Pfeffer ist nicht gleich Pfeffer

Von Cayenne bis Szechuan

Im Gewürzregal und im Internet werden viele verschiedene
Pfeffer-Spezialitäten angeboten. Dabei handelt es sich aber nicht
unbedingt um „echten Pfeffer“, der in schwarz, weiß und grün zu
haben ist. Echter Pfeffer wird stets vom immergrünen Pfefferstrauch
(/Piper nigrum/) gewonnen.

Manche Varianten sind eng mit dem echten Pfeffer verwandt. Sie
stammen von einer anderen Art aus der Familie der Pfeffergewächse wie
zum Beispiel der Lange Pfeffer (/Piper longum/) und Java-Pfeffer
(/Piper retrofractum/). Die Beeren sind zu einer etwa drei Zentimeter
langen Stange verwachsen und schmecken süß-säuerlich und noch
schärfer als echter Pfeffer. Meist werden die Stangen ganz mitgegart
und anschließend entfernt. Es können aber auch Stücke abgebrochen
und im Mörser zerkleinert oder zermahlen werden. In der
traditionellen indischen Medizin Ayurveda wird der Lange Pfeffer
eingesetzt, um die Verdauung anzuregen und den Körper zu reinigen.

Kubeben-Pfeffer (/Piper cubeba/) war im Europa des 16. Jahrhunderts
ein preiswerter Ersatz für echten Pfeffer. Die schwarzbraunen Körner
mit kurzem Stiel haben einen scharfen und bitteren Geschmack mit einer
leichten Eukalyptusnote und sind Teil der marokkanischen
Gewürzmischung „Ras el Hanout“. Sie werden gerne mit echtem
Pfeffer und Zimt kombiniert und sollten sparsam verwendet werden.

Szechuan-Pfeffer wird von Arten wie /Zanthoxylum piperitum/ aus der
Familie der Rautengewächse gewonnen. Man bricht die getrockneten
Kapselfrüchte auf, um die Samenkörner zu entfernen. Diese
„Pfeffer-Variante“ schmeckt beißend scharf bis prickelnd und
leicht nach Zitrone. Sie würzt in der fernöstlichen Küche
Geflügel, Tofu und Fisch und harmoniert sehr gut mit anderen
Gewürzen wie Knoblauch und Ingwer. Bei der Dosierung sollte man
allerdings vorsichtig sein.

Der bekannte Cayenne-Pfeffer hat nichts mit echtem Pfeffer zutun: Das
fein gemahlene Pulver stammt von der Chilisorte Cayenne (/Capsicum
annuum/). Es gehört zu den schärfsten Gewürzen und wird in fast
allen indischen, indonesischen und chinesischen Reisgerichten
verwendet.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

Weitere Informationen:

http://www.aid.de/inhalt/wo-der-pfeffer-waechst-5937.html

Kyung-Kuk Lee

Erfolgreicher Start des Gourmetrestaurants Ars Vivendi im Relais & Châteaux Hotel Jagdhof Glashütte

Wie kann man Erfolg messen? Mit einer Stoppuhr, in Dax-Kurven oder der Anzahl von Oldtimern, die in der Garage stehen? Mit den Klicks von Facebookfreunden und Herzchen für hochgeladene Bilder auf Instagram? Mit einer höheren Auflage oder den Designerlabeln an der Kleidung, die man trägt? Edmund Dornhöfer, Eigentümer des Relais & Châteaux Hotels Jagdhof Glashütte und sein Team messen Erfolg daran, dass Teller leer sind, Gäste viele Grüße an den Koch bestellen und immer wieder zurück in sein Countrystil-Hotel ins Wittgensteiner Land kommen.

