Zitronenhuhn mit Zitronen-Mayonnaise von Tim Raue

Zitronenhuhn mit Zitronen-Mayonnaise von Tim Raue, zubereitet im Twelix-Artisan-Backofen von KitchenAid

Zwei-Sterne-Koch Tim Raue hat Rezepte für die Großgeräte des amerikanischen Premiumküchengeräteherstellers KitchenAid entwickelt. Seit 2012 wurde sein Restaurant Tim Raue vom Guide Michelin mit zwei Sternen ausgezeichnet, 2015 eröffnete Raue bereits sein viertes Restaurant. Seine Küche ist puristisch asiatisch und zeichnet sich durch die Verwendung bewusst weniger Produkte aus.

Zutaten (für 2 Personen)

1 Huhn, circa 1,4 kg
1 Zitrone, in Scheiben geschnitten 1⁄2 Salzzitrone, fein gehackt
6 EL geklärte Butter
6 Zitronenblätter
4 EL Zitronengras, feinst gehackt 1 grüne Thaichili, feinst gehackt
2 kg grobes Meersalz
4 Eiweiß

Zubereitung

Tim Raue hebt die Haut des Huhns vom Fleisch bzw. Korpus an, um die nachstehende Masse dazwischen füllen zu können. Er vermengt die Butter, das Zitronengras, die salzige Zitrone und das grüne Chili und gibt die Masse zwischen die Haut und das Fleisch der Brust und der Keulen. Das Huhn belegt er von außen mit Zitronenscheiben, die Innereien des Huhns werden entfernt und das Huhn gründlich auswaschen, bevor Tim Raue die Zitronenblätter hineingibt.

Der Zwei-Sterne-Koch vermengt Eiweiß und Meersalz und bedeckt das Huhn damit. Anschließend empfiehlt er, es im Twelix-Artisan-Backofen bei 180 Grad Celsius für

30 Minuten zu backen. Danach stellt er die Temperatur auf 120 Grad Celsius und lässt es für weitere 15 Minuten backen.

Nach Ende des Backvorgangs schlägt Raue das Huhn aus der Kruste, tranchiert die Brust und die Keulen, und entfernt die Haut und die Zitronenbestandteile. Das Zitronenhuhn serviert er am liebsten mit der folgenden Zitronen-Mayonnaise.

Zitronen-Mayonnaise

Zutaten

4 Eigelbe
2 EL Honigsenf
2 EL Zitronengras, feinst geschnitten 4 EL Eisenkraut, feinst geschnitten Saft von 1⁄2 Zitrone
1 EL Tabasco grün
200 ml Zitronenöl
Rohrzucker

Zubereitung

Tim Raue gibt alle Zutaten bis auf das Öl in den KitchenAid-Kessel und verrührt sie auf Stufe 4 für 30 Sekunden. Danach stellt er auf Stufe 2 und lässt das Zitronenöl langsam und kontinuierlich einlaufen. Abschließend schmeckt er die Mayonnaise mit Fleur de sel und braunem Rohrzucker ab.

Weitere Informationen unter: www.KitchenAid.de

 Weitere Rezepte von Tim Raue:
http://www.gourmet-report.de/artikel/346533/Zitronenhuhn/
http://www.gourmet-report.de/artikel/346532/Topinambur/
http://www.gourmet-report.de/artikel/346531/Kabeljau/
http://www.gourmet-report.de/artikel/346530/Dim-Sum-Teig/
http://www.gourmet-report.de/artikel/346529/Lamm-Buletten/

Eric Frechon

Ein ganz besonderer Abend in Paris. Hochgenuss und Präzision, handwerkliches Geschick und einfallsreiche Kreationen im Modeviertel. Ein Koch für den alles mit einem Fahrrad beginnt. Eine Küche die mich mit einer seit 4000 Jahren bekannten und von mir seit 30 Jahren verschmähten Frucht versöhnt.

Die Berichterstattung zu meinem letzten Parisaufenthalt findet mit dem Restaurant Epicure seinen Abschluss. An sechs Abenden konnte ich zu meinen früheren Erfahrungen weitere interessante und aufschlussreiche Erkenntnisse gewinnen.
Die nun vorliegenden Berichte entsprechen nicht der Chronologie der Ereignisse.
Dies ist der Tatsache geschuldet, dass ich über meinen Favoriten zuletzt schreiben wollte.

