Jérôme Banctel

von Bernhard Steinmann

„Wir kommen gerade aus Paris“. Ein Satz, der merkwürdige Reaktionen auslöst. Grundsätzlich habe ich nämlich nach diesem Satz eine Redepause. Denn mein Gegenüber beginnt sofort mit Erzählungen über eigene Erlebnisse in dieser wunderbaren Stadt. Hier, am PC kann mich niemand unterbrechen. Hier kann ich in die Erinnerungen eintauchen, schreiben und Erlebtes noch einmal erleben. Hier kann ich in Ruhe meine kulinarischen Eindrücke sortieren und mit Ihnen teilen.

Etwa 12,4 Millionen Menschen leben in der Pariser Metropolregion. Im Stadtgebiet, welches knapp 12 % der Fläche Berlins entspricht, ca. 2,2 Millionen.

In Paris gibt es derzeit 67 mit einem Michelinstern ausgezeichnete Restaurants.
14 erhielten zuletzt zwei Sterne und 10 Restaurants werben mit drei Michelinsternen. Welch eine Auswahl. Natürlich dominiert die französische Klassik. Deshalb bin ich auch hier. Die Franzosen sind Kochkünstler, lieben das ehrliche Handwerk und neigen weniger zu avantgardistischem Unfug. Dennoch kommt keine Langeweile auf. Die französische Klassik als Grundlage bietet eine äußert große Spielwiese. Untrennbar verbunden scheint dies allerdings mit der starken Neigung, Preise nach oben zu schrauben. Nirgendwo ist daher die Damenkarte so oft präsent wie in Paris. Madame soll sich schließlich nicht erschrecken, wenn mal 160 € für ein Gericht aufgerufen werden.

Dieser Bericht ist der Anfang einer Serie, mit der ich Ihnen unterschiedliche Schwerpunktsetzungen von Spitzenköchen näherbringen möchte. Ausgewählt habe ich ausschließlich Sternerestaurants mit zwei oder drei Michelinsternen. Die bereits auf meinem Blog vorgestellten Restaurants werden hierbei keine Doppelung erfahren.
Ich berichte hier stets über das Dinner. „Mittagessen? Nur Flaschen essen zu Mittag!“ lästert Michael Douglas als Gordon Gekko in „Wall Street“. So böse möchte ich nicht verstanden werden, doch bevorzuge ich eindeutig den Abend. Abgespeckte Lunchmenüs sind, meiner Meinung nach, so etwas wie ein Kinderteller für Erwachsene.

Unser erstes Ziel liegt im Herzen von Paris. Dieses schlägt, nach meinem Empfinden, zwischen Rue de Faubourg Saint-Honoré und Champs-Elysées. An der Avenue Gabriel befindet sich das La Réserve Paris – Hotel und Spa mit dem Gourmetrestaurant Le Gabriel. Jérôme Banctel zeichnet dort für eine zeitgenössische französische Küche verantwortlich. Banctel hat der Küche zuletzt zu zwei Michelinsternen verholfen. Für uns Anlass genug, etwas genauer hinzuschauen.

Jérôme Banctel ist in Rennes geboren und besuchte mit 16 Jahren die Hotelfachschule Notre Dame Saint-Meen-le-Grand. Es folgten mehrere Stationen in unterschiedlichen Restaurants und schließlich der Militärdienst. Nach weiteren, eher weniger bedeutenden Stationen, entschied er sich für ein Engagement im Gourmet-Restaurant des Hotel de Crillon, unweit seines jetzigen Arbeitsplatzes. Es folgten die für ihn entscheidenden acht Jahre bei Bernard Pacaud, wo er als Sous-Chef im L’Ambroisie entscheidend am Erfolg des Restaurants beteiligt war. Ebenso prägend dürften die Erfahrungen bei Alain Senderens im Lucas Carton gewesen sein.

Die Küchengrüße sind, wie soll ich sagen, gelungen. Nicht besonders herausfordernd. Am ehesten  Beachtung findet der Kingcrab mit Matchatee und Ingwergelee. Für das Menü werden derzeit 220 € aufgerufen.

Le „Paris Crème“, oeuf miso, truffes Melanosporum

Ich habe diesen Gang auf Facebook wegen des deutlichen Pilzgeschmackes „Mushroomburger“ genannt. Sechs verschiedene Teile sind aufeinandergeschichtet.
Aromatisch und texturell sehr abwechslungsreich.
Verschiedene Texturen scheinen mir ohnehin das Thema Banctels zu sein.

