Sascha Kemmerer

Am 4. Juni 2016 lädt Sternekoch Sascha Kemmerer gemeinsam mit fünf Kleinwalsertaler Kollegen zum Gourmet-Event „Neun Hauben – ein Tal“ ein. Die Veranstaltung ist Teil der zweiten Vorarlberger Genusstage unter dem Titel „Forum Genuss Alpen“, bei dem die Gesichtspunkte Regionalität, Authentizität und Saisonalität im Mittelpunkt stehen.

Neben dem Hausherrn Sascha Kemmerer – aktuell mit einem Michelin Stern, 17 Punkten im Gault Millau und drei Hauben ausgezeichnet – präsentieren an dem Abend fünf weitere namhafte Haubenköche aus der Region ihre großartigen Kreationen: Martin und Florian Jäger aus der „Humbachstube“ im Alpenhof Jäger, Jeremias Riezler von der „Walserstuba“, Gerd Hammerer aus Haller’s Genuss & Spa Hotel sowie Radinka Marjanovic aus dem „Cuisino Restaurant Kleinwalsertal“. Serviert werden insgesamt fünf Gänge:

• Heimisches Kalbsfilet | Nussbutterpüree | Pfifferlinge | Kalbskopfcroûtons (Martin & Florian Jäger)
• Walser Rehrücken | Fichtensprossen | Vorarlberger Bramata (Jeremias Riezler – Walserstuba)
• Eintopf vom Ausseer Saibling | Erbse und Spargel (Gerd Hammerer – Haller’s Genuss & Spa Hotel)
• Confirtes Brüsterl | geschmorte Keule vom Wälder Hennele | Rollgerstl | Brokkoli und Frühlingsmorcheln(Sascha Kemmerer)
• Schaumsüppchen von Bärlauch und Winzersekt | Ziegenkäsepraline | Paradeiser-marmelade (Radinka Marjanovic)

Nach dem Erfolg des vergangenen Jahres findet das „Forum Genuss Alpen“ mit einigen der besten Köche der Welt heuer vom 31. Mai bis 9. Juni 2016 und vom 7. bis 9. Juli 2016 in verschiedenen Regionen und Ortschaften Vorarlbergs statt. Parallel zu vielen Genussveranstaltungen werden bei mehreren Diskussionsrunden und Workshops die Bereiche Regionalität und Nachhaltigkeit in den Alpen, Wertschöpfung in der Region, Unterstützung von kleinbäuerlichen und alpinen Strukturen und die Zukunft der alpinen Gastronomie besprochen.

Das Kleinwalsertal, als eines der schönsten Hochgebirgstäler der Alpen, gehört nicht umsonst zu den Genuss-Regionen Österreichs. Kaum eine andere Destination bietet eine derart geballte Spitzengastronomie. Und das Travel Charme Ifen Hotel befindet sich mittendrin, als einziges Fünf-Sterne-Hotel im Tal.

„Mit unserem Ernährungskonzept GreenGusto geben wir ein Genussversprechen, das auf Qualität, Transparenz und Ehrlichkeit beruht“, sagt Nikolaus Jäger, Gastgeber im Travel Charme Ifen Hotel. Küchenchef Sascha Kemmerer ergänzt: „Bei diesem Gourmet-Event der Extraklasse bringen wir die besten Köche des Kleinwalsertals zusammen und bieten unseren Gästen abwechslungsreichen Hochgenuss mit heimischen Zutaten.“

Der Abend „Neun Hauben – ein Tal“ am 4. Juni 2016 beginnt um 18.30 Uhr. Im Preis von 75 Euro pro Person sind das Menü und die begleitenden Weine sowie Aperitif, alkoholfreie Getränke, Bier und Kaffee inkludiert. Reservierung unter der Telefonnummer +43 (0)55 17 ? 608 509.

Weitere Informationen rund um das Travel Charme Ifen Hotel unter www.travelcharme.com . Die Genusstage informieren darüber hinaus unter www.forum-genuss-alpen.at .

Christian Connerth

Christian Connerth (24) vom Restaurant Wein am Rhein in Köln ist im Rahmen des „Sommelier-Cups 2015“ vom Deutschen Weininstitut (DWI) zum besten deutschen Sommelier gekürt worden. Zweiter wurde Florian Richter (Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim), gefolgt von Maximilian Wilm (Seven Seas, Hamburg) auf Rang drei. Sebastian Schütz (Rot Weiss Rosé, Magetshöchheim) und Sven Ponge (Riesling & Komplizen, Schwelm) belegten die Plätze vier und fünf.

