Ralf Zacherl im hr3-Oster-Interview

Wer kocht, liebt länger –
TV-Koch Ralf Zacherl im hr3-Oster-Interview

„Wenn ich alleine bin und keinen Wert auf die Ernährung lege, dann werde ich auch die nächsten zehn Jahre alleine bleiben“, so Ralf Zacherl im hr3-Oster-Interview. Der Grund sei dem TV-Koch zufolge, „dass ich wahrscheinlich von meiner körperlichen Leistungsfähigkeit her nicht so toll dran bin – meistens hat man noch ein bisschen Übergewicht“.

Kochen beschützt Beziehungen
„Wenn Sie zu Hause privat kochen, dann klappt es viel besser mit der Beziehung. Durch das Kochen und gemeinsame Essen bleibt die Beziehung viel länger bestehen“, so Zacherl gegenüber hr3.

Zacherl stellt Ernährungsberater in Frage
„Jedes Vieh von der Ameise bis zum Zebra weiß, was es essen muss, wenn es krank oder schwanger ist. Nur wir, die Krone der Schöpfung, wir brauchen mittlerweile Ernährungsberater. Da läuft doch was falsch“, sagt Ralf Zacherl in hr3.

Münchner Großkanzlei gegen Gourmet Report

Lieber Leser,

in der Tat kann es passieren, dass wir mal „unsauber“ berichten. Das kommt überall vor, auch bei uns. Bei uns soll das nicht sein, es ist eine Nachlässigkeit, die wir schon aus eigenem Interesse gerne korrigieren wollen.

Am 24.2. meldeten wir in der Übersicht „In Augsburg heisst es, dass Restaurantchef „??“ sein Gourmet-Restaurant „??“ schliessen möchte“, wir vergaßen, dazu zu schreiben: „Das Gerücht ist FALSCH!“ Das stand dann erst auf der Artikelseite selber. Dort stand auch, dass er 2014 sein 25j. Jubiläum feiern wird und einen Mietvertrag bis 2033 hat.

Jetzt, darauf aufmerksam gemacht worden, fanden wir das auch nicht nett. Eine kurze Email und wir hätten das sofort geändert.

Eine Email kam, jedoch nicht vom Sternekoch, der nachvollziehbar sauer war, sondern von einer Münchner Großkanzlei mit weit über 50 Anwälten aller Fachbereiche, mit weltweiten Filialen von Abu Dhabi bis Zürich.
Da sind wir jetzt fast ein bisschen Stolz, das sogar die Nummer drei auf dem Briefbogen uns anwaltlich aufforderte, sofort zu korrigieren.
Das haben wir auch gerne gemacht. Denn falsch ist falsch. Und bestimmt möchten wir keinem Koch Schaden zufügen!

Sollten wir uns wieder mal ungeschickt ausdrücken und Ihnen gefällt das gar nicht, lieber Leser, schicken Sie uns doch eine Email! Natürlich ändern wir das dann auch. Kleiner Dienstweg reicht und ist schneller! Sie brauchen nicht Ihr aufwendig verdientes Geld für einen Staranwalt auszugeben. Hoffentlich geht der Anwalt dann mit dem Honorar gut essen!

Der Gourmet Report wünscht allen ambitionierten Köchen viel Erfolg!

Michelin Deutschland 2013

heute ab kurz nach 12 Uhr online bei Gourmet Report

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Die aktuellen Gerüchte:
Kevin Fehling: 3. Stern – Wahrscheinlichkeit: 98 %
Tim Raue: 2. Stern – Wahrscheinlichkeit: 80 %
Douce Steiner: 2. Stern – Wahrscheinlichkeit: 80 %
Juan Amador: Entzug des 3. Sterns: sehr unwahrscheinlich
Harald Wohlfahrt: Verlust des 3. Sterns – ausgeschlossen – das Gerücht stammt von einem ironischen Zitat des wichtigsten Restaurant Kritikers Berlin und wurde falsch weitergeleitet!

Ab 12.05 Uhr wissen Sie mehr!

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Der Bericht zum Guide Michelin Deutschland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343517/Guide-MICHELIN-Deutschland-2013/

Alle neuen Sterne 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343515/Die-neuen-Sterne-des-Michelins-2013/

Alle Michelin Sterne Restaurants in Deutschland 2013:
http://www.gourmet-report.de/artikel/343514/Alle-Michelin-Sterne-2013/

Alle neuen 2 Sterne Restaurants:
www.gourmet-report.de/artikel/343506/Die-neuen-2-Sterne-Koeche/

Hier finden Sie die neuen Sterneköche mit einem Stern:
www.gourmet-report.de/artikel/343505/29-neue-Michelin-Sterne/

Hier die erste Meldung mit Gerüchten, die sich dann als wahr herausstellten:
www.gourmet-report.de/artikel/343498/3-Stern-fuer-Kevin-Fehling/

Alle neuen BIB Gourmands – gute und günstige Restaurants:
www.gourmet-report.de/artikel/343518/Die-neuen-Auszeichnungen-des-Bib-Gourmand-Deutschland-2013.html

Alle Bib Gourmands in Deutschland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343519/Uebersicht-aller-Haeuser-mit-Auszeichnung-des-Bib-Gourmand-Deutschland-2013.html

Alle Sterne 2012:
www.kochmesser.de/component/name,Michelin-2012-Deutschland/option,com_gourmet/task,article/id,340059

Sie können heute schon den Guide Michelin Restaurantführer Deutschland 2013 vorbestellen: ISBN 978-2-06-717891-5 portofrei

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen – ganz speziell auch denen, die mit CHROMA Cnife so gut abschnitten!

