Galgant

Ein Aromenfeuerwerk für die Küche

Ingwer ist beliebt und inzwischen in jeder Gemüseabteilung
zu finden. Seinen „kleinen Bruder“, den Galgant, muss man dagegen
suchen. Dabei überzeugt das Gewürz durch eine einzigartige
Kombination an Aromen, von fruchtig-frisch bis leicht zitronig,
gleichzeitig aber auch pfeffrig-scharf und herb.

Der „Thai-Ingwer“ wird häufig in der thailändischen Küche
eingesetzt, um Suppen, Currypasten und Gerichte aus dem Wok zu
verfeinern. Galgant harmoniert sehr gut zu Kokosmilch und Knoblauch
und gibt Geflügel und Fisch eine frische Note. Für das indonesische
Reisgericht „Nasi Goreng“ ist sein Aroma unverzichtbar. Im
Mittelalter diente Galgant in Deutschland als Pfefferersatz. Die
Benediktinerin Hildegard von Bingen war von seiner Heilkraft
überzeugt und empfahl das „Gewürz des Lebens“ als Mittel gegen
Herz- und Magen-Darm-Beschwerden. Bei Erkältungen und Fieber kann ein
Galgant-Tee helfen, die Abwehrkräfte zu steigern.

In Deutschland sind zwei Arten erhältlich, die zur Familie der
Ingwergewächse gehören und eng miteinander verwandt sind: der milde
„Große Galgant“ (/Alpinia galanga/) und der etwas schärfere
„Kleine Galgant“ (/Alpinia officinarum/). Die Pflanzen wachsen
krautig mit großen Laubblättern und weißen Blüten. Unter der Erde
werden sogenannte Rhizome gebildet, die bis zu ein Meter lang und zwei
Zentimeter breit werden können. Das sind übrigens keine Wurzeln,
sondern unterirdische Sprosse. Optisch sehen sie dem Ingwer ähnlich,
haben aber eine durchscheinende Haut und dunkle Ringe.

Der Galgant hat seine Heimat in China und Thailand. Während der
„Große Galgant“ inzwischen in ganz Südostasien verbreitet ist,
wird der „Kleine Galgant“ fast nur in Malaysia, Singapur und
Indonesien verwendet. Die Anbauregionen liegen in den Tropen
Indochinas, Thailands, Malaysias und Indonesiens. Nach mehreren
Monaten Wachstum gräbt man die Rhizome aus und schneidet sie in
wenige Zentimeter lange Stücke. So kommen sie frisch, aber auch
eingelegt oder getrocknet in Scheiben und als Pulver in den Handel.

Im Asialaden und in gut sortierten Supermärkten wird meist der
„Große Galgant“ angeboten. Frischware hält sich, in Folie
verpackt, im Gemüsefach des Kühlschranks zwei bis drei Wochen.
Galgant wird geschält und dann in Scheiben geschnitten, gehackt oder
gerieben. Die getrockneten Scheiben lässt man eine halbe Stunde vor
der Verwendung in heißem Wasser einweichen. Vor dem Servieren werden
sie wieder entfernt.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

Hamamelis

Die Blütenblätter sind filigran, als schmale gelbe Fäden ragen sie in kleinen Büscheln aus dem Blütenkelch. Aber sie sind hart im Nehmen. Sie trotzen Kälte und Schnee. Und wenn sich die Blüten dann noch mit weißen Schneehäubchen schmücken, sieht das wirklich zauberhaft aus. Die Rede ist von der Zaubernuss. Der Name rührt aber gar nicht daher. Er geht vielmehr darauf zurück, dass die kleinen nussähnlichen Früchte etwa eineinhalb Jahre reifen. Daher kann man Blüten und Früchte gleichzeitig an den Zweigen sehen, was im Pflanzenreich eher selten ist. „Hama“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet zusammen oder gleichzeitig, „Melon“ steht für Apfel oder Frucht. Daher der wissenschaftliche Name „Hamamelis“. Wenn die kleinen Kapseln im Herbst reif sind, öffnen sie sich schlagartig und schleudern die Samen mehrere Meter weit. Das Aufplatzen kann man manchmal sogar hören.

