Neue Internetshop bei Bos Food

Bereits im Jahr 2002 wurde er von der Zeitschrift Tomorrow zum besten Internetshop für Lebensmittel in Deutschland gewählt.
Doch seit 2002 sind viele Jahre vergangen. Obwohl der Inhalt immer fleißig gepflegt wurde, blieben die Anwendungen einige Evolutionsstufen lang auf der Stelle stehen. Zu guter Letzt war er einfach nicht mehr zeitgemäß und wirkte ein wenig wie die Vokuhila Frisur aus dem letzten Jahrhundert.

Am 25.11.14 startete Bos Food nach fast einjähriger Vorarbeit seinen neuen Shop. Der Unterschied ist eklatant. Neben dem neuen zeitgemäßen Design und der frischen Optik wurde besonderen Wert auf Bedienerfreundlichkeit und Kundenservice gelegt. Durch neue Features, wie der hochprofessionelle Weinfinder sowie die kompletten Nährwert- und Allergenangaben, sind die alten Tugenden nochmals verbessert worden. So werden im neuen Shop neben 8420 verschiedenen Lebensmitteln auch 2550 Hardware Produkte und 1550 Weine und Spirituosen nicht nur in brillanten Fotos dargestellt, sondern auch umfangreich beschrieben.

Ralf Bos zum neuen Shop: „Bisher ist noch niemandem klar geworden, dass er mit jedem Kauf in einem amerikanischen Shop die deutsche Wirtschaft schwächt. Wir Deutschen sind es aber auch selber schuld, dass wir den Amerikanern den Internethandel überlassen haben. Große Firmen investieren in Deutschland immer noch in Fläche, statt ins Internet. Damit überlassen sie den Markt der Zukunft Firmen aus Amazonien & Co. Wir investieren überproportional viel in diesen Markt, um unseren Teil der deutschen Verantwortung zu erfüllen“.

Dass er mit seiner Strategie Recht hat, zeigen die Auswirkungen der ersten Woche online. 16,1% mehr Bestellungen als im Vorjahreszeitraum sprechen eine deutliche Sprache. „Dass die erste Woche pannenfrei über die Bühne gegangen ist, verdanke ich meinem phantastischen Team, auf das ich wieder sehr stolz sein darf.“

www.bosfood.de

Kaffeeleidenschaft mehr als ein Werbegag

Die Top-Kaffeebar-Konzepte in Deutschland unter der Lupe – chicco di caffè Marktführer im Segment der Gemeinschaftsverpflegung

Der deutsche Markt der Kaffeebars floriert – und der Wettbewerb um die Kaffeetrinker geht in die nächste Runde. Ob man auf dem Weg zur Arbeit einen Coffee-to-go als Wachmacher genießt oder sich den warmen Begleiter ins nächste Meeting mitnimmt: weder im privaten Alltag noch im Job wird auf den Genuss des schwarzen Goldes verzichtet. Im Gegenteil: die Auswahl an Kaffeeanbietern wird immer größer und in manchen Ballungszentren ist sie längst unüberschaubar geworden.

Um so hilfreicher erscheint da das exklusive Ranking, das die Wirtschaftsfachzeitschrift food service auf Grundlage einer jährlichen Marktuntersuchung regelmäßig herausgibt. Unter den Top 25 Kaffeebar-Marken in Deutschland ist chicco di caffè wieder auf einem der vorderen Ränge gelistet – der Kaffee-Dienstleister mit insgesamt 64 Bars in großen deutschen Unternehmen hat sich Platz 6 gesichert und ist damit Marktführer im Segment der Gemeinschaftsverpflegung. Angeführt wird die Rangliste nach wie vor von den Riesen der Branche: McCafé, Tchibo, Starbucks und Segafredo. Dies erklärt sich vor allem durch deren Multinationalität.