Saumon de Norvège, raviole d’aubergine fumée, citron

Leichte Säurenoten begleiten den Lachs, ein besonders gutes Produkt, perfekt begleitet von einer geräucherten Auberginenmousse.
Das insgesamt leichte und aromatisch ansprechende Gericht rechtfertigt allerdings keine weiteren Lobeshymnen. Gutes Handwerk, gute Idee, mehr nicht.

Cœur d’artichaut « Macau » en impression de sakura et coriandre fraîche

Diese Kreation allerdings, verdient nicht nur ungeteilte Aufmerksamkeit, sondern auch höchstes Lob. Banctel  hat sich hier an der Artischocke abgearbeitet und diese in verschiedenen Texturen präsentiert. Crème, Püree, Sauce, frittiertes Stroh,
tolle Geschmackserlebnisse. Die Anleihe einer „Kirschblüten-Impression“ erhöht die Bedeutung des Gerichtes.

Homard bleu roti, carotte aux sucs d´orange et baies roses

Nicht nur schön anzusehen. Erneut müssen verschiedene Texturen herhalten. Der Meeresbewohner wird frittiert und „natur“ angeboten. Süße Karottennoten opponieren gegen die Ingwerbeigabe. Gelungen.

Cabillaud de ligne, curry et riz japonais, avocat bio

Der Kabeljau kommt in dieser Zusammensetzung seit 15 Jahren auf den Tisch bei Jérôme Banctel. Besonders erwähnenswert bei diesem Signature-dish ist die Sauce, in der mindestens 20 Gewürze verarbeitet werden.

Pigeon de Vendée, cacao, tagliatelle se sarrasin

Sehr schmackhaft. Die bei mir unbeliebte Taube kann auch mit Kakaonudeln als Beigabe bei mir nicht punkten.
Objektiver ausgedrückt: Ein gelungenes Gericht, handwerklich tadellos und geschmacklich interessant.

Grain de café meringué, crème glacée au sirop de merisier

Baiser, einer riesigen Kaffeebohne nachempfunden, mit Vanilleeis und Sirup. Tolle Idee.

L´Abricot mousse blanc sésame, chocolat blanc, sablé breton sésame, sorbet abricot, abriot confit et lavande

Wein und Service:

2014er Chassagne-Montrachet, Morgeot, Premier Cru, Lucien Muzard & Fils
2010er Les Bastides d´Alquier, Faugèress

Die Weine habe ich selbst ausgesucht und kann daher niemanden verantwortlich machen. Müsste ich bei diesen guten Tropfen allerdings auch nicht.

Wie so oft, waren wir die ersten Gäste im Restaurant und hatten die volle Aufmerksamkeit eines acht-köpfigen Serviceteams. Zum guten Essen kamen interessante und vergnügliche Gespräche.

FAZIT:

Jérôme Banctel hat uns mehr als zufriedenstellend aufgetischt. Gute Produktqualität, hochinteressante Geschmacksbilder und viel handwerkliches Geschick sind gute Vorraussetzungen für ein hervorragendes Menü.
Alle Teile des Menüs sind gut, keines fällt ab, der Gang mit den Artischocken ist das Highlight und bleibt nachhaltig in Erinnerung.

Die Servicecrew zeigte sich über das Erringen des zweiten Michelinsternes überglücklich. Allein die Hoffnungen auf einen dritten Stern vermag ich nicht zu teilen.

Falls Sie an den Fotos Interesse zeigen, lade ich Sie auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de ein.

