Galgant

Ein Aromenfeuerwerk für die Küche

Ingwer ist beliebt und inzwischen in jeder Gemüseabteilung
zu finden. Seinen „kleinen Bruder“, den Galgant, muss man dagegen
suchen. Dabei überzeugt das Gewürz durch eine einzigartige
Kombination an Aromen, von fruchtig-frisch bis leicht zitronig,
gleichzeitig aber auch pfeffrig-scharf und herb.

Der „Thai-Ingwer“ wird häufig in der thailändischen Küche
eingesetzt, um Suppen, Currypasten und Gerichte aus dem Wok zu
verfeinern. Galgant harmoniert sehr gut zu Kokosmilch und Knoblauch
und gibt Geflügel und Fisch eine frische Note. Für das indonesische
Reisgericht „Nasi Goreng“ ist sein Aroma unverzichtbar. Im
Mittelalter diente Galgant in Deutschland als Pfefferersatz. Die
Benediktinerin Hildegard von Bingen war von seiner Heilkraft
überzeugt und empfahl das „Gewürz des Lebens“ als Mittel gegen
Herz- und Magen-Darm-Beschwerden. Bei Erkältungen und Fieber kann ein
Galgant-Tee helfen, die Abwehrkräfte zu steigern.

In Deutschland sind zwei Arten erhältlich, die zur Familie der
Ingwergewächse gehören und eng miteinander verwandt sind: der milde
„Große Galgant“ (/Alpinia galanga/) und der etwas schärfere
„Kleine Galgant“ (/Alpinia officinarum/). Die Pflanzen wachsen
krautig mit großen Laubblättern und weißen Blüten. Unter der Erde
werden sogenannte Rhizome gebildet, die bis zu ein Meter lang und zwei
Zentimeter breit werden können. Das sind übrigens keine Wurzeln,
sondern unterirdische Sprosse. Optisch sehen sie dem Ingwer ähnlich,
haben aber eine durchscheinende Haut und dunkle Ringe.

Der Galgant hat seine Heimat in China und Thailand. Während der
„Große Galgant“ inzwischen in ganz Südostasien verbreitet ist,
wird der „Kleine Galgant“ fast nur in Malaysia, Singapur und
Indonesien verwendet. Die Anbauregionen liegen in den Tropen
Indochinas, Thailands, Malaysias und Indonesiens. Nach mehreren
Monaten Wachstum gräbt man die Rhizome aus und schneidet sie in
wenige Zentimeter lange Stücke. So kommen sie frisch, aber auch
eingelegt oder getrocknet in Scheiben und als Pulver in den Handel.

Im Asialaden und in gut sortierten Supermärkten wird meist der
„Große Galgant“ angeboten. Frischware hält sich, in Folie
verpackt, im Gemüsefach des Kühlschranks zwei bis drei Wochen.
Galgant wird geschält und dann in Scheiben geschnitten, gehackt oder
gerieben. Die getrockneten Scheiben lässt man eine halbe Stunde vor
der Verwendung in heißem Wasser einweichen. Vor dem Servieren werden
sie wieder entfernt.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

Ergebnisse der DLG-Bundesweinprämierung 2015

Rund 4.300 Weine und Sekte von Experten getestet – Sonderpreis „Beste Kollektionen“ für Wein und Sekt sowie „Bestes Riesling-Sortiment“

Das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat jetzt die Weine und Sekte bekannt gegeben, die in der DLG-Bundesweinprämierung 2015 ausgezeichnet wurden. In drei Prüfrunden zur führenden Qualitätsprüfung für deutsche Weinerzeuger testete die DLG rund 4.300 Weine und Sekte aus den deutschen Anbauregionen. In diesem Jahr vergaben die DLG-Weinexperten 62 Gold Extra-, 782 Gold-, 1513 Silber- und 980 Bronze-Medaillen. Alle Testergebnisse sind im Internet unter www.DLG-Verbraucher.info veröffentlicht. Die Verleihung der Bundesehrenpreise mit Bekanntgabe des DLG-Winzers des Jahres und der DLG-Jungwinzer des Jahres findet am 29. Oktober im Hambacher Schloss (Neustadt a. d. Weinstraße) statt.