In den letzten beiden Wochen war dies sehr häufig der Fall und Edmund Dornhöfer zog jetzt ein erstes Fazit: „Die Eröffnung war ein voller Erfolg. Wir waren ausgebucht und konnten schwerlich alle Reservierungen unterbringen“, äußerte sich der charismatische Jagdhofpatron, der stets vor Ideen sprüht und zu den Top50-Hoteliers in Deutschland zählt zufrieden. „Zudem bestand ein großes Interesse am Arrangement „Gourmet & Night“, bei dem man nicht nur die indische Küche à la „Ayurveda auf dem Teller“ genießen konnte, sondern auch noch eine Übernachtung plus zahlreicher Specials erhielt.“ So kombinierten clevere Besucher die neue indische Kulinarik mit der erholsamen Natur der Wittgensteiner Wälder und dem Komfort eines luxuriösen Country Style Zimmers im, mit viel Liebe zum Detail, eingerichteten Hotel.

Als erster „Gastkoch“ hatte der mehrfach – u.a. vom World Gourmet Summit – ausgezeichnete Preetam Singh Sodi Töpfe und Pfannen im Ars Vivendi wieder in Betrieb genommen. Besonderen Wert legt der indische Spitzenkoch auf authentische Gewürze und Zutaten. Kyung-Kuk Lee, gastronomischer Leiter im Jagdhof Glashütte, war deshalb nicht nur im Internet unterwegs, sondern fuhr teilweise mehrere hundert Kilometer, um Ingredienzen aus der indischen Küche zu besorgen: „Die hohe Qualität der Speisen und die Zufriedenheit unserer Gäste ist uns sehr wichtig, dafür nehme ich gern mal eine längere Fahrzeit in Kauf“, äußerte er sich bescheiden.

Besonders erfreut war das Jagdhofteam darüber, dass viele Gäste aus umliegenden Großstädten wie Köln, Dortmund und Bochum die Gelegenheit wahrgenommen hatten, das neue Ars Vivendi sowie authentische indische Küche kennenzulernen. Gleichzeitig konnte der Empfang zahlreiche Besucher aus den Niederlanden begrüßen, die das Gourmeterlebnis als Anlass für mehrtägige Übernachtungen nutzten. Außerdem unter den Gästen: bekannte Gesichter aus der Wirtschaft, die ihre Belegschaft als Dankeschön in den Jagdhof Glashütte eingeladen hatten oder – tatsächlich – adlige Herrschaften wie die Fürsten von Sayn-Wittgenstein, die regelmäßig im Jagdhof Glashütte tafeln.

Und wie geht es jetzt weiter mit dem Ars Vivendi?
„Der Zuspruch von Lieferanten exotischer Zutaten und das Interesse anderer Gastronomen an neuen indischen Konzepten mit natürlicher und authentischer Küche ist sehr groß“, beantwortete Kyung-Kuk Lee entsprechende Nachfragen. „Man tauscht sich aus und jedes Mal erkennen wir, dass es einen merklichen Trend und eine Nachfrage für gehobene exotische und natürliche kulinarische Erlebnisse in Deutschland gibt. Aufgrund dessen haben wir uns entschlossen, das Angebot von Herrn Sodi im Rahmen des Gastköche Festivals 2016 vorerst bis Herbst zu verlängern. Denn es gibt nichts Schöneres, als mit Genießern und Gleichgesinnte, spannende Geschmackserlebnisse zu zelebrieren und authentische Cuisine zu genießen.“ Natürlich wird dabei auch munter experimentiert. „Ganz aktuell hat Herr Sodi einen Wittgensteiner Hirsch mit indischen Gewürzen verfeinert „, ergänzte Kyung-Kuk Lee und verschwand … vielleicht um neue, originale indische Schätze zu besorgen?

Das größte Unterwasser-Restaurant weltweit

Fast sechs Meter unterhalb der Meeresoberfläche liegt das „5.8“, das Hauptrestaurant des im November 2016 eröffnenden Luxusresorts Hurawalhi Maldives auf den Malediven. „5.8“ wird das größte Unterwasser-Restaurant der Welt sein, und während die Meereswelt an schimmernden Panorama-Glaskuppeln entlang zieht, schwingen sich bei innovativ-modernen Menüs im Restaurant alle Geschmackssinne in ungekannte Höhen.