Thomas Schanz

von Bernhard Steinmann

Einer der ältesten Weinorte an der Mosel soll heute unser Ziel sein: Piesport.
Wie immer, wenn an die Geschichte des Weinanbaus erinnert wird, kommen wir um die alten Römer nicht herum, auch wenn sie den Weinanbau nicht erfunden, sondern übernommen haben. Das Entstehungszentrum der Weinrebe liegt vermutlich in Armenien bzw. dem heutigen Georgien sowie zwischen Euphrat und Tigris und das vor mehr als 7000 Jahren.
Die weitgereisten römischen Eroberer zeichnete ein untrügliches Gespür für ein vielversprechendes Terroir aus. „Wie die Ränge eines Amphitheaters“ rahmen die Weinberge den Ort ein, schreibt Decim(i)us Magnus Ausonius, Staatsbeamter und Dichter, ca. 310 in der Gegend des heutigen Bordeaux geboren, in seiner Reisebeschreibung „Mosella“ im Jahr 371.
Der Ort lag sehr günstig an einer wichtigen Römerstraße (via romana), die als Aufmarsch- und Nachschubstraße der römischen Legionen von Trier nach Mainz führte. Durch sie hatte Piesport Anschluss an das römische Weltreich. Deshalb konnte sich auch ein blühender Handel entwickeln. Man geht davon aus, dass es an dieser Stelle eine Furt durch die Mosel gab, die man bei niedrigem Wasserstand mit Wagen durchfahren konnte. Die Furt war der lokalen Gottheit Mercurius Bigontius geweiht. Daraus leitete sich mit der Zeit der Name Porto Pigontio ab, aus dem allmählich Piesport wurde.

Auf der linken Moselseite erstreckt sich die 66 Hektar große Weinlage des bekannten Piesporter Goldtröpfchens. Auf dem Schieferboden gedeiht ein vortrefflicher Riesling.
Rechts von der Mosel bahnen wir uns den Weg zum Hotel und Restaurant Schanz, unserem heutigen Ziel. Im August 2011 erfüllte sich Thomas Schanz den Traum vom eigenen Restaurant mit tatkräftiger Unterstützung seiner Eltern.
Schanz absolvierte seine Kochlehre in der legendären Traube in Tonbach. Vom Restaurant Silberberg über die Köhlerstube arbeitete er sich in das Blickfeld von Harald Wohlfahrt und dessen berühmter Kaderschmiede. Es folgten Stationen bei Klaus Erfort in Saarbrücken und bei Helmut Thieltges im Dreiser Sonnora. Dort war er sechs Jahre als Sous-Chef tätig.

Allein dieser schlicht dokumentierte Lebenslauf lässt die Restaurantführer bestimmt aufhorchen. Doch die rasche Auszeichnung mit einem Stern des Guide Michelin war erarbeitet und verdient. Der zweite folgte im letzten November.

Nun soll keiner auf die Idee kommen, es würde ausreichen, ein paar Jahre bei namhaften Köchen zu jobben um danach selbst zu hohen Ehren zu kommen. Hierzu gehört noch einiges mehr. Thomas Schanz bringt nämlich neben seiner Kreativität und seinem handwerklichen Geschick auch eine stattliche Portion Ehrgeiz mit. Vor allem jedoch ist es seine Leidenschaft und seine Freude an der Arbeit, die ihn mit scheinbarer Leichtigkeit Ziele erreichen lässt, die andere trotz Mühen und Plagen nicht erreichen.

Das Menü:
Carpaccio von der Gänsestopfleber mit eingedicktem Traubenmost, Sherrygelee und Parmigiano Reggiano
In Kardamom gebratene St.Jakobsmuschel aus Dieppe mit wildem Brokkoli, Tomate und Mandarine
Tranche vom wilden Steinbutt „Jägerin Art“ auf Pak Choi mit Riesling-Vinaigrette und Feldsalatjus
Frikassee vom gegrillten Hummer mit gebrannter Litschi, Madagaskar-Pfefferjus und knusprigem Bündnerfleisch
Pochierter Atlantik Seehecht „karibische Art“ mit Koriander, kandierter Papaya, geröstetem Reis und Gewürzsud
Label Rouge Taubenbrust mit knusprigem Scholes, Creme vom Karottengrün und Myrtejus
„Zwei Äpfel fielen weit vom Stamm“ mit Macadamiacreme, Kaffeeessigschaum und Granny Smith Sorbet
Weinbergspfirsichsorbet mit Jasminreis-Schaum und Sake

FAZIT:
Harmonie, Balance und Akkorde, das ist meine Überschrift für diesen Abend.

Thomas Schanz kreiert mit detaillierter Warenkenntnis, perfekten Produkten und Ideenreichtum eine Aromenfülle, wie wir sie in Deutschland nur selten erleben.
Ob Frucht- oder Säurenoten, Fisch, Fleisch oder Gemüse, immer hat man das Gefühl nur Hauptdarsteller auf dem Teller zu erleben, die als eingespieltes Ensemble auftreten.
Nichts ist zuviel, nichts fehlt.