Nicht nur mit den Früchten lässt sich die Zaubernuss viel Zeit, sie wächst überhaupt sehr langsam. Daher ist sie allerdings auch relativ teuer und sollte nicht unbedingt dort gepflanzt werden, wo sie fliegenden Bällen und tobenden Kindern ausgesetzt ist. Am besten wirkt sie, wenn sie einzeln steht und ihre fast trichterförmige Gestalt ungehindert entwickeln kann. Einen Rückschnitt verträgt und benötigt sie nicht. Statt zur Schere zu greifen, sollte man besser an den Blüten schnuppern und den zarten Duft genießen.

Im Sommer schmückt sich die Hamamelis mit runden Blättern, die denen der Haselnuss ähneln, im Herbst leuchten sie gelb, orange und feuerrot. Indianer kochten Zweige und Äste auf und nutzten den Extrakt als Wundheilmittel, auch heute wird Hamamelis in Hautsalben verwendet. So kann die zauberhafte Nuss nicht nur im Winter Kinderaugen zum Leuchten bringen, sondern ganzjährig begeistern.
Anne Staeves, www.aid.de

Neuartige Hefe für feinere Schokolade

Die Versuchung soll noch zarter werden

Für Menschen, die dem Schokoladengenuss ohnehin kaum wiederstehen können, ist das eine gute und eine schlechte Nachricht zugleich. Schokolade könnte durch den Einsatz einer neuen Hefe in der Kakaofermentation zukünftig noch leckerer werden. Belgische Wissenschaftler des „Flanders Institute of Biotechnology“, der Universität Leuven und eines belgischen Kakaoproduzenten haben drei Jahre lang an hunderten Hefesorten geforscht. Ziel war es, in Anlehnung an die Bierbraukunst Hefen zu finden, die das Kakaoaroma noch weiter verbessern.

Schließlich sind die Wissenschaftler fündig geworden: Eine spezielle neuartige Hefe ist in der Lage, die Vorstufen von typischen Aromen freizusetzen und so einen noch intensiveren Kakaogeschmack zutage zu fördern. Die Kakaoproduzenten versprechen sich von der Neuentwicklung ferner, den Kakaogeschmack noch besser als bisher an die Wünsche der Schokoladenhersteller anpassen zu können. Würde diese Hefe bereits in Afrika direkt bei der Ernte den Kakaobohnen zugesetzt werden, beschleunige sich außerdem der gesamte Umsetzungsprozess und die Qualität werde homogener. Der neue Hefestamm bringe mehr erwünschte Aromen hervor und unterbinde gleichzeitig die Entstehung unerwünschter Hefen. Das Ergebnis sei noch schmackhaftere Schokolade. Und damit wäre die gute Nachricht für manche Menschen auch gleichzeitig eine schlechte: Denn Aufhören nach einem Riegel – das wird dann in Zukunft noch schwieriger…
Friederike Heidenhof, www.aid.de

Weitere Informationen:

www.vib.be/en/news/Pages/Barry-Callebaut,-VIB-and-KU-Leuven-optimize-cocoa-fermentation-process.aspx

Chefs who share – The ART of giving

Deutsche etabliert ein Luxusmagazin in Südafrika und gleichzeitig eine der erfolgreichsten Benefiz Galas im Lande

Vor sechs Jahren zog es die ehemalige Immobilienmaklerin Barbara Lenhard und ihren Lebensgefährten und Marketingspezialisten Florian Gast nach Kapstadt/Südafrika. Mit lediglich zwei Koffern Gepäck, zwei Laptops und ihrem Labrador Joya starteten die zwei Deutschen 2009 eine einmalige Erfolgsgeschichte. Mit Barbara Lenhard als Herausgeberin gründeten sie ein zweimal im Jahr erscheinendes Luxusmagazin namens Opulent Living. Innerhalb von nur zwei bis drei Jahren hatte sich die Publikation den Spitzenplatz in diesem Segment im südlichen Afrika gesichert und heute gilt Opulent Living als das führende Magazin für die feinen Dinge des Lebens.

