Burg Schlitz

Gehen und sehen ist eine Lust. Doch viele Menschen sind blind geworden für die schönen Dinge am Wegesrand. Sie stürmen voran und vorbei am Glück. Wieder sehen lernen, auf Entdeckungsreise gehen mit den Augen, sich Zeit nehmen, genau hinzuschauen – das ist für alle, die auf der Überholspur leben, eine ganz neue Erfahrung. Im Sehnsuchtsland Mecklenburg Vorpommern gibt es sie noch – die Zeit für Langsamkeit. Die Armbanduhren und auch die Handys bleiben zu Hause, wenn Förster Luttmann mit den Gästen von Burg Schlitz unterwegs ist. Auf seinen Streifzügen durch Wiesen und Wälder kann man viel lernen über sich und die Welt. Und zu sehen gibt es mehr als genug. Zum Beispiel fünf Seen, bei denen sich das Hinsehen lohnt.

Im kreisrunden Tiefen-See mit reichem Fischbestand kann man mit etwas Glück eine hier heimische Spezialität zu Gesicht bekommen, die Karausche auch Stein-Karpfen genannt. Wer will darf die Angel auswerfen und sein Glück versuchen. Von steinernen Zeugen bewacht ist der See am Skulpturenweg. Romantische Naturen lassen sich zum Picknick am Louisensee nieder. Hier gibt es auch einen Bootssteg und viele lauschige Plätzchen zum Verweilen. Eine Wasserburg beherbergte ursprüngliche die Roseninsel im Schloss-See. Heute lässt das verwunschene Plätzchen Erinnerungen an längst vergangene Zeiten wach werden. Historische Postkarten helfen dabei. Im Burg-Archiv sind sie alle versammelt. Ein Bad im Straßensee ist erfrischend. Eine Straße führt hin von der Burg aus – aber befahren wird sie eher von Kutschen als von Gefährten aus der Neuzeit.

Auf nicht schloss-eigenem Terrain locken die Seen der Mecklenburgischen Seenplatte. Doch das ist eine ganz andere Geschichte. Wer Zeit mit sich verbringen und die Wunder am Wegesrand (wieder) entdecken möchte, der findet im riesigen Landschaftspark von Burg Schlitz ein stilles Paradies, in dem die Lust am Gehen und Sehen fast wie von selbst erwacht.

Verschiedene Arrangements stehen zur Auswahl. Man kann die Burg aber auch einfach „pur“ buchen und seiner Wege gehen. Zwei Nächte im DZ mit Frühstück sind schon ab EUR 236,00 zu haben. Alles Weitere findet sich vor Ort.

Insgesamt stehen 20 großzügige, stilvoll eingerichtete Zimmer und Suiten zur Verfügung. Es gibt viel Raum zum verweilen, zum Beispiel für kuschelige Lese-Abenteuer bei einer guten Tasse Tee. Die Küche ist ländlich fein – gehoben, aber nicht abgehoben. Wild aus der eigenen Jagd und Fische aus der Müritz – darauf darf man sich ganz besonders freuen. Hinzu kommen saisonale Genüsse und all‘ die unvergesslichen Köstlichkeiten, die die Region hergibt.
Burg Schlitz liegt nur 1 ½ Autostunden von Berlin und Hamburg entfernt und kann auch über Rostock-Laage bequem angeflogen werden.

Weitere Informationen gibt’s unter Tel. 03996 127 00 oder unter info@burg-schlitz.de. Die ganze Welt von Burg Schlitz öffnet sich dem Besucher unter www.burg-schlitz.de

Servicezeit: Essen & Trinken

Kindermilchprodukte im Test

Sie sind bunt verpackt, richtig schön süß und eine Verlockung für die
Kleinen – spezielle Kindermilchprodukte wie Pudding und Joghurt. Eine
„Extraportion Milch“ sollen sie liefern, besonders gut für die Knochen und
sogar eine richtig gesunde Zwischenmahlzeit sein – so die Werbeaussagen auf
den Verpackungen. Doch in erster Linie sind sie teuer und zu fett,
kritisieren Ernährungsexperten. Servicezeit: Essen & Trinken hat
verschiedene Kindermilchsnacks getestet. Wie hoch ist der Anteil an Zucker
und Fett, enthalten sie synthetische Zusätze und wie hoch ist die
Kalorienzahl? Stecken überhaupt gesunde Früchte in den Bechern?

Paella – Spanisches Reisgericht mit Tradition

Viele Spanienurlauber ahnen nicht, wie aufwändig es ist, eine echte Paella
zu kochen. Eine riesige Pfanne, ein Haufen Reis und kleine Stücke Gemüse und
Fleisch – die Zubereitung scheint auf den ersten Blick ganz einfach, doch in
Wirklichkeit ist sie eine Kunst für sich. Nicht nur die passende Sorte Reis
ist entscheidend für ein gutes Gelingen, sondern vor allem das richtige
Gefühl für Garzeiten und Mengen. In der Region Valencia ist die Paella sogar
Nationalgericht, sie darf bei keinem Familienfest fehlen.

Fisch aus fairem Handel

Industrielle Fischerei ist ausbeuterisch und gefährdet den Fischbestand. Die
gemeinnützige Organisation „fair fish“ will hingegen einen nachhaltigen und
vor allem auch artgerechten Fischfang fördern. Fischer im Senegal
profitieren bereits vom dem Schweizer Projekt, denn sie erhalten einen
angemessenen Preis für ihre Ware. Der Handel sowie die Verarbeitung der
Fische liegen in den Händen der senegalesischen Frauen, die so ein
zusätzliches Einkommen haben. Zur Zeit nur in der Schweiz erhältlich, wird
der fair gehandelte Fisch auch bald bei uns zu bekommen sein.

WDR, Freitag, 13.10.2006, 18.20 Uhr – 18.50 Uhr
Wiederholung: WDR, Montag, 16.10.2006, 11.15 Uhr – 11.45 Uhr