Das Menü wird nach einiger Zeit nicht einfach durch eine neue Speisefolge ersetzt, sondern behutsam verändert und weiterentwickelt. Ein überaus kluger Ansatz, wenn auch kein Alleinstellungsmerkmal.

Trotz seiner prominenten Kochstationen ist es Thomas Schanz gelungen einen eigenen Stil zu entwickeln und auszubauen. Ein leichter Flirt mit Perfektionismus und eine offensichtliche Liebe zum Detail teilt er allerdings mit seinen früheren Chefs.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Peter Knogl

Peter Knogl, Küchenchef des Restaurants „Cheval Blanc“ im Grand Hotel Les Trois Rois in Basel, wurde zum fünften Mal vom renommierten Gourmetführer Guide Michelin mit zwei Sternen ausgezeichnet. Die höchste gastronomische Auszeichnung bestätigt die Exklusivität seiner vielfältigen Kreationen der mediterranen Haute Cuisine im „Cheval Blanc“, die der Chefkoch mit seinem siebenköpfigen Team entwickelt. Die Schweiz gehört laut Michelin Guide 2012 aktuell mit insgesamt 96 Sterne-Restaurants zu den Ländern mit den meisten Michelin Sternen pro Einwohner in Europa.

Anlässlich der aktuellen Auszeichnung sagte Peter Knogl: „Ich freue mich sehr, das der Guide Michelin unsere konstante Leistung anerkennt. Mein Dank gilt natürlich dem ganzen Team. Diese Leistung haben wir zusammen erbracht.“

Der Sternekoch wurde in den vergangenen Jahren mehrfach für seine exzellente mediterrane Küche ausgezeichnet. Die Auszeichnung mit einem Michelin-Stern erhielt der gebürtige Bayer nach nur sieben Monaten Wirkungszeit im „Cheval Blanc“ im Dezember 2007. Daraufhin folgten ein Jahr später Auszeichnungen wie Gault Millau „Aufsteiger des Jahres“ sowie die Bewertung mit 18 Punkten im Schweizer Gastroführer Gault Millau.

Letztes Jahr erhielt der Chefkoch des Les Trois Rois mit der Ernennung zum „Gault Millau Koch des Jahres 2011“ die höchste Auszeichnung von Gault Millau. Weitere Anerkennung gewann Peter Knogl mit seinem ersten Kochbuch „Ma cuisine passionnée: Rezepte aus dem Cheval Blanc im Grand Hotel Les Trois Rois Basel“.

Dafür wurde er dieses Jahr mit dem „Schweizer Kochbuch-Oskar“ sowie mit dem „Goldenen Lorbeerblatt 2011“ ausgezeichnet. Im Oktober wurde das opulente Kochbuch, das mit seinen zahlreichen Rezepten die meisterhafte Küche des Sternekochs aufzeigt, auch in Deutschland geehrt. Von der Gastronomischen Akademie Deutschlands (GAD) in Frankfurt am Main, die jährlich hervorstechende Kochbücher prämiert, erhielt er für seine erste Veröffentlichung die Silbermedaille.

Seine Karriere begann der Sohn eines Landwirts aus Bayern beim berühmten Drei-Sterne-Koch Heinz Winkler in Aschau im Chiemgau. Es folgten verschiedene Stationen in erstklassigen Häusern wie im Las Dunas Beachhotel & Spa in Marbella und das Hotel Mirador Kempinski Le Mont-Pelerin, wo er im Gourmetrestaurant Le Trianon Executive Chef und Küchenchef war. Im Grandhotel Les Trois Rois in Basel, indem er seit Frühjahr 2007 Küchenchef ist, behielt er seinen raffinierten Stil bei, der der französischen Tradition verpflichtetet und gleichzeitig reich an Überraschungen ist.

Die ersten Gerüchte, die sich dann zu 100% bewahrheiteten:
www.gourmet-report.de/artikel/343610/Michelin-Schweiz-2013/

Jetzt die bestätigten Sterne: Alles über den Michelin Schweiz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343612/Guide-MICHELIN-Schweiz-2013/

Alle neuen und gestrichenen Guide Michelin Sterne in der Schweiz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343614/Neue-und-gestrichene-Sterne-Schweiz-2013/

Günstig und gut essen in der Schweiz 2013: Alle Bib Gourmand Adressen Schweiz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343615/Preiswert-gut-Essen-in-der-Schweiz-2013/

Sie können den Guide Michelin Schweiz 2013 portofrei unter dem folgenden Link bestellen:
ISBN 978-2-06-717888-5

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen, speziell denen, die mit CHROMA Kochmesser arbeiten!

