IKA/Olympiade der Köche

Mit einer Werbe-Tour durch die fünf Bundesländer Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Bayern macht das Team der inoga mit IKA/Olympiade der Köche derzeit auf das gastronomische Highlight im Oktober aufmerksam. Im Routenplaner stehen bis 3. Juni 118 Feinkostfachgeschäfte, Fleischereien, Wein- und Teehandlungen sowie Spirituosenanbieter u.a. in Weimar, Erfurt, Jena, Naumburg, Leipzig, Halle, Fulda, Suhl, Bamberg, Coburg und Schweinfurt.

Im Gepäck hat das Promo-Team Freitickets, Flyer und Plakate für die Schaufenster. „Unser Ziel ist es, Inhaber und Mitarbeiter als Kooperationspartner zu gewinnen und noch mehr Besucher für die beiden Veranstaltungen zu begeistern“, sagt Messe-Projektleiterin Jennifer Weisheit.

Zum größten internationalen Berufswettbewerb für Köchinnen, Köche und Patissiers IKA/Olympiade der Köche werden im Oktober erneut rund 2.000 Köche aus mehr als 50 Nationen erwartet. Auf der begleitenden Fachmesse für Branchen der Gastlichkeit inoga präsentieren über 150 Aussteller in Zusammenarbeit mit den wichtigsten Verbänden angesagte Themen und neueste Trends in der Gastronomie.

„Der Vorverkauf für die Olympiade der Köche läuft auf Hochtouren“, so Weisheit. Mit über 2.100 verkauften Menütickets habe man schon Ende Mai den Endstand der Vorverkaufszahlen der letzten Olympiade 2012 übertroffen. Von 72 verfügbaren Menüs seien bereits 21 ausverkauft. Die begehrten Menütickets sind ebenso wie die inoga-Messeeintrittskarten im Online-Shop unter www.inoga.de erhältlich.

Folgende Menüs sind im Angebot:

Nationalmannschaften
3-Gang-Abendmenü, 54,00 €
19.00 Uhr Servicebeginn

Jugendnationalmannschaften
3-Gang-Mittagsmenü, 39,00 €
12.00 Uhr Servicebeginn

Gemeinschaftsverpflegung
Mittagsmenü, 19,00 €
12.00 Uhr Servicebeginn

IKA/Olympiade der Köche
Premiere feierte die IKA im Jahr 1900 in Frankfurt am Main. Seither treffen sich alle vier Jahre Nationalmannschaften, Jugendnationalmannschaften, regionale Köche-Teams und internationale Teams der Gemeinschaftsverpflegung, um den Olympiasieger in ihrer Disziplin zu küren. Veranstalter ist der VKD Verband der Köche Deutschlands. Seit 2000 ist die Messe Erfurt Gastgeber dieser traditionsreichen Kochkunstpräsentation, die zur letzten Veranstaltung im Herbst 2012 rund 24.000 Gäste aus 36 Ländern begrüßen konnte.

15. fish international

15. fish international bietet viel Neues von Symposium bis „Räucherkiste“

Die Fischwirtschaft macht sich bereit: Von Sonntag bis Dienstag, 14. bis 16. Februar 2016, trifft sich die Branche zur bereits 15. fish international in der Messe Bremen. Auch diesmal setzen die Organisatoren wieder neue Akzente. So lenken sie in einem Symposium den Blick auf Chancen der Seafood-Branche, bitten zu Spezialverkostungen, haben den Bereich Aquakultur deutlich vergrößert und laden zum Besuch der parallelen Messe GASTRO IVENT und erstmals der Hausmesse der Fleischer-Einkauf AG (FAG) ein, einem der führenden Unternehmen für den Fleischereibedarfshandel im Norden.
Abgesehen davon: Das Team der fish international wird viele angestammte Anbieter wie den Großhändler Transgourmet Seafood aus Bremerhaven oder den niederländischen Produzenten Parlevliet & Van der Plas begrüßen. Zahlreiche Aussteller sind hingegen zum ersten Mal in Bremen oder erstmals nach einiger Zeit Pause: zum Beispiel der größte deutsche Verarbeiter, die Deutsche See in Bremerhaven, und der Weltmarktführer für Fischbearbeitungsmaschinen, Nordischer Maschinenbau Rud. Baader aus Lübeck.

„Die Ausstellerakquise macht riesig Spaß, denn die Messe wird sehr gut angenommen“, freut sich Projektleiterin Sabine Wedell von der Messe Bremen. Alle Aussteller versammeln sich diesmal in der größten Halle auf dem Gelände, der Halle 5. „Wir haben die Dienstleistungsflächen wie etwa Kühlräume von hier weg verlegt. So können wir sogar mehr Ausstellungsfläche als bisher bieten, sorgen aber für kürzere Wege.“

Die fish international ist das deutsche Forum der Besucher aus Erzeugung, Verarbeitung, Handel, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung schlechthin für Information, Diskussion und Austausch – auf der Messe wie auf der traditionellen Schleppnetzparty am Sonntagabend. Zu den Themen, die die Branche besonders umtreiben, gehört aktuell die Frage: Wie begeistern wir noch mehr Verbraucher für Fisch und Meeresfrüchte? Sabine Wedell: „In einem kompakten Symposium stellen Insider spannende Ansätze vor.“

Eine große Rolle spielt für Einkäufer und Gastronomen stets, auf der fish international quasi als Vorkoster der Verbraucher neue oder beliebte Frisch-, Feinkost- oder TK-Produkte kennenzulernen – das wissen die Messeorganisatoren aus Besucherbefragungen. Erstmals bittet das Team dafür in die „Räucherkiste“. In Workshops kosten die Besucher hier Räucherware, schmecken Unterschiede, erfahren Wissenswertes – und genießen einfach.

Wer Fisch spannend in Szene setzt, darf auf Interesse der Verbraucher hoffen. Manche Händler räuchern schon in ihren Geschäften – ein appetitanregendes Schauspiel, das die Frische der Produkte unterstreicht. Unter dem Motto „Faszination Feuer“ wird die Theken-Sonderschau diesen Trend aufgreifen. Neben Räucherofenmodellen sind erstmals auch Tandur-Öfen zum Einbauen für das Garen auf exotische Art zu sehen.

Verbraucher wollen wissen, woher ihre Nahrungsmittel stammen, und der Gesetzgeber hat die Wirtschaft zum Nachweis verpflichtet. Ein Messebereich stellt darum technische Lösungen und Dienstleistungen für Rückverfolgbarkeit vor – wichtig für die gesamte Branche. Besonders an den Handel wendet sich dann die Verleihung des Seafood Star. Der Branchen-Oscar des FischMagazins prämiert zum Beispiel interessante und ausgefallene Konzepte im Einzelhandel.

Parallel zur fish international erwartet die FAG ihre Kunden in Halle 7. Die GASTRO IVENT bietet in der Halle 6 Impulse und Lösungen für die Gastronomie. Hier sind modernste Kassensysteme, Kücheneinrichtungen, hochwertige Lebensmittel, Getränke und vieles mehr zu finden. Spitzenköchinnen – „Chefs on High Heels“ – veranstalten Tastings, große Themen sind auch Streetfood und Kaffee.
Für alle Messen gilt ein gemeinsames Ticket. Die Fisch- und die Gastro-Messe sind Sonntag und Montag von 10 bis 18 Uhr, Dienstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die FAG-Messe findet zu den genannten Öffnungszeiten am Sonntag und Montag statt.

www.fishinternational.de

Anuga 2015 – 7.000 Anbieter aus 108 Ländern

Rahmenprogramm rund um Branchen- und Verbrauchertrends

Die Anuga vom 10. bis 14. Oktober 2015 in Köln ist komplett ausgebucht. Mit 284.000 m² ist die Hallenkapazität der Koelnmesse, immerhin das fünftgrößte Messegelände der Welt, bis auf den letzten Quadratzentimeter ausgelastet. Erwartet werden mehr als 7.000 Anbieter aus über 100 Ländern. Damit ist die Anuga erneut die weltweit größte und wichtigste Businessplattform für die internationale Ernährungswirtschaft. Durch die hervorragende Beteiligungen aus dem In- und Ausland ist die Anuga in allen zehn Fachmessen kompetent besetzt und damit sowohl für Einkäufer aus dem Handel als auch aus dem Außer-Haus-Markt eine ideale Informations- und Beschaffungsplattform. Erwartet werden
rd. 155.000 Fachbesucher aus der ganzen Welt. Eröffnet wird die Anuga am Samstag, 10. Oktober 2015, durch Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland. Auch Evangelos Apostolou, der griechische Minister für Landwirtschaftsentwicklung und Lebensmittel, wird ihm Rahmen der Anuga-Eröffnung sprechen. Griechenland ist Partnerland der Anuga 2015. Das Rahmenprogramm zur Messe beschäftigt sich u.a. intensiv mit Branchen- und Verbrauchertrends.