Die 50 besten Weine und die zwölf besten Sekte
Mit 21 Auszeichnungen stellt die Pfalz in diesem Jahr die meisten Weine und Sekte, die mit dem „Goldenen DLG-Preis extra“ prämiert wurden. Es folgen Rheinhessen mit elf sowie Baden mit zehn „Goldenen DLG-Preisen extra“.

Die meisten Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze erzielten mit 1172 Prämierungen die Winzer aus der Pfalz, gefolgt von Baden (659), Rheinhessen (574) sowie Württemberg (531).

Beste Kollektionen 2015
Im Rahmen der Bundesweinprämierung werden jedes Jahr die besten Kollektionen in den Kategorien „Weißwein trocken“, „Weißwein fruchtig“, „Rotwein trocken“, „Barrique trocken“ und „Edelsüß“ ermittelt und ausgezeichnet. Zwei Sonderpreise für die besten Sekt-Kollektionen „brut“ und „fruchtig“ werden ebenfalls vergeben. Die Preisträger für die „Besten Kollektionen 2015“ sind:

Beste Kollektion „Weißwein trocken“
Herrengut St. Martin, St. Martin (Pfalz)
Beste Kollektion „Weißwein fruchtig“
Weingut August Ziegler, Maikammer (Pfalz)
Beste Kollektion „Rotwein trocken“
Weingut Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy, Nordheim (Württemberg)
Beste Kollektion „Barrique trocken“
Weingut Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy, Nordheim (Württemberg)
Beste Kollektion „Edelsüß“
Durbacher Winzergenossenschaft, Durbach (Baden)
Beste Kollektion „Sekt brut“
Sektgut St. Laurentius Klaus Herres, Leiwen (Mosel)
Beste Kollektion „Sekt fruchtig“
Weingut Alfons Ziegler, St. Martin (Pfalz)

Bestes Riesling-Sortiment
Zum 17. Mal wurde in diesem Jahr der „ProRiesling“-Ehrenpreis des Vereins „ProRiesling“ verliehen. Er geht an das beste Riesling-Sortiment der Bundesweinprämierung 2015:

· Weingut Gerold Spies, Dittelsheim-Heßloch (Rheinhessen)

DLG-Bundesweinprämierung: Aktuelle Qualitätstrends
In der DLG-Bundesweinprämierung präsentierten sich die trockenen Weißweine des aktuellen Jahrgangs 2014 auf einem hohen Qualitätsniveau. Rebsorten wie Silvaner und Riesling wurden sehr klar und meist fruchtbetont ausgebaut. Die Weine besitzen neben der Fruchtaromatik auch Cremigkeit und Schmelz. „Damit zählen trockene Weißweine deutscher Provenienz international sicher zu den Besten und müssen keinen Vergleich scheuen“, unterstreicht der wissenschaftliche Leiter der DLG-Bundesweinprämierung, Prof. Dr. Rainer Jung (Hochschule GEISENHEIM University), das herausragende Profil deutscher Weißweine. Aber nicht nur Riesling und Silvaner überzeugten, auch Weine der Rebsorte Scheurebe präsentierten sich nuancenreich: von leicht vegetativ und erfrischend über Weine, die eher deutlich exotische und beerige Aromen aufweisen. Mit den in der DLG-Bundesweinprämierung ausgezeichneten Vertretern muss die Scheurebe, die im nächsten Jahr ihr 100. Jubiläum feiert, den internationalen Vergleich mit Sauvignon blanc nicht scheuen. Die Burgunder-Weine, die sich dem DLG-Expertenurteil stellten, präsentierten verschiedene Stile: Weißburgunder und Grauburgunder zeigten sich einmal fruchtig und gehaltvoll ausgebaut, bei anderen Weinen kam Holz in dezenter Weise zum Einsatz (auch beim Chardonnay), und es wurde mit Säureabbau gearbeitet. Auch diese Weine sind internationale Spitzenprodukte.