Das mit rund 30 Weinfachleuten und Nachwuchskräften aus Gastronomie und Handel hervorragend besetzte Teilnehmerfeld brachte es in diesem Jahr zusammen auf insgesamt 18 Sterne und 305 Punkte im Gault Millau. Entsprechend spannend und hochklassig verlief der zweitägige DWI-Wettbewerb am 8. und 9. November im Atrium Hotel in Mainz.

Hier hatten die Teilnehmer zunächst weitreichende Kenntnisse über die typischen Rebsortenmerkmale heimischer Weine nachzuweisen, mussten Strukturdaten zum Weinbau und Weinmarkt parat haben und über die Weinbereitung oder das Weinrecht Bescheid wissen. In mehreren vergleichenden Degustationen galt es, Weine aus deutschen wie auch einigen internationalen Anbauregionen zu beschreiben und deren Herkünfte, Jahrgänge und Rebsorten zu bestimmen. Weitere Schwerpunkte bildeten Aufgaben zu Wein und Speisen, die Zuordnung von Weinen und die Charakterisierung renommierter Lagen sowie als Highlight erstmals eine Raritätenprobe mit teils über 20 Jahre gereiften Weinen.

Beeindruckend degustierten und beschrieben die fünf Finalisten schließlich zwei verdeckte Weine und beantworteten die Fachfragen der hochkarätig besetzten Jury. Dieser gehörten neben Vertretern der Sommelier-Union Deutschland, der Deutschen Wein- und Sommelierschule, der Hotelfachschule Heidelberg und Fachjournalisten unter anderem der frisch gekürte Master of Wine Janek Schumann an. Zum Abschluss der Finalrunde mussten der Jury zu drei Speisen die passenden Weine empfohlen werden. DWI-Geschäftsführerin Monika Reule freute sich die gute Beteiligung und zeigte sich beeindruckt vom hohen Niveau des Teilnehmerfeldes. Sie überreichte die Urkunden an die stolzen Gewinner, die sich über attraktive Geldpreise im Wert von insgesamt 3.250 Euro freuten. Als Sieger des Wettbewerbs darf Christian Connerth zusätzlich an der „Sommelier Summer Class“, dem jährlichen Treffen internationaler Sommeliers im Juli 2016 in Geisenheim teilnehmen.

Die Gewinner des DWI-Sommelier-Cups im Überblick:

Platz 1: Christian Connerth (24), Restaurant Wein am Rhein in Köln
Platz 2: Florian Richter (28), Hotel & Restaurant Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim
Platz 3: Maximilian Wilm (27), Hotel Süllberg, Gourmeterestaurant Seven Seas, Hamburg
Platz 4: Sebastian Schütz (38), Online-Shop und Weinhandel Rot Weiss Rosé, Magetshöchheim
Platz 5: Sven Ponge (50), Riesling & Komplizen – Weinkontor, Schwelm

Zum Tauben Dogen

Zum Tauben Dogen: taubenkobel auf Sinnesreise im SUPERSENSE in Wien
Barbara Eselböck, Alain Weissgerber und Florian Kaps veranstalten vom 25. November bis 23. Dezember 2015 ein Spektakel der Sinne im Wiener Dogenpalast