„Als wir in Südafrika gestartet haben, kannten wir buchstäblich niemanden. Unermüdliche Recherche, Hartnäckigkeit und eine Portion weiblicher Charme waren das Startkapital, mit dem wir das Unternehmen gestartet haben. Inzwischen ist meine Datenbank an hochkarätigen Persönlichkeiten und Top-Kunden ein wichtiges Kapital und aus dem Magazin heraus haben sich Satelliten unter der Marke Opulent Living entwickelt. Das sind vorrangig unser Reiseunternehmen Opulent Living Travel sowie Opulent Living Experiences. Letzteres deck das Eventsegment ab und inzwischen kennt man unser Unternehmen als Veranstalter außergewöhnlicher Events“, so Firmeninhaberin Barbara Lenhard.

Ende 2012 wurde Barbara Lenhard bei einer Veranstaltung von den südafrikanischen Spitzenköchen Rudi Liebenberg (Belmond Mount Nelson Hotel) und Bertus Basson (Overture Restaurant) gefragt, ob sie nicht ein Event entwickeln könne, bei dem Köche im Vordergrund stehen und gleichzeitig Geld für den guten Zweck gesammelt wird.
In den Wochen danach wurde aus dem launigen Gedanken ein einzigartiges Konzept mit dem Namen ‚Chefs who share – The ART of giving‘. Kern der Veranstaltung sind 14 Spitzenköche, die in sieben Zweierteams für jeweils 36 Gäste ein individuelles Viergängemenü im Rathaus von Kapstadt zubereiten. Jedes Team wir von einem ausgezeichneten Sommelier komplettiert, der zu jedem Gang einen passenden südafrikanischen Spitzenwein aussucht.

Einer der Spitzenköche ist der Executive Chef des The Twelve Apostles Hotel & Spa, Christo Pretorius, der bereits zum zweiten Mal eingeladen wurde, am Event teilzunehmen. „Ich freue mich wahnsinnig auf das diesjährige Chefs who share Event und wir werden kulinarisch unser absolut Bestes geben!“, sagt der 31-jährige. Christo kocht im Team zusammen mit Vigil Kahn vom mehrfach ausgezeichneten Restaurant Indochine, das auf dem spektakulären Delaire Graff Estate beheimatet ist.

„Mit einem Ticketpreis von 3.000 Rand pro Person haben uns Freunde und Kollegen für verrückt erklärt“ erzählt Barbara Lenhard, „doch wir waren überzeugt, dass wir für etwas Besonders auch einen besonderen Preis aufrufen können! Während es vor zwei Jahren 17 Tage gebraucht hat die Tickets zu verkaufen, so waren es 2014 lediglich fünf Tage und dieses Jahr nicht einmal 48 Stunden.“

Das Motto der Gala-Veranstaltung ‚The ART of giving‘ bezieht sich jedoch nicht nur auf die Kunst des Gebens, sondern auch auf eine hochkarätige Kunstauktion, bei der zwölf bis 15 Kunstobjekte versteigert werden. Inzwischen wird die Auktion duch besondere Erlebnisse und luxuriöse Einzelstücke bereichert. Die Auktion ist dabei nicht nur für die Besucher der Gala zugänglich, sondern auch für Telefonbieter sowie schriftliche Gebote zugänglich.
Das gesammelte Geld – in den vergangenen zwei Jahren kamen rund 350.000 Euro zusammen – geht gemäß dem Motto ‚sharing‘ (teilen) an zwei renommierte Organisationen, die sich der Jugendförderung verschrieben haben.

Dass dies möglich ist, ist dem unermüdlichen Einsatz von Barbara Lenhard zu verdanken, die sich zu einem ganz außergewönlichen Schritt entschlossen hatte: „100% des Geldes, das wir über den Ticketverkauf und der Auktion erzielen geht an den guten Zweck“. Um dies möglich zu machen, wurden Partner für das Event aquiriert, die die Kosten der Veranstaltung decken. Mit Mercedes-Benz als Hauptpartner für ‚Chefs who share – the ART of giving‘ konnte ein Unternehmen gewonnen warden, das von Beginn an das außergewöhnliche Konzept sowie die Qualität des Events zu schätzen wusste. Nach dem Auftakt 2013 kamen 2014 noch die Deutsche Bank sowie Swiss International Air Lines als Sponsoren hinzu.

Mit Hilfe der Flugline brachte das Team um Barbara Lenhard – und wiederum dank ihrer bekannten Hartnäckigkeit – sieben Sterneköche nach Südafrika, die zusammen mit ihren 14 lokalen Kollegen ehrenamtlich für das Event und die 252 Gäste kochten und somit ein einmaliges kulinarisches Erlebnis zauberten.

