"Kumpel & Keule" aus Berlin gewinnt die Goldene Palme beim Leaders Club Award 2016

Der Gewinner beim diesjährigen Leaders Club Award heißt „Kumpel & Keule“ und kommt aus Berlin. Bei der 15. Preisverleihung, die dieses Jahr im Schmidt Theater auf der Hamburger Reeperbahn mit freundlicher Unterstützung von J.J. Darboven, Coca-Cola und Salomon Foodworld stattfand, lag das innovative Metzgereikonzept in der Gunst des Publikums ganz vorne. Die Silberne Palme ging an die „hendl fischerei“ aus Leogang, Österreich, Bronze erhielt „La Cevi“ aus Frankfurt.

Entstanden aus der Liebe zum Fleischerhandwerk und der Leidenschaft für gute Lebensmittel: Jörg Förstera und Hendrik Haase haben vor rund einem Jahr die Metzgerei „Kumpel & Keule“ in Berlin eröffnet. Ein junges, sympathisches Food-Startup, das auf nur 36 Quadratmetern Fläche in der „Markthalle 9“ (Gewinner der „Goldenen Palme“ 2013) für die Wertschätzung und gegen das Aussterben des Metzgerberufs kämpft und täglich rund 250 Kunden mit hochwertigen, ehrlichen Produkten glücklich macht.

Die 380 Gäste der stimmungsvollen Award-Show im Hamburger Schmidt Theater wählten „Kumpel & Keule“ aus sechs innovativen Neugründungen, die zur Wahl standen, zum diesjährigen Sieger: „Wir sind echt überrascht, es waren tolle Konzepte dabei!“, freut sich Jörg Förstera, der vor zehn Jahren Deutschlands jüngster Metzgermeister war und vor dem Schritt in die Selbstständigkeit die Fleischabteilung des „KaDeWe“ leitete. Sein Kompagnon Hendrik Haase, „Wurstelier“ und kulinarischer Kurator, empfiehlt anderen Gastronomen, stärker mit ihren Metzgern in Dialog zu treten, um deren Fortbestand zu sichern und eigene Wettbewerbsvorteile zu erzielen: „Mit Stücken, die oft viel besser schmecken und ein intensiveres Aroma haben als ein Filet, kannst du dich vom Massenmarkt absetzen.“

Die Silberne Palme geht hoch hinauf zur Asitz-Bergstation in Leogang/Österreich: Auf 1.760 Metern Höhe interpretieren Renate und Hubert Oberlader mit ihrer spektakulären „hendl fischerei“ die Ski- Gastronomie seit Dezember 2015 neu.

Über Bronze freuen sich Heidi und Daniel Nawenstein vom „La Cevi“ aus Frankfurt: Sie haben die trendige peruanische Küche mit einem farbenfrohen Konzept auf die Ausgehmeile Berger Straße gebracht. „La Cevi“ gewann in diesem Jahr bereits den neuen „Gastro Startup Wettbewerb“ von der Leaders Club Concepts.

Für dessen zweite Ausgabe können sich gastronomische Konzepte, die ab dem 1. September 2015 gestartet sind, noch bis zum Jahresende unter www.leadersclub-concepts.de/gastrostartup bewerben: Es winken ein Preisgeld von 10.000 Euro und 40 Stunden Expertenberatung.
Ebenfalls für den Award nominiert waren der innovative Brauereigasthof „Liebesbier“ aus Bayreuth, das Restaurant „Salonplafond“ aus dem Museum für Angewandte Kunst in Wien und das Premium- Grillhähnchen-Konzept „Soho Chicken“ aus Hamburg. Club-Präsident Roland Koch, der bei der Preisverleihung sein Amt an Michael Kuriat übergeben hat, ist begeistert von allen Award-Konzepten: „Sechs starke Konzepte, die sehr eng beieinander liegen. Fast unwählbar! Aber ich denke, auch dieses Mal stehen am Ende die Richtigen ganz oben: Das Thema Handwerk und Gastronomie auf so kleinem Raum zu vereinen, wie ‚Kumpel und Keule‘ es tun, das ist schon großartig.“

www.leadersclub.de

Leaders Club Award 2016

Nominiert sind sechs neue innovative Konzepte
Preisverleihung am 11. November 2016 im Schmidt Theater in Hamburg

Für den Leaders Club Award 2016 wurden sechs innovative Gastronomiekonzepte und Ihre Macher nominiert, die durch Innovation hervorstechen und das Potential haben, sich zum Branchentrend zu entwickeln.

Seit dem Jahr 2002 vergibt der Leaders Club, die Vereinigung innovativer Gastronomen, diesen Preis. Die fünfzehnte Preisverleihung des Leaders Club Awards findet am 11. November 2016 im Schmidt Theater in Hamburg mit freundlicher Unterstützung von J.J. Darboven GmbH & Co.KG, Coca-Cola und Salomon Foodworld statt.

Folgende Konzepte sind in diesem Jahr nominiert:
Aus Hamburg: „SoHo Chicken“ von Dirk Block, „Kumpel und Keule“ aus Berlin von Jörg Förstera und Hendrik Haase, das Frankfurter Konzept „La Cevi“ von Heidi und Daniel Nawenstein, aus Bayreuth „Liebesbier“ von Jeff Maisel und Ute und Thomas Wenk. Weiterhin sind die Österreicher „hendl fischerei“ aus Leogang von Renate und Hubert Oberlader und aus Wien: „Salonplafond“ von Patrick Rüther, Tim Mälzer und Bart Felix nominiert.

Jedes der sechs nominierten Konzepte wird durch ein Video und ein Kurzinterview vorgestellt. Das anwesende Fachpublikum entscheidet über die ersten drei Platzierungen, die ebenso wie die anderen Nominierten als Gast Leader in das Netzwerk eingebunden werden.
Mit bisherigen Gewinnern wie dem „EAST“ in Hamburg, dem „Brenner’s“ in München, der „Schnitzelei“ in Berlin, „Die Kuh die lacht“ in Frankfurt sowie dem „Yooji’s“ Bellevue in Zürich, der „Bullerei“ in Hamburg, dem „Dr. Thompson ́s“ aus Düsseldorf, der „Markthalle Neun“ und „Bun Bao“ aus Berlin hat der Club bereits mehrfach sein Gespür für richtungweisende Konzepte unter Beweis gestellt.

