Florida Keys

Fünf Florida Keys Fundstücke für „Foodies“

Die Florida Keys sind bei „Foodies“ vor allem für den leckeren Key Lime Pie und variantenreiche Spezialitäten aus frischem lokalen Fisch und Meeresfrüchten berühmt. In mehr als 500 Restaurants können sich Liebhaber guten Essens auf die Suche nach dem ultimativen Florida Keys-Geschmackserlebnis begeben. Das Besondere daran: In vielen Restaurants genießen Gäste nicht nur eine wohlschmeckende Mahlzeit, sondern auch die einzigartige entspannte Atmosphäre der Florida Keys. Hier finden sich fünf der besten Feinschmecker-Fundstücke für Besucher in den verschiedenen Regionen der Inselkette:

Key Largo: Wer einen Stopp in einem typischen Florida Keys-Café einlegen will, hält bei Mrs. Mac’s Kitchen auf Key Largo. Das Frühstück des Cafés ist bei Besuchern und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Bei der Bestellung von „Mrs. Mac’s Famous Mornwich“ erwartet die Gäste ein mit Eiern, Käse, Tomaten und Mayonnaise gefülltes Fladenbrot, das wahlweise mit Steak, knusprig gebratenem Speck, Würstchen, Schinken oder Gemüse serviert wird. Dazu gibt es krosse „Hash Browns“, eine Art Kartoffel-Rösti, selbstgemachte Pommes, Maisgrütze oder Tomaten. Für Liebhaber von süßen Speisen stehen frische Waffeln, Crêpes oder French Toast auf der Karte. Sehr originell ist auch die Inneneinrichtung des Lokals, denn anstelle von Tapeten finden sich hier Nummernschilder aus allen Herren Ländern an den Wänden. > > www.mrsmacskitchen.com

Islamorada: Direkt an einem Sandstrand essen können Besucher im Restaurant Marker 88. Seit 1967 empfängt das bei den Bewohnern der Inselkette beliebte, traditionsreiche Restaurant Gäste mit Blick auf den Golf von Mexiko. Lokaler Fisch und Meeresfrüchte zählen zu den Spezialitäten des Restaurants. Köstlichkeiten wie Mahi Mahi, Gelbschwanz-Schnapper, Garnelen und Langusten kommen hier frisch auf den Tisch. Angler, die ihren eigenen Fang mitbringen, können diesen vor Ort vom Chefkoch fachmännisch zubereiten lassen. Eine Vorabreservierung wird empfohlen.
> > www.marker88.info

Marathon: Lage, Lage, Lage – damit überzeugt die Sunset Grille & Raw Bar am südlichen Ufer von Knights Key auf Marathon. Während die Gäste tafeln, schweift ihr Blick auf das Wahrzeichen der Florida Keys, die Seven Mile Bridge. Den Sonnenuntergang mit spektakulärer Aussicht verschönern Cocktails wie „Tiki Parrot“ und „Electric Margarita“, der in einem beleuchteten Glas gereicht wird. Das Angebot an Speisen reicht von frischem Sushi über „7 Mile“- Langustenhappen und sogenannte „Conch Fritters“. Diese frittierten Hackbällchen – eine Spezialität auf den Florida Keys – bestehen aus dem Fleisch der „Conch“, einer Meeresschnecke. > > www.sunsetgrille7milebridge.com

Big Pine Key: Ein sehr bodenständiges, geschichtsträchtiges Restaurant, das das Flair der Florida Keys von einst widerspiegelt, ist das No Name Pub auf Big Pine Key. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1936 werden hier einfache, leckere Speisen auf Papptellern in rustikaler Baratmosphäre serviert. Der wahre Reichtum des Eigentümers hängt von den Wänden und der Decke des Lokals herab, denn der ganze Raum ist mit signierten Dollarnoten gespickt, die Gäste als Trinkgeld hinterlassen haben.

