Kulinarische JamSession in Mainz

Es ist fast schon Tradition, dass sich das Hyatt Regency Mainz einmal im Jahr in eine kulinarische Flaniermeile verwandelt und im Oktober wird die beliebte Kulinarische JamSession nach einem Jahr Pause wieder stattfinden können. Das Hotel richtet das Genussfestival in Zusammenarbeit mit Sommelière Christina Fischer aus. Unter dem Motto „Rheinhessisches Soulfood pur“ werden am 8. Oktober an insgesamt zwölf Stationen im Hyatt Regency Mainz regional inspirierte Gerichte und perfekt darauf abgestimmte rheinhessische Weine präsentiert. Lokale Musiker und Künstler begleiten das Event und runden das Erlebnis für die Gäste ab.

Die Kulinarische JamSession bietet vielfältigen Genuss. Bildrechte: Hyatt Regency Mainz
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Holger Joost präsentiert Beef-Academy im Berliner Vox

Was ist eigentlich gutes Fleisch? Wo kommt es her? Worauf muss man achten? Und wie bereitet man es am besten zu? Ganz einfache Fragen, auf die es sehr komplexe Antworten gibt. Für interessierte Fleischliebhaber gründete Vox Küchenchef Holger Joost nun eine Beef-Academy, die sich mit Themen rund um das vielseitige Produkt beschäftigen wird: „Mir liegt es am Herzen, den Menschen zu vermitteln, dass es auf der ganzen Welt gutes Fleisch gibt – auch hier in der Region“, erklärt Joost, „und genau auf das sollten wir uns in Zukunft konzentrieren.“

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Chinesisches Neujahr in Berlin

Mit viel Tradition und echter chinesischer Kochkunst feiert das Vox Restaurant am 24. Januar 2019 mit einem Gala Dinner das chinesische Neujahrsfest – zubereitet von chinesischen Meisterköchen aus Chengdu, der Provinzhauptstadt von Szechuan. In diesem Jahr wird damit auch die 25-jährige Städtepartnerschaft Berlin-Peking eingeläutet, zu der vom 24. bis 27. Januar ein großes Fest auf dem Potsdamer Platz veranstaltet wird.

Vox Grand Hyatt Berlin Küchenteam
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René Klages

Bleiche Resort & Spa – Gourmetrestaurant 17fuffzig startet am 1.2.2017 in die Saison – Zwei Neue und ein starkes Team: René Klages neuer Küchenchef und Susanne Lang neue F & B Managerin – Niclas Nußbaumer (23) und Stephan Diener (28) aus dem LeNoir kommen ebenso

Rene Klages ist der neue Küchenchef im 1750

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Hyatt lies sich Kreditkartendetails der Gäste klauen

Hyatt schreibt:
Der Schutz von Kundendaten ist von vorrangiger Bedeutung für Hyatt. Wir haben die angekündigten Ermittlungen im Zusammenhang mit der Schadsoftware, die auf Zahlungskarten gerichtet war, die an von Hyatt betriebenen Standorten verwendet wurden, unermüdlich geführt und nun zum Abschluss gebracht. Uns liegen nun umfassendere Informationen vor, die wir mit Ihnen teilen möchten, damit Sie Schritte zu Ihrem eigenen Schutz unternehmen können.

Die Ermittlungen haben Hinweise auf unberechtigten Zugriff auf Daten von Zahlungskarten ergeben, die vor Ort bei bestimmten von Hyatt betriebenen Standorten, vor allem in Restaurants, zwischen dem 13. August 2015 und 8. Dezember 2015 verwendet wurden. Ein kleiner Prozentsatz der gefährdeten Karten wurde in Wellness-Einrichtungen, Golfshops, Parkhäusern bzw. auf Parkplätzen oder bei einer begrenzten Anzahl von Rezeptionen verwendet bzw. während dieses Zeitraums einer Verkaufsstelle zur Verfügung gestellt. Der betroffene Zeitraum begann für eine begrenzte Zahl von Standorten am oder kurz nach dem 30. Juli 2015.

Die Schadsoftware war darauf gerichtet, Daten – beispielsweise Name des Karteninhabers, Kartennummer, Gültigkeitsdatum und Prüfziffer – von vor Ort verwendeten Zahlungskarten zu erfassen, während die Daten über betroffene Zahlungsabwicklungssysteme übermittelt wurden. Es gibt keine Hinweise darauf, dass andere Kundendaten betroffen waren.