Breites Spektrum an Rotweinen
Die Rotweine, die sich dem Expertenurteil stellten, zeigten das breite Spektrum traditioneller, aber auch internationaler Sorten, die man bei deutschen Winzern entdecken kann. Als Klassiker dominierte dabei der Spätburgunder. „Erfreulich ist, dass die Winzer auch hier den Holzeinsatz mittlerweile sehr gut beherrschen und die Rebsorte klar erkennbar herausarbeiten“, erläutert Prof. Jung das gekonnte Spiel mit der Rebsortentypizität. In Deutschland angekommen sind auch die internationalen Rotweinsorten. Es stellt offenbar kein Problem dar, rebsortentypische Merlots, Cabernet Sauvignons oder Tempranillo-Weine in Deutschland anzubauen. Aber auch unter den roten Cuvées wurden Weine prämiert, die in Tanninstruktur, Holz und Extraktfülle optimal abgestimmt und harmonisch sind.

Edelsüße Weißweine: Klarheit und Reinheit
Bei den edelsüßen Spezialitäten zeigten sich die DLG-Experten von der Klarheit und Reinheit, in der die Weine ausgebaut wurden, beeindruckt. „Gerade bei den mit einem Goldenen DLG-Preis Extra prämierten Weinen konnte man die rebsortentypischen Aromen sehr gut erkennen, was in der Herstellung sicher die größte Herausforderung darstellt“, so Prof. Jung. Neben Riesling als Klassiker bestachen auch hier Aromasorten wie Scheurebe, Huxelrebe und Gewürztraminer.

Sekt: abwechslungsreiches Qualitätssortiment
In der DLG-Bundesweinprämierung präsentierte sich das gesamte Spektrum deutscher Sektkunst – über Riesling, Cremant und Burgunder bis hin zu den aromatischen Rebsorten. „Riesling und Burgunder sind Sorten, bei denen die Winzer offenbar verstärkt mit längerem Hefelager arbeiten. Teilweise erkennt man die Stilistik der Champagne mit einer Apfel-Brioche-Aromatik. Daneben war die prägende Säure, insbesondere bei Riesling-Sekten, charakteristisch“, beschreibt Prof. Jung die Besonderheiten des aktuellen Sektjahrgangs. Bei den aromatischen Sorten präsentierten sich Muskateller, aber auch Traminer und mittlerweile auch Sauvignon blanc als interessante geschmackliche Alternativen zu den Sekt-Klassikern.

www.dlg.org

Johannisbrot

Johannisbrot schmeckt sehr süß, karamellartig und fruchtig-aromatisch – ähnlich wie Kakao. Die Früchte sind frisch und getrocknet genießbar. Sie werden nicht geschält, sondern nach gründlichem Waschen im Ganzen gekaut und die Kerne ausgespuckt. In Stücke geschnitten findet man sie in manchen Müslimischungen, meist in Bioläden.

Aus Johannisbrot, auch „Carobe“ genannt, lässt sich Saft oder Sirup (Kaftanhonig) pressen, der zum Einlegen anderer Früchte und zum Brennen von Schnaps verwendet wird. Das getrocknete Fruchtfleisch wird zu „Carobpulver“ vermahlen, das geschmacklich dem Kakaopulver sehr ähnlich und zum Backen geeignet ist. Johannisbrotkernmehl wird aus den enthaltenen Kernen hergestellt und in der Industrie als Verdickungsmittel eingesetzt. Der Zusatzstoff, der auch als E 410 auf der Verpackung zu entdecken ist, ist zum Beispiel in Speiseeis, Süßigkeiten, Suppen und Pudding zu finden.

