Süßer Sonntag

Schokolade, Bonbons, Lakritz – am Sonntag, dem 8. November, dreht sich alles um köstliches Naschwerk im Freilichtmuseum am Kiekeberg bei Hamburg. Von 10 bis 18 Uhr werfen Besucher einen Blick hinter die Kulissen und erfahren, wie die Leckereien entstehen. An den vielen kleinen Marktständen kann probiert und gekauft werden. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

Rund 25 kleine Manufakturen und Aussteller zeigen ihr Können und bieten ihre Waren auf dem kleinen Süßwaren-Markt an. Besucher erleben, wie filigrane Zuckerfiguren entstehen oder Bonbons gedreht werden. Die kleinen Kreationen sind sehr lange haltbar, natürlich können sie auch sofort verzehrt werden. Für Kinder gibt es ein buntes Mitmachprogramm.

Der Süße Sonntag findet im Agrarium des Freilichtmuseums statt – in der Ausstellungswelt zur Lebensmittelproduktion, Ernährungswirtschaft und Landwirtschaft. Auf 3.300 Quadratmetern können Besucher mit allen Sinnen Fragen nachgehen, wie Essen hergestellt wird.

Weitere Köstlichkeiten bietet der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg e.V. an: leckerer Kuchen in Bioland-Qualität aus der Museumsbäckerei! Im Rösterei-Café „Koffietied“ gibt es selbstgeröstete Kaffeespezialitäten. Wer zwischendurch eine deftige Mahlzeit bevorzugt, bekommt am Stand von „Stoof Mudders Kroog“ leckere Bratwürste.

www.kiekeberg-museum.de

Immer mehr Konsumenten reduzieren ihren Fleischkonsum

Fleischersatzprodukte boomen, auch dank des Handels

Im Internet kursiert ein Witz: „Papa, was sind Vegetarier? Kleines, das sind Menschen, die ihre Wurst beim Gärtner kaufen.“ – Bekanntlich soll ein Witz die Wirklichkeit auf ironische Weise überhöhen.
Manchmal wird er aber auch von der Wirklichkeit eingeholt. Denn die Anhänger der pflanzlichen Kost können ihr Gemüse inzwischen auch beim Metzger kaufen, sogar bei ‚Großmetzgern‘ wie Rügenwalder und Wiesenhof. Und das tun beileibe nicht nur eingefleischte Vegetarier oder Veganer, sondern ‚ganz normale Menschen‘. ‚Fleisch ist mein Gemüse‘, lautet das Credo der Beef-Enthusiasten. Immer öfter schallt ihnen heute entgegen: ‚Veggie is my Beef‘!

Nach Schätzungen des Vegetarierbundes ist heute etwa jeder zehnte Bundesbürger Vegetarier oder Veganer. Da dürfte die Fantasie allerdings etwas ins Kraut geschossen sein; vielleicht hat man aber auch die ‚Flexitarier‘ mitgezählt, die Teilzeit-Vegetarier sozusagen. Davon gibt es immer mehr. 2014 haben bereits über elf Mio. Verbraucher
in Deutschland pflanzliche Brotaufstriche bzw. Fleischersatzprodukte gekauft. In den letzten Jahren war die Käuferzahl von Jahr zu Jahr noch schwankend, allerdings mit Tendenz nach oben. Aktuell liegt die Käuferreichweite für beide Segmente zusammen bei rund 28 Prozent. Einen noch deutlicheren Wachstumsschub machten die Umsätze. Sie haben sich in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt. Wer fleischlose Produkte gekauft hat, tat dies also mit wachsender Intensität. Und ganz aktuell: Im ersten Quartal 2015 kletterten die Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum gleich um 27 Prozent, auch weil jetzt deutlich mehr Verbraucher entsprechende Produkte kaufen. (c) GFK

Oster-Ei

Wissenswertes zur Erzeugung und Vermarktung von Eiern

Eier gehören traditionell zum Osterfest – sie werden gekocht und eingefärbt verschenkt und symbolisieren neues Leben. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat vor dem Osterfest interessante Fakten rund ums Ei zusammengestellt:

Erzeugung
847.000 Tonnen Eier wurden im Jahr 2013 in Deutschland produziert. Seit dem Jahr 2000 sind die Zahlen der Erzeugung kontinuierlich gesunken, 2000 waren es noch 893.000 Tonnen. Gegenüber dem Jahr 2010 mit 656.000 Tonnen zeigt die aktuelle Zahl wieder eine steigende Tendenz. Die vorläufige Versorgungsbilanz der Bundesanstalt für Landwirtschaft (BLE) weist für 2013 eine verwendbare Erzeugung von 13,7 Milliarden Eiern (+2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr) aus. Im Jahr 2013 importierte Deutschland 362.000 Tonnen Eier und damit rund 24 Prozent mehr als noch im Jahr 2000 (293.000 Tonnen). Auch der Export hat steigende Tendenz: Während im Jahr 2000 noch 72.000 Tonnen exportiert wurden, gingen im Jahr 2013 etwa
140.000 Tonnen Eier ins Ausland. Das entspricht einer Steigerung von fast 95 Prozent.

Haltung
Zum Stichtag 1. Dezember 2013 wurden 38,4 Millionen Legehennen in Deutschland gehalten (erfasst werden Betriebe mit mindestens 3000 Haltungsplätzen) – das waren 5,2 Prozent mehr als im Dezember 2012. Besonders hoch war der Anstieg von 2012 auf 2013 mit 12,3 Prozent in der ökologischen Erzeugung. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass das Ausgangsniveau bis dato vergleichsweise niedrig war. Auch die Haltung der Legehennen in Bodenhaltung mit 24,3 Mill. (+ 4,0 Prozent) und in Freilandhaltung mit 6,1 Mill (+13,2 Prozent) nahm stark zu. Legehennen in Käfighaltung mit 4,8 Mill gingen hingegen um 2,3 Prozent zurück.

Die Stallkapazität liegt derzeit bei rund 44,5 Millionen Haltungsplätzen. 28,6 Millionen Plätze (64 Prozent) entfallen auf die Bodenhaltung, 6,9 Millionen (15,5 Prozent) auf die Freilandhaltung, 5,1 Millionen (11,5 Prozent) auf die Haltung in ausgestalteten Käfigen und Kleingruppen. Auf die ökologische Erzeugung entfallen rund 3,7 Millionen Plätze (8,3 Prozent).

Verbrauch
Jährlich verzehrt die Bevölkerung in Deutschland pro Kopf 218 Eier (13,5 kg pro Jahr), insgesamt werden 1.090.000 Tonnen oder 17,6 Milliarden Stück verbraucht (Zahlen von 2013). Die Haushaltskäufe machen dabei rund 50 Prozent aus. Mit rund 64 Prozent der Haushaltskäufe werden in Deutschland am häufigsten Eier aus Bodenhaltung gekauft, danach folgen die Freilandhaltung mit rund 25 Prozent, die ökologische Erzeugung mit rund 9 Prozent und die Kleingruppenhaltung mit etwas mehr als
2 Prozent. Der Einkauf von Eiern aus ökologischer Erzeugung ist 2013 im Vergleich zu 2010 um etwa 27 Prozent gestiegen, der Einkauf von Eiern aus der Kleingruppenhaltung um knapp 70 Prozent gesunken.

Speziell zu Ostern
Im Ostermonat werden zwei bis drei Eier mehr gekauft (bezogen auf die Haushaltskäufe). Bunte Eier werden inzwischen das ganze Jahr über angeboten. Im Ostermonat nimmt auch hier der Konsum zu. In 2013 kauften die privaten Haushalte dem GfK-Haushaltspanel zufolge 5 Prozent mehr gefärbte Eier. Im Jahresdurchschnitt waren 5,2 Prozent aller gekauften Eier gefärbt.