In diesem Jahr wurde der ‚Chefs who share – Young Chef Award‘ ins Leben gerufen, der jungen Köchen die Chance gibt, mit den besten des Landes auf Tuchfühlung zu gehen. Von sieben ausgewählten jungen Talenten wird einer als Young Chef 2015 gekürt und darf 2016 einige Tage bei einem Deutschen Sternekoch assistieren und auf Einladung von Moet & Chandon nach Frankreich reisen, um neue Erfahrungen zu sammeln.
„Mit dem Young Chef Award haben wir etwas angestoßen, das bereits in den ersten Tagen für eine sensationelle Resonanz gesorgt und eine regelrechte Begeisterung ausgelöst hat“ so Barbara Lenhard.

„Großzügige Unterstützung bekommen wir von unseren Partnern und für dieses Projekt ganz besonders von Swiss International Air Lines, die den Schweizer Spitzenkoch Reto Mathis eigens für den Young Chef Award und den Chefs who share Gala-Abend nach Kapstadt bringt.

Unternehmerin Barbara Lenhard arbeitet inzwischen bereits an der nächsten Vision: ‚Chefs who share – the ART of giving‘ soll um die Welt reisen und mit Köchen aus Südafrika gepaart mit lokalen Spitzenkräften Geld für den guten Zweck zu sammeln. Und man darf erwarten, dass sie auch diesmal sich nicht mit einem ‚nein‘ zufrieden geben wird.

Mehr Informationen unter www.chefswhoshare.com
sowie unter www.opulentliving.co.za
Ticketanfragen unter tickets@chefswhoshare.com

Brennnessel

Im Hausgarten ist die Brennnessel als lästiges, schwer zu bekämpfendes Unkraut verpönt. Indem man regelmäßig Triebe und Blätter abschneidet, kann man die Pflanzen jedoch zumindest ein wenig im Zaum halten. Und das frische Grün findet in der Küche vielfältig Verwendung. „Brennnesseln sind mit ihrem herben, leicht nussigen Aroma eine geschmackliche Bereicherung. Gleichzeitig bringen sie wertvolle Inhaltsstoffe mit. Die Blätter und Stängel enthalten sogar deutlich mehr Vitamin C und Provitamin A, Kalzium, Magnesium, Eisen und Phosphor als die Pflanzenteile von Spinat. Hinzu kommen besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe und ein hoher Anteil an Pflanzenproteinen“, erläutert Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst e. V.

Die Aromen und Inhaltsstoffe bleiben in der kalten Küche am besten erhalten. Frisches, zartes Grün macht sich hervorragend im Salat, gerne zusammen mit anderen Blattsalaten, aber auch in Vorspeisen aller Art, im Pesto, Brotaufstrich oder Dipp. Im Gegensatz zu vielen anderen Wildkräutern verträgt die Brennnessel auch das Erhitzen. Die ganzen Blätter können ähnlich wie Spinat als Gemüse zubereitet und dann mit Ei, Kartoffeln, Fisch oder Fleisch kombiniert werden. Oder sie kommen fein gehackt alleine oder mit anderen Zutaten in eine Suppe, als Füllung in die Quiche oder als farbenfrohe Würze in den Pfannkuchen- oder Nudelteig.

Größere Mengen an Brennnesseln lassen sich hervorragend trocknen und später als Tee verwenden. Oder sie werden durch Gefrieren oder Einlegen in Essig oder Öl haltbar gemacht.

Anfänger in der Brennnesselküche sollten zunächst sparsam dosieren. Das intensive Aroma, aber auch die Wirkung auf den Körper ist ein wenig gewöhnungsbedürftig: Brennnesseln sind zum einen aufgrund ihres hohen Ballaststoffgehalts recht sättigend. Zum anderen wirken sie wassertreibend und werden daher auch als Heilmittel bei Blasenentzündungen geschätzt.

