15. fish international

15. fish international bietet viel Neues von Symposium bis „Räucherkiste“

Die Fischwirtschaft macht sich bereit: Von Sonntag bis Dienstag, 14. bis 16. Februar 2016, trifft sich die Branche zur bereits 15. fish international in der Messe Bremen. Auch diesmal setzen die Organisatoren wieder neue Akzente. So lenken sie in einem Symposium den Blick auf Chancen der Seafood-Branche, bitten zu Spezialverkostungen, haben den Bereich Aquakultur deutlich vergrößert und laden zum Besuch der parallelen Messe GASTRO IVENT und erstmals der Hausmesse der Fleischer-Einkauf AG (FAG) ein, einem der führenden Unternehmen für den Fleischereibedarfshandel im Norden.
Abgesehen davon: Das Team der fish international wird viele angestammte Anbieter wie den Großhändler Transgourmet Seafood aus Bremerhaven oder den niederländischen Produzenten Parlevliet & Van der Plas begrüßen. Zahlreiche Aussteller sind hingegen zum ersten Mal in Bremen oder erstmals nach einiger Zeit Pause: zum Beispiel der größte deutsche Verarbeiter, die Deutsche See in Bremerhaven, und der Weltmarktführer für Fischbearbeitungsmaschinen, Nordischer Maschinenbau Rud. Baader aus Lübeck.

„Die Ausstellerakquise macht riesig Spaß, denn die Messe wird sehr gut angenommen“, freut sich Projektleiterin Sabine Wedell von der Messe Bremen. Alle Aussteller versammeln sich diesmal in der größten Halle auf dem Gelände, der Halle 5. „Wir haben die Dienstleistungsflächen wie etwa Kühlräume von hier weg verlegt. So können wir sogar mehr Ausstellungsfläche als bisher bieten, sorgen aber für kürzere Wege.“

Die fish international ist das deutsche Forum der Besucher aus Erzeugung, Verarbeitung, Handel, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung schlechthin für Information, Diskussion und Austausch – auf der Messe wie auf der traditionellen Schleppnetzparty am Sonntagabend. Zu den Themen, die die Branche besonders umtreiben, gehört aktuell die Frage: Wie begeistern wir noch mehr Verbraucher für Fisch und Meeresfrüchte? Sabine Wedell: „In einem kompakten Symposium stellen Insider spannende Ansätze vor.“

Eine große Rolle spielt für Einkäufer und Gastronomen stets, auf der fish international quasi als Vorkoster der Verbraucher neue oder beliebte Frisch-, Feinkost- oder TK-Produkte kennenzulernen – das wissen die Messeorganisatoren aus Besucherbefragungen. Erstmals bittet das Team dafür in die „Räucherkiste“. In Workshops kosten die Besucher hier Räucherware, schmecken Unterschiede, erfahren Wissenswertes – und genießen einfach.

Wer Fisch spannend in Szene setzt, darf auf Interesse der Verbraucher hoffen. Manche Händler räuchern schon in ihren Geschäften – ein appetitanregendes Schauspiel, das die Frische der Produkte unterstreicht. Unter dem Motto „Faszination Feuer“ wird die Theken-Sonderschau diesen Trend aufgreifen. Neben Räucherofenmodellen sind erstmals auch Tandur-Öfen zum Einbauen für das Garen auf exotische Art zu sehen.

Verbraucher wollen wissen, woher ihre Nahrungsmittel stammen, und der Gesetzgeber hat die Wirtschaft zum Nachweis verpflichtet. Ein Messebereich stellt darum technische Lösungen und Dienstleistungen für Rückverfolgbarkeit vor – wichtig für die gesamte Branche. Besonders an den Handel wendet sich dann die Verleihung des Seafood Star. Der Branchen-Oscar des FischMagazins prämiert zum Beispiel interessante und ausgefallene Konzepte im Einzelhandel.

Parallel zur fish international erwartet die FAG ihre Kunden in Halle 7. Die GASTRO IVENT bietet in der Halle 6 Impulse und Lösungen für die Gastronomie. Hier sind modernste Kassensysteme, Kücheneinrichtungen, hochwertige Lebensmittel, Getränke und vieles mehr zu finden. Spitzenköchinnen – „Chefs on High Heels“ – veranstalten Tastings, große Themen sind auch Streetfood und Kaffee.
Für alle Messen gilt ein gemeinsames Ticket. Die Fisch- und die Gastro-Messe sind Sonntag und Montag von 10 bis 18 Uhr, Dienstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Die FAG-Messe findet zu den genannten Öffnungszeiten am Sonntag und Montag statt.

www.fishinternational.de

Dirk Hoberg

Der Zwei-Sterne-Koch Dirk Hoberg tauscht Bodensee gegen Gardasee und bereitet Gästen im Aqualux Hotel in Bardolino ein deutsch-italienisches Gourmet-Erlebnis

Starköche am Gardasee! Am 28. April gastiert Dirk Hoberg im Aqualux Hotel in Bardolino. Das Klimahotel begrüßt den renommierten Sternekoch im Rahmen der Eventreihe Fish&Chef, einer kulinarischen Veranstaltungswoche, bei der Star-Köche aus traditionellen Produkten der Gardasee-Region ausgefallene Leckereien zaubern. Dafür stellen ausgewählte Hotels rund um den Gardasee den Meisterköchen ihre Küchen zur Verfügung, in denen diese ihr Können unter Beweis stellen. Die Zutaten: frischer Gardaseefisch, Olivenöl von lokalen Produzenten, Käse aus San Zeno di Montagna und weitere Delikatessen aus den Regionen Trentino, Lombardei und Venetien – begleitet von ausgezeichneten regionalen Weinen.

