Private Krankenversicherungen: Besser versichert für weniger Geld

ÖKO-TEST zeigt, wie Versicherte bei steigenden Beiträgen gegensteuern können.

Fast alle knapp neun Millionen privat Krankenversicherte bekommen einmal im Jahr unerfreuliche Post von ihrer Versicherung – die Ankündigung der nächsten Beitragserhöhung. ÖKO-TEST macht darauf aufmerksam, dass man die steigenden Beiträge nicht einfach tatenlos hinnehmen muss. Die Versicherten können die Beitragslast bei ihrer derzeitigen Kasse optimieren, indem sie entweder auf einen Paralleltarif ihres Versicherers umsteigen oder einen höheren Selbstbehalt vereinbaren.

Den Kunden muss allerdings bewusst sein, dass ihnen die attraktiven Wechselmöglichkeiten höchst selten vom Versicherer präsentiert werden. Zwar hat jeder ein gesetzlich verbrieftes Recht darauf, in einen günstigeren Tarif seiner Gesellschaft zu wechseln – und zwar ohne erneute Gesundheitsprüfung und ohne dabei die Altersrückstellungen zu verlieren. Die Praxis zeigt allerdings, dass man sich selbst darum kümmern muss, um das Beste für sich herauszuholen. Doch die Mühe kann sich lohnen. Der Analyse von ÖKO-TEST konnte beispielsweise ein männlicher Musterkunde bis zu 301 Euro pro Monat sparen.

Um Privatversicherten hier umfangreiche Hilfestellung zu geben, stellt ÖKO-TEST Interessierten den Test Private Krankenversicherungen zum kostenlosen Download hier bereit.
http://presse.oekotest.de/bin/M1110-98619.pdf

Wieder richtig gerne essen

Warum Senioren oft die Lust am Essen verlieren – und sie leicht wiederfinden können

Wenn ältere Menschen Gewicht verlieren und
dadurch gebrechlich wirken, können zunächst völlig unvermutete
Ursachen dahinter stecken: ein schlecht sitzendes Gebiss etwa,
Schluckbeschwerden oder nachlassende Fingerkraft – dann wird das
Schneiden von Speisen zum Problem. Deshalb meiden Senioren oft feste
Lebensmittel, berichtet die "Apotheken Umschau". Die Folge: Die
Ernährung wird einseitig, Toastbrot, Pudding und Tütensuppen
dominieren den Speiseplan.

"Die Altersmedizin geht mittlerweile davon
aus, dass ein normal alternder Mensch auch im hohen Alter sein
Körpergewicht halten kann und keine Ernährungsdefizite hat", betont
Privatdozent Dr. Matthias Pirlich, Ernährungsmediziner an der
Berliner Charité. Senioren und ihre Betreuer sollten sich aber mit
einigen Eigenheiten des Alters auseinandersetzen und bewusst
gegensteuern. So nimmt etwa das Geschmacksempfinden für süß und
salzig ab, was beim Kochen berücksichtigt werden kann. Die Portionen
sollten kleiner werden.

Ältere Menschen werden schneller satt, dann
sind fünf Mahlzeiten besser als drei. Auch das Durstempfinden ändert
sich. Dagegen hilft, regelmäßig zu trinken, was unter anderem die
Speichelproduktion verbessert. Schon dadurch macht Essen oft wieder
mehr Spaß.