 „Hendl Fischerei“, Leogang, Österreich
Als neue Interpretation der Ski-Gastronomie eröffnete am 18. Dezember 2015 die hendl fischerei an der Asitz-Bergstation in Leogang. Wo vorher noch Huwis Schirmbar stand, erwartet Wintersportler und Bergfahrer nun die stylische mama thresl-Version einer Skihütte mit beeindruckender Aussicht. Neben Huwis legendären Grillhendl-Klassiker schlemmen Gäste hier frischen Steckerlfisch und knackige Salate zu erlesenen Weinen und leckeren Drinks. Die hendl fischerei versteht sich als begehbares Kunstwerk an der Piste und begeistert mit überraschenden Akzenten im individuell gestalteten Interieur. In Zusammenarbeit mit dem Kärntner Holzbildhauer und Freund von Huwi, Gottfried Kaschnig, schufen die Oberladers eine ganz neue Art der Ski-Einkehr. Bei gutem Wetter wird das vordere Glasdach des Gebäudes aus Knopfdruck unter das Hintere gefahren und alle Gäste genießen die Sonne bei lässigen Sounds. Mama thresl- und Priesteregg-Gäste, die ab 8 Uhr als erste den frischen Schnee auf der Piste erleben wollen, erwartet ein ganz besonderer Service. Bis 10:15 Uhr können sie ihr Frühstück kostenlos in der hendl fischerei einnehmen, um danach die nächsten Abfahrten zu machen. Für wohliges Flair im Gebäude sorgen großflächige, massive Zirbenholzelemente, die von Gottfried Kaschnig eigens für die hendl fischerei angefertigt wurden.
Der beste Platz in der hendl fischerei ist eine Art Empore über der Bar, auf der rund 20 Personen Platz finden. Im unteren Bereich gibt es einem kleinen Gastraum namens „Klimt“ mit vorgelagerter Panoramaterrasse. Dieser Raum ist komplett mit Lehmputz versehen und erinnert aufgrund seiner Dekoelemente und Formensprache an die Werke des Malers Gustav Klimt.
Bei entspannten Clubsounds und coolen Beats genießen die Gäste in der hendl fischerei ihre Skipausen in lässiger Atmosphäre. Dieses Bau- und Kunstwerk muss man gesehen haben!
Kurzvorstellung der Macher:
Hubert Oberlader ist diplomierter Gastronomiekaufmann mit über 20-jähriger Erfahrung und Landwirt aus Leidenschaft. Mit seiner Frau Renate bewirtschaftet er seit 1989 erfolgreich den Berggasthof Huwi ́s Alm. Seit 2009 führen die beiden das luxuriöse Chaletdorf Priesteregg. Renate Oberlader war unter anderem sechs Jahre im Wellness-Segment tätig und ist gelernte Heilbadmeisterin, Fitnesstrainerin und Masseurin. Beide sind Naturliebhaber und begeisterte Sportler.
Website: http://www.mama-thresl.com/hotel-restaurant-leogang/hendl-fischerei/
   
 “Kumpel und Keule”, Berlin
Die Metzgerei Kumpel & Keule will den heutigen Zustand, dass das Metzgerhandwerk verloren geht und Fleisch zu Ramschware wird, ändern und den ehrlichen Genuss wieder zurückholen. Es geht dabei um nichts weniger als dem Fleisch und dem Handwerk seine Würde zurückzugeben.
Kumpel & Keule steht für eine neue, junge Generation von Metzgern, die mit Leidenschaft und Überzeugung auf der Suche nach allumfassender Qualität vom Acker bis auf den Teller ist. Im Mittelpunkt der Arbeit von Kumpel & Keule stehen dabei Transparenz, die handwerkliche Herstellung, die Herkunft des Fleisches und vor allem wieder der Geschmack. Dabei geht es den Gründern um eine genussvolle Balance von alt bewährten Traditionen und neuen internationalen Geschmäckern.
Die Basis für die Spezialitäten der Metzgerei ist der direkte Kontakt zu den Landwirten und Produzenten, die Schweine-, Lammhälften und das Rindfleisch liefern. Die Höfe und auch die Schlachtbetriebe werden im Vorfeld explizit ausgewählt und besucht. Eine Bio-Zertifizierung der Metzgerei wird trotzdem angestrebt. Das Rind- und Lammfleisch wird überwiegend aus den umliegenden Bundesländern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern von persönlich bekannten Landwirten bezogen.
Kumpel & Keule möchte keine reine Fleischboutique sein, sondern eine Nachbarschaftsmetzgerei mit exzellenten und ehrlichen Produkten für alle. Zur Metzgerei gehört auch eine Teriyaki Platte und ein Grill, auf denen frische Bratwurstspezialitäten, Bouletten, Burger und Steaks gebraten und zum direkten Verzehr angeboten werden.
Durch die Scheibe, der komplett verglasten Metzgerei haben Kunden die Chance jeden Tag vor Ort zu erleben, wie die Spezialitäten aus ganzen und halben Tieren entstehen. Kunden können sogar dem Fleisch im verglasten Reiferaum bei der langen Reife zuschauen. Die Zerlegung des Fleisches und die Produktion sämtlicher Wurst- und Fleischspezialitäten geschieht direkt vor Ort in der Markthalle Neun.
Kurzvorstellung der Macher:
Der 28-jährige Jörg Förstera war bereits mit 18 Jahren jüngster deutscher Metzgermeister und hat noch bis vor kurzem die renommierte Fleischabteilung des KaDeWe geleitet. Viele Erfahrungen konnte er auf der Walz und bei vielen Reisen zu den besten Manufakturen u.a. in Hessen, Bayern, Frankreich, Italien, Belgien und Polen sammeln. Hendrik Haase, 32 Jahre alt, ist Künstler, Autor, kulinarischer Kurator und Wurstelier. Als Food-Aktivist und Blogger kämpft er seit Jahren für die Erhaltung des Lebensmittelhandwerks und des kulinarischen Weltkulturerbes. Bei seinen zahlreichen Aktionen und Events, wie der Wurstgalerie, steht ein neues Verständnis von Genuss, Lebens-Mitteln und damit auch der Wurst im Mittelpunkt. Als Autor veröffentlichte er vor kurzem das Buch „Crafted Meat“.
Website: http://www.kumpelundkeule.de/#willkommen

