Die 100 besten klassischen Restaurants der Welt

Erstmals ermittelt das amerikanische Restaurant-Ratingsystem „Opinionated About Dining“ (OAD) eine „Top 100 Classical and Heritage Restaurants“-Liste – angeführt vom französischen Grand Chef Michel Bras mit seiner Dependance „Toya“ in Japan. „Das neue Ranking ist vor allem entstanden, weil mir auffiel, dass die bestehenden Restaurantführer ihren Lesern nicht immer passend weiterhelfen. Es wird nicht unterschieden zwischen traditionsbewussten Restaurants und solchen, die innovativ sein wollen. Dabei sind diese zwei Kategorien kaum zu vergleichen. Unsere Top 100 Liste möchte genau diesen Umstand umgehen: Sie honoriert jene Küchenchefs, deren Handschrift in den vergangenen 25 Jahren stilistisch konsequent und auf einem herausragenden Niveau geblieben ist“, verdeutlicht Herausgeber Steve Plotnicki die Intention der neuen Liste, die fortan jährlich erscheinen soll. Grundlage ist eine Umfrage unter fast 5000 registrierten Gourmets, darunter einige der bekanntesten Food-Blogger weltweit.

Platz eins geht an die nördlichste Spitze Japans: Im Restaurant Toya überzeugt der Franzose Michel Bras mit seinem Küchenchef Simone Cantafios am Herd. „Ein Muss für jeden, der ein ungewöhnlich perfektes Essen in einer ebenso ungewöhnlich beeindruckenden Location erleben möchte“, lautet das Fazit der Umfrageteilnehmer über den Anführer der Bestenliste. Auf das Toya folgt die französische Institution Troisgros in Roanne, das seit seiner Eröffnung 1957 durch die Familie Troisgros seinem exzellenten Ruf gerecht wird.

Insgesamt ehrt die Bestenliste Restaurants und Küchenchefs aus zwölf verschiedenen Ländern. Mit 33 Platzierungen führt Frankreich das Länderranking zwar an; aber auch zehn deutsche sind vertreten: Als Bestplatzierter findet sich Harald Wohlfahrt mit der Schwarzwaldstube in Baiersbronn auf Rang sieben. Es folgen u.a. Helmut Thielges im Waldhotel Sonnora in Dreis auf Platz 12, Heinz Winkler mit seiner Residenz im Chiemgau auf Rang 25, Hans-Peter Lumpp im Bareiss auf 40 und Hans Haas im Münchner Tantris auf Platz 43. Dass eine lange Tradition keineswegs klassische Küche bedeuten muss, zeigt sich wiederum am Nürnberger Restaurant Essigbrätlein, das auf Platz 56 einsteigt. Bereits seit der Eröffnung 1989 konzentrieren sich Andree Köthe und Küchenchef Yves Ollech auf eine naturalistische Gemüse- und Gewürzküche. „Entscheidendes Kriterium ist einzig, dass die eigene Handschrift geradlinig und der Stil möglichst unverändert beibehalten wurde“, bekräftigt Plotnicki.

Opinionated About Dining
OAD wurde 2003 von dem gebürtigen New Yorker Steve Plotnicki ins Leben gerufen. Aus dem anfänglichen Blog zum kulinarischen Erfahrungsaustausch zwischen Food-Enthusiasten entwickelte sich eine weltweite Restaurant-Bewertungsumfrage, die die Meinungen von mehr als 4800 registrierten Restaurantgästen und Food-Bloggern wiedergibt. OAD ist die einzige Umfrage ihrer Art, die auch die persönliche Erfahrung des jeweiligen Voters miteinbezieht. Auf der Grundlage dieser Faktoren und der Auswertung von rund 150.000 eingesendeten Restaurantbewertungen entstehen so verschiedene welt- und landesweite Bestenlisten.

Weitere Informationen und alle Bestenlisten unter: http://www.opinionatedaboutdining.com 