„ZUM TAUBEN DOGEN“ – Exakt 124 Jahre nach „ZORANA“, dem weltberühmten Mädchen mit Bart, haben Wien und der Prater endlich wieder eine echte Sensation zu bieten: Vom 25. November bis 23. Dezember 2015 laden der taubenkobel und SUPERSENSE auf eine Sinnesreise in Wiens einzigartigen Dogenpalast in die Praterstraße 70. Barbara Eselböck und Alain Weissgerber haben diesen magischen Ort und die verrückte Mischung aus Druckwerkstatt, Kaffee, Plattenstudio, Geruchslabor und analogem Delikatessladen bei einem Wien-Besuch im Sommer entdeckt und mit Florian Kaps ein spektakuläres Konzept entwickelt: Exakt 25 Tage lang wird die Stadt mit einer intensiven Kombination einzigartiger Zutaten, Veranstaltungen und Gästen zum ersten Mal so richtig eingekocht. Neben einer Frühstücks- und Tageskarte, einem Punsch- & Maronistand sowie SUPERSENSE Klassikern wird es Montag bis Samstag Abend die Möglichkeit geben, den Tauben Dogen für ganz besondere private Veranstaltungen und Weihnachtsfeiern zu buchen. Die beeindruckenden Räumlichkeiten sind für Gruppen mit bis zu 80 Personen ausgerichtet, inklusive eines Chefs Table für 25 Personen. Zur Auswahl stehen abends mehrgängige Menüs in drei Varianten mit oder ohne Weinbegleitung, auf Anfrage kann die Menüfolge auch individuell zusammengestellt werden. „Warum SUPERSENSE? Weil der Dogenpalast ein faszinierender Ort ist, voll kreativer Menschen, Handwerk, Visionen und Produkten, die perfekt zur Welt des taubenkobel passen und von uns zu einem neuen Ganzen zusammengefügt werden“, so Barbara Eselböck und Alain Weissgerber. „Zum Tauben Dogen wird in berühmter taubenkobel Tradition ohne Schnörkel oder Umschweife mit biologischer Küche und besten Produkten, die im Hier und Jetzt wachsen, auf alle fünf Sinne der Wiener abzielen.“

Dass auch wirklich kein Sinn zu kurz kommt, dafür sorgt ein täglich wechselndes Rahmenprogramm aus Workshops, Live Musik, Verkostungen, Studio Sessions und Lesungen. „In einer immer schnelleren, immer digitaleren Zeit, ist es allerhöchste Zeit, neue Wege zu gehen, wieder einmal alle Nerven und Sinne blank zu legen, zu entstauben, zu elektrisieren und genussvoll alle Erwartungen zu übertreffen. Genau das haben Barbara, Alain und ich uns in den Kopf gesetzt und genau das werden wir mit unseren Teams im „Zum Tauben Dogen“ jeden Tag verwirklichen“, versichert SUPERSENSE Gründer Florian Kaps.

Zum Tauben Dogen
25. November bis 23. Dezember 2015
Praterstraße 70, 1020 Wien
Mo-Sa von 9:30-18:00 Uhr
Abend-Palastveranstaltungen Mo-Sa von 19:00-24:00 Uhr (nur gegen Voranmeldung!)
Reservierungen & individuelle Anfragen für Abendveranstaltungen unter Tel. 02684/2297

www.zum-tauben-dogen.com

Florian Vogel

Florian Vogel heißt der neue Küchenchef im Camers Schlossrestaurant im Schloss Hohenkammer. Der 34 jährige, der aus Wilhelmshaven stammt, bringt die besten Referenzen mit. Seit Abschluss seiner Kochausbildung im Jahre 2001 hat er in zahlreichen renommierten Gourmet- und Sternerestaurants Erfahrung in führenden Positionen gesammelt und bei Käfer in München auch bereits mit Fritz Schilling zusammengearbeitet. Fritz Schilling war der bisherige Küchenchef im Camers, der sich nach einem langen und erfolgreichen Kochleben, in dem er mit zwei Michelin-Sternen erkocht hatte, zur Ruhe gesetzt hat.
Die Stationen von Florian Vogel waren bisher unter anderen:
Dallmayr (Chef de Partie) und Hotel Königshof (Junior Chef) in München, Atelier und Garden Restaurant Hotel Bayerischer Hof (Chef de Partie), Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg in Perl-Nennig von Drei-Sterne-Koch Christian Bau (Chef de Partie) und das Restaurant Kastell in Wernberg-Köblitz (Chef de Partie). Zuletzt war Florian Vogel Küchenchef im Gästebereich bei der Swiss Re Europe in München.

Florian Vogel bringt seine eigene Handschrift mit, rüttelt aber nicht am bewährten Küchenkonzept. Florian Vogel: „Mit meiner Küche möchte ich die entdeckungsfreudige Jugend, sowie den traditionellen Gourmet ansprechen – mit dem Ziel, die Gäste glücklich und zufrieden zu wissen.“

Mit filigranen, technisch aufwendigen und geschmacklich ausgereiften kleinen „Kunstwerken“ werden die Gäste im Camers Schlossrestaurant auf eine kulinarische Reise geschickt.
Frisch, saisongemäß und qualitativ auf höchstem Niveau ist der Anspruch vom Küchenchef an die verwendeten Produkte. Was aber nicht bedeutet, dass ausschließlich Edelprodukte verwendet werden. Nach wie vor ist das Ziel, möglichst viele Produkte aus der eigenen Bio-Landwirtschaft vom Gut Eichethof zu verwenden.