„Die Marktführerschaft in unserem Segment der Gemeinschaftsverpflegung verdanken wir unserem unerschütterlichen Wertekatalog“, freut sich Ralf Meyer, Geschäftsführender Gesellschafter von chicco di caffè. Die hohe Qualität der Produkte, die Professionalität bei der Verarbeitung inklusive einer besonderen Begeisterung für die Arbeit zähle ebenso dazu wie Verlässlichkeit, Menschlichkeit und Wertschätzung gegenüber den hervorragend ausgebildeten Mitarbeitern sowie den Geschäftspartnern. „Seit der Firmengründung 2003 ist Kaffeeleidenschaft bei uns nicht nur eine Worthülse oder ein Werbegag, sondern echte Passion. Wir haben uns der kleinen aber feinen Pause im mitunter stressigen Arbeitsalltag verschrieben und bieten unseren Gästen ein Genuss-Erlebnis.“

So sieht es auch food service und bestätigt der Firma den besten Store mit täglich 3000 Gästen und hebt das zusätzliche Food-Angebot besonders positiv heraus. Das Unternehmen chicco di caffè – das übersetzt so viel wie Kaffee-Bohne bedeutet – hat sich auf den partnerschaftlichen Betrieb von Kaffeebars in Firmen und Kantinen wie auch auf Messen und bei Events spezialisiert. Im Segment der Gemeinschaftsverpflegung von großen Firmen belegt chicco di caffè im Vergleich mit anderen Dienstleistern sogar den Spitzenplatz.

Das Ranking der Fachzeitschrift food service ist ein Gradmesser für die Entwicklungen am Markt und zeigt deutlich: Deutschlands Kaffeebars sind auf Expansionskurs. Da schließt sich der Sechstplatzierte gerne an: „Im Jahr 2011 haben wir 7 neue Bars eröffnet und auch in den nächsten Jahren werden wir das stetige und solide Wachstum aus eigener Kraft fortführen“, betont Christian Kohlhof, ebenfalls Geschäftsführender Gesellschafter des Kaffee-Dienstleisters.

Neuauflage der VeggieWorld in Wiesbaden

Nach dem großartigen Erfolg der ersten Messe vor einem Jahr findet die Neuauflage der VeggieWorld, der deutschen Messe für nachhaltiges Genießen, vom 24. bis 26. Februar 2012 wieder in Wiesbaden in den Rhein-Main-Hallen statt .

Über 20.000 Vegetarier, Veganer und Rohköstler hatten diese Premiere im Februar besucht und haben diese Messe damit vom Start weg zu den wenigen wirklich neuen erfolgreichen Messestarts des Jahres gemacht. Der Superlative nicht genug, allein 7 Fernsehsender haben von dieser neuen Messe berichtet. In alle größeren Zeitungen und Zeitschriften wurde das Thema aufgegriffen. Ganz Deutschland schien auf diese Messe gewartet zu haben. Das ist es, wovon jeder Veranstalter träumt, wenn er eine neue Messe ankündigt. Jetzt arbeiten VEBU und Messegesellschaft daran, diese Erfolgsbilanz fortzusetzen. Zumindest auf der Ausstellerseite zeichnet sich ab, dass dies bereits gelungen ist. Obwohl die Messe in eine um 30% größere Halle gewechselt ist, war die Fläche bereits in ganz kurzer Zeit ausverkauft. Alle wirklich wichtigen Firmen der Branche sind in Wiesbaden präsent. Und die, die fehlen, haben offensichtlich kein Interesse an einem direkten Kundenkontakt. Ausnahme sind hier natürlich die vielen kleinen Firmen, die einfach kein Geld und Personal für eine Messebeteiligung haben. Der Leser kann jetzt ja einmal prüfen, welches ihm bekannte Unternehmen zu den diesen Abstinenzlern gehört und nur am Umsatz und weniger am Gespräch mit dem Konsumenten interessiert ist.

Unabhängig davon wird Wiesbaden im nächsten Jahr wieder für die Firmen, die sich an der VeggieWorld beteiligen, ein riesiger Testmarkt werden. Sie alle erfahren sofort, ob ein Produkt schmeckt bzw. wo noch Änderungsbedarf besteht. Denn auf der VeggieWorld können die Besucher wieder unendlich viele Produktneuheiten rund um die fleischlose Verköstigung kennenlernen. Wir dürfen gespannt sein, was Apostel-Kräuter, Boma-lecithin GmbH, Desofi, Dr. Goerg, Just Natural, Keimling, Pure Raw, Vita Verde, Vegetalia, VitaSchoen und die vielen anderen Aussteller auf der Messe präsentieren werden. Aktuell stehen 8 Firmen auf der Warteliste, die sich zu spät gemeldet haben und in Ermangelung der Fläche nicht zugelassen werden können.