Berühmt ist der No Name Pub bei den Bewohnern der Inselkette vor allem für seine Pizzakreationen. Diese gehen auf ein italienisches Rezept zurück, das seit den 1960er Jahren an einer der Wände geschrieben steht. > > www.nonamepub.com

Key West: Die Insel am südlichsten Ende der Florida Keys ist voll von einzigartigen Restaurant, Bars und Cafés, doch eine Location sticht nicht nur aufgrund des Namens heraus – es handelt sich um das preisgekrönte Nachspeisen-Café „Better than Sex“. Die süßen Verführungen heißen „Cookie Nookie Pie“, „Between My Red Velvet Sheets Cheesecake“ und „Choco-Cab“, ein Rotwein serviert im Glas mit Schokoladenrand. > > www.betterthansexkeywest.com

Tipp: Wer sich in die Küche der Florida Keys verliebt hat und sie gerne mit nach Hause nehmen möchte, dem sei ein Abstecher zu Kermit’s Key West Key Lime Shoppe empfohlen. Neben Key Lime- Kuchenstücken und Süßigkeiten wie Key Lime-Geleebonbons gibt es hier auch lokal gefertigte Soßen, Marmeladen und vieles mehr für den Koffer. > > www.keylimeshop.com

New Amsterdam Vodka

New York hieß im 17. Jahrhundert New Amsterdam und steht heute für eine bunte Lifestyle-Szene mit klar definierten Ansprüchen und lebendigem Nachtleben. Genau dieses Gefühl transportiert New Amsterdam Vodka. Vom Charakter der Stadt inspiriert, haben Barkeeper aus fünf deutschen Szene-Bars ihre Signature Drinks auf Basis des Vodkas ins Glas gebracht. Die Cocktailkreationen sind so unterschiedlich wie die Macher dahinter, vom innovativen „Northern Lights“ von David Rippen aus der Düsseldorfer Square Bar bis zur Neuinterpretation „New Amsterdam Mule“ aus der Schwarz-Weiß- Bar in Ludwigsburg. Nachmachen ist bei diesen Drinks definitiv erwünscht.

Wenn man sie nach den Trends für die Bar der Zukunft fragt, geben die jungen Männer und Frauen hinter den Tresen der deutschen Szene-Bars eine überraschende Antwort: Für sie geht es zurück zu den Anfängen der Barkultur in den USA der 1920er Jahre, mit klassischen Cocktails wie den Variationen des „Old Fashioned“ oder „Moscow Mule“, und einem Ambiente, das an „The Great Gatsby“ und die wilden Zwanziger in New York erinnert. Back to the roots heißt es auch bei New Amsterdam Vodka. In Anlehnung an die Anfänge New Yorks kombiniert er qualitativ hochwertige Verarbeitung mit modernem Design. Aufgrund seiner milden und klaren Struktur eignet sich der Vodka perfekt als Basis für unterschiedliche Cocktails. Diese Eigenschaften weiß die nächste Barkeeper-Generation zu schätzen. Die Bartender aus fünf Bars in ganz Deutschland präsentieren ihre individuellen Signature Drinks mit New Amsterdam Vodka und zeigen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Premiumprodukts.

Klein aber fein geht es in der Square Bar von David Rippen in Düsseldorf zu. In der kleinsten Bar der Stadt hat der Barkeeper eine nordische Kombination mit hausgemachtem Pfeffer-Honig, Cynarstaub und Gurken-Espuma entwickelt und ihr den Namen „Northern Lights“ gegeben. André Pintz, dem das Imperii in Leipzig
gehört, nennt seinen Drink „Tulips Club“, in dem er New Amsterdam Vodka unter anderem mit Lillet Blanc und getrockneten Limettenscheiben mixt. Hinter der Bar des Prinzipal in Berlin-Kreuzberg steht Ferhat Akbiyik. Er hat gleich drei Rezepte kreiert, in denen sich alles um das Thema Varieté-Show dreht. Dementsprechend sind auch die Drinks benannt: „Elli Fatale“, „Green Goblet“ und „Eflaton Fizz“. „Besonders der Elli Fatale mit Rosensirup, Ginger Ale und frischem Zitronensaft kommt bei unseren Gästen sehr gut an, den fand auch ich als Barkeeper sehr spannend“, sagt Akbiyik.