Schloss Hohenkammer ist ein gehobenes Seminar- und Tagungszentrum mit einem modernen Hotel, einem vielseitigen gastronomischen Angebot und eigener biologischer Land- und Forstwirtschaft. Die weitläufige und wunderschön situierte Schlossanlage befindet sich seit dem Jahre 2003 im Eigentum von Munich Re.
Die idyllische Lage im Glonntal ist auch verkehrstechnisch besonders günstig. Nördlich von München (Landkreis Freising) in Autobahnnähe und an der B 13 gelegen, kann Hohenkammer über die A9 mit dem Pkw schnell erreicht werden. Der Flughafen München ist lediglich eine halbe Autostunde vom Schloss entfernt und über den Bahnhof Petershausen (in nur 5 km Entfernung) hat Hohenkammer direkten Anschluss an das Netz der Münchner S-Bahn sowie der Deutschen Bahn.
Eine Besonderheit: In allen Restaurants werden zu 100 % Bioprodukte in hoher Qualität verarbeitet und der Großteil davon stammt sogar aus eigener Erzeugung. Die Schloss Hohenkammer GmbH betreibt auf dem Gut Eichethof bereits seit 1992 kontrollierte ökologische Landwirtschaft nach den strengen Richtlinien von Naturland. Auf rund 300 Hektar Fläche (dazu kommen noch 500 Hektar Forstfläche) werden verschiedene Feldfrüchte, Kräuter und Obst angebaut. Letzteres liefert neben der Verarbeitung in der Küche zum Teil den „Rohstoff“ für die prämieren Edelbrände von Schloss Hohenkammer. Und auch das Fleisch von Rindern, Schweinen, Hühnern und Wild kommt vom Eichethof bzw. aus den drei angeschlossenen Jagdrevieren.

www.schlosshohenkammer.de

Eric Frechon und Florian Favario

The Lanesborough, neuntes Masterpiece Hotel der renommierten Oetker Collection, feierte im Juli 2015 seine große Neueröffnung. Vorausgegangen war eine umfangreiche, 18-monatige Renovierungsphase. Mit seinem Feinschmecker-Restaurant Céleste läutet das Hotel nun auch eine neue kulinarische Ära ein: modern, einfallsreich, inspiriert von der französischen Küche, mit den besten Zutaten, die Großbritannien zu bieten hat.

Florian Favario, Executive Chef des Lanesborough, verdankt seine neue Stellung der Empfehlung des Starkochs und mit drei Michelin-Sternen dekorierten Küchenchefs des Pariser Palasthotels Le Bristol, Eric Frechon.

Trotz seines jugendlichen Alters von 32 Jahren hat Florian Favario bereits eine Menge Erfahrung im Gepäck, die er vornehmlich in den Küchen der Oetker Collection sammeln durfte. Nach fünf Jahren Training unter den Meisterköchen Marc Veyrat und Thierry Marx stieß er 2010 zum Team von Eric Frechon. Hier, als Head Chef des Epicure, verfeinerte er seine Kunst und entwickelte eine ganz eigene kulinarische Vision, die auch von seinen Reisen durch die Welt geprägt ist. Sein enormes Talent bewies er unter anderem 2013, als er beim prestigeträchtigen internationalen Kochwettbewerb „Bocuse d’Or“ den zweiten Platz belegte.

Im Lanesborough schlägt Florian Favario nun gemeinsam mit Berater Eric Frechon ein neues gastronomisches Kapitel auf. Die Küche des Céleste setzt auf traditionelles französisches „savoir faire“ unter Verwendung der besten britischen Bio-Produkte. Frechon: „Die Speisekarte ist inspiriert von London als globaler Hauptstadt des guten Geschmacks. Wir arbeiten eng mit lokalen Lieferanten zusammen, um die besten Produkte des Landes mit französischer Raffinesse in traumhafte Kreationen zu verwandeln.“ Zu den Spezialitäten gehören Heritage-Tomaten mit Tomaten-Sorbet, Bio-Lamm mit Zucchini-Couscous und hausgemachter Harissa sowie, zum Dessert, handgefertigte Zucker-Erdbeeren, „mara des bois“-Chantilly und Sorbet.