Das Johannisbrot ( Ceratonia siliqua ) ist eine Frucht aus der Familie der Hülsenfrüchtler und stammt ursprünglich von der arabischen Halbinsel. Der Legende nach soll sich Johannes der Täufer in der Wüste von den Früchten des Johannisbrotbaumes ernährt haben. Heute wird der bis zu 18 Meter hohe Baum auch in Mittelmeerländern wie Spanien und Italien angebaut.

Die 10 bis 30 cm langen Schoten hängen in Büscheln von den Ästen, wobei die Schale zunächst grün ist und sich im Reifeprozess bräunlich verfärbt. Im Innern befindet sich das rötliche, aromatische Fruchtmark, das einen hohen Zuckeranteil von 30 bis 50 Prozent aufweist. Weitere Inhaltsstoffe sind Stärke, Eiweiß und Fett, Kalzium, Phosphor, Kalium und Gerbstoffe.

Der „Kakao der Alten Welt“ ist ganzjährig in gut sortierten Supermärkten erhältlich. Produkte wie Carobpulver und Brotaufstrich aus Johannisbrot gibt es in Bioläden und Reformhäusern.
Heike Kreutz, www.aid.de

Le Gruyère AOP aus der Schweiz

Mehrfach ausgezeichnet und nicht nur in der Schweiz sehr beliebt: Das ist Le Gruyère AOP. Die Spezialität wurde bei den renommierten Swiss Cheese Awards mit dem ersten Platz belohnt und ist der meistproduzierte Käse der Schweiz. Seine 900-jährige Tradition, tagesfrische Schweizer Milch und echte Handarbeit verleihen dem Rohmilchkäse einen fruchtig-kräftigen und gleichzeitig harmonischen Geschmack, den Käsekenner schätzen.

Es war einmal in der Region Gruyère… Beinahe wie ein Märchen klingt die lange Geschichte des Le Gruyère AOP, die im Jahr 1115 vor dem Gipfel des Berges Moléson begann. Dort definierte Graf Guillaume de Gruyère in einem Schreiben an das Kloster von Rougemont die Pflichten bezüglich der Käseproduktion. Er legte damit den Grundstein für eine jahrhundertelange Tradition. Bis heute wird der außergewöhnliche Käse in der malerischen Region Gruyère in der französischsprachigen Westschweiz nach dem ursprünglichen Rezept gefertigt. Die Schweizer Käsermeister stellen den Käse in kleinen, familiengeführten Dorfkäsereien in Handarbeit her. Mit ihrem Handwerk machen sie aus jedem Laib Le Gruyère AOP ein Unikat.

Ein Käsermeister arbeitet sieben Tage die Woche. Die Landwirte im Umkreis von maximal 20 Kilometern beliefern sie täglich zweimal mit frischer Milch in bester Qualität. Alle Anforderungen an die Herstellung wie zum Beispiel die Fütterung der Kühe mit Gras und Heu oder die Reifedauer werden in einem sogenannten Pflichtenheft genau festgelegt. So können sich Verbraucher auf eine konstant hohe Qualität, den hervorragenden Geschmack und ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe verlassen. Die Schweizer Käsermeister verzichten freiwillig auf Konservierungs- und Farbstoffe sowie Gentechnik – für einen ganz natürlichen Genuss. Le Gruyère AOP ist zudem laktose- und glutenfrei. Jeder Laib trägt auf der Seite die reliefartige Namensprägung „Le Gruyère AOP“ und ist mit der Zulassungsnummer der Käserei markiert, um die Echtheit des Käses und die Nachverfolgbarkeit zu garantieren.