Auch das Aqualux Hotel in Bardolino öffnet seine Tore für solch einen kulinarischen Abend. Eigens für alle Fish&Chef-Gäste hat das Klimahotel ein ganz besonderes Gourmet-Angebot zusammengestellt: Feinschmecker verbringen den Abend des 28. Aprils im Hotelrestaurant des Aqualux und genießen die Kreationen des Zwei-Sterne-Kochs Dirk Hoberg, Chef de Cuisine im Restaurant Ophelia des Riva Hotels in Konstanz. Während der angesehene Sternekoch sonst Speisen mit Blick auf den Bodensee zaubert, lässt er sich an diesem Abend ganz auf die regionale Küche des Gardasees ein.

Das Angebot des Auqalux Hotels kostet inklusive Dinner, einer Übernachtung im Doppelzimmer, Nutzung des Spabereiches und kleiner Überraschungen ab 153 Euro. An den fünf anderen Abenden vom 22. April bis zum 29. April verwöhnen die Starköche Moreno Cedroni, Alessandro Gavagna, Elio Sironi, Nicola Portinari und Marco Sacco ihre Gäste. Weitere Informationen zu dem Event unter www.fishandchef.it

FISH&CHEF 2015

Auf der Fish+Chef Gourmetwoche funkeln wieder viele Sterne des italienischen Küchenhimmels: Vom 22. bis 29. April 2015 bringt diese Veranstaltung zum 6. Mal höchste Qualitäten der traditionellen lokalen Gastronomie an den Gardasee. In Macesine, Garda, Peschiera, Cavaion Veronese und Bardolino interpretieren große Namen der italienischen Top-Gastronomie regionale Spezialitäten wie Fisch aus dem Gardasee, Extra Natives Olivenöl Garda DOP und Fleisch der Rinderrasse Garronese Veneta. Trotz des sehr gehobenen Niveaus der Menu- und Weinangebote der Fish+Chef Woche achten die Veranstalter auf moderate Preise für ein breites Genusspublikum.

Vielfalt der Fischarten im Gardasee
Der Gardasee ist der größte See Italiens, und in seinen Tiefen gibt es eine Vielfalt an verschiedenen Fischsorten. Die am meisten geangelte Fischart ist die Forelle, dicht gefolgt von der Renke, dem Aal, der Schleie, dem Hecht, dem Zander und dem Barsch. Eine Rarität ist die Gardaseeforelle, genannt Carpione. Auch die vielen kleinen Seen und Wildbäche rund um den Lago besitzen eine reiche Fischfauna.

Das Olivenöl der Gardasee-Region
Ein typisches Produkt der Region ist das ausgezeichnete Olivenöl, das hier herkunftsgeschützt die Auszeichnung DOP trägt (denominazione origine protetta). Das milde, fast mediterran anmutende Mikroklima des Sees erlaubt das hier Olivenbäume heimisch wurden. Das Öl hat einen äusserst geringen Säureanteil und gehört zu den besten Italiens. Die charakteristischen fruchtigen Noten, mild oder mittlerer Intensität, sind ideal für jede Zubereitungsart. Das Olio Extra Vergine di Oliva DOP Garda wird heute in den Provinzen Brescia, Verona, Mantua und Trient hergestellt.

Die Garronese Veneta
ist eine Rinderrasse, die sich im Laufe der Jahre aus vielfältigen Kreuzungen diverser Rassen gebildet hat. Das Fleisch ist sehr hochwertig, da es aus sehr feinen Muskel-fasern besteht, was dem Fleisch eine besondere Zartheit verleiht. Das Fleisch ist zudem mager, selten und hat einen unverwechselbaren Geschmack.

Die Idee ‚Fish+Chef‘
Gründer und Initiator Leandro Luppi , Michelin Sternekoch seit 2004 und Besitzer der Restaurants Vecchia in Malecesine, hatte 2009 die Idee, den Gardafisch in ein modernes kulinarisches Meisterstück zu verwandeln. Er wollte die lokale Küche auf gehobenen Stil bekannter machen und Sterneköche des Landes für die erstklassigen Produkte des Gardasees begeistern. So brachte er seine Kollegen mit ausgewählten Standorten zusammen und promotete die Idee bei Journalisten, Restaurantchefs und Hotelmanagern der Region. Fish+Chef fand mit den Jahren immer größeren Anklang: In 2014 kochten 11 italienische Kochgrößen in sechs Restaurants am Lago für über 1000 Gäste aus dem In- und Ausland. Für den 53-jährigen Michelin Sternekoch ist es eine Passion und Herausforderung einem anspruchsvollen Publikum das Beste des Gardasees zu kredenzen.