Das Céleste erfreut die Sinne auch mit dem eleganten, neuen Design des berühmten Innenarchitekten Alberto Pinto: einer Rückkehr zum Regency-Stil, ganz im Einklang mit dem übrigen Haus. Unter anderem wurden 250 verschiedene Formteile für die historische Szene im Flachrelief unter der Himmelskuppel gestaltet. Englische Kristall-Lüster – der größte 200 Kilo schwer und zwei Meter breit – beleuchten die zarten Details.

Der französische Name „Céleste“ stammt aus dem 19. Jahrhundert und bedeutet „himmlisch“. Er bezieht sich auf den Himmel, der von der Glaskuppel des Restaurants eingerahmt wird, unterstreicht die gallische Herkunft der französischen Köche und verspricht ein überirdisches gastronomisches Erlebnis. Auch das Tageslicht, das durchs Dach des Wintergartens fällt, sorgt für himmlische Stimmung und erhöht den Genuss des leichten, köstlichen Mittagessens.

Das Céleste verfügt über 110 Gedecke, einen privaten Speisesaal für bis zu 14 Personen sowie zwei Räume für Weinproben mit einer beeindruckenden Auswahl an edlen Tropfen.

Céleste hat von nun an auch für Frühstück, Mittags, für den traditionellen ‘Afternoon Tea’
und Abends geöffnet.
Reservierungen unter: www.opentable.co.uk/celeste-reservations-london
oder telefonisch +44 (0) 207 259 5599

The Lanesborough, Hyde Park Corner, London SW1X 7TA –
www.lanesborough.com +44 (0) 207 259 5599

ZEIT Kochtag am 17. April

Buntes Veranstaltungsprogramm in Berlin
 
Mit dem ZEIT Kochtag ruft die Wochenzeitung DIE ZEIT Menschen in ganz Deutschland dazu auf, selbst zu kochen und sich mit ihrem Essen bewusst auseinanderzusetzen. Auch in Berlin finden am 17. April zahlreiche öffentliche Veranstaltungen rund ums Kochen und Genießen statt.
 
So lädt beispielsweise das ZEITmagazin zur Diskussion in die Markthalle Neun in Kreuzberg. Wochenmarkt-Kolumnistin Elisabeth Raether unterhält sich mit ihren Gästen darüber, wie sich die Esskultur in Berlin entwickelt hat: von der kulinarischen Wüste, die die Stadt noch vor 15 Jahren war, zu dem sehr vielfältigen Angebot von heute. Zu den Podiumsgästen zählen der aus Österreich stammende Koch Lukas Mraz (Cordobar) und Florian Niedermeier, einer von drei Geschäftsführern der Markthalle Neun.
 
In den Redaktionsräumen von ZEIT ONLINE wird bereits die ganze Woche lang gekocht: In der sogenannten Selfkantine wird vom 13. bis 17. April jeden Mittag ein außergewöhnlicher Koch innerhalb von etwa 30 Minuten ein Mittagessen zubereiten – mit dabei sind u.a. Simon Tress (Tress Gastronomie), Sumi Ha (YamYam) und Ninon Demuth (Über den Tellerrand). Am 14. April findet bei ZEIT ONLINE außerdem eine Podiumsdiskussion zum Thema „Heimweh zum Herd“ statt. Yvette van Boven, Köchin, Illustratorin und Autorin der Kochbuch-Bestseller-Reihe „Homemade”, und Martin Wurzer-Berger, Herausgeber des „Journal Culinaire“, sprechen über die Wiederentdeckung der Küche als Lebensraum.
 
Weitere Veranstaltungen werden von Vereinen und Unternehmen, Restaurants und Hotels organisiert, die die Idee des ZEIT Kochtags unterstützen. Ob Kochkurs oder Diskussionsrunde, mit oder ohne Fleisch, ein- oder zweihändig – beim ZEIT Kochtag in Berlin ist für jeden Geschmack etwas dabei. Eine Übersicht finden Sie unter www.zeit-kochtag.de/?s=berlin.
 
