Noch nie war Wien so leer – und doch so schön!

Die Zahlen lesen sich nicht angenehm: Im Juli ging im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Übernachtungen in Wien um fast 75 Prozent zurück. „Nur“ 443.000 Übernachtungen zählten die Beherbergungsbetriebe in Österreichs Hauptstadt, die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten sank auf 23 Prozent. Besonders stark zeigt sich der Rückgang bei Gästen aus China (-99%) und den USA (-97%). Doch es scheint langsam aufwärts zu gehen, so jedenfalls der vorsichtige Trend.

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Kulinarische Rundreise durch Ungarn

Ob Gulasch, Paprikahuhn oder Ungarische Salami – jede Region in Ungarn hat seine eigene schmackhafte Spezialität. So wartet die Region Puszta und Theiß-See vor allem mit leckeren Fisch- und Fleischspezialitäten auf.

Es ist keine Übertreibung, wenn man behauptet, dass aus der Region Puszta und Theiß-See die wichtigsten Zutaten für die Gerichte der ungarischen Küche stammen. So verwenden Einheimische das hochwertige Schmalz der im Tiefland gezüchteten Schweine zum Dünsten der weltbekannten Zwiebeln aus Makó. Anschließend werden diese für ein leckeres Pörkölt, eine Gulaschsuppe oder einem Fischgericht mit dem Edelsüßpaprika oder dem feurigen Gewürzpaprika aus Szeged oder Kalocsa gewürzt. Typische Gerichte aus der Region sind zum Beispiel die Bajaer Fischsuppe, Hechtpaprikasch, Paprikahuhn und Palatschinken auf Hortobágyer Art.

Ein kulinarisches Highlight der Region ist das Wurstfestival in Békéscsaba, das vom 19. bis 22. Oktober 2012 stattfindet. Die Festtage stehen ganz im Zeichen der Wurstzubereitung und Gastronomie. Unterhaltsame, kulturelle Veranstaltungen, die parallel stattfindende Lebensmittelmesse sowie das Weinfest vervollständigen das umfangreiche Programm. Seit 1997 ist das Festival die bedeutendste und bekannteste gastro-kulturelle Veranstaltung Ungarns und Mitteleuropas – eine wahre Pilgerstätte für Feinschmecker aus aller Welt.

Unser Tipp zum Nachkochen für vier Personen:

Ungarisches Paprikahuhn

Zutaten:
1 Huhn, jung, fleischig (ca. 1,5kg)
100 g Speck, durchwachsen
1 EL Öl
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Paprikapulver, rosenscharf
Salz
125 ml Fleischbrühe
250 g Crème fraîche

Das gewaschene und trockengetupfte Huhn mit einem scharfen Messer oder einer Küchenschere in acht Teile zerlegen, dabei das Rückgrat entfernen. Speck, geschälte Zwiebel und Knoblauchzehe in Würfel schneiden. Das Öl in einer hochwandigen Pfanne oder einem Schmortopf erhitzen und die Speckwürfel darin glasig braten. Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel zugeben und kurz anbraten. Das Paprikapulver darauf zerstreuen, ganz durchrösten und sofort die Hühnerteile in die Pfanne geben. Salzen und einige Minuten auf beiden Seiten anbraten. Nach und nach die Brühe zugießen – immer erst dann nachfüllen, wenn die Brühe im Topf bereits vollständig eingekocht ist. Bei zugedeckter Pfanne das Huhn bei mäßiger Hitze circa 30 Minuten garen. Anschließend die Crème fraîche an das Huhn geben und noch fünf Minuten einkochen lassen. Mit Salz abschmecken. Guten Appetit!

Daniel Dal-Ben

Zweiter Fischmarkt der Saison!

Der Fischmarkt geht am 6. Mai 2012 in seine zweite Runde. Neben altbekannten Händler, wird es diesmal auch eine Premiere der besonderen Art geben: Sternekoch Daniel Dal-Ben vom Restaurant „Tafelspitz 1876“ wird exklusiv Hummerweißwurst verkaufen. Erleben Sie ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis und lassen Sie sich von dieser besonderen Weißwurst verzaubern.

Von 11.00 bis 18.00 Uhr stehen die Händler für Sie bereit und verwöhnen Sie nicht nur mit außergewöhnlichen Fischkreationen, sondern auch mit anderen Delikatessen wie zum Beispiel original französischer Käse oder hochwertiges Öl. Für die richtige Stimmung sorgen wieder die Bands an den Ständen der beiden Brauereien „Schlüssel“ und „Gulasch Alt“.