Aussteller
Über 7.00 Aussteller aus über 100 Ländern werden im Oktober in Köln ihre Produkte präsentieren. Damit wächst die Veranstaltung, die bereits 2011 und 2013 ein Rekordergebnis erzielte, erneut.

In allen 10 Fachmessen der Anuga stellen marktführende Unternehmen ebenso aus wie kleinere und mittlere Anbieter. Sie stehen für die große Bandbreite des Angebots ebenso wie für die wirtschaftliche Bedeutung der Anuga. Das komplette Ausstellerverzeichnis ist über die Anuga-Homepage einsehbar.

Ein kurzer Überblick:
• Anuga Fine Food
Delverde, Develey, Di Gennaro, Fromi, Carl Kühne, Lee Kum Lee, Mutti, Paramount Pistachio & Almonds, Saclà, Seeberger und Yamae Hisano. Zahlreiche internationale Pavillons, darunter erstmals die Fidschi Inseln, Georgien, Katar, Moldawien, Saudi Arabien und die Ukraine. In Halle 10.2 befindet sich der gemeinsame Stand des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung mit der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) mit Diskussionen und Kochshows unter dem Motto „Made in Germany“.

• Anuga Frozen Food
Agrarfrost, Almondy, Ardo, Aviko, Brasil Foods, Gunnar Dafgard, Farm Frites, Lamb Weston, Pickenpack, Salomon Foodworld, Surgital und Wernsing. Gemeinschaftsbeteiligungen Ägypten, Belgien, China, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen, Portugal und Spanien

• Anuga Meat
Bell, Beretta, Campofrio, Danish Crown, JBS, MHP, Nippon Ham Foods, Plukon Poultry, Rügenwalder Mühle, Tönnies, Vion, Westfleisch und Wiesenhof. Große Gemeinschaftsbeteiligungen aus Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Frankreich, Italien, Kanada, Österreich, Spanien, Südafrika, der Türkei und den USA.

• Anuga Chilled & Fresh Food
FCondeli, Edmund Merl, Heinrich Kühlmann, Henglein, Popp, Renna, Rügen Fisch, Stührk Delikatessen und Wewelka.

• Anuga Dairy
Bauer, Delizia, Ehrmann, Emmi, FrieslandCampina und Hochwald Foods. Gemeinschaftsbeteiligungen aus Belgien, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Österreich, Polen, der Schweiz, Spanien und Zypern. Erstmals Gruppen aus Argentinien, Australien und Thailand

• Anuga Bread & Bakery, Hot Beverages
Darboven, Ditsch, Dilmah, Lambertz, Langnese, Lavazza, Harry Brot, Kronenbrot, Kuchenmeister

• Anuga Drinks
Baltika Breweries, Bitburger Braugruppe, Döhler, Erbak Uludag Icecek, Gerolsteiner Brunnen, Karlsberg Brauerei, Pfanner, Rauch, Riha WeserGold und Rudolf Wild.

• Anuga Organic
Alb-Gold, Fratelli Damiano, Dr. Goerg, Lauretana, Topas, Tradin Organic, Voelkel und Zabler. Ergänzt durch die Sonderschau „Anuga Organic Market“

• Anuga FoodService
Bartscher, Cup&Cino, Ille, Liebherr, Saro, Ubert und Unox. Die hier lokalisierte Bühne „Anuga Culinary Stage“ ist Schauplatz des Finales „Anuga Koch des Jahres“ und weiterer Kochshows. Der „DEHOGA-Marktplatz Gastronomie“ ist Treffpunkt für Gastronomen und bietet ebenfalls ein interessantes Programm.

• Anuga RetailTec
AHT, Gebr. Graef, Wachtel und Wagnerei. Ergänzend dazu die Sonderschau „Retailforum“ des Bundesverbandes des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH) im Messeboulevard.

Anuga-Partnerland Griechenland
Über 200 griechische Anbieter präsentieren die große Vielfalt Nahrungsmittel und Getränke aus Griechenland sowie die Kompetenz und Leistungsfähigkeit der griechischen Lebensmittelindustrie. Exportförderung und der Kontakt zu deutschen und internationalen Handelspartnern stehen im Mittelpunkt des griechischen Messeauftritts. Die zentrale Präsentationsplattform der griechischen Beteiligung befindet sich in Halle 10.2 unter Federführung von Enterprise Greece Invest & Trade.

In- und Auslandsbeteiligung
Die Anbieter kommen aus über 100 Ländern, der Auslandsanteil liegt bei 89 Prozent. Die größten Ausstellernationen sind Italien, Spanien, Griechenland, Frankreich, die Türkei, die Niederlande, Belgien, die USA und Thailand. Große Beteiligungen kommen auch aus der Volksrepublik China, aus Polen, Großbritannien und Österreich.
Erstmals beteiligen sich Aussteller aus Island, Katar, St. Vincent und den Grenadinen sowie der südpazifischen Insel Niue, die an Neuseeland angegliedert ist.

Länder wie Albanien, Armenien, Georgien, Panama, Papua-Neuguinea, Sudan, Surinam, oder Syrien stellen erstmals seit Jahren wieder auf der Anuga aus.

Auch knapp 800 deutsche Unternehmen nutzen die Messe als Businessplattform.

Trendthemen
Mit Hilfe der Anuga-Datenbank ist es möglich, das Angebot nach Trendthemen zu sortieren und so entsprechende Ansprechpartner innerhalb der Anuga-Fachmessen zu identifizieren und aufsuchen.
Neu in dieser Listung ist das Trendthema „Vegane Produkte“. Fast 1.000 der Anuga-Aussteller haben angegeben, dass sie vegane Produkte zur Anuga zeigen.

Rahmenprogramm
Hochkarätig besetzte Kongresse, Vorträge und Preisverleihungen, verschiedene Sonderschauen sowie die Showbühne „Anuga Culinary Stage“ – powered by UmamiNature – bieten Information und Entertainment und ermöglichen brancheninternen Austausch.
Den Auftakt bildet am Vorabend der Anuga Executive Summit mit einer Key-Note von Manfred Güllner, Gründer und Geschäftsführer der Forsa, Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH.

Weitere Veranstaltungen sind u. a. die „German Traders‘ Night“, die „Tiefkühl-Star-Night`15“, der „Shop des Jahres“, der griechische Abend des Partnerlandes und der „Genießt uns!-Award“, der erstmalig an Unternehmen mit besonderem Engagement gegen Lebensmittelverschwendung verliehen wird. Im Rahmen der Anuga findet auch die „4. Europäische Halal-Konferenz“ statt, flankiert vom „Halal Supermarket“.

Aktivitäten der Partner
BVLH-RETAILFORUM 2015 – Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels e.V. (BVLH) ist Mitveranstalter der Anuga. Der Messestand steht unter dem Motto: „Sustanability, Food Safety, Transparency“ – Sonderschau und Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit u. a. mit Fairtrade, dem Forum Nachhaltiger Kakao und dem Datenbankprojekt „Fischbestände online“. Außerdem: Präsentation zum Thema „Der mobile Lebensmittelhandel“ (Messeboulevard Mitte).
Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) – Unter dem Motto „Made in Germany“ präsentieren das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und die BVE an ihrem Messestand täglich verschiedene Veranstaltungen. U. a.: Diskussionen auf dem „Roten Sofa“ mit spannenden Gesprächen mit Unternehmerpersönlichkeiten sowie Kochpräsentationen aus der deutschen Spezialitätenküche.

Der DEHOGA – Marktplatz Gastronomie – Die zentrale Kommunikations- und Wissensplattform von Hotellerie und Gastronomie auf der Anuga, organisiert vom Deutschen Hotel– und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA Bundesverband), Berlin, und dem DEHOGA Nordrhein-Westfalen e.V , Neuss. U. a. an drei Tagen mit dem Anuga Power Breakfast, mit Expertengesprächen und dem SmartCafé.

Sonderschauen
„Anuga taste15“ – die Neuheiten- und Trendschau der Anuga (Messeboulevard Nord)
„Anuga Wine Special“ – Seminare und Referate zu Themen rund um Wein und Feinkost, Weinverkostung fast 200 Weinen (Halle 7)
„Anuga OliveOil Market“ – Sonderschau zum Thema Olivenöl, mit Beratung und Verkostung (Messeboulevard Mitte) – rund 90 Öle stehen zur Auswahl. Unterstützt erstmals vom COI – International Olive Council mit Sitz in Madrid.
„Anuga Organic Market“ – ein Überblick über die Vielfalt von Bio-Lebensmittel im Handel (Halle 5.1)
„Anuga Culinary Stage – powered by UmamiNature“ – Schauplatz für das Finale “Anuga Koch des Jahres”. Außerdem spannendes Programm z. B. mit Kochvorführungen aus China und Ägypten, Sonderpräsentation zu Zimt aus Sri Lanka und vielem mehr.