Die Capri Lounge in Köln befindet sich in einem urigen Gewölbekeller und gilt unter Kennern der gehobenen Trinkkultur als echter Geheimtipp. Maria Koppmaier und Tristan Bantle haben für ihren „Send me a Message“ eine Aprikosen-Rhabarber-Infusion mit New Amsterdam Vodka hergestellt und diese unter anderem mit Weinbergpfirsisch-Likör und Rhabarberbitter verfeinert. Beide schätzen vor allen Dingen die klassische Barkultur: „Eine gute Spirituosenauswahl, klassische Cocktails wie „Old Fashioned“ in allen Variationen und ein Ambiente im Retro-Stil machen für mich die perfekte Bar der Zukunft aus“, erklärt Tristan Bantle. In einem Gewölbekeller mit Wohnzimmercharakter liegt auch die Schwarz-Weiß-Bar in Ludwigsburg, ein Ableger des bekannten Originals in Stuttgart. „One Night in Amsterdam“ und „New Amsterdam Mule“ haben Leopold Langer und Dominic Achtenicht ihre Kreationen getauft. Der erste ist ein innovativer Cocktail mit Tonkabohnen-Sirup, frischem Zitronensaft und Apfel- Vanille-Gelee, der zweite eine Neuinterpretation des Klassikers „Moscow Mule“ mit gepfeffertem Honigsirup, frischem Limettensaft und Holunderblütenlikör.

Reinheit und eine milde Geschmacksnote, da sind sich die sieben Barkeeper einig, zählen zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen eines guten Vodkas. „Für mich sind aber auch Authentizität und Charakter unabdingbar“, sagt David Rippen. Durch die dreifache Kohle-Filtration und fünffache Destillation erfüllt New Amsterdam Vodka genau diese Kriterien, die ihn zum hochwertigen Szene-Getränk machen, egal ob pur oder gemixt.

www.newamsterdamspirits.com/Vodka

Lebensmittelkennzeichnung

Was die Herstellerangabe verrät – und was nicht

Wer Fragen zu einem Produkt hat oder Grund zur Reklamation, findet auf vorverpackten Lebensmitteln eine Herstellerinformation. Diese Angabe informiert darüber, wer für die Sicherheit und Qualität des Produktes verantwortlich ist. Das kann der Hersteller selbst sein, aber auch der Verpacker oder ein Importeur, der in der Europäischen Union niedergelassen ist. Die Angabe muss so genau sein, dass ein Brief zugestellt werden könnte, so die Vorgabe der europäischen Lebensmittelinformationsverordnung.

Die Herstellerangabe ist aber nicht unbedingt das Gleiche wie die geografische Herkunft eines Lebensmittels. Ein Hinweis auf die geografische Herkunft ist nur verpflichtend bei frischem Obst und Gemüse, frischem Fleisch von Rind, Schwein, Geflügel, Schaf und Ziege sowie bei Fisch, Eiern, Honig, nativem Olivenöl und Biolebensmitteln mit EU-Bio-Logo. Auf abgepackten Tomaten steht dann beispielsweise „Ursprungsland: Spanien“, der Verpacker oder Importeur kann aber zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen sitzen. Seine Adresse muss ebenfalls auf der Packung stehen.
Wenn die Kunden ohne eine Ursprungsangabe einen falschen Eindruck von der Herkunft des Produktes bekämen, etwa weil eine Fahne oder eine länderspezifische Besonderheit auf der Packung abgebildet ist, dann ist ein Hinweis auf die geografische Herkunft zwingend. Bei einer italienischen Minestrone, die in Deutschland produziert wurde, muss beispielsweise zusätzlich der Hinweis „Herkunft: Deutschland“ stehen.

