L’Osteria,Starbucks und Pizza Hut sind am beliebtesten

Ob Restaurants, Cafés, Genusshändler oder Bäcker: Kulinarische Angebote werden von den Bundesbürgern gerne genutzt. Neben der Restaurantkette L’Osteria stehen der Coffeeshop Starbucks und das Schnellrestaurant Pizza Hut ganz oben in der Gunst der Deutschen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Siegelstudie „Kundenlieblinge 2018“, die die beliebtesten Unternehmen und Marken im Bereich Gastronomie und Genussmittel auszeichnet. Die Studie wurde von der Kommunikationsberatung Faktenkontor im Auftrag von Focus und Focus Money durchgeführt und hat rund 53 Millionen Aussagen im Netz zu mehr als 3.000 Marken aus 146 Branchen analysiert. Insgesamt wurden 851 Marken mit dem Siegel ausgezeichnet. Darunter sind 258 goldene, 329 silberne sowie 264 bronzene Siegel.
Pizza – garantiert nicht von Pizza Hut oder L’Osteria

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Süße Limos: Genussmittel statt Durstlöscher

Im April verkündete der größte Hersteller von Cola- und Erfrischungsgetränken ein deutliches Absatzplus im ersten Jahresquartal. Dabei häufen sich von wissenschaftlicher Seite die Meldungen über die gesundheitsschädlichen Wirkungen eines dauerhaften Konsums von Soft-Drinks.

Über hundert Studien befassten sich in den letzten zehn Jahren mit den Auswirkungen eines regelmäßigen Konsums zuckerhaltiger Erfrischungsgetränke auf die Gesundheit. Die Liste der hiermit in Verbindung gebrachten Erkrankungen liest sich wie eine Übersicht über unsere modernen Gesundheitsprobleme: Adipositas, Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Metabolisches Syndrom. Erst kürzlich belegten US-amerikanische Wissenschaftler, dass das Risiko eines Herzinfarktes mit der Konsummenge steigt.

Die Ursachen für die nachgewiesenen Gesundheitsauswirkungen sind in erster Linie im hohen Zuckergehalt der Getränke begründet. Typische Soft-Drinks wie Cola oder Orangenlimonade enthalten umgerechnet etwa sechs bis sieben Stück Würfelzucker pro Glas. Wer jeden Tag hiervon eine 1,5 Literflasche trinkt, konsumiert pro Woche eine komplette Packung Zucker. Auch die beliebten Apfelschorlen schlagen mit etwa vier Würfelzuckern pro Glas erheblich auf das Zuckerkonto. Wer sich die zugesetzte Menge persönlich verdeutlichen möchte, kann Mineralwasser mit Zitronensaft mischen und so lange Zucker zugeben, bis ein vergleichbarer Süßgeschmack erreicht ist. Das Experiment dürfte zum Nachdenken anregen.

Da der Zucker in den Getränken schnell verfügbar ist, reagiert der Körper bei jedem Glas mit einer hohen Insulinfreisetzung. Das Hormon fördert die Anlage von Fettdepots und auf Dauer die Entstehung von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes. Dänische Forscher wiesen erst kürzlich nach, dass der Konsum gezuckerter Getränke vor allem die Fetteinlagerung in Leber, Muskelzellen und im Bereich der Bauchorgane fördert [2]. Ablagerungen in diesen Geweben führen zum zunehmenden Funktionsverlust der Organe, etwa wenn der Herzmuskel verfettet.

Erfrischungsgetränke wie Limonaden und Brausen aber auch Fruchtsäfte sind nicht als Durstlöscher geeignet. Diese gehören aufgrund des hohen Zuckergehaltes vielmehr in die Kategorie Genussmittel. Ein Glas Cola für den Genuss ab und an ist durchaus vertretbar, vom täglichen Konsum mehrerer Liter ist hingegen abzuraten. Auch der Zuckergehalt in Fruchtsäften, egal ob rein natürlich oder zusätzlich zugesetzt, ist ähnlich hoch. Die besten Durstlöscher sind nach wie vor Mineralwässer und Tees. Eine geschmackvolle Alternative bieten selbstgemixte Frucht- oder Gemüsesaftschorlen im Verhältnis von etwa eins zu vier.

Das Braukunst Live!

Im April wird München um ein Festival reicher: das Braukunst Live!