Die Liste der betroffenen Standorte von Hyatt und der jeweiligen betroffenen Zeiträume ist unten abrufbar. Darüber hinaus sind wir dabei, im Falle gefährdeter Transaktionen, bei denen der Name von Karteninhabern betroffen war, die Kunden anzuschreiben, für die wir eine Postanschrift haben, und E-Mails an die Kunden zu senden, für die uns nur eine E-Mail-Adresse vorliegt.

Wir haben umgehend mit führenden Experten für Internet-Sicherheit zusammengearbeitet, um das Problem zu lösen und die Sicherheit unserer Systeme zu stärken, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Wir haben auch die Polizeibehörden und die Zahlungskartennetzwerke in Kenntnis gesetzt. Wir möchten Ihnen versichern, dass Sie Ihre Zahlungskarten in den Hotels von Hyatt auf der ganzen Welt ohne Bedenken verwenden können.

Wir möchten Sie vor allem auffordern, aufmerksam zu bleiben und Ihre Zahlungskartenabrechnungen sorgfältig zu prüfen. Sie sollten Ihren Kartenaussteller umgehend über unbefugte Belastungen in Kenntnis setzen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Kartenaussteller, da Kartenaussteller u. U. unterschiedliche Richtlinien mit Blick auf Betrug haben. Gemäß den Regeln für Zahlungskarten werden Karteninhaber im Allgemeinen nicht für unbefugte Belastungen zur Verantwortung gezogen, wenn diese zeitnah gemeldet werden.

Darüber hinaus hat Hyatt das Unternehmen CSID beauftragt, ein Jahr lang kostenlos Schutzleistungen im Rahmen des Programms CSID Protector für betroffene Kunden zur Verfügung zu stellen. CSID ist einer der führenden Anbieter für Lösungen und Technologien mit Blick auf Betrugsaufdeckung. Um den Schutz über CSID Protector zu aktivieren, können betroffene Kunden in den USA die Webseite www.csid.com/hyatt-us und betroffene Kunden außerhalb der USA die Webseite www.csid.com/hyatt-intl besuchen, um sich dort sicher anzumelden und die Registrierung vorzunehmen.

Sollten Sie Fragen haben oder mehr Informationen wünschen, rufen Sie uns bitte unter der Nummer 1-877-218-3036 (USA und Kanada) oder +1-814-201-3665 (international) zwischen 7 Uhr und 21 Uhr EST (13 Uhr und 3 Uhr MEZ) an.

Wir möchten Ihnen versichern, dass wir die Sicherheit von Kundendaten sehr ernst nehmen, und bedauern etwaige Unannehmlichkeiten und Besorgnisse im Zusammenhang mit diesem Vorfall.

Hier die Liste der betroffenen Hotels (es sind fast alle):
http://www.hyatt.com/protectingourcustomers/hotellist/

Anmerkung: Ich persönlich war in der fraglichen Zeit im Hyatt. Vor zwei Monaten gab es eine Abbuchung von meiner Kreditkarte. Ohne Rücksprache sperrte die Bank meine Karte und ich war unterwegs ohne Geld! Ich rate allen, die zur fraglichen Zeit im Hyatt waren, sich von ihrer Bank eine neue Karte ausstellen zulassen!
Merkwürdigerweise informiert Hyatt nicht die Gäste, die zur fraglichen Zeit in den Häusern gewesen sind. Schlechter Stil!

Michael Dinges

Der 37j. Oberurseler Dinges kommt – wie viele Hyatt Chefs – vom Hyatt Berlin unter dem damaligen Exec. Chef Josef Eder. Bevor Dinges in Shanghai die Stelle des Exec. Chefs annahm, war er im Grand Hyatt Hongkong tätig.

Dinges Arbeitsplatz ist sensationell. Er dürfte einer der höchsten Küchenchefs der Welt der sein. Das Hyatt startet in der 53 Etage mit einer Piano Bar, ein Stockwerk höher ist neben der Rezeption das riesige Frühstücksrestaurant, dass 24 Stunden auf hat. In der 55 Etage ist ein Kantonese und in der 56. Etage sind gleich drei Restaurants untergebracht: Der Grill, cucina – ein Italiener und ein Japaner. Alle drei Läden leitet Küchenchef Andrea Fraire aus Italien, der früher in der French Laundry und kurz bei Arzak gearbeitet hat. Fraire zieht die Wohlfühlküche, die er in seinen drei Restaurants zelebriert, der Sterneküche vor.
Unterm Dach im 87. Stock ist noch eine recht stylische Bar und darunter die Executive Lounge.
Allen Restaurants gemein ist die sensationelle Aussicht über Shanghai. Fast alle Restaurants gehen einmal ums Haus herum, so dass man immer wieder neue Perspektiven kennenlernt.

