Wann sind Lebensmittel noch gut?

Macarons

Verbraucherzentrale Hamburg veröffentlicht praktische Checkliste mit Hinweisen zur Haltbarkeit

Viele Lebensmittel können selbst dann noch wochen- oder sogar monatelang gegessen werden, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum bereits überschritten ist. „Doch aus Angst vor Gesundheitsgefahren werfen Verbraucher immer wieder einwandfreies Essen in den Müll“, berichtet Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg. Dabei lasse sich durch Prüfen mit Augen, Nase und Mund schnell herausfinden, ob ein Lebensmittel tatsächlich entsorgt werden muss. Mit Hilfe der neuen Checkliste der Verbraucherzentrale Hamburg können Verbraucher nun besser erkennen, ob ein Lebensmittel noch gut ist. Zu jedem Lebensmittel gibt es zusätzliche Frischhalte- und Lagertipps, um möglichst viel vor der Tonne zu retten.

Macarons

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Am besten ist es zu Hause und bei Mama

Am besten ist es zu Hause und bei Mama, Brot ist im Trend!

Eine aktuelle, repräsentative Marketagent.com Studie (525 Netto Interviews, Österreicher zwischen 14 und 22) hat sich intensiv mit dem Thema Essverhalten der österreichischen Jugendlichen, und vor allem mit dem Stellenwert von Brot und Gebäck beschäftigt.

Für 92% der österreichischen Jugendlichen hat Brot einen großen Stellenwert in ihrer Ernährung. 54% geben an, dass sie es häufig essen, bei 37,5 % steht es zumindest gelegentlich auf dem Speiseplan. „Diese Ergebnisse zeigen uns ganz eindeutig die enorme Bedeutung und auch die Begehrlichkeit von Brot in unserer Gesellschaft, erstaunlicherweise auch bei den Jugendlichen. Das ist aus meiner Sicht sehr unerwartet, denn die letzten Jahre waren eher geprägt von einem sehr kritischen Umgang mit Kohlenhydraten und das Brot wurde oftmals als Verursacher von Gewichtsproblemen klassifiziert. Anhand dieser Ergebnisse sehen wir aber, dass das archaischste aller Lebensmittel einen sehr hohen Stellenwert bei uns Österreichern hat!“ so Mag. Schwabl zu den Ergebnissen.
Die Vorteile von Brot sehen Jugendlichen darin, dass es gut schmeckt, dass es praktisch und einfach zu essen ist und dass es frisch ist. Die Wandelbarkeit, sprich, dass man es abwechslungsreich und vielseitig essen kann ist ein weiterer Vorteil, den die Jugendlichen schätzen. Guter Geschmack (69%), lange Haltbarkeit (39%) und Natürlichkeit der Zutaten (38%) sind bei Brot und Gebäck für die Mehrheit der Befragten wichtige Kriterien, sogar wichtiger als der Preis (25%).

„Hier haben wir es mit einem sehr interessanten Ergebnis zu tun: Die Jugendlichen, denen ja oftmals ungesundes Essverhalten nachgesagt wird, sehen im Brot eine schmackhafte und praktische Alternative, die sie zudem als sehr gesund erachten. Das muss eigentlich alle Produzenten in diesem Bereich aufhorchen lassen, das Potential schätze ich als sehr hoch ein!“ so Mag. Schwabl weiter. Wenn es um Brot oder Weckerl als Snack geht, ist den Befragten am wichtigsten, welcher Art das Backwerk ist, also Weißbrot, Vollkornbrot und welcher Belag darauf ist. Deutlich weniger relevant ist die Größe.