Azurblau glitzert die Unterwasserwelt des Indischen Ozeans durch gewölbte Panoramafenster, bis sie sich in der Unendlichkeit des Meeres verliert. Lichtreflexionen schimmern durch die großen Scheiben und tänzeln auf dem Restaurantboden. Für die außergewöhnliche Konstruktion sind die neuseeländischen Firmern Fitzroy Engineering und M J Murhpy Ltd verantwortlich. Tische sind für je zwei Personen ausgerichtet, während sich das minimalistisch-klare Interior Design von „5.8“ dezent zurückhält und die spektakuläre Aussicht auf das bunte Treiben hinter den Fensterkuppeln in den Vordergrund stellt.

Das größte UW-Restaurant der Welt: innovative, moderne Küche in atemberaubender Location
Auf 90 Quadratmetern ist „5.8“, fast sechs Meter unter der Wasseroberfläche von einer Lagune umgeben, ist es das größte Unterwasser-Restaurant der Welt. „5.8“ wird der Höhepunkt von Hurawalhi Maldives sein, das im November 2016 im maledivischen Lhaviyani-Atoll eröffnen wird. Beste Zutaten, innovative, moderne Küche prägen die Gourmetkreationen, die in einer atemberaubenden Location und zu exquisiten Weinen serviert werden. Das kulinarische Konzept umfasst ein extravagantes Degustations- Menü mit mehreren Gängen, zu dem auch eine Weinbegleitung durch die erfahrenen Sommeliers möglich ist.

Kulinarische Speerspitze
„5.8“ ist die Speerspitze des kulinarischen Gesamtkonzeptes von Hurawalhi, das von Food & Beverage Director Owen Ealden geleitet wird. „Vortrefflicher Service, unvergleichliche Innovationen und die inspirierende Atmosphäre eines Unterwasser-Restaurants machen „5.8“ zu einem Once-In-A-Lifetime Gourmetabenteuer“, sagt Ealden.

Unvergleichlicher Luxus, atemberaubende Strände mit schneeweißem Sand, eine herrliche Lagune, ein ausgezeichnetes, intaktes Hausriff zum Schnorcheln und das größte Unterwasser-Restaurant der Welt machen Hurawalhi Maldives zur ultimativen Destination, um Erinnerungen für die Ewigkeit zu sammeln. Das brandneue Luxushotel wird im November 2016 auf den Malediven eröffnen und lässt die Atmosphäre der Inselgruppe durch seine moderne Herangehensweise aufleben. Hurawalhi verfügt über 90 Villen, für deren Interior Design der renommierte New Yorker Architekt Yuji Yamazaki verantwortlich ist. Dessen Stil ist moderner, dezent-zurückhaltender Luxus; ruhiges und stimmungsvolles Dekor trifft auf dunkle, hölzerne Böden und modernes Interieur, private Sonnenterrassen eröffnen einen einzigartigen Panoramablick über den Indischen Ozean. Das Overwater-Duniye Spa ist auf ganzheitliche, reine und tropische Treatments ausgerichtet, mit asiatischen Massagetechniken und unter Verwendung von ausschließlich organischen Produkten ohne Chemikalien.

www.hurawalhi.com

Alfred Prasad

Alfred Prasad, der Londoner Spitzenkoch mit indischen Wurzeln, ist zu Gast in Frankfurt. Für Interessierte kreiert er am 22. und 23. April 2016 im Grandhotel Hessischer Hof, dem einzig privat geführten Luxushotel der Mainmetropole, ein exklusives Vier-Gang-Menü. Prasads Crossover-Küche ist inspiriert von der Kulinarik Indiens, Süditaliens sowie Japans und setzt auf frische, saisonale Produkte. Begleitet wird das Menü von erlesenen Weinen ausgewählter Weingüter.

Alfred Prasad entdeckte schon in frühester Kindheit seine Liebe für Essen und Kochen. Er perfektionierte sein Handwerk in den edelsten Restaurants Indiens bevor es ihn 2001 nach London zog, wo er 14 Jahre für die Tamarind Gruppe tätig war. Im Alter von 29 Jahren avancierte er hier zum weltweit jüngsten indischen Michelin-Sternekoch. Derzeit baut Alfred Prasad seine eigene Restaurantkette auf und arbeitet an seinem ersten Buch.