Der Veranstalter prüft gerade, ob eine Zulassung im Rahmen der PARACELSUS MESSE, der größten Gesundheitsmesse in Deutschland, die angrenzend an die VeggieWorld ebenfalls zeitgleich stattfindet, möglich ist. Auch wenn es dieses Jahr nicht funktionieren sollte, so steht fest, dass schon im nächsten Jahr auch diesen Firmen eine Ausstellungsmöglichkeit geboten werden soll.

Auch auf der Besucherseite tut sich schon was. Auf Facebook gibt es eine Monat für Monat steigende Zahl von Freunden, die die VeggieWorld und andere Themen diskutieren. Und die Besucherbefragung hat auf der letzen Messe gezeigt, dass über 90% aller Besucher wieder kommen wollen. Das wäre natürlich traumhaft. Was den Besucherzuspruch angeht, so kann natürlich erst nach der Messe eine Bilanz gezogen werden, dennoch sind VEBU und Veranstalter zuversichtlich wieder volle Hallen vorfinden zu können. Was wird sonst noch geboten? Wie bei der ersten Veranstaltung gibt es wieder ein umfangreiches Vortragsprogramm auf der VeggieWorld-Bühne. Der Bestseller-Autor Rüdiger Dahlke wurde eingeladen und stellt sein neues Buch Peace-Food vor. Dr. Markus Keller soll die Gelegenheit bekommen, Strategien zur Senkung des Fleischkonsums aufzuzeigen. Und Prof. Mark Posts wurde eingeladen, zum aktuellen Stand des in-vitro-Fleisch Stellung zu beziehen.

Nach der letzten großartigen Koch-Show mit Starkoch Attila Hildmann wird auf der nächten Messe Küchenchef Jérôme Eckmeier das Publikum in einer Live-Kochshow mit kulinarischen Hochgenüssen bezaubern. Daneben sollen eingeladene Redner zu Spezialthemen wie Tierschutz (Mahi Klosterhalfen), zu Religion (Dr. Rainer Hagencord), Politik (Dr. Dr. Martin Balluch und zum Erfolgsgeheimnis von vegetarischen Unternehmen (Bernd Drosihn, Peter Zodrow und Norbert Walter ihre Meinungen und Überzeugungen äußern. Das erste internationale Veggietag-Treffen vereint die Aktiven der Kampagne. Auch die Auszeichnungen „Kochbuch des Jahres“ und „Innovationspreis 2012“ werden die Attraktivität der Messe spürbar erhöhen. Abgerundet wird die Messe zudem durch das Musikfestival Greentunes ( www.greentunes.de ). Es gibt viele Gründe Wiesbaden zu besuchen. Auch wenn die Messlatte wegen des grandiosen Erfolges der Premiere sehr hoch gesetzt ist, so sind sich VEBU und MCO sicher, keine Besucher zu enttäuschen. Das Gegenteil wird der der Fall sein. Wo sonst bekommen Kunden in Deutschland ein so ein breites Informationsangebot und so viele neue Produkte zu sehen.

Weiter Informationen zur VeggieWorld: www.veggieworld.de

Außergewöhnliche Event-Location im Schlosshotel Kronberg eröffnet

Neue Grotte im Schlosshotel Kronberg

Ein idyllischer Ort, inmitten des weitläufigen Schlossparks des Schlosshotels Kronberg gelegen, ist der perfekte Schauplatz für Frühjahrs- und Sommer-Events jeder Art. Die Grotte, die sich im Park unterhalb des Schlosses befindet, eignet sich für ein Dinner zu zweit ebenso wie für ein sommerliches Firmen-Barbecue oder eine festliche Veranstaltung privater Gesellschaften. Auch für Teambuilding-Maßnahmen bietet die natürliche Umgebung unter den alten Zedernbäumen am Eingang der Felsenhöhle ein entspanntes Umfeld mit der nötigen Privatsphäre – und begeistert mit einem weitreichenden Ausblick über den Schlosspark und die darin gelegene Golfanlage.