Westin Grand Hotel Frankfurt

Gerade habe ich eine Pressemitteilung der max.PR, Sabine Dächert, aus Bad Homburg gesehen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Das Westin Grand Hotel Frankfurt hat 100 neue Matratzen gekauft, so dass einige der Gäste jetzt besonders komfortabel liegen können

Hier die Meldung:
Das Westin Grand Hotel Frankfurt hat einen Teil seiner 371 Zimmer und Suiten mit neuen Matratzen ausgestattet. Zwei Container waren nötig, um die 100 exklusiven Pillow-Top-Matratzen für die speziell von der Hotelmarke entwickelten Westin Heavenly Beds® anzuliefern. „Eigentlich hätte der Austausch noch fünf Jahre Zeit gehabt, doch da wir besonders großen Wert auf Qualität und Komfort legen, haben wir diese Investition vorgezogen und betten nun schon jetzt einen Teil unserer Gäste auf neuen Matratzen“, erklärt Heiko Buchta, Direktor Westin Grand Hotel Frankfurt. „Und ein guter Schlaf gehört schließlich mit zu den wichtigsten Hotelerlebnissen.“ Die Betten der restlichen Zimmer sollen sukzessive im laufenden Jahr noch neu bestückt werden. www.westin.com

Haben Sie die gleiche Frage wie ich? Wer darf den auf den neuen, himmlischen 100 Matratzen schlafen, wer muss auf den alten 400 Matratzen schlafen?

Dirk Maus

Auf dem Sandhof bewegt sich etwas.

Sternekoch Dirk Maus hat die historische Zehntscheune in Heidesheim gekauft und mit Zustimmung und Unterstützung der Denkmalpflege den Dachstuhl grundsaniert (ausgebessert, was auszubessern war und vom alten, geflößten Gebälk erhalten, was noch zu erhalten war). So konnte ein einmaliges Beispiel regionaler Handwerkskunst erhalten werden. Die Biberschwanzziegel der 1. Stunde die noch auf der klostereigenen Ziegelhütte vor 250 Jahren gebrannt worden waren, mussten ersetzt werden. Leider ging damit auch die typische jahrhundertealte Patina verloren, berichtet die Webseite www.historischesheidesheim.de

Nach einer moderaten Umgestaltung des Innenbereichs – die alte, denkmalgeschützte Mühle aus den Jahren nach 1800 wird erhalten – soll hier u.a. ein modernes Kochstudio entstehen, so die Gerüchteküche.

www.dirk-maus.de

Hähnchenfleisch mit antibiotikaresistenten Keimen belastet

Handel muss Kunden vor Erregern schützen und Risiko-Produkte aus den Regalen verbannen. Bundesagrarministerin Aigner muss industrielle Tierhaltung zurückdrängen

Hähnchenfleisch aus deutschen Supermärkten und Discountern ist zu großen Teilen mit antibiotikaresistenten Keimen belastet. Auf zehn von 20 in Berlin, Hamburg, Köln, Nürnberg und in der Region um Stuttgart gekauften Fleischproben hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ESBL-Keime gefunden, zwei Proben waren mit MRSA-Keimen belastet. Die Keime entstehen, weil in der industriellen Tierhaltung systematisch große Mengen Antibiotika eingesetzt werden. ESBL-produzierende Darmkeime (Extended Spectrum Beta-Lactamase) und MRSA-Keime (Methicillin-resistente Staphylococcus aureus) können bei anfälligen Menschen zu schweren Erkrankungen bis hin zu Todesfällen führen. Antibiotikaresistenzen sind deshalb so gefährlich, weil in der Humanmedizin verabreichte Antibiotika ohne Wirkung bleiben können.

ESBL-belastet waren drei Proben des Hähnchenlieferanten „Wiesenhof“, gekauft bei Edeka in Berlin, Netto in Köln und Lidl in der Stuttgarter Region. Drei Proben des Lieferanten „Sprehe“ wiesen ebenfalls ESBL-Keime auf, gekauft wurden sie bei Rewe in Köln bzw. bei Edeka in Nürnberg. Eine weitere Hähnchenfleischprobe von „Sprehe“, gekauft bei Rewe in Hamburg, enthielt MRSA-Keime. Vier Proben von „Stolle“, zwei davon gekauft bei Penny in Berlin und zwei bei Netto in Hamburg wiesen ESBL-Keime auf, eine der bei Netto in Hamburg gekauften Proben enthielt außerdem MRSA-Keime.

Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: „Jede zweite Hähnchenfleisch-Probe aus deutschen Supermärkten ist mit antibiotikaresistenten Keimen belastet. Das ist die erschreckende Folge des fortgesetzten Antibiotika-Missbrauchs. Dieser ist nicht nur dafür verantwortlich, dass wichtige Medikamente ihre lebensrettende Wirkung verlieren können. Das Ausmaß der Kontamination von Lebensmitteln mit Krankenhauskeimen ist ein deutliches Warnsignal vor den Kollateralschäden der industriellen Tierhaltung.“

Eine immer größere Zahl von Nutztieren auf zu wenig Platz zu halten, sei nur unter Einsatz großer Mengen von Antibiotika möglich. „Bundesagrarministerin Ilse Aigner muss handeln. Die industrielle Tierhaltung muss endlich zurückgedrängt werden“, sagte Weiger. Subventionen für die industrielle Fleischerzeugung müssten abgeschafft und die Haltungsbedingungen für Nutztiere entscheidend verbessert werden.

Weiger rief die Handelsketten und Supermärkte auf, mit Keimen belastetes Fleisch aus den Regalen zu verbannen. Von ihren Fleischlieferanten sollten sie verlangen, dass diese umgehend zu Tierhaltungsformen ohne Antibiotika-Missbrauch wechseln. Als Beispiele für umwelt- und tiergerechte Haltungsformen nannte Weiger die Fleischerzeugung in Betrieben der ökologischen Landwirtschaft und in Neulandbetrieben.

Die BUND-Agrarexpertin Reinhild Benning forderte von Aigner, umfassende Daten über die Keim-Belastung von Lebensmitteln zu erheben und offenzulegen. „Hähnchen, Hühner, Schweine und Kälber leiden millionenfach unter inakzeptablen Haltungsbedingungen und erkranken daran. Bekämen sie keine Antibiotika verabreicht, würden sie in vielen Fällen nicht bis zum Schlachten durchhalten. Selbst gesunde Tiere bekommen die Antibiotika, weil in der industriellen Tierhaltung in der Regel ganze Tierbestände damit behandelt werden“, sagte Benning.

Die Bundesregierung müsse dem Beispiel der Niederlande und Dänemarks folgen und verbindliche Pläne zur Reduzierung des Antibiotika-Einsatzes aufstellen. Selbstverpflichtungen aus der Fleischwirtschaft könnten eine solche Maßnahme nicht ersetzen. Der BUND kündigte an, gemeinsam mit anderen Organisationen bei einer Großdemonstration am 21. Januar anlässlich der Grünen Woche in Berlin unter dem Motto „Wir haben es satt – Bauernhöfe statt Agrarindustrie!“ für Reformen in der Agrarpolitik auf die Straße zu gehen.

Die BUND-Analyse zu antibiotikaresistenten Keimen in Hähnchenfleisch finden Sie als pdf zum Download unter: www.bund.net/antibiotika-resistenzen

Unter www.bund.net/das-haben-wir-satt können Verbraucherinnen und Verbraucher Handelsketten dazu aufrufen, belastetes Fleisch aus den Regalen zu nehmen.

DIE BANK ist "Bar des Jahres 2012"

DIE BANK – hier ist der Name Programm. 1897 erbaute der Berliner Architekt
Wilhelm Martens, ein Spezialist für Bankgebäude, das Stadtpalais in der
Hamburger Innenstadt. Gut einhundert Jahre lang beherbergte das eindrucksvolle
Gebäude die Hypothekenbank. In der ehemaligen Kassenhalle
werden nun seit 2005 die Cocktailshaker und Weinflaschen geschwungen.
Welchem Zweck die Räumlichkeiten vormals dienten, verrät noch heute der
Name der Bar.