Kein anderes Genussmittel ist mehr Deutschland als Bier. Kein anderes Genussmittel hat in den letzten Jahrzehnten international so viel kreatives Potential gezeigt – die Biervielfalt in und um Deutschland ist einfach grandios. Aber leider viel zu wenig präsentiert, entdeckt und gefeiert! Frank Böer, Initiator des bekannten Finest Sprits Festivals in München, zeigt erneut Mut und Engagement und rollt den roten Teppich für den Gerstensaft aus. „Eine Hommage an die deutsche Braukunst soll Braukunst Live! sein. Wir wollen traditionellen Größen der Branche, ebenso wie der kreativen Avantgarde eine Plattform bieten, um die Vielfalt des Bieres gemeinsam zu entdecken und Liebhabern, wie Kennern neue Geschmackswelten zu präsentieren.“

Braukunst Live! wird vom 20. Bis 22. April 2012 im MVG Museum München eine Heimat für zahlreiche Aussteller aus der Bierbranche sein. Hofbräu München, Schneider Weiße und Camba Bavaria sind Premiumpartner der 1. Braukunst Live!

Wasser – Quelle unseres Lebens

„Geheimnis Wasser“

Wasser – Quelle unseres Lebens – ist so allgegenwärtig, dass wir ihm selten Aufmerksamkeit schenken. In Geheimnis Wasser (Leopold Stocker Verlag) geht Peter Jäger dem flüssigen Element in all seinen Facetten auf den Grund. Er erklärt die Unterschiede zwischen Quellwasser, Mineralwasser oder auch Heilwasser und liefert eine Liste der Mineralgehälter bekannter Wassermarken.

Peter Jäger: Geheimnis Wasser. Lebens-, Heil-, und Genussmittel (Leopolod Stocker Verlag) 2011. 189 S., Bestelllink: ISBN: 978-3-7020-1309-7, 19,90 €

Zunehmen mit fett- und zuckerreduzierten Lebensmitteln

Kekse und Kuchen mit „weniger Zucker“, Chips und Eis mit „weniger Fett“ können Kalorienfallen sein. Die Stiftung Warentest warnt in der Mai-Ausgabe ihrer Zeitschrift test davor, leichten Genussmitteln zu vertrauen. Bei diesen Light-Produkten werden Zucker oder Fette um mindestens 30 Prozent reduziert, aber durch andere Substanzen wie Fruchtzucker, Sirupe oder andere Kohlehydrate ersetzt. Unterm Strich ist die Kalorieneinsparung im Vergleich zum herkömmlichen Pendant oft nicht vorhanden oder nur gering. Leichte Genussmittel erleichtern höchstens das Gewissen, man greift unbedacht zu und isst mehr.

Beim exemplarischen Einkauf von Light-Produkten fiel den Testern das Kakaogetränkepulver Nesquick zuckerreduziert besonders negativ auf: Dem Etikett nach liefert es nämlich 1 Prozent mehr Kalorien als das Original. Die Leibniz Butterkekse „30 Prozent weniger Zucker“ bieten nur 4 Prozent weniger Kalorien. Außerdem hat die Light-Packung 25 Prozent weniger Inhalt, kostet aber 30 Cent mehr als das herkömmliche Pendant. „30% weniger Fett“ versprechen die „Naturals Leicht“ Chips von Lorenz. Tatsächlich bieten sie aber nur 10 Prozent weniger Kalorien. Und auch die Aufschrift „Leichter Genuss“ und „40 Prozent weniger Fett“ der Vanille-Eiscreme „Langnese Cremissimo Leichter Genuss“ ist ein Ablenkungsmanöver: Zwei große Kugeln der Light-Version haben nur 15 Prozent weniger Kalorien als die original Langnese Cremissimo Eiscreme.

Doch es gibt auch Light-Produkte, die tatsächlich helfen, Kalorien zu reduzieren. So waren fettgeminderte Milchprodukte und Wurst-wirklich leichter. Die Stiftung Warentest rät dennoch, natürliche Light-Produkte wie Wasser, Obst, Gemüse, Joghurt, Quark oder Schinken zu bevorzugen.

Der ausführliche Artikel „Light-Produkte“ ist in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und online www.test.de veröffentlicht.