Natürliche Geschmacksvielfalt
Die durchschnittlich 35 Kilogramm schweren Laibe reifen mindestens fünf Monate lang auf Fichtenholzgestellen und werden anfangs täglich gepflegt. Während dieser Zeit entwickeln sie neben der Rinde ihren charakteristisch fruchtig-kräftigen Geschmack, der sich je nach Reifegrad unterscheidet. Der „klassische“ fünf Monate gereifte Le Gruyère AOP ist aromatisch und überzeugt mit einem besonders ausgewogenen und harmonischen Geschmack nicht nur Käseliebhaber. Kräftiger schmeckt Le Gruyère AOP Réserve, der mindestens zehn Monate reift. Er ist salziger als der jüngere Le Gruyère AOP, hat eine feste und leicht mürbe Textur und verwöhnt den Gaumen mit einem würzigen und fruchtigen Geschmack. Eine Delikatesse ist Le Gruyère d’Alpage AOP. Er wird nur von etwa Mitte Mai bis Mitte Oktober aus der besonders aromatischen Milch von Kühen hergestellt, die auf naturbelassenen Sommerweiden in den Bergen grasen.

Eines ist allen Reifegraden gemeinsam: Le Gruyère AOP sorgt beim Genießen für einen echten Glücksmoment. Der ursprüngliche Käse aus bester Schweizer Milch ist daher ein Muss auf jeder Käseplatte. Auch beim Fondue „Moitié-Moitié“ sollte Le Gruyère AOP nicht fehlen, schließlich ist er im Schweizer Nationalgericht fester Bestandteil. Und bringt nicht nur feinen Geschmack, sondern auch eine märchenhafte Geschichte auf den Tisch…

Kaki

Süßes Aroma mit einem Hauch Vanille

Die exotische Kaki hat ein fruchtig-süßes, leicht vanilliges Aroma und sorgt für Abwechslung auf dem winterlichen Speiseplan. Sie schmeckt nicht nur pur, sondern eignet sich auch für Obstsalate, Konfitüre, Pfannkuchen, Muffins und Kuchen. Kinder lieben einen süßen Kaki-Smoothie, für den das Fruchtfleisch von Kakis und Orangen mit Zitronensaft, Joghurt und Wasser püriert wird. Kaki verfeinert auch pikante Speisen – etwa fruchtige Soßen und Chutneys. Ein süß-scharfes Kaki-Dressing passt zu winterlichen Salaten mit Möhren und Rote Beete, Weiß- oder Rotkohl. Dabei ist die Kaki sehr gesund und enthält reichlich Ballaststoffe, Eisen, Phosphor und Kalium sowie die Vitamine A, B und C.

Die Kaki ( Diospyros kaki ) ist ursprünglich in Ostasien beheimatet und zählt zu den ältesten bekannten Kulturpflanzen. Die Kaki gehört zur botanischen Familie der Ebenholzgewächse und wächst auf bis zu zehn Meter hohen Bäumen.

Im Handel ist überwiegend eine Neuzüchtung der Kaki, die kernlose Sharonfrucht, erhältlich. Sie kommt aus Israel und ist nach der fruchtbaren Sharonebene benannt. Die gelb-orange Sharonfrucht sieht ähnlich aus wie eine Tomate und gilt als besonders aromatisch. Sie kann auch in hartem Zustand mit Schale gegessen werden, da sie wenig Gerbstoffe (Tannine) enthält. Die rot-orange Kaki dagegen ist kugeliger und hat einen milden Geschmack mit einer herberen Komponente. Sie ist nur im reifen Zustand genießbar, wenn sie eine saftig-weiche Konsistenz hat.

Eine Sharonfrucht kann man essen wie einen Apfel. Eine reife Kaki ebenso, falls man aber die Schale nicht mag, kann man sie auslöffeln wie eine Kiwi.