 “La Cevi“, Frankfurt
La Cevi – Cheviche in Frankfurt
Die Cevicheria interpretiert die peruanische Küche auf modernem Niveau. Herzstück der Speisekarte sind, wie der Name des Restaurants schon verrät, Ceviches – in Limettensaft gebeizter Fisch. Das peruanische Nationalgericht mausert sich gerade zu einem Megatrend. Den Fisch gibt es in unterschiedlicher Zubereitungsart aber auch mit unterschiedlichen Beilagen. La Cevi serviert Cerviches in Tapasform, sodass jeder Gast viele verschiedene Sorten probieren kann. Natürlich gibt es auch andere Gerichte der peruanischen Küche und es fehlt natürlich auch nicht der Nationaldrink „Pisco Sour“.
Bei der traditionellen Cheviche-Variante können die Gäste butterzarten Rotbarsch mit roten Zwiebeln, Süßkartoffeln und gerösteten Maiskörnern verspeisen. Das Ganze wird mit Koriander und einer Prise Chili verfeinert. Aromenstark präsentiert sich auch die Jakobsmuschel samt Lachskaviar, Mango, Quinoa, Mais, Zwiebeln und einer Sauce aus gelbem Chili. Rosa gebratene Entenbrust krönt die Spezialität, zu der auch Babymais und -karotten, Paprika und ein Spiegelei gehören. Dazu einen Cocktail, der aus Limettensaft, Zuckersirup, Eiweiß, wenig Angostura Bitter und viel Pisco besteht.
Die Gerichte bereitet Diego Velazquez zu, der peruanische Küchenchef, den die Gastronomen nach Deutschland geholt haben. Er ist ein sehr leidenschaftlicher und ambitionierter Koch
Die fröhlich wirkende Einrichtung, trägt die Handschrift von Schreiner und Künstler Tomas Matousek. Gemeinsam haben sie den Wänden einen Anstrich in Türkis und sattem Grau verpasst. Vor diesem Hintergrund kommen die traditionellen peruanischen Hüte sehr gut zur Geltung. Den Eingang zum stillen Örtchen säumen Wollfäden mit unterschiedlichen Knoten, welches „Quipu“ ist, eine Schrift der alten Inka. In die Fäden sind die Anfänge der peruanischen Nationalhymne geknotet. Was in dem liebevoll gestalteten Lokal auf die Tische kommt, verrät die kunterbunte Speisekarte, die sich über die gesamte hintere Wand erstreckt. Die Gerichte bereitet Diego Velazquez zu, der peruanische Küchenchef, den die Gastronomen nach Deutschland geholt haben. Er ist ein sehr leidenschaftlicher und ambitionierter Koch.
Kurzvorstellung der Macher:
Der gebürtige Dietzenbacher Daniel Nawenstein ist von klein auf in der Gastronomie aufgewachsen, seine Eltern hatten verschiedene Restaurants in Frankfurt und er dort bereits als Teenager geholfen. Auch seine Frau Heidi, die er bei seiner Reise nach Peru kennengelernt hat, hat in Lima familiäre Gastronomieerfahrungen gesammelt und so lag die Idee eines gemeinsamen Restaurants nahe. Mit La Cevi bringt sie nunmehr ein Stück ihrer alten Heimat nach Frankfurt.
Website: https://www.facebook.com/la.cevi.frankfurt/
 
 “Liebesbier“, Bayreuth
 Bier ist für das „Liebesbier“ eine Herzensangelegenheit. Deshalb werden die Gäste mit über 100 Sorten beglückt– vor allem mit Leidenschaft gebraute Craft-Biere. Aber sie zapfen nicht nur gutes Bier: Passend zu Hopfen & Malz kredenzen sie liebevoll zubereitete Geschmacksbomben, die es in sich haben: Delikates aus Fluss, Wald, Wiese und Garten – alles frisch, lecker und ungewöhnlich kombiniert. Raffinierte Hausmannskost, kleine feine Bierbegleiter, verrückte Burger-Kreationen, deftiges Pub-Food, Best-of-Veggie, Süßes für danach und vieles mehr. Aus der LieblingsKüche kommen vorwiegend regionale Produkte. Wie bei den Bieren verlässt sich das Liebesbier auch bei den Zutaten auf Lieferanten, die sie persönlich kennen, denen sie vertrauen und deren Produkte sie selbst probiert haben. Einige Leckereien stellen sie selbst her: Das Brot kommt frisch aus deren Backstube, das Brauwasser wird aus deren Brunnen geschöpft und Fisch in deren Ofen geräuchert. Alle Biersorten sind außergewöhnlich und wurden mit Leidenschaft gebraut. Hinter allen Bierspezialitäten stehen unabhängige Brauer, die sich aufmachen, die Welt mit ihren Gebräuen zu begeistern. Dafür haben sie befreundete Brauer in deren fränkischen Heimat, ganz Deutschland und rund um den Globus besucht und haufenweise Bier getestet. Eingepackt haben sie nur die besten und außergewöhnlichsten Kreationen. Neben typisch fränkischen und klassischen bayerischen Bieren wie Weißbier, Bayerisch Hell oder Kellerbier servieren sie natürlich auch Iniad Pale Ales, Porter, Stouts, Trappistenbiere, Amber Ales, Sauerbiere. Da die Entscheidung bei über 100 Bieren vom Fass oder aus der Flasche nicht leicht fällt, verrät das kompetente Personal auch gerne, welches Bier am besten zum Essen passt. Vom Restaurant aus schauen die Gäste den Brauern der „Maisel & Friends Brauwerkstatt“ über die Schulter. Sie stehen an den Sudkesseln, entwickeln neue Bierspezialitäten brauen kreative Kollaboration- Sude. Die Gäste können aber auch sehen, wenn zum Beispiel der Teig für das leckere Brot geknetet wird. Im Sommer bietet das Liebesbier den wohl spannendsten Gastrogarten der Stadt. Dort kann gegrillt werden, man kann die Lagerfeuer-Romantik genießen oder ein Bierchen direkt am Wasserfall trinken. Kids können sich in unserem Monstercamp mit XXL-Rutsche vergnügen! Das Liebesbier hat einen besonderen Flair und eine einzigartige Atmosphäre. Das Alte Mauerwerk aus dem 19. Jahrhundert trifft auf modernes Industrial
 Design, Liebhaberstücke gesellen sich zu moderner Kunst und gemütliche Nischen wechseln sich ab mit großräumigem Brauhaus-Flair. DER Brauereigasthof 3.0!
Kurzvorstellung der Macher:
Das Liebesbier ist das neue Gemeinschaftsprojekt von Brauer Jeff Maisel und den Gastronomen Thomas Wenk, Ute Wenk und Andrea Bauernfeind. Thomas und Ute Wenk sind beide gelernte Hotelfachleute und seit über 20 Jahren Inhaber der Firma „Gastro Concepte“ in Bayreuth, die bereits viele Projekte erfolgreich umgesetzt hat. Mittlerweile gehören sieben Betriebe, ein Catering-Service, verschiedene Event-Locations, 60 Festangestellte und 150 Aushilfen zu der Welt von Thomas Wenk, Ute Wenk und Andrea Bauernfeind. Gemeinsam machte das Trio Bayreuth zu seiner gastronomischen Spielwiese. Jeff Maisel leitet in 4. Generation das Familienunternehmen „Brauerei Gebrüder Maisel“, das 1887 gegründet wurde. Die Leidenschaft zum Bier wurde dem Brauer also bereits in die Wiege gelegt.
Website: http://www.liebesbier.de/
   