Fastenzeit: Deutsche streichen Alkohol und Süßes

Fastenzeit: Deutsche streichen Alkohol und Süßes
DAK-Studie: Jeder Zweite hat schon gezielt auf Genussmittel verzichtet / Bayern vorne / Vor Ostern gute Vorsätze auffrischen

Kein Alkohol, Naschverbot oder Raucherpause: Nach den Karnevalstagen beginnt am Aschermittwoch für viele Deutsche eine längere Fastenzeit. Jeder Zweite hält einen gezielten Verzicht auf bestimmte Genussmittel über mehrere Wochen für sinnvoll. Das ergab eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK*. In Bayern ist die Zustimmung zum Fasten besonders hoch, in den ostdeutschen Bundesländern eher gering.

„Das Ende der Karnevalszeit ist für viele Menschen ein guter Zeitpunkt, über ihren Lebensstil nachzudenken und die guten Vorsätze für 2010 aufzufrischen“, erklärt DAK-Expertin Silke Willms. „Wer es in den nächsten sieben Wochen bis Ostern schafft, kein Bier zu trinken, nicht zu rauchen oder sich besser zu ernähren, der tut sich und seiner Gesundheit einen großen Gefallen. Der kurze Verzicht kann so zu einem anhaltenden Gewinn werden.“

Frauen sind eher zum Verzicht bereit als Männer

Nach der DAK-Umfrage würden 64 Prozent der Befragten beim Fasten am ehesten auf Alkohol verzichten. Danach werden Süßigkeiten (59 Prozent) und Zigaretten (39 Prozent) genannt. Nur jeder Vierte würde über Wochen Computer oder Internet auslassen. 15 Prozent wären bereit, das Auto stehen zu lassen und auf alternative Verkehrsmittel umzusteigen. Frauen sind generell eher als Männer bereit, für eine bestimmte Zeit Genussmittel und Konsumgüter zu streichen. Den jüngeren Befragten würde vor allem der Verzicht auf das Internet schwerfallen.

In den vergangenen Jahren hat die Mehrzahl der Deutschen schon mindestens eine Fastenzeit eingelegt. 35 Prozent der Befragten gaben an, „schon öfters“ für mehrere Wochen auf ein Genussmittel oder Konsumgut verzichtet zu haben. In Bayern waren es 41 Prozent der Menschen, in den ostdeutschen Bundesländern nur 30 Prozent. Weitere 17 Prozent haben bundesweit bislang einmal gefastet. Weitere 12 Prozent haben noch nie gefastet, könnten sich dies aber durchaus vorstellen. Überhaupt nicht in Frage kommt der bewusste Verzicht für 34 Prozent der Befragten. In Baden-Württemberg ist die Ablehnung mit 24 Prozent besonders gering.

* DAK-Umfrage, 10. bis 12. Februar 2010, 1.004 Befragte durch Forsa

Ein Traum von Schokolade

ARTE, Dienstag, 29.12. um 09:55 Uhr

360° – Geo-Reportage

Ein Traum von Schokolade

Kakao war schon bei den Ureinwohnern Südamerikas ein beliebtes Nahrungs- und Genussmittel. Sie verwendeten den aromatischen Criollo-Kakao – eine völlig andere Kakaosorte als die, aus der heute handelsübliche Schokolade hergestellt wird. Die empfindliche Criollo-Pflanze wächst nur noch in schwer zugänglichen Regenwäldern Venezuelas. Sie zu kultivieren ist schwierig. Der italienische Schokoladenhersteller Gianluca Franzoni züchtet seit mehreren Jahren auf einer Plantage im Nordosten Venezuelas Criollo-Edelkakao, um daraus Schokolade herzustellen, wie sie schon die Mayas kannten. ARTE zeigt diese Sendung innerhalb des Thementages „Aus der Weihnachtsküche“ – heute von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr.