Heiko Antoniewicz

Starkoch backt Brote mit Kindern – Heiko Antoniewicz engagiert sich mit Tartex für vegetarische Ernährung

Leckere Brote kann man auch selbst kreieren. Dies beweist der Sternekoch Heiko Antoniewicz. Er backt am 19. Juli mit 24 Kindern einer 4. Klasse der Landgrafen Grundschule frisches Brot und verwandelt dieses mit leckeren pflanzlichen Aufstrichen in außergewöhnliche Kreationen. Initiator der Aktion ist Tartex, der Pionier für pflanzliche Brotaufstriche und Spezialist für vegetarischen Genuss. Mit seinen vielfältigen vegetarischen Aufstrichen verleiht Tartex den Broten den besonderen „Pfiff“.

Heiko Antoniewicz erkochte sich schon während seiner Lehrzeit die Dortmunder Auszeichnung „Stadtmeister der Köche“. Etliche Preise, wie beispielsweise „Koch des Jahres“ vom Verband der Köche Deutschlands e.V., folgten. Spätestens seit der Veröffentlichung seines neuen Buches gilt Antoniewicz als „Meister des Fingerfoods“. In „FingerFOOD Die Krönung der kulinarischen Kunst“ zeigt Antoniewicz, wie man kleine Häppchen zum kulinarischen Highlight macht.

Der Event ist Teil einer deutschlandweiten Kampagne von Tartex zum Thema „vegetarisch genießen“, bei der sich viele bekannte Köche und Ernährungsexperten zur gesunden pflanzlichen Ernährung bekennen. Eine weitere große Säule der Kampagne ist das Webportal mit zahlreichen Tipps rund um vegetarischen Genuss sowie leckeren Rezepten, Restauranttipps, Gewinnspielen und vielem mehr unter www.veggie-genuss.de

20 Jahre Tresor und die Party geht weiter

1991 öffnete der Tresor seine Pforten. Zwischen leeren Schließfächern und kargen Betonwänden war dies die Geburtsstunde der Berliner Clubkultur. Es folgten 20 Jahre durchtanzte Nächte, flackerndes Stroboskoplicht, harte Bässe. In der aktuellen Location im ehemaligen Kraftwerk Mitte wird bei den Beats internationaler Star-DJs und bei zahlreichen Musik-Events auch heute noch die Nacht zum Tag gemacht.

Mehr unter www.tresorberlin.de

Berliner Walk of Fame

Berlin hat seit diesem Sommer einen eigenen
Walk of Fame. Gewürdigt werden 120 herausragende
Berliner Persönlichkeiten aus der deutschen
Film- und Fernsehgeschichte. Seit Mitte Juli
2010 wurden bereits 40 Sterne fest auf dem
Boulevard um den Potsdamer Platz verankert.
Die erste Widmung galt der Zwanziger-Jahre Diva
Marlene Dietrich, kurz darauf folgten Sterne für
Wim Wenders, Romy Schneider oder Asta
Nielsen. Weitere 110 Sterne sind in den nächsten
Jahren in Planung.

www.boulevard-der-stars-berlin.de

Oliver Sattler

Zahlreiche Prominente und Freunde der österreichischen Küche folgten Dienstagabend der Einladung von Hoteldirektor Michael Reinhardt und genossen innovative Gerichte von Starkoch Oliver Sattler im Restaurant „NASCH Austrian Tapas & Wein“ im Hilton Vienna Plaza.

Österreichische Küche in appetitlichen Portionen erwarteten die Gäste bei der Eröffnung des neuen Restaurants „NASCH – Austrian Tapas & Wein“ im Hilton Vienna Plaza, bei der sie sich durch die kulinarische Vielfalt kosteten. Marktfrische und saisonale Produkte kombiniert mit Weinen von Top-Winzern der Region ergaben ein abgerundetes Konzept und erfreuten sämtliche Gaumen. „Den Gästen zu zeigen was das Land kulinarisch zu bieten hat, war für uns essentiell, immerhin gibt es in diesem Land sogar eigene Genussregionen“, so Hilton Vienna Plaza Direktor Michael Reinhart. Genuss gab es für alle Geschmäcker, egal ob die Käsestation, die mit unterschiedlichsten Sorten aufwartete oder der Palatschinkenstand, bei dem die Gäste ihrer künstlerischen Ader freien Lauf lassen konnten, und Süßspeisen ganz nach ihrem Geschmack kreieren konnten.