Top-Events
Finale „Anuga Koch des Jahres“ – 12. Oktober 2015, ganztägig. Acht junge Köche stellen sich einer kochkarätigen Jury (unter dem Vorsitz von Dieter Müller).
Finale „Patissier des Jahres“ – 11. Oktober 2015, ganztägig. Acht Nachwuchs-Patissiers kämpfen um den Titel.
Grips & Co. – Finale des Berufswettbewerbs für Nachwuchskräfte im Handel. Erwartet werden rund 800 junge Beschäftigte (12. Oktober 2015, 11:00 Uhr, Congress-Saal, Congress-Centrum Ost).
25. Forum Systemgastronomie – Wissensplattform und Branchentreffpunkt des Initiativkreises Gastgewerbe im DEHOGA statt. Die Veranstaltung, zu der 800 hochrangige Gäste aus Gastronomie, Hotellerie und gastgewerblicher Zulieferindustrie erwartet werden, ist als zentraler Branchentreff etabliert.
(13. Oktober 2013, 11:.00 Uhr, Congress-Saal, Congress-Centrum Ost).
ifood 2015 – Innovation Food Conference – Das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) diskutiert mit Vertretern aus Wirtschaft, Forschung und Politik am 12. und 13. Oktober 2015 zum Thema Lebensmittelproduktion und Welternährung der Zukunft (Rheinsaal, Congress-Centrum Nord).

Die Anuga ist von Samstag, 10. Oktober 2015, bis Mittwoch, 14. Oktober 2015, ausschließlich für Fachbesucher aus dem Handel und der Gastronomie geöffnet und zwar an allen Tagen von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Koelnmesse – Global Competence in Food: Die Koelnmesse ist international führend in der Durchführung von Ernährungsmessen und Veranstaltungen zur Verarbeitung von Nahrungsmitteln und Getränken. Messen wie die Anuga, die ISM und die Anuga FoodTec sind als weltweite Leitmessen etabliert. Die Koelnmesse veranstaltet nicht nur in Köln, sondern auch in weiteren Wachstumsmärkten rund um die Welt, z. B. in Brasilien, China, Indien, Japan, Thailand, der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten Foodmessen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Inhalten. Mit diesen globalen Aktivitäten bietet die Koelnmesse ihren Kunden maßgeschneiderte Events in unterschiedlichen Märkten, die ein nachhaltiges und internationales Business garantieren.

10. – 14.10.2015 in Köln

Anuga Meat

Erneut bringt die Anuga Meat das Who-is-Who der internationalen Fleischwirtschaft in Köln zusammen. Rund 850 Anbieter aus etwa 50 Ländern zeigen vom 10. bis 14. Oktober 2015 in Köln ihr Produktprofil. Als international umfassendste Informations- und Orderplattform für Fleisch, Wurst, Wild und Geflügel belegt die Anuga Meat eine Bruttoausstellungsfläche von rund 55.000 m². Weltweit gibt es keine vergleichbare Leistungsschau der Fleischwirtschaft. Vertreten sind marktführende Unternehmen ebenso wie kleinere und mittelständische Anbieter. Sie stellen die gesamte Bandbreite der Fleischproduktion in ihren verschiedenen Verarbeitungsstufen dar: von unverarbeiteten Fleischwaren über Fleischzubereitungen und Convenienceprodukte bis hin zu feinen Wurst- und Schinkenwaren und regionalen Spezialitäten.

Die Anuga Meat belegt die Hallen 5, 6 und 9 des Kölner Messegeländes. Mit ihren Untersegmenten Wurstwaren (Halle 5.2 und 6), Rotfleisch (Halle 6 und 9) sowie Geflügel (Halle 9) bietet sie den Facheinkäufern eine hervorragende Orientierung. Zu den ausstellenden Unternehmen gehören 2 Sisters Storteboom, ABP Group, AJC International, Amadori, Bell, Beretta, Borgmeier, Campofrio, Citterio, Danish Crown, Inalca, JBS, LDC, MHP, Nippon Ham Foods, Plukon Poultry, Rügenwalder Mühle, Smithfield, Tönnies, Tyson Foods, Vion, Westfleisch, Wiesenhof und Wiltmann. Große Gemeinschaftsbeteiligungen kommen aus Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Österreich, Spanien, Südafrika, der Türkei und den USA.

Fleischproduktion und -konsum steigen weltweit weiter an
Der weltweite Fleischkonsum wird in den kommenden Jahren weiter ansteigen, prognostizieren OECD und FAO. Grund sind die wachsende Weltbevölkerung und die wirtschaftliche Entwicklung in zahlreichen Ländern. Konkret soll die Weltfleischproduktion von 297 Millionen Tonnen in 2011 auf 350 Millionen Tonnen bis zum Jahr 2021 ansteigen. Die Zuwächse bei Geflügelfleisch sollen mit 2,2 Prozent pro Jahr deutlicher ausfallen als bei Rindfleisch (+ 1,8 Prozent) und Schweinefleisch (+ 1,4 Prozent). Der Anteil von Geflügelfleisch an der Weltfleischproduktion steigt damit auf 37 Prozent. Auf Schweinefleisch sollen dann ebenfalls 37 Prozent Marktanteil entfallen. Die 200 Millionen-Tonnen-Marke war erst Mitte der 90er Jahre übersprungen worden. In den vergangenen 50 Jahren hat sich die globale Fleischerzeugung also vervierfacht.

Auch europaweit hat sich die Fleischproduktion positiv entwickelt und soll nach Schätzung der EU-Kommission 2015 und 2016 weiter wachsen. Für das laufende Jahr wird für die EU eine Fleischerzeugung von insgesamt 45,1 Mio. Tonnen Fleisch erwartet, 1,3 Prozent mehr als 2014.

Im Außenhandel mit Fleisch und Fleischwaren bedeutet die Einfuhrsperre Russlands nach wie vor eine schwere Last für die deutschen und europäischen Exporteure. Der entfallene Export konnte aber durch Ausfuhren nach Asien nahezu wieder ausgeglichen werden.

Deutsche Fleischwirtschaft exportiert auf hohem Niveau
Die Erschließung neuer Exportmärkte ist für die Absatzsicherung der deutschen Fleischwirtschaft von existenzieller Bedeutung. Die deutschen Fleischunternehmen arbeiten daher seit sechs Jahren in German Meat, der gemeinschaftlichen Exportförderungsorganisation der deutschen Fleischwirtschaft, erfolgreich zusammen. German Meat organisiert auch im Rahmen der Anuga 2015 eine Gruppenbeteiligung.

Mit gut 4,2 Mio. Tonnen exportierte die deutsche Fleischwirtschaft 2014 erneut auf sehr hohem Niveau und konnte wiederum einen Zuwachs verzeichnen (plus 3,7 Prozent). Die Exporterlöse gingen hingegen aufgrund der niedrigeren Rohstoffpreise um knapp zwei Prozent auf rund 9,6 Mrd. Euro zurück. Wichtigste Abnehmerländer für Fleisch und Fleischwaren aus Deutschland sind die EU-Länder, in die 80 bis 90 Prozent der Ausfuhrmengen fließen.

Von der gesamten deutschen Exportmenge entfielen im vergangenen Jahr 12,8 Prozent auf Fleisch- und Wurstwaren. Die deutsche Fleischwarenindustrie konnte damit ihren Anteil am Gesamtexport des Fleischsektors erneut steigern (Vorjahr 12,3 Prozent).

Die Einfuhr hingegen stagniert. Der Import von frischem und gefrorenem Rindfleisch beispielsweise betrug im vergangenen Jahr 296.000 Tonnen und lag damit um 3,4 Prozent unter der Menge von 2013. Haupt-Lieferländer sind die Niederlande, Polen und Österreich. Doch ein erheblicher Anteil der Rindfleischlieferungen aus den Niederlanden dürften Waren vor allem aus Südamerika und den USA sein, die über den Hafen Rotterdam in die EU eingeführt werden.

Die Ausfuhr ist wichtiges Standbein der ostwestfälischen Tönnies-Gruppe. Mehr als die Hälfte der Jahresproduktion der deutschen Nummer eins im Fleisch-Geschäft wird exportiert. Der Konzern betreibt 25 Auslandsbüros, beispielsweise in Belgien, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien, Schweden und Dänemark. In Osteuropa ist Tönnies mit Vertriebsstandorten in Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Russland und der Ukraine vertreten. Für seine Schweinefleisch-Lieferungen erhielt Tönnies zuletzt auch die Zulassung für den wichtigen US-Markt.