Eric Frechon aus dem Restaurant Epicure wird diese Ehre nun zuteil.
Wir haben dort einen fantastischen Abend verbracht und konnten ein Menü von außergewöhnlicher Qualität genießen.
Bei der Arbeit an den kritischen Auseinandersetzungen mit den jeweiligen Menüs und Restaurants, wechselten die Sympathien ständig. Alleno, Frenchon, Anton, fast jeden Tag führt ein anderer Koch meine persönliche Rangliste an. Die Erinnerung an Menüs oder einzelne Gerichte und die Wertschätzung des Dargebotenen ließen meine Favoriten immer wieder durcheinanderpurzeln. Deshalb kann aus der letztlich gewählten Reihenfolge kein Ranking abgeleitet werden.
An einem Tag so, am anderen völlig anders. Wer solche Probleme hat, kann sich glücklich schätzen.

An der eleganten Rue du Faubourg Saint-Honoré, im Herzen des Kunst- und Modeviertels der Stadt, finden wir das Hotel Le Bristol Paris das seine Gäste bereits seit 1925 begrüßt.
Es vereint die Eleganz des 18. Jahrhunderts mit zeitgenössischem Luxus.
Das Hotel gehört zur „Oetker Collection“, einer deutschen Hotelmanagementgesellschaft mit Sitz in Baden-Baden. Zu den Luxushotels der Gruppe gehört u. a. das „Brenners“, wie das Brenners Park-Hotel & Spa, Baden-Baden, gerne genannt wird.

Küchenchef Eric Frechon verwöhnt seine Gäste seit vielen Jahren mit handwerklichem Geschick und einfallsreichen Kreationen.
Mit 13 Jahren soll er seinen Vater um ein Fahrrad gebeten haben. Dieser verwies mit Blick auf die Anschaffungskosten auf die Tatsache, dass das Geld hierzu erst einmal verdient werden muss. Auf der Suche nach einer saisonalen Beschäftigung heuerte daraufhin der Bub bei einem Restaurant am Meer an. Der Beginn einer großartigen Entwicklung. Es folgten Engagements bei namhaften Köchen.

1993 wurde er Meilleur Ouvrier de Franc. 2008 wurde er vom französischen Präsidenten mit den Insignien des Chevalier de la Légion d’Honneur ausgezeichnet. Ein Jahr später erhielt er vom Guide Michelin drei Sterne.

Ein kleiner Blick auf das Menü:
Macaronis Farcis
Der „Signature Dish“ von Eric Frechon, der einfach nicht fehlen darf.
Die Kurzfassung:
Maccaroni mit schwarzen Trüffeln, Foie gras, Parmesan und Artischocke.

Die Langfassung:
Candele, also besonders dicke Maccaroni und Hühnerbrühe.
Artischocken, etwas Zitrone. Schwarze Trüffel und Foie gras habe ich schon erwähnt.
Salz und Pfeffer? Klar doch. Schon haben wir die Füllung.
Ich will es jetzt nicht auf die Spitze treiben, doch viele Gäste erkennen zwar eine Sauce, wissen aber nicht genau welche es ist und vergessen oder trauen sich nicht zu fragen.

Es gibt eine Sauce Mornay, die Haupt- oder Grundsauce der französischen Küche.
Etwas ähnlich einer Béchamelsauce.

Zusätzlich wird eine Sauce Supreme, eine Sahnesauce, benötigt.
Viele Arbeitsgänge sind für dieses aufwändige und handwerklich anspruchsvolle Gericht notwendig. Bevor ich mich dafür selbst in die Küche stelle fahre ich lieber nochmal nach Paris.

Das Bresse-Huhn wird in einer Schweinsblase gegart.
Immer wieder ein faszinierender Anblick, der Aufmerksamtkeit der Gäste gewiss.
Zunächst wird die Blase in Hühnerbrühe eingelegt, danach mit dem Huhn gefüllt.
Bei niedrigen Temperaturen dauert der Garprozess 4 bis 5 Stunden.
Die Poularde de Bresse ist nicht nur ein Klassiker französischer Kochkunst, sondern ein bei Frenchon beliebtes Gericht, welches seit Jahren Eingang in seine Menükarten findet.