Ein Wasserfall hinter der Höhle, der in einen Teich mündet, schafft eine perfekte Kulisse für Stehempfänge mit bis zu 100 Personen – und sollte das Firmen-Barbecue oder die Familienfeier eine Sitzbestuhlung erfordern, ist diese zudem für bis zu 80 Personen möglich. Auf Wunsch wird dabei eine mobile Cocktailbar integriert und passende Inszenierungen mit Hilfe von Lichteffekten wie Fackeln oder Kerzen geschaffen. Ob die klassische Jazzband oder der professionelle DJ – jeder noch so individuelle Wunsch wird für den Gast umgesetzt und mit kreativen Menüvorschlägen und erfrischenden Getränken kombiniert.

Weitere Informationen hierzu unter www.schlosshotel-kronberg.de

Vorsicht Abzocke!

Warnung vor windigen Geschäftemachern

Verstärkt sind derzeit wieder Bauerfänger unterwegs, um
Betrieben das Geld aus der Tasche zu ziehen. Aktueller Anlass: Die
Einführung der DGUV Vorschrift 2.
Die BGN warnt davor, sich auf diese Angebote einzulassen.

Die Masche der Gauner: Am Telefon wird gedrängt, einen mündlichen
Kaufvertrag abzuschließen. Angeboten werden beispielsweise neue
Verbandskästen, Aushänge oder Infopakete mit Materialien zum Arbeitsschutz.
Dabei erwecken die Anrufer den Eindruck, sie handelten im Auftrag oder mit
Wissen der BGN. Kaufdruck wird mit dem Verweis auf die DGUV Vorschrift 2
erzeugt. Teilweise drohen die Anrufer auch mit Kontrollbesuchen oder der
Benachrichtigung der Polizei, sollte das Unternehmen nicht auf das Angebot
eingehen.

Die BGN warnt ausdrücklich davor, sich auf diese Offerten einzulassen. Denn
keine dieser Firmen handelt mit ihrer Billigung oder gar in ihrem Auftrag.

Um die Unternehmen vor der dreisten Abzockerei zu schützen, stellt die BGN
klar:
– Informationsmaterial wie Broschüren oder Plakate, Seminare und
Schulungsangebote sind für BGN-Mitgliedsbetriebe in der Regel kostenlos.
– Die BGN beauftragt weder eigene Mitarbeiter noch Dritte damit, Betriebe
anzurufen, um ihnen Informationsmaterial oder Schulungen kostenpflichtig
anzubieten.
– Die BGN beauftragt niemals externe Firmen mit Kontrollen in ihren
Mitgliedsunternehmen. BGN-Außendienstmitarbeiterinnen und –mitarbeiter
haben einen Dienstausweis.

Mitgliedsbetriebe, die Zweifel daran haben, ob ein Anruf oder ein Schreiben
im Namen der BGN auch tatsächlich authentisch ist, können Sie sich unter
info@bgn.de an die BGN wenden.

Euro-Toques Firmen-Award 2010

Sieger der World-Toques*Euro-Toques Firmen-Award-Wahl 2010 stehen fest.
Verbraucher, gastronomische Betriebe und Fachinspektoren kürten abermals ihre Award-Sieger
World-Toques*Euro-Toques aus Kaisersbach verleiht Preise in 11 Kategorien

Für die Geehrten aus der Wirtschaft kommt die Award-Nominierung von World-Toques*Euro-Toques ohne Übertreibung zumindest einer „kleinen“ Oscar-Preisverleihung gleich. Bedeutet doch die Firmen Award-Wahl unter den zertifizierten World-Toques*Euro-Toques-Unternehmen und Betrieben (unterschiedlichster Größe) ein „Highlight“ in der eigenen Unternehmenbiographie. Die alljährliche Award-Wahl ist auch deshalb in der Branche hoch angesehen, weil die kritischen Verbraucher und gastronomische Betriebe bundesweit per Stimmzettel und über Internet nominieren und wählen können. Das haben sie auch diesmal wieder getan.