Verbrauch in Deutschland
Mit einem statistischen Pro-Kopf-Verzehr von 38,2 kg liegt Schweinefleisch trotz eines Rückgangs von 0,3 kg weiterhin deutlich an der Spitze der heimischen Verbrauchergunst. Auch die Preisunterschiede zwischen den Fleischarten haben einen Einfluss, der eindeutig das preiswertere Geflügelfleisch begünstigt. Hier blieb der Pro-Kopf-Verzehr mit 11,5 kg konstant. Der Verzehr von Rindfleisch ist nur leicht um 0,1 kg auf 8,9 kg zurückgegangen. Auf den Konsum von Lamm- und Ziegenfleisch entfielen 0,5 kg und andere Fleischarten (insbesondere Wild und Innereien) werden mit 1,2 kg veranschlagt.

Traditionelle familiengeführte Wursthersteller wie Rügenwalder Mühle leben von ihrer ungebrochenen Innovationskraft. So retteten vegetarische Produkte dem Wurstmarkenartikler angesichts des zurückhaltenden Wurstkonsums der Deutschen den Umsatz. Das im Dezember 2014 eingeführte fleischlose Segment wachse derzeit um 15 Prozent, teilte das Unternehmen mit.

Europaweit Initiativen zu Tierwohl und Verbraucherschutz
Mit der Initiative Tierwohl hat die Wirtschaft in den vergangenen Monaten ein beispielloses Projekt an den Start gebracht, das die Haltungsbedingungen für einen Großteil der in Deutschland gehaltenen Schweine über den gesetzlichen Standard anhebt. Von Beginn an werden sich über 2.000 landwirtschaftliche Betriebe mit mehr als 12 Mio. Schweinen daran beteiligen. Den finanziellen Ausgleich für den Mehraufwand erhalten die Landwirte über einen Fonds, der von großen Einzelhandelsunternehmen gespeist wird. Das System wurde von der Fleischwirtschaft in einem aufwändigen Prozess mit entwickelt und durch die Teilnahme der Schlachtbetriebe unterstützt.

Der Vorstandssprecher der Westfleisch eG, Helfried Giesen, bezeichnet die Brancheninitiative als „größtes Tierhaltungsförderprogramm der letzten 20 Jahre“. Es würden erhebliche Finanzmittel für betriebliche Investitionen in den Tierschutz mobilisiert. Auch der Handel sieht sich in der Pflicht, für mehr Tierwohl entlang der gesamten Lieferkette zu sorgen. Ein von Aldi Süd präsentierter Leitfaden soll den Mitarbeitern ebenso wie den Geschäftspartnern als verbindlicher Handlungsrahmen dienen. Viele Punkte daraus werden schon umgesetzt und auch vom Unternehmen selbst oder von Dienstleistern kontrolliert. Der Discounter will damit gegen den Vorwurf angehen, seine günstigen Preise gingen auf Kosten der Tierschutzstandards.

Auf Herkunft und Qualitätssicherung liegt hingegen das Hauptaugenmerk der neuseeländischen Fleischwirtschaft. Neuseeländisches Lamm setzt bei der Lebensmittelsicherheit inzwischen weltweit Standards.

Schon seit den 1960er Jahren ist das „Label Rouge“ in Frankreich ein bewährtes amtliches Gütesiegel für eine nachhaltige Geflügelfleischproduktion. Neben einer maximalen Sicherheit für die Verbraucher, garantieren die französischen Geflügelproduzenten mit die
sem Qualitätszeichen den Einsatz langsam wachsender Fleischrassen, die freilaufend gehalten werden und erst nach der Geschlechtsreife geschlachtet werden dürfen.

Das VLAM, Flanders‘ Agricultural Marketing Board, sorgt sich seit langem um die Qualität der belgischen Schweinefleischproduktion und arbeitet zu diesem Zweck auch eng mit dem deutschen Qualitätssicherungssystem QS zusammen. Anfang 2014 starteten die belgischen Nachbarn mit dem Standardgeber Belpork eine Initiative zur Eindämmung der Antibiotika-Verwendung in der Schweinemast.

Die Anuga ist von Samstag, 10. Oktober 2015, bis Mittwoch, 14. Oktober 2015, ausschließlich für Fachbesucher aus dem Handel und der Gastronomie geöffnet und zwar an allen Tagen von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

www.koelnmesse.de

Ein neues Frischeparadies für Stuttgart

Neuer, größer und schöner wird das Frischeparadies in Stuttgart. Da der Mietvertrag für das bisherige Gebäude ausläuft, das noch hauptsächlich für Kunden aus dem Gastronomiebereich konzipiert war, wird nun ein ansprechender Markt gestaltet, in dem auch Endverbraucher beste Produkte finden. Die Grundsteinlegung für den Neubau mit einer Investitionssumme von 10,5 Millionen Euro erfolgt am Dienstag, dem 14. Juli 2015, um 10 Uhr in der Ulmer Straße 159. Die Fertigstellung ist bereits für Mai 2016 geplant.

Stefan Hagge und Stephanie Klause, beide Betriebsleiter im Stuttgarter Frischeparadies, steht viel Arbeit bevor. In weniger als einem Jahr werden sie mit 51 Mitarbeitern und einem Warensortiment, das etwa 8.000 Lebensmittel umfasst, auf die andere Seite des Neckars umziehen: „Der Umzug wird eine Herausforderung, aber wir freuen uns, unseren Kunden bald einen ganz neu gestalteten Markt zu präsentieren. Außerdem schaffen wir mehr Arbeitsplätze, wir werden etwa 10 bis 20 Prozent mehr Mitarbeiter einstellen, und unser Sortiment auf knapp 12.000 Produkte erweitern“, erklärt Stefan Hagge. Durch den Neubau gibt es im Stuttgarter Markt verschiedene Änderungen. Ein Bistro eröffnet, in dem zur Mittagszeit wechselnde Gerichte serviert werden. In anderen Niederlassungen wie Frankfurt oder München ist das Bistro ein beliebter Treffpunkt und immer gut besucht. Außerdem ist eine Schinkentheke mit „Schinkenhimmel“ nach dem Vorbild spanischer Markthallen geplant, am üppig bestückten Tresen können sich Kunden Jamón und Prosciutto unterschiedlicher Reifegrade, Coppa, Salami und Co. hauchdünn aufschneiden lassen.

Mit dem Schlüsselfertigbau hat die Frischeparadies KG das Stuttgarter Bauunternehmen Wolff & Müller beauftragt. „Ausschlaggebend waren vor allem die technische Kompetenz und die Erfahrung des hiesigen Unternehmens im Industrie- und Gewerbebau für den Mittelstand“, sagt Dietmar Mükusch, Geschäftsführer der Frischeparadies-Gruppe. „Der Neubau hat eine komplexe Holzdachkonstruktion und, bedingt durch das Sortiment von Frischeparadies, eine anspruchsvolle Gebäude- und Kältetechnik mit unterschiedlichen Temperaturbereichen, die eine individuelle Umsetzung im Bau erfordern“, erklärt Roger Ludwig, Projektleiter bei Wolff & Müller. Die Kosten für den Neubau betragen etwa 10,5 Millionen Euro. Das familiengeführte Bauunternehmen wird die Halle inklusive Technikanbau und Außenanlagen in nur knapp einem Jahr fertigstellen. Mitte Mai 2016 soll der Bau schlüsselfertig übergeben werden.

Der Neubau erstreckt sich auf einer Grundfläche von 3.150 Quadratmetern in der Ulmer Straße 159 und ist als eingeschossige Halle mit teils verglasten, teils geschlossenen Fassaden mit vorgesetztem Klinkermauerwerk und aufwendiger Dachkonstruktion konzipiert. Im Bereich der Warenanlieferung wird ein Obergeschoss mit Büro- und Sozialräumen errichtet.

Der Grundstein wird morgen, am Dienstag, dem 14. Juli 2015, um 10 Uhr in der Ulmer Straße 159, gelegt. Passend zu Frischeparadies, dessen Kernkompetenz im Bereich Seafood und frischer Fisch liegt, wird als Zeitkapsel ein ausgedientes Matjesfässchen bei der Grundsteinlegung vergraben. Die Frischeparadies KG ist eine Tochter der Oetker-Gruppe, deren Beiratsvorsitzende Rosely Schweizer wird an der Veranstaltung teilnehmen.

www.frischeparadies.de

Anuga Organic

„Anuga Organic Market“ – Sonderschau zeigt, was im Handel aktuell ist

Im Rahmen der Anuga vom 10. bis 14. Oktober 2015 in Köln präsentieren zahlreiche Aussteller aus dem In- und Ausland in der Fachmesse „Anuga Organic“ in Halle 5. 1 ein breites und vielseitiges Angebotsspektrum. Dazu gehören u. a. Alb-Gold, Fratelli Damiano, Dr. Goerg, Lauretana, Natur’Inov, Roggenkamp, Topas, Tradin Organic, Voelkel, Wechsler und Zabler Ergänzt wird das Ausstellerangebot durch die Sonderschau „Anuga Organic Market“. Sie setzt Bio-Produkte gekonnt für den Handel in Szene und zeigt die Möglichkeiten eines vielfältigen Bio-Sortiments anschaulich auf. Im begleitenden Bio-Kompetenzzentrum wird es darüber hinaus täglich Vorträge, Diskussionen und Informationsveranstaltungen geben.