Die Sauce ist mit gelbem Wein angereichert, den ich dieser Parisreihe bereits hinreichend beschrieben habe. Krabbenschwänzchen, grüner Spargel und Morcheln vervollständigen den Geschmacksreigen. Leicht erdige und nussige Noten gefallen dabei besonders.
Die Suppe mit dem schon oft beschriebenen Pfaffenstück wird in einem zweiten Service gereicht. Mit dem Pfaffenstück werden Lauch und Kartoffeln aufgekocht, mit schwarzem Trüffel verfeinert und mit etwas Foie gras veredelt.

Damit möchte ich es belassen, da der Bericht sehr lang geraten ist.
Vollständig und bebildert wie immer auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Im Ganzen eingelegte und anschließend gebratene Feldmäuse

Andere Länder, andere Fritten
Was man alles braten kann…

In jüngster Zeit berichten Medien vermehrt über Insekten und andere eiweißreiche Alternativen aus dem Tierreich, die im Sinne des Klimaschutzes dazu beitragen könnten, auf traditionelle Fleischprodukte zu verzichten.

In Asien beispielsweise spielen für Westeuropäer undenkbare Ernährungsbestandteile eine bedeutende Rolle auf dem Speiseplan: Im Ganzen eingelegte und anschließend gebratene Feldmäuse sind nur ein Beispiel für eine westliche Tabuzone, aber auch für eine gängige ostasiatische Hausmannskost. Wenn beispielsweise die endlosen Reisfelder im Mekongdelta Vietnams geflutet werden, können die Nager zu Hunderten auf einfachste Weise gefangen werden, da sie aus ihren Höhlen an die Oberfläche kommen. Eine Eiweißquelle, die angesichts der Bevölkerungszahl und -dichte Asiens kaum links liegen gelassen werden kann – aber auch nur dann, wenn man Fragen des Tierschutzes beim Fang, Transport und Zubereitung außer Acht lässt.

Noch offensichtlicher wird dieser Konflikt bei Ernährungsgewohnheiten, die geschützte und seltene Tierarten betreffen. Königskobras lebendig in großen Gläsern in Reisschnaps einzulegen bewirkt beispielsweise, dass deren Gift langsam in den Schnaps abgegeben wird. Ihm wird stärkende und gesundheitsfördernde Wirkung zugesprochen, wie etwa Linderung bei Rückenschmerzen. Verboten ist zwar der Wildfang, aber umso höher ist der Wert auf dem Schwarzmarkt.

Die lokalen Märkte sind ein Spiegel für die gängigsten „Produkte“ als Eiweißlieferanten – und auch dafür, wie mit diesen umgegangen wird: Fertig gehäutete Frösche, die aber noch zucken, Kröten, deren Beine am Körper festgebunden werden, damit sie nicht aus dem Marktkorb springen oder Schildkröten, die an einem Bein gefesselt am ständigen Fluchtimpuls gehindert werden. Ein Spiegel ist das alles aber auch für unseren eigenen Umgang mit Tieren, innerhalb der Produktionsprozesse. Sind Küken auf Fließbändern, Schalentiere, die lebendig in kochendes Wasser gesetzt werden, oder nutzloser Beifang in der Fischerei nur weniger schockierend, weil wir uns daran schon gewöhnt haben? Ob Hund, Katze, Maus, Schwein oder Huhn – am Ende kommt es darauf an wie wir damit umgehen.

Das „Was“ ist aber besonders wichtig im Hinblick auf den Artenschutz. Solange Produkte aus Tigerknochen oder Nashorn-Hörnern im Ruf stehen, besondere Wunder beim Menschen zu bewirken, wird es weitergehen, bis der letzte Tiger geschossen ist. Das letzte Java-Nashorn wurde in Vietnam bereits 2010 von Wilderern erlegt.
Friederike Heidenhof, www.aid.de, aus Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) / Vietnam

Gunnar Huhn

Gunnar Huhn zeichnet ab sofort als Küchenchef für das Gourmetstüberl ‚Usinga‘ auf Gut Ising verantwortlich

Neuer Wind für das ‚Usinga‘: Nach drei Jahren kehrt Spitzenkoch Gunnar Huhn nach Gut Ising zurück – in seinem Gepäck: kulinarisches Wissen, höchste Kochkunst und viel Erfahrung. Der 41-jährige war bereits in den Sommermonaten 2009 und 2010 als Souschef für Hotel Gut Ising zuständig. Rund acht Jahre lang hat sich der gebürtige Dresdner als Spitzenkoch im Restaurant ‚Hospiz Alm‘ in St. Christoph am Arlberg einen Namen gemacht – ein Gourmetrestaurant, das auf 1.800 Metern nahe dem Fünf-Sterne-Hotel Arlberg mit kulinarischen Genüssen lockt.