Nach dem wir gerade aus der chinesischen Provinz kamen, freuen wir uns besonders im Hyatt zu sein. Die Zimmer sind schön eingerichtet und haben einige Gadgets wie TotoWashlets, Espressomaschine und immer sensationelle Ausblicke. Durch die bodentiefen Fenster hat man den Eindruck, dem Himmel recht nah zu sein.

Wir lieben die chinesische Küche. Aber nach Tagen mit Frühstück, Mittag und Abendessen auf chinesisch, ist die westliche Küche des Hyatts doch einfach nur schön. Allzumal sie in großartiger Qualität gebracht wird. Wir haben den Aufpreis für Executive Club bezahlt, das war eine gute Entscheidung. Morgens gab es ein „continentales Frühstück“. Wer von den USA kontinentales Frühstück gewohnt ist, wird sich hier die Augen reiben. Statt eines Plunderstücks und einem Kaffee (Grand Hyatt New York Continental Breakfast) gibt es alles, was das Herz begehrt. Omeletts werden in sehr guter Qualität an einer Eierstation frisch gemacht, Salami, Prager Schinken, Emmenthaler und vieles mehr. Anständiges brot und Brötchen. Sogar Laugenbrötchen. Exotisch Obst. Salate. Und das ganze chinesische Frühstücksprogramm.
Alles ganz prima! Am Wochenende lobenswerterweise bis 11.30 Uhr.

Von 17 bis 20 Uhr gibt es „Cocktails“ in der Lounge. Einen Cocktail hat mir niemand angeboten, aber ein schönes kaltes und warmes Buffet gibt es, ausserdem, Sekt, Wein, Bier und einige Spirituosen. Alles in Selbstbedienung. Für unseren ersten Abend nach der chinesischen Provinz ein Paradies!

Am zweiten Abend sassen wir bei Andrea Fraire im Grill. Man kann aus den drei Karten der drei Restaurant wählen. Wir starteten mit ordentlichen Austern, dazu einen Prosecco. Weiter ging es mit einem hochklassigen Sushi. Besonders der Toro und Ebi gefielen uns sehr. Dann gab es tadellose Spaghetti mit Scambi und Pilzen als Primi Piatti und anschliessend noch ein hochwertiges RibEye für die Erwachsenen und einen halbes Hühnchen für Junior.

Der etwas langweilige Desertteller war nicht erwähnenswert, wir waren auch schon gut gesättigt. Wir haben den Grill sehr glücklich verlassen!

Fazit: Hier kann man wohnen und essen, man braucht aber das nötige Kleingeld. Das Grand Hyatt ist nicht billig, aber seinen Preis wert!
Und der Blick ist sensationell.
Michael Dinges hat sein Team im Griff und überall funktioniert es gut.

Wer es noch exklusiver mag, geht in das Nachbarhochhaus, dem Flaschenöffner, das zweithöchste Haus in Shanghai und wohnt im Park Hyatt. Dort ist Daniel Leibssle Executive Chef. Er begeisterte uns schon in Peking zum Frühstück mit seinem Omelett.

Übrigens, im Park Hyatt Haus gibt es auch ein Din Tai Fung!

Unsere Bilder vom Grand Hyatt auf Facebook: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10153399280433124.1073741940.168996673123&type=3

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Sebastian Müller

Sebastian Müller ist ab sofort als Direktor of Food & Beverage für die Leitung der gesamten Gastronomie des Hotel Adlon Kempinski Berlin verantwortlich. Damit obliegt ihm ein großer Aufgabenbereich, zu dem die Koordination der Restaurants Quarré, Sra Bua by Tim Raue und Lorenz Adlon Esszimmer sowie der Lobby Bar und der Sra Bua Bar zählt. Hinzu kommen 3000 Quadratmeter Bankettfläche für unzählige Veranstaltungen, Konferenzen und Galas. Insgesamt führt Sebastian Müller ein Team von rund 200 Mitarbeitern und ist maßgeblich in die Entwicklung neuer Gastronomiekonzepte involviert.

