Außergewöhnliche Hotels

Manches Hotel ist mehr als nur Schlafplatz oder Wellnessoase sondern eine Sehenswürdigkeit für sich selbst. Wer auch im Hotel Abwechslung sucht, für den hat Renego ein paar außergewöhnliche Vorschläge. Diese Hotels sind alleine schon eine Reise wert. Ob das der Geldbeutel auch so sieht, lässt sich bei Renego gleich im Suchergebnis sehen.

Extravaganz Made in Germany
Skurrile oder extravagante Hotels vermutet man vielleicht nicht unbedingt in Deutschland. Dabei bietet das Land von Baumhaushotels bis zu schwimmenden Bungalows einiges. Ein besonderes Highlight ist das Alcatraz am Japanischen Garten in Kaiserslautern

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Wie der Name erwarten lässt, wurde das Hotel in ein ehemaliges Gefängnis gebaut, ohne, dass dabei der authentische Charme der „Vormieter“ verloren ging. Die Übernachtung in einer der fast originalgetreuen Zellen ist nicht zwingend notwendig. Es gibt ebenso aufwendig ausgebaute Zimmer. Sie sind mit allen sanitären Annehmlichkeiten ausgestattet. Der Gast kann so das Gefängniserlebnis genießen, ohne dass es ihm an etwas mangelt. (Ab ca. 59 Euro)

Schnee im Sommer
Das Icehotel in Jukkasjärvi

ist das größte aus Eis und Schnee gefertigte Hotel der Welt und diente schon für das Eishotel in James Bonds „Stirb an einem anderen Tag“ als Vorlage. Bei – 5 Grad mit Felldecken in einem überdimensionalen Iglu zu übernachten, in dem Bar, Betten und Einrichtung aus gefrorenem Wasser sind, bedeutet Abenteuer pur. Von hier aus lassen sich auch Exkursionen und Touren ins Lappland organisieren. Das Personal des Hotels ist auch gerne behilflich, um die berühmten Nordlichter vom besten Platz aus zu erleben. (Ab ca. 190 Euro)

Stay in Schweden
Wir bleiben in Schweden. Am Stockholmer Flughafen Arlanda steht das Jumbo Stay

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Das „Hostel“ bietet moderne Ausstattung und besten Service – und das alles in einer ausrangierten Boeing 747. Nach dem das Flugzeug komplett entkernt wurde, bauten die kreativen Schweden alle Zimmer auf unterschiedliche Weisen in den Jumbo wieder ein. Beim Einbau versuchten sie, so viele Originalbauteile wie möglich wiederzuverwenden. Bemerkenswert ist das in die Pilotenkabine eingebaute Zimmer mit bester Aussicht in „Flugrichtung“. (Ab ca. 47 Euro)

Seit 1990 der Inbegriff von Romantik

Komfort und Luxus mit einem großen Hauch von Hollywood findet sich im Beverly Wilshire Hotel

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Bekannt geworden 1990 durch den Film „Pretty Woman“, ist es heute eines der berühmtesten Hotel der Welt. Es befindet sich inmitten des Century City Los Angeles-Quartier, das im Herzen von Beverly Hills liegt. Das Beverly Wilshire ist der perfekte Ort für Geschäfts- und Urlaubsaufenthalte – wie der Film zeigt, auch für eine Kombination aus beidem. Zum Hotel gehören unter anderem ein Golfplatz und ein eigenes Schönheitscenter. Wie Lobby und Präsidentensuite aussehen, kann man auf Renego.de

oder DVD bestaunen. (Ab ca. 245 Euro)

Luxus wie aus einer anderen Welt

Getoppt werden kann das nur noch durch das Rangali Island

auf den Malediven. Auf dem South Ari Atoll urlauben hier fast schon surreal die Schönen und Reichen, um den Alltagsstress meilenweit hinter sich zu lassen. Absoluter Höhepunkte sind die Unterwasserzimmer und –restaurants, in denen neben Fischschwärmen gespeist und geschlafen werden kann: Barfüßiger Luxus, den die englische Elle einst als den „Inbegriff jeder tropischen Paradiesfantasie“ beschrieb. (Ab ca. 580 Euro)