Das Vier-Gang-Menü kostet 149 Euro pro Person einschließlich Aperitif, Wein, Mineralwasser und Kaffee. Beginn ist um 18.30 Uhr.

Reservierungen werden unter der Telefonnummer +49 (0)69 7540 2927 oder per Email an entgegengenommen. Eine Übernachtung im Grandhotel Hessischer Hof ist ab 155 Euro im Einzelzimmer und ab 175 Euro im Doppelzimmer buchbar. Die Preise verstehen sich inklusive Frühstück.

Indien vegan

Der vegane Lebensstil begeistert in Europa immer mehr Menschen, während in anderen Ländern der Erde eine Ernährung ganz ohne tierische Produkte schon lange Tradition hat. Bestes Beispiel dafür ist Indien, wo in weiten Teilen des Landes – auch aufgrund religiöser Begebenheiten – gänzlich auf Fleisch, Fisch und Eier verzichtet wird. Auf den quirligen Märkten Indiens gibt es unzählige Gewürze, die landestypische, vegane Gerichte wie Dosa oder Dal zu einem wahren Fest für die Sinne machen.

Enchanting Travels bietet nun zwei Indien-Reisen an, die Gästen ermöglichen Indien zu erkunden und dabei die vielfältige und exotische Küche des Landes kennen zu lernen – und das komplett vegan.

Südindien mit allen Sinnen erleben
Diese 12-tägige Reise führt zu zauberhaften Tempelbauten und Landschaften Südindiens. Buchbar unter: http://www.enchanting-india.de/reise/suedindien-mit-allen-sinnen, ab 1.795 €/ pro Person. Die Reisenden erwarten beeindruckende Tempelanlagen, eine faszinierende Landschaft, Gewürzplantagen und viele kontrastreiche Eindrücke, inklusive sind vegane Reiseoptionen und mehrere Kochkurse. Bei dieser Reise können Gäste mit allen Sinnen den Süden Indiens entdecken. Die Reise beginnt in Chennai und führt durch das charmante Pondicherry, das französichen Flair versprüht. In Mamallapuram, wo Gäste die beeindruckenden „Rathas“ Küstentempelanlagen des UNESCO Kulturerbes entdecken können. Das sattgrüne und duftende Munnar ist eine ruhige Hügelstation, ganz in der Nähe befindet sich der höchste Punkt Südindiens in 2695m Höhe. Hier lernen Gäste bei einem veganen Kochkurs im Restaurant The Barn, wie Sie Ihre neuen indischen Lieblingsgerichte selbst zubereiten können. In einer Unterhaltung mit den Köchen können Sie Fragen stellen und erfahren mehr über die traditionellen Zutaten der südindischen Küche. Anschließend führt die Reise weiter in das malerische Dorf Kumarakom. Der Aufenthalt in diesem Teil Indiens, der aufgrund seiner fruchtbaren Böden auch ‚Indiens Reisschale‘ genannt wird, bietet die Möglichkeit bei einem veganen Kochabend die raffinierte Küche Keralas kennen zu lernen und eine indische Mahlzeit, traditionell serviert auf einem Bananenblatt, zu genießen. Die letzte Station der Reise ist die malerische Hafenstadt Cochin, die viele Sehenswürdigkeiten wie den holländischen Palast oder die malerische Aussicht von Hafen im Stadtteil Fort Kochi bietet.