Die Nachfrage nach Bioprodukten steigt weiterhin weltweit. Laut IFOAM – Organics International hat sich der Markt für Bio-Produkte zwischen den Jahren 2000 und 2013 verdreifacht. Den größten Markt bildet die USA, gefolgt von Deutschland und Frankreich. Gemäß der letzten Erhebung ist der Umsatz mit Bio-Produkten auf weltweit fast 54 Milliarden Euro gewachsen. Knapp acht Milliarden Euro gaben deutsche Haushalte für Nahrungsmittel und Getränke mit biologischer Herkunft aus (Quelle: Bundesverband ökologischer Landwirtschaft (BÖLW).

Weltweit nimmt auch die Anbaufläche für Bioprodukte zu. In immer mehr Ländern rund um den Globus werden Bioprodukte erzeugt. Familienbetriebe spielen dabei eine besonders wichtige Rolle. So ist im Hinblick auf die Anzahl der Betriebe Indien die führende Nation. 650.000 Unternehmen sind hier als Bioproduzenten gelistet, viele von ihnen kleine Familienbetriebe.

Neben den europäischen und den nordamerikanischen Biomärkten weisen gerade neue Märkte in den letzten Jahren ein starkes Wachstum bei Handel und Konsum auf. Dazu gehören die BRIC-Staaten sowie Mexiko.

Die Anuga Organic in Halle 5.1
Mit über 250 Unternehmen bot die Anuga Organic vor zwei Jahren einen konzentrierten und gleichzeitig vielseitigen Blick auf die Biobranche. Zusätzlich zeigten rund 1.700 weitere Unternehmen verteilt über die gesamte Anuga ebenfalls Bioprodukte. Das breitgefächerte Angebot wurde von den Einkäufern aus der ganzen Welt hervorragend aufgenommen. Rund 60.000 der 155.000 Fachbesucher der Anuga 2013 gaben an, die Anuga Organic gezielt besucht zu haben.

Auch die kommende Anuga Organic zeigt ein klares Profil. Neben den Anbietern vermittelt auch die Sonderschau „Anuga Organic Market“ einen lebendigen Eindruck von den Möglichkeiten eines biologischen Sortiments im Handel. Gedacht ist die Schau als Anregung für die eigene Sortimentsgestaltung und ebenso als direkter Draht zu kompetenten und leistungsfähigen Anbietern. Das Produktspektrum reicht von Fleisch- und Milchprodukten über heiße und kalte Getränke bis hin zu Nudelprodukten, Schokolade und Gebäck, Convenience-Produkten, Tiefkühlware und Feinkost. Eine Kühlvitrine wird Wurst und Schinken präsentieren, ein Weinregal zeigt eine ansprechende Weinpräsentation, und frische Convience-Produkte werden attraktiv in einer Kühlinsel angeboten. Für viele Anuga-Besucher ist gerade die attraktive Gestaltung der Sonderschau der Schlüssel zu neuen Ideen und Lieferanten. Etwa 1.500 Produkte werden hier zu sehen sein.

Ergänzt wird das Produktangebot durch ein fachlich kompetent aufgestelltes Vortragsprogramm im „Bio-Kompetenzzentrum“ an allen Anuga-Tagen. Dabei stehen praxisnahe Information und Weiterbildung im Vordergrund. Ziel ist es, das Wissen um und über Bio-Produkte und ihre Vermarktung zu fördern und zu vertiefen.

Für Gastronomie in Bio-Qualität ist in Halle 5 ebenfalls gesorgt, gemeinsam organisiert von den Verbänden Bioland und Naturland.

Die Anuga ist von Samstag, 10. Oktober 2015, bis Mittwoch, 14. Oktober 2015, ausschließlich für Fachbesucher aus dem Handel und der Gastronomie geöffnet und zwar an allen Tagen von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

Meidjie Ang

Max Rubner-Preis geht an Gießener Nachwuchswissenschaftlerin

Meidjie Ang ist die Preisträgerin des Max Rubner-Preises 2015 der
Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). Die
vierunddreißigjährige Diplom-Ökotrophologin nahm die mit 5 000 Euro
dotierte Auszeichnung auf dem 52. Wissenschaftlichen Kongress in Halle an
der Saale von Prof. Ulrike Arens-Azevêdo, Vize-Präsidentin der DGE,
entgegen.

Ang untersuchte in einer randomisierten doppelblinden Studie mit Cross-over
Design die metabolische Response von Isomaltulose im Vergleich zu
Saccharose bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2. Die im American
Journal of Clinical Nutrition publizierte Originalarbeit “Comparison of
the effects of slowly and rapidly absorbed carbohydrates on postprandial
glucose metabolism in type 2 diabetes mellitus patients: a randomized
trial” fand bei der Jury die breiteste Zustimmung.

„Langsam absorbierte Kohlenhydrate bewirken einen verzögerten Anstieg
des Blutglucose- und Insulinspiegels und sind daher für die Verbesserung
der glykämischen Kontrolle von großer Bedeutung. Die Arbeit von Frau Ang
konnte unter Verwendung der Doppelisotopentechnik zeigen, wie wichtig die
jeweilige Kohlenhydratart zur Blutglucosekontrolle und in der
Ernährungstherapie von Typ-2-Diabetikern ist“, betonte Arens-Azevêdo in
ihrer Laudatio.

Insgesamt wurde nach 4-stündigem Konsum von Isomaltulose weniger Glucose
in den Blutkreislauf abgegeben als nach der Bolusgabe von Saccharose. Nach
der Aufnahme von Isomaltulose verlängerte sich die Absorptionszeit
signifikant. Dabei wurde das Inkretinhormon GLP-1 in größerer Menge
ausgeschüttet, was zur Verringerung der Glukagonsekretion und damit zur
Verbesserung im Insulin/Glukagon-Verhältnis führte. Dadurch wurde die
Insulinwirkung erhöht und gleichzeitig kam es zu einer Hemmung der
endogenen Glucoseproduktion und erhöhten Glucoseaufnahme in der Leber.

Meidjie Ang studierte Ökotrophologie in Bonn und ist seit 2008 Doktorandin
an der Medizinischen Klinik und Poliklinik 3 in Gießen. Unter der Leitung
von Prof. Dr. Thomas Linn beschäftigt sich die aus Indonesien stammende
junge Wissenschaftlerin mit der Wirkung von langsam absorbierenden
Kohlenhydraten auf Diabetes mellitus Typ 2.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. und die Deutsche
Gesellschaft für Innere Medizin würdigen die wegweisende Arbeit von Frau
Ang mit der Verleihung des Max Rubner-Preises 2015. Der Preis wird seit
1979 für hervorragende wissenschaftliche Untersuchungen, die sich mit
Fragen der Ernährungstherapie oder der Prävention ernährungsmitbedingter
Krankheiten beschäftigen, vergeben. Das Preisgeld in Höhe von 5 000 Euro
stellt die Stiftung zur Förderung der DGE zur Verfügung.

Ambiente Frankfurt

Heute startet die weltgrößte Messe für Konsumgüter – noch bis zum 17.2. 2015

Auch kochmesser.de – Herausgeber des Gourmet Reports – stellt aus und zeigt viele Neuheiten, wie z.B. die Kiseki Messer.

Halle 3.1 – Stand H80

Viel Glück, Christian Krüger!

28. Januar 2015 tritt der Mannheimer Sternekoch zusammen mit seinem Commis Christian Döhner beim Finale des Bocuse d’Or an. Der international renommierte Wettbewerb findet alle zwei Jahre im Rahmen der Gastronomie-Fachmesse SIRHA im französischen Lyon statt und gilt als der Oscar unter den Kochwettbewerben.