Diese einzigartige Location überzeugte die Schlemmer Atlas-
Jury, die DIE BANK mit dem Titel „Bar des Jahres 2012“ auszeichnet.
Auf über 400 Quadratmetern lädt DIE BANK zu entspannten Abenden ein. Die
wunderschöne Architektur mit ihren Säulen und reichverzierten Decken ist bei der
Modernisierung des Gebäudes erhalten geblieben. Auch die alten Tresorräume
erstrahlen weiterhin in prunkvollem Glanz. Die Ausstattung präsentiert sich mit
rotbraunen Lederstühlen und viel indirektem Licht, modern, aber zurückhaltend
und passt sich somit der geschichtsträchtigen Umgebung hervorragend an.

In
dieser außergewöhnlichen und exklusiven Atmosphäre serviert Barchef Silvan Holk seinen Gästen ab 22 Uhr nicht nur mehr als 40 verschiedene Cocktails, sondern
auch eine große Auswahl erlesener Weine und hochkarätiger Spirituosen. An
der 20 Meter langen Bar und bei den 60 Steh- und Sitzgelegenheiten findet wirklich
jeder ein Plätzchen.

Wer nun nicht in Hamburg ist, muss nicht verzagen. Denn DIE BANK gibt es
auch als Mitbringsel oder Geschenk für zu Hause. Neben exklusiven Weinen
können auch Accessoires, wie Schürzen oder Krawatten, sowie Teller und Gläser
direkt an der Bar gekauft oder über das Internet bestellt werden.
Die Schlemmer Atlas-Redaktion sowie das an der Wahl beteiligte Haus Moët & Chandon
freuen sich, diese außerordentliche Location mit dem Titel „Bar des Jahres
2012“ auszuzeichnen.

Die Auszeichnung „Barkeeper/Bar des Jahres“ von der Schlemmer Atlas-
Redaktion der Busche Verlagsgesellschaft erhielten:

2012 DIE BANK, Hamburg
2011 The Curtain Club im Hotel The Ritz-Carlton, Berlin
2010 falk’s im Hotel Bayerischer Hof, München
2009 20up, Empire Riverside Hotel, Hamburg
2008 Schumann’s (Charles Schumann), München
2007 Andreas Lanninger, Maritim Hotel Berlin, Berlin
2006 Maria Carmenza Nieto Soto, AIDAblu
2005 Thorsten Eberhardt, ArabellaSheraton Grand Hotel, Frankfurt am Main
2004 Luis de Gouveia, Excelsior Hotel Ernst, Köln
Der Schlemmer Atlas erscheint seit 38 Jahren in Kooperation mit dem Haus Aral.

"Beliebheit" ranking käuflich

TopHotel bericht, das auf booking.com das voreingestellte Ranking „Beliebtheit“ vom Hotel durch höhere Provisionen gekauft wird – Gericht verbot nun diese Praxis

Massig ärger bei booking.com: Das Hotelbuchungsportal soll Hotels gegen Zahlung von Provisionen bessere Positionen beim Ranking nach Gästebeliebtheit versprochen haben. Dies wurde nun in einem Urteil des Landgerichts Berlin deutlich. Die Wettbewerbszentrale hatte geklagt, da sie darin eine „grobe Täuschung“ sieht.

Auf Antrag der Wettbewerbszentrale hat das Landgericht Berlin mit Beschluss vom 25.08.2011, Az. 16 O 418/11 (nicht rechtskräftig) der niederländischen Betreibergesellschaft des Hotelbuchungsportals www.booking.com im Wege der einstweiligen Verfügung untersagt, in der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen dieses Buchungsportals Hotelbetriebe unter der Rubrik „Beliebtheit“ in absteigender Reihenfolge zu platzieren, wenn für die an dem Ranking teilnehmenden Hotels die Möglichkeit besteht, das Ranking durch eine höhere Provision an das Buchungsportal zu beeinflussen. Ferner wurde untersagt, Hotelbetrieben die Möglichkeit einer positiven Beeinflussung des Rankings durch Provisionserhöhung anzubieten.

Im deutschsprachigen Buchungsportal listet booking.com Hotels in der Standardeinstellung unter dem Titel „Beliebtheit“ auf. Gleichzeitig bietet booking.com in den dortigen Geschäftsbedingungen Hotelbetrieben die Möglichkeit, die Reihenfolge der Auflistung durch Zahlung einer höheren Provision an booking.com positiv zu beeinflussen.