Spirituelles Nordindien
Dem Wesen Indiens auf der Spur – Diese Reise führt zu den spirituellsten Orten (Nord)Indiens. Diese 14-tägige Reise kann unter http://www.enchanting-india.de/reise/spirituelle-nordindien-reise ab einem Preis von 2.335€/ pro Person gebucht werden. Gäste können Indien in diesen zwei Wochen in seiner reinsten Form erleben: berührend, spirituell und lebendig. Die Wiege der indischen Kultur, der heilige Fluss Ganges begleitet die Gäste auf ihrer Reise. Beginn und Ende der Reise sind in der pulsierenden Hauptstadt Delhi, wo die Rote Festung und die Gandhi-Gedenkstätte besichtigt werden können, abgerundet wird das Erlebnis mit einem veganen Kochkurs bei dem sechs unterschiedliche Gerichte zubereitet werden. Die Stadt Varanasi kann bei einer Bootsfahrt auf dem Ganges vom Wasser aus erkundet werden und im Sri Annapurna Restaurant, das seit 2000 Jahren traditionelle nord-und südindische Mahlzeiten serviert, können unter den Gerichten allerlei vegane Köstlichkeiten gekostet werden. Die Reise führt weiter nach Agra wo Gäste das erhabene Taj Mahal und eindrucksvolle Tempelanlagen erwarten. Ein weiteres Highlight bietet der Aufenthalt im spirituellen Zentrum Rishikesh, wo einem traditionellen Hindi-Ritual beigewohnt werden kann. Nach einer privaten Yoga Stunde lädt dort eine indische Familie zum veganen Kochkurs. In Haridwar, gelegen am Fuße des Himalajas wo der Ganges in die Ebene springt, bietet die Aarti-Lichtzeremonie den Gästen einen ganz besonderen Einblick in das spirituelle Wesen Indiens.

www.enchantingtravels.de

Chris Meredith

Chris Meredith ist neuer Executive Chef im Raffles Praslin auf den Seychellen

Von der Karibik in den Indischen Ozean: Chris Meredith hat die Position des Executive Chefs im Raffles Praslin auf den Seychellen übernommen. Er war zuletzt im berühmten Sandy Lane auf Barbados tätig und trägt auf Praslin die Verantwortung für sechs Restaurants und Bars.

Den Grundstein für seine inzwischen über 20-jährige Karriere legte der Brite mit einer Anstellung bei dem bekannten Koch Paul Heathcote im Zwei-Sterne-Restaurant Longridge. Die Verfeinerung seiner Künste erfolgte bei der angesehenen Dorchester Collection, wo er für mehrere Jahre die Küchen im noblen Landhotel Coworth Park nahe London leitete. Hier wurde ihm sogar einmal die große Ehre zuteil, für Königin Elisabeth II. zu kochen.

Christoph G. Ganster, General Manager, freut sich über den Neuzugang: „Chris Meredith hat umfangreiche Erfahrung in renommierten, mit Michelin Sternen ausgezeichneten Restaurants gesammelt und ist die perfekte Wahl für die kulinarische Leitung unseres Resorts. Er ist ein passionierter Koch und wird die Gäste des Raffles Praslin mit einer Kombination seiner kreativen Rezepte mit den besten lokalen Produkten verwöhnen. Wir sind stolz, ihn bei uns im Team begrüßen zu dürfen.“

Das kulinarische Portfolio des Raffles Praslin gehört zu den vielfältigsten Angeboten auf der Inselgruppe im Indischen Ozean. Dazu gehören unter anderem das Losean Restaurant mit moderner mediterraner Küche, das Curieuse Restaurant mit Spezialitäten aus Südostasien und Indien sowie das Pool Restaurant & Bar, wo kreolische Speisen und frische Meeresfrüchte serviert werden.

www.raffles.com.

Vineet Bhatia

„Amari by Vineet“: Der indische Sternekoch Vineet Bhatia wird Küchenchef im neuen Hotelrestaurant

Nach einem kompletten Make-Over des Fünf-Sterne-Hotels LUX* Belle Mare durch die britische „Queen of Design“ Kelly Hoppen zeigt sich Mauritius‘ Grande Dame in neuem Glanz: Nun heißt das am 1. September wiedereröffnete, zur Gruppe der LUX* Resorts & Hotels gehörende Haus, den indischen Sternekoch Vineet Bhatia im neuen Hotelrestaurant „Amari by Vineet“ willkommen. Die „The Times“ bezeichnete den leidenschaftlichen Koch bereits als „erlesensten modern-indischen Küchenchef weltweit“.

