Kochkurs: Bouillabaisse Marseillaise

Die Bouillabaisse ist das bekannteste gekochte Fischgericht weltweit und wird automatisch mit Marseille in Verbindung gebracht, wo es seinen Ursprung hat. Seit neuem bietet das Tourismusamt Marseille Bouillabaisse-Kochkurse für individuelle Teilnehmer sowie Gruppen mit dafür spezialisierten Küchenchefs an. Nach dem Besuch des berühmten Fischmarkts kochen die Teilnehmer den Suppenfond und die Fische, machen die „Rouille“ und dann wird gegessen. Zum Schluss gibt’s ein Bouillabaisse-Diplom und natürlich das Rezept!

Weiter Infos: www.marseille-tourisme.com

Viele vorverpackte Räucherlachse schwimmen aus der Reihe

Waren am Ablauftag bereits verdorben oder hatten erhöhte Keimzahl – AK verlangt realistischere Haltbarkeitsangaben
Fast jeder dritte abgepackte Lachs war am Ablauftag schon schlecht. Obendrein hatte jede vierte Probe zu viele Keime, war aber noch nicht zu beanstanden. Das zeigt ein AK Test von 19 vorverpackten Räucher- und Wildlachsen, eingekauft im Juni in elf Wiener Supermärkten. „Das ist unakzeptabel“, sagt AK Konsumentenschützer Heinz Schöffl, „die Konsumenten müssen sich auf das Haltbarkeitsdatum verlassen können.“ Zu lange Haltbarkeitsfristen und die nicht durchgängige Kühlkette seien die Ursache für die beanstandeten Fische, so Schöffl. Die AK fordert daher realistische Haltbarkeitsangaben und die Einhaltung der Kühlkette.

Die AK hat 19 vorverpackte Räucher- und Wildlachse in elf Wiener Supermärkten zwischen Mitte und Ende Juni eingekauft. Die Fische wurden wie am Etikett angegeben bis zum Haltbarkeitsdatum bei der angeführten Temperatur gelagert und am Ablauftag untersucht. Die sensorische und mikrobiologische Kontrolle führte die Lebensmittelversuchsanstalt in Wien durch.

„Das Ergebnis ist äußerst unappetitlich“, sagt Schöffl. 58 Prozent der verpackten untersuchten Lachse wurden zum angegebenen Ablauftag beanstandet oder hatten bereits zu viele Keime. Konkret war fast jeder dritte (32 Prozent) verpackte Räucherlachs am Ablauftag verdorben – er hatte stark überhöhte Keimzahlen, roch streng oder schmeckte bereits säuerlich. Darüber hinaus fanden sich auch krankheitserregende Keime wie Listerien. Ein Viertel (26 Prozent) hatte erhöhte Keimzahlen, hatte also zu diesem Zeitpunkt nicht mehr die erwartete Frische und Qualität, war aber noch nicht zu beanstanden. Nicht einmal die Hälfte der untersuchten Lachsproben waren gänzlich in Ordnung.

Die AK verlangt daher von den Herstellern und Verpackern realistische Haltbarkeitsangaben. Außerdem muss gewährleistet sein, dass die Kühlkette von der Erzeugung bis zum Verkauf durchgehend eingehalten wird. Schöffl rät daher den KonsumentInnen: „Wenn Sie vorverpackte Fische kaufen, brauchen Sie sie so schnell als möglich auf. Warten Sie also nicht bis zum Ende der angegebenen Haltbarkeitsfrist.“

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