Bei den Indianern Südamerikas war Kakao schon lange vor der Eroberung durch die Europäer ein beliebtes Nahrungs- und Genussmittel. Den Mayas galt er sogar als Trank der Götter. Sie verwendeten den aromatischen Criollo-Kakao, der sich von der heute handelsüblichen Schokolade stark unterscheidet. Die empfindliche Criollo-Pflanze wächst wild nur noch in schwer zugänglichen Regenwäldern Venezuelas. Nun versucht der italienische Schokoladenhersteller Gianluca Franzoni auf einer Plantage im Nordosten Venezuelas seit mehreren Jahren Criollo-Edelkakao zu züchten, um daraus Schokolade herzustellen, wie sie schon die Mayas kannten. Franzonis Firma gehört zu den wenigen Herstellern, die ihre Edel-Schokolade ohne Zusatzstoffe produzieren. Dadurch bleibt der reine Geschmack erhalten. Mit herkömmlichen Kakaobohnen wäre diese Schokolade bitter. Auf der Hacienda San José der Brüder Franceschi lernte Franzoni alles über den Edelkakao. Mit den Brüdern hat er aus dem anfälligen Criollo-Busch, der auf Plantagen meist binnen kurzer Zeit von Pilzen und Schädlingen hinweggerafft wird, 13 robuste Sorten gezüchtet. Jetzt versucht Franzoni eine eigene Schokolade auf den kleinen, aber hart umkämpften Markt der Edelschokoladen zu bringen: „Hacienda San José“ – eine Hommage an die drei Franceschi-Brüder und ein selbstbewusster Versuch, die Kakaokultur in Europa zu bereichern.

Biersommelier Thomas Stöckeler

Biersommelier Thomas Stöckeler: „Bier ist ein Genussmittel“

„Grundnahrungsmittel“ oder „flüssiges Brot“ sind Assoziationen die zum Thema Bier spontan fallen, wenn man einen Biertrinker zum Thema Bier befragt. Laut Biersommelier Thomas Stöckeler hat eines der ältesten und reinsten Getränke der Welt jedoch wesentlich mehr zu bieten. Den Kern seiner Philosophie trifft keiner der genannten Begriffe, denn der 42-jährige Scheidegger hat es sich zur Aufgabe gemacht, Bier gebührende Etiketten wie „Genussmittel“ oder „Apéritif“ zukommen zu lassen. Kurzum: er hat sich dem Thema der Bierkultivierung angenommen, denn Bier ist, von der aufwändigen Herstellung her betrachtet, ein hochwertiges und edles Getränk, das bei maßvollem Umgang sogar eine gesundheits-fördernde Wirkung hat.

Zum „Biersommelier“ ließ sich der Meckatzer Gebietsverkaufsleiter in der Akademie „Doemens“ in Gräfelfing und in Obertrum bei Salzburg ausbilden. In einem zweiwöchigen Intensiv-Lehrgang genießen die Teilnehmer dort Unterricht zu den Themen „Geschichte des Bieres“, „Bier-Herstellung“, „Rohstoffkunde“, „Sensorik“, „Bier und Gesundheit“ und vielen mehr. Der Lernstoff wird dabei nicht nur theoretisch vermittelt, sondern die „Sommelier-Lehrlinge“ brauen sogar selbst. Nach zwei bestandenen Abschlussprüfungen führen die Absolventen des Seminars den Titel „Sommelier“.

Thomas Stöckeler geht es bei seiner täglichen Arbeit weniger um den Nachweis ein besonders guter Sensoriker zu sein, das heißt möglichst viele Biere am Geschmack zu erkennen. Vielmehr sieht er seine Aufgabe darin, eine Art Kultivierungsoffensive zu starten: „Darunter verstehe ich z. B. in der Gastronomie genau darauf zu achten, dass die Biere in sauber gezapften, dafür vorgesehenen Gläsern angeboten werden und dass sie in den Getränkekarten gut präsentiert sind. Weine werden gewöhnlich mit dezidierten Angaben zur Anbaufläche, zur Rebsorte und zum Jahrgang beschrieben. Bier kann mindestens genauso gut erklärt werden -Attribute wie „vollmundige Harmonie“, „feinwürziger Geschmack“ oder „geprägt durch eine ausgewogene Hopfennote“ sind Beispiele dafür Bier „Lust machend“ zu beschreiben und dem Gast den geschmacklichen Reichtum des Bieres deutlich zu machen“, erläutert Stöckeler und setzt fort:. “ nur so schaffen wir es doch, dass der Konsument das Bier tatsächlich als Genussmittel wahrnimmt.“

Im eigenen Bräustüble lebt die Meckatzer Löwenbräu diese Philosophie bereits: Unter dem Motto „Feine Küche und Biergenuss“ präsentiert sie dort bspw. ein „kleines Meckatzer Weiss-Gold zum Apéritif“, ein „Menü begleitet von unterschiedlichen Bieren in kleinen Gebinden“ oder „Biercocktails“. „Es muss nicht immer ein klassischer Sektempfang sein“, erklärt Stöckeler weiter, „auch Frauen greifen gerne nach einem frisch gezapften Bier, wenn die Größe stimmt. Bierreisen, Brauereibesichtigungen, Verkostungsabende und vieles mehr zeigen, welche Vielfalt im Thema Bier steckt.“