Kommen Sie vorbei und erleben Sie die Premiere eines Sternekochs auf den Fischmarkt oder flanieren Sie einfach gemütlich über das Tonhallenufer.

Ort/ Uhrzeit

An der Rheinterrasse, Tonhallenufer
Öffentliche Verkehrsmittel: Linie U70 und U74 bis U77
11.00 bis 18.00 Uhr

13. Gulasch-Festival in Szolnok, Ungarn

Feurig, farbenfroh und am besten in der Natur gekocht: So muss das typisch ungarische Kesselgulasch sein. Wie das Nationalgericht der Magyaren am besten schmeckt, erfahren Besucher vom 9. bis 11. September beim 13. Gulasch-Festival in Szolnok, 100 Kilometer südöstlich von Budapest. Rund 100 Teams kochen die in Ungarn als Suppe gereichte Speise in allen Variationen. Mehr als 700 brodelnde Kessel Gulasch laden zum Probieren ein. Ein Handwerkermarkt und Konzerte sorgen zusätzlich für Unterhaltung.

Wie populär diese Veranstaltung ist, zeigt die Entwicklung der Besucherzahlen: Zum ersten Gulasch-Festival im Jahre 1999 waren mit 136 Kesseln rund 10.000 Wettbewerber und Besucher angetreten – 2010 lockte das Event fast 100.000 Menschen nach Szolnok. Der Mix aus Moderne und Tradition macht den Erfolg des Festivals aus: Ungarische Gastfreundschaft, kulinarische Gaumenfreuden, Kochwettbewerbe und das Angebot an Kunsthandwerk und Textilien haben das Fest in nur 13 Jahren weit über die Landesgrenzen hinweg bekannt gemacht.

Die am Zusammenfluss der Flüsse Theiß und Zagyva gelegene Stadt Szolnok ist seit mehr als 900 Jahren ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt an der Theiß. Neben vielen Jugendstilbauten ist die Stadt im Herzen der ungarischen Tiefebene berühmt für ihre 1902 gegründete Künstlersiedlung, die viele Größen der ungarischen zeitgenössischen Malkunst hervorgebracht hat. Die Strände an der Theiß sorgen für Badefreuden bei warmem Wetter.

http://www.magyargulyas.hu

Ab in die Ferne! – „Das perfekte Dinner“ in Kapstadt

In 55 deutschen Städten und auf den beliebten Ferieninseln Sylt und Mallorca sind bereits 302 perfekte Gastgeber ermittelt worden. Jetzt geht „Das perfekte Dinner“ auf Reisen und sucht auch in der Ferne nach deutschen Feinschmeckern. Die erste Station: Kapstadt. Wie sich die fünf Auswanderer am Herd schlagen und wie ihr Leben in Südafrika aussieht, zeigt VOX vom 21. bis 25. Februar 2011 um 19:00 Uhr.

Rund 30.000 deutsche Auswanderer leben in Südafrika*. Dazu gehören auch Currywurstbuden-Besitzerin Sunny (39) aus Saarbrücken, Unternehmer Carl (37) aus Namibia, die gebürtige Schwäbin und Casting Direktorin Irena (30), Restaurantbesitzerin Beatrice (44) aus München und Reisebuchautor Dieter (52) aus Würzburg. Ihre deutschen Wurzeln haben die fünf Hobbyköche in all den Jahren aber trotzdem nicht vergessen. „Meine Heimat ist und bleibt Deutschland, aber ich habe hier definitiv ein zweites zu Hause gefunden“, erklärt Beatrice. Das sieht man auch an ihrem Menü: Mit deutschem Weißbier zur afrikanischen Hauptspeise „Springbock-Gulasch“ bringt sie eine perfekte Mischung aus beiden Ländern auf den Tisch. Damit macht sie sich selbst die größte Freude: „Das Bier vermisse ich total. Aber jetzt müssen wir damit aufhören, sonst heule ich noch ins Gulasch.“

Neben den extravaganten Menüs, können sich auch die Behausungen der Wahl-Südafrikaner sehen lassen: Sunny begrüßt ihre Gäste in ihrem Luxus-Appartement im 11. Stock eines Hotels und Beatrice in ihrem Baumhaus. Dieter ist beeindruckt: „Das Haus hat so ein Tarzan-und-Jane-Feeling. Man fragt sich, was zuerst da war, Haus oder Bäume?“ Dabei lebt der 52-Jährige in einer selbst designten Luxusvilla mit einem echten „New York“-Taxi in der Garage. „Ich habe das ,Checker’-Taxi in New York gekauft, aber ich habe neun Jahre danach gesucht“, erklärt er stolz. Welcher südafrikanische Hobbykoch am Ende mit dem eigenen Zuhause und den Koch- und Gastgeberqualitäten punkten und die Siegprämie von 1.500 Euro mit nach Hause nehmen kann, zeigt VOX vom 21. bis 25. Februar 2011 um 19:00 Uhr.