Die österreichischen Gaumenfreuden genossen unter anderem die Goldkehlchen Eva K. Anderson und Vera Böhnisch, Designer Nhut La Hong, DJane Martina Kaiser, „Die Möwe“-Präsidentin Martina Fasslabend mit ihrem Mann Werner, Friedrich Schiller ohne Charity Queen Jeannine, Aktrice Christine Schuberth, Radiomoderator Walter Schneebauer, Agentur Ikone Bernd Rengelshausen, Birko Group Eigentümer Hans Schmid, Wirtschaftsblatt Vorstandsvorsitzender Hans Gasser, Nägele & Strubell Marketingchefin Nicole Schafroth, Wiener Einkaufsstraßen Manager Michael Dobo, Sternekoch Bernie Rieder, Davidoff Repräsentantin Isabella Benda, Werbeexperte Gerhard Puttner, Agenturleiter Ralph Vallon, und Musikproduzent Mario Rossori.

NASCH Austrian Tapas & Wein

Öffnungszeiten: Montag – Sonntag: 9.00 bis 24.00 Uhr

Ort: Hilton Plaza

Adresse: NASCH im Hilton Vienna Plaza

1010 Wien, Schottenring 11

Website: www.nasch.at

Zum ältesten Pub Großbritanniens

Zum ältesten Pub Großbritanniens
Unterwegs im historischen England und Wales

In diesem Pub wird die Vergangenheit lebendig: Das „Ye Olde Trip to
Jerusalem“ in Nottingham war Treffpunkt der Kreuzritter, die dem Ruf König
Richards I folgten. 1189 wird als Gründungsjahr des berühmten Pubs
angegeben. Und selbst wenn es noch ein gutes Dutzend weiterer Pubs in
Großbritannien gibt, die für sich beanspruchen, das älteste des Landes zu
sein, lohnt sich ein Besuch im „Olde Trip“. Denn das in Mittelengland
gelegene Nottingham ist reich an Geschichte und Geschichten.

In Nottingham Castle, im 11. Jahrhundert errichtet auf einem von bewohnten
Höhlen durchzogenen, labyrinthartigen Sandsteinfelsen, residierte vermutlich
Robin Hoods historischer Gegenspieler, der Sheriff von Nottingham. Der
versuchte nach Kräften, dem „Rächer der Armen“, der sich mit seinen
Gefährten im nahen Sherwood Forest versteckte, das Handwerk zu legen.

Durch das ländlich geprägte Mittelengland erreicht man noch weitere
geschichtsträchtige Orte. Zum Beispiel Chester mit seiner mittelalterlichen
Stadtmauer und der georgianischen und viktorianischen Architektur. Oder
Shrewsbury an der Grenze zu Wales. Mit seinen typischen schwarz-weißen
Häusern wird es als schönste Tudorstadt Englands bezeichnet.

Im neuen Katalog „Nordeuropa für Genießer“ von Reiseveranstalter ZeitRäume
gibt es eine 10-tägige Mietwagenreise durch das historische England und
Wales. Während deren Verlauf wandelt man nicht nur auf den Spuren der
Geschichte: In Wales ist es der Snowdonia Nationalpark mit seinen Bergen,
Seen und Wanderwegen, der zu einem Aufenthalt einlädt. Die Tour kann an
jedem beliebigen Tag zwischen April und Oktober in Bath gestartet werden und
kostet pro Person ab 628 Euro. Bestellen kann man den Katalog über die
Website www.zeitraeume-reisen.de

Irisch Kochen mit TV-Starkoch Horst Lichter

Irisch Kochen mit TV-Starkoch Horst Lichter

Zehn begeisterte Hobbyköche folgten am 20. November 2009 der Einladung von Kerrygold, der beliebten Buttermarke aus Irland, und ließen sich bei einem exklusiven Kochkurs in Köln in die Geheimnisse der irischen Küche einweihen. Horst Lichter, der fröhliche Koch mit dem Zwirbelbart, zeigte zusammen mit dem irischen Koch John Kivlehan, dass die Küche der grünen Insel durchaus mehr zu bieten hat als Irish Stew und Soda Bread.