fish international Bremen

Auf der „fish international“ geht es exquisit wie selten zu: In den Theken der Aussteller werden bei der 14. Auflage der einzigen Fisch-Fachmesse Deutschlands von Sonntag bis Dienstag, 9. bis 11. Februar 2014, zum Beispiel Õra-Kings liegen, die als die Wagyu-Rinder unter den Lachsen gelten. Besucher werden in den Hallen 4 und 5 der Messe Bremen Weiße Könige erleben oder die ersten Lachse mit ASC-Siegel, Beluga-Kaviar und andere Sorten vom größten Produzenten der Welt oder Kohlenfische – in ihrem Fall sorgt die große Nachfrage aus Japan Experten zufolge für den hohen Preis.

Insgesamt werden wieder rund 260 Aussteller zur fish international erwartet: Fischzüchter und Fangbetriebe, Hersteller von Räucherwaren und Feinkost. Anzutreffen sind zudem Hersteller von Fischverarbeitungsmaschinen und -utensilien, Ausrüster für die Fischzucht, Designer von Verkaufswagen und Thekenkonzepten, Vertreter nationaler Fischereiorganisationen, Wissenschaftler. Die Aussteller kommen voraussichtlich auch wieder aus mehr als 20 Staaten. Besonders stark vertreten sind diesmal die Dänen, auch niederländische Firmen sind in noch größerer Zahl als in den Vorjahren dabei. Aussteller und Produkte kommen unter anderem auch aus Polen, Italien, Spanien, Neuseeland, Alaska.

Auch Norwegen ist natürlich präsent – unter anderem nach aktueller Planung mit einer Produktpremiere. Der Aquaculture Stewardship Council (ASC) will am Messemontag den ersten zertifizierten Zuchtlachs präsentieren. „Bis November 2013 waren vier norwegische Betriebe im Zertifizierungsprozess“, berichtet Sun Brage vom ASC.
Vom Norden Europas in den höchsten Norden Nordamerikas: Hier ist der White oder Ivory King zu Hause, den das Alaska Seafood Marketing Institute als Mitaussteller am Stand des Bremerhavener Großhändlers Transgourmet Seafood präsentiert: „Von den Indianern wird er als heiliger Fisch verehrt“, berichtet dessen Geschäftsführer Ralf Forner. Zur Art der Königslachse gehörend, kennzeichnet den Weißen König sein weißes Fleisch. Wie seine handelsüblichen Verwandten ernährt auch er sich Forner zufolge von Krebstieren, nimmt aber die Carotinfärbung nicht an. Auf 1.000 Lachse kommt nur ein einziger White King – eine in der Spitzengastronomie hochgeschätzte Laune der Natur.

Hierzulande ähnlich rar und kostbar sind die in Alaska gefangenen Kohlenfische. Küchenchefs bieten das Tier mit seiner auf dem Rücken vielfach schwärzlichen Haut als „Schwarzen Kabeljau“ an, auch wenn der Fisch mit Kabeljau nicht verwandt ist. Berühmt gemacht hat den „Black Cod“ der japanische Spitzenkoch Nobuyuki Matsuhisa in seiner Restaurantkette Nobu, vielleicht deshalb hat der Fisch einen so festen Platz in den Herzen japanischer Gourmets.

Am Stand von F.L. Bodes stellt sich der Kaviarerzeuger Agroittica vor. Acht verschiedene Störe züchten die Italiener inzwischen, darunter die besonders kostbaren Beluga-Störe: 18 Jahre dauert es, bis sie geschlechtsreif sind. Am Stand ist zudem die Lee Fish Europe AG anzutreffen, die den Kaviar im deutschsprachigen Raum vertreibt und exklusive, mit Langleine gefangene frische Fische aus Neuseeland importiert. Besucher können darum auch den erst 2012 auf dem europäischen Markt eingeführten Õra King Salmon kennenlernen. Die ganz besonders hohe Qualität des Zucht-Königslachses soll das Maori-Wort „õra“ einfangen, das „lebendig, frisch“ bedeutet: Das Fischfleisch ist dem Importeur zufolge stark marmoriert, die Textur seidig und doch fest, die Haut hell-glänzend – und dazu enthält der Õra-King die meisten Omega-3-Fettsäuren unter allen Lachsen.

Wie solche Delikatessen schmecken, erleben Besucher ebenfalls: Transgourmet Seafood will potenzielle Kunden Black Cod und White King probieren lassen. Agroittica und Lee Fish wenden sich unter anderem gezielt an Gastronomen: In der Probierküche der ersten „Gastro Ivent“ mit Impulsen und Lösungen für die Gastronomie in der Messehalle 6 setzt sich die Sterneköchin Maria Groß mit den geschmacklichen Möglichkeiten des Õra-King auseinander, auch Kaviar soll hier bei einer interaktiven Verkostung auf den Zungen zergehen.