Bei der Suche der Hotels endet Renegos Service keineswegs. Über die Meta-Suchmaschine lassen sich auch gleich passende Flüge finden. In knapp 14 Stunden wäre man von maledivisch-türkisenem Meer umgeben.
www.renego.de

Kochen mit Martina und Moritz

WDR, Mittwoch, 17.02. um 13:45 Uhr

Servicezeit: Essen & Trinken – Kochen mit Martina und Moritz

Thema: Leichte Küche mit Fisch – Grätenfrei genießen

Leichte Küche mit Fisch – Grätenfrei genießen: Fisch ist Inbegriff für leichte Sommerküche. Die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz zeigen diesmal ganz genau, wie Sie beim Servieren von Fischgerichten Gräten auf dem Teller vermeiden. Ihre Rezepte sind kinderleicht: Es gibt Kräuterforellen aus der Folie, dazu Butterkartoffeln – gehaltvoll, aber verführerisch gut und als Ergänzung zum federleichten Fisch ausdrücklich erlaubt. Ein absolutes Prunkstück für Gäste ist ein großer Fisch, und zwar ein Seebarsch (auch Loup de mer genannt) in der Salzkruste. Das ist genau das Richtige für ein festliches Geburtstagsessen. Und schließlich bereiten sie garantiert grätenfreie Medaillons vom Seeteufel mit zwei pfiffigen Saucen zu. Außerdem gibt es die passende Beilage und vor allem das richtige Getränk; denn Fisch will schließlich schwimmen. Und wie immer jede Menge Tipps rund um den Einkauf; wie man den Fisch zu Hause richtig behandelt und lagert.

Der Kaiser des guten Geschmacks

MDR, Donnerstag, 17.12., 15:30 – 16:00 Uhr

Alles hat damit angefangen, dass ich geboren wurde und großen Hunger hatte‘, sagt Matthias Kaiser von sich selbst. In seinen ‚besten‘ Zeiten wog er gut 180 Kilogramm und war der Inbegriff eines Gourmets und Gourmands. Das Urteil des Thüringer Restaurantkritikers steht regelmäßig in der Zeitung und seine Fangemeinde ist groß. Die bekocht er auch schon mal in der heimischen Schauküche, aber er selbst muss inzwischen mit den Genüssen kürzer treten. Dafür fotografiert und schreibt er ununterbrochen – gegen den Zeitgeist, der das Kochen ins TV-Programm verschiebt. Sein Hauptmetier ist die Thüringer Küche, die zu den reich- und fleischhaltigsten Regionalküchen gehört. Er schickt seine Tester inkognito in die Gasthäuser, denn selbst kann er schon lange nicht mehr unerkannt speisen. Er lässt junge Köche lernen, dass Tradition und Fettlebe nicht zwei Seiten einer Medaille sind, und bringt sich auch ins Marketing Thüringer Produzenten ein. Und wenn sich in Thüringen die Welt trifft, wie 2005 am Point Alpha in der Rhön, dann kocht er auch für Gorbatschow, Helmut Kohl oder Bush senior.

Glutamat

Glutamat: Der „Geschmacksverstärker“ gehört genauso in die Suppe wie das Salz

Glutamat, vielfach als Inbegriff des Bösen gescholten, als künstlicher Zusatzstoff schlechthin, ist in Wirklichkeit ein ganz natürlicher Stoff. Die Hamburger Foodzeitschrift Effilee hat sich in der aktuellen Ausgabe, die am 30. Oktober erscheint, mit dem Thema auseinandergesetzt und stellt fest: in fast allem, was gut schmeckt, ist auch Glutamat enthalten. Das fängt schon bei der Muttermilch an, die 22 mg Glutamat pro 100 g enthält und geht über Rindfleisch, Austern, Tomaten, Broccoli und Trüffel bis zu Parmesan mit 1200 mg pro 100g. „Eine Suppe ohne Glutamat wäre eine ziemlich fade Angelegenheit,“ erklärt der Autor Vijay Sapre. Glutamat ist dafür verantwortlich, dass wir „Umami“ schmecken, das ist die so genannte fünfte Geschmacksrichtung, neben bitter, sauer, salzig und süß, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Japan entdeckt wurde. Der Begriff Umami heißt übrigens auf deutsch nichts anderes als – lecker!