TOP 100 CLASSICAL AND HERITAGE RESTAURANTS 2016

1. Michel Bras – Toya, Japan
2. Troisgros – Roanne, Frankreich
3. Alain Ducasse – Louis XV – Monte Carlo, Monaco
4. Régis et Jacques Marcon – St. Bonnet-les-Froids, Frankreich
5. Michel Guérard – Eugénie les Bains, Frankreich
6. Dal Pescatore – Canneto Sull’Oglio, Italien
7. Harald Wohlfahrt – Schwarzwaldstube – Baiersbronn, Deutschland
8. Per Se – New York, USA 9. L’Ambroisie – Paris, Frankreich
10. Robuchon au Dôme – Macau, China
11. Thomas Keller – French Laundry – Yountville, California, USA
12. Helmut Thieltges – Waldhotel Sonora – Dreis, Deutschland
13. Château Restaurant Joël Robuchon – Tokyo, Japan
14. L’Osier – Tokyo, Japan 15. Relais Bernard Loiseau – Saulieu, Frankreich
16. Cuisnine(s) Michel Troisgros – Tokyo, Frankreich
17. Søllerød Kro – Holte, Dänemark
18. Le Duc – Paris, Frankreich
19. Le Bernardin – New York, USA
20. Pierre Gagnaire – Tokyo, Japan
21. Côte St-Jacques – Joigny, Frankreich
22. Il Lugo di Aimo e Nadia – Mailand, Italien
23. Taillevent – Paris, Frankreich
24. Alain Ducasse au Le Meurice – Paris, Frankreich
25. Heinz Winkler – Aschau im Chiemgau, Deutschland
26. Château de la Chèvre d’Or – Eze, Frankreich
27. Patrick Guillbaud – Dublin, Irland
28. Château les Crayères – Reims, Frankreich
29. Auberge de l’Ill – Illhausern, Frankreich
30. Perbellini – Isola Rizza, Italien
31. Comme Chez Soi – Brüssel, Belgien
32. Kong Hans Kaelder – Kopenhagen, Dänemark
33. Michel Trama – Puymirol, Frankreich
34. Apiciius – Paris, Frankreich
35. Al Sorriso – Soriso, Italien
36. Peter Luger – Brooklyn, USA
37. Le Manoir aux Quat’Saisons – Great Milton, Großbritannien
38. De Karmeliet – Bruges, Belgien
39. Antica Corona Reale-da Renzo – Cervere, Italien
40. Hans-Peter Lumpp – Bareiss – Baiersbronn, Deutschland
41. Grand Véfour – Paris, Frankreich
42. Kaia Kaipe – Getaria, Spanien
43. Hans Haas – Tantris – München, Deutschland
44. Bacon – Cap d’Antibes, Frankreich
45. Alain Ducasse at the Dorchester – London, Großbritannien
46. La Mere Brazier – Lyon, Frankreich
47. Santceloni – Madrid, Spanien
48. Daniel – New York, USA
49. Bouley – New York, USA
50. Enoteca Pincchiori – Florenz, Italien
51. Paul Bocuse – Collonges-au-Mont-d’Or, Frankreich
52. Romano – Viareggio, Italien
53. L’Atelier de Joël Robuchon – Paris, Frankreich
54. Joël Robuchonat the Metropole – Monte Carlo, Monaco
55. Lorenzo – Forte dei Marmi, Italien
56. Essigbratlein – Nürnberg, Deutschland
57. Casa Gerardo – Prendres, Spanien
58. L’Ami Louis – Paris, Frankreich
59. Rias de Gallicia – Barcelona, Spanien
60. Oustaù de Baumanière – Les-Baux-de-Provence, Frankreich
61. Koffman’s – London, Großbritannien
62. Tétou – Golfe Juan, Frankreich
63. Antica Osteria del Ponte – Cassinetta di Lugagnano, Italien
64. Le Pré Catelan – Paris, Frankreich
65. The Ritz – London, Großbritannien
66. Varoulko Seaside – Athen, Griechenland
67. Fischers Fritz – Berlin, Deutschland
68. Le Chabichou – Courcheval, Frankreich
69. Gidleigh Park – Chagford, Großbritannien
70. Echaurren – Ezcaray, Spanien
71. La Ciau del Tornavento – Treiso, Italien
72. Jacobs – Hamburg, Deutschland
73. Le Chalet de la Forêt – Brüssel, Belgien
74. L’Amphitryon – Lorient, Frankreich
75. Hispania – Arenys de Mar, Spanien
76. Joël Robuchon at the Mansion – Las Vegas, USA
77. Spago – Beverly Hills, USA
78. Hameau Albert 1er – Chamonix, Frankreich
79. Georges Blanc – Vonnas, Frankreich
80. Colline Ciociare – Acuto, Italien
81. Haerlin – Ha
mburg, Deutschland
82. Le Gavroche – London, Großbritannien
83. Miramonti l’Altro – Consorzio, Italien
84. Kronenhalle – Zürich, Schweiz
85. Laurent – Paris, Frankreich
86. Zuberoa – Oiartzun, Spanien
87. Da Fiore – Venedig, Italien
88. Le Moissonier – Köln, Deutschland
89. Spiaggia – Chicago, USA
90. Caino – Montemerano, Italien
91. Combarro – Madrid, Spanien
92. Auberge de l’Île Barbe – Lyon, Frankreich
93. Rekondo – San Sebastian, Spanien
94. River Café – London, Großbritannien
95. Quattro Passi – Massa Lubrense, Italien
96. Carré des Feuillants – Paris, Frankreich
97. Christian Étienne – Avignon, Frankreich
98. Le Dôme – Paris, Frankreich
99. Le Cirque – New York, USA
100. Akelare – San Sebastian, Spanien

Zwei Drittel der deutschen Eis-Esser zeigen Interesse an milchfreien Alternativen

Die Nachfrage nach Speiseeis ohne Milch explodiert in Deutschland. Denn die Werbung für Milchalternativen richtet sich nicht mehr ausschließlich an Verbraucher mit besonderen Ernährungsbedürfnissen, sondern spricht eine größere Zahl gesundheitsbewusster Verbraucher an. Laut einer neuen Untersuchung von Mintel sind in der Tat beinahe zwei Drittel (63 %) der deutschen Eis-Esser an milchfreien Alternativen interessiert, wie zum Beispiel an Speiseeis, das mit Mandel- oder Kokosnussmilch hergestellt wurde.

Außerdem sind deutsche Verbraucher anscheinend sogar bereit, für solche Produkte mehr Geld auszugeben; einer von fünf (20 %) Deutschen gibt an, für Speiseeis ohne Milch mehr Geld ausgeben zu wollen; unter den Verbrauchern zwischen 16 und 24 Jahren beträgt die Zahl sogar fast ein Drittel (30 %).

Die hohe Nachfrage nach milchfreiem Speiseeis zeigt sich auch in anderen großen europäischen Ländern: 78 % der polnischen, 69 % der italienischen, 68 % der spanischen und 63 % der französischen Verbraucher signalisieren Interesse. Darüber hinaus stimmen 27 % der Verbraucher in Polen, 21 % in Italien, 25 % in Spanien und 18 % in Frankreich zu, sie würden für solche Produkte mehr Geld ausgeben.

Julia Büch, Food and Drink Analystin bei Mintel, sagt:
„Während Alternativen für Milch ursprünglich für Verbraucher mit besonderen Ernährungsbedürfnissen entwickelt wurden (z. B. Laktoseintoleranz oder Allergien), sind sie heute eher eine Frage des Lebensstils, insbesondere bei jüngeren Verbrauchern. Der Grund dafür ist eine starke Kombination aus gesundheitlichen und ethischen Gründen sowie den sich entwickelnden Geschmacksvorlieben und dem Reiz neuartiger Aromen.“

Als Reaktion auf die starke Verbrauchernachfrage gewinnen Speiseeisalternativen in Deutschland an Bedeutung, wo der Anteil der neu eingeführten Eisprodukte ohne Milch im Jahr 2015 ganze 8 % aller neuen Eisprodukte erreicht hat*; zwischen 2013 und 2014 waren es laut Mintel’s weltweiter Datenbank für Produktneueinführungen (GNPD) lediglich 2 %. Speiseeis ohne Milch expandiert in ganz Europa, wenn auch insgesamt langsamer als in Deutschland. Laut Mintel erreichte im Jahr 2015 der Anteil neuer Produkteinführungen ohne Milch in Europa insgesamt 3 % aller Neueinführungen, eine Steigerung im Vergleich zu den 2 % im Jahr 2014 und 1 % im Jahr 2013.