Mit dem Beschluss folgte das LG Berlin der Auffassung der Wettbewerbszentrale, die in dieser Praxis eine grobe Täuschung des Publikums sah. „Bei einer Sortierung von Hotels unter dem Titel „Beliebtheit“ erwarten die Nutzer, dass diese Darstellung auf unabhängigen Gästebewertungen beruht“, so Rechtsanwalt Hans-Frieder Schönheit, Mitglied der Geschäftsführung der Wettbewerbszentrale. „Keinesfalls rechnet der Interessent damit, dass das Hotel die Möglichkeit hat, die Darstellung durch erhöhte Provisionszahlungen an booking.com zu beeinflussen“, so Schönheit weiter.

Bei diesem insoweit „erkauften“ Ranking erleiden ferner die Hotelbetriebe gravierende Wettbewerbsnachteile, die zwar in der Bewertung durch Kunden besser abschneiden, sich aber der Zahlung höherer Provisionen verweigern. Aus Sicht der Wettbewerbszentrale entwertet das beanstandete Verhalten von booking.com die Glaubwürdigkeit von Hotelbuchungsportalen, die gleichzeitig mit Kundenbewertungen werben, insgesamt. via www.tophotel.de

booking.com

Obst und Gemüse aus Deutschland – Richtige Aufbewahrung zu Hause

Falsch gelagert, verdirbt es schnell und die Nährstoffe wie Vitamine, Mineral-, Ballast- und sekundäre Pflanzenstoffe gehen verloren. Gerade bei heimischem Obst und Gemüse ist der Nährstoffgehalt höher als bei Importware, da die Wege kürzer sind und die Ware schneller im Handel landet. Dieser Vorteil sollte Zuhause durch die falsche Lagerung nicht verspielt werden! Denn Licht, Sauerstoff, Hitze und Feuchtigkeit setzen Vitaminen zu.

Kirschen, Himbeeren
Kirschen und Himbeeren

Was lange währt…

… wird nicht endlich gut – zumindest was Obst und Gemüse betrifft! Daher lauten die Gebote für eine vitaminschonende Lagerung: Kühl und dunkel sollte es sein. Gemüse verliert übrigens innerhalb von zwei Tagen bis zu 70 Prozent seiner Vitamine bei zu warmer Lagerung. Wurde auf Vorrat gekauft, wird der Kühlschrank unentbehrlich. Im Obst- und Gemüsefach herrschen in der Regel Temperaturen unter acht Grad Celsius – genau richtig für Salate wie Rucola, Blatt- und Feldsalat, aber auch Aprikosen und Kirschen. Ebenso ist es das passende Umfeld für Blumenkohl und Karotten.

Obst und Gemüse sollten getrennt voneinander gelagert werden. Vor dem Austrocknen oder Geschmacksveränderungen schützen gelochte Folienbeutel oder feuchte Geschirrtücher. Pro Beutel sollte stets nur eine Sorte verpackt werden.
Empfindliches Beerenobst am besten so auf einen Teller legen, dass sich die einzelnen Beeren nicht berühren und mit einem feuchten Tuch umschlagen. So halten sie sich einige Tage im Kühlschrank. Schimmelige Früchte sofort komplett aussortieren – die betroffene Stelle abzuschneiden reicht nicht aus.

Nicht nur Beeren, sondern auch Gurken reagieren sensibel auf Hitze. Sie gehören daher ebenfalls in den Kühlschrank. Angeschnittene Enden am besten abdecken, z.B. mit einer Klarsichtfolie, damit sie nicht austrocknen.