Essverhalten und Ernährung der Jugendlichen
Nur 1/3 der Jugendlichen frühstückt täglich. Im Durchschnitt werden drei Mahlzeiten daheim und eine unterwegs eingenommen. Bevorzugt wird von den Teenagern Essen zu Hause. Zwar wird das Frühstück oft als die wichtigste Mahlzeit des Tages bezeichnet, für die Mehrheit der österreichischen Jugendlichen hat diese aber keinen sehr hohen Stellenwert in der Ernährung. Nur 1/3 der Jugendlichen frühstückt jeden Tag, 15,3% geben sogar an, morgens fast nie etwas zu sich zu nehmen.
Ein Mittagessen hingegen nehmen fast 2/3 der Befragten jeden Tag ein, zu Abend essen 55% an sieben Tagen der Woche. Knapp 3 von 10 Befragten greifen jeden Tag zumindest einmal zu einem Snack zwischendurch bzw. zwischen den klassischen Hauptmahlzeiten. „Die Frage nach der Präferenz des Ortes der Nahrungsaufnahme hat uns auch sehr erstaunt, die Jugendlichen legen hier ein sehr traditionelles Verhalten an den Tag. Mehr als 2/3 der Befragten geben an, lieber zu Hause als unterwegs zu essen. Bei den weiblichen Befragten ist die Präferenz für Mahlzeiten in den eigenen vier Wänden sogar noch deutlich ausgeprägter als bei den männlichen!“ erklärt Mag. Schwabl.
Rund 90% aller Befragten essen mehrmals wöchentlich Selbstgekochtes, rund 6 von 10 kochen sogar täglich selbst bzw. werden bekocht. Neben der Hausmannskost greifen die Jugendlichen aber auch regelmäßig zu Fast Food, und das vor allem die Männer. Rund ein Drittel der männlichen Befragten isst zumindest einmal pro Woche in einem fast Food Restaurant. Snacks vom Supermarkt oder Bäcker sind bei beiden Geschlechtern sehr beliebt und stehen bei rund 7 von 10 Respondenten zumindest einmal in der Woche auf dem Speiseplan.

Obst und Schoko versus Kebab und Pizza
Gesnackt wird bei den Österreichern vor allem um den Hunger zwischendurch zu stillen(78,6%). Aber auch die Lust auf was Bestimmtes(60%) und neben dem Fernsehen und sonstigen Tätigkeiten(57,3%) sind beliebte Anlässe für einen Snack.
Die beliebtesten Snacks sind Obst und Schokoriegel bei den weiblichen und Kebab und Pizza bei den männlichen Jugendlichen. „Mehr als die Hälfte der Befragten greift außerdem zum Snack, wenn sie unterwegs sind und sonst nichts verfügbar ist. Aus Langeweile gönnt sich fast ein Drittel der Jugendlichen schon mal eine Leckerei zwischendurch. Und für ein Viertel der österreichischen Jugendlichen stellt der Snack eine Freizeitbeschäftigung dar!“ ergänzt Mag. Schwabl.
„Genau hier liegt aus unserer Sicht auch das Kernproblem. Die Jugendlichen haben einen sinnvollen und natürlichen Umgang mit Nahrung verlernt. Es liegt daher an uns, an der Verantwortung der Produzenten, ihnen nahrhafte und wertvolle Produkte zu präsentieren!“ erklärt Claus Mitterböck, Vertriebsleiter Eat the Ball und Auftraggeber der Studie.

Zusammenfassung
Die österreichischen Jugendlichen haben ein sehr traditionelles Essverhalten und auch ihre Vorstellungen zur Ernährung sind theoretisch sehr gesund und wertvoll. Brot und Gebäck haben einen sehr hohen Stellenwert und werden aufgrund der positiven Produkteigenschaften sehr geschätzt. In der Praxis sieht es dann aber oftmals anders aus, hier wird von den Jugendlichen sehr oft zu den vermeintlich einfach verfügbaren Snacks gegriffen, die leider auch oftmals ungesund sind!“ fasst Mg. Schwabl die Studienergebnisse zusammen.
„Das war und ist für uns auch der Beweggrund uns intensiv mit dem Thema Brot zu beschäftigen. Als eines der archaischsten Lebensmittel, der Basis unserer Ernährung, ist das Brot leider in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr in den Hintergrund geraten. Man sieht bei den Ergebnissen aber, dass das nur in der Praxis so ist, dass der Gedanke an Brot und die prinzipielle Zusage zu diesem Lebensmittel sehr hoch ist, es fehlt anscheinend nur das richtige Produkt, um Brot für die Jugend wieder attraktiv zu machen!“ so Claus Mitterböck.
Eat the Ball ist ein österreichisches Startup-Unternehmen mit Sitz in Salzburg
hat sich das Ziel gesetzt, Brot für die Jugend wieder cool zu machen. Nach 5 Jahren Entwicklungszeit war es 2012 soweit und der erste Ball konnte seinen Weg an die Verkaufstresen antreten. Eat the Ball wird in einem völlig neuen Herstellungsverfahren von der Eat the Ball Produktion GmbH produziert. Es wird in Vollformen gegart und nicht, wie im herkömmlichen Sinne gewohnt, gebacken. Das bedeutet nicht nur einzigartige Gestaltungsmöglichkeiten für Brot, sondern auch außergewöhnliche Haltbarkeit, absolute Natürlichkeit und unkomplizierte Handhabung durch einfaches Auftauen lassen und der Möglichkeit des Wiedereinfrierens: „Durch das neue und einzigartige Herstellungsverfahren produzieren wir einen reinen White Label Artikel mit extremer Haltbarkeit. Eat the Ball kommt ohne künstliche Inhaltsstoffe aus, verwendet werden ausschließlich hochwertige, natürliche Zutaten!“ erklärt Claus Mitterböck, Vertriebsleiter Eat the Ball.