Nur in manchen Fällen lässt sich vom Hersteller auf den Ursprung der Ware schließen. Etwa bei der Direktvermarktung von hofeigenen Erzeugnissen wie hausgemachten Nudeln oder Brot aus eigenem Getreide. Doch auch hier müssen Herkunft und Herstellung der Ware nicht zu 100 % übereinstimmen. Wenn beispielsweise Konfitüren aus heimischen Früchten im hofeigenen Laden verkauft werden, dann muss der Zucker nicht zwingend aus der eigenen oder örtlichen Produktion stammen.
Dr. Christina Rempe, www.aid.de

Weitere Informationen:
Alles zur neuen Lebensmittelinformationsverordnung finden Sie im aid-Heft „Achten Sie aufs Etikett“, Bestell-Nr. 1140, Preis: 4,00 Euro
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1140

Marmelade selber kochen

Was wäre ein gutes Frühstück ohne eine leckere Marmelade,, vor allem, wenn sie selbst gemacht ist. Aber welche Sorte ist besonders bekömmlich? Wie wird das frische Obst am besten verarbeitet? Und wann ist die süße Köstlichkeit eine Marmelade, wann eine Konfitüre oder ein Fruchtaufstrich? Diese und andere Fragen beantwortet daheim in Deutschland in der Juni/Juli-Ausgabe. Die Landzeitschrift gibt dabei nicht nur Tipps zum Selbstkochen von Marmelade, sie liefert auch noch ein Rezept zum Ausprobieren mit: für die Sorte Erdbeer-Rhabarber.

Obwohl es in den Supermärkten inzwischen eine reichhaltige Auswahl an Aufstrichen zu kaufen gibt, geht der Trend dahin, Marmelade aus frischem Obst selbst zu kochen oder direkt beim Hersteller um die Ecke zu kaufen. Gerade in ländlichen Regionen und auf Wochenmärkten in Städten sind solche Produkte weit verbreitet. Birgit Mählmann, Öko-Landwirtin aus dem Alten Land bei Hamburg, bestätigt das. „Eines Tages fragte ein Kunde mich, ob ich nicht mal Konfitüre kochen wollte“, erinnert sie sich in der neuen Ausgabe von daheim in Deutschland an den Beginn ihrer Marmeladen-Leidenschaft. Rund drei Dutzend Rezepte hat sie seither entwickelt. Mal heißt die Sorte Sauerkirsch-Schokolade, mal Sanddorn-Apfel, mal Birne-Ingwer, mal Brombeer-Rotwein, mal Pflaume-Walnuss. Damit die Marmelade über das Jahr nicht ausgeht, wird das Obst, das nicht gebraucht wird, eingefroren, bei Bedarf aufgetaut und dann eingekocht. „Das ist eine wunderbare Möglichkeit, die Früchte schonend zu konservieren“, sagt Birgit Mählmann. Auch mit dieser Erfahrung dürfe eine Zutat aber nie fehlen: „Man muss mit ganz viel Liebe kochen.“ Der Erfolg gibt ihr und anderen regionalen Produzenten immer öfter Recht. An einem normalen Vormittag füllt sie etwa 50 Gläser à 150 Gramm, im Jahr kommen so etwa 10.000 Gläser Bio-Marmelade zusammen. Und die Nachfrage steigt weiter. Die Gläser, die Birgit Mählmann auf den Märkten zum Verkauf anbietet, sind selten älter als ein paar Wochen. Und enthalten streng genommen meistens gar keine Marmelade: Laut der Konfitürenverordnung aus dem Jahr 2003 besteht Marmelade aus Zitrusfrüchten. Alles andere ist je nach Fruchtgehalt Konfitüre oder Konfitüre Extra beziehungsweise wie im daheim-Rezept Fruchtaufstrich, für den die Zutaten nicht vorgeschrieben sind.

Die Zeitschrift daheim in Deutschland (Ausgabe Juni/Juli) ist am Kiosk erhältlich.