Gunnar Huhn war im Jahr 2005 erstmalig als Chef de Partie für das Restaurant ‚Hospiz Alm‘ tätig. Bereits ein Jahr später zeichnete er dort als Souschef verantwortlich, bevor er Ende 2009 als Küchenchef engagiert wurde. Dank seiner hochwertigen Kochkünste wurde das Gourmetrestaurant in dieser Zeit mit zwei Hauben ausgezeichnet. Im Gourmetstüberl ‚Usinga‘, das seit seiner Eröffnung im August 2012 die Gäste mit gehobener Alpenkulinarik und ausgewählten regionalen Produkten verwöhnt, folgt Gunnar Huhn auf den bisherigen Chef de Cuisine Roland Schön. In Hotel Gut Ising kocht er Seite an Seite mit Rüdiger Linke, der als Küchendirektor für Gut Ising zuständig ist.

Christoph Leinberger, General Manager von Hotel Gut Ising: „Wir freuen uns sehr, Gunnar Huhn als neuen Chef de Cuisine für das ‚Usinga‘ gewonnen zu haben. Mit seinen vielseitigen Erfahrungen und seinen exzellenten Kochkünsten wird er die Hochwertigkeit unseres Gourmetstüberls zusätzlich unterstreichen.“ Das Fine-Dining-Restaurant setzt ganz auf Exklusivität und “Liebe zum Genuss”. Der Fisch wird von lokalen Chiemsee-Fischern angeliefert, das Fleisch stammt von Landwirten und Metzgereien aus der unmittelbaren Umgebung und sämtliche Backwaren werden direkt im Umland hergestellt. Für alle weiteren Produkte fährt der Spitzenkoch einmal wöchentlich zum Großmarkt nach München, um die Ware selbst auszuwählen und für beste Qualität garantieren zu können. Die hochwertigen Produkte versteht Gunnar Huhn täglich neu und kreativ zu kombinieren. Auf der Speisekarte stehen Gerichte wie „Pulpo trifft Kalbskopf“ – eine Kreation aus Paprika, Kapuzinerkresse und Calamansi –, Wachteln gefüllt mit
Tramezzini, Artischocke und Steinpilz sowie der „Seesaibling aus dem Aromendampf“, verfeinert mit Pfifferling, Stangensellerie und Petersilie.

Die Besonderheit des Restaurants zeigt sich aber nicht nur auf dem Teller – auch das Design des Gourmetstüberls überzeugt mit Ästhetik und Finesse. Mit blanken, hellgebeizten Holztischen und -stühlen wirkt das Restaurant ländlich idyllisch und modern zugleich. Mit insgesamt 18 Plätzen steht das ‚Usinga‘ zudem für private Atmosphäre und stilvolle Momente. Geöffnet ist das Restaurant mittwochs bis sonntags von 18 bis 22 Uhr. Reservierungen können telefonisch unter 08667 – 790 vorgenommen werden.

Weitere Informationen zum ‚Usinga‘ sind unter www.gut-ising.de/de/usinga und zum Hotel Gut Ising unter www.gut-ising.de erhältlich.

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz haben in ihrer Küche mit einem traditionellen Gemüse experimentiert und ihm ganz neue Seiten abgewonnen: Blumenkohl mal nicht mit Butter und Bröseln bestreut, sondern auf ganz unterschiedliche Art zubereitet. Ein sanftes Blumenkohl-Cremesüppchen mit grünen Klecksen, ein Blumenkohlauflauf mit Schinken, Ei und Käse. Sie servieren marinierten Blumenkohl – eine Art Salat mit Anchovis und getrockneten Tomaten. Auf ihrem Speiseplan stehen außerdem eine Blumenkohl-Pasta mit Ricotta und schließlich noch ein extra-scharfes und gleichzeitig super-cremiges Blumenkohl-Kokos-Curry mit Huhn. Dazu geben sie Tipps zum Einkauf, zum Aufbewahren und werfen einen Blick auf die richtige Qualität.
Wie viele Profiköche arbeiten auch Martina & Moritz mit CHROMA type 301 Kochmesser und ProCuTe Gewürzschneider.