Neben dem Genuss hat die fish international auch viel Gelegenheit fürs Netzwerken sowie rein Informatives zu bieten. Zum Beispiel stellen Firmen in einer Sonderschau zum Thema Rückverfolgbarkeit geeignete Warenwirtschaftssysteme vor. Deutlich ausgebaut hat das Messeteam den Ausstellungsbereich zu Aquakultur. Das noch junge Netzwerk aus Herstellern, Forschern, Technik- und Anlagenherstellern „Aquzente“ bittet unter anderem zu zahlreichen Vorträgen, auch veranstalten zwei Koryphäen der Kreislaufanlagen-Technik einen Workshop, den sie bislang nur in den USA angeboten haben.

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Fischmesse in Bremen

Alle zwei Jahre streicht sich die Fischbranche den Februar rot im Kalender an: Dann findet in Bremen die traditionsreiche „fish international“ statt. Neben der bewährten Mischung aus Produktschau, Diskussion aktueller Themen und Möglichkeiten für Aufbau und Pflege von Kontakten setzt Deutschlands einzige Fisch-Fachmesse stets neue Akzente. So finden Besucher von Sonntag bis Dienstag, 9. bis 11. Februar 2013, einen deutlich vergrößerten Sektor Aquakultur. Der neue Wettbewerb um das „Beste Seafood-Produkt“ stößt bereits auf viel positive Resonanz in der Branche und die neue „Gastro Ivent“ mit Impulsen und Lösungen für die Gastronomie parallel zur Fischfachmesse sorgt für zusätzliche Attraktivität.

Die Gastro Ivent ergänzt die fish international durch ein ausgesuchtes Angebot aus dem gesamten Lebensmittel- und Getränkespektrum. Zudem will sie Gastronomen ansprechen, die Fisch allein nicht interessierte. Ein Konzept, das ankommt: „Wir haben schon viel Lob dafür bekommen“, sagt die Projektleiterin der Doppelmesse, Sabine Wedell, und freut sich unter anderem über interessante Neuaussteller.

So ist die dänische Fischwirtschaft deutlich stärker vertreten als in den vergangen Jahren. Neben Einzelpräsentationen wie der des Kaltwassergarnelenspezialisten Chrisfish A/S oder Seawell Hirtshals A/S gibt es diesmal einen dänischen Gemeinschaftsstand. Mit Uhrenholt A/S kommt der nach Unternehmensangaben weltweite Vorreiter in Sachen Shrimps mit Euro-Biosiegel. Mit Vilsund Blue a/s ist dem Unternehmen zufolge einer der beiden führenden Muschelproduzenten in Europa dabei, Kimpex A/S ist für pelagische Fische und Frischfisch bekannt.
Auf dem Produktsektor bietet die fish international zudem mit dem erstmals veranstalteten Wettbewerb „Bestes Seafood-Produkt“ Händlern und Gastronomen eine interessante Orientierungsmöglichkeit. Firmen können ihre Produkte in dem Wettbewerb präsentieren und erhalten so eine neue Option für Werbung. Neben dem Publikum küre eine Fachjury die Sieger, berichtet Sabine Wedell. „Und zu unserer Freude ist diese Jury schon jetzt hochkarätig besetzt – wir nehmen das als Indikator für die Wertschätzung des Preises in der Branche.“

Zugesagt haben unter anderem Fisch-Einkäufer großer Handelsketten wie Rewe, Edeka Minden-Hannover und familia Nordwest. Außerdem sind die Facheinkäufer von Sodexo, Servicebund, Dussmann Service und Compass Group dabei. Für Qualitätsmanagement und Produktentwicklung stehen Repräsentanten von bofrost, der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft oder des Technologie-Transferzentrums in Bremerhaven.

Ein neues Produkt kommt so kurzfristig auf den Markt, dass es für den Wettbewerb nicht in Frage kommen dürfte. Der Aquaculture Stewardship Council (ASC) möchte am Messemontag den ersten zertifizierten Zuchtlachs präsentieren. „Zurzeit sind zwei norwegische Betriebe im Zertifizierungsprozess“, berichtet Sun Brage vom ASC.
Die ASC-Präsentation nimmt sich wie ein Sahnehäubchen auf dem Aquakulturbereich der Messe aus, der 2014 stark ausgeweitet wird. „Damit reagieren wir auf Besucherwünsche“, sagt Sabine Wedell. Sehr stolz sei die Messe Bremen zum Beispiel, zwei international bekannte Koryphäen verpflichten zu können. Üblicherweise veranstalten Professor Dr. Michael Timmons und Dr. James Ebeling ihren fachlich anspruchsvollen und doch unterhaltsamen Workshop zu Fischzucht in Kreislaufanlagen (Recirculating Aquaculture Systems/RAS) während der Sommermonate an der Cornell University in Ithaca/New York. Erstmals präsentieren sie ihn nun in Europa: am Montag und Dienstag, 10. und 11. Februar, im angrenzenden Congress Centrum Bremen.

„Wir wenden uns an Menschen, die überlegen, in die Zucht in Kreislaufanlagen einzusteigen“, sagt Michael Timmons. „Auch richtet sich der Workshop etwa an Züchter, die schon auf dem Sektor tätig sind und ihre Anlage ausbauen oder umstellen wollen.“ Thema ist vor allem die technische Konzeption von Anlagen – vom kleinen bis zum Industriemaßstab, erklärt James Ebeling. Außerdem geht es um die Wirtschaftlichkeit.