Tofu mit Chili

Eine weitere Charge des Produktes „Tofu mit Chili“ ist mit dem Bakterium Bacillus cereus kontaminiert.

Der Verzehr von Lebensmitteln mit einem hohen Keimgehalt von Bacillus cereus kann zu folgenden Krankheitserscheinungen führen: Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Bauchkrämpfe. Die Beschwerden treten 0,5 – 6 Stunden nach dem Verzehr auf und klingen nach 24 Stunden wieder ab.

Verpackungseinheit: 300 g
Haltbarkeit: 30.11.2013

Mehr Infos: www.heuschenschrouff.com

Frische Champignons mit längerer Haltbarkeit

Laut einer groben Schätzung der Welternährungsorganisation (FAO) werden in Europa 45 Prozent an Obst und Gemüse nicht verzehrt. Das ist schade für das Geld und schlecht für die Umwelt. pluQ präsentiert frische Champignons mit einer längeren Haltbarkeit und will damit einen Beitrag zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung leisten.

Gebrauchsfertige, frische Champignons mit attraktivem Preis und langer Haltbarkeit sind seit Kurzem erhältlich. pluQ, ein Joint Venture der drei renommierten niederländischen Champignonunternehmen Limax, Lutèce und Prime Champ, präsentiert dieses einzigartige Frischekonzept. Maikel van Bakel, Sales Director bei pluQ: „Dank mehrerer patentierter Schritte im Produktionsprozess gewährleisten wir eine längere Haltbarkeit. Sowohl für Einzelhändler als auch für Konsumenten bietet die längere Haltbarkeit die Möglichkeit, die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Da das Haltbarkeitsdatum weniger schnell überschritten wird, muss auch weniger schnell weggeworfen werden. Bei frischen, vorgeschnittenen Champignons, die braun werden und verderben können, ist das ein großer Vorteil.“

Der neue Standard
Das erste Frischeprodukt von pluQ hat das Potenzial, zum neuen Standard im Bereich der frischen, geschnittenen Champignons für den Einzelhandel zu werden. Van Bakel: „Die Champignons sind gewaschen und daher direkt zu gebrauchen. Außerdem ist der Produktionsprozess so effizient gestaltet, dass wir in der Lage sind, die Champignons zu einem erheblich niedrigeren Preis anzubieten als man es bei frischen, bearbeiteten Champignons gewohnt ist. Mit diesem Frischekonzept reagieren wir auf den Bedarf der Konsumenten an schnell und einfach zuzubereitenden Champignons zu einem attraktiven Preis.“
Untersuchungen haben ergeben, dass die frischen Champignons von pluQ Konsumenten zu einer höheren Gebrauchsfrequenz von Champignons sowie zu weiteren Einkäufen verleiten. Anders ausgedrückt: Die Champignons von pluQ bieten die Möglichkeit des Kategorienwachstums.