Vineet Bhatia gehört zu jenen Köchen, die der indischen Küche den Weg in die oberen Sphären der Gastronomie bahnten, insbesondere durch seinen raffinierten und subtilen Einsatz von Gewürzen. Vineet Bhatia reiste oft durch Indien, um die subtilsten Nuancen sowie die breite Vielfalt an Aromen und Geschmacksträgern zu verstehen. Bereits im Jahre 2001 erhielt er als erster indischer Koch einen Michelin-Stern, während er die Gäste im „Zakia“ in London von seinen Künsten überzeugte. Drei Jahre später eröffnete er sein eigenes Restaurant „Rasoi“, das mittlerweile je einen Standort in London und Genf hat und ebenfalls im Jahr 2009 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Durch seine außergewöhnliche Kreativität und Begabung versteht er es, die verschiedensten Gewürze, Texturen und Zutaten unter tiefstem Respekt vor den indischen Kochtraditionen zu verbinden.

Neben Vineets internationalen Restauranteröffnungen sowie seiner Rolle als Kulinarik-Berater der First und Business Class von Quatar Airways, hat er das Konzept für sein neuestes Projekt, das „Amari by Vineet“, kreiert. „Mauritius ist wie mein zweites zu Hause“, sagt der Sternekoch, der die traumhaften Strände und Lokalitäten rund um das Resort liebt. „Gemeinsam mit LUX* setze ich auf hohe Qualität der Produkte und die Zufriedenheit der Gäste. Wir teilen die gleiche Einstellung, um unsere Philosophie und den Gast zusammenzubringen“. Vineets Ziel ist es, eine einprägsame gastronomische Erfahrung zu bieten – ein Erlebnis, das für immer in Erinnerung bleibt. Das spiegelt auch der Name des neuen Restaurants „Amari by Vineet“ wider, denn „amari“ heißt „für immer“ in Hindi.

Während der letzten drei Jahre hat sich das LUX* Belle Mare, das Flaggschiff der Fünf-Sterne-Hotelgruppe LUX* Resorts & Hotels, einer überaus gelungenen Umgestaltung unterzogen. Nach dieser Komplettrenovierung ist das Haus nun seit Anfang September rechtzeitig zum Saisonstart zurück und überzeugt mit frischem neuem Design aus der Feder von VIP Innenarchitektin Kelly Hoppen sowie mit gewohnt vielen, charmanten LUX* Extras. Auch das Motto der Hotelgruppe „Lighter.Brighter“ spiegelt sich im neuen Look des LUX* Belle Mare im Nordosten von Mauritius wider. Lichtdurchflutet, modern mit traditionellen Elementen und kräftigen Nuancen als Farbtupfer im Kontrast zu Weiß und Creme sind wiederkehrende Stilelemente. In den Zimmern schaffen natürliche Stoffe aus Leinen und Baumwolle sowie Designelemente rund um das Thema Strand und Meer wie nass-glänzend lackierte Oberflächen, rustikale, weiß lasierte Holztische und Badezimmer im Cottage Stil Urlaubsfeeling.

Das Restaurant „Amari by Vineet“ rundet das neue Erscheinungsbild des LUX* Belle Mare ab und bietet einen stimmungsvollen Rahmen inmitten der tropischen Natur Mauritius‘.

Echt Indien Vegetarisch

 

Buchrezension: „Echt Indien Vegetarisch“ von Vidhu Mittal

Schon als ich das Buch aus dem Päckchen auspackte war ich positiv beeindruckt: Der edle, tiefrote Seideneinband lässt das Buch von Anfang an besonders wirken. Und ich muss sagen, der vielversprechende Eindruck blieb erhalten.

Das Buch „Echt Indien Vegetarisch“ erschien am Ende April 2014 im Zabert Sandmann Verlag und beinhaltet 320 Seiten. Es ist aufgeteilt in sechs Rezeptkategorien:

  • Drinks, Suppen und Salate

  • Snacks und Vorspeisen

  • Hauptgerichte

  • Reis und Brot

  • Beilagen

  • Desserts und Gebäck

Außerdem gibt es am Anfang des Buches Informationsseiten über Gewürze, Gemüse, Kräuter, Früchte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Trockenfrüchte, sowie Küchenutensilien. Diese sind wunderschön gestaltet, mit Bildern sämtlich besprochener Zutaten. Nach dem Rezeptteil gibt es noch Zubereitungstipps, ein kleines Glossar, eine Liste mit guten Bezugsquellen und eine Seite mit Menü Vorschlägen.