„Das Hotel Adlon Kempinski Berlin ist für mich der Inbegriff eines europäischen Grand Hotels, das es mit seinen Traditionen und seinem Serviceverständnis versteht, seine Gäste immer wieder aufs Neue zu begeistern“, so Neuzugang Müller. „Ich freue mich sehr, ein Teil des großartigen Teams zu sein und gemeinsam mit meinen Kollegen und Mitarbeitern an einem Kapitel der Adlon Historie mitschreiben zu dürfen.“

Der gebürtige Würzburger leitete die letzten drei Jahre als Food & Beverage Direktor das Gastronomiegeschehen im Park Hyatt Abu Dhabi Hotels & Villas in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Von 2010 bis 2012 war der heute 33-Jährige als stellvertretender Food & Beverage Direktor im Grand Hyatt in Seoul tätig, wo er anderthalb Jahre zuvor im Banyan Tree Club & Spa als Assistant Food & Beverage Manager startete. Weitere Auslandserfahrungen sammelte Müller als Restaurant Manager der Pier59 Modern Seafood & Wine Bar im Banyan Tree Hotel im thailändischen Bangkok sowie im Rahmen der Hoteleröffnung des Banyan Tree Desert Spa & Resort Al Areen im Königreich Bahrain im Jahre 2008. Erste Einblicke in die Praxis einer internationalen Hotelkette bekam der studierte Betriebswirt in mehrmonatigen Auslandspraktika im Bereich Corporate Management im indonesischen Banyan Tree Bintan sowie im Schwesterhaus in Bangkok, in das er ein Jahr später als Restaurant Manger zurückkehrte. Parallel zu seinem dreijährigen betriebswirtschaftlichen Studium mit Vertiefung auf Hotelmanagement und Marketing an der Berufsakademie Ravensburg entwickelte Sebastian Müller seine Leidenschaft für erstklassige Gastronomie im renommierten Hotel Traube Tonbach in Baiersborn im Schwarzwald. Neben seiner Leidenschaft zu fotografieren, ist der Würzburger sportlich unterwegs. Bereits zwei große Marathon-Rennen absolvierte er. Nun nimmt er erstmalig am diesjährigen Berlin-Marathon teil.

Christopher Lavaud

Christopher Lavaud ist mit Beginn der Saison seit dem 17. April Food & Beverage Manager des Hotel du Cap-Eden-Roc, Oetker Collection am Cap d’Antibes. Lavaud betreut in seiner neuen Funktion die zwei von Executive Chef Arnaud Poëtte geführten Haupt-Restaurants: das jüngst komplett renovierte Eden-Roc mit den Spezialitäten von Küchenchef Olivier Gaïatto sowie den Eden-Roc Grill, der unter anderem für seinen Blick auf die Îles de Lérins und sein exquisites Sushi-Menü bekannt ist.

Darüber hinaus wird Christopher Lavaud verantwortlich sein für die prächtige Eden-Roc Champagne Lounge mit ihrem unvergleichlichen Mittelmeer-Panorama und der Musik von Star-DJ Maxime Bee, für die Bellini Bar, die Piano-Bar La Rotonde, die Juice & Ice Cream Bar, für den Catering-Service in den 31 Strand-Cabanas sowie für sämtliche privaten Events.

Christopher Lavaud kann bereits auf eine beachtliche Laufbahn zurückblicken. Nach seinen „Masters in Hospitality & Administration“ an der Ecole hôtelière de Lausanne ging er nach Ägypten, wo er im Grand Hyatt Kairo das Revolving Restaurant leitete. Zurück in Frankreich wurde er im Februar 2011 Manager des La Cheminée im Park Hyatt Paris Vendôme. Im Oktober 2012 wechselte er als Direktor an das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant Joël Robuchon Monte Carlo in Monaco.

Christopher Lavaud fühlt sich geehrt, Teil der renommierten Oetker Collection zu werden, die weltweit neun Luxushotels umfasst. Der Zauber des Hotel du Cap-Eden-Roc hat bereits Besitz von ihm ergriffen. Auch die speziellen Management-Methoden des Hauses begeistern ihn.