Außerdem war Großbritannien laut der Mintel-Untersuchung zwar seit Jahren der innovativste Markt für Speiseeis ohne Milch, jedoch scheint es ganz so, als hätten deutsche Hersteller im Jahr 2015 gewaltig aufgeholt. In der Tat führte das Vereinigte Königreich zwischen 2013 und 2015 die Innovationen bei Speiseeis ohne Milch insgesamt an und brachte 19 % dieser Produkte in Europa auf den Markt, gefolgt von Deutschland (16 %) und Italien (14 %). Wenn man allerdings das Jahr 2015 gesondert betrachtet, hat Deutschland 26 % aller neuen Speiseeisprodukte ohne Milch eingeführt und damit das Vereinigte Königreich (17 %) und Italien (12 %) abgehängt.

Außerdem verlagern sich in Deutschland neu eingeführte Speiseeissorten ohne Milch zunehmend weg von Sojamilch hin zu anderen Alternativen. Der Anteil der auf Soja basierenden Alternativen ist von beinahe 100 % im Jahr 2012 auf 35 % im Jahr 2015 gefallen; dies kam Alternativen zugute, die auf Kokosnuss, Mandel, Reis und in letzter Zeit auch auf Lupinen basieren. Nicht auf Sojamilch basierende Milchalternativen standen im Jahr 2015 also bereits hinter zwei Dritteln (65 %) aller neu auf den Markt gebrachten Speiseeisprodukte.

„Während das Image der Sojabohne aufgrund von negativen Assoziationen in Bezug auf Gesundheit und Umwelt gelitten hat, haben neue Speiseeisalternativen ohne Milch aufgrund ihres Geschmacks und ihrer Konsistenz profitiert. Außerdem werden sie bewusst verwendet, um eine Positionierung als hochwertiges Genussprodukt zu unterstreichen. Bei den meisten neu eingeführten Produkten in Deutschland ist der Aspekt „superpremium“ in der Tat zum wichtigsten Kriterium geworden, denn dekadente Geschmacksrichtungen wie gesalzenes Karamell, Apfelkuchen oder Kokosnuss-Bourbon-Vanille überwiegen in diesem Sektor“, sagt Büch.

Außerdem nehmen auch Werbeversprechen in Bezug auf Bio- und ethische Herstellung zu und sind bei beeindruckenden 90 % aller im Jahr 2015 in Deutschland neu eingeführten milchlosen Speiseeisprodukten vertreten. Beinahe die Hälfte (47 %) der deutschen Verbraucher hat daran Interesse, Bio-Speiseeis zu kaufen, und 28 % sind bereit, mehr Geld dafür auszugeben – bei den Verbrauchern zwischen 25 und 34 Jahren sind es zwei von fünf (37 %). Derweil sind drei von fünf (59 %) deutschen Verbrauchern an Speiseeis interessiert, das lokal bezogene Zutaten wie Milch von örtlichen Bauern enthält, und die Hälfte (50 %) der deutschen Verbraucher möchte handgemachtes Speiseeis kaufen.

„Nachdem milchloses Speiseeis nicht mehr nur hauptsächlich als ein Ersatzprodukt für Menschen mit Ernährungsproblemen angesehen wird, sprechen sie auch Verbraucher an, die sich nicht ausschließlich für milchloses Eis entscheiden, diese neue Vielfalt jedoch begrüßen. Die neue Welle milchfreier Produkte, die nicht mehr an Verbraucher mit besonderen Ernährungsbedürfnissen gerichtet sind, legt ihren Schwerpunkt hauptsächlich auf Geschmack und Genuss und ist so gestaltet, dass sie mit dem Besten konkurrieren kann, das milchbasiertes Speiseeis zu bieten hat“, fasst Büch zusammen.

*ausgenommen Sorbets

Kulinarisches Ostern

Was essen die Europäer an den Festtagen?

An den Ostertagen darf endlich wieder geschlemmt werden;
die Fastenzeit ist vorbei. Je nach Land kommen zwischen Karfreitag und
Ostermontag ganz unterschiedliche kulinarische Spezialitäten auf den
Tisch.

Die Franzosen essen an den Festtagen am liebsten Lamm. Meist ist es
eine Lammkeule, die je nach Region mit Knoblauch oder einer
Kräuterkruste zubereitet wird. Ein weiterer Klassiker ist die
Osterquiche mit Lauchzwiebeln, Schinken und Käse. In einigen Regionen
Dänemarks ist es Tradition, als Hauptgericht Eier in Senfsoße mit
Schwarzbrot zu servieren. In Ungarn wird zum geräucherten
Osterschinken Meerrettichsoße, Essiggemüse und Kartoffelsalat
gereicht.

Die Finnen essen am Karfreitag einen außergewöhnlichen Pudding aus
Roggenmehl, Roggenmalz und Melasse. „Mämmi“ wird mit Vanillesoße
und kalt serviert. Denn in früheren Zeiten war der Karfreitag zu
heilig, um warmes Essen vorzubereiten. Eine spanische Fastenspeise
sind „Torrijas“, deren Zubereitung je nach Familienrezept und
Region leicht variiert. Die Brotscheiben werden in Milch, Wein, Honig,
Gewürzen und Ei getunkt und in der Pfanne mit Olivenöl angebraten.

In Italien ist es Brauch, am Ostermontag ein großes Picknick mit
Freunden und Familie zu feiern. Dabei darf eine „Torta Pasqualina“
nicht fehlen, wobei „Pasqua“ im Italienischen Ostern bedeutet. Es
handelt sich um eine Pastete mit Eiern, Ricotta und Blattspinat.
Früher bestand sie aus 33 Schichten, die die 33 Lebensjahre von Jesus
Christus symbolisierten. Den süßen Abschluss des Festessens bildet
ein Kuchen aus süßem Hefeteig und Mandeln, die „Colomba
Pasquale“. Er hat die Form einer Taube, die für Frieden und
Freiheit steht.