Donau kulinarisch

WDR, Freitag, 23.10. um 13:45 Uhr

Donau kulinarisch

Die Wachau – Von Linz bis Krems

In Österreich gilt die Wachau als Inbegriff für Gastronomie und erlesene Weine. Aber die reizvolle Gegend besitzt auch eine ganze Reihe von Kulturdenkmälern. Im Jahr 2000 wurde sie von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Pöchlarn ist das Tor zur Wachau und die Geburtsstadt des großen österreichischen Malers Oskar Kokoschka. Ein Besuch der Stadt auf den Spuren des großen Malers stehen auf unserem Programm. 900 Meter oberhalb der Donau liegt die Benediktinerabtei Melk. Diese Hochstätte christlichen Glaubens beherbergt seit ihrer Gründung eine Gemeinschaft von Mönchen. Sie widmen sich heute nicht nur der spirituellen Erfahrung, sondern ihre Arbeit ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region. Die Bibliothek des Klosters ist eine der wertvollsten Österreichs, mit ihren über 100.000 Werken. Wer die Wachau besucht, genießt nicht nur den Wein, sondern auch die Marillen, die Aprikosen. Als Schnaps, als Kompott als Knödel – die Marille und ihre vielseitigen kulinarischen Verwendungen sind legendär. Ein Aprikosenzüchter zeigt uns, wie er die Marillen anbaut und erntet.

Bayerns Wirtshaus-Tradition

Wo die Bierkultur daheim ist: Bayerns Wirtshaus-Tradition

Als sich Anfang Oktober der Hochsommer noch einmal nach Bayern verirrte, träumte so mancher Genießer von einer endlosen Biergarten-Saison. Wenige Tage später rieselten die ersten Schneeflocken auf die Biertische. Schluss mit der Gemütlichkeit? Im Gegenteil. Jetzt genießen die Bayern ihre (altbayerische) Halbe oder ihr (fränkisches) Seidla, ihr Weizen, Zoigl oder Kirchweihbier urgemütlich im Wirtshaus.

Das Wirtshaus, Inbegriff bayerischer Gemütlichkeit und Lebensfreude, entstand vor rund 2.000 Jahren als römischer Vorläufer der Autobahnraststätte. Von den Straßenstationen blieb freilich nichts übrig. Erst im Mittelalter entwickelten sich die typisch bayerischen Tafernwirtschaften (vom lateinischen taverna = Hütte). Die Tafernwirte durften, anders als Gasthäuser, meist auch selbst backen, brauen und Schnaps brennen. Während die Bezeichnung in den meisten Regionen in Vergessenheit geriet, pflegen in Bayern noch viele Wirte die Taferntradition.

So manche Kassettendecke, mancher Kachelofen in bayerischen Wirtshäusern wurde schon im 16. oder 17. Jahrhundert gesetzt. In der Gründerzeit, ab dem späten 19. Jahrhundert, blühte die Wirtshauskultur dann vollends auf. Alte Holzdecken und Dielenböden, geschnitzte Vertäfelungen, umlaufende Bänke, originale Wandmalereien, bleiverglaste, farbige Fenster und blank gescheuerte Holztische mit ihren Scharten und Zinken erzählen Geschichten vom Beisammensein und vom behaglichen Genuss.

Karteln, anbandeln, zünftig genießen:

Wirtshauskultur ist immer auch Bierkultur
Heute wie einst wird im Wirtshaus Bier getrunken und herzhaft geschmaust, gekartelt (am Stammtisch), aufg´spielt (von der Musi), anbandelt (beim Tanz) und derbleckt (vom Hochzeitslader). Hier wird geratscht und räsoniert oder, typisch bayerisch, in behaglicher Eintracht und schweigend die Welt betrachtet. Der Wert der Wirtshäuser – nicht nur als kulinarische, sondern auch als soziale und kulturelle Zentren – rückt wieder ins Blickfeld. Regionale Initiativen bemühen sich, die Wirtshauskultur zu bewahren und zu fördern.