Im exklusiven Ambiente der Kölner Vintage Genuss Schule zauberten Horst Lichter und John Kivlehan mit Unterstützung der Hobbyköche ein irisches 3-Gänge-Menü: Als erster Gang wurde eine irische Fischsuppe (irisch: Fish Chowder) mit Muscheln und Shrimps zubereitet, gefolgt von Lammrückenfilet in Rosmarin-Thymian-Balsamico-Soße an Kartoffelgratin und Pürree aus gelben Steckrüben (irisch: Turnips), die als typisches Gemüse aus Irland gelten. Zum krönenden Abschluss gab es die bekannte Schicht-Süßspeise Trifle, mit irischem Baileys und frischen Beeren verfeinert. Als besondere Zutat enthielten alle Gerichte Kerrygold Original Irische Butter und Kerrygold Original Irische Schlagsahne. Den Teilnehmern hat’s geschmeckt!

www.kerrygold.de

Weissblauer Bumerang-Tag im PALAZZO München

Glänzende Kinderaugen beim
Weissblauen Bumerang-Tag im PALAZZO

Ein gänzlich anderes Bild bot sich am vergangenen Samstag im Spiegelpalast an
der Neuen Messe: Bereits vormittags war das Foyer gefüllt und ein Summen aus fröhlichen
Kinderstimmen erfüllte den Raum.

150 Kinder zwischen 5 und 15 Jahren folgten der Einladung des PALAZZO München und des Vereins
Weissblauer Bumerang und erlebten am Mittag eine vom PALAZZO-Ensemble eigens für sie kreierte
Show, die zum Mitmachen, Nachmachen und Lachen einlud. Als Mastermind hinter der Show zeichnet
sich Zeremonienmeister Matt de Kran alias Matthias Kranert verantwortlich, der bereits seit Jahren mit
Kindern arbeitet und diese Erfahrung mit einfließen ließ. „Wie wichtig die Arbeit gerade mit sozial
benachteiligten Kindern ist, zeigt sich besonders deutlich, wenn diese Kinder lachen und für einen
kleinen Moment ihren Alltag hart an der Armutsgrenze vergessen können.“, so Kranert.

Nach einer ersten Stärkung ging es ins die Manege und wenn es nach den Kindern gegangen wäre,
hätte es nur erste Reihen geben dürfen! Voller Begeisterung ließen sich die Buben und Mädchen in
die Show integrieren und der Mund blieb so manches Mal vor Staunen offen, wenn die Artisten,
Comedians und Sänger des Ensembles ihre Darbietungen für und mit den Kindern vorführten.

Die Stunde verging wie im Fluge und im Anschluss kredenzte die Küchenbrigade des PALAZZO unter
dem Jubel der Kinder fantasievolle Spieße mit allerlei Leckereien und natürlich durfte das Eis zum
Abschluss nicht fehlen. André Kracht, Küchenchef des Münchner Spiegelpalastes: „Es war uns eine
große Freude, für die Kinder zu kochen – betroffen gemacht hat mich dann doch das große Erstaunen
der Kinder, dass sie sogar noch einen Nachschlag bekamen.“
Für viele Kinder aus sozial schwachen Familien sind solche Ausflüge eher eine Seltenheit. Dass auch
benachteiligte Kinder und Jugendliche an solchen Freizeitaktivitäten teilnehmen können, dafür setzt
sich seit Jahren der Weissblaue Bumerang ein und hilft mit Spendensammlungen und Aktionen, den
Alltag der Jungen und Mädchen etwas sorgenfreier zu gestalten. Die Zusammenarbeit mit dem
PALAZZO München fand dieses Jahr erstmalig statt. Der Gründer des Weißblauen Bumerangs Herr
Ritthaler und die Geschäftsleitung des PALAZZO waren sich sofort einig, dass dieser Tag in der
nächsten Saison wiederholt wird.
An dieser Stelle sei allen Beteiligten ein Dankeschön ausgesprochen, denn es wurde honorarfrei
gearbeitet bzw. gespendet: Metro Pasing, Herr Müller für die Zurverfügungstellung der Lebensmittel,
Bionade und Granini für die Getränke, dem gesamten Ensemble des PALAZZO für die Kreation und
Mitwirkung, dem Zeltteam, der Servicecrew, der Küchenbrigade und der Bar für Zeit und Einsatz.

Infos zum Weissblauen Bumerang unter www.weissblauer-bumerang.de.