Jedes Rezept beinhaltet den deutschen, sowie den indischen Namen der Speise, die Zutatenliste und Zubereitungserklärung in Worten aber auch in Bildern, ein Kasten mit extra Tipps, einem großen Bild und zu manchen Rezepten gibt es noch einen kleinen Kreis mit Zusatzinformationen oder Merkmalen des Rezepts.

Trotz der vielen Informationen ist das ganze sehr übersichtlich gestaltet. Die Bilder sehen ansprechend und professionell aus, die tollen Farben der indischen Küche werden vorteilhaft hervorgehoben.

Da sich die indische Kochkunst der westlichen natürlich stark unterscheidet ist die Schritt-für-Schritt-Bilderreihe, die ausführlich zeigt wie ein Gericht zubereitet wird, ein wahrer Schatz. Die Angst vor neuen Kochmethoden wird einem genommen und die Erfolgschance leckere, bezaubernde Speisen zuzubereiten ist deutlich höher, als bei vielen anderen fremdländischen Kochbüchern.

Die Rezeptvielfalt des Buches ist mit ca. 200 Rezepten sehr groß. Von ausgefallenen Speisen wie Sautierte Wasserkastanien und Lotuskebabs zu klassischeren Gerichten wie Chutney und Samosas ist alles zu finden. Einladende Desserts wie Safran-Pistazien-Eis, Sesam Pralinen oder süße gefüllte Mondsicheln lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Das letzte Kapitel mit Zubereitungstipps ist abermals ausführlich mit Schritt-für-Schritt Anleitung bebildert. 16 Techniken und Tipps, wie das Zubereiten von exotischem Obst und Gemüse, das Kochen von Paneer oder das Herstellen frischer Würzpasten werden detailliert dargelegt.

Der einzige Fakt, dem man sich bewusst sein sollte ist, dass sehr viele Rezepte vermutlich nicht ganz alltagstauglich sind. Das mag zum Teil an exotischen Zutaten wie indischen Wasserkastanien, Jackfrucht oder Lotuswurzeln liegen. Zudem muss man aber auch beachten, das Mahlzeiten in Indien anders zusammengestellt werden als in Deutschland. Ein Reis-, Gemüse- und Dhalgericht (Brei aus Hülsenfrüchten), sowie indisches Brot, Chutney oder Pickles und vielleicht sogar noch ein Nachtisch können alle zu einer einzigen Mahlzeit gehören. Dementsprechend sind die Portionen für die vorgestellten Gerichte eher klein, bzw. die Personenangaben groß. Somit muss man ein bisschen in den Mengenangaben variieren um von einer Speise allein satt zu werden. Zudem muss beim Kochen oft viel Zeit eingeplant werden, da viele Gerichte sehr aufwendig zuzubereiten sind.

Das Kochbuch ist ein liebevoll gestaltetes, umfassendes Werk und sollte im Bücherregal begeisterter Liebhaber der indischen Küche nicht fehlen. Doch auch für enthusiastische Anfänger ist es geeignet und kann tolle neue Impulse geben. Gioia A. Romanowski

Hardcover , 320 Seiten, ISBN: 978-3-89883-431-5 – 29,95 € Bestellink portofrei

Jérôme Rigaud

Im Maradiva Villas Resort auf Mauritius können Gäste sich beim Honigschleudern als Imker versuchen und mit dem ehemaligen Kreml-Koch Jérôme Rigaud kochen

Hoteleigene Bienenvölker sammeln den Nektar der unzähligen bunten Strelitzien, Malven- und Hibiskusblüten rund um das Fünf-Sterne Hotel und erzeugen das süße Gold. Gäste können den Imkern des Maradiva bei ihrer Arbeit zusehen, beim Einsammeln der Waben zur Hand gehen und sich beim Honigschleudern selbst als Imker versuchen.