Wer sein wildes Grün nicht aus dem naturnahen Hausgarten beziehen kann, der muss in der freien Natur, an geschützten, nicht befahrenen oder begangenen Stellen am Wald- oder Wegrand auf die Suche gehen.
Eva Neumann, www.aid.de

Best of Heiko Antoniewicz

Heiko Antoniewicz, der Pionier der neuen avantgardistischen Küche steht für außergewöhnliche Konzeptionen und den Einsatz ungewohnter Techniken im Koch- und Küchenprozess. In der Master Class stellt er die aktuellsten Trends der FoodBranche und gleichzeitig das breite Spektrum seiner Arbeit vor.

Er fordert mit seiner modernen Küche den Geschmackssinn der Gäste heraus. Weniger durch gewöhnungsbedürftige Kombinationen als durch ungewohnte Texturen und sorgfältige Kompositionen. Innovationen sind für ihn viel mehr als nur Ideen im Schaffensprozess. Er pflegt einen spielerischen Umgang mit der Arbeit. Berührungsängste kennt er nicht.

In ungezwungener Atmosphäre wird professionelles Hintergrundwissen vermittelt und gleich in die Praxis umgesetzt. Alle Teilnehmer lernen innovative, experimentelle Techniken und Kompositionsmöglichkeiten kennen und nehmen so viel Inspiration für ihre eigenen Kreationen mit. Sie erfahren wichtige Tipps, wie sie die außergewöhnlichen Ideen mit einfachen Mitteln im Alltag anwenden können.

Hintergrundwissen zu ungewohnten Techniken im Koch- und Küchenprozess
– Spannende Anrichteweisen künstlerisch und handwerklich perfekt umgesetzt
– Kommunikation unter Fachleuten und intensiver Austausch von Wissen und Erfahrung
– Kreativer und spielerischer Umgang mit Zutaten
– Einblicke zu trendigen Rezepturen aus den Bereichen Fingerfood, Sous Vide, Flavour Pairing und Fermentation

Die Termine für diesen Workshop:
08. April Heilbronn
19. Mai Hamburg
28. Mai Dortmund

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten unter:
http://www.unileverfoodsolutions.de/seminare/chefmanship-teilnahme/chefmanship-masterclass

Taste of Germany 2015

Chiemgau trifft Italien, der Starnberger See trifft Sylt. Spitzenköche teilen sich den Herd, um gemeinsam raffinierte Menüs für Gäste bei der Relais & Châteaux Gourmetreihe „Taste of Germany“ zu kreieren. Den Auftakt der Serie von insgesamt 13 Veranstaltungen mit 29 internationalen Relais & Châteaux Küchenchefs in Deutschland bildete Heinz Winkler in seiner Residenz im Chiemgau zusammen mit Enrico Cerea vom Restaurant Da Vittorio im italienischen Brusaporto.

Sautierte Langostinos mit Kürbis-Sorbet, Gänseleber und Ingwer oder Timbale vom Milchkalb mit Petersilienmousseline und Madeira-Sauce begeisterten die Gäste ebenso wie neun weitere Gänge aus Meisterhand mit passender Weinbegleitung.

Bis in den November 2015 hinein bieten quer durch Deutschland mehrere Spitzenköche von Relais & Châteaux gleichzeitig kulinarische Genüsse gepaart mit herzlicher Gastfreundschaft an.

Kostenfreie Informationen zu den weiteren exklusiven „Taste of Germany“-Veranstaltungen mit Michael Fell und Holger Bodendorf, im Park-Hotel Egerner Höfe in Rottach-Egern; Ingo Bockler und Toni Mörwald, im Hotel Hohenhaus im hessischen Herleshausen; Martin Herrmann und Stefan Lünse, im Hotel Dollenberg in Bad Peterstal im Schwarzwald; Dirk Schröer und André Jäger, in der Burg Schwarzenstein in Geisenheim im Rheingau; Thomas Kellermann und Silvio Nickol, im Hotel Burg Wernberg in Werrnberg-Köblitz (Bayeri­scher Wald); Holger Bodendorf und Ulrich Person, im Landhaus Stricker auf Sylt; Heiko Riebandt und Reto Lampert, in der Villa Hammerschmiede in Pfinztal-Söllingen bei Karls­ruhe; Benjamin Biedlingmaier und Simon Taxacher, im Bülow Palais in Dresden; Erik Arnecke, Per Hallundbaek und Mark Ludgaard, im Die Sonne Frankenberg im hessischen Franken­berg/Eder; Alexander Dressel und Heinz Winkler, im Hotel Bayrisches Haus in Potsdam; Reiner Fischer und David Picco, im Hotel Villino, in Lindau am Bodensee sowie mit Katja Burgwinkel und Philippe Auge, im Hardenberg BurgHotel, im niedersächsischen Nörten Hardenberg bietet die Broschüre „Taste of Germany“, die gedruckt ebenso zur Verfügung steht, wie im Internet als Flip­book und als PDF zum Download unter http://bitly.com/rcde_taste15_p1 .