Bayerische Wirtshauskultur ist immer auch Bierkultur. Wo eine eigene Bierkarte mit regionalen und saisonalen Spezialitäten gepflegt wird, darf man sich auf besondere Genüsse freuen. Jetzt, im Bierherbst, haben das Märzen und die Festbiere Saison. Das blanke Märzen leuchtet appetitlich bernsteinfarben im Glaskrug. Seine Blume – also der Duft – und der Geschmack sind malzbetont. Es ist süffig und körperreich, mit einem Anklang von Süße und Hopfenbittere. Eng verwandt sind die Kirchweihbiere. In warmen Herbsttönen, von Goldgelb bis Rotbraun, schimmern sie in den Krügen und versöhnen uns mit dem Abschied vom Sommer.

Bayerische Biervielfalt im Wirtshaus erleben
Wer beim Ausflug aufs Land in die Wirtshäuser und Dorfwirtschaften einkehrt, erlebt die bis heute enorm vielfältige bayerische Brauereien-landschaft. Jede Region hat ihre Brauereien. Allein die Bierstadt Bamberg zählt zehn Traditions- und Wirtshaus-Brauereien, die insgesamt 50 unter- und obergärige Bierspezialitäten herstellen. Wer übrigens durch Bayern reisen und jeden Tag im Wirtshaus ein anderes Bier probieren wollte, der wäre elf Jahre lang unterwegs: Die 628 bayerischen Brauereien produzieren eine Vielfalt von mehr als 40 Sorten und ca. 4.000 Marken-Spezialitäten. Da kann man nur noch sagen: genussvolle Reise – und zum Wohlsein!

Lesetipp: 50 sehens- und erlebenswerte bayerische Wirtshäuser stellt das Buch „Genuss mit Geschichte: Einkehr in bayerischen Denkmälern“ vor (Volk Verlag, München 2009, 16,90 Euro), ISBN: 978-3-93-720070-5.

Kochen mit Martina und Moritz

WDR, Dienstag, 06.10. um 13:45 Uhr

Servicezeit: Essen & Trinken – Kochen mit Martina und Moritz

Thema: Leichte Küche mit Fisch – Grätenfrei genießen

Leichte Küche mit Fisch – Grätenfrei genießen: Fisch ist Inbegriff für leichte Sommerküche. Die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz zeigen diesmal ganz genau, wie Sie beim Servieren von Fischgerichten Gräten auf dem Teller vermeiden. Ihre Rezepte sind kinderleicht: Es gibt Kräuterforellen aus der Folie, dazu Butterkartoffeln – gehaltvoll, aber verführerisch gut und als Ergänzung zum federleichten Fisch ausdrücklich erlaubt. Ein absolutes Prunkstück für Gäste ist ein großer Fisch, und zwar ein Seebarsch (auch Loup de mer genannt) in der Salzkruste. Das ist genau das Richtige für ein festliches Geburtstagsessen. Und schließlich bereiten sie garantiert grätenfreie Medaillons vom Seeteufel mit zwei pfiffigen Saucen zu. Außerdem gibt es die passende Beilage und vor allem das richtige Getränk; denn Fisch will schließlich schwimmen. Und wie immer jede Menge Tipps rund um den Einkauf; wie man den Fisch zu Hause richtig behandelt und lagert.

Bella Napoli und der berühmteste Vulkan der Welt

Bella Napoli und der berühmteste Vulkan der Welt

Golf von Neapel: Zu Füßen des Vesuv bieten einzigartige Kulturschätze und
antike Ruinenstädte Geschichtsunterricht der besonderen Art

Golf von Neapel – der Inbegriff des Mittelmeer-Südens. Hier ist alles zu
finden: blaues Meer, atemberaubende Steilküsten, Zeugnisse einer alten
hochentwickelten Kultur. Wen wundert es, dass der Ruf dieses Landstrichs in
alle Welt vorgedrungen ist. Es ist vor allem die uralte Vergangenheit der
Golfküste zu Füßen des Vesuv, die die Besucher immer wieder fasziniert. Der
Schicksalsberg dieser Landschaft, das beherrschende Wahrzeichen des Golfs,
brachte jahrtausendelang Zerstörung und Tod. So auch im Jahre 79 n. Chr.,
als die Stadt Pompeji bei einem Ausbruch des Vulkans vernichtet wurde. Heute
gestatten die gut erhaltenen Funde von Pompeji einen einzigartigen Einblick
in das Leben der Antike.