Achten Sie beim Einkauf auf Qualität. Die exotischen Früchte sollten keine Druckstellen aufweisen. Bei Zimmertemperatur können harte Exemplare noch nachreifen. Reife Früchte dagegen sollten nicht länger als zwei Tage im Kühlschrank gelagert werden.
Heike Kreutz, www.aid.de

Granatapfel

Er hat ein mild-süß bis säuerliches Aroma und schmeckt pur, im Müsli und im Obstsalat. Die kleinen roten Saftpakete können auch mit verschiedenen Blattsalaten, Birne, Mandelblättchen und Parmesan kombiniert werden. Die fruchtig-herbe Note passt zu Lamm, Wild und Geflügel, aber auch zu Couscous und Bulgur. Ein Farbtupfer auf dem Frühstückstisch ist selbst gemachtes Granatapfelgelee, das aus dem Saft der Früchte hergestellt wird. Der Sirup verfeinert Getränke, Kuchen und Cocktails, während die Kerne eine köstliche Dekoration für Süßspeisen und Eis sind.

Der Granatapfelbaum (Punica granatum) ist ursprünglich im Orient beheimatet und wird heutzutage unter anderem im Mittelmeerraum, etwa in Spanien, angebaut. Die apfelgroßen, roten oder gelblich braunen Früchte haben eine ledrige Haut, die nicht essbar ist. Das saftige Fruchtfleisch ist durch weißliche Trennhäute in Kammern unterteilt, in denen sich bis zu 400 Kerne befinden. Jeder Einzelne ist von einer glasigen Fruchtfleischhülle umgeben.

Bei der Zubereitung sollten Köche die Schürze nicht vergessen. Denn der Saft hinterlässt hartnäckige Flecken, die sich nur schlecht entfernen lassen. Wenn der Kelchansatz herausgeschnitten ist, lässt sich die Frucht einfach auseinanderbrechen. Anschließend die weißen Häute entfernen und die kleinen roten Perlen mit einem Löffel herauslösen. Auch die Kerne können verzehrt werden. Wenn man den Granatapfel in einer Wasserschale aufbricht und aushöhlt, sinken sie nach unten und können nach dem Abgießen des Wassers weiterverarbeitet werden. Wer Granatapfelsaft gewinnen möchte, schneidet das Obst quer auf und presst es vorsichtig wie eine Zitrusfrucht aus. Granatäpfel reifen nicht nach. Im Kühlschrank sind die importierten Früchte mehrere Wochen haltbar.
Heike Kreutz, www.aid.de

Feiertagsrezepte von GU fürs iPhone

Feiertagsrezepte von GU fürs iPhone jetzt zum Aktionspreis –
Ideen für Raclette, Cocktails und Desserts zu Weihnachten und Silvester

Gräfe und Unzer (GU) bringt kurz vor den Feiertagen neue Rezepte-Apps passend zur kalten Jahreszeit. Die Titel “Raclette & Fondue”, “Schokolade & Pralinen” und “Cocktails“ holen die jeweils 50 besten Rezepte auf iPhone und iPod touch. Außerdem gibt es ab dem 4. Advent bis Jahresende alle GU-Rezepte im App Store zum vergünstigten Aktionspreis: alle 1,59 Euro Apps zu 0,79 Euro und alle 2,39 Euro Apps zu 1,59 Euro.

Raclette und Fondue gehören zu den beliebtesten Feiertagsgerichten in Deutschland. Die Rezeptvorschläge in der gleichnamingen App liefern kreative und einfach nachzukochende Anregungen. Seien es die Raclettekombinationen “Lauch-Birnen-Pfännchen”, das deftige “Schweizer Käsefondue »moitié-moitié«” oder “Schweinefleisch mit Aprikosen” – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Die App “Schokolade & Pralinen” liefert vielfältige Möglichkeiten, das Festtags- oder Silvestermenü kulinarisch ausklingen zu lassen. Zu den Rezepten zählen Kreationen wie Schokoladenlikör, Nougatpralinen oder warme Schokoladenkuchen.

Cocktails sind gerade an Silvester beliebt: Wer schon immer mal sein eigener Barkeeper sein wollte, findet in dieser App vielfältige Mixturen in den Kategorien “fruchtig oder cremig”, “Klassiker”, “Trendies” und eine “Null-Promille”-Variante für die Autofahrer. Der klassische “Manhattan” lässt sich so genauso einfach ins Cocktailglas zaubern wie der “Himbeer Colada”.

