besteht allerdings kein Grund zur Sorge. Der gesundheitsfördernde Effekt von frischem Obst und Gemüse bleibe unbestritten und wesentlich sei: Vitamintabletten könnten den Verzehr von Obst und Gemüse keinesfalls ersetzen – denn diese wären offenbar gesund, obwohl sie Antioxidatien enthielten.

Originalpublikation:

Ristow, M., Zarse, K., Oberbach, A., Klöting, N., Birringer, M., Kiehntopf, M., Stumvoll, M., Kahn, C. R., Blüher, M.: Antioxidants Prevent Health-Promoting Effects of Physical Exercise in Humans. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS), early edition:

http://www.pnas.org/papbyrecent.shtml

Sarah Wiener Stiftung

Im ersten Jahr ihres Bestehens hat die Sarah Wiener Stiftung bereits in mehr als 40 Schulen und Jugendeinrichtungen ihr Weiterbildungsprogramm gestartet und seitdem kontinuierlich Kochkurse durchführt. Nach einem Jahr wurde damit ca. 1.500 Kindern, zumeist aus sozial schwachen Schichten, der Weg zu einer gesunden Ernährung bereitet.

Deutschlands prominenteste Fernsehköchin Sarah Wiener ist zurzeit mit einem Team von Botschaftern, Spendenpartnern und vielen ehrenamtlichen Helfern an etwa 40 Bildungsstätten im Bundesgebiet aktiv, um dort gemeinsam mit 80 ErziehrInnen langfristig angelegte Kurse zu organisieren – in Berlin, Dortmund, Hamburg, der Metropolregion Rhein-Neckar, Frankfurt am Main, Halle an der Saale, in Jena, Stuttgart, Kassel sowie in Nürnberg und München. Dort lernen Kinder an den sogenannten „Leuchtturmschulen“ in kleinen Gruppen gesundes Kochen und gesunde Lebensmittel kennen – in regelmäßigen Kursen oder Frühstücksrunden über einen Zeitraum von je drei Monaten. Danach folgt unmittelbar die nächste Gruppe usw. Die Stiftung bleibt ein dauerhafter Partner ihrer Projekteinrichtungen und evaluiert diese permanent.

In naher Zukunft soll das Weiterbildungsprogramm regional und auch inhaltlich ausgebaut werden: Schon jetzt bekommen die Schulen über viele Partner der Stiftung kostenfreie Lebensmittellieferungen, Saatgutpakete für Kräutergärten und Vitaminbeete, außerdem Messersets, Küchenutensilien und einheitliche Stiftungs-Shirts. Ab 2009 wird die Stiftung über Partnerschaften zwischen Schulen und Bauernhöfen Exkursionen zu Biohöfen in den Regionen anbieten. Dies soll den Kindern den Zusammenhang von Erzeugung, Verarbeitung und Qualität von Lebensmitteln veranschaulichen.

Sarah Wiener und die Stiftung
Als Verfechterin gesunder Esskultur engagiert sich Sarah Wiener gemeinsam mit Freunden und Gleichgesinnten für eine vitale und vollwertige Ernährung von Kindern und Jugendlichen. Besonders Brennpunktschulen profitieren von dem sozialen Engagement vieler Spender, Unterstützer und ehrenamtlicher Helfer. „Für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen“, so das Motto der Stiftung.

Im November 2007 wurde die gemeinnützige Stiftung auf Sarah Wieners Initiative gegründet. Zu den Mitgründern zählen u. a. Dr. Alfred Biolek, der traditionsreichste Bio-Anbauverband Demeter und die Sarah Wiener GmbH. Ziel ist es, der Fehl- und Schmalspurernährung bei Kindern und Jugendlichen wirksam zu begegnen und dabei zugleich soziale, kommunikative sowie feinmotorische Fähigkeiten zu entwickeln. Dabei verfolgt die Stiftung vor allem eigene Projekte und Initiativen an Schulen und Kindergärten. Durch kostenfreie Weiterbildungen für Erzieher und Lehrer wird seit März 2008 nach und nach ein deutschlandweites Netz von Botschafterinnen und Botschaftern in den Einrichtungen aufgebaut, um das Anliegen und Wissen der Stiftung zu multiplizieren und an die Kinder weiterzugeben. Dabei stehen besonders die wöchentlichen Koch- und Ernährungskurse an Schulen im Mittelpunkt der Arbeit.

„Gleichgültigkeit, Unwissen und Verantwortungslosigkeit haben in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass Abertausende junger Menschen kein oder ein gestörtes Verhältnis zum Essen haben“, beklagt Sarah Wiener. „Industriell stark verarbeitete Lebensmittel, Fettes und Süßes im Übermaß sowie Nahrung voll chemischer Zusatzstoffe – diese ebenso achtlosen wie ungesunden Essgewohnheiten gilt es zu stoppen. Denn jedes Kind, egal welcher sozialen Herkunft oder Nationalität, hat ein Recht darauf, gesund ins Leben zu starten. Wir sind als Gesellschaft verpflichtet, ihm diese Chance zu geben! Zugleich geben wir mit einer bewussten Ernährung auch der Natur und den Nutztieren unseren Respekt zurück.“

Darum engagiert sich die Stiftung dafür, dass Kinder die reiche Welt von frischen Lebensmitteln und Vitaminen entdecken und lernen, ihre Essgewohnheiten nachhaltig umzustellen. Spaß gehört dazu, wenn in den Kochschulen geschnippelt, gehackt, gekocht und abgeschmeckt wird. Die Stiftung stützt sich überwiegend auf ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse und Grundlagen des Agrar-Informationsdienstes aid, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sowie des Forschungsinstitutes für Kinderernährung (FKE).

Die Schulen:
Metropolregion Rhein-Neckar
IGH Heidelberg
Hauptschule Ernst-Reuter-Schule, Ludwigshafen
Wilhelm-Busch-Schule, Mannheim
Berlin
Hunsrück-Grundschule
Heinrich-Zille-Grundschule
Jens-Nydahl-Grundschule
Dortmund
Dietrich-Keunig-Haus
Kinder-Citytreff
Lessing-Grundschule
Familienzentrum Oestrich
Tageseinrichtung Speckestraße
Hamburg
Heinrich-Wolgast-Grundschule
Fritz-Köhne-Schule
Schule Slomanstieg 1-3
Jena
Rodatalschule
Janisschule
Regelschule Winzerla
Kassel
Hort Unterneustadt
Offene Schule Waldau
Friedrich Ebert Schule
Frankfurt am Main
Münzenbergerschule
Grundschule am Frankfurter Bogen
Liebfrauenschule
Region Stuttgart
Förderschule Vollmarschule
Hauptschule Erich Kästner Schule
Förderschule Comeniusschule
Halle an der Saale
Erste Kreativitätsschule
Grundschule Büschdorf
Grundschule Wittekind
Nürnberg
Grundschule Insel Schütt
Wiesenschule
Konrad-Groß-Schule
München
Grundschule an der Jenaer Straße
Grundschule an der Blumenauer Straße
Grundschule an der Theolottstraße

Spendenfirmen und -lieferanten überregional:
Wöhrl-Modemärkte, Nürnberg
Poco-Domäne Einrichtungshäuser
Zwilling J. A. Henckels
Deutsche Bahn AG
Dr. Hoppe Biocatering

Spendenfirmen und -lieferanten regional:
Metropolregion Rhein-Neckar
Herbert van der Hamm GmbH
Berlin
LPG Biomarkt Mehringdamm GmbH
Terra Naturkost Handels KG (Die Regionalen)
Märkisches Landbrot GmbH
Dortmund
Matthaus Hartmann GmbH
P. van Wylick

Edeka Pelzer
Bäckermeister Grobe GmbH & Co. KG
Hamburg
C.F. Grell Nachf. Naturkost GmbH & Co. KG, Kaltenkirchen
Lehmanns Bio Service, Tremsbüttel
Jena
tegut… Gutberlet Stiftung & Co.
Kassel
Dr. Hoppe Bio-Catering
tegut…Filiale Kassel
Frankfurt am Main
Querbeet BioFrischvermarktung GmbH, Reichelsheim
Region Stuttgart
pax an Naturwarenhandelsgesellschaft mbH, Engstingen
Bioland Bäckerei Weber, Winnenden
Naturkost Winterbach N&M, Winterbach
Nürnberg
ebl-naturkost e.K.
München
Bodan Grosshandel für Naturkost GmbH, Überlingen
EPOS Bio Partner Süd GmbH, Pliening / Landsham
Call a Körndl, Mainburg