Gallerie in Mainz

Die besten Adressen von Sylt bis zum Bodensee: Die Septemberausgabe des Magazins DER FEINSCHMECKER aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG, ist auch in diesem Jahr wieder ein Must have für Genießer. Ihr liegt das handliche Taschenbuch „Die besten Restaurants in Deutschland 2012/2013“ bei, das wie im Vorjahr insgesamt 800 Adressen empfiehlt. Zu allen Restaurants gibt es detaillierte Informationen und Beschreibungen des Küchenstils, übersichtliche Symbole und alle Daten, die man für die Planung und Reservierung braucht. Das Bewertungsschema von einem bis maximal fünf Feinschmecker-Punkten zeigt auf einen Blick, ob das Lokal zur absoluten Spitze gehört oder verlässliche solide Küche für den Alltag bietet. Insgesamt hat DER FEINSCHMECKER auch in diesem Jahr mehr als 1000 Restaurants in ganz Deutschland besucht und getestet, um die besten 800 zu empfehlen – vom Top- Restaurant bis zum gehobenen Dorfgasthaus, vom überdurchschnittlichen Italiener bis zum ambitionierten Szenelokal.

Das im September 2011 eröffnete “LA GALLERIE” in Mainz ist vom Start weg augsgezeichnet worden. Paride “Mimmo” Nicoli – vormals Restaurant “La Villa” in den Opelvillen, Rüsselsheim, bringt hier mit frischem Schwung und leichter Hand typische Spezialitäten aus seiner Heimat dem Friaul auf den Tisch. Herausragende italienische Küche in einer sehr puristisch produktbetonten Art. Zeitlos elegant ist das Ambiete mit tomatenroten Wänden an denen Chagall-Lithographien und –Faksimiles hängen – eine Verbindung zur gegenüber liegenden Stephanskirche mit ihren Chagall-Fenstern. Im Sommer lädt eine romantische kleine Dachterrasse zum Verweilen ein.

Steaks mit Edelschimmel

Otto Gourmet ergänzt sein Fleischsortiment mit einem weiteren außergewöhnlichen Produkt: Luma Beef – ausgewähltes Rindfleisch, verfeinert mit einem Edelschimmel. Die speziell ausgesuchten Stücke sind saftiger, zarter, geschmacksintensiver als herkömmlich gereifte Stücke. Der Edelschimmel verleiht dem Fleisch eine unverkennbar nussige Geschmacksnote. Luma Beef ist in Deutschland exklusiv bei Otto Gourmet erhältlich.

Luma Beef stammt von ausgewählten Schweizer Rindern, die nach Natura-Beef-Standards aufgezogen wurden und von nachhaltig produziertem Irish Beef aus dem Otto Gourmet Sortiment. Der Edelpilz wird vor der Reifung auf das Fleisch aufgetragen. Anschließend hängt es am Knochen vier bis sieben Wochen in speziellen Reifekammern und trocknet an der Luft. In dieser Zeit arbeitet der Pilz und baut das zähe Bindegewebe gleichmäßig ab. Während sich von außen der schimmeltypische weiße Flaum bildet, wird das Fleisch innen gleichmäßig zart und entwickelt sein nussiges Aroma. Dabei wirkt der Edelpilz gleichzeitig wie ein Schutzschild und verhindert die Bildung von Bakterien. Vor dem Verkauf wird die äußere Schicht entfernt. Luma Beef kann anschließend wie ein herkömmliches Steak zubereitet werden.

Die Idee, sich einen Edelschimmelpilz zu Nutze zu machen ist schon sehr alt. Salami, Bündnerfleisch, Käse, Sojasauce usw. werden auf ähnliche Weise verfeinert. Die Anwendung auf frischem Fleisch kombiniert mit modernsten Hygienemaßnahmen und mikrobiologischen Kenntnissen, ist allerdings neu. Die ursprüngliche Pilzkultur stammt aus der Natur. Um ihn nach den Vorgaben der Lebensmittelindustrie nutzen zu können, erzeugt Luma Beef den Pilz im Labor. Der Prozess wird von studierten Biotechnologen kontrolliert und gesteuert, das gesamte Verfahren unterliegt strengsten hygienischen Bedingungen. Zudem konnte auf das Verfahren das internationale Patent angemeldet werden. Langfristig plant Otto Gourmet, Fleisch aus dem eigenen Sortiment selbst vor Ort im Fleischkompetenz-Zentrum Heinsberg mit dem Edelschimmel zu verfeinern. Entsprechende Vorbereitungen sind bereits getroffen.