In Griechenland wird zum Osterfrühstück traditionell „Tsoureki“
mit Butter und Marmelade gegessen. Den süß-herben Hefekranz
schmückt in der Mitte ein rotes Ei, das das Blut Christi, aber auch
das Leben versinnbildlicht. Die Polen backen den Kuchen „Mazurek“,
der gerne an Familie und Freunde verschenkt wird. Er wird meist mit
einem Sandteiggitter und reichlich Trockenfrüchten und
Mandelsplittern verziert. Die Ostersuppe „Zurek“ ist eine
Sauermehlsuppe, die gerne in einem ausgehöhlten Brotlaib gereicht
wird. Weitere Zutaten sind Kartoffeln, Würstchen und ein hart
gekochtes Ei.

Egal aber, woher man ursprünglich stammt oder welche Traditionen man
gewohnt ist, lohnt es, sich auch mal bei den anderen Nationen
kulinarisch zu bedienen.

Heike Kreutz, www.aid.de

Kiwano

Die Gurke mit Hörnern

Sie ist gelb-orange, stachelig und hat ein leuchtend grünes Fruchtfleisch, das an Götterspeise erinnert. Die bizarre Kiwano hat ihre Heimat in Afrika südlich der Sahara. Inzwischen wird die Kletterpflanze auch in Portugal, Kenia, Neuseeland, Italien und Israel angebaut.

Die Kiwano hat einen Wasseranteil von 90 Prozent, ist kalorienarm und ballaststoffreich. Zudem enthält sie wichtige Mineralien wie Kalium und Magnesium sowie die Vitamine B und C. Ihr Geschmack ist erfrischend säuerlich mit einer leichten Gurkennote. Die Italiener bezeichnen die Exotin als „Lemonbana“, ein Fantasiewort aus Zitrone und Banane. Dabei gehört die Kiwano ( Cucumis metuliferus ) zu den Kürbisgewächsen und ist mit Melone und Gurke näher verwandt. Die länglich-runde Frucht ist etwa 10 cm lang, 5 cm dick und mit Stacheln bedeckt, die an kleine Hörner erinnern. Daher wird sie auch Hornmelone oder Horngurke genannt.

Vor dem Verzehr wird die Kiwano zunächst gründlich gewaschen. Man isst die Frucht wie eine Kiwi: einfach längs durchschneiden und das geleeartige Fruchtfleisch mit Kernen herauslöffeln. Wer die Kerne nicht mag, passiert das Fruchtfleisch durch ein Sieb. Das ist allerdings mit etwas Aufwand verbunden. Die Schale der Kiwano ist nicht essbar, lässt sich aber gut als dekoratives Gefäß für Salate und Drinks verwenden.

In Obstsalaten wird die Frucht gerne mit Äpfeln, Bananen, Ananas und Nüssen kombiniert. Sie ist ein Hingucker im Eisbecher, Cocktail und auf dem Buffet. Aber auch Desserts, Smoothies und pikante Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten profitieren von dem außergewöhnlichen Aroma.

Die Kiwano ist ganzjährig im Handel erhältlich. Beim Einkauf sind reife unbeschädigte Früchte die beste Wahl, die orange-gelb gefärbt sind und feste Stacheln haben. Bei Zimmertemperatur sind sie wenige Tage haltbar.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

aid-Broschüre „Exoten und Zitrusfrüchte“ –
Bestell-Nr. 1281, Preis: 6,50 Euro –
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1281

Sterneküche bei Belmond

Sterneküche bei Belmond: Erster Michelin-Stern für „Oro“ im Belmond Hotel Cipriani –
Drittes Sterne-Restaurant der Kollektion

Zum Saisonstart 2016 eröffnet das Belmond Hotel Cipriani in Venedig zum ersten Mal mit eigenem Sternerestaurant. Das „Oro“ erhält seinen ersten Michelin-Stern und ist in der Italien-Länderausgabe des Guide Michelin ausgezeichnet. Der Guide Michelin hebt insbesondere die feinen Zutaten, natürlichen Aromen und kunstvolle Präsentation der Speisen sowie die erlesene Weinkarte mit mehr als 1.000 Weinen heraus. Küchenchef ist Davide Bisetto, der im „Oro“ das Motto „Casual Dining auf Sterne-Niveau“ umsetzt. Es ist das dritte Sterne-Restaurant in der Belmond Kollektion: Schon seit über 30 Jahren hält das Belmond Le Manoir aux Quat’Saisons in Oxfordshire gleich zwei Michelin-Sterne und in Rio de Janeiro erhielt im letzten Jahr das „MEE” im Belmond Copacabana Palace einen der begehrten Sterne.

Mit seinen kulinarischen Kreationen interpretiert Davide Bisetto die gastronomischen Traditionen des Belmond Hotel Cipriani vollkommen neu. Bisetto spannt den Bogen von regional venezianisch bis kreativ weltoffen und serviert seinen Gästen zum Beispiel: traditionell venezianische Bigoli Pasta mit Venusmuscheln, Meeräsche-Rogen, Seealgen und eingelegtem Seeigel. Inspiriert sind seine Gerichte unter anderem aus seiner Zeit als Sternekoch in renommierten Häusern in Paris und auf Korsika. Bisetto war der erste italienische Küchenchef, der in Frankreich mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde. Und nun hat er auch das „Oro“ zu seinem ersten Stern geführt. „Der Stern honoriert die unglaubliche Leidenschaft unseres Teams, unsere Kreativität und unsere Expertise. Wir freuen uns schon darauf, unsere innovativen venezianischen Menüs weiterzuentwickeln“, so Bisetto.

Giampaolo Ottazzi, General Manager: „Wir sind überaus froh, dass das Oro nach noch nicht einmal zwei Jahren nach Eröffnung seinen ersten Michelin-Stern erhalten hat. Die Auszeichnung stärkt unsere Rolle als gefragtestes Hotel Venedigs.“

Belmond startet ab März in die Italien-Saison 2016:
Die sieben Italien-Hotels von Belmond öffnen ab dem 17. März für die Saison 2016 wieder ihre Türen. Die Kollektion umfasst: das Belmond Hotel Cipriani, Venedig; Belmond Hotel Caruso, Ravello; Belmond Hotel Splendido & Belmond Splendido Mare, Portofino; die Belmond Villa San Michele, Florenz sowie die beiden sizilianischen Schwesterhotels Belmond Grand Hotel Timeo und Belmond Villa Sant’Andrea, Taormina.

www.belmond.com.