ZEIT Veranstaltungen zum ZEIT Kochtag in Berlin:
 
ZEIT ONLINE Selfkantine
13.-17. April, 12.00 Uhr
ZEIT ONLINE, Askanischer Platz 1
 
Heimweh zum Herd – Warum wir unser Glück im Kochtopf suchen
14. April, 20.00 Uhr
ZEIT ONLINE, Askanischer Platz 1
 
Esskultur in Berlin: Von der kulinarischen Wüste zur Foodie-Stadt
17. April, 19.00 Uhr
Markthalle Neun, Eisenbahnstraße 42-43
 
Der ZEIT Kochtag wurde als gemeinsame Initiative mit dem Hausgerätehersteller Gaggenau, dem Lebensmittelhändler EDEKA sowie Slow Food Deutschland e.V. als ideellem Partner ins Leben gerufen. Jeder, der Spaß am Kochen hat und gutes, selbstgemachtes Essen schätzt, kann sich an dem Aktionstag beteiligen – sei es in Form eines privaten Kochabends mit Freunden oder durch die Teilnahme an einer öffentlichen Veranstaltung.

Florian Favario

Frechon-Schüler Florian Favario wird Executive Chef
im The Lanesborough

Starkoch Eric Frechon gilt als Mann, der Talent und Tatendrang in sich vereint wie kaum ein anderer. Er ist Chef-Patron des Luxushotels The Lanesborough, vierfacher Träger des renommierten Michelin-Sterns sowie führender Repräsentant des Le Bristol Paris. Sein Wort hat Gewicht. Seine Empfehlungen machen Karrieren.

Eric Frechon hat nun einen seiner begabtesten Protegés, Florian Favario, nach London geholt. Der 32-Jährige ist ab sofort Executive Chef in The Lanesborough, der neunten Perle der Oetker Collection – ein Riesenschritt in einer noch jungen Karriere.

Unter Eric Frechons Führung gewann Le Bristol Paris mit seinem Restaurant Epicure im Jahr 2014 Titel wie „Bestes Restaurant der Welt“ (bei den World Luxury Hotel Awards), „Bestes Hotel-Restaurant der Welt“ (der berühmten gastronomischen Website „The Daily Meal“) sowie „Bestes Hotel-Restaurant“ (des Magazins Saveur im Rahmen der Saveur Culinary Travel Awards).

Trotz seines jugendlichen Alters hat Florian Favario bereits eine Menge Erfahrung im Gepäck, die er vornehmlich in den Küchen der Oetker Collection sammeln konnte. Nach fünf Jahren Training unter den Meisterköchen Marc Veyrat und Thierry Marx stieß er 2010 zum Team von Eric Frechon. Hier verfeinerte er seine Kunst und entwickelte eine ganz eigene kulinarische Vision, die auch von seinen Reisen durch die Welt geprägt ist. Sein enormes Talent bewies er unter anderem 2013, als er beim prestigeträchtigen internationalen Kochwettbewerb „Bocuse d’Or“ den zweiten Platz belegte.

Als frisch gebackener Executive Chef läutet Florian Favario in The Lanesborough London nun eine neue kulinarische Ära ein: mit einer Französischen Küche, die gleichzeitig modern, voller Erfindungsreichtum und international angehaucht ist.

Weitere Informationen unter: www.oetkercollection.com/ger/hotels/the-lanesborough

Andre Jaeger und Florian Gilges

Kulinarik im Park Weggis

Wald, Wiese, See. Das ist der Dreiklang, ohne den nichts in den erstklassigen Küchen des Park Weggis am Vierwaldstättersee funktionieren würde. Fleisch, Gemüse, Kräuter, Fisch, erlesene Weine – nur mit hervorragenden Zutaten können die Küchenchefs der verschiedenen Restaurants außergewöhnliche Geschmackserlebnisse auf die Tische zaubern. Klarer Favorit bei den Gästen: das jüngste Kind in der Familie der Restaurants, der Park Grill. Seit nunmehr einem Jahr werden dort Fleisch, Fisch und Krustentiere zubereitet. Einfach, aber raffiniert. Im Mittelpunkt steht das Produkt und das ist außergewöhnlich.