Aus der Vielzahl eingegangen Stimmabgaben verleiht das Euro-Toques-Unternehmen den Firmen-Award in elf Kategorien.
Ladies first – den Titel „Woman of the year“ sicherte sich Dr. Gabriele Stoll, Inhaberin von Gourveine Gourmieren & Curieren, aus Hohberg. So wählten die Euro-Toques-Betriebe für den Service-Award gleich drei Firmen, die würdig für den Preis waren: die A. Jaegr Nachf. GmbH & Co. KG, aus Engelskirchen-Osberghausen, Georg Neitzer GmbH, Stockstadt und die Schwarz und Hansen GmbH in Hamburg. Über den Technik-Award dürfen sich die Wanner Freizeitmobile GmbH & Co. KG (Dettingen unter Teck) freuen, genauso wie die Unternehmen SYS (Systemfiltration, Tuttlingen), und CKV Geister (Kassensysteme) aus Uhingen/Baden-Württemberg.

Hier die Liste der Preisträger 2010:

Woman of the year
Frau Dr. Gabriele Stoll, Gourveine Gourmieren & Curieren, Hohberg

Service Award
A. Jaeger Nachf. GmbH & Co. KG, Engelskirchen-Osberghausen
Georg Neitzer GmbH, Stockstadt
Schwarz+Hansen GmbH, Hamburg

Technik Award
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WANNER Freizeitmobile GmbH & Co.KG, Dettingen unter Teck
SYS Systemfiltration GmbH, Tuttlingen
CKV Geister GmbH Kassensysteme, Uhingen

Taste Award
Rosegarden­ Manufaktur, Stockach

Textil Award
Horn Design, Waltenhofen

Bio Award
Puumalan Lohi Oy, Puumalan/Finnland

Food Award
THÖNES Großschlachtereien, Wachtendonk
Fruitique Sutor & Müller, München
Lebensmittelgroßhandlung Gulden & Schmidt OHG, Parsberg
Wehner Lebensmittel GmbH & Co. KG, Fulda
Hamberger Großmarkt GmbH, München
Frischdienst Walther GmbH, Kitzingen

Beverages Award
MEGA eG, Stuttgart

Accessoires Award
Kochmesser.de Import GmbH & Co KG, Wildau bei Berlin
Ratio Handel GmbH & Co. KG, Münster

Presentation Award
Enders GmbH & Co. KG, Reiskirchen
Franz Meistermann GmbH, Solingen

Innovations Award
Prohoga GmbH & Co. KG, Villingen-Schwenningen
Rügen C+C Warenhandels GmbH, Gademow/Bergen
VLG Großverbraucherdienst Südwest GmbH, Saarbrücken

Kalorienreiche Anmache zur WM

Verbraucherzentrale NRW warnt vor „dickem Ende“ der Fußball-WM:
Firmen füttern Fans fürs Finale

Fußball-Fans – vor allem jungen – stehen schwere Wochen bevor. Wer zur Weltmeisterschaft in Südafrika in trendigem Outfit vor dem TV auflaufen will, den ködern Nahrungsmittelhersteller und Brauereien derzeit mit Sammelpunkten auf kalorienreicher Kost. Die Verbraucherzentrale warnt vor der ungesunden Jagd nach Prämien für Stubenhocker.

Für die Werbeindustrie erweist sich die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika als Top-Event des Jahres. Vorne stürmt – wie schon so oft – Ferrero. Auf gleich 17 Produktlinien des Süßwarenherstellers (u.a. Kinder Schokolade, Bueno, Duplo, Hanuta und Yogurette) prangen Sammelpunkte.

Noch bis Juli sollen Kunden durch Supermärkte zur Süßecke dribbeln: um später Punkte in Prämien einzutauschen. Für 45 Punkte gibt es ein „DFB-Fan-Cap“, für 50 Punkte winkt ein „3-Monats-Abo“ des Fußballmagazins Kicker , 90 Boni reichen für das PC-Spiel „Pro Evolution Soccer 2010“, mit 130 Punkten kann sich der erfolgreiche Sammler eine „DFB-Trainingsjacke“ überstreifen.

Doch der Einsatz hat es in sich. Für die Kappe beispielsweise müssen nicht weniger als 45 Überraschungs-Eier oder 150 Milchschnitten oder 8,65 Kilogramm Nutella verdrückt werden. Doppelte Portionen sind für den Kick am PC fällig. Nach dem Genuss von 130 Ü-Eiern oder von 435 Milchschnitten oder über 24 Kilo Nutella dürfte es recht eng für die Trainingsjoppe werden.