 „Salonplafond“, Wien, Österreich
Barbara und Peter Eichberger sowie das Hamburger Tellerrand Consulting rund um Tim Mälzer, Patrick Rüther und Bart Felix eröffneten am 17. Dezember 2015 gemeinsam das neue Restaurant Salonplafond im MAK – Museum für angewandte Kunst. Ein Ganztageskonzept vom schnellen Frühstück bis hin zu guten Drinks bei DJ- oder Livemusik. Leidenschaft, Qualität und Handwerk stehen hier im Vordergrund.
Das Salonplafond hat um die 140 Plätze auf 290m2 und zusätzlich im Außenbereich eine große Terrasse und einen der schönsten Gärten Wiens.
Der große Plafond im MAK schafft eine elegante, schlichte und gleichzeitig prachtvolle Atmosphäre. Das Wohlbefinden seiner Gäste steht für das Team des Salonplafonds an erster Stelle. Das Design und Interieur des Restaurants wurde von dem Architekten Michael Embacher gestaltet: ein gemu
̈tliches Ambiente, orientiert am traditionellen Wiener Wirtshausstil mit einem gewissen Twist. In der Küche steht neben der Herkunft die schonende Verarbeitung der Produkte im Vordergrund. Schlichte, produktbetonte und „schnörkellose“ Gerichte werden vom Küchenchef Aaron Waltl gekonnt umgesetzt.
Auf das Frühstücksangebot wird auch viel Wert gelegt. Es gibt verschieden belegte Brote. Das Brot, schwerer runder Laibe in großen Scheiben aufgeschnitten, ist aus Natursauerteig aus dem Fichtenholzfass und wird nach dem Rezept von Bäckerei Gragger & Cie im Holzofen gebacken. Der außergewöhnliche Geschmack entsteht durch die große Oberfläche und die lange Backzeit. Frisch und üppig belegt. Des Weiteren werden „Lieblinge“ angeboten – Gerichte, die man einfach immer essen kann und die entspannt und lecker sind. Z.B. Bandnudeln mit gezupftem Ragout, Pulled Pork Burger, Salat passend zur Jahreszeit. Montag bis Freitag gibt es zusätzlich eine Tageskarte mit wechselnden Gerichten sowie das Brot des Tages. Am Abend: Das Herz der Küche ist das Sous Vide Garen. Sous-vide oder auch Vakuumgaren ist eine schonende Methode um Fleisch, Fisch, Gemüse oder andere Lebensmittel bei Temperaturen rund um 60° C und bei manchen Gerichten bis zu 72 Stunden zu garen. Das macht es besonders lecker und geschmackvoll. Der Küchenchef, Aaron arbeitet viel mit Ur-Gemüsen und alten wiederentdeckten Kräutern.
In diesem Museumsgebäude wurde eine moderne Gastronomie mit einem ganztägigen innovativen Speisenangebot geschaffen.
Kurzvorstellung der Macher:
Die Wiener Gastronomen Barbara und Peter Eichberger und die 3 Männer von tellerrand consulting sind bereits lange Zeit in der Gastronomie. Bisher war Peter Eichberger als McDonald’s-Franchisenehmer bekannt. Tellerrand consulting rund um Tim Mälzer, Patrick Rüther und Bart Felix, konzipiert, betreut und verwaltet erfolgreiche und ausgezeichnete Gastronomie-Konzepte wie z. B. die Bullerei in Hamburg und dem Hausmann’s am Frankfurter Flughafen und in Düsseldorf.
Website: http://salonplafond.wien/de/
   
 “SoHo Chicken!“, Hamburg

SoHo Chicken kehrt zurück zu dem, was Essen gehen ausmacht. Genuss für Alle in einfacher, ehrlicher Form verbunden mit Kommunikation und Geselligkeit. Das flame grilled SoHo Chicken gibt es als Quarter, Half oder Full und es wird mit ausgewählten Side Orders, wie zum Beispiel hausgemachter Cole Slaw, Corn on the cob oder verschiedene Salate, angeboten. SoHo Chicken hat die einzigartige Formel für das flame grilled Chicken gefunden. Es wird master crafted vorbereitet, nach hauseigenem Rezept mariniert und über offener Flamme gegrillt. Für das Team von SoHo Chicken schmeckt es so, wie sie sich ein Brathähnchen von früher vorstellen. Eben wie bei Max & Moritz oder im wunderbaren Schlaraffenland.
Neben dem Brathähnchen gibt es aber auch andere Chicken Choices wie zum Beispiel den SoHo Burger mit Chicken aus der saftigen Oberkeule mit Wasabicreme, Mango und French Fries oder das Chickeneer ́s Cut, ein Frikassee mit gegrillter Brust, Wokgemüse und Reis.
Sweets im amerikanischen Stil fehlen auch nicht: ein Warm Apple Crumble und Berry Brownie runden das Menü ab. Das Tierwohl und der Respekt vor der Natur sind für SoHo Chicken das wichtigste Kriterium bei der Auswahl der Hähnchen. Deshalb haben sie zusammen mit dem Familienunternehmen Borgmeier ein ganz besonderes Hähnchen ausgewählt – den SoHo Ranger.
Das Ambiente des Restaurants mit ca. 100 Plätzen besitzt mit den schwarzen und weißen Kacheln, Designerleuchten, Holzfußboden und Holztischen edlen Chic mit einem rustikalen Touch. An der Bar können die Gäste direkt erleben, wie die SoHo Chicken über offener Flamme gegrillt werden. Mit ihren karierten Holzfällerhemden würde das Personal auch in eine Trucker-Kneipe in den Mittleren Westen der USA passen, aber wichtiger als die Outfits ist die Kompetenz der Kellner und Kellnerinnen. Sie servieren schnell und räumen unauffällig ab. Das Restaurant steht für ein gastronomisches Vergnügen der besonderen Art. Es ist kein klassischer Restaurantbesuch, sondern ein Erlebnis mit Genuss und Unterhaltungswert.
Kurzvorstellung des Machers:
Dirk Block, der Sohn von Eugen Block (Block House), stammt aus einer Gastronomen-Familie und betreibt bereits seit 2003 die Trattoria Brunello in Hamburg-Poppenbüttel. Zudem ist er mit zwei Häusern Joint- Venture-Partner der Münchner Gruppe L’Osteria. Demnächst werden es sogar vier L’Osterias sein. Doch sein neues Restaurant SoHo Chicken gehört ihm komplett alleine. Der 40-jährige Unternehmer ist dafür durch die Welt gereist, hat das Geflügel in vielen Ländern getestet und am Ende einen deutschen mittelständischen Betrieb gefunden, der die Tiere für das SoHo Chicken züchtet.
Website: http://www.soho-chicken.de/