Ziele
Der ganz frische Champignonspezialist pluQ hat gesunde Ziele. Van Bakel: „Unser Ziel ist es, innerhalb von ein paar Jahren zu einem international führenden Lieferanten von innovativen Frischekonzepten im Bereich der Champignons zu werden. Es gibt einen Markt zu erobern, denn Champignons haben viel zu bieten. Sie sind kalorienarm, reich an pflanzlichen Ballaststoffen und stellen als einziges Gemüse eine Quelle an Provitamin D dar. Ein Supergemüse! Unter www.champignon-id.com gibt es viele Informationen über die gesunden Eigenschaften von Champignons.“

VKI-Test: Haltbarkeit Feinkostkäse

Alle getesteten Proben frei von Listerien und Salmonellen

Hält vorverpackter Käse aus dem Feinkost-Selbstbedienungsregal so lange, wie auf dem Etikett angegeben? Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) ist dieser Frage
aufgrund von Konsumentenbeschwerden nachgegangen und hat 13 Produkte aus
Wiener Supermärkten auf Keime untersucht.

Die Käseproben wurden bis zum letzten
Tag der Mindesthaltbarkeit gelagert und nachfolgend mikrobiologisch untersucht. Die
gute Nachricht: Sämtliche Proben waren frei von krankheitserregenden Salmonellen
und Listerien. Auch die Untersuchung auf Schimmel und Hefen brachte großteils
erfreuliche Ergebnisse zutage. Bei zwei Käseproben war allerdings die
Mindesthaltbarkeitsfrist zu lange angesetzt, sie waren zu diesem Zeitpunkt bereits
stark mit Hefen belastet und nicht mehr zum Verzehr geeignet.

Details zum Test gibt
es ab dem 23.2. im März-KONSUMENT sowie auf www.konsument.at
„Die Lebensmitteltests des VKI zeigen immer wieder, dass gegen Ende der
Mindesthaltbarkeit manche Produkte nicht mehr einwandfrei sind. Auch wenn das Ergebnis
des aktuellen Tests überwiegend positiv ausfällt, raten wir dazu, Käse mit möglichst langer
Mindesthaltbarkeit zu kaufen und diesen auch fachgerecht – gemäß Angabe auf der
Verpackung – zu Hause zu lagern. Und so simpel es auch klingen mag: Vor dem Verzehr zu
schauen und zu riechen, ob der Käse noch in Ordnung ist, kann kein Fehler sein“, so VKIErnährungswissenschafterin
Birgit Beck.

Details zum Test gibt es ab dem 23.2. in der Märzausgabe des Testmagazins KONSUMENT
sowie online auf www.konsument.at

Kohlgemüse – Genissen mit Köpfchen

Kohl, Kraut & Co können viel mehr, als nur in Suppen landen. Von Eintöpfen und Aufläufen bis
hin zu raffinierten Salaten, Strudeln und Roul aden bringt Kohlgemüse spannende Abwechslung
in die heimischen Kochtöpfe. Und nebenbei liefern sie in der Wintersaison gesunde, frische
Inhaltsstoffe. „Frühes oder weiches Kraut eignet sich besonders für kalte Krautsalate,
Krautpalatschinken oder Rouladen, festes oder Lagerkraut hingegen für warme Krautsalate,
Krautsuppen oder Beilagen“, erklärt Mag. Karin Silberbauer, AMA-Produktmanagerin für Obst,
Gemüse und Kartoffel.

Frisches Vitaminbündel im Winter
Kohlgemüse ist reich an Vitaminen, vor allem Vitamin K, C und Folsäure. So decken bereits
zehn Dekagramm rohen Chinakohls ein Drittel des Tagesbedarfes an Folsäure. Weiters stecken
viele Mineralstoffe wie Calzium, Magnesium oder Kalium und jede Menge Balaststoffe in den
knackigen Blättern. Und ein absoluter Spitzenreiter ist das Kohlgemüse bei den sekundären
Pflanzeninhaltsstoffen. Die Glucosinolate, Car otinoide und Polyphenole helfen das Immunsystem
zu stärken. Um all diese wertvolle Schutzstoffe aufnehmen zu kö nnen, ist es jedoch wichtig,
Kohlgemüse schonend und kurz zu garen.
*)

Wussten Sie, dass, …
… wir den Karfiol den Kreuzrittern verdanken? Sie brachten ihn im 6. Jahrhundert aus
Kleinasien nach Europa
… Karfiol und Brokkoli ihre prächtiges Weiß bzw. Grün behalten, wen man dem Kochwasser
etwas Zucker beimengt? Gegen allzu starken Kohlgeruch beim Kochen hilft ein halber
Erdapfel im Wasser.
… der Chinakohl in seiner Heimat als „Zahn des weißen Drachen“ bezeichnet wird? Er wird
dort seit 2.000 Jahren angebaut , in der Steiermark seit 80 Jahren.
… Sauerkraut durch seine lange Haltbarkeit auf hoher See einst sehr beliebt war?
… es auch rote Kohlsprossen gibt? Diese winterharte Spezialität verliert allerdings beim Kochen
die Farbe.