Recht eng sitzen wird vermutlich auch ein Trikot mit dem Namenszug des Nationalspielers Lukas Podolski. Denn dem rheinisch liebevoll „Prinz Poldi“ genannten Stürmer hat`s ausgerechnet die süße Prinzenrolle von De Beukelaer angetan.

Für 50 Sammelpunkte, die umgerechnet 20 Kilo Schokokeksen entsprechen, kommt der signierte Poldi-Dress ins Haus. Wer nur 20 „Prinzen-Rollen (acht Kilo) verputzt, muss sich mit einem runden Fußball-Badetuch begnügen.

„Gerade für Kinder und Jugendliche sind die Aktionen der Hersteller verlockend und alles andere als gesund“, kritisiert Angela Clausen, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale NRW. Zumal mit Zeitschriften-Abo und PC-Spiel als Sammelprämien „das Stubenhockertum gefördert“ werde.

Gefährdet ist ebenso Figur und Fitness der Erwachsenen. Um die kümmert sich der Konzern Procter & Gamble. Für seinen Baby-Strampler mit Aufdruck „Weltmeister 2034“ gilt es, 30 Sammelpunkte zu ergattern. Die Boni finden sich auf verschiedenen Hygienemarken: von Ariel bis Meister Proper. Aber es dürfen auch Pringles-Chipsletten gefuttert werden. Knapp fünf Kilo der Kartoffel-Chips, das macht rund 25.000 Kilokalorien, braucht es für den WM-Strampler.

Dass Jogi Löw sich auf Gesöff reimt, ist offensichtlich das Credo gleich mehrerer Brauereien. Bitburger als offizieller Bierlieferant der deutschen Nationalmannschaft ist der Konkurrenz einen Schluck voraus: mit „offiziellen DFB-Fan-Shirts“.

Wer bis zum 15. Mai sechs Kästen Bitburger, oder rund 48 Liter Gerstensaft ordert, darf den Bierbauch mit dem DFB-Hemdchen verdecken. Um eine vierköpfige Familie auszustatten, sind – Prösterchen! – stolze 190 Liter Bitburger Pils, Alkoholfrei, Light oder Radler zu konsumieren.

Etwas defensiver angelegt ist das Hasseröder-Tackeling beim Kampf um Sammel-Kunden. Ein bedrucktes Fan-Shirt, etwa mit dem Aufdruck „Unsere Jungs brauchen uns jetzt“ erfordert den Konsum von drei Kästen (30 Liter) oder fünf Partyfässern Gerstensaft.

Recht eigenwillig wiederum spielt Barre auf dem Sammelfeld mit. Die Brauerei aus dem westfälischen Lübbecke tritt unter dem Motto: „ein kompromissloses Bekenntnis zur Region“ an. Lediglich „11 Gewinn-Kronenkorken“ will die Firma für ihr WM-Outfit sehen. Allerdings: Ballack-Jünger, die die Korken einschicken, müssen dafür in weiß-grünen Trikots zum Public Viewing auflaufen: den Farben Nigerias.

Pommes und Chips ohne Gen-Kartoffel

Greenpeace: Hersteller lehnen BASF-Kartoffel ab

Die größten Chips- und Pommeshersteller sowie Fastfood-Ketten lehnen mehrheitlich gentechnisch veränderte Kartoffeln ab. Dies hat Greenpeace in einer Befragung von zehn Firmen erfahren. Der BASF-Konzern hat im März angekündigt, noch dieses Jahr den Anbau der Gen-Kartoffel „Fortuna“ für die Verwendung als Lebensmittel zu beantragen. Die renommierten Chipsmarken Funny-frisch, Chio, Chipsletten und Lay’s teilten Greenpeace mit, aktuell und künftig keine Chips aus Gen-Kartoffeln herzustellen oder zu verkaufen. Procter & Gamble will sich mit Pringles nicht festlegen. Auch die Pommes-Anbieter Burger King, LSG Lufthansa, Tank & Rast, Nordsee und Agrarfrost lehnen die BASF-Kartoffel ab. McDonald’s will aktuell keine Gen-Produkte einsetzen, legt sich aber nicht für die Zukunft fest.