Luxus im Urlaub: davon träumen deutsche Urlauber

Nacht im First Class Hotel ist für Deutsche mehr Luxus als First Class Flug

Erstklassige Sternehotels, edle Restaurants, exzessive Shoppingtrips und verwöhnende Spa-Besuche – deutsche Reisende sind, einmal aus den vier Wänden raus, wahre Genießer. Fast jeder Zweite (48 Prozent) wählte für seinen Hotelaufenthalt in den letzten zwölf Monaten ein 4 oder 5* Hotel.

Der perfekte Luxusurlaub: ein Aufenthalt in einem erstklassigen Hotel
Tatsächlich steht für weit mehr als ein Drittel der Deutschen (36 Prozent) ein Aufenthalt in einem erstklassigen Sternehotel an erster Stelle, wenn es darum geht, was einen Urlaub wirklich luxuriös macht. In einem edlen Restaurant essen, das ist für knapp ein Drittel (31 Prozent) wahrer Luxus. Fast genauso viele (28 Prozent) fänden es luxuriös, Dinge zu shoppen, die man sich sonst nicht leisten würde.

Top 5 Dinge, die den Urlaub luxuriös machen

1. In einem Luxushotel übernachten 36%
2. In einem edlen Restaurant essen 31%
3. Dinge shoppen, die man sich sonst nicht leisten kann
28%
4. Ins Spa gehen oder Wellnessbehandlungen genießen 27%
5. Geld ausgeben für Dinge, die man normalerweise nicht kaufen würde 26%

Viel Luxus für wenig Geld: Italien und Deutschland Schlusslicht
So dekadent sich Urlauber hierzulande gerne im Urlaub geben, spätestens beim Hotelpreis setzt sich die deutsche Sparsamkeit durch. Zusammen mit Italien (76 Euro), zahlen Deutsche im Durchschnitt am wenigstens für eine Nacht in einem Hotel (90 Euro) und liegen somit noch unter dem europäischen Schnitt von 101 Euro. Den Luxus am meisten kosten, das lassen sich– mit durchschnittlich 127 Euro pro Nacht – die Franzosen. Gefolgt von England (114 Euro) und Spanien, die immerhin noch 100 Euro im Schnitt ausgeben.

Deutschland: Mit 11,42 Tagen im Jahr 2015 Rekordmeister im Hotelübernachten
Am Hotelpreis wird hierzulande also gespart, nicht aber an der Anzahl der Aufenthalte. Vergleicht man die durchschnittlichen Tage, die die Befragten europaweit im Jahr 2015 in Hotels verbracht haben, sind es die Deutschen, die mit 11,42 Tagen vorne liegen. Auf Platz zwei, mit immerhin noch 10,79 Nächten, die Franzosen. Platz drei belegt England (9,45 Nächte). Mit 8,36 bzw. 8,24 im Hotel verbrachten Nächten im letzten Jahr, landen Spanien und Italien auf den jeweils letzten Plätzen.

Von Luxus träumen – 3* buchen
Seidenlaken, Room-Service und Superior Suite – für deutsche Urlauber doch eher Schein als Sein? Im Schnitt sind es nämlich – auch bei den luxusaffinen Befragten hierzulande – die 3* Hotels, die für private Reisen gebucht werden. Ein möglicher Grund dafür: in der aktuellen Umfrage schätzten die Deutschen die Kosten für eine Nacht in einem 5* Hotel in einer Metropole wie z.B. London viel zu hoch ein; im Schnitt auf satte 237€ für ein Doppelzimmer ohne Frühstück. In Wahrheit ist via lastminute.de ein 5* Top Secret Hotel in London und vielen anderen Metropolen weltweit momentan bereits ab 138€ pro Nacht im Doppelzimmer zu buchen.

Armin Leitgeb

Armin Leitgeb wird Chefkoch im Suitenhotel SIR HENRY in Seefeld/Tirol

Der gebürtige Österreicher Armin Leitgeb (39) wird ab dem 14. Dezember 2015 in 1.500 Metern Höhe auf dem Gschwandtkopf die Gäste des SIR HENRY kulinarisch verwöhnen. Mit einer „Cuisine des Alps“ wird Leitgeb eine moderne und abwechslungsreiche Küche in Anlehnung an die Alpenländer Österreich, Italien, Schweiz und Frankreich bieten. „Unsere Gerichte werden unsere Liebe für lokale Produkte und eine zeitgemäße Interpretation alpenländischer Traditionen widerspiegeln“, so Armin Leitgeb.

Der zweifache Vater hat eine bewegte Laufbahn hinter sich und hat ausschließlich mit den besten Köchen gekocht. Seine Stationen lesen sich wie das Who Is Who der Gastronomieszene: Tantris München als Sous Chef, 2 Sterne; Auberge de Líll in Illhäusern (F), 3 Sterne; Jardin Des Sans in Montpellier (F), 3 Sterne; The French Laundry in Yountville (Californien), 3 Sterne und das Raffles Hotel in Singapur, ehe er 2008 für über vier Jahre das Restaurant Les Amis in Singapur in die Spitze der internationalen Rangliste kochte.

Seit 2012 war Armin Leitgeb als Berater in Singapur, Frankreich und Österreich tätig. Unter anderem für die Brasserie Les Haras von Marc Haeberlin in Strasbourg, die er im Oktober 2013 für Haeberlin in beratender Funktion eröffnete.

Das gastronomische Angebot im SIR HENRY umfasst die SIR HENRYS Brasserie mit Bar, eine Lounge, die Hausgästen vorbehalten ist, eine Panoramabar, eine großzügige Terrasse sowie ein Weinkeller mit Bibliothek, in dem bis zu 12 Personen ein privates Abendessen oder auch eine Weinprobe genießen können. Das Frühstück wird wahlweise in den Suiten und bei Sonnenschein auch auf der Terrasse serviert.

Cheese Berlin

Treffen der handwerklichen Käseszene in der Markthalle Neun

Am 01. November 2015 findet in der Markthalle Neun von 11 bis 19 Uhr die Cheese Berlin statt. Neben dem Geschmack von Käse in allen Nuancen von mild bis kräftig stehen Themen wie faire Milchpreise, artgerechte Haltung der Nutztiere und werterhaltende Verarbeitung der Zutaten im Mittelpunkt. Die Cheese Berlin ist der Treffpunkt der handwerklichen Käseszene mit über 30 Käsemachern und -händlern aus ganz Deutschland und Europa.