Die drei neuen Apps sind Teil der im Oktober 2011 gestarteten GU-Rezepte-Serie. Die mobilen Rezeptideen bringen Abwechslung in den Kochalltag. Die große Auswahl an Applikationen in bewährter GU-Qualität verführt zum Sammeln der kompletten Rezepte-App-Serie.

Servicezeit: Kochen mit Martina und Moritz

Moderation: Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Kochen mit Käse
Ein Stück Käse im Kühlschrank. Viel mehr benötigt man nicht, um ziemlich schnell was Gutes auf den Tisch zu bringen. Bei den beiden WDR-Fernsehköchen Martina und Moritz gibt es in der nächsten Sendung würzige Münster-Käsekartoffeln mit Speck vom Blech, nach Art von Cordon bleu panierte Käseschnitzel, aber fruchtig und fein mit Aubergine und Schinken.

Sie rühren einen Risotto mit Stangensellerie und Blauschimmelkäse an und
reichen schließlich als Happen zum Glas Wein Gebackene panierte Käsewürfel und Käse-Cracker. Alles fix zubereitet und ideal für Gäste. Und natürlich – wie immer – mit guten Tipps rund um Käse und was man dazu trinken kann.

WDR Fernsehen, Freitag, 02. Dezember 2011, 18.20 – 18.50 Uhr

Ingwer in der Vorweihnachtszeit

Vielseitige Knolle

In der Weihnachtsbäckerei darf Ingwer nicht fehlen. Die fruchtig-scharfe Knolle verfeinert Plätzchen, Lebkuchen oder Spekulatius und sorgt mit ihrem Duft für vorweihnachtliche Stimmung. Auch in Sirup eingelegte Ingwerstücke, sogenannte Ingwerpflaumen, sind eine beliebte Leckerei. Ein Adventsklassiker ist saftiges Früchtebrot mit Feigen, Datteln, Rosinen, gehackten Mandeln und frischem Ingwer. Das würzige Aroma der Knolle harmoniert aber auch zu pikanten Speisen wie einer Möhren-Birnen-Suppe oder einem weihnachtlichen Sauerbraten mit Rosinen.

Ingwer ist eine schilfartige Pflanze, die überwiegend in Indien und China angebaut wird. Als Speicherorgan werden unter der Erde Knollen (Rhizome) gebildet. Sie sehen zwar aus wie Wurzeln, sind aber verdickte Sprossachsen – also die Verbindungen zwischen Wurzel und Blättern – und dienen der Pflanze zur Speicherung von Nährstoffen.
Ingwer regt den Appetit an und fördert die Verdauung. In der kalten Jahreszeit wärmt die exotische Knolle von innen und soll Erkältungen vorbeugen. Für heißen Ingwertee wird ein daumengroßes Stück Knolle geschält, in dünne Scheiben geschnitten und mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen. Nach 10 bis 15 Minuten kann man das Getränk mit etwas Honig und Zitronensaft abschmecken und genießen. Achten Sie beim Einkauf auf qualitativ hochwertige Knollen, die an einer festen, glatten und glänzenden Haut zu erkennen sind. Zum Backen ist gemahlener Ingwer am besten geeignet.
Heike Kreutz, www.aid.de

Ergebnisse der Bundesweinprämierung

Rund 4.700 Weine und Sekte von Experten getestet – Sonderpreis „Beste Collectionen“ und „Bestes Riesling-Sortiment“

Das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat jetzt die Weine und Sekte bekannt gegeben, die in der DLG-Bundesweinprämierung 2011 ausgezeichnet wurden. In drei Prüfrunden zur führenden Qualitätsprüfung für deutsche Weinerzeuger testete die DLG rund 4.700 Weine und Sekte von rund 350 teilnehmenden Winzerbetrieben aus allen 13 deutschen Anbauregionen. In diesem Jahr vergaben die Weinexperten des DLG-Testzentrums Lebensmittel 62 Gold Extra-, 1.107 Gold-, 1.710 Silber- und 938 Bronze-Medaillen. Alle Testergebnisse sind im Internet unter „www.wein.de > Bundesweinprämierung“ veröffentlicht. Die Verleihung der Bundesehrenpreise mit Bekanntgabe des DLG-Winzers des Jahres findet am 20. Oktober in Berlin statt.