„Die Hersteller von Chips und Pommes wissen, dass ihre Kunden diese zweifelhaften Produkte nicht wollen“, sagt Alexander Hissting, Gentechnik-Experte von Greenpeace. „Die Aktionäre sollen BASF auffordern, nicht länger Millionen in die Entwicklung von Gen-Produkten zu stecken, die keiner haben will.“ Am 29. April findet die BASF-Hauptversammlung in Mannheim statt.

Die Hälfte der befragten Firmen will nicht, dass die EU-Kommission den Anbau von Gen-Kartoffeln für Lebensmittel zulässt. Sie wollen vermeiden, dass durch die Trennung von gentechnikfreier und genmanipulierter Ware bei der Produktion höhere Kosten entstehen, die sie bezahlen müssen. Zudem fürchten sie einen Imageschaden für Kartoffelprodukte und eine unnötige Verunsicherung von Verbrauchern.

Es geht auch ohne Gentechnik

Die BASF hat Anfang März die Anbaugenehmigung für die Gen-Kartoffel Amflora erhalten, die für die industrielle Stärkeproduktion eingesetzt werden soll. Sie wurde diese Woche auf einem Acker in Mecklenburg-Vorpommern gepflanzt. Alle großen deutschen Stärkeproduzenten lehnen jedoch die Verarbeitung der Amflora ab. Sie ist zudem überflüssig, denn es gibt inzwischen aus herkömmlicher Züchtung Kartoffelsorten mit ähnlichen Eigenschaften.

Im BASF Bericht 2009 rühmt sich der Konzern für seine Gentechnik-Pflanzenzüchtung unter der Überschrift „Innovationsstärke als Erfolgsfaktor“. „Die Realität jenseits der Hochglanzbroschüren sieht anders aus“, erklärt Hissting. „Die Ablehnung der Gentechnik ist zu groß. BASF sollte nicht länger riskante Gen-Pflanzen auf den Acker zwingen, sondern auf fortschrittliche Pflanzenzüchtung ohne Gentechnik setzen.“

Greenpeace-Aktivisten haben in den vergangenen Wochen mehrfach gegen die Pflanzung der Gen-Kartoffel Amflora protestiert. Nach einem Rechtsgutachten, das Greenpeace in Auftrag gegeben hat, verstößt die Zulassung der Amflora gegen EU-Recht. Neben gesundheitlichen und ökologischen Risiken birgt Amflora auch erhebliche Probleme für die Lebensmittelbranche. Bei Anbau, Lagerung, Transport und Verarbeitung kann es zur Vermischung mit normalen Pflanzen kommen.

Kochmesser.de u.a. erhalten den Eurotoques Firmen Award 2009

Firmen Award Wahl 2009

Congratulations !

zur großen Firmen Award Wahl 2009

Aus den Nominierungen sind die Gewinner in den verschiedenen Kategorien ermittelt worden.

Gewählt werden konnte über die Hompage www.eurotoques.org und von den
zertifizierten Restaurants.

Die Preisträger sind:

Woman of the year
Inhaberin: Susanne Wenzel, Das Chocolina Deutschland, Wiesbaden
Geschäftsführerin: Monika Merkle, Institut für deutsche Schneckenzucht IDS
HELIX GmbH, Nersingen

Service Award
Kaffeemaschinen: WMF, Geislingen/Steige
Küchentechnik:: Thermomix, Wuppertal
Waschmaschinen: Fa. Stahl, Sindelfingen
Großgeräte: Fa. VAMA, Wildpoldsried
Kleingeräte: Fa. Sela, Aulendorf

Technik Award
Küchentechnik:: Fa. Silex, Hamburg
Großgeräte:: Fa. EuroCave, Baden-Baden
Kleingeräte: Fa. Frama, Ratingen
Bürotechnik: Fa. Sharp, Hamburg

Taste Award
Konfitürenmanufaktur Alfred Faller GmbH, Utzenfeld
Hellas Olivia, Muggensturm

Textil Award
Berufsbekleidung: Martin Schmid GmbH, Egling
Tischwäsche: Wäschekrone GmbH & Co. KG, Laichingen
Einweg: Franz Mensch GmbH, Eresing bei München