Bei der vierten Cheese Berlin finden Käseliebhaber die volle Auswahl an bestem handwerklich hergestelltem Käse. Gerade bei der aktuellen Diskussion um Milchpreisdumping bietet das Käsefestival eine Oase an natürlichen und fair produzierten Molkereierzeug- nissen in bester Qualität. Damit zeigt es eine Alternative zu einer konventionellen Milchwirtschaft und macht authentisches Lebensmittelhandwerk erleb- und schmeckbar. Die Cheese Berlin ist die kleine Schwester der „Cheese“ in Bra, Italien, welche in Kooperation mit Slow Food International veranstaltet wird. Wie ihr Vorbild findet auch die Berliner Cheese in Kooperation mit Slow Food Berlin statt, sowie mit dem Käsehändler Knippenbergs – Lust auf Käse.

Die ausstellenden Käsereien, Fachhändler und Affineure kommen aus ganz Europa und bieten Spezialitäten aus Italien, Frankreich, Großbritannien, Skandinavien, Spanien, Griechenland, der Alpenregion und natürlich Deutschland an. Neben ihrer Leidenschaft für das Käsehandwerk eint die Aussteller die Erfüllung der strengen Kriterien, die zur Teilnahme angesetzt sind: Alle angebotenen Produkte werden traditionell hergestellt und sind frei von gentechnisch veränderten Rohstoffen, Zusatz- und Aromastoffen, Hefeextrakten, synthetischen Zuckerstoffen und Surrogaten. Die Erzeugung muss transparent und in allen Stationen nachvollziehbar sein. Die beteiligten Produzenten und Händler erzeugen und verkaufen damit entsprechend der Slow-Food-Leitidee: gut – sauber – fair.

Programm mit Wein und Käse
Begleitet wird der Markt von einem vielfältigen Programm mit Verkostungen und Gesprächen, das auch Weinliebhabern schmecken dürfte. Der am 01. November parallel stattfindende Jahresmarkt des Weinbundes Berlin in dem der Markthalle Neun benachbarten Magazin der Heeresbäckerei von 12 bis 19 Uhr bietet zahlreiche Ansatzpunkte für inhaltliche Überschneidungen. Food-Autorin und Käseexpertin Ursula Heinzelmann und Holger Schwarz, Gründungsmitglied des Weinbundes Berlin, werden Rundgänge zwischen den beiden Veranstaltungen mit Wein- und Käse-Verkostungen geben. Ursula Heinzelmann wird zusätzlich bereits am 31. Oktober von 16 bis 18 Uhr ein Tasting zu Käsen und Weinen der Türkei in der Markthalle Neun anbieten. Während der Cheese Berlin am 01. November gibt es jeweils um 12, 14 und 16 Uhr HeinzelCheeseTalks Specials mit weiteren Themenschwerpunkten rund um Käse und Wein. Die Teilnehmerzahl der Talks und Tastings ist begrenzt, der Online-Vorverkauf der Tickets mit Preisen zwischen 15 und 20 Euro startet Anfang Oktober. Am Slow Food Berlin Käse-Stammtisch werden jede Stunde die Käsemacher der Cheese Berlin vorgestellt mit kleinen Kostproben ihrer Erzeugnisse. Außerdem wird es von 12 bis 18 Uhr eine Käsewerkstatt für Groß und Klein geben, in der selbst Hand angelegt werden kann.

Cheese Berlin
Termin: Sonntag, 01. November 2015, 11 – 19 Uhr
Ort: Markthalle Neun, Eisenbahnstr. 42/43, 10997 Berlin
Eintritt: 2 €, Kinder und Jugendliche frei
Veranstalter: Markthalle Neun in Kooperation mit Slow Food Berlin und Knippenbergs – Lust auf Käse
Kooperationspartnerin: Ursula Heinzelmann

Weitere Informationen zu Programm und Ausstellern finden sich unter www.cheese- berlin.de

Anuga 2015 – 7.000 Anbieter aus 108 Ländern

Rahmenprogramm rund um Branchen- und Verbrauchertrends

Die Anuga vom 10. bis 14. Oktober 2015 in Köln ist komplett ausgebucht. Mit 284.000 m² ist die Hallenkapazität der Koelnmesse, immerhin das fünftgrößte Messegelände der Welt, bis auf den letzten Quadratzentimeter ausgelastet. Erwartet werden mehr als 7.000 Anbieter aus über 100 Ländern. Damit ist die Anuga erneut die weltweit größte und wichtigste Businessplattform für die internationale Ernährungswirtschaft. Durch die hervorragende Beteiligungen aus dem In- und Ausland ist die Anuga in allen zehn Fachmessen kompetent besetzt und damit sowohl für Einkäufer aus dem Handel als auch aus dem Außer-Haus-Markt eine ideale Informations- und Beschaffungsplattform. Erwartet werden
rd. 155.000 Fachbesucher aus der ganzen Welt. Eröffnet wird die Anuga am Samstag, 10. Oktober 2015, durch Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland. Auch Evangelos Apostolou, der griechische Minister für Landwirtschaftsentwicklung und Lebensmittel, wird ihm Rahmen der Anuga-Eröffnung sprechen. Griechenland ist Partnerland der Anuga 2015. Das Rahmenprogramm zur Messe beschäftigt sich u.a. intensiv mit Branchen- und Verbrauchertrends.

Aussteller
Über 7.00 Aussteller aus über 100 Ländern werden im Oktober in Köln ihre Produkte präsentieren. Damit wächst die Veranstaltung, die bereits 2011 und 2013 ein Rekordergebnis erzielte, erneut.

In allen 10 Fachmessen der Anuga stellen marktführende Unternehmen ebenso aus wie kleinere und mittlere Anbieter. Sie stehen für die große Bandbreite des Angebots ebenso wie für die wirtschaftliche Bedeutung der Anuga. Das komplette Ausstellerverzeichnis ist über die Anuga-Homepage einsehbar.