Zum gelungenen Konzept des Park Grill maßgeblich beigetragen hat André Jaeger, einer der angesehensten Spitzenköche der Schweiz, mit einem Michelin Stern dotiert und seit zwanzig Jahren mit 19 GaultMillau-Punkten prämiert. Zum ersten Geburtstag laden er und das Park Weggis am 19. April 2015 zu einem Menü der Highlights ein: Nach einem Sparkling Apéritif in der Vinothek geht es zum Fünf-Gang-Dinner mit den gefragtesten Klassikern des Park Grill. Und Sommelier Markus Jehnichen hat dazu die perfekte Wein-Symbiose im Angebot: Amerikanische Top-Weine, alle mindestens mit 90 Parker-Punkten ausgezeichnet.

Doch der Grill ist nicht das einzige spannende kulinarische Angebot in dem luxuriösen Haus am See, das in diesem Jahr sein 140-jähriges Bestehen feiert. Und es muss nicht immer das noble Menü sein, das die Gäste beeindruckt, wie Hoteldirektor Peter Kämpfer sagt: „Viele unserer Gäste sind daran interessiert, was hinter den Kulissen unserer vielfach prämierten Restaurants vor sich geht.“ Und: Sie wollen etwas lernen über die Produkte, die sie auf ihrem Teller finden. Dafür extra ins Leben gerufen wurde die „Backstage Party“, die am 24. April 2015 einen Blick in die Katakomben des Fünf-Sterne-Superior-Hotels gewährt und auch einige Köstlichkeiten bereit hält.

Küchenchef Florian Gilges befriedigt diese Neugier auch mehrfach im Jahr – immer der Zeit und ihrem Angebot entsprechend. Im März zum Beispiel lehrt der Koch, der mit 15 GaultMillau-Punkten ausgezeichnet ist, seine Gäste, ein frühlinghaftes Menü rund um das Thema „Wald und Wiese“ zu kochen. Von 10 Uhr morgens an steht er mit den Hobbyköchen am Herd und zeigt ihnen nicht nur Tipps und Tricks eines hervorragenden Handwerkers, sondern verrät auch die eine oder andere Zutat für ein schmackhaftes Extra. Zusammen mit den anderen Teilnehmern wird das Menü am Abend verkostet.

Wer nicht selbst am Herd stehen will, kann die Küchen der verschiedenen Restaurants und deren Meister bei einer Küchensafari kennenlernen. Dabei tafeln die Gäste am Ort des Geschehens – in der Küche. Und können den Köchen über die Schultern schauen, während diese die einzelnen Gänge der Safari zubereiten.

Wein und Käse – das sind die perfekten Begleiter und der perfekte Ausklang eines perfekten Menüs. Eine ganz besondere Wein-Degustation für die Sinne bietet Sommelier Jehnichen an: „Wine in the dark“. Während einer Stunde werden den Gästen fünf verschiedene Weine in der abgedunkelten Vinothek serviert. „Dadurch werden der Geruchs- und Geschmackssinn intensiviert, neue Düfte und Geschmäcker überraschen den Gaumen“, so der Fachmann. Da stellt sogar ein Weinprofi mitunter neue Nuancen in einem edlen Tropfen fest. Ebenfalls ein Fest für die Sinne: Fünf Käse-Gänge mit passenden Ingredienzien und umfangreicher Brotauswahl, dazu fünf perfekt abgestimmte Weine – im Gewölbekeller der Vinothek.

Thomas Kammeier

Thomas Kammeier, Roel Lintermans, Mario Corti, Florian Glauert, Mathias Apelt, Matthias Gfrörer, Wolfgang Otto, Ralf Bos und Volker Waltmann erwirtschaften 62.000 Euro bei der Trüffelparty im Hugos Restaurant des InterContinental Berlins

Gespendet wird dieses Geld zu gleichen Teilen an „Herzenswünsche
e.V.“, welche schwer kranken Kindern und Jugendlichen langersehnte
Wünsche erfüllt sowie an die Stiftung Menschen für Menschen Karlheinz
Böhms Äthiopienhilfe, die sich für bessere Lebensumstände der Menschen
in Afrika einsetzt.10% gehen an den InterContinental Hotels Group
(IHG) Fond „Shelter in a Storm“, der betroffene IHG Mitarbeiter in
Katastrophenregionen unterstützt.

Die Spendenschecks nahmen Wera Röttgering Vorsitzende „Herzenswünsche
e.V.“, sowie Sara Nuru, Botschafterin der Stiftung Menschen für
Menschen gemeinsam mit Ralf Bos, entgegen.