Redaktion: Klaus Brock
WDR Kochen mit Martina und Moritz
WDR-Text Seite: 386
Internet: www.martinaundmoritz.wdr.de

Kochen mit Martina und Moritz – WDR Fernsehen, Samstag, 10.November 2012, 17.20 – 17.50 Uhr – Blumenkohl – Formschönes Gemüse in all seiner Vielfalt

Kulinarische Rundreise durch Ungarn

Ob Gulasch, Paprikahuhn oder Ungarische Salami – jede Region in Ungarn hat seine eigene schmackhafte Spezialität. So wartet die Region Puszta und Theiß-See vor allem mit leckeren Fisch- und Fleischspezialitäten auf.

Es ist keine Übertreibung, wenn man behauptet, dass aus der Region Puszta und Theiß-See die wichtigsten Zutaten für die Gerichte der ungarischen Küche stammen. So verwenden Einheimische das hochwertige Schmalz der im Tiefland gezüchteten Schweine zum Dünsten der weltbekannten Zwiebeln aus Makó. Anschließend werden diese für ein leckeres Pörkölt, eine Gulaschsuppe oder einem Fischgericht mit dem Edelsüßpaprika oder dem feurigen Gewürzpaprika aus Szeged oder Kalocsa gewürzt. Typische Gerichte aus der Region sind zum Beispiel die Bajaer Fischsuppe, Hechtpaprikasch, Paprikahuhn und Palatschinken auf Hortobágyer Art.

Ein kulinarisches Highlight der Region ist das Wurstfestival in Békéscsaba, das vom 19. bis 22. Oktober 2012 stattfindet. Die Festtage stehen ganz im Zeichen der Wurstzubereitung und Gastronomie. Unterhaltsame, kulturelle Veranstaltungen, die parallel stattfindende Lebensmittelmesse sowie das Weinfest vervollständigen das umfangreiche Programm. Seit 1997 ist das Festival die bedeutendste und bekannteste gastro-kulturelle Veranstaltung Ungarns und Mitteleuropas – eine wahre Pilgerstätte für Feinschmecker aus aller Welt.

Unser Tipp zum Nachkochen für vier Personen:

Ungarisches Paprikahuhn

Zutaten:
1 Huhn, jung, fleischig (ca. 1,5kg)
100 g Speck, durchwachsen
1 EL Öl
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Paprikapulver, rosenscharf
Salz
125 ml Fleischbrühe
250 g Crème fraîche

Das gewaschene und trockengetupfte Huhn mit einem scharfen Messer oder einer Küchenschere in acht Teile zerlegen, dabei das Rückgrat entfernen. Speck, geschälte Zwiebel und Knoblauchzehe in Würfel schneiden. Das Öl in einer hochwandigen Pfanne oder einem Schmortopf erhitzen und die Speckwürfel darin glasig braten. Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel zugeben und kurz anbraten. Das Paprikapulver darauf zerstreuen, ganz durchrösten und sofort die Hühnerteile in die Pfanne geben. Salzen und einige Minuten auf beiden Seiten anbraten. Nach und nach die Brühe zugießen – immer erst dann nachfüllen, wenn die Brühe im Topf bereits vollständig eingekocht ist. Bei zugedeckter Pfanne das Huhn bei mäßiger Hitze circa 30 Minuten garen. Anschließend die Crème fraîche an das Huhn geben und noch fünf Minuten einkochen lassen. Mit Salz abschmecken. Guten Appetit!