Bio Award
Wein: Vina Torreblanca, S.L., Sant Miquel, Spanien
Food: Ökoring Handels GmbH, Mammendorf
Beverages: Champagne Fleury, Reutlingen

Food Award
Fisch: Cux-Fisch Ditzer GmbH, Cuxhaven
Fleisch: THÖNES Großschlachtereien, Wachtendonk
Gemüse: Fruitique Sutor & Müller, München
Gewürze: Gewürz-Aschenbrenner, Radolfzell

Beverages Award
Bier: Alpirsbacher Klosterbäu, Glauner GmbH, Alpirsbach
Wein: Vina Torreblanca, S.L., Sant Miquel, Spanien
Wasser: SAN PELLEGRINO Nestle Waters Deutschland AG, Mainz

Accessoires Award
Messer: Johannes GIESSER Messerfabrik GmbH, Winnenden
Porzellan: KAHLA /Thüringen Hotelporzellan GmbH, Kahla

Presentation Award
Food: Bos Food Lebensmittel GmbH, Meerbusch
Beverages: Gourveine Gourmieren & Curieren, Hohberg
Non Food: Kochmesser.de Import GmbH & Co KG, Wildau bei Berlin

Innovations Award
Food: Mogador Arganöl und Arganprodukte, Reutlingen
Beverages: Carpe Diem, München
Non Food: Duni GmbH & Co.KG, Bramsche

Alle Preisträger erhalten eine Urkunde.

World-Toques*Euro-Toques und das gesamte Netzwerk beglückwünschen alle
Preisträger.

Ein besonderer Dank gilt den zertifizierten Restaurants, die die
auszeichnungswürdigen Bewertungen vorgenommen haben und die dazu beigetragen
haben, dass die zertifizierten Betriebe mit ihrem effizienten und
fachkompetenten Expertenwissen von Jahr zu Jahr immer wieder Ihr Bestes
geben.

www.eurotoques.org

Der Nepp mit Abofallen floriert

c’t: Ungewollte Abos im Netz loswerden

Abofallen im Internet sind derzeit so ausgefuchst wie nie. Verbraucher zahlen Millionen an dubiose Firmen, und der Gesetzgeber sieht tatenlos zu. Wer eine ungerechtfertigte Rechnung erhält, sollte widersprechen, sich von einer juristischen Drohkulisse nicht einschüchtern lassen und auf keinen Fall bezahlen, rät das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 11/09.

Ein Klick kann teuer werden: Hinter seriös aussehenden Seiten mit vermeintlichen Freeware-Downloads stecken mitunter teure Abofallen. Der Unterschied besteht manchmal nur aus einem Bindestrich. Unter www.open-download.de verbirgt sich ein nützliches Softwareportal. Die URL ohne Bindestrich in der Mitte führt hingegen in eine Abofalle. „Immer, wenn man einen Namen und weitere persönliche Daten angeben muss, sollte man misstrauisch werden“, rät c’t-Redakteur Urs Mansmann. „Die Kostenhinweise für ein Abo übersieht man sehr schnell.“ Da zahlt man für den Zugang zu Software, die es anderswo umsonst gibt, pro Jahr mal eben 96 Euro.

Einer Rechnung sollte man am besten gleich widersprechen, keine weiteren Informationen über sich preisgeben und die Sache auf sich beruhen lassen. Wichtig dabei ist die richtige Begründung, deren Formulierung man in Musterbriefen etwa in der aktuellen c’t-Ausgabe findet.

Wer gar einen gerichtlichen Mahnbescheid erhält, muss innerhalb von 14 Tagen reagieren, sollte aber ebenfalls auf keinen Fall bezahlen. Auf dem beiliegenden Formular widerspricht man mit einem Kreuz der Forderung und schickt es zurück. Anschließend müssten die Abzocker vor ein Zivilgericht ziehen, was in der Regel nicht passiert. Bisherige Zivilverfahren haben sie verloren.

Strafrechtlich ist den Anbietern solcher Seiten bisher nicht beizukommen. Aus bisherigen Gerichtsakten weiß man, dass täglich 15 000 bis 20 000 Euro auf ihre Konten fließen. Der Gesetzgeber hat noch immer nicht reagiert und wartet auf Vorgaben der EU, dabei sind die Hintermänner wohlbekannt.