Ein kurzer Überblick:
• Anuga Fine Food
Delverde, Develey, Di Gennaro, Fromi, Carl Kühne, Lee Kum Lee, Mutti, Paramount Pistachio & Almonds, Saclà, Seeberger und Yamae Hisano. Zahlreiche internationale Pavillons, darunter erstmals die Fidschi Inseln, Georgien, Katar, Moldawien, Saudi Arabien und die Ukraine. In Halle 10.2 befindet sich der gemeinsame Stand des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung mit der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) mit Diskussionen und Kochshows unter dem Motto „Made in Germany“.

• Anuga Frozen Food
Agrarfrost, Almondy, Ardo, Aviko, Brasil Foods, Gunnar Dafgard, Farm Frites, Lamb Weston, Pickenpack, Salomon Foodworld, Surgital und Wernsing. Gemeinschaftsbeteiligungen Ägypten, Belgien, China, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen, Portugal und Spanien

• Anuga Meat
Bell, Beretta, Campofrio, Danish Crown, JBS, MHP, Nippon Ham Foods, Plukon Poultry, Rügenwalder Mühle, Tönnies, Vion, Westfleisch und Wiesenhof. Große Gemeinschaftsbeteiligungen aus Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Frankreich, Italien, Kanada, Österreich, Spanien, Südafrika, der Türkei und den USA.

• Anuga Chilled & Fresh Food
FCondeli, Edmund Merl, Heinrich Kühlmann, Henglein, Popp, Renna, Rügen Fisch, Stührk Delikatessen und Wewelka.

• Anuga Dairy
Bauer, Delizia, Ehrmann, Emmi, FrieslandCampina und Hochwald Foods. Gemeinschaftsbeteiligungen aus Belgien, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Österreich, Polen, der Schweiz, Spanien und Zypern. Erstmals Gruppen aus Argentinien, Australien und Thailand

• Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages
Darboven, Ditsch, Dilmah, Lambertz, Langnese, Lavazza, Harry Brot, Kronenbrot, Kuchenmeister

• Anuga Drinks
Baltika Breweries, Bitburger Braugruppe, Döhler, Erbak Uludag Icecek, Gerolsteiner Brunnen, Karlsberg Brauerei, Pfanner, Rauch, Riha WeserGold und Rudolf Wild.

• Anuga Organic
Alb-Gold, Fratelli Damiano, Dr. Goerg, Lauretana, Topas, Tradin Organic, Voelkel und Zabler. Ergänzt durch die Sonderschau „Anuga Organic Market“

• Anuga FoodService
Bartscher, Cup&Cino, Ille, Liebherr, Saro, Ubert und Unox. Die hier lokalisierte Bühne „Anuga Culinary Stage“ ist Schauplatz des Finales „Anuga Koch des Jahres“ und weiterer Kochshows. Der „DEHOGA-Marktplatz Gastronomie“ ist Treffpunkt für Gastronomen und bietet ebenfalls ein interessantes Programm.

• Anuga RetailTec
AHT, Gebr. Graef, Wachtel und Wagnerei. Ergänzend dazu die Sonderschau „Retailforum“ des Bundesverbandes des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH) im Messeboulevard.

Anuga-Partnerland Griechenland
Über 200 griechische Anbieter präsentieren die große Vielfalt Nahrungsmittel und Getränke aus Griechenland sowie die Kompetenz und Leistungsfähigkeit der griechischen Lebensmittelindustrie. Exportförderung und der Kontakt zu deutschen und internationalen Handelspartnern stehen im Mittelpunkt des griechischen Messeauftritts. Die zentrale Präsentationsplattform der griechischen Beteiligung befindet sich in Halle 10.2 unter Federführung von Enterprise Greece Invest & Trade.

In- und Auslandsbeteiligung
Die Anbieter kommen aus über 100 Ländern, der Auslandsanteil liegt bei 89 Prozent. Die größten Ausstellernationen sind Italien, Spanien, Griechenland, Frankreich, die Türkei, die Niederlande, Belgien, die USA und Thailand. Große Beteiligungen kommen auch aus der Volksrepublik China, aus Polen, Großbritannien und Österreich.
Erstmals beteiligen sich Aussteller aus Island, Katar, St. Vincent und den Grenadinen sowie der südpazifischen Insel Niue, die an Neuseeland angegliedert ist.

Länder wie Albanien, Armenien, Georgien, Panama, Papua-Neuguinea, Sudan, Surinam, oder Syrien stellen erstmals seit Jahren wieder auf der Anuga aus.

Auch knapp 800 deutsche Unternehmen nutzen die Messe als Businessplattform.

Trendthemen
Mit Hilfe der Anuga-Datenbank ist es möglich, das Angebot nach Trendthemen zu sortieren und so entsprechende Ansprechpartner innerhalb der Anuga-Fachmessen zu identifizieren und aufsuchen.
Neu in dieser Listung ist das Trendthema „Vegane Produkte“. Fast 1.000 der Anuga-Aussteller haben angegeben, dass sie vegane Produkte zur Anuga zeigen.

Rahmenprogramm
Hochkarätig besetzte Kongresse, Vorträge und Preisverleihungen, verschiedene Sonderschauen sowie die Showbühne „Anuga Culinary Stage“ – powered by UmamiNature – bieten Information und Entertainment und ermöglichen brancheninternen Austausch.
Den Auftakt bildet am Vorabend der Anuga Executive Summit mit einer Key-Note von Manfred Güllner, Gründer und Geschäftsführer der Forsa, Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH.

Weitere Veranstaltungen sind u. a. die „German Traders‘ Night“, die „Tiefkühl-Star-Night`15“, der „Shop des Jahres“, der griechische Abend des Partnerlandes und der „Genießt uns!-Award“, der erstmalig an Unternehmen mit besonderem Engagement gegen Lebensmittelverschwendung verliehen wird. Im Rahmen der Anuga findet auch die „4. Europäische Halal-Konferenz“ statt, flankiert vom „Halal Supermarket“.