Lea Linster

Am Samstag, den 18.08.2012 um 18:15 Uhr erwartet Sie Lea Linster mit „Leas Classics“ im SR Fernsehen:

 

Alles in Aspik

Zutaten: für vier Personen Aspik


½  L Eis-Wasser 
35 g Aspik
20 ml Essig 
50 ml Weißwein

Mousse von Räucherlachs:


100 g Räucherlachs
200 ml Gemüsefond oder Geflügelfond oder Jus de Crevettes
 (500 g rohe Crevetten mit ½ l Wasser, Sellerie und Zwiebel aufkochen. 20 Minuten ziehen lassen und passieren).
2 Blatt Gelatine
 Piment d’Espelette
 etwas Zitronensaft
100 g geschlagene Sahne

Huhn in Aspik:


2 Hühnerbrüste
1 Bd. Petersilie
1 El Balsamico Essig
100 g Karotten
100 g Sellerie
100 g Erbsen 
8 Kirschtomaten
4 kleine Baby-Fenchel
 Salz, Pfeffer

Für das Huhn in Aspik die Hühnerbrüste salzen, pfeffern und braten. Aus der Pfanne nehmen und mit klein geschnittener Petersilie und Balsamico Essig beträufeln. Danach abkühlen lassen. 
Karotten, Sellerie, frische Erbsen, Tomaten und Fenchel waschen, schneiden und in der Dampfblume garen und ebenso abkühlen lassen.
In die Teller etwas Aspik geben und fest werden lassen. Alle Zutaten drauflegen, mit Aspik übergießen und kalt stellen.

Für die Räucherlachs-Mousse den Lachs im Mixer pürieren und den Gemüsefond (bzw. Geflügelfond oder den Crevetten-Jus) dazugeben. Die Gelatine im kalten Wasser quellen lassen und in etwas heißem Crevettenfond auflösen und zum Lachs geben. Das Ganze auf Eis abkühlen lassen bis es anzieht und danach die geschlagene Sahne unterheben.
In Gläser einfüllen. Mit etwas Räucherlachs und Dill dekorieren.
Tipp: Um das Aspik noch schöner zu machen gibt man, wenn es halbsteif ist, essbares Blattgold drunter oder ganz klein geschnittene Karotten- oder Porréewürfel.

45 Jahre Maryland Seafood Festival

Blaukrabbe in allen Variationen: Vom 8. bis 9. September 2012 feiert Amerikas Segelhauptstadt Annapolis die Früchte der Chesapeake Bay

Crab Balls, Crab Cakes, Crab Soup – anhand der Speisekarte des jährlichen Maryland Seafood Festivals lässt sich unschwer erkennen, dass die Blaukrabbe in der lokalen Küche an der Chesapeake Bay eine besondere Rolle spielt. Das Festival lockt jedes Jahr mehr als 20.000 Besucher aus der Region nach Annapolis, die auch als Segelhauptstadt Amerikas bekannt ist. Das Schlemmerfest hat Tradition: Seit 45 Jahren trifft man sich und genießt gemeinsam gutes Essen, Live-Musik sowie das gesellige Zusammensein. Blaukrabbe in allen Variationen, aber auch andere Meeresfrüchte wie Shrimps, Austern und Muscheln sowie Fisch garantieren ein einmaliges Gaumenschmauserlebnis. Dank Alternativen vom Rind, Schwein oder Huhn kommen übrigens auch Meeresfrüchtemuffel auf ihre Kosten. Tickets für das familienfreundliche Festival sind ab Ende August ab zwölf US-Dollar (Frühbuchervorteil) im Internet unter www.mdseafoodfestival.com erhältlich.

Weitere Infos zur Capital Region gibt es unter www.capitalregionusa.de

Genussvolles Reich der Mitte

So groß China ist, so vielfältig gibt sich die chinesische Küche. In rund 72 Hotels der asiatischen
Hotelgruppe Shangri-La Hotels and Resorts können Gourmets in den unterschiedlichen
Restaurants erleben wie vielseitig, bunt und köstlich die fernöstliche Küche ist.