Probiert wird der Maradiva-Honig dann entweder pur bei einer Honigdegustation oder in einer der Kreationen, die Chefkoch Jérôme Rigaud vorwiegend mit Zutaten aus dem Garten des Hotels, dem „Karo du Chef“, zaubert.

Wer selbst Hand anlegen und einen Blick in den mauritischen Kochtopf werfen will, hat dazu bei einem Kochkurs mit Jérôme Rigaud Gelegenheit. Dabei können Gäste dem ehemaligen Kreml-Koch über die Schulter schauen, ihm so manches kulinarische Geheimnis entlocken und Wissenswertes über die exotischen Gemüse- und Obstsorten, Gewürze und Kräuter der Insel lernen. Beim anschließenden Lunch im Garten verkosten die Hobbyköche dann das gemeinsam gezauberte Menü und erfahren, wie jede Kultur und Religion der Insel ihr Quäntchen zur vielfältigen regionalen Küche beigetragen hat. Buchungen unter www.maradiva.com oder unter +230 403 15 00.

Direkt am Indischen Ozean, am Wolmar Beach bei Flic en Flac, bietet das Maradiva Villas Resort & Spa seinen Gästen 65 elegante Villen mit Pool. Der Gast wählt zwischen drei Villentypen im Kolonialstil. Das Highlight des Maradiva ist das Ayurveda-Spa auf einer Fläche von mehr als 1.000 Quadratmetern mit diversen Pools, Hamam, Sauna, Sanarium sowie einer Beauty-Lounge.

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Mirko Reeh

Mauritius-Köche nehmen deutschen Kollegen auf den Arm

Der Frankfurter Star-Koch Mirko Reeh ist immer für einen Spaß zu haben: Mit seinen Kollegen aus dem Designhotel Long Beach auf Mauritius erfrischte er sich erst einmal ausgiebig im Pool, bevor es ans Kochen ging. Der reisefreudige Hesse ließ sich während eines Urlaubs in dem Fünf-Sterne Resort an der Ostküste der Multi-Kulti-Insel in die kreolische Küche des Indischen Ozeans einführen. Sein Fazit: „Ganz schön scharf – da tut so eine Abkühlung gut!“

Das 2011 eröffnete Long Beach setzt mit fünf Restaurants auf kulinarische Vielfalt und kombiniert die europäische Küche mit kreolischen, indischen und chinesischen Elementen. Das klare Design mit gerade Linien, viel Weiß und einer puristischen Einrichtung bildet einen starken Kontrast zu der legeren Urlaubsatmosphäre am Indischen Ozean. Das Hotel liegt an einem palmengesäumten Sandstrand, der 109 Quadratmeter für jedes der 255 Zimmer garantiert. Ein tropischer Garten, Meeres-Spa und großzügiges Sport-Zentrum mit modernsten Trainingsgeräten, Tennisplätzen, Sportschwimmbecken und eigener Kletterwand lassen keine Langeweile aufkommen.

Sun Resorts Limited ist eine etablierte mauritische Hotelgruppe. Ihre Flaggschiffe sind die beiden 6-Sterne-Resorts Le Touessrok auf Mauritius und Kanuhura auf den Malediven. Zudem besitzt und führt Sun Resorts auf seiner Heimatinsel das neue Long Beach (5 Sterne), das Sugar Beach (5 Sterne) sowie La Pirogue (4+ Sterne). Im Oktober 2012 wird das Ambre Hotel (4 Sterne) seinen Betrieb unter der Sun Resorts Flagge aufnehmen. Hochwertig und modern ausgestattete Zimmer, ein facettenreiches Freizeitprogramm, Service mit Liebe zum Detail sowie ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis sind Eckpunkte der Unternehmensphilosophie. Die Sun Resorts engagieren sich zudem in den Bereichen Soziales, Ökologie und Qualitäts-Management. So erhielt das Le Touessrok als erstes Hotel der Insel die ISO 9001:2008-Zertifizierung. Die Gruppe ist an der Börse von Mauritius notiert.

Weitere Infos unter www.sunresortshotels.com