Was ein Gastrokritiker von "Ente im Dialog mit Kraut an Knödel" hält

Feinschmecker kann man auch sein, ohne in eine Loriot-verdächtige Fachsprache zu verfallen. „Ente im Dialog mit Kraut an Knödel“ etwa nennt der Hamburger Gastrokritiker Udo Pini im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ schlicht: „Reine Angeberei.“ Das „Beilagengetue“ sei eine falsch verstandene Folge der Nouvelle Cuisine. „Damals hatten diese Wörter durchaus ihren Sinn, so klein wie die Portionen waren“, so Pini sarkastisch. Und so mag er es lieber: „Ente mit Spitzkohl, Kumquats und Pfefferorangensoße. Das ist die neue Ehrlichkeit. So will man das haben.“

Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 6/2012 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

ÖKO-TEST: Ohrstöpsel

Zwar kommen die meisten Ohrstöpsel ohne problematische Inhaltsstoffe aus, aber viele schirmen weniger stark vor Lärm ab, als die Hersteller versprechen. Auch ist nicht jedes Modell angenehm zu tragen. Zu diesem Ergebnis kommt das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST, das verschiedene Silikon-, Wachs- und Schaumstoffmodelle genau unter die Lupe genommen hat.
Die Dämmwirkung von Ohrstöpseln wird mithilfe des SNR-Wertes in Zahlen gefasst. Er bezeichnet die mittlere Dämmung, die der Stöpsel in allen Frequenzen leisten kann. Die Praxisuntersuchung von ÖKO-TEST zeigt jedoch, dass viele Hersteller hier ihre vollmundigen Versprechen nicht halten können. Denn einige Modelle schwächen den Lärm nicht so ab, wie sie auf der Verpackung deklarieren – auch weil die Stöpsel in der Praxis häufig falsch eingesetzt werden. ÖKO-TEST wollte deshalb auch wissen, welche Produkte sich am einfachsten einsetzen lassen. Hier haben vor allem die fertig geformten Lamellen- sowie die Silikonmodelle gepunktet.

Zwar kommen die meisten Modelle ohne Schadstoffe aus, doch in zwei Produkten fand das Labor hohe Mengen an giftigen zinnorganischen Verbindungen, die unter anderem als fortpflanzungsgefährdend gelten.
Das ÖKO-TEST-Magazin Mai 2012 gibt es seit dem 27. April 2012 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Die besten Food-Duos

Wer beim Essen bestimmte Lebensmittel clever kombiniert, kann seine Ernährung schnell und unkompliziert optimieren. Das Frauen-Lifestylemagazin „Women’s Health“ (Ausgabe 5+6/2012, EVT 11.04.2012) gibt im aktuellen Heft einen Überblick der wertvollsten Powerpaare. Grüner Tee mit einem Spritzer Zitronensaft zum Beispiel erhöht die positive Wirkung um das 13-Fache; die im Tee enthaltenen Polyphenole können durch den Zitronensaft besser vom Körper aufgenommen werden und schützen so besser vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.

Als weitere kulinarische Traumpaare gelten Tomaten und Olivenöl sowie Joghurt und Leinsamen. Das Lycopin der Tomate sorgt für schönere Haut und wird durch das Pflanzenöl aus der Zellstruktur des Gemüses gelöst. Leinsamen unterstützen die Milchsäurebakterien des Joghurts für eine bessere Verdauung.

Falsch miteinander kombinierte Lebensmittel hingegen können sogar gesundheitsschädlich sein. So sollte man etwa Mangold, Spinat oder Rote Beete nicht zusammen mit einem Steak essen. Das Gemüse enthält nämlich Oxalsäure, welche die Eisenaufnahme des Körpers deutlich hemmt und so das Fleisch schwer verdaulich macht. Von Rührei in Kombination mit Rotwein ist ebenfalls abzuraten, denn durch den Alkohol wird der Proteinabbau der Eierspeise deutlich verlangsamt, was sich negativ auf den Muskelaufbau auswirke, heißt es.