Prima Klima im Keller
Für die Lagerung von Obst und Gemüse ist ein Keller oder ein Vorratsraum mit Temperaturen zwischen acht und 16 Grad Celsius Gold wert. Denn viele Sorten wie Äpfel und Birnen, Auberginen, Brokkoli, Bohnen, Kohlrabi, Lauch, Pilze, Radieschen, Rosenkohl und Zucchini lieben es kühl, dabei dunkel und mit hoher Luftfeuchtigkeit. Stehen weder Keller noch Vorratsraum zur Verfügung, ist das Obst- beziehungsweise Gemüsefach des Kühlschranks der Lagerort der Wahl.
Zwetschgen sind in ein feuchtes Tuch eingewickelt im Obstfach des Kühlschranks gut aufgehoben. Maximale Aufbewahrungszeit sind zwar um die zwei Wochen, doch wie für alle anderen Obst- und Gemüsesorten gilt: Frisch verzehrt ist halb gewonnen! Denn dann haben sich die Vitamine noch nicht abgebaut und zudem schmeckt es einfach besser.
Bei Radieschen und Karotten sollten übrigens die Blätter sofort entfernt werden, da sie viel Feuchtigkeit benötigen. Diese ziehen sie aus der Knolle, die dann schnell schrumpelig wird.

Manche mögen’s heiß
Regelrechte „Frostbeulen“ sind Tomaten. Sie reagieren kälteempfindlich und gehören daher nicht in den Kühlschrank, wo sie hart werden und an Aroma verlieren. Am besten warten sie an einem luftigen und schattigen Platz auf ihren Einsatz. Optimal sind 13 bis 18 Grad Celsius. Dabei auf eine weiche Unterlage achten, um Druckstellen zu vermeiden. Früchte mit grünen Stellen zum Nachreifen in die Sonne legen. Sonneneinstrahlung ist insbesondere für die Ausbildung der Aromen wichtig.

Einige Lagerweisheiten
Obst immer einige Stunden vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen, damit es Zimmertemperatur annehmen kann. Dies ist nicht nur angenehmer für Zähne und Magen, sondern auch die Aromen können sich dann besser entfalten.
Achten Sie auf das Mindesthaltbarkeitsdatum und eventuelle Aufbewahrungstipps auf den jeweiligen Verpackungen.
Insbesondere bei Obst- und Gemüsesorten, die wie Äpfel und Tomaten Ethylen abgeben, sollte auf getrennte Lagerung geachtet werden. Sie lassen ihre Nachbarn schnell alt aussehen. Ausnahme: Lauch und Pilze, die gegen das Reifegas unempfindlich sind. Natürlich lässt sich dieser Effekt auch positiv für sich nutzen, wenn unreife Früchte in deren Nähe gelegt werden. Dadurch werden sie schneller reif.
Wie immer gilt, dass lieber kleine Mengen gekauft und dann frisch verzehrt werden können. Im Bedarfsfall einfach nachkaufen, das ist besser, als große Mengen zu lagern.
Bei Gemüse im Kühlschrank immer Küchenpapier unterlegen. Falls Flüssigkeit austritt, wird diese aufgesaugt und das Gemüse nicht matschig.

German Rum Festival Berlin 8. – 9. Oktober 2011

Rum, die Spirituose mit der größten Vielfalt verdient ein eigenes Event!

Rum ist flüssige Geschichte, lebendig, leidenschaftlich, traditionell…. Die Aufzählung, was Rum alles sein kann, liese sich hier unendlich weiterführen. Aber noch schöner ist es, all dies selber zu erfahren, zu riechen, zu schmecken, zu spüren……
Deswegen gibt es das GERMAN RUM FESTIVAL BERLIN. Hier können Sie Rum erleben, vieles probieren, sich informieren und das Feeling vom Rhum/Rum erfahren.

Bis zum 30. Juli steht ein Kontingent von 1.000 Early Bird Tickets zur Verfügung!
Das Early Bird Tages-Ticket erhalten Sie für 17,- € oder das Zwei-Tages-Ticket
für 30,- € zzgl. VVK, wenn Sie es bis zum 30. Juli 2011 online erwerben, danach kosten die Karten 20,- € bzw. 
40 €.
Tickets, die vor Ort an der Tageskasse gekauft werden, kosten 25,- € bzw. 45,- €.
Am Eingang erhalten Sie Ihr persönliches Nosing Glas und eine Rum-Rations-Karte, wie früher die Matrosen auf den Schiffen, gegen deren Vorlage Sie 7 Kostproben, zu je 1cl Rum Ihrer Wahl genießen können.

Alle iformationen zum Event

finden sie auch unter:
http://www.rumfest-berlin.com/