„Taste of Germany“ ist Teil einer Gourmet- und Art de Vivre Reihe voller kulinarischer Genüsse von Relais & Châteaux, die wie eine Route du Bonheur (Straße des Glücks) in diesem Jahr zu insgesamt 90 Gourmetfesten mit 93 Spitzenköchen durch acht Länder auf drei Kontinenten führt. Die weltweiten kulinarischen Events von Relais & Châteaux sind unter http://events.relaischateaux.com/de/ zusammengestellt.

Reservierungen und weitere Informationen telefonisch unter 069-96 75 91 oder per E-Mail an rc-deutschland@relaischateaux.com .

Manuel Schmuck

Im neuen Berliner Restaurant „Martha’s“ rocken junge, kreative Köche. Das Restaurant ist gleichzeitig Talentschmiede für eine neue Generation in der Küche

Martha’s ist das neue Restaurant im alten Westen im Herzen Berlins. Hier bringt Küchenchef Manuel Schmuck seit wenigen Wochen zeitgemäße, gehobene und dennoch bezahlbare Küche auf den Teller. Der 26-jährige Schmuck stand zuvor an der Seite von 2-Sterne-Koch Daniel Achilles im Reinstoff.

Patronin und Namensgeberin Martha, selbst leidenschaftliche Köchin von klein auf, freut sich über die positive Resonanz in der Hauptstadt: „Mit der Familie und Freunden toll und unkompliziert essen gehen – das Martha’s trifft mit seinem Konzept den Nerv der Zeit und hat die kulinarische Szene Berlins im Sturm erobert.“ Ihr Wunsch war es, eine Plattform zu schaffen, wo talentierte Jungköche auf Gäste treffen, die erstklassige Küche erleben und sich gleichzeitig wie bei Freunden fühlen. „Unser Team kocht auf sehr hohem Niveau und handwerklich ausgefeilt. Diese Energie in der Küche überträgt sich automatisch auf die Gäste,“ sagt die 23 jährige Martha. „Ich sehe das Restaurant als Kreativitätsschmiede, in der sich neue kulinarische Ideen entwickeln. Unsere Türen sind stets für junge Talente geöffnet,“ so Martha weiter.

Jung und mit Erfahrung in der Sternegastronomie im In- und Ausland, unter anderem im Wiener Steirereck, ist Küchenchef Manuel Schmuck. Im Martha’s bringt er seine einfache Philosophie auf den Punkt: „Ich verwende das Beste, was der Markt hergibt und das zu fair kalkulierten Preisen. Das muss nicht zwingend regional sein, es muss nur einfach richtig gut schmecken.“ Dabei kombiniert er verschiedene Aromen und Texturen miteinander, verbindet gern auch typisch deutsche, bodenständig deftige Produkte mit asiatischen und mediterranen Aromen. Kreationen wie Gesottene Kalbszunge mit violettem Senf, Senfkörnern, Zwiebel-Püree, Hefe-Bockbier-Vinaigrette, Granny-Smith und Rotkohlblättern oder ein Muscheleintopf aus Bachsaibling mit Haselnussöl, Amaranth, Rucola, saurem Rotkohl und Rotkohlsaft stehen auf der Karte. Die Gerichte kosten zwischen 8 bis 30 Euro. Sie werden ergänzt durch 80 preisgünstig kalkulierte Weine aus Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 18:00 bis 22:30 Uhr (Küche), Bar: open end. Reservierungen unter +49 30 78 00 66 65 oder online unter http://marthas.berlin.