Kaum anderswo wird die Lebensweise der alten Römer dem Besucher so
anschaulich vor Augen geführt wie in den versunkenen und wieder
ausgegrabenen Römerstädten Pompeji und Herculaneum. Die Gipsabdrücke der
sterbenden Pompejianer lassen niemanden unberührt. Und selbst in ihrer
Starrheit vermitteln sie einen Eindruck davon, wie diese Ruinenstadt einst,
vor fast 2000 Jahren, von emsigen Leben erfüllt war.

Eine Reise des Bonner Veranstalters B & T Touristik führt zum Golf von
Neapel. Dabei stehen Ausflüge von Neapel aus zu den Ausgrabungen von Pompeji
und zum Vesuv, dem berühmtesten Vulkan der Welt, auf dem Programm.
Kombiniert wird diese Reise mit einem 2-tägigen Abstecher nach Rom, die mit
ihren weltberühmten Sehenswürdigkeiten diese Reise vervollständigt.

Detaillierte Informationen zur der 8-tägigen Reise zum Golf von Neapel und
nach Rom, inklusive Linienflug ab 1.125 Euro pro Person, gibt es bei: B & T
Touristik, Graurheindorfer Str. 73, 53111 Bonn, Tel. (0228) 3904382, Fax
(0228) 3904383, mailto:info@bt-touristik.de, www.bt-touristik.de .

Luxusmilch

Pro7, Donnerstag, 20.08., 19:10 – 20:15 Uhr

Galileo

Milch ist der Inbegriff von Fruchtbarkeit und Gesundheit. Sie enthält alle wichtigen Nährstoffe, die unser Körper benötigt. Es gibt eine Milch, die noch viel besser und gesünder sein soll als alle anderen. Dieses Gourmet-Produkt stammt von Schweizer Thomas Zellweger, einem Bauern aus dem Engadin. Seine Kühe weiden in über 2000 Metern Höhe und bekommen nur speziell ausgesuchte Kräuter zu fressen. ‚Galileo‘ klärt, was an der Luxus-Milch dran ist … Außerdem: Cola-Mythen

Essgeschichten

NDR, Montag, 10.08. um 13:00 Uhr

Essgeschichten

Schwarzwälder Kirschtorte – Die Königin der Torten

Sie ist der Inbegriff süßer Lust und des Deutschen liebste Torte – ein Berg aus Sahne, Schnaps, Kirschen und Schokolade. Fast überall auf der Welt kennt man sie, die Schwarzwälder Kirschtorte. Erstmals ist sie 1934 in einem Rezeptbuch nachweisbar. Aber von wo aus hat sie ihren Siegeszug angetreten: vom Rhein, vom Bodensee oder vom Neckar aus? Über die Erfindung können stille und laute Genießer trefflich streiten. Die deutsche Kaffeehauskultur ist ohne die Kalorienbombe nicht mehr vorstellbar, das macht sie zur Königin unter den Torten.

Sabine Mast, Konditorin in Enzklösterle schwört auf ihr altes, hauseigenes Familienrezept. Und so kommen täglich nicht nur Stammkunden zu ihr in den Schwarzwald, sondern Gäste aus nah und fern zum Backkurs. Eine Torte als Standortfaktor, wichtiger noch als die Kuckucksuhr. Als Exportschlager macht die Torte Karriere, Eberhard Holz aus Baiersbronn hat dies kräftig gefördert. Selbst tiefgekühlt verlassen heute unzählige Exemplare aus dem Hause Brünz in Pfalzgrafenweiler die Region, um als erfolgreichste Botschafterin Baden-Württembergs überall verspeist zu werden.