Christopher Lavaud freut sich nun, gemeinsam mit den 420 Mitarbeitern die Zukunft des legendären Hotels am Cap d’Antibes zu gestalten.

www.oetkercollection.com/hotel-du-cap-eden-roc

Hyatt Regency, Da Nang, Vietnam

Morgens beim Frühstück. Hektisch geht es zu. Man wartet ewig auf den Cappuccino. Die Laune sinkt. Der Cappuccino kommt. Man trinkt. Ein Strahlen geht über das ganze Gesicht. Man möchte singen oder hüpfen. Dieser Cappuccino ist vermutlich der beste Kaffee, den ich je in einem Hotel ausserhalb von Italien getrunken hatte. Aber zum Anfang.

Es geht holprig los. Wir fahren mit dem Taxi vom Flughafen zum Hyatt (ca. 10 Euro/20 Minuten). Am Hyatt steht ein Minibus und niemand da, der uns mit dem Gepäck helfen könnte. Als wir fast an der Rezeption waren, stürzten sich von allen Seiten dienstbare Geister auf uns. Das Einchecken ist dann nicht sehr schnell und recht umständlich und unprofessionell. Wir – zu viert – bekommen dann 10 chinesische Pässe zurück, anstelle unsere vier. Wir hatten zwei sehr schöne, moderne Standardzimmer mit etwas Meeresblick und großzügigen Balkon. 135/136 im F-Hotel. Relativ ruhig gelegen, weit weg vom Pool. Die Zimmer machen auf dem ersten Blick einen guten Eindruck, ohne großen Renovierungsstau. Einige Steckdosen sind jedoch unbrauchbar. Der Ablauf eines Waschbecken geht nicht, die Matratze riecht nach Urin. Gemeldet Schäden werden meist behoben. Und nachdem die Matratze ausgetauscht wurde, roch es auch nicht mehr. Eigentlich hätte die Hausdame das auch riechen müssen.
Es gibt keinen Schreibtisch im Zimmer, dafür eine Couchecke mit Tisch. Auf dem Balkon ein weiterer Tisch und ein hübsches, rundes Sonnenbett. Zum Arbeiten ist das Zimmer nicht geeignet.
Das Bad ist offen, man sollte also nur mit vertrauten Personen das Zimmer teilen.
Insgesamt ist das Zimmer als erstklassig, 5 Sterne, zu bezeichnen. Nur eine Personenwaage fehlt mir, die es auch nicht auf Anfrage gibt.
Das „Highspeed“ Internet ist gratis und auch am Strand, aber extrem langsam (0,3 Mbps).
Wir hatten das große Glück, das unsere Anfrage nach einem ruhigen Zimmer erfüllt wurde. Die Zimmer des F-Hotels liegen viel ruhiger als die des E-Hotels. Wer hier im Erdgeschoß am Pool wohnt, hat weder Privatsphäre noch Ruhe.

Das Personal ist fast immer freundlich, aber genauso extrem unausgebildet. Auch die Englischkenntnisse sind nur – wenn überhaupt – rudimentär vorhanden. Durch Herzlichkeit werden diese Nachteile gut ausgeglichen. Sie wissen nicht was sie machen, aber sie machen es mit Hingabe und viel Freundlichkeit. Und nie wird Trinkgeld erwartet, aber gerne genommen.

Kinder sind sehr willkommen im Hyatt. Das Hyatt hat das Camp Hyatt, einen Kindergarten, der auf bis zu 12 Jahre alte Kids aufpasst. Auch werden Veranstaltungen angeboten, wie „Rock Climbing“. Es gibt eine schöne Kinderkletterwand. Wer aber denkt, dass seine Kinder während dieser Veranstaltung betreut werden, liegt falsch. Der Poolboy, der eigentlich keine Ahnung vom Klettern hat, wird zum Aufpassen abgestellt. Ob Kinder gehen oder nicht, merkt er nicht. So kam unser Sohn zwischendrin zu uns, weil er Durst hatte. Ohne, dass es jemand gemerkt hätte. Als wir eien Stunde später die Kletterschuhe zurückbrachten, war niemand erstaunt. Camp Hyatt ist gute Idee, in Da Nang jedoch verantwortungslos geführt.

Die Gäste bestehen aus drei Gruppen. Asiaten aus den umliegenden Ländern, wie Singapur, Hong Kong, Japan und China. Expats aus den umliegenden Ländern. Touristen aus Europa und den USA, darunter viele Deutsche.