www.leadersclub.de

Müritz Fischtage

Müritz Fischtage vom 27. September bis 12. Oktober an rund 30 Orten

Müritzer Zanderfilet, Barsch und Miesmuscheln im Krebsfond, Welshofpaella: Vom 27. September bis zum 12. Oktober finden die 8. Müritz Fischtage statt. Bei der großen Eröffnung mit dem traditionellen Plauer Fischzug finden sich Fischer, Köche und Musiker zum Festmarsch zusammen. Darüber hinaus können Gäste auf dem regionalen Fischmarkt köstlichen Fisch erwerben und in der Räucherschule oder beim Filetierkurs ihre Fähigkeiten bei der Zubereitung verbessern. Zudem stehen Vorträge zum Thema „Nachhaltige Fischerei der Müritzfischer“ im Müritzeum oder ein „Großes Krebsessen“ in der Fischerei Alt Schwerin auf dem Programm. Nach dem Genussfinale vom 3. bis 5. Oktober, einer Veranstaltung in Waren (Müritz), zu der eine Live-Kochshow und ein Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie gehören, finden die Müritz Fischtage beim Abfischfest an der Bolter Schleuse am 10. und 11. Oktober ihren Abschluss. Organisiert wird die kulinarische Veranstaltungsreihe von den Müritzfischern, ein Netz verschiedener Fischereibetriebe rund um den größten deutschen Binnensee. Unter www.mueritz-fischtage.de finden Interessierte alle Teilnehmer sowie die angebotenen Speisen.

www.mueritz-fischtage.de

Selber angeln in Fuschl

„Petri heil“ heißt es, wenn der Fischer des Schloss Fuschl Gerhard Langmaier mit Gästen des Resorts auf den idyllisch gelegenen Fuschlsee schippert und ihnen Einblick in sein interessantes Wasserreich gibt. Als einer der saubersten Seen Österreichs lockt der Fuschlsee mit seinen 14 verschiedenen Fischarten leidenschaftliche Angler von nah und fern. Beim Arrangement „Taste of Luxury“ können sich die Gäste – ob Angler, oder nicht – über die 4. Nacht gratis freuen.

Wenn die Gäste im Schloss Fuschl noch schlafen, der Morgennebel langsam emporsteigt und von den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne aufgelöst wird, dann ist – meistens einsam und allein – der Fischereimeister mit seinem Fischerboot draußen auf dem See und holt die Netze ein. Das Nährstoffarme Wasser des Fuschlsees, der sogar Trinkqualität hat und bis zu 70 Meter tief ist, bietet den idealen Lebensraum für Aitel, Hechte, Aalruten, Renken, Seesaiblinge, Seeforellen, Karpfen, Schleien, Barsche, Rotaugen, Rotfedern und Lauben.

Seit mehr als 20 Jahren ist Gerhard Langmaier als Landesfischereimeister „Schloss-Fuschl-Fischer“ und damit zuständig für das Hoteleigene Revier. Je nach Saison fährt er 2-3 Mal in der Woche raus auf den See, wirft seine Netze in das kristallklare Wasser des 2.8 km² großen Sees und freut sich besonders, wenn er einen kapitalen Hecht „überlisten“ kann. Seine Beute wird fangfrisch in die Küchen des Hotel Jagdhof sowie des Hotel Schloss Fuschl geliefert – was auch den Küchendirektor Thomas M. Walkensteiner und natürlich die Gäste im Schloss Restaurant freut, denn so ein toller Hecht geht nicht jeden Tag ins Netz.

„Frischen Fisch fischen“ – selbst ist der Gast im Hotel Schloss Fuschl
Die traumhafte Umgebung des Fuschlsees lädt auch dazu ein, den Köder selbst auszuwerfen, sich geduldig beim Fischen niederzulassen und sich die eine oder andere Köstlichkeit zu angeln. Bei Gästen besonders beliebt sind Saiblinge, Renken oder Hechte. Die Schloss Fischerei besitzt die Fischereirechte für den See und verleiht Gästen mit eigenem Fischereischein für den besonderen Angelausflug (mit Voranmeldung) das optimale Zubehör. Jeder Angler braucht eine Tageskarte, die für 18 Euro plus 5 Euro Gästeabgabe in der Schloss Fischerei zu erwerben ist. Der Küchendirektor breitet den stolzen Fang dann gerne individuell zu.

Auf Wunsch erhalten Interessierte bei der Schloss Fischerei auch einen Einblick in die traditionelle Fischzucht und erfahren mehr über den See und seine Bewohner, wenn Fischermeister Gerhard die Gäste dabei durch seine Fisch- und Wasserwelt mitnimmt und sie abschließend bei einer urigen Fischerjause verwöhnt (Kosten ab 8 Euro, ohne Anmeldung). Natürlich ist der Fisch auch frisch oder mit Buchenholz aufs zarteste geräuchert direkt bei der Schloss Fischerei mit der hauseigenen Räucherei erhältlich.