Nach dem Gewinn des Bocuse d’Or Germany im Februar 2014 und dem erfolgreichen Abschneiden beim europäischen Vorentscheid in Stockholm im Mai 2014, vertritt der Mannheimer Sternekoch Christian Krüger Deutschland im Finale des Bocuse d’Or. „Wir freuen uns sehr, dass Christian Krüger es mit seinem Können ins Finale dieses prestigereichen internationalen Kochwettbewerbs geschafft hat“, sagt Axel Hluchy, Vorsitzender der Geschäftsführung von METRO Cash & Carry Deutschland. „Wir haben Christian Krüger auf seinem langen Weg von Stuttgart über Stockholm bis nach Lyon begleitet und ihn tatkräftig unterstützt.“ Zur Vorbereitung auf den Wettbewerb hatte METRO Cash & Carry Deutschland eigens eine Kochbox im Mannheimer METRO-Großmarkt für Christian Krüger eingerichtet, in der er zusammen mit seinem Commis Christian Döhner sein Finalmenü unter Wettbewerbsbedingungen trainiert hat. Nach einer intensiven Vorbereitungsphase fiebert der talentierte Koch nun dem großen Finale in Lyon entgegen: „Der Bocuse d’Or ist eine der begehrtesten Trophäen in der internationalen Spitzengastronomie“, sagt Christian Krüger, Inhaber und Küchenchef des Mannheimer Gourmetrestaurants „Axt“. „Ihn zu gewinnen, wäre ein Highlight meiner bisherigen Laufbahn.“
Krüger & Döhner schneiden mit CHROMA type 301 – Design by F.A. Porsche – Kochmesser

Im Finale müssen die Teilnehmer jeweils ein Fisch- und ein Fleischgericht zubereiten. Als Zutat für das Fleischgericht wurde Perlhuhn von der Jury definiert, erst im November haben die Teilnehmer erfahren, dass es sich bei dem Fischgericht um Forelle handelt. Die frischen Zutaten für den Wettbewerb werden zu einem großen Teil von METRO Cash & Carry Frankreich bereitgestellt, so etwa die frischen Perlhühner und Forellen. Auch Obst und Gemüse für die Beilagen der Finalgerichte liefert die französische Landesgesellschaft des Großhandelsprofis exklusiv. Sie werden auf dem sogenannten Frischemarkt zur Verfügung gestellt und die Teilnehmer können im Vorfeld des Wettbewerbs ihre Produkte dort frei auswählen. „Die Bedürfnisse der Profikunden und der hochwertigen Gastronomie sind für uns ein wichtiger Orientierungspunkt, an dem wir unser Angebot messen und entwickeln“, sagt Frank Schmidt, Leiter Zielgruppen-Management bei METRO Cash & Carry Deutschland. Während des Finales haben die Kandidaten rund fünfeinhalb Stunden Zeit, um ihre kulinarischen Kunstwerke zu kreieren. Danach beginnt die Jury mit der Verkostung und bewertet die Speisen nach den Kriterien Geschmack, Kreativität und Optik. Am 28. Januar um 17.30 Uhr erfolgt die Preisverleihung. Kochlegende Paul Bocuse, der den Wettbewerb 1987 ins Leben gerufen hat, wird die Preisverleihung persönlich begleiten.

Die perfekte Bühne für das gastronomische Großereignis bietet die Gastro-Fachmesse SIRHA, die vom 24. bis zum 28. Januar 2015 in Lyon stattfindet. In der Halle 6.3 (Paul Bocuse Halle) gehen am 27. und 28. Januar insgesamt 24 Kandidaten, unter anderem aus Europa, Asien und Lateinamerika, beim Bocuse d’Or an den Start. Alle Finalisten kochen live vor Publikum und unter den Augen der prominent besetzten Jury aus internationalen Spitzenköchen. Den Vorsitz hat in diesem Jahr der Franzose Thibaut Ruggeri, der den Bocuse d’Or 2013 gewonnen hat. Ehrenpräsident der Jury ist in diesem Jahr der US-amerikanische Spitzenkoch Grant Achatz vom Alinea, Chicago.

www.bocusedor.com

HOGA Nürnberg

65 Jahre HOGA Nürnberg: Die Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und GV ist Treffpunkt für das süddeutsche Gastgewerbe – Vom 22. bis 25. Februar 2015 präsentieren rund 700 Aussteller ein geballtes fachliches Angebot – Neue Trends, in- novative Konzepte für Hotellerie und Gastronomie und span- nende Wettbewerbe setzen die Akzente – Food-Kompetenz konzentriert unter einem Dach: FOOD SPECIAL des Servicebund, Gemeinschaftsstand der BÄKO und erstmalige Beteiligung der Evenord eG – Februar-Termin ermöglicht optimale Planung von Einkäufen und Investitionen

Vom 22. bis 25. Februar eröffnet die HOGA Nürnberg den Reigen der Branchenmessen für das Gastgewerbe im neuen Jahr. Die bayerische Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und GV ist 2015 die einzige Messe in Süddeutschland. Sie dürfte damit zum Pflichttermin für alle werden, die sich über Neuheiten, aktuelle Trends und innovative Gastronomie-Konzepte informieren möchten, Einkäufe planen und den Messebesuch zur Kommunikation und zum Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen nutzen wollen.
Die HOGA findet diesmal einen Monat später zum idealen Termin für die Planung von Investitionen, Modernisierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen statt. Fachlicher Träger ist erneut der Bayeri-
sche Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e.V., der mit seinem großen Infostand in Halle 8 eine wichtige Anlaufstelle für Hoteliers, Gastronomen und deren Mitarbeiter sein wird.

65 Jahre HOGA – eine Erfolgsgeschichte
Die veranstaltenden AFAG Messen können diesmal ein stolzes Jubi- läum feiern und mit 65 Jahren HOGA Nürnberg auf eine lange Er- folgsgeschichte zurückblicken. 1950 erlebte die Messe unter dem damaligen Namen Süddeutsche Fachschau für Hotel-Gastronomie und Konditorei in Nürnberg ihre Premiere. Es folgten Jahre des Wachstums, beflügelt durch die boomende deutsche Wirtschaft und Vollbeschäftigung. Bundesweit wurden in den Anfangsjahren der HOGA neue Gaststätten und Hotels eröffnet, immer mehr Menschen konnten sich Reisen leisten und das Gastgewerbe profitierte vom zunehmenden Geschäftsreiseverkehr und zahlreichen neuen Messen.
Vor diesem Hintergrund baute die HOGA ihre Bedeutung als süd-deutscher Branchentreff kontinuierlich aus und sie legte von Jahr zu Jahr bei den Aussteller- und Besucherzahlen zu. Das Angebot der Messe orientierte sich dabei stets an den aktuellen Bedürfnissen der Branche und an aktuellen Trends. Auch die Sorgen des Gastgewer- bes wurden schon frühzeitig im Rahmen von Informationsschauen aufgegriffen. So war bereits bei der ersten Gastromesse in Nürnberg die hohe Steuerbelastung in der Hotellerie und Gastronomie das Thema einer Informationsschau. Ein Thema, das auch heute noch die Branche beschäftigt. Darüber hinaus sorgten bereits in den Anfangsjahren der Messe Wettbewerbe für ein lebendiges Branchen- bild und mit ihrem Rahmenprogramm und ideellen Sonderschauen wurde die Nürnberger HOGA zum Vorbild für viele andere Veranstaltungen.

Fast 700 Aussteller und viel Neues bei der HOGA 2015
Die HOGA zählt inzwischen neben den Veranstaltungen in Hamburg und Stuttgart zu den drei wichtigsten deutschen Branchenmessen des Gastgewerbes. Bei ihrer letzten Durchführung 2013 konnte die HOGA bei der Ausstellerzahl um 15 Prozent zulegen und mit über 35.000 Besuchern an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen. Dass laut Besucherbefragung rund 40 Prozent der Besucher nur die HOGA Nürnberg und keine andere deutsche Gastromesse besuchen, unterstreicht den Stellenwert, den die HOGA in Fachkreisen genießt.
Die bisher sehr gute Vermietungssituation lässt auch für 2015 eine starke HOGA erwarten. Wenn sich der positive Trend bis zum Mes- sestart im Februar fortsetzt, könnte erstmals die Zahl von fast 700 Ausstellern erreicht werden! Insgesamt wird die HOGA in der Messe Nürnberg fünf Messehallen mit rund 40.000 m2 belegen und mit mehr Herstellern, neuen Food-Anbietern und interessanten neuen Ausstellern aus dem Bereich Großküchen und Technik ihre fachliche Kompetenz weiter stärken. Zum Kreis der Aussteller gehören auch EDEKA C+C Großhandel Nordbayern, Sachsen, Thüringen und Südtirol wird sich erstmals mit einem Gemeinschaftsstand beteiligen.

Im Mittelpunkt der Messe stehen die Bereiche Küchentechnik, Ein- richtung und Ausstattung, Nahrungsmittel und Getränke, Haus- und Betriebstechnik sowie Dienstleistungen, IT-Organisation und Kommunikationstechnik. Wer besonders kreative und innovative Produktideen, Konzepte und Dienstleistungen sucht, findet diese gebündelt im HOGANovum.
Da die HOGA immer stärker in die benachbarten Bundesländer Sachsen und Thüringen ausstrahlt, wird man für die kommende Messe die Aktivitäten und Werbemaßnahmen in diesen Bundesländern verstärken und erstmals eine Kooperation mit der Leipziger Messe eingehen. Bei der HOGA wird sich die Leipziger Messe ISS GUT! mit einem Gemeinschaftsstand präsentieren und das Genießerland Sachsen vorstellen. Im Gegenzug werden sich bei der nächsten ISS GUT! vom 1. – 3. November 2015 in Leipzig bayerische Anbieter mit regionalen Schmankerln präsentieren. Darüber hinaus ist eine Beteiligung der bayerischen Partner am Leipziger Kongress für KITA- und Schulverpflegung sowie der begleitenden Ausstellung geplant.