*) Prof. Dr. I. Elmadfa, Dipl.oec.troph. D. Fritsche: Die große GU Vitamin und Nährstoff Tabelle
Watzl, B. u. C. Leitzmann: Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln, Hippokrates Verlag, Stuttgart 1999
Steven J. T. Jackson and Keith W. Singletary: Sulforaphane: A Naturally Occurring Mammary Carcinoma Mitotic Inhibitor Which Disrupts
Tubulin Polymerization, Carcinogenesis Adcance Access published October 24, 2003

Obstbaumzeit: Tipps für richtiges Ernten und Lagern

Damit Baumobst aus dem eigenen Garten richtig gut schmeckt, gilt es bei Ernte und Lagerung einiges zu beachten. Praktische Tipps für die Obsternte gibt das Immobilienportal immowelt.de.

Der perfekte Zeitpunkt

Obst, das zu lange am Baum hängt, ist ebenso wenig lecker wie zu früh geerntete Früchte. Ob der Zeitpunkt für die Ernte gekommen ist, lässt sich feststellen, indem die Früchte leicht angehoben und gedreht werden. Lösen sie sich samt Stil problemlos vom Baum, kann die Ernte beginnen. Falls nicht, sollte man ihnen noch einige Sonnentage gönnen. Allerdings ist nicht jede Obstsorte zum Erntezeitpunkt bereits genussreif, weiß immowelt.de. Manche Apfelsorten wie Berlepsch, Pinova, Pirella und Rewena sind erst nach ein- bis zweimonatiger Lagerung richtig lecker. Auch Quitten und Birnen brauchen nach der Ernte noch einige Wochen, bis sie gut schmecken. Die hart geernteten Früchte reifen bei Zimmertemperatur sehr gut nach. Kirschen und Zwetschen hingegen entfalten ihr volles Aroma schon am Baum. Bei diesen Früchten zeigt der Geschmackstest, wann der Zeitpunkt für die Ernte gekommen ist.

Erntevorbereitungen

Ideal für die Ernte ist trockenes Wetter. Früchte, die bei hoher Luftfeuchtigkeit geerntet werden, sind druckempfindlicher und schlechter zu lagern. Stehen die Bäume auf einer Wiese, ist es sinnvoll, vor der Ernte das Gras zu mähen. Das Aufsammeln der bereits heruntergefallenen Früchte wird dadurch einfacher. Fallobst und Pflückobst sollte man immer in getrennten Behältern sammeln, da Fallobst umgehend verzehrt oder weiterverarbeitet werden sollte. Gelagert werden können nur unbeschädigte Früchte ohne Druckstellen. Deshalb auch das Obst vorsichtig in den Sammelbehälter legen und nicht werfen.

Die wichtigsten Erntehelfer

Praktisch beim Ernten sind gepolsterte Körbe oder Sammelbehälter, die mit Papier oder Stoff ausgelegt werden. Für gute Obstqualität ist es wichtig, dass jede Frucht einzeln geerntet wird. Dabei kann ein langer Obstpflücker helfen. Äste, die außerhalb der Reichweite des Pflückers liegen, können mit sogenannten Schüttelhaken heruntergebogen werden. Ist eine Leiter erforderlich: unbedingt auf einen festen Stand auf dem Boden achten.

Die richtige Lagerung

Lagerobst sollte nicht zu spät geerntet werden, deshalb ist es wichtig auf die Pflückreife zu achten. Ist der Pflückzeitpunkt überschritten, werden die Früchte schneller mehlig und faulen früher, erklärt immowelt.de. Aufgrund der unterschiedlichen Haltbarkeit sollte das Obst immer nach Sorten getrennt gelagert werden – am besten in gut belüfteten, kühlen Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Früchte werden am besten in Holzkisten verstaut und die einzelnen Lagen mit Papier voneinander getrennt. Während viele Apfelsorten sich hervorragend lagern lassen und auch Birnen einige Zeit aufbewahrt werden können, ist es bei Kirschen und Zwetschgen empfehlenswert, das Obst sofort zu verzehren oder zu verarbeiten.