Nur wenige Meter vom See laden urige Bänke auch gleich zu einer zünftigen Fischjause ein – diese lockt nicht nur Gäste des Schloss Fuschl. Besucher greifen auch gern zu einer Geschenkkiste als Mitbringsel, zum Beispiel eine Große Fischgeschenkkiste mit Räucherfisch und Fuschlgeist zum Preis von 30 Euro.

www.schlossfuschlsalzburg.com/de/fischerei

EU-Fischereipolitik

EU-Fischereipolitik muss Überfischung stoppen fordern Verbände und Bürger mit öffentlicher Aktion auf Sylt

Die Überfischung unserer Meere muss gestoppt werden, sonst droht der Abschied vom Fischfang – diese Botschaft tragen Verbände am 21. August auf Sylt an die Politik und die Öffentlichkeit.

Sie tun dies im Rahmen der Europäischen Fischwochen, die von der Kampagne OCEAN2012 organisiert werden. Slow Food Deutschland e.V., gemeinsam mit dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED), der Lighthouse Foundation, der Fair Oceans und OCEAN2012 laden (Europa-)Abgeordnete der Region zu einem Gespräch über die Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik nach Sylt ein.

Am Strand von Kampen/Strandhaube (Sylt) setzt am gleichen Tag eine Menschenkette in Fischform ein Zeichen für das Engagement für eine nachhaltige Fischerei. Dazu wird eine Fischsuppe gekocht und ausgegeben, in der Fisch die exquisite Nebenrolle spielt. Für den frischen Fischfond werden alle Teile des Fisches verwendet. Nichts wird vergeudet – auch damit verdeutlicht das Gericht den Wert des Lebensmittels Fisch. In begleitenden Podiumsgesprächen diskutieren Dr. Ursula Hudson (Slow Food Deutschland e.V.), Dr. Nina Wolff (OCEAN2012), Francisco Mari (EED), Jens Ambsdorf (Lighthouse Foundation) und Johannes King (Söl’ring Hof, Sylt) mit den Europaabgeordneten die Reformansätze der EU-Fischereipolitik und die prekäre Situation der Fischbestände weltweit.

Stoppt die Überfischung! Öffentliche Aktion auf Sylt
Datum: 21.August 2012
Ort: 25999 Kampen (Sylt), Hauptstrand Kampen, Podest Sturmhaube
Zeit: 14:30h

Raubbau am Meer
Die Hälfte der untersuchten Fischbestände im Nordatlantik und in angrenzenden Gewässern ist überfischt, im Mittelmeer sind es sogar 80%. Beliebte Arten wie der Blauflossenthunfisch, der Nordatlantische Kabeljau, Wildlachs und Schwertfisch sind in einigen Regionen schwer bedroht. Rückwürfe unerwünschter Fänge sind eine Tragödie für die Umwelt und eine gigantische Verschwendung von Lebensmitteln. Fast 30 Millionen Tonnen kommerziell uninteressante Arten von Fischen und Meereslebewesen werden jährlich mitgefischt und tot oder verwundet ins Meer zurückgeworfen. Industrielle Fangmethoden und regelmäßig zu hoch angesetzte Fangquoten haben zur Überfischung unserer Meere und zur Schädigung der Meeresökosysteme geführt. Auch die Gemeinden an den Küsten und die Kleinfischer sind bedroht, durch den Verlust ihrer traditionellen Lebensweise und teils auch ihrer Lebensgrundlage. In vielen Ländern vor allem des Südens der Erde ist Fisch eine der wichtigsten Eiweißquellen der Bevölkerung und zugleich das nach Erdöl bedeutendste Handelsgut. Durch die Konkurrenz mit industriellen Fangflotten aus der EU und anderen Staaten sowie dem wachsenden Export der begehrten Fischprodukte in den Norden geraten die Ernährungssicherheit und die regionale Wertschöpfung in Gefahr.

Forderung nach einer nachhaltigen, regionalen Fischerei
Aus diesem Grund fordert Slow Food Deutschland dringend, das Ende der Überfischung mit politischen Mitteln herbeizuführen. Erhaltung und Wiederaufbau der Fischbestände und Meeresökosysteme weltweit muss eine politische Priorität sein. Die neue Gemeinsame Fischereipolitik der EU muss die nachhaltige, regionale Fischerei stärken und zerstörerische Fangmethoden beenden. Eine verantwortliche Küstenfischerei trägt zum Erhalt der lokalen Ökosysteme bei und stärkt die regionale Wirtschaft. Daher muss der nichtindustriellen Fischerei in Europa aber vor allem auch in Entwicklungsländern ein bevorzugter und fairer Zugang gewährt werden.

Matjes-Vielfalt von "Deutsche See" – die Renaissance eines Klassikers

Wenn das erste Matjes-Fass am 6. Juni 2012 in Bremen versteigert wird, fällt der Startschuss für die neue Matjes-Saison. Gastronomen finden bei „Deutsche See“ Fischmanufaktur vielfältige Variationen dieser Spezialität. „Momentan beobachten wir einen deutlichen Trend zu traditionellen Produkten. Dadurch erfährt der Matjes gerade eine Renaissance. Von den Gästen wird der Matjes wegen seiner zarten Konsistenz geschätzt und wird heute sowohl bewährt als auch modern interpretiert serviert. So findet man nach wie vor den Klassiker Matjes nach Hausfrauenart aber auch neue Kreationen wie Matjes-Tatar auf der Speisekarte. Durch den aktuellen Trend haben Gastronomen eine große Bandbreite an Kombinationsmöglichkeiten, Matjes ihren Gästen zur Saison anzubieten. Sogar die Spitzengastronomie hat den Matjes wieder für sich entdeckt und kreiert mit der Delikatesse spannende Gerichte“, sagt Nadine Krüger, Produktmanagerin für den Bereich Gastronomie bei „Deutsche See“.

Matjesspezialitäten von „Deutsche See“ werden mit großer Sorgfalt ausgewählt und schonend veredelt. Die edelste Variante bieten die Matjes-Doppelfilets „Primtjes“, da nur die jüngsten und zartesten Heringe für diese Spezialität verwendet werden. Mit einem angenehm festen Biss überzeugen die Matjes-Filets „Hanse“. Die Rauchmatjesfilets „Smoky“ mit feinem Räuchergeschmack sind eine besondere Delikatesse, die nach nordischer Art zubereitet sind, also als Filet und nicht an der Gräte reifen. Mit den köstlichen Matjes-Spezialitäten von „Deutsche See“ Fischmanufaktur verfügen Gastronomen über vielfältige Einsatzmöglichkeiten und können am Buffet kreative Akzente setzen. Gleichzeitig ist Matjes gut portionierbar und ermöglicht eine effiziente Kalkulation.