Malek Mahmoud

Mit einem Küchenteam von 21 Personen, darunter sieben Köche, bietet das frisch renovierte Mosaic Restaurant im Phoenicia Beirut kulinarische Highlights der regionalen und internationalen Küche – und das zu jeder Tageszeit. Das Team rund um Küchenchef Malek Mahmoud zeigt sein kulinarisches Können an verschiedenen Live-Stationen verteilt im ganzen Restaurant. Für einen idealen Start in den Tag sorgen die Köche mit einem vitalisierenden Frühstück. Das Angebot reicht von traditionellem Manaeeshe, Tapaniaki, Makanek, Soujouk und anderen nahöstlichen Delikatessen über Frühstückseier in jeglicher Variation, frischem Aufschnitt, gegrilltem Gemüse, bis hin zu frischem Obst und feinsten Gebäck-Spezialitäten.

Zur Mittags- und Abendzeit lädt das Mosaic zu einer kulinarischen Weltreise: Mezze, Sushi, Pasta, Salate, Grillfleisch, indische Spezialitäten und internationale Gerichte – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Dabei wählt der Chefkoch aus insgesamt 95 Salatsorten, 43 Hauptgerichten und 28 traditionell libanesischen Speisen für jeden Tag das Passende aus. Für den Nachtisch hat er allein 85 internationale Desserts sowie 41 libanesische süße Köstlichkeiten auf der Auswahlliste stehen.

Während freitags Fisch im Vordergrund steht, dreht sich sonntags alles um Familien mit eigens gestalteten Kinder-Menüs. Damit auch die Eltern ihr Mittagessen in Ruhe genießen können, ist für ausreichend Unterhaltung für die Kleinen gesorgt.

www.phoeniciabeirut.com

Kochen mit Martina und Moritz

Backrezepte für die Kaffeetafel
Ein prächtiger Kuchen zur Kaffeestunde macht erst richtig zufrieden, wenn er selbstgebacken ist. Die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz haben ihre besten Rezepte der letzten Jahre neu zusammengestellt.
Als duftigen Frühlingskuchen empfehlen sie einen schneeweißen, mit Zitronenguss überzogenen Margeritenkuchen, der innen vor lauter Eiern goldgelb leuchtet. Die Mohnhimbeertorte sieht prachtvoll aus, schmeckt himmlisch und macht kaum Mühe. Sie kann sowohl mit frischem, als auch mit gefrorenem Obst zubereitet werden. Außerdem gibt es noch ein schnelles Rezept für den Ostertisch: farbenfrohe Ostergugelhupfe, die natürlich auch jede Geburtstags-Kaffeetafel schmücken.

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer arbeiten wie andere Spitzenköche mit CHROMA type 301 Messer von kochmesser.de

WDR Fernsehen, Samstag, 07. April 2012, 17.20 – 17.50 Uhr

Zoonosen-Monitoring

Wertvolle Erkenntnisse zur Belastung von Lebensmitteln mit Zoonoseerregern – BVL veröffentlicht zum zweiten Mal die Ergebnisse des Zoonosen-Monitorings

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat zum zweiten Mal einen Bericht über die Ergebnisse des bundesweit durchgeführten Zoonosen-Monitorings veröffentlicht. Die Ergebnisse für das Jahr 2010 zeigen unter anderem, dass die Belastung von Putenfleisch mit Campylobacter (17,3 Prozent) und Salmonellen (5,5 Prozent) auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr liegt.

Der Bericht, der erstmalig auch eine Bewertung der Ergebnisse durch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) enthält, liefert wertvolle Erkenntnisse zum Vorkommen von Zoonoseeregern in Lebensmitteln und Nutztieren. Die Ergebnisse lassen sich nutzen, um Schwerpunkte in der Überwachung zu setzen. Mit den Daten aus dem Jahr 2010 lassen sich zugleich in einigen Bereichen erstmalig Tendenzen in der Ausbreitung von Zoonoseerregern und diesbezüglichen Antibiotikaresistenzen im Vergleich zum Vorjahr analysieren und Entwicklungen verfolgen.