Moderiert und begleitet wurde der Abend durch die Fernseh- und
Radiomoderatorin Andrea Ballschuh.

Das seit dem Jahr 2000 mit einem Michelin Stern und 17 Gault Millau
Punkten ausgezeichnete Gourmet-Restaurant HUGOS im InterContinental
Berlin ist das höchst gelegene eine Sterne Restaurant Berlins und eine
der ersten kulinarischen Adressen der Hauptstadt. Erlesene
Gaumenfreuden werden täglich von Küchenchef und Meisterkoch Thomas
Kammeier kreiert.

Das Magazin „Der Feinschmecker“ bewertet das Restaurant mit „FFF“ als
eines der Besten Deutschlands. Zusätzlich erhält das HUGOS nunmehr zum
fünften Mal in Folge als eines von zwei Berliner Restaurants für sein
Weinprogramm von der renommierten internationalen Weinzeitschrift Wine
Spectator den „Best of Award of Excellence 2014“.

www.hugos-restaurant.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Kammeier

Björn Zimmer

Björn Zimmer gewinnt Sommelier-Cup 2014 des Deutschen Weininstituts

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat Björn Zimmer vom Schlosshotel Hugenpoet aus Essen im Rahmen des „Sommelier-Cups 2014“ als besten deutschen Sommelier ausgezeichnet. Den 2. Platz errang Florian Richter vom Hotel Kronenschlösschen in Eltville-Hattenheim, gefolgt von Sebastian Schütz, Leiter der Juliusspital Vinothek in Würzburg, auf dem 3. Rang.

Rund 40 Sommeliers sowie Mitarbeiter aus Gastronomie und Handel im Alter von 22 bis 58 Jahren, hatten sich dem DWI Sommelier-Cup gestellt, der am 09. und 10. November 2014 im Atrium Hotel in Mainz ausgetragen wurde.

Von den Teilnehmern wurden unter anderem weitreichende Kenntnisse über
– typische Rebsortenmerkmale heimischer Weine,
– Strukturdaten zum Weinbau und Weinmarkt,
– die Weinbereitung oder
– das Weinrecht erwartet.

Darüber hinaus mussten sie in vergleichenden Degustationen Weine aus deutschen wie auch einigen internationalen Anbauregionen beschreiben und deren Herkünfte, Jahrgänge und Rebsorten bestimmen. Weitere Schwerpunkte bildeten die Weinberatung von Kunden und Gästen, sowie Fragen zur Lagerhaltung und Kalkulation.

In den Finalrunden wurden die Finalisten vor die Herausforderung gestellt, zwei verdeckte Weine zu degustieren und zu beschreiben sowie zu zwei Fachfragen Stellung zu nehmen. Anschließend mussten sie zu drei Speisen eine passende Weinempfehlung abgeben.

Eine 10-köpfige Fachjury, der unter anderem Vertreter der Sommelier-Union Deutschland, der Hotelfachschule Heidelberg, der Deutschen Wein- und Sommelierschule und Journalisten angehören, hat die Sieger des Wettbewerbs ermittelt.

DWI-Wettbewerbsleiter Manuel Bretschi überreichte gemeinsam mit der Deutschen Weinprinzessin Judith Dorst die Urkunden an die stolzen Gewinner. „Das Leistungsniveau aller Wettbewerbsteilnehmer war in diesem Jahr ausgesprochen hoch“, betonte Bretschi.

Die Gewinner erhielten zudem attraktive Geldpreise im Gesamtwert von über 3.000 Euro. Björn Zimmer darf als Wettbewerbssieger auch an der „Sommelier Spring Class“ des DWI teilnehmen, einem Workshop mit internationalen Sommeliers in Geisenheim.

Die Preisträger in der Übersicht:

Platz 1:
Björn Zimmer, 34, Restaurantleiter & Sommelier, Schlosshotel Hugenpoet, Essen

Platz 2:
Florian Richter, 27, Chef-Sommelier, Hotel Kronenschlösschen, Eltville-Hattenheim

Platz 3:
Sebastian Schütz, 37, Leitung Vinothek des Weinguts Juliusspital, Würzburg

Platz 4:
Sven Ponge, 49, Inhaber & IHK Sommelier, Riesling & Komplizen, Schwelm

Platz 5:
Marcel Heid, 29, Maître d’Hôtel, Schlössl Oberrotterbach, Oberrotterbach