Matjes von „Deutsche See“ Fischmanufaktur:
Matjes-Doppelfilets „Primtjes“: Die königliche Matjes-Spezialität aus Holland, handfiletiert, besonders zart und mild, aus zertifizierter Fischerei, tiefgefroren

Matjes-Doppelfilets „Gourmet“: Für höchste Feinschmeckeransprüche. Besonders fein und mild gesalzen, handfiletiert, aus zertifizierter Fischerei, tiefgefroren

Matjes-Doppelfilets „Hanse“: In leichter Salzlake gereift, mit angenehm festem Biss, handfiletiert, aus zertifizierter Fischerei, tiefgefroren
Rauchmatjesfilets „Smoky“: Nach nordischer Art, mit feinem Räucheraroma, aus zertifizierter Fischerei, in Öl

„Deutsche See“ mit Hauptsitz in Bremerhaven ist in Deutschland die Nummer Eins bei der Vermarktung von Fisch und Meeresfrüchten. In bundesweit mehr als 20 Niederlassungen beschäftigt das Unternehmen rund 1.700 Mitarbeiter und beliefert mehr als 35.000 Kunden vom Lebensmitteleinzelhandel, der Gastronomie und Top-Gastronomie über Caterer bis hin zur Betriebs- und Sozialgastronomie. Der weltweite Einkauf hochwertiger Rohwaren, die sorgfältige und kundenindividuelle Produktion und Veredelung in der Bremerhavener Manufaktur, das überdurchschnittliche Qualitätsmanagement und die im Markt einzigartige Logistik zeichnen das Unternehmen aus. Seit November 2003 gehört die Feinkostmarke BEECK zu „Deutsche See“. Als Marktführer ist sich das Unternehmen der ökologischen, gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung zum nachhaltigen Schutz der natürlichen Ressourcen bewusst. „Deutsche See“ engagiert sich schon lange aktiv für den Erhalt der Fischbestände und den Umweltschutz und wurde dafür im November 2010 als „Deutschlands nachhaltigstes Unternehmen“ mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

Weitere Informationen: Auf www.deutschesee.de finden Sie alles Wissenswerte rund um Fisch und Fischgenuss.

Die Fischbranche zu Gast in Bremen

Am Sonntag eröffnete die diesjährige „fish international“

„Fisch und Bremen – das gehört zusammen. Bremerhaven ist bis heute der wichtigste Seefischmarkt
Deutschlands. Darum freuen wir uns, dass die einzige deutsche Fachmesse zum
Thema bei uns zu Hause ist und Fachpublikum aus aller Welt an die Weser zieht.“ Mit diesen
Worten kommentierte der Staatsrat im Wirtschaftsressort des Bremer Senats, Dr. Heiner Heseler,
die „fish international“, die am Sonntag in der Messe Bremen eröffnet wurde.

„Zugleich
stärkt sie als Impulsgeber für die gesamte Branche die Position des Bundeslands Bremen in
der Fischwirtschaft noch weiter“, sagte Heseler zufrieden.
Auf der fish international stellen noch bis Dienstag, 14. Februar 2012, 260 Firmen und Einrichtungen
aus, Vertreter aus Fischerzeugung und -verarbeitung, Maschinenbau und Technologie,
Handel und Gastronomie, Wissenschaft, Organisationen und Verbänden kommen zu
der Messe.

„Die fish international hat sich in den vergangenen Jahrzehnten tatsächlich zu
dem Branchentreffpunkt schlechthin in Deutschland entwickelt“, sagte der Geschäftsführer
der Messe, Hans Peter Schneider. Zudem könne das Fachpublikum sicher sein, auf der
Messe stets aktuellste Informationen über Produkte, Technik, Gastrotrends und Fachthemen
zu bekommen. „Ein großes Thema sind in diesem Jahr zum Beispiel neue Entwicklungen in
der Aquakultur und der Versuch, ein breitenwirksames Nachhaltigkeitssiegel für Fischzuchten
zu etablieren.“

„Eine zukunftsfähige, nachhaltige Fischerei ist das Ziel der anstehenden Reform der europäischen
Fischereipolitik“, sagte Ministerialdirigent Dr. German Jeub vom Bundeslandwirtschaftsministerium.
„Deutschland begrüßt, dass die EU das Rückwurfverbot von Beifang jetzt
zu einem zentralen Anliegen ihrer Reform macht, denn das haben wir lange gefordert.“ Er
machte deutlich, dass die Mitgliedstaaten auch in Zukunft eine starke Verantwortung für eine
nachhaltige Bewirtschaftung der Bestände in ihren Hoheitsgewässern tragen müssen. Deshalb
lehne die Bundesregierung einen grenzüberschreitenden Handel mit nationalen Fangquoten
ab. Die Verbraucher könnten durch ihre Kaufentscheidung eine nachhaltige Fischerei
aktiv unterstützen. Hier sei man in Deutschland inzwischen dank des Engagements von Fischerei,
Fischverarbeitung und Einzelhandel mit der breiten Verwendung des MSC-Labels
auf einem guten Weg. „Bedauerlicherweise ist in den Reformvorschlägen unsere Forderung
nach EU-einheitlichen Mindeststandards für entsprechende Nachhaltigkeitssiegel allerdings
noch nicht aufgegriffen worden.“

„Die Verbraucher fordern zusehends transparente Informationen über die Herkunft und Qualität
der Fische. Darauf muss die Branche reagieren. Mit der iPhone-App ,Wie frisch ist mein
Fisch?’ hat die Wissenschaft jetzt einen Beitrag dazu geleistet“, sagte Professor Joop Luten,
European Business Developer am Forschungsinstitut Nofima im norwegischen Tromsø. „Mit
der App können Einkäufer von Handels- und Verarbeitungsunternehmen ganz einfach
bestimmen, wie lange ein Fisch noch sachgerecht gekühlt haltbar ist“, so der European Business
Developer des größten Instituts für angewandte Forschung auf den Sektoren Fischerei,
Lebensmittel und Aquakultur in Europa. „Auch Endverbraucher können die Anwendung verstehen
und benutzen.“ Luten hatte die Eröffnung der Messe zum Anlass genommen, die App
erstmals einem deutschen Fachpublikum vorzustellen und zugleich die stark erweiterte und
verbesserte Version 2.0 offiziell zur Benutzung freizugeben.

Die fish international findet statt vom 12. bis 14. Februar in den Hallen 4 und 5, mehr Informationen
gibt es unter www.fishinternational.com

Mehr Meeresschutz dank mehr Technik?