Dass der außergewöhnliche Workshop stattfinden kann, ist der Unterstützung des führenden Komplettanbieters Aquacultur Fischtechnik aus Nienburg sowie des großen Fischfutterherstellers Biomar A/S zu danken. Die Nienburger sind zudem wieder mit einem großen Stand für Zubehör und Technologie im Aquakultur-Ausstellungsbereich vertreten. Hinzu kommen unter anderem mehrere neue Aussteller.

Die Messen sind Sonntag und Montag von 10 bis 18 Uhr, Dienstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Für die fish international und die Gastro Ivent gilt ein gemeinsames Ticket. Für den RAS-Workshop ist die Anmeldung unter www.fishinternational.de erforderlich.

fish international 2014

Neu dabei: Gastro-Messe, Produktwettbewerb, Aquakultur-Workshop

Ein neuer Wettbewerb, ein in der EU erstmals veranstalteter Workshop zu Aquakultur und eine ganz neue Gastro-Veranstaltung: Die traditionsreiche „fish international“ bietet von Sonntag bis Dienstag, 9. bis 11. Februar 2014, bei ihrer 14. Auflage in den Hallen 4, 5 und 6 der Messe Bremen diverse neue Themen. Daneben finden die Besucher bei Deutschlands einziger Fisch-Fachmesse die bewährte Mischung aus Produktschau, Diskussion aktueller Themen und Möglichkeiten zum Aufbau neuer und zur Pflege bestehender Kontakte – etwa bei der beliebten „Schleppnetzparty“ am Messe-Sonntag.
Schon seit fast 30 Jahren treffen sich bei der fish international im Zwei-Jahres-Rhythmus Besucher aus Lebensmittel- und Fischhandel, Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie, Fischimport und -export sowie Fischverarbeitung. Die Besucher bekommen in Bremen einen verlässlichen Überblick über das aktuelle Angebot der Branche an Frischfisch und verarbeiteten Produkten, über technische Lösungen von der Filetiermaschine bis zum Räucherofen oder über die Ausstattung für den Point of Sale. 2012 sahen sich rund 8.200 Besucher bei 260 Ausstellern aus 23 Nationen um.

Bei der fish international 2014 können die Besucher erstmals das „Beste Seafoodprodukt“ der Messe mitwählen. Zur traditionellen Auszeichnung in zahlreichen Kategorien mit dem Branchenpreis „Seafood Star“ eines renommierten Fachmagazins am Sonntag kommt damit ein neues Event am Dienstag hinzu. Für den neuen Preis können Firmen etablierte Kreationen und neue Produkte anmelden. Die Messe präsentiert sie in einem eigenen Ausstellungsbereich sowie in einer Broschüre. Eine Fachjury verkostet und bewertet die Produktkandidaten, doch auch die Besucher können ihre Stimmen abgeben und für ihre Teilnahme auf attraktive Preise hoffen. „Mit diesem Wettbewerb eröffnen wir unseren Ausstellern einen weiteren Weg, für ihre Produkte zu werben“, sagt die Projektleiterin der fish international, Sabine Wedell.

Die Messebesucher suchen vor allem interessante Fischprodukte, aber auch Zubehör für ihr tägliches Geschäft, berichtet sie über Ergebnisse der Besucherbefragung. Neben einem breiten Angebot an Frisch- und Räucherware sowieso TK-Produkten, an Feinkost oder Marinaden ist die fish international zum Beispiel auch für hier präsentierte neue Vertriebskonzepte renommiert. „Wir erwarten diesmal Thekenentwürfe, die Verkauf und Gastronomie verbinden“, kündigt die Projektleiterin an. Zudem greift sie mit dem „Hotspot Tracebility“ eine drängende Herausforderung auf: Hier präsentieren sich Aussteller, die sich mit der lückenlosen Rückverfolgbarkeit und der einheitlichen Kennzeichnung von Fisch beschäftigen.

Zu den häufig genannten Interessengebieten der Besucher zählt auch Aquakultur. Darum ist diesmal noch weit mehr Ausstattung und Zubehör für die Zucht zu sehen. Zudem findet erstmals in der EU ein Workshop zu Kreislaufanlagen statt, der in den USA Teilnehmer aus aller Welt anzieht. Professor Dr. Michael Timmons und Dr. James Ebeling bieten ihn üblicherweise an der Cornell University in Ithaca/New York an.
„Den Besucherwunsch nach noch mehr Angeboten für Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung greifen wir mit der Gastro Ivent auf“, berichtet Sabine Wedell. Die Fachmesse bietet der Branche Impulse und Lösungen. Sie präsentiert hochwertige Lebensmittel, insbesondere aus der Region, Getränke, Einrichtung und Technik. Verkostungen bringen die Produkte nahe, Vorträge gehen etwa auf Social Media in der Gastronomie ein. Das Heimkino zeigt Videos über die Herstellung und Zubereitung von Produkten. Ideal zum Netzwerken ist die Party am Montagabend.