Am ersten Abend gingen wir in das Hauptrestaurant, um zu essen. Das Restaurant war ziemlich leer. Trotzdem bekamen wir keinen Tisch. Die Küche sei unterbesetzt und müsse sich erholen, wurde uns gesagt. In 20 Minuten könnte sie uns einen Tisch geben. Wir nörgelten etwas und bekamen dann nach fünf Minuten einen Tisch. Dann gab es etwas Achterbahn. Langweilige „Junge karamellisierte Schweinerippchen“, ein grandioses, vietnamesisches Auberginengericht, eine feine, vegetarische Lasagne mit Pesto und ein „Fish & Chips“ bei dem der Fisch zu lange und die Pommes zu kurz die Fritteuse gesehen haben. Die gesamte Speisekarte ist hier: http://danang.regency.hyatt.com/en/hotel/dining/GreenHouse.html
Merkwürdig ist die Kalkulation der Getränke. Ein Wasser kostet 52 TD (2,30 €), eine frische Kokosnuss 75 TD (3,30€) und ein gehaltvoller, recht guter Mai Tai Cocktail nur 127 TD (5,50€). Ausserhalb des Hotels kostet ein Wasser 10 TD (50 Cents), die Kokosnuss 20 TD (knapp 1Euro) und der Cocktail 75 TD (3,30€). Das Wasser kostet also das 5fache, die Kokosnuss das 3,5fache und der Cocktail nur 60 % mehr. Cocktail saufen ist am günstigsten!

Das Frühstücksbuffet ist großartig. Die Obstabteilung wunderbar: Maracuja, Drachenfrucht, Papaya, Honigmelone und Wassermelone, kleine schmackhafte Bananen und Mandarinen waren der Standard. Das Omelett ist fantastisch. Man könnte denken, das hätte Daniel Leibssle vom Park Hyatt in Shanghai gemacht. In dieser Qualität bekommt man es fast nie. Es gibt eine vietnamesische Ecke, falls man am morgen bereits Pho Bah und Ähnliches essen möchte. Cherry Tomaten, Gurken, Rote Beete, Paprika und einiges mehr. Neben der Eierstation, es wird grundsätzlich an den Tisch geliefert, gibt es auch noch eine Pancake / Waffelstation, wo man abholt. Exzellentes Müsli, Cashew- und Walnüsse. Warmen Schweinebraten. Gute Auswahl frisch gepresster Obstsäfte. Sechs Sorten Brot, davon leider vier Weißbrote, ein Roggen/Nussbrot (zu leicht, aber okay) ein schweres, helles Nussbrot. Brötchen. Emmentaler, Camembert und anderen Käse. Aufschnitt ist nicht so prall. Komischer Kochschinken, etwas, dass wie Lachs aussieht, eine Art Leberwurst. Ich habe mein Brot lieber mit dem warmen Schweinebraten belegt, auch wenn die Dame hinter dem Tresen nicht verstand, dass ich den Braten gerne etwas dünner geschnitten bekommen hätte. Den besten italienischen Hotelkaffee (Illy). Leckeren, typisch vietnamesischen geeisten Kaffee. Prima grünen Tee. Absolut empfehlenswert!

Nach dem Frühstück, es war schon Mittag, sind wir zu dem wunderschönen Strand gegangen. Alleine der ist die Reise nach Da Nang wert! Leider gab es keine Strandliegen mehr für uns, so dass wir uns auf Handtüchern in die pralle Sonne setzen musste. Das wiederholte sich – trotz meiner Beschwerde – täglich. Das Hotel sei halt ausgebucht, so die Auskunft der Rezeption. Es gab auch keinen Service am Strand.

Ich verabredete mich mit dem Executive Chef, der auch F&B Manager ist. Es ist ein Sizilianer. Ich erwartete also einen kleinen, hektischen, dauernd-redenden dicken Koch. Stattdessen traf ich Fredric Farina. Einen hochgewachsenen, Sportler, ohne ein Gramm Fett zuviel. Intelligent und zurückhaltend. Farina eröffnete vor vier Jahren das Hotel als Küchenchef. Vorher war er zehn Jahre in Thailand.
Farina bietet im Hyatt eine italienische und vietnamesische Karte im Hauptrestaurant, sowie Steak- und Seafood im Beach-Restaurant an. Italienisch ist bei ihm auch italienisch. Nudeln sind al dente.