HOGA-Forum in Halle 8: Infozentrum des DEHOGA Bayern ist zentraler Treffpunkt der Information und Kommunikation
Das Herzstück und Kommunikationszentrum der HOGA ist der modern gestaltete Stand des Bayerischen Hotel- und Gaststättenver- bandes DEHOGA Bayern im HOGA-Forum in Halle 8. Verbandsmit- glieder und interessierte Besucher erhalten an diesem Branchen- treffpunkt vielfältige Informationen und eine fachliche Beratung zu allen Bereichen des Gastgewerbes. Im HOGA-Forum in Halle 8 sorgt das Programm auf der DEHOGA Bayern Arena für Abwechslung, u.a. werden hier die Ehrungen und Preisverleihungen der Wettbewerbe durchgeführt.
Einrichtungsideen für Hotels: DEHOGA Bayern und Bund Deut- scher Innenarchitekten präsentiert die Preisträger des Studen- tenwettbewerbs „Essen, Trinken, Schlafen“
Neben dem fachlichen Angebot bietet die Messe an vier Messeta- gen eine Fülle an Informationen, sie stellt Konzepte für die perfekte Gästebewirtung vor und zeigt Beispiele, wie sich im Restaurant, Hotelzimmer oder in der Hotelbar eine Wohlfühlatmosphäre erzeugen lässt.

Von besonderem Interesse für Hoteliers dürfte in diesem Zusam- menhang ein Wettbewerb sein, der vom Bund Deutscher Innenarchi- tekten (BDIA) gemeinsam mit dem Bayerischen Hotel- und Gaststät- tenverbandes DEHOGA Bayern e.V. durchgeführt wurde. Der Wett- bewerb stand unter dem Motto „Essen, Trinken, Schlafen“ und dazu haben 140 Studenten von drei bayerischen Hochschulen für Innen- architektur (Akademie der bildenden Künste München, FH Rosen- heim und FH Coburg) ihre Arbeiten eingereicht. Die Studenten konnten bei diesem Wettbewerb, der als Semesterarbeit gewertet wurde, ihre Ideen und Einrichtungskonzepte für die Hotellerie zum Thema „Essen, Trinken, Schlafen“ umsetzen. Dabei überraschten die Stu- denten die Jury mit tollen Einrichtungskonzepten und pfiffigen Ge- staltungsideen. Insgesamt wurden in der letzten Runde 25 Arbeiten für die Ausstellung im Rahmen der HOGA ausgewählt, die in Halle 9 am Stand des BDIA auf einer Sonderfläche präsentiert werden. Die Arbeiten sollen für die Besucher der HOGA Inspiration sein, aber auch zu Diskussionen anregen. Die Ehrung der Preisträger findet am 22. F
ebruar gegen 15.00 Uhr auf der DEHOGA Bayern Arena in Halle 8 statt.

FOOD SPECIAL – Zwei Tage geballte Food-Kompetenz
Bereits zum 9. Mal lädt der Servicebund (Zusammenschluss mittel- ständischer Lebensmittel-Fachgroßhändler für Großverbraucher) im Rahmen der HOGA Nürnberg zur FOOD SPECIAL ein. Dazu wer- den am 22. und 23. Februar in Halle 6 über 100 Unternehmen ihre neuesten Produkte, Ideen sowie Food-Konzepte präsentieren und zu Degustationen einladen.
Ein attraktives Rahmenprogramm wird das Angebot der Aussteller abrunden und prominente Gäste der Gastroszene und namhafte Köche werden den Fachbesuchern wertvolle Anregungen und krea- tiven Input bieten. Die Ansprüche der Gäste werden immer höher und Gastronomen müssen sich mit ihrem kulinarischen Angebot auf individuelle Essgewohnheiten und Wünsche ihrer Gäste einstellen. Dazu liefert die FOOD SPECIAL wertvolle Tipps und Anregungen.
Erstmalige Beteiligung der Evenord eG: Metzger und Fleischer sind wichtiger Teil der Gastronomie
Ein besonderes Anliegen des HOGA-Veranstalters war es, neben den Bäckern und Konditoren auch Metzger und Fleischer in das Konzept der HOGA einzubinden. Dies wird nun 2015 erstmals mit der Beteiligung der Evenord eG realisiert, die bereits 1950 Aussteller der Nürnberger Gastromesse war. Die Abholmärkte der Evernord eG sind auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten. Ob Verkauf, Imbissbereich, Küche oder Werkstatt – das Stammsortiment von über 20.000 Artikeln deckt den Tagesbedarf von Metzgerei, Ho- tellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung ideal ab. Für AFAG-Messechef Heiko Könicke ist das Engagement der Evenord auf der HOGA eine wertvolle Kooperation, die Sinn macht: „Metzge- reien, die sich in den Bereichen Catering und Partyservice engagie- ren und ihren Kunden Möglichkeiten zu einem Imbiss bieten, sind längst fester Bestandteil des Gastgewerbes. Mit der Evenord eG und der BÄKO stellen zwei wichtige Partner des Gastgewerbes ihr Leistungsspektrum auf der Messe vor und wir holen damit neue Zielgruppen auf die Messe und davon werden auch andere Ausstel- ler der HOGA profitieren“.

Frühjahrstreff der BÄKO Franken Oberbayern-Nord eG
Bereits zum dritten Mal nach der Premiere 2011 ist die BÄKO Franken Oberbayern-Nord eG auf der HOGA vertreten und lädt erneut zu ihrem Frühjahrstreff ins Nürnberger Messezentrum ein. Bei der letz- ten HOGA 2013 lag der Anteil der Bäcker und Konditoren bereits bei 9,2 Prozent. Neben dem reinen Bäckereisektor hat die BÄKO ihr Leistungsspektrum deutlich ausgebaut und ist längst ein wichtiger Partner der Gastronomie. So werden neben dem klassischen Bä- ckerei- und Konditoreisortiment auch Kaffeespezialitäten und Snacks bis hin zu vollständigen Gerichten angeboten.
Auf der HOGA ist die BÄKO mit zahlreichen Geschäftspartnern auf einer Gesamtfläche von 2.000 Quadratmetern vertreten und ne- ben Bäckern und Konditoren können sich auch Gastronomen über das breite Leistungsangebot der BÄKO informieren. Die Messebe- sucher können sich im BÄKO-Café bei Herzhaftem und Süßem stär- ken und in der „Schau-Backstube“ das Backhandwerk live und mit allen Sinnen erleben.

HOGA richtet Augenmerk auf den Berufsnachwuchs
Seit jeher richtet die HOGA ein besonderes Augenmerk auf den Berufsnachwuchs. Koch-Auszubildende, in der Ausbildung befindliche Hotel- und Restaurantfachleute sowie der Konditoren-, Bäcker- und Metzgernachwuchs sind aktiv in das Messegeschehen eingebunden und zum Teil auch bei spannenden Wettbewerben gefordert.
Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die großzügige Unterstützung der Nürnberger Berufsschule 3. Die Direktion und Lehrkräf- te geben mit ihrem Engagement den jungen Menschen die Chance, aktiv an der HOGA mitzuwirken. Im Rahmen der Bayerischen Jugendmeisterschaften in den gast- gewerblichen Ausbildungsberufen werden täglich drei Berufsschulen antreten, um deren besten Schüler in den Kampf um die begehrten Meistertitel zu schicken. Für den Nachwuchs in den Berufen Koch/ Köchin sowie Hotel- und Restaurant-Fachmann/ -frau sind die Bayerischen Jugendmannschaftsmeisterschaften der bayerischen Berufsschulen um den HOGA-Jugendpokal Bayern 2015 das Highlight. Die jungen Nachwuchskräfte kommen aus verschiedensten bayerischen Berufsschulen und werden sich u.a. im Schau- Restaurant, in der gläsernen Wettbewerbsküche und an der Hotel- rezeption bei praktischen und theoretischen Aufgaben messen.
Neben den Bayerischen Jugendmannschaftsmeisterschaften, bei denen junge Köche, Restaurant- und Hotelfachleute gefordert sind, ist auch die Konditorenabteilung der Nürnberger Berufsschule 3 auf der HOGA vertreten. Vor den Augen der Messebesucher werden süße Köstlichkeiten angefertigt und beim Konditoren-Wettbewerb sind die Konditoren-Azubis aus ganz Bayern bei praktischen Aufga- ben gefordert. Der Bäcker-Nachwuchs der Berufsschule 3 wird auf der HOGA ebenfalls bei praktischen Prüfungsaufgaben zeigen, was man gelernt hat, aber auch Schülerinnen und Schüler der Abteilung Fleischer sind bei der Herstellung kulinarischer Spezialitäten gefordert.