Unter den bereits angemeldeten Ausstellern bei der fish international ist erneut Transgourmet Seafood. „Als Lieferant für Gastronomie und Hotellerie, Betriebs- und Sozialverpflegung, Groß- und Cash-and-Carry-Handel sowie Lebensmitteleinzel- und Fischfachhandel ist die Fischmesse in Bremen für uns von besonderer Bedeutung“, sagt Geschäftsführer Ralf Forner. „Hier treffen wir unsere Kunden, hier können wir ganz für sie da sein!“ Die Messeerfolge 2010 und 2012 spornten an – darum erweitere das Unternehmen seine Ausstellungsfläche nun nochmals um ein Drittel. „Die Gastro Ivent wird ein weiteres kräftiges Zugpferd und die notwendige und konsequente Ergänzung für diese Messe sein. Mit dem neuen Veranstaltungsdoppel finden unsere Kunden in Bremen nun ein attraktives Komplettangebot“, ist Forner überzeugt. Er bringt eine Vielzahl an Partnern mit nach Bremen, darunter Royal Greenland, Frosta, Sterk, Christian Goedeken jr., Edna, Aviko, Kühlmann oder das Alaska Marketing Institut (ASMI).

Die fish international und die Gastro Ivent sind Sonntag und Montag von 10 bis 18 Uhr, Dienstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Das Tagesticket kostet im Online-Vorverkauf 24 Euro, vor Ort 38 Euro und berechtigt zum Besuch beider Veranstaltungen. Mehr Infos unter www.fishinternational.de und www.gastro-ivent.de .

Andrea Panatti

Andrea Panatti, Küchenchef der Chesa Veglia in St.Moritz, lädt Hotelgäste ab dem 30. Juni 2013 mit dem „Early Fish“-Arrangement dazu ein, ihn beim morgendlichen Angeln des Abendessens zu begleiten.

„Der frühe Vogel fängt den Fisch“ – ganz nach diesem Motto können interessierte Gäste ab der Sommersaison 2013 Andrea Panatti um 06:00 Uhr in der Früh beim Fischfang begleiten. Das „Early Fish“-Arrangement verspricht unvergessliche Morgenstunden mit dem Küchenchef der Chesa Veglia auf den unberührt scheinenden Engadiner Bergseen und bietet Naturgenuss gepaart mit fachlichem Insider-Wissen. Nach zahlreichen Tipps und einem erlebnisreichen Vormittag schlüpft Panatti anschließend in die Koch-Uniform und überrascht seine Angelfreunde am Abend mit einer schmackhaften Zubereitung des gemeinsamen Fischfangs.

Das „Early Fish“-Arrangement des Badrutt’s Palace Hotels beinhaltet zwei Übernachtungen im Superior Zimmer (inklusive Frühstück, Refreshment Bar, Movie Channels, WiFi Internet, Bergbahnticket und Transfer zur Bergbahn), den sechsstündigen Angelausflug mit dem Küchenchef (inklusive Transfer und dem entsprechenden Equipment mit Angel, Köder, Ruderboot und Fischer-Tageslizenz), ein Angler-Lunch-Paket und das Fisch-Abendessen im Restaurant „Patrizier Stuben“ sowie ein weiteres Dinner in einem weiteren Restaurant der „Chesa Veglia“ oder dem „Le Restaurant“ (exklusive Getränke).

Das Arrangement ist ab CHF 1‘970 (rund EUR 1.580) im Doppelzimmer sowie ab CHF 1‘400 (rund EUR 1.120) im Einzelzimmer buchbar. Termine in der Sommersaison 2013: 30. Juni bis 1. Juli / 14. bis 15. Juli / 28. bis 29. Juli / 11. bis 12. August / 25. bis 26. August.

Die „Chesa Veglia“ gilt als das älteste Bauernhaus von St. Moritz und Besiegelungsort der rätoromanischen Sprache als vierte Landessprache der Schweiz. 1936 im Auftrag des Badrutt’s Palace Hotels umgebaut, entstand mit der Zeit ein Treffpunkt für Genießer und Nachtschwärmer, die im Herzen von St. Moritz in einem der drei Restaurants oder zwei Bars in rustikal-gemütlichem Ambiente verweilen möchten. Das Bauernhaus ist ein beliebter „Hotspot“ für Prominente und Einheimische und wurde 2009 mit dem ICOMOS Award (International Council on Monuments and Sites) als historisches Restaurant gewürdigt. Die Auszeichnung wird jährlich durch die ICOMOS Landesgruppe Schweiz, Gastrosuisse, Hotelleriesuisse und Schweiz Tourismus verliehen.

www.badruttspalace.com

Schottland Gourmet Tour 2013

Wir besuchten Schottland. Eine kühle, karge Schönheit, die mit interessanter Küche auftrumpft, aber mit wenig Service.
Verblüffung. Die nette Dame quatscht uns am Costa Kaffeeautomaten an der Tanke im schottischen Hochland an. Sie sei ja so froh für uns, dass wir so schönes Wetter haben. Seit Jahren war es nicht mehr so schön. Ich war sichtlich verblüfft. Es war 8°C und teilweise bewölkt und etwas windig. Ich fragte nach: Nein, der Sommer sei heiß und stickig-schwül mit Millionen Mücken und der Herbst wie der Winter zu kalt. Jetzt ist es einfach zauberhaft!