Deutschlands beste Biere und Brauereien gesucht

Internationale DLG-Qualitätsprüfung 2012

Führender Qualitätstest – Bundesehrenpreis für deutsche Qualitätsbrauereien – Anmeldeschluss: 28. Juni 2011

Das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat jetzt seine Internationale Qualitätsprüfung für Bier und Biermischgetränke 2011/2012 ausgeschrieben. Der international führende Bier-Test, der jährlich stattfindet, verzeichnet seit mehreren Jahren wachsende Teilnehmerzahlen aus dem In- und Ausland. Zur DLG-Prüfung zugelassen sind alle Biere, die nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut werden. Im Rahmen der DLG-Prüfung vergibt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den Bundesehrenpreis. Diese höchste Auszeichnung der deutschen Ernährungswirtschaft erhalten deutsche Brauereien, die im Rahmen des DLG-Qualitätstests die besten Gesamtergebnisse erzielen. Anmeldeschluss für die DLG-Qualitätsprüfung Bier ist der 28. Juni 2011.

Das DLG-Testzentrum Lebensmittel prüft jedes Jahr in aufwendigen Verfahren die Qualität von Bieren und Biermischgetränken. In Laboruntersuchungen werden eine Bieranalyse und eine Prüfung der biologischen Haltbarkeit durchgeführt. In der Bieranalyse kontrollieren die Experten die Stammwürze, die Haltbarkeit des Schaums, die Farbe, den Trübungsgrad sowie den Kohlendioxid- und Ethanolgehalt des Bieres. In den abschließenden sensorischen Tests bewerten die Sachverständigen, ob das Endprodukt in seinen Geruchs- und Geschmackseigenschaften typisch für die Biersorte ist. In der sensorischen Qualitätsbewertung wird der so genannte Genusswert ermittelt, der für die Verbraucherakzeptanz eines Produktes entscheidend ist.

Qualitätsführerschaft durch Bundesehrenpreis

Brauereien mit Qualitätsanspruch werden mit dem Bundesehrenpreis des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ausgezeichnet. Die höchste Auszeichnung der deutschen Ernährungswirtschaft wird für herausragende Gesamtleistungen in der DLG-Qualitätsprüfung verliehen. Mit der Verleihung des Bundesehrenpreises an die besten Brauereien wird das hohe Qualitätsprofil deutscher Brauereien gestärkt und ihre Spitzenposition auch im internationalen Vergleich gefördert.

DLG-Bier-Guide

Die Ergebnisse des Qualitätstests werden im „DLG-Bier-Guide 2012“, dem Verbraucher-Ratgeber rund um das Thema Qualitätsbiere und -brauereien, veröffentlicht. Der Ratgeber im handlichen Taschenbuchformat erscheint rechtzeitig zum Start der Biersaison im Frühjahr 2012.

Die Anmeldeunterlagen sind erhältlich bei der DLG e.V., Testzentrum Lebensmittel, Thomas Burkhardt, Eschborner Landstraße 122, 60489 Frankfurt am Main, Tel: 069-24788-356, Fax: -115, E-Mail: T.Burkhardt@DLG.org oder im Internet unter www.dlg.org/bier

Neue Technologie für mehr Crunch und weniger Fett

Panierte Snacks werden in Mikrowelle oder Ofen knusprig – Wissenschaftliche Testreihen belegen lange Haltbarkeit