Buddha springt über die
Mauer
Fujian-Küche im Shangri-La Hotel, Fuzhou

In der Fujian-Küche sind Zutaten aus dem Meer genauso typisch
wie die Zubereitung der Speisen als Suppen. Die wohl bekannteste
ist „Buddha springt über die Mauer“. Bis zu 30 Zutaten darunter
Seegurken, Jakobsmuscheln, Meeresschnecken, Eier und
Schweinefleisch sorgen dafür, dass diese Suppe so intensiv riecht,
dass selbst Buddha nicht mehr zu halten wäre. Im Restaurant
Summer Palace im Shangri-La Hotel, Fuzhou verwöhnen die
Chefköche auch mit einer vegetarischen Kreation der traditionellen
Suppe.
Das Shangri-La Hotel, Fuzhou wurde 2005 in der gleichnamigen
Hafenstadt an der chinesischen Südostküste eröffnet.
Weitere
Informationen: www.shangri-la.com/fuzhou

Betrunkenes Huhn
Huaiyang-Küche im Pudong Shangri-La Hotel, Shanghai

Lassen Sie sich nicht irritieren, das Huhn hat zu Lebzeiten nicht zu
tief ins Glas geschaut. Für diese Shanghaier Spezialität aus der
Huaiyang-Küche wird ein Huhn gedämpft und über Nacht in
Reiswein eingelegt. Ein Experte dieser Küche ist Chefkoch Sam im
Restaurant Gui Hua Lou im Pudong Shangri-La Hotel, Shanghai. Er
verfügt über 23 Jahre huaiyangnesische Kocherfahrung und ist tief
vertraut mit der Farb- und Formästhetik dieser Küche. Seine Gäste
verwöhnt er mit typischen Schmorgerichten, die traditionell leicht
süßlich sind.
Pudong Shangri-La Hotel, Shanghai liegt am Huangpu River mit
einem atemberaubenden Blick über Shanghais Hafen. Weitere
Informationen: www.shangri-la.com/shanghai/pudongshangrila

Kleine Herzwärmer
Kantonesische Küche im Kowloon Shangri-La, Hongkong

Was den Spaniern ihre Tapas sind, ist den Hongkong-Chinesen
ihr Dim Sum. Auch im Shang Palace Restaurant im Kowloon
Shangri-La Hotel kommt niemand an den kleinen gedämpften
Teigtaschen vorbei. Die kleinen Herzwärmer, so die deutsche
Übersetzung von Dim Sum, sind aber nicht die einzige
Spezialität der kantonesischen Küche mit denen Chefkoch Mok
Kit Keung bereits Könige wie Mohammed VI von Marrokko oder
den russischen Präsident begeistert hat. Der mit zwei Michelin
Sternen ausgezeichneten Chefkoch versteht es die Elemente der
kantonesischen Küche – geringe Schärfe, Dämpfen statt Braten
und das Beibehalten des aromatischen Eigengeschmacks der
Produkte – mit einer kunstvollen Note zu versehen.
Das Kowloon Shangri-La, Hongkong besticht durch seine direkte
Lage am Victoria Hafen. Weitere Informationen:
www.shangri-la.com/hongkong/kowloonshangrila

Seeohren ganz nah
Kantonesische Küche im Shangri-La Hotel, Paris

Ein sternengekrönter Tempel der kantonesischen Haute Cuisine
liegt ganz nah: im Shangri-La Hotel, Paris. Als einziges
Restaurant der Seine Metropole verzaubert das Shang Palace
Restaurant westliche Gaumen mit Kreationen aus Lachs, Qualle
und Seeohren. Für die authentische Umsetzung sorgen Chefkoch
Frank Xu aus Shenzhen und sein chinesisches Team.
Das Shangri-La Hotel, Paris ist das erste Haus der asiatischen
Luxushotelgruppe in Europa. Im Dezember 2010 eröffnete das
Fünf-Sterne-Hotel im eleganten 16. Bezirk. Weitere
Informationen: www.shangrila.de/paris

Schuhbecks

Sie ist eine der jüngsten Küchen der Welt – und schon fast ein Klassiker. Die Tex-Mex-Küche, also der Cross-Over zwischen mexikanischen und texanischen Einflüssen. Dass diese beiden Regionen eine eigene Geschmacksrichtung beim Kochen entwickelt haben, liegt nicht nur an der engen Nachbarschaft, sondern auch daran, dass der US-Bundesstaat Texas früher sogar zu Mexiko gehörte. Essen diesseits und jenseits des Rio Grande – das ist für Alfons Schuhbeck eine kulinarische Reise wert. Den Zuschauern zeigt er neben dem Klassiker „pollo borracho“ auch, wie man Tacos und Burritos selbst machen kann.

Bayern, Sonntag, heute, 16:30 – 17:00 Uhr (VPS )