Farina erklärt mir, dass die Thai Küche eine Küche der Schärfe ist, während die für ihn interessantere Viet-Küche eine Küche der Produkte mit subtileren Gewürzen ist, etwas scharf im Süden, nicht mehr scharf in Zentral- oder Nordvietnam. Auf meine Frage, ob er denn einen eigenen Kräutergarten hat, bringt er eine schöne Story. Er nicht, aber ein Nonnenkloster in der Nähe baut für ihn nach seinen Vorgaben an. Ob wir es sehen wollen. Na klar, das wollen wir! Am nächsten Tag besuchen wir die katholische Nonnen. Sie betreiben eine Schule für behinderte Kinder. In erster Linie sind hier taubstumme Kinder, aber auch Trisomie 21 und autistische Kinder. Die Nonnen betreiben ein Cafe mit Konditorei, eine Schneiderei und die Gärtnerei. Die Kinder lernen hier Praktisches, da das vietnamesische Gesundheitssystem hier wohl versagt. Die Kinder werden morgens gebracht und abends von ihren Eltern wieder abgeholt. Die Kinder werden fürs Leben fit gemacht. Man hat nicht den Eindruck, die Kinder sein schwerstbehindert, was sie sind. Wir kamen gerade nach dem Mittagessen an, die Kinder räumen auf und säubern sehr gründlich die Kantine und Umgebung. Das Areal des Klosters ist extrem gut gepflegt. Die Kinder freuen sich, uns zu sehen. Andere Kinder, vielleicht 50, gucken in einem großen Zimmer nach dem Essen Cartoon Network.
Farina erklärt uns, dass er alle Gemüse und Gewürze kauft, die das Kloster übrig hat. Er verarbeitet diese Bio-Ware in seinen Restaurants oder auch in der Kantine. Ein tolles Projekt!
Wir sind tiefbeeindruckt und spenden dem Kloster als kleine Unterstützung unsererseits einen vietnamesischen Monatsmindestlohn (100 US$).
Unbedingt: Wer nach Da Nang kommt, sollte auch dieses Kloster mit seinem Coffeeshop besuchen!

Farina bietet Kochkurse mit Markteinkäufen an. Für Gruppen wären auch nach vorheriger Absprache weitere Möglichkeiten vorhanden.
Wer Interesse an einem Praktikum im Hyatt Da Nang hat, kann sich bewerben. Ebenso können sich auch ausgebildete Kräfte bei ihm bewerben, jedoch ist die Entlohnung nicht so prall.

Nachdem wir einen recht schönen Urlaub eine Woche im Hyatt verbrachten, fallen uns doch einige Sachen auf. Die Mitarbeiter sind alle sehr lieb und bemüht, aber Ausbildung fehlt fast völlig. Beim Check in wird man nach der Vorliebe für Zeitungen gefragt, bekommen habe ich nie eine.
Reklamationen werden erst bearbeitet, wenn man sich an den Duty Manager wendet. So z.B. war bei uns das Balkonfenster immer einen Spalt offen, da es nicht richtig schließ, so dass wir viele Mücken i
m Zimmer hatten, was recht lästig ist. Als wir den Grund rausfanden, passierte nichts. Erst als der Duty Manager von mir davon erfuhr, kamen drei Handwerker, die mehrere Stunden unser Fenster auseinandernahmen und fachgerecht zusammenbauten.
Jeden Tag ärgerten wir uns am Strand. Das Hyatt hat ca. 500 m Standfläche, vielleicht jeweils 100 m tief. Aber nur auf Höhe des Pools sind ein paar Liegen mit Sonnenschirmen, die jedoch auf gut germanische und britische Art mit Handtüchern dauerbelegt sind, auch wenn stundenlang niemand da ist. Ich beschwerte mich mehrere Male, dass ich auch gerne mit meiner Familie unter dem Sonnenschirm liegen möchte. Man sagte mir, es sei Hochsaison und bei 1400 Menschen in der Anlage wäre es normal, wenn alle Liegen belegt seien. Es täte ihnen sehr leid. Einmal klappte es, als ich ein Trinkgeld zahlte. Am nächsten Tag hatte der Trinkgeldempfänger frei. Der Mitarbeiter am Strand ist relativ desinteressiert und wenig hilfsbereit. Mal lagen wir in der prallen Sonne, mal hatten wir zwei nur Liegen, die anderen beiden mussten auf Handtüchern liegen und der Platz im Schatten war stark umkämpft, die Kinder nörgelten. Das ist eigentlich alles nicht nötig und beeinträchtigt den Urlaub.