Insgesamt gingen in das Zoonosen-Monitoring 8.180 Proben aus Erzeugerbetrieben, Schlachthöfen und dem Einzelhandel ein, die von den Bundesländern im Rahmen der Lebensmittel- und Veterinärüberwachung im Jahr 2010 entnommen und auf das Vorkommen von Salmonella spp., Campylobacter spp., verotoxinbildende E. coli (VTEC), Listeria monocytogenes bzw. Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) untersucht wurden. Außerdem wurden im Rahmen des Antibiotikaresistenz-Monitorings 3.748 Isolate der verschiedenen Zoonoseerreger und kommensalen E. coli (Bestandteil der normalen Darmflora) am BfR auf ihre Resistenz gegen antimikrobielle Substanzen untersucht.

Die durchgeführten Untersuchungen im Einzelhandel zeigen, dass frisches Putenfleisch häufig (17,3 Prozent) mit Campylobacter spp. kontaminiert ist. Salmonella spp. wurden in 5,5 Prozent der Proben von frischem Putenfleisch gefunden. Diese Werte decken sich im Wesentlichen mit den Ergebnissen aus dem Vorjahr und verdeutlichen, dass von frischem Putenfleisch ein Risiko für eine Infektion des Menschen mit Salmonellen und Campylobacter ausgehen kann. Untersuchungen am Schlachthof konnten aufzeigen, dass Puten Träger der Erreger sind und der Schlachtprozess die Belastung von Fleisch mit Salmonellen und Campylobacter zu begünstigen scheint.

Die verschiedenen Zoonoseerreger wurden, abgesehen von Salmonella spp., in unterschiedlicher Häufigkeit in Proben von Tankmilch, die zur weiteren Bearbeitung bestimmt war, nachgewiesen. Da Konsummilch in Deutschland vor der Abgabe an Verbraucher grundsätzlich wärmebehandelt wird, stellen die betreffenden Zoonoseerreger in der Tankmilch kein Risiko für den Verbraucher dar. Rohmilch sollte vor dem Verzehr grundsätzlich erhitzt werden. Ein gesundheitliches Risiko kann von Rohmilch ausgehen, wenn die Erhitzung ausbleibt, wie beispielsweise bei der Herstellung von Rohmilchkäse.

Proben von Konsumeiern aus dem Einzelhandel waren zu 0,7 Prozent auf der Schale mit Salmonella spp. kontaminiert. Im Inneren der Eier waren dagegen keine Salmonellen nachweisbar. In der Belastung mit Salmonellen wurden zwischen Eiern von Legehennen aus unterschiedlichen Haltungsformen und zwischen Eiern aus Deutschland und nichtdeutscher Herkunft keine wesentlichen Unterschiede festgestellt.

Verotoxinbildende E. coli (VTEC) konnten in 26,5 Prozent der Kotproben von Mastkälbern nachgewiesen werden. Die Ergebnisse aus dem Vorjahr zeigten bereits, dass die Erreger auch bei Tieren am Schlachthof (13,5 Prozent), in frischem Kalbfleisch (5,8 Prozent) und Kalbfleischzubereitungen (3,1 Prozent) aus dem Einzelhandel auftreten, und lassen einen Zusammenhang zwischen dem Fleischgewinnungsprozess und der Belastung von Fleisch mit VTEC vermuten.

Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) konnten auf allen Stufen der Lebensmittelkette von den Erzeugerbetrieben bis zum Lebensmittel im Einzelhandel häufig nachgewiesen werden. 19,6 Prozent der Staubproben aus Mastputen- und Mastkälberbetrieben, 65,5 Prozent der Halshautproben von Putenkarkassen am Schlachthof und 32,0 Prozent der Proben von frischem Putenfleisch aus dem Einzelhandel waren mit MRSA kontaminiert. Nach dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft kann davon ausgegangen werden, dass das Risiko einer Übertragung von MRSA über kontaminierte Lebensmittel auf den Menschen als gering anzusehen ist. Verbraucher sollten jedoch im Umgang mit bestimmten Lebensmitteln die auch im Hinblick auf andere Zoonoseerreger erforderliche Sorgfalt aufwenden.