Aus London kommend, verwöhnt im Andaz Hotel am Bahnhof an der Liverpool Street, wo der deutsche F&B Manager Sascha Lenz furios sein Restaurantimperium regiert – beste Fish & Chips in UK www.gourmet-report.de/artikel/344127/Fish-Chips.html , kamen wir am Flughafen in Edinburgh an. Geflogen von der komfortablen Titan Air, im Auftrag der BA. 
Unser Auto der oberen Mittelklasse sollte ein VW Jetta Automatik sein, so der Agent bei Europcar. Für 5 Euro am Tag mehr bekamen wir einen Insignia Kombi Automatik. Allerdings komplett ungereinigt. Auf meine Beschwerde meinte Europcar, ich müsse mich bei BAA beschweren, die waschen die Autos für Europcar. Später schrieb Europcar, der Mietwagenbroker sei für Beschwerden zuständig! Service scheint nicht üblich zu sein.

Dann fuhren wir in die Innenstadt zum Hotel Missoni. Dort kamen wir um 12 Uhr an. Die Auffahrt des 5 Sterne Hotels war nicht so leicht zu finden, es gab sie nicht. Nach dreimal um den Block blieben wir in einer kleinen Parkbucht stehen. Ich ging ins Hotel und ein Gepäckträger im Kilt, dem schottischen Rock, kam dann mit mir raus. Leider sollten wir 3 Stunden warten, bis das Zimmer fertig war. Eine richtige Lobby gibt es in diesem fashionablen Hotel nicht, aber ein Café, in dem man warten konnte. Wir mussten nicht nur drei, sondern 4 Stunden auf das Zimmer warten. Drei Stunden später, um 15 Uhr wurden wir auf einen Kaffee eingeladen. Erst um 15.30 Uhr war das Zimmer fertig. Als Entschuldigung bekamen wir eine – warme – Flasche Prosecco. 
Das Zimmer war für drei – wir reisten mit unserem 7jährigen Sohn – recht eng. Es gab ein ganz kleines Fenster, wir guckten auf eine mittelalterliche Brandmauer. Das chice Zimmer war etwas staubig, ich versaute mir im Schrank meinen schwarzen Pullover. 

Das wahrhaft einmalige Frühstück (13 GBP) bestand hauptsächlich aus Kuchen. Es gab einen langweiligen Schnittkäse, je einen Schweine- und Truthahnschinken. Für 5 Pfund Aufpreis gab es warme Speisen. Junior wurde voll berechnet. Weil es ein sehr chices Hotel ist, wird Toast – es ist das einzige, verfügbare Brot – nur vom Kellner gebracht. Der braucht aber ewig. So das man lange wartet, wenn man Brot mag. Die Säfte waren nicht frisch. 
Die Location ist sehr gut, fast direkt an der Royal Mile, der Hauptstrasse der Altstadt, die zum Castle hoch führt. Das Zimmer war ruhig.
Fürs Parken berechnete das Hotel stolze 42 Euro/Nacht! Am Abreisetag holte der Kiltträger unser Gepäck vom Zimmer und brachte es gleich ins Auto, dass er vor’s Haus in diese Parkbucht stellte. Als ich zum Auto ging, parkte er gerade einen Mazda 2, mit dem er volle Kanone den Bordstein sehr laut rammte. Oh, Du arme Felge! Er guckte noch nicht einmal nach. 
Ich öffnete die Heckklappe unseres Autos, da fiel mir der Computerkoffer meiner Frau entgegen. Gottseidank ein Rimowa, so das nichts passierte. Das Gepäck wurde vom Portier nur rein geschmissen, Plastiktüten waren unter den Koffern gelegt oder gerutscht. How careless! Ich beschwerte mich beim Duty Manager und berichtete auch gleich über den Mazda Vorfall. Der murmelte desinteressiert ein Bedauern, der befragte Portier stritt alles ab. Als ich noch nicht aus der Tür war, lachten Duty Manager, Portier und ein Rezeptionist … 
Schottischer Service a la Missoni. 

Das nächste Mal werden wir lieber ins Balmoral, dem Rocko Forte Stammhaus, gehen. Rezeptionsleiter ist der Deutsche Philipp van Dyck, der von Althoff Hotels kam. Es ist allerdings deutlich teuerer als das Missoni, in dem wir uns deplatziert vorkamen. Das Missoni ist etwas für masochistische Fashionvictims. Hotellerie stellen wir uns anders vor.

Im sehr hübschen Edinburgh aßen wir am ersten Tag recht passabel und preiswert im ältesten Pub der Stadt, in der Doric Tavern nahe des Bahnhofs. Guter Haggis! Leckere Fish & Chips. Interessante Biere! Freundliche Bedienung. Lohnenswert.