Mit Lebensmitteln ist es also wie mit der Liebe: Haben sich die richtigen zwei gefunden, ergänzen sie sich perfekt und werden zu echten Gesundheits-Boostern, so die Expertinnen von „Women’s Health“

Kulinarische Notizen aus Berlin

Wir hatten das Vergnügen, die deutsche Hauptstadt zu Weihnachten zu besuchen – kulinarisch war viel Blendwerk vorhanden

Zum Start besuchten wir das Ferrara im vornehmen Villenvorort Schlachtensee. „Eine italienisches Ristorante“ mit italienischen Menschen, die dort arbeiten. Ich mag nicht Kellner sagen, weil offenbar selbst die grundlegenden Servierregeln nicht bekannt waren. Serviert wurde von allen Mitarbeitern ohne Not meist von einer einzigen, beliebigen Stelle am Tisch. Getränke wurde nach Gusto des Kellners irgendwo auf dem Tisch abgestellt.
Der Laden war ziemlich voll, die Preise für Berlin etwas hoch (Zehlendorf!), das Publikum eher gediegen.
Als Vorspeise hatten wir ein Vitello Tonnato, das lecker aber sehr wenig war (9,50 Euro). Die Seezunge mit Gemüsen war tadellos, hätte etwas besser filetiert werden können (23,50 Euro). Die Pasta – Tagliolini (14 Euro) – war zerkocht, „Isse mit Eiernudeln, das macht man so in Italia, Signore,“ flötete der Kellner erklärend. Die Leber (16,50 Euro) venezianische Art war lieblos zubereitet – so geschmacksneutral hatte ich sie selten in Berlin gehabt – und das Milanese Schnitzel für Junior war ein fetttriefendes, riesiges Stück Fleisch mit vielen Pommes serviert. Ohne Salat, ohne irgendetwas Gesundes. Aber mit 6,50 Euro für das viele Fleisch und die doppelte Portion Pommes eher günstig.
Das Pelligrino hatte NULL Kohlensäure. Der Kellner erklärte, es müsse so sein („Pelligrino hat wenig Gasz, Signore“) und weigerte sich standhaft, selber zu probieren. Er brachte aber eine neue Flasche: „Und – isse genauso, nicht? Pelligrino hatt gaanz wenig Gasz“. Die 2. Flasche war normal.

100 Euro Zeche – schlecht ernährt – schlampige Küche – schlecht ausgebildete, falsch belehrende Kellner, da muss man nicht wieder hin.
Ferrara – Restaurante – Bar – Cafe
Breisgauer Str. 14
14129 Berlin
Wer trotzdem hin will, kann hier reservieren: 030 – 81.05.40.60

Ganz anders und richtig lecker war dagegen das Aroma in der Charlottenburger Kantstr. 35. Ein Chinese, der meist vollbesetzt mit Chinesen und Vietnamesen ist. Wir speisten Dim Sum, die Hongkonger Qualität hatten. Frisch gemacht und wirklich überzeugend. Originell waren die Entenflossen.
Zu Zweit zahlten wir 26 Euro und waren glücklich
Aroma, Kantsr. 35, 10625 Berlin, Tel.: 030 – 3759.1628 – geöffnet bis 3 Uhr nachts (nachts kommt das Personal aus den anderen China Restaurants zum Essen)

Berlin hat sowieso sehr starke, authentische China-Restaurants. Mich wundert’s, dass der GM noch keinen Liebling entdeckte.
Weitere Top Chinesen:
Selig, Kantstr. Ecke Krumme Str. – nordchinesisch
Good Friends, Kantstr. Ecke Schlüterstr. – kantonesisch
TianFu, Uhlandstr. zw. Hohenzollerndamm und Lietzenburger – Szechuan
Pizza ist einfach ein leckeres Gericht. In Berlin ist seit je her das Stück Pizza vom Blech beliebt (1 Mark Pizza). Mittlerweile kostet die Pizza keine Mark mehr, sondern 3,50 DM (=1,80 Euro) und ist bei der „Salumeria Pizza Pasta“ im Untergeschoss der Potsdamer Platz Arkarden Weltklasse. Man steht zusammen mit italienischen Touristen an einem langen Stehtisch. Diese Italiener behaupten die Pizza sei besser als zu hause, das Bier sowieso und billiger ist auch alles. Berlin macht glücklich!

In Zehlendorf, genauer gesagt in Nikolassee, liegt der beste Grieche der Stadt, verriet mir eine liebe Freundin. Genauer gesagt ist es kein Grieche, sondern ein mediterranes Restaurant. Es ist die Taverne Pikilia – www.pikilia.de . Hier fiel eigentlich auf, dass die Tellerträger extrem freundlich gewesen sind, aber vom Servieren auch keine Ahnung hatten („Reichen Sie mal durch, bitte“). Preise sind eher gehoben, die Qualität der Speisen war im großen und ganzen okay, teilweise auch schlampig zubereitet. Gemüse war zerkocht. Das Souvlaki vom Kinderteller war so lange gebraten, das es staubtrocken war. Das muss nicht sein.
Auch hier der Kinderteller nur Fleisch und Pommses. Zehlendorfer Kinder müssen schwer übergewichtig sein!
Es war übermäßig warm in diesem Restaurant, sehr laut und eng. Es ist für einen Griechen nicht schlecht, aber auch nicht wirklich der Hit! Kein Grund nochmal nach Zehlendorf zu fahren.

Nie