In der diesjährigen DLG-Bundesweinprämierung standen die Weine des Jahrgangs 2010 im Mittelpunkt. Nur auf etwa sieben Millionen Hektoliter belief sich die Erntemenge dieses Jahrgangs, die kleinste Ernte seit 25 Jahren. Gründe dafür waren der geringe Fruchtansatz, hervorgerufen durch sehr kühle Temperaturen während der Rebblüte, sowie eine erhöhte Auslese durch den Winzer, um gesunde Trauben zu erhalten. Spät reifende Rebsorten wie Riesling, Silvaner oder die Burgundersorten konnten von einem sonnenreichen Oktober profitieren. Die 2010er Weine fallen insgesamt gesehen schlanker aus als der Vorgängerjahrgang. Die Weißweine zeichnet eine typisch frische Frucht und belebende Spritzigkeit aus. Verbraucher dürfen sich auch auf edelsüße Spezialitäten freuen. Es wurden Trockenbeerenauslesen mit Rekordmostgewichten von über 250 Grad Oechsle gelesen. „Auch wenn sich die Meinungen über die Qualität des 2010er Jahrgangs unterscheiden, so konnten die getesteten Weine in der Bundesweinprämierung mit einer guten Prämierungsquote überzeugen. Hier zeigt sich wieder einmal, dass das fachliche Können der Winzer entscheidend dazu beiträgt, um angesichts eines schwierigen Jahrgangs hervorragende Weine zu erzielen“, so Prof. Dr. Rainer Jung (Fachhochschule Geisenheim), Prüfbevollmächtigter der DLG-Bundesweinprämierung.

Die 50 besten Weine und die zwölf besten Sekte

Mit 22 Auszeichnungen stellt Baden in diesem Jahr die meisten Weine und Sekte, die mit dem „Goldenen DLG-Preis extra“ prämiert wurden. Es folgen Württemberg (13), die Pfalz (10) und Rheinhessen mit sieben „Goldenen DLG-Preisen extra“. Die meisten Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze erzielten mit 1.044 Prämierungen die Winzer aus der Pfalz, gefolgt von Baden (731), Württemberg (695) sowie Rheinhessen (584).

Beste Collectionen 2011

Im Rahmen der Bundesweinprämierung werden jedes Jahr die besten Kollektionen in den Kategorien „Weißwein trocken“, „Weißwein fruchtig“, „Rotwein trocken“, „Barrique trocken“ und „Edelsüß“ ermittelt und ausgezeichnet. Die Preisträger für die „Besten Collectionen 2011“ sind:

Beste Collection „Weißwein trocken“
Weingut Anselmann Erben, Edesheim (Pfalz)
Beste Collection „Weißwein fruchtig“
Weingut August Ziegler, Maikammer (Pfalz)
Beste Collection „Rotwein trocken“
Weingut Georg Müller Stiftung, Hattenheim (Rheingau)
Beste Collection „Barrique trocken“
Affentaler Winzergenossenschaft eG, Bühl (Baden)
Beste Collection „Edelsüß“
Durbacher Winzergenossenschaft eG, Durbach (Baden)

Bestes Riesling-Sortiment
Zum 13. Mal wurde in diesem Jahr der „ProRiesling“-Ehrenpreis des Vereins „ProRiesling“ verliehen. Er geht an das beste Riesling-Sortiment der Bundesweinprämierung 2011:
Weingut Sonnenhof, Vaihingen-Gündelbach (Württemberg)