Ihre HOGA-Premiere erleben diesmal die vom VSR (Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte e.V) veranstalteten Wettbewerbe wie die Deutsche Meisterschaft für Hotel und Res- taurant, die Deutsche Junioren-Meisterschaft für Hotel und Res- taurant sowie die Deutsche Meisterschaft des Flambierens.

Show Dining-Wettbewerb: Kreativität rund um die perfekt gedeckte Tafel
Kreativität gepaart mit höchster Perfektion sind beim Show Dining- Wettbewerb um die HOGA Trophy 2015 gefragt. Ausgerichtet vom Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte (VSR) und dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e.V., können Hotels, gastronomische Betriebe und Fachschulen zeigen, wie sie optischen Genuss bereits vor dem Servieren auf den Tischen zaubern. Die perfekt eingedeckten und mit viel Kreativität gestalteten Tische werden erneut ein besonderer Augenschmaus der HOGA sein und als Anregung dienen.

Rund um das Trendthema Kaffee
Ein neuer Schwerpunkt der HOGA ist das Thema Kaffee als Trend- Umsatzbringer der Branche. Im Rahmen einer Rösterei greifen die Veranstalter das Thema gemeinsam mit mehreren Spezialröstereien aus der Region auf. Im Mittelpunkt steht die Information über indivi- duelle und qualitativ hochwertige Kaffee-Rohprodukte, darunter auch Fair Trade Erzeugnisse. Auf der HOGA wird frischer Kaffee geröstet und das Ergebnis wird anschließend bei Degustationen verkostet. Barista-Schulungen an Geräten und Fachvorträge zur Warenkunde weihen die Besucher in die Geheimnisse eines guten Kaffees ein und liefern die richtigen Verkaufsargumente gegenüber den Gästen. Verschiedenste Hersteller komplettieren mit einer Aus- wahl an Espressomaschinen das fachliche Angebot.

LiquidArea mit Cocktail-Meisterschaften
Als weitere Neuheit präsentiert die HOGA in Halle 7 die LiquidArea. Hier stehen innovative Getränke im Fokus als Inspiration für das Spirituosenkonzept in der Hotellerie und Gastronomie. Neben In- Getränken wie Kakao, Energy Drinks, Limonaden, Fruchtsäfte, Wellnessdrinks oder Premixcocktails geht es auch um Trendspiritu- osen wie Rum, Gin, Wodka und natürlich Whisk(e)y. Vertreten sind auch regionale Brennereien mit ihren Produkten.
Im Rahmen der HOGA finden darüber hinaus die Cocktailmeister- schaften von Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz statt, bei denen sich die besten Bar-Profis im fairen Wettstreit messen.
Die Deutsche Barkeeper
Union wird sich in Halle 8 mit einem Info- stand und einer Bar präsentieren und in unmittelbarer Nachbarschaft stellen sich Barschulen aus München und weiteren Städten vor.
Restaurant der Zukunft: Gastronomie-Report präsentiert die Preisträger des neuesten Wettbewerbs
Das Konzept „EREMITAGE“ ist Sieger des jüngsten Wettbewerbs „Restaurant der Zukunft – The next Generation“ und wird neben den anderen Preisträgern bei der HOGA auf dem Stand der Fachzeit- schrift Gastronomie-Report in Halle 8 vorgestellt.
Sehen und gesehen werden, flirten, Spaß haben: Das gehört doch zu einem gelungenen Lokalbesuch dazu – oder? Nicht für alle Gäs- te: Wer allein zum Essen geht, fühlt sich nicht selten wie ein ausge- grenzter Sonderling oder Paria. Für diesen bislang vernachlässigten Gästekreis hat die Architekturstudentin Kathrin Hermanns das visio- näre Lokal „EREMITAGE“ entworfen, bei dem jeder Gast in seinem eigenen Häuschen allein genießt.

Dieses ebenso atemberaubende wie polarisierende Konzept ist der Sieger der neuen Runde des weltweit einzigartigen Wettbewerbs „Restaurant der Zukunft“, den die Fachzeitschrift Gastronomie- Report dieses Mal in Kooperation mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart veranstaltet hat. Auf der HOGA Nürn- berg werden die visionären Modelle, in denen gesellschaftspoliti- scher Zündstoff steckt, erstmals in Bayern präsentiert.
Das Siegerkonzept „EREMITAGE“ kann als Antwort auf die Verein- samungstendenzen der modernen Gesellschaft interpretiert werden. Es rückt die stetig wachsende Zahl der Singles in allen Altersstufen, die aus Angst vor dem „Allein-Essen-Gehen“ nicht selten auf Fast Food und Delivery-Service zurückgreifen, als wichtige Zielgruppe für die Gastronomie von morgen in den Mittelpunkt.
Auch die anderen Restaurant-Konzepte der Studenten greifen teilweise gesellschaftspolitische Probleme auf und werden reichlich Stoff zu Diskussionen liefern. Beim Wettbewerb „Restaurant der Zu- kunft“ geht es vor allem darum, der Branche ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie die Jugend von heute tickt und welche Wünsche und Sehnsüchte sie an die Gastronomie von morgen hat“, so Wettbewerbs-Initiator Willy Faber, Herausgeber der Fachzeitschrift Gastronomie-Report.

Spezialitätenland Bayern
Für das Spezialitätenland Bayern wirbt das Bayerische Staatsminis- terium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten auf der HOGA mit einem Gemeinschaftsstand. Die HOGA-Besucher können sich an rund 20 Messeständen über kulinarische Schmankerl aus dem Frei- staat informieren und natürlich auch verkosten. Franken, insbeson- dere die Region Oberfranken, steht für die größte Brauereidichte weltweit.

Frankenwein-Vinothek
Der Fränkische Weinbauverband wird sich erneut mit seiner Fran- kenwein-Vinothek an der HOGA beteiligen und aufzeigen, wie sich mit Frankenweinen und regionalen Konzepten Erfolg in der Gastro- nomie generieren lässt. Wissenswertes rund um den Frankenwein vermitteln praxisorientierte Seminare, Verkostungen und Diskussio- nen für Gastronomen. Dabei geht es u.a. um die Partnerschaft zwi- schen Winzern und Wirten, um Schulungen für Servicepersonal oder Informationen über das Berufsbild des Sommeliers. Weitere Details zum Programm auf der Website www.culinarium-bavaricum.de.

Kulinarik der Spitzenklasse: Unter dem Motto „KochSterne“ präsentiert die AHGZ Spitzenköche
Die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung wird auf ihrem Messestand einen attraktiven Beitrag zum Rahmenprogramm der HOGA beisteuern. Bei hochkarätigen Kochshows erleben die Besucher unter dem Motto „KochSterne“ Spitzenköche und Patissiers bei der Zubereitung kulinarischer Köstlichkeiten, u.a. Nico Burkhardt, Lucki Maurer, Heiko Antoniewicz und Elisabeth Opel. Alle mitwirkenden Köche sind wahre Meister ihres Fachs und wurden für ihre Kochkünste mehrfach ausgezeichnet. Sie werden den Berufskolle- gen wertvolle Anregungen für die eigene berufliche Praxis liefern und so manchen fachlichen Tipp mit auf den Weg geben.

Veranstalter erwarten eine besonders starke HOGA
HOGA-Projektleiter Stephan Dovern sieht der kommenden Veran- staltung optimistisch entgegen: „Die Messe ist hervorragend aufgestellt und die vielen positiven Fakten sprechen für eine starke HOGA 2015. Die im Vergleich zur letzten HOGA gestiegene Nachfrage nach Standflächen, die Beteiligung vieler neuer Unternehmen sowie die Bereitschaft vieler Aussteller, die Standfläche zu vergrößern, werten wir als positives Signal. Bayern ist das Tourismusland Nr. 1 in Deutschland mit einer leistungsstarken Hotellerie und Gastrono- mie und davon profitieren auch unsere Aussteller. Ob Hotelier, Wirt, Kochprofi, Servicekraft oder Auszubildender – von der HOGA wird jeder wertvolle Anregungen und Inspirationen für den eigenen Be- trieb und die eigene Arbeit mitnehmen können. Deshalb sollte man den Termin vom 22. bis 25. Februar 2015 dick im Terminkalender anstreichen“, so der HOGA-Projektleiter.

HOGA-Eintrittskarten rechtzeitig online bestellen
Wer sich seine HOGA-Eintrittskarten rechtzeitig sichern möchte, kann seine Tickets über das Online-Ticketing per Internet ordern. Dadurch erspart man sich Wartezeiten an den Kassen und gewinnt Zeit für den Messebesuch.

 www.hoga-messe.de