Das Makóer Zwiebelfestival

Das Wurzelgewächs, das es in sich hat

Es gibt in der ungarischen Küche beinahe kein Gericht, das auf Zwiebeln verzichtet – sei es Letscho, Szegediner Gulasch oder ein Hasenpaprikasch. Wo ein Topf vor sich hin schmort, ist meist auch die Gewürzknolle mal grob, mal fein gehackt drin. Doch die Zwiebel wird nicht nur aufgrund ihres Geschmacks genutzt, sondern wird auch in vielen Heilmitteln verwendet. Die mit Abstand wichtigste und bekannteste Zwiebelart Ungarns ist dabei die Makóer Zwiebel. Kein Wunder also, dass man ihr dort – im Südosten Ungarns – sogar ein ganzes Festival widmet. 2010 ist es vom 10. bis 12. September wieder soweit.

Man kommt auf dem Weg nach Makó, das wenige Kilometer von Szeged entfernt unweit der ungarisch-rumänischen Grenze liegt, aber auch kaum umhin, festzustellen, dass sich dort tatsächlich alles um die Zwiebel dreht. Nicht nur die Anbauflächen und vielen Verkaufsstände an der Fernstraße 43 zeugen davon, am Ortseingang wurde am Kreisverkehr sogar eine Zwiebelskulptur aufgestellt.

Früher wurden der Zwiebel sogar magische Kräfte zugesprochen: Gab man Jungen in Zucker gekochte Zwiebelhäute, so hieß es, würden sie sich verlieben. Und wenn Schwangere regelmäßig Zwiebeln aßen, sollte dies der Geburt eines männlichen Nachkommens zuträglich sein. Fakt aber ist, dass die Makóer Zwiebeln einen besonders hohen Zuckergehalt haben und inzwischen als begehrte Spezialität gehandelt werden. Das liegt wohl auch an ihrer etwas ungewöhnlichen zwei-jährigen Anbauart, bedingt durch die eigentlich zu niedrige Bodenfeuchtigkeit in der Region. Zunächst setzen die Bauern die Zwiebelsamen im Frühjahr ein und warten, bis relativ kleine Zwiebeln im Herbst gewachsen sind. Nun werden diese, noch nicht brauchbaren Zwiebeln mit einer speziellen Wärmebehandlung getrocknet und im zweiten Frühjahr wieder in die Erde eingesetzt. Im zweiten Herbst dann kann die köstliche Makóer Zwiebel in normaler Größe geerntet werden. Ihr Pluspunkt: Sie ist bis zu 200 Tage lagerfähig ohne Aroma-Verlust. Den Geschmackstest kann man alljährlich Anfang September beim Zwiebelfestival machen.

Dies wird in und rund um das Makóer Zwiebelhaus gefeiert, das sein Architekt Imre Makovecz wie folgt beschreibt: „Der untere Teil des Gebäudes scheint direkt aus der Erde zu wachsen, er wirkt etwas schwerfällig, doch der obere Teil bewegt sich schon. Die Tragelemente ragen auf wie Stengel, und in den Türmen kann man ebenfalls merken, dass da ein kleiner, innerer Turm und dann ein größerer im Wachsen sind.“

Die Stadt Makó hat leider unter www.mako.hu nur einen kleinen Webauftritt, der aber immerhin auch auf Englisch vorliegt.

Cornelia Poletto kocht jetzt im Ersten

„Polettos Kochschule“: Cornelia Poletto und Dennis Wilms kochen jetzt im Ersten

Wie kommt die Panade ans Wiener Schnitzel? Wie zaubert man Gulasch, nach dem sich die ganze Familie die Finger leckt? Wie schmeckt Pasta am besten? Solche und viele andere Grundsatzfragen klärt die Hamburger Sterneköchin Cornelia Poletto gemeinsam mit ARD-Moderator Dennis Wilms in „Polettos Kochschule“. Nach dem Erfolg im NDR Fernsehen kommt die Sendung jetzt auch ins Erste – mit elf neuen Folgen und einer neuen Länge von 45 Minuten. Am 29. August geht’s los, zu sehen ist „Polettos Kochschule“ immer sonntags um 13.45 Uhr.