Dass Bier und Kultur eng miteinander verbunden sind, zeigt schon allein die Vielfalt der Branche: In Deutschland gibt es ca. 1.300 Brauereien und ca. 5.000 verschiedene Biersorten. Es sind nicht die bekannten „Fernsehbiere“, sondern die kleinen und mittelständischen Brauereien, die mit großer Leidenschaft und Verantwortung ihrem Beruf bzw. ihrer Berufung nachgehen. Vor allem dort werden Tradition und Innovation noch gelebt – die besten Voraussetzungen, um Thomas Stöckeler dabei zu helfen sein Bier weiter als Genussmittel zu etablieren und die Menschen dafür zu sensibilisieren.

Ein Glas Rotwein kann den Blutdruck senken

Ein Glas Rotwein kann den Blutdruck senken

Mythos Rotwein – vom Genussmittel zum Medikament? Das hätten einige Rotweintrinker wohl gern, schließlich hält sich beharrlich das Gerücht, dass sich Rotwein angeblich positiv auf den Blutdruck auswirken soll. Doch wie bei allem in der Medizin kommt es auch hierbei auf die Menge an.

Im Interview mit dem Online-Gesundheitsmagazin rheinruhrmed.de erklärt Prof. Dr. Wolfgang Grotz, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II des Alfried Krupp Krankenhauses, Essen, welche Wirkung Rotwein auf den Blutdruck tatsächlich hat. „Wenn Sie z.B. ein Achtel Liter Wein trinken, geht der Blutdruck tatsächlich messbar runter“, so Prof. Grotz. „Um eines aber vorweg zu sagen: Ich möchte jetzt nicht zum uneingeschränkten Alkoholkonsum aufrufen.“ Die Dosis sei entscheidend, denn schon das zweite Glas Rotwein hebe die positive Wirkung des ersten Glases auf den Blutdruck auf. Wer noch mehr trinkt, treibt seinen Blutdruck sogar in die Höhe.

Wie weit sich der Blutdruck nun konkret mit einem Glas Rotwein senken lässt und welche Wirkungen andere Lebensmittel auf den Blutdruck haben – alles das und viel mehr lesen Sie auf:
http://www.rheinruhrmed.de/interviews/interview_bluthochdruck_prof_dr_grotz.html

Ein Traum von Schokolade

360° – Geo-Reportage

Ein Traum von Schokolade

Kakao war schon bei den Ureinwohnern Südamerikas ein beliebtes Nahrungs- und Genussmittel. Sie verwendeten den aromatischen Criollo-Kakao – eine völlig andere Kakaosorte als die, aus der heute handelsübliche Schokolade hergestellt wird. Die empfindliche Criollo-Pflanze wächst nur noch in schwer zugänglichen Regenwäldern Venezuelas. Sie zu kultivieren ist schwierig. Der italienische Schokoladenhersteller Gianluca Franzoni züchtet seit mehreren Jahren auf einer Plantage im Nordosten Venezuelas Criollo-Edelkakao, um daraus Schokolade herzustellen, wie sie schon die Mayas kannten.

Bei den Indianern Südamerikas war Kakao schon lange vor der Eroberung durch die Europäer ein beliebtes Nahrungs- und Genussmittel. Den Mayas galt er sogar als Trank der Götter. Sie verwendeten den aromatischen Criollo-Kakao, der sich von der heute handelsüblichen Schokolade stark unterscheidet. Die empfindliche Criollo-Pflanze wächst wild nur noch in schwer zugänglichen Regenwäldern Venezuelas. Nun versucht der italienische Schokoladenhersteller Gianluca Franzoni auf einer Plantage im Nordosten Venezuelas seit mehreren Jahren Criollo-Edelkakao zu züchten, um daraus Schokolade herzustellen, wie sie schon die Mayas kannten. Franzonis Firma gehört zu den wenigen Herstellern, die ihre Edel-Schokolade ohne Zusatzstoffe produzieren. Dadurch bleibt der reine Geschmack erhalten.