Food Tour nach Peru

Gastronomisches Erlebnis-Programm bei Condor Travel

Der peruanische Reiseveranstalter Condor Travel hat ein abwechslungsreiches Gastronomie-Programm aufgelegt, bei dem die Sehenswürdigkeiten der Städte Lima und Cusco besucht werden, und die Teilnehmer gleichzeitig mit Hilfe gastronomischer Erlebnisse etwas über ihre Geschichte und ihre Gegenwart lernen. Abendessen in exklusiven Restaurants, Besuche landestypischer Märkte und Kochkurse bei namhaften Küchenchefs bieten den Gästen eine wohlschmeckende und einzigartige Erfahrung.

In Lima enthält das Programm beispielsweise einen Aufenthalt in der Cordano Bar, einer Bar die traditioneller wohl kaum sein kann, und ein Abendessen im Huaca Pucllana Restaurant, in dem Gourmet-Köstlichkeiten direkt neben den Ruinen einer Prä-Inka-Pyramide serviert werden. Beim Einkaufen auf einem der typischen Märkte, können die Besucher schon vorab die Zutaten für die leckeren peruanischen Gerichte probieren.

In Cusco ist der Besuch des San Pedro Market ein „Muss“, und daher hat sich Condor Travel für diesen Programmpunkt etwas Besonderes ausgedacht: Gemeinsam mit einer einheimischen Familie soll eine peruanische Mahlzeit vorbereitet und verzehrt werden. In erlesenen Restaurants wie Pachapapa, Limo, Map Café oder Parador de Moray kommen die Gaumen der Gäste wahrhaftig auf dem Geschmack.

Details zum Programm unter http://www.condortravel.com/en/travel/id4dfys/peru-history-and-fine-food

Mario Höllein

Hilton Frankfurt eröffnet „Terrace on the Park“ – Premium-Grillspezialitäten in einzigartiger Lage Frankfurts

Inmitten der Innenstadt und gleichzeitig umgeben vom Grün der Bockenheimer Anlage am Eschenheimer Tor bietet die Terrasse des Hilton Frankfurt ab sofort Grillkunst auf höchster Stufe. Das neue Gastro-Konzept erweitert die kulinarische Vielfalt der Stadt um einen entscheidenden Punkt: „Den Kern des Angebots auf der ‚Terrace on the Park‘ bilden hochwertige Spezialitäten für den Grill wie Wagyu-Beef und Dry Aged Steaks. Das perfekte Stück Fleisch ist aber nicht nur eine Frage der erstklassigen Zubereitung. Viel wichtiger ist der Weg des Tieres von der Aufzucht über die Fütterung bis hin zur optimalen Reifung des Fleisches“, erklärt F&B Operations Manager Gerhard Schellenberg, „Uns geht es darum, unseren Gästen diesen signifikanten Unterschied nahezubringen.“

Mit einem – in den Abendstunden beleuchteten – Outdoor Weber Grillstudio als Herzstück der Terrasse, besticht die Location mit einer entspannten Atmosphäre von früh bis spät. Zahlreiche Angebote vom Businesslunch über romantische Abendmenüs, Events wie Grill- und Kochkurse und regelmäßige Afterwork-Veranstaltungen stehen auf der Agenda für den bevorstehenden Sommer.

Mario Höllein, Küchenchef des Hilton Frankfurt, zeigt sich begeistert von der bewussten Auswahl der hochwertigen Zutaten für das exklusive Terrassenmenü, die auf Nachverfolgbarkeit und höchste Qualität geprüft sind. Ebenso überzeugt spricht Friedrich Niemann, General Manager des Fünf-Sterne-Hauses, über das neue Konzept für die Sommerterrasse mit direktem Zugang zum städtischen Grün: „Die ‚Terrace on the Park‘ ist einzigartig in der Frankfurter Innenstadt. Sie liegt nur wenige Schritte von Bürostätten, Einkaufsmeile oder Freizeiteinrichtungen entfernt, ist gleichzeitig aber auch ein Ruhepol im Stadtgeschehen und lädt zum Verweilen ein. Das neue Restaurantkonzept passt sich diesen Eigenschaften an und schafft ein kulinarisches Angebot für die Stadt und die Region, das seinesgleichen sucht – ausgewählte Zutaten, gepaart mit erstklassigem Service und exklusiver Lage – wir freuen uns auf den Sommer mit unseren Gästen!“