Kochschüler Dennis Wilms will all das wissen, was sich die Zuschauer zuhause auch fragen. Steaks vorher oder nachher salzen? Wie zerlege ich mein Brathähnchen fachgerecht? Worauf muss ich beim Einkauf achten? Das Küchenlatein mancher Rezepte übersetzt Cornelia Poletto in einfache Gerichte mit italienischem Pfiff, die jeder leicht nachkochen kann.

In jeder Sendung geht es um ein ganz bestimmtes Thema. Den Beginn macht das Lieblingsessen vieler Deutscher: das Schnitzel. Cornelia Poletto bereitet es als gefülltes Parmesanschnitzel mit Ofentomaten und in der Sommerversion als Scaloppine auf Gemüse mit Zitronenbröseln zu. Außerdem wird Cornelia Poletto eine weitere Kunst aller Köche zeigen, das Anrichten und Servieren – denn das Auge isst bekanntlich mit. Ob ihr Kochschüler Dennis die Geheimtipps richtig umsetzt und das Essen dann nicht nur lecker aussieht, sondern auch so schmeckt: Davon dürfen sich zum Ende der Sendung Zuschauer im Studio selbst überzeugen. In den kommenden Folgen von „Polettos Kochschule“ von NDR und SR geht es um die Themen Pastasoßen, Hähnchenbrustfilet, Gulasch und Kotelett.

Start: Sonntag, 29. August, 13.45 Uhr

4. WELSBERGER SCHOKOLADESYMPOSIUM

Am 27.und 28. August 2010 findet das 4. WELSBERGER SCHOKOLADESYMPOSIUM in der Ferienregion Kronplatz – Südtirol statt. Dabei dreht sich in dem Ort Welsberg alles um die Schokolade!

Bildhauer realisieren aus einem Block Schokolade eine Skulptur, Verkaufsstände, Verkostungen, Massagen, Malereien, Menüs aus und mit Schokolade und Kinderprogramm erwarten die Besucher. Am 19. September geht es dann beim GSIESER ALMHÜTTENFEST etwas deftiger zu. Hier handelt es sich bereits um eine richtige Tradition des Tales. Auf den Teller kommen Spezialitäten wie „Plent mit Gulasch“, Kasknödel, Speckknödel oder die süßen Mehlspeisen wie Krapfen oder Tirtlan.

Heuer findet das Almhüttenfest auf der Gallfall- und Friedbergalm statt. Ausgangspunkt: St. Martin/Gsieser Tal. Informationen: www.kronplatz.com

Alfredissimo!

Eins Plus, Donnerstag, 14.01. um 10:30 Uhr

Alfredissimo!

Kochen mit Bio und Rainer Brüderle

Thema: Heute: Backesgrumbeere und Gulasch à la Mama Biolek

Dem heutigen Wirtschaftsminister Rainer Brüderle liegt als gebürtigem Pfälzer und gerne auch Hobbykoch, wenn es seine Zeit zulässt, der Wein und die Küche seiner Heimat aus Überzeugung besonders am Herzen. Für alfredissimo! gräbt er eines seiner Leibgerichte wieder aus, eine regionale Spezialität: Kartoffelauflauf mit Schweinekamm und Kasseler.

Rainer Brüderle bereitet eine „Backesgrumbeere“ zu, Alfred Biolek: Gulasch à la „Mama Biolek“.

Alfredissimo!

Eins Plus, Mittwoch, 13.01. um 13:30 Uhr

Alfredissimo!

Kochen mit Bio und Rainer Brüderle

Thema: Heute: Backesgrumbeere und Gulasch à la Mama Biolek

Dem heutigen Wirtschaftsminister Rainer Brüderle liegt als gebürtigem Pfälzer und gerne auch Hobbykoch, wenn es seine Zeit zulässt, der Wein und die Küche seiner Heimat aus Überzeugung besonders am Herzen. Für alfredissimo! gräbt er eines seiner Leibgerichte wieder aus, eine regionale Spezialität: Kartoffelauflauf mit Schweinekamm und Kasseler.

Rainer Brüderle bereitet eine „Backesgrumbeere“ zu, Alfred Biolek: Gulasch à la „Mama Biolek“.