Im Rahmen der Resistenzuntersuchungen wurden im Jahr 2010 bei Masthähnchen und Mastkälbern deutlich höhere Antibiotikaresistenzraten festgestellt als im Vorjahr. Als neue spezifische Problematik ist das Auftreten hochgradig fluorochinolonresistenter Salmonella Kentucky in der Lebensmittelkette Putenfleisch zu betrachten.

Verbraucher können sich vor einer lebensmittelbedingten Infektion schützen, indem sie Fleisch durchgaren und eine strenge Küchenhygiene einhalten, welche die Übertragung der Erreger von rohem Fleisch insbesondere auf verzehrfertige Lebensmittel (zum Beispiel Salat) während der Speisenzubereitung verhindert. Rohmilchprodukte und Speisen, die rohe Eier enthalten, sollten von empfindlichen Verbrauchergruppen wie Kleinkindern, älteren und immungeschwächten Menschen sowie Schwangeren nicht verzehrt werden.

Der Bericht zum Zoonosen-Monitoring 2010 ist online abzurufen unter: http://www.bvl.bund.de/ZoonosenMonitoring

Smørrebrød-App

Ein dänischer Klassiker ist jetzt endgültig im 21. Jahrhundert gelandet: Das berühmte, original dänische Smørrebrød gibt es ab sofort auch in einer Version fürs iPhone.
Unterwww.visitdenmark.com/smorrebrod steht jetzt eine kostenlose App zum Download bereit.

Natürlich macht die Smartphone-Version des im 19. Jahrhundert erfundenen Butterbrots, so die wörtliche Übersetzung der populären Zwischenmahlzeit, nicht wirklich satt. Vielmehr weist die von VisitDenmark, Dänemarks offizieller Tourismusorganisation, entwickelte App Handybesitzern den kürzesten Weg zu elf der bekanntesten Smørrebrød-Geschäfte in der dänischen Hauptstadt.

Das Smørrebrød hat in den vergangenen Jahren eine wahre Renaissance erlebt – besonders zur Mittagszeit treffen sich in den charmanten Spezialgeschäften Geschäftsleute, Freiberufler, Studenten oder Anwohner, um aus der großen Auswahl der unterschiedlich belegten Brote zu wählen. So finden Smørrebrød-Fans allein im 1888 eröffneten Restaurant Davidsen eine Auswahl von 177 verschiedenen Smørrebrød-Variationen.

Die Basis bildet dabei meist eine Scheibe Roggenbrot, die mit Fisch und Schalentieren, Fleisch, Eiern, Tomaten und anderen Köstlichkeiten belegt wird. Klassiker sind zum Beispiel Roastbeef mit Remoulade, Röstzwiebeln und frischem Meerrettich, Sild-, also Heringsvariationen mit Curry oder eingelegten Zwiebeln oder ein warmes Schollenfilet mit Remoulade.

Die kleinen Gerichte haben sogar eigene Namen wie „Nachtessen des Tierarztes“ (Dyrlægens natmad). Auch das vermutlich älteste Kopenhagener Smørrebrød-Restaurant ist in der Smørrebrød-App aufwww.visitdenmark.com/smorrebrod dabei, das 1877 gegründete Restaurant Schønnemann.

Neben Informationen zu den Kopenhagener Smørrebrød-„Tempeln“ bietet VisitDenmarks neue App auch Wissenswertes zur dänischen Smørrebrød-Kultur sowie ein kleines Smørrebrød-Wörterbuch von A bis Å, dem letzten Buchstaben des dänischen Alphabets. Die neue iPhone-App zum Smørrebrød ist bislang nur in englischer Sprache verfügbar.