Lesen Sie mehr über Schottland, der nächste Tag:
www.gourmet-report.de/artikel/344152/Schottland-Gourmet-Tour-2013/

Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151444817998124.1073741830.168996673123&type=3

Fish & Chips

Was dem Deutschen die Currywurst ist dem Briten Fish & Chips – es gibt wahrhaft eklige und es gibt welche, da möchte man immer nur noch mehr bekommen – die besten gibt es in London im „George“ Pub, der zum Andaz Hotel gehört – F&B Manager Sascha Lenz , Chefkoch Selva Muthusamy

Wie in Berlin die Currywurst ein Muss ist – die beste gibt’s bei Gabis Imbiss auf den Charlottenburger Wochenmärkten – ist in London Fish & Chips ein Muss. In den meisten Imbissen ist es ein ziemlich fettes Fastfood, gutee Pubs machen es ordentlich, das „George“ göttlich.

Die Pommes sind perfekt, die Sauce Tartare zum Fingerlecken, das Erbsenmus perfekt und der Fisch – es gab Schellfisch, eine Dorsch Art, auf engl Haddock – ist ein einziger Traum. Chef Selva ist ganz bescheiden: Das Rezept hat Chef Stewart, der hier viele Jahre arbeitete, entworfen. Es ist simpel, natürlich und lecker. Mit Abstand der beste Fisch und Chips, den wir je hatten. Mit unter 14 Pfund auch wahrhaft preiswert. Übrigens, überteuert und gar nicht gut ist der Fish & Chips bei Harrods im Bentleys Seafood Grill: satte 22 Pfund werden in diesem Imbiss aufgerufen! Trotzdem immer voll. Ziemlich voll kann es im „George“ auch werden. Viele Büroleute kehren dort nach der Arbeit ein. Es ist lebhaft.
Wir wichen deswegen auf das vornehmere Seafood Restaurant „Catch“ aus. Und das war eine gute Idee. Denn hier gibt es britische Austern.
12 Stk für 22 – 24 Pfund. Wir probierten die kleinen, aber sehr leckeren Maldon und die fleischige Carlingford Austern, beide ausgezeichnet. Ich mochte die kräftigen Maldon lieber, meine Begleitung schätzte die Iren mehr. Dazu hatten wir französischen und italienischen Wein glasweise, für London und für Hyatt zum erstaunlich günstigen Kurs.

Weil alles ausgezeichnet war, gönnten wir uns noch ein Dessert. Auch diese tadellos. So isst man gerne im Hotel. Nein, so isst man generell gerne. Fotos auf unser Facebook Seite: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151418372088124.1073741826.168996673123&type=1 . Wir habe das CATCH sehr glücklich und zufrieden verlassen.

Dieses Andaz Hotel – Hindi für „individuell“ – erstaunt sowieso. In mehrerer Hinsicht. Zuerst irritiert es, dass hier alles anders ist. Das Personal trägt zivil. Man weiß also nie, ist das ein anderer Gast oder ein Mitarbeiter? Vermutlich sind die Mitarbeiter die, die besonders freundlich grüßen. Auch die Gästen grüßen hier. Die gute Atmosphäre steckt wohl an.

Als nächstes erstaunt, dass die fünf Restaurants überwiegend von Gästen von draussen besucht werden. Das hat einen Grund. Die sind alle gut und preiswert, wenn auch nicht gerade billig. Das 1901 wird vom Guide Michelin lobend erwähnt. Und alle Restaurants sind gut besucht! In London, wo es Konkurrenz ohne Ende gibt. Verantwortlich für dieses Wunder ist der Deutsche F&B Manager Sascha Lenz, der schon im Hyatt Jekaterinburg im russischen Ural mit dem Berliner Küchenchef Alex Moser Furore machte. Es war das beste Restaurant vor Alaska. Ostwärts gesehen (7000 km).

Hier in London kann der Rüsselheimer Lenz aus dem vollen schöpfen. Sogar eine hauseigene Kochschule hat er, die er auch vermietet.

Am Bahnhof Liverpool Street in London kann man jetzt wirklich ausgezeichnet speisen. Und der Fish & Chips ist jeden Umweg wert!

http://london.liverpoolstreet.andaz.hyatt.com/hyatt/hotels-london-liverpoolstreet-andaz/entertainment/index.jsp

Andere empfehlenswerte Restaurants in London:
Dinner by Heston Blumenthal: www.gourmet-report.de/artikel/344476/London-preiswert-fuer-Feinschmecker/
The Ledbury: www.gourmet-report.de/artikel/344479/The-Ledbury/

Lisbon Fish and Flavours

Das Gourmet-Festival „Lisbon Fish and Flavours“ ist eines der kulinarischen Highlights in Lissabon. Zum wiederholten Mal verzaubern Küchenchefs und Unterhaltungskünstler elf Tage lang, vom 4. bis zum 14. April, die zahlreichen Gäste in den Restaurants, bei Live-Kochshows, durch den Genuss von Gourmetspeisen und Live-Musik-Events.
Neben den gastronomischen Spezialitäten der Region, wie Fisch und Meeresfrüchte, kann der Besucher eine entspannte Atmosphäre genießen. Wer die berühmte Lissabonner Gastronomieszene bisher noch nicht kannte, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.

www.peixemlisboa.com (in englischer Sprache)