Wie kann sichergestellt werden, dass Fangschiffe nicht in einer verbotenen Zone fischen? Es macht ja tatsächlich wenig Sinn, Meeresschutzzonen oder saisonale Fangverbote festzulegen, wenn sich keiner daran hält und niemand wirklich Kontrolle hierüber hat.

Mit Unterstützung der britischen Regierung hat die nordostenglische Firma «Succorfish» («Fisch-Beistand») ein satellitengestütztes System entwickelt, welches es dem Kapitän erlaubt, weltweit auf den Meter genau festzustellen, wenn sein Schiff ein Schutzgebiet verletzt. Succorfish rühmt sich, «drei Parteien an einen Tisch» gebracht zu haben: zum einen die kommerzielle Fischerei, welche darauf angewiesen sei, ihre Ressource nachhaltig zu bewirtschaften, zum andern Fischereibehörden und Umweltorganisationen, die grosse Meeresgebiete vor Überfischung schützen müssen.

Die britische Umweltbehörde lobt Succorfish als «bahnbrechende Ausrüstung» von Fangschiffen, die zeige, «wie innovativ die britische Fischereiindustrie» sei.

Technik hilft nur im Verbund
Das Problem der Verletzung von Fangverbotzonen stellt sich – aus Absicht oder aus Versehen – zum Beispiel auch vor Westafrika. Die lokalen Kleinfischer sehen sich immer wieder damit konfrontiert, dass grosse Trawler aus Europa und Asien in Küstennähe fischen, obschon diese Zone für sie offiziell gesperrt ist. Selbst gut organisierte Fischerhäfen im Senegal stehen dieser illegalen industriellen Fischerei machtlos gegenüber. Denn die lokale Fischereibehörden verfügen kaum über Schnellboote und Helikopter, um die grossen Trawler zur Rechenschaft zu ziehen.

Überwachungstechnik wie die von Succorfish entwickelte kann eine Hilfe in der Hand bestens ausgerüsteter Fischereibehörden sein. In Entwicklungsländern wären die lokalen Behörden dagegen darauf angewiesen, dass ihre Kollegen in Europa und Asien die illegal agierenden Schiffe aus dem Verkehr ziehen – eine Illusion.

Den Fischern im Weltsüden wäre besser geholfen, wenn ihre Behörden mit den Machtmitteln ausgerüstet würden, mit welchen sich illegal tätige Trawler beschlagnahmen lassen. Viele solcher Mittel sind vor Ostafrika konzentriert, aber in europäischer Hand. Sie dienen nicht der Überwachung der Fischgründe, sondern der Bekämpfung von Piraten, die nicht zuletzt deswegen aktiv wurden, weil europäische und asiatische Flotten jahrelang unkontrolliert die afrikanischen Fischgründe ausgebeutet hatten.

Nachhaltiger Fischgenuss leicht gemacht

Neue Online-Suche für Produkte aus nachhaltiger Fischerei mit MSC-Siegel

Verbraucher können ab sofort mithilfe einer Online-Produktsuche auf der deutschsprachigen Website des MSC nach Fisch und Meeresfrüchten mit MSC-Siegel aus nachhaltiger Fischerei suchen. Mit einem Klick auf www.msc.org/produktsuche können Konsumenten alle MSC-zertifizierten Produkte, die in ihrem Land erhältlich sind, einfach und schnell finden und über deren Kauf nachhaltige Fischereien unterstützen.

Die Suchergebnisse beinhalten Informationen und Bilder zu den Fischerzeugnissen aus nachhaltigem Fang, und stellen einen Link zur Webseite der Marke oder des Händlers bereit. So können sich Nutzer problemlos durch das gesamte Angebot der Anbieter klicken und mehr über die Unternehmen herausfinden.

Onlinesuche des MSC bringt dem Verbraucher Produkte aus nachhaltiger Fischerei näher

Die Suchmaschine führt derzeit über 8.000 Produkte, die in Geschäften in über 75 Ländern verkauft werden. Über 3.000 sind davon im deutschsprachigen Raum erhältlich. Nutzer können ihr Land auswählen und ihre Suche beliebig einschränken, indem sie MSC-zertifizierte Produkte einer bestimmten Fischart, Marke oder in einer gewünschten Produktform aufrufen. Wer immer auf dem Laufendem bleiben möchte, kann sich auch per Email informieren lassen, wenn neue MSC-gekennzeichnete Produkte in seinem ausgewählten Land oder von seinen bevorzugten Marken auf den Markt kommen.

Antwort auf Bedürfnisse von MSC-Partnern und Verbrauchern

„Die Online-Produktsuche ist unsere Antwort auf Verbraucherbedürfnisse und auf die Wünsche unserer Partner in Handel und Industrie,“ sagt Marnie Bammert, Leiterin des MSC-Büros für den deutschsprachigen Raum. „Verbraucher können jetzt viel schneller und bequemer herausfinden, welche Produkte in ihrem Land mit MSC-Siegel erhältlich sind. Unseren kommerziellen Partnern bietet die Suchfunktion eine Möglichkeit, ihr Engagement für nachhaltige Fischereien verstärkt bei den Verbrauchern bekanntzumachen. Diese Entwicklung ist eine enorme Verbesserung in der Listung von MSC-gekennzeichneten Produkten auf www.msc.org/de , die selbst in der vorherigen, sehr einfachen Form eine der meistbesuchten Bereiche der MSC-Webseite war.“

fair-fish in Bremerhaven

fair-fish am 8. Oktober in Bremerhaven
Die Tagung «Wem gehört der Fisch?» konfrontiert damit, dass Kleinfischer im Wettkampf um überfischte Bestönde von der industriellen Fischerei verdrängt werden. Eine Entwicklung, die angetrieben wird durch eine Zunahme des Fischkonsums und eine Ausweitung des Handels mit Fischereierzeugnissen. Es referieren Kai Kaschinski (Fair Oceans), Rainer Froese (IFM-GEOMAR), Francisco Mari (Evang. Entwicklungsdienst), Marc Nolting (GTZ), Gaoussou Gueye (CONIPAS, Senegal), Billo Heinzpeter Studer (fair-fish) u.a.m.
Freitag 8. Oktober 2011, 10.30–18.00 Uhr im Klimahaus in Bremerhaven. Programm.
http://www.fair-fish.ch/was-wer-wo/wo/deutschland/