Die Anlage ist schön, Preis-Leistung von Essen und Trinken ist okay. Ich würde aber nicht noch einmal in der Hochsaison hinfahren, in der Nebensaison, wenn es ausreichend Strandliegen gibt, aber jederzeit.
Das Hotel im Internet: http://danang.regency.hyatt.com/en/hotel/home.html
Der Preis auf der Hyatt Webseite war inkl. Frühstück im Restaurant ca. 390 US$ für das Doppelzimmer pro Nacht, inkl. Steuern. Hätte ich diesen Preis bezahlt, wäre ich nicht zufrieden gewesen, das wäre für das Produkt deutlich zu teuer!

Auf einer günstigen Seite, die wir auf www.4.ro fanden, buchten wir für 100 Euro inkl. Frühstück und Steuern. So gesehen stimmte bei uns Preis/Leistung. Für das Vierfache hätte ich jedoch etwas mehr erwartet. Ausgebildetes Personal zum Beispiel. Und bessere Organisation und weniger Fehler.

Wie immer haben wir alle unsere Rechnungen selber bezahlt.

FOOD BLOG AWARD 2014, Berlin

Von über 800 Food-, Back- und Weinbloggern aus dem deutschsprachigen Raum haben sich bereits mehr als 160 Blogger angemeldet.

Die Agentur für Kooperationsmarketing connecting companies lädt über 800 Food-, Back- und Weinblogger aus dem deutschsprachigen Raum ein, am ‚Food Blog Award 2014’ teilzunehmen. Vom 31. Oktober bis 2. November 2014 treffen sich dann die 30 besten Food Blogger in Berlin.

„Die Generation der Digital Natives spielt mit dem Thema Genuss auf ihre Weise und postet Rezepte und Bilder in sozialen Netzwerken und Blogs, vieles davon auf höchstem Niveau. Um diese Kreativität zu würdigen, haben wir gemeinsam mit unseren Partnern Grand Hyatt Berlin und Warendorf Küchen den ‚Food Blog Award’ ins Leben gerufen“, sagt Franz Bauer von der Agentur connecting companies.

Die Food Blogger konnten sich bis zum 15. September auf www.food-blog-award.de in den Kategorien Food-, Back- und Wein Blog, Food Picture, Rezept und Vegan-Rezept bewerben. In der Jury sind Christian Hümbs, Patissier im 2-Sterne Restaurant ‚Haerlin’, Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg und Juror in der SAT.1 Show „Das große Backen“, Josef Eder, Küchendirektor im Grand Hyatt Berlin, Sommelier und Event-Koch Guido Weber, die Food Bloggerinnen Liz & Jewels alias Lisa Nieschlag und Julia Cawley, Leander Roerdink-Veldboom, Chefkoch im Berliner Traditionskaufhaus KaDeWe und Food Fotograf Jürgen Müller. Sie zeichnen die besten Wettbewerbsbeiträge am 1. November 2014 im Grand Hyatt Berlin aus. Hauptgewinn ist eine Reise nach New York für vier Nächte, wo die Gewinner im Andaz Hotel wohnen werden. Die Bloggerin Julia Cawley, die mit ‚Liz & Jewels’ auch in der Jury sitzt und in Brooklyn wohnt, wird die Blogger an einem Tag durch die kulinarischen Hot Spots der Metropole nehmen. Lumix spendiert allen Gewinnern dafür zusätzlich eine Systemkamera, frisch von der IFA.

Vom 31. Oktober bis 2. November feiern die Blogger die kulinarische Kreativität mit Verkostungen, genussreichen Exkursionen und einem Abschlusswettbewerb bei Warendorf Küchen. So gehen die Finalisten mit dem Gourmet-Liner am 31. Oktober auf eine kulinarische Stadtrundfahrt inklusive Feinschmeckerführung und Blick hinter die Kulissen im KaDeWe. In der Schokoladenmanufaktur des Berliner Unternehmens ‚chocri’ stellen die Blogger Schokolade und Pralinen selbst her. Im Kahla Flagship-Store treffen sie die mehrfach ausgezeichnete Porzellan Designerin Barbara Schmidt und Michael Gliss, den ersten deutschen Kaffee-Sommelier. Den Abend beschließen die Food-Begeisterten bei Sarah Wiener im Speisezimmer. Am folgenden Tag kochen und backen die Finalisten aus den Kategorien ‚bestes Rezept’ und ‚bestes Vegan-Rezept’ bei Warendorf Küchen gemeinsam vor geladenen Gästen und der Jury. Die Gruppe übernachtet im Grand Hyatt Berlin, wo die Jury am Abend des 1. November die Preise verleiht.

www.food-blog-award.de.