Die Crisp Sensation Holding SA hat eine neue Technologie für Panaden entwickelt, die sowohl in der Mikrowelle als auch im Ofen ausgesprochen knusprig werden und auch nach einer längeren Liegedauer in Warmhaltetrays ebenso knusprig bleiben. Darüber hinaus zeichnen sich Snacks mit dieser Panade durch eine lange Haltbarkeit aus. Das bestätigen Testreihen, die an der Forschungseinrichtung “Food & Biobased Research” der Universität Wageningen durchgeführt wurden: Selbst nach einer über neunmonatigen Lagerung war kein Qualitätsverlust bei Geschmack oder Textur festzustellen.
Knusprige panierte Snacks mit deutlich reduziertem Fettanteil, die einfach und ohne aktive Verpackung in der Mikrowelle zubereitet werden können – das ist das Ergebnis jahrelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Crisp Sensation Holding SA. Diese technische Innovation konnte nun zur Marktreife gebracht werden und eröffnet somit Herstellern panierter Tiefkühlprodukte eine Vielzahl neuer Möglichkeiten: Ganz bequem kommen Chicken Nuggets, Fischstäbchen und Käse- oder Gemüsesticks außen knusprig und innen saftig aus der Mikrowelle oder dem Ofen.

Dank des neuen Verarbeitungsprozesses und der Tatsache, dass nach „Crisp Sensation“-Technologie hergestellte Snacks vor dem Verzehr nicht nochmals frittiert werden müssen, weisen diese einen deutlich geringeren Fettgehalt auf als vergleichbare handelsübliche Produkte. Mit bis zu 70 Prozent weniger Fett sind sie so eine echte Alternative für gesundheitsbewusste Verbraucher, die nicht auf einen schnell und einfach zubereiteten Snack verzichten wollen.

Wissenschaftlich geprüft
Laut neuer Studienergebnisse von Food & Biobased Research zeichnen sich „Crisp Sensation“ Panaden durch eine außergewöhnlich gute Haltbarkeit aus.
Für die Studie testete ein Panel Chicken Nuggets mit nach diesem neuen Verfahren hergestellter Panade sowie ein Referenzprodukt eines niederländischen Marktführers. Die Muster wurden in einer Mikrowelle mit und ohne Crisp-Funktion sowie im Heißluftofen zubereitet. In allen Fällen wurde der „Crisp Sensation“- Snack als deutlich knuspriger bewertet als die herkömmliche Variante. Zudem belegten ein Test des Abbruchverhaltens und ein akustischer Crunch-Test, dass die mikrowellengeeigneten Produkte selbst nach neunmonatiger Lagerung keine Einbußen in ihren technologischen und sensorischen Eigenschaften aufwiesen.

Auch wenn fertig zubereitete „Crisp Sensation“- Snacks über längere Zeiträume warmgehalten werden, behalten sie ihren Biss und feuchten nicht durch. Darüber hinaus entsprechen selbstverständlich alle Inhaltsstoffe den Richtlinien der EFSA und der FDA.

Mit der fortschrittlichen Technologie stellt Crisp Sensation eine vollkommen neue Generation knuspriger Panaden vor: Die Verbindung aus einer bequemen Zubereitungsart mit geringerem Fettgehalt und einem überzeugenden Geschmackserlebnis. Angesichts der weltweit wachsenden Nachfrage nach gesunden und doch wohlschmeckenden Produkten wird ihr Marktpotenzial offensichtlich.

Über Crisp Sensation
Der Hauptsitz des Unternehmens Crisp Sensation Holding SA befindet sich in Genf, während die Labors für Forschung und Entwicklung in den Niederlanden und Großbritannien sind. Crisp Sensation hat eine neuartige Technologie entwickelt, mit der knusprig panierte Tiefkühlsnacks in der Mikrowelle oder dem Ofen zubereitet werden können. Dank dieses neuen Verfahrens kann der Fettanteil um bis zu 70 Prozent reduziert werden, während die Produkte außen knusprig und innen saftig sind – auch nach langer Liegedauer. Nach jahrelanger Forschungsarbeit kann Crisp Sensation die Technologie nun für die Herstellung im industriellen Maßstab zur Verfügung stellen.
Das Unternehmen bietet die weltweit patentierte Technologie Herstellern von panierten Tiefkühlprodukten jeder Art an, sowie Zulieferern von Großküchen und Systemgastronomie. Die Kunden können die „Crisp Sensation“-Technologie als Lizenznehmer des Unternehmens nutzen. Darüber hinaus profitieren Hersteller von dem Know-how der „Crisp Sensation“ Experten, die bei Produkteinführungen oder -modifikationen ihre Unterstützung anbieten.