Aktivitäten der Partner
BVLH-RETAILFORUM 2015 – Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels e.V. (BVLH) ist Mitveranstalter der Anuga. Der Messestand steht unter dem Motto: „Sustanability, Food Safety, Transparency“ – Sonderschau und Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit u. a. mit Fairtrade, dem Forum Nachhaltiger Kakao und dem Datenbankprojekt „Fischbestände online“. Außerdem: Präsentation zum Thema „Der mobile Lebensmittelhandel“ (Messeboulevard Mitte).
Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) – Unter dem Motto „Made in Germany“ präsentieren das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und die BVE an ihrem Messestand täglich verschiedene Veranstaltungen. U. a.: Diskussionen auf dem „Roten Sofa“ mit spannenden Gesprächen mit Unternehmerpersönlichkeiten sowie Kochpräsentationen aus der deutschen Spezialitätenküche.

Der DEHOGA – Marktplatz Gastronomie – Die zentrale Kommunikations- und Wissensplattform von Hotellerie und Gastronomie auf der Anuga, organisiert vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA Bundesverband), Berlin, und dem DEHOGA Nordrhein-Westfalen e.V , Neuss. U. a. an drei Tagen mit dem Anuga Power Breakfast, mit Expertengesprächen und dem SmartCafé.

Sonderschauen
„Anuga taste15“ – die Neuheiten- und Trendschau der Anuga (Messeboulevard Nord)
„Anuga Wine Special“ – Seminare und Referate zu Themen rund um Wein und Feinkost, Weinverkostung fast 200 Weinen (Halle 7)
„Anuga OliveOil Market“ – Sonderschau zum Thema Olivenöl, mit Beratung und Verkostung (Messeboulevard Mitte) – rund 90 Öle stehen zur Auswahl. Unterstützt erstmals vom COI – International Olive Council mit Sitz in Madrid.
„Anuga Organic Market“ – ein Überblick über die Vielfalt von Bio-Lebensmittel im Handel (Halle 5.1)
„Anuga Culinary Stage – powered by UmamiNature“ – Schauplatz für das Finale “Anuga Koch des Jahres”. Außerdem spannendes Programm z. B. mit Kochvorführungen aus China und Ägypten, Sonderpräsentation zu Zimt aus Sri Lanka und vielem mehr.

Top-Events
Finale „Anuga Koch des Jahres“ – 12. Oktober 2015, ganztägig. Acht junge Köche stellen sich einer kochkarätigen Jury (unter dem Vorsitz von Dieter Müller).
Finale „Patissier des Jahres“ – 11. Oktober 2015, ganztägig. Acht Nachwuchs-Patissiers kämpfen um den Titel.
Grips & Co. – Finale des Berufswettbewerbs für Nachwuchskräfte im Handel. Erwartet werden rund 800 junge Beschäftigte (12. Oktober 2015, 11:00 Uhr, Congress-Saal, Congress-Centrum Ost).
25. Forum Systemgastronomie – Wissensplattform und Branchentreffpunkt des Initiativkreises Gastgewerbe im DEHOGA statt. Die Veranstaltung, zu der 800 hochrangige Gäste aus Gastronomie, Hotellerie und gastgewerblicher Zulieferindustrie erwartet werden, ist als zentraler Branchentreff etabliert.
(13. Oktober 2013, 11:.00 Uhr, Congress-Saal, Congress-Centrum Ost).
ifood 2015 – Innovation Food Conference – Das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) diskutiert mit Vertretern aus Wirtschaft, Forschung und Politik am 12. und 13. Oktober 2015 zum Thema Lebensmittelproduktion und Welternährung der Zukunft (Rheinsaal, Congress-Centrum Nord).

Die Anuga ist von Samstag, 10. Oktober 2015, bis Mittwoch, 14. Oktober 2015, ausschließlich für Fachbesucher aus dem Handel und der Gastronomie geöffnet und zwar an allen Tagen von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Koelnmesse – Global Competence in Food: Die Koelnmesse ist international führend in der Durchführung von Ernährungsmessen und Veranstaltungen zur Verarbeitung von Nahrungsmitteln und Getränken. Messen wie die Anuga, die ISM und die Anuga FoodTec sind als weltweite Leitmessen etabliert. Die Koelnmesse veranstaltet nicht nur in Köln, sondern auch in weiteren Wachstumsmärkten rund um die Welt, z. B. in Brasilien, China, Indien, Japan, Thailand, der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten Foodmessen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Inhalten. Mit diesen globalen Aktivitäten bietet die Koelnmesse ihren Kunden maßgeschneiderte Events in unterschiedlichen Märkten, die ein nachhaltiges und internationales Business garantieren.

10. – 14.10.2015 in Köln

Berliner Nudelvielfalt

Die aktuelle Ausgabe steht ganz im Zeichen der Nudeltradition. Das Magazin gibt Einblicke in die internationale Nudelvielfalt Berlins, zeigt die spannendsten Restaurants und präsentiert die Geheimrezepte von Nudelmeistern aus Italien, China, Türkei und Russland.

Im Interview: Berlin Food Week-Veranstalter Alexandra Laubrinius und Michael Hetzinger. Tagesspiegel Genuss hat mit ihnen über die kulinarische Veranstaltung gesprochen, die vom 28. September bis zum 04. Oktober in der Hauptstadt stattfand.

In der Kolumne „Auf eine Flasche Wein mit…“ erzählt der Berliner Schriftsteller und Kolumnist Wladimir Kaminer von seiner Liebe zu „staubtrockenen Rotweinen mit vielen bitteren Tanninen“ und beschreibt einen Burgunder mit folgenden Worten: „…ein kindlicher Franzose, wahrscheinlich devot in der Liebe. Ich hatte viele solcher Freunde, es waren mit die interessantesten.“
Dazu erscheint Tagesspiegel Genuss mit einem Wein Spezial, in dem das Magazin die neuesten Weintrends Berlins vorstellt und die besten Weinbars präsentiert.

Passend zur Saison hat Tagesspiegel Genuss wieder viele Empfehlungen für den Herbst und widmet sich pünktlich zur Erntezeit einem umfangreichen Apfelglossar.

Tagesspiegel Genuss, das Premium Magazin für gutes Essen und Trinken, zeigt die kulinarische Vielfalt der Hauptstadt auf und blickt hinter die Kulissen der Feinschmecker-Metropole Berlin.

Tagesspiegel Genuss umfasst 68 Seiten und erscheint mit dieser Ausgabe in einer Auflage von 15.000 Exemplaren. Das Magazin ist ab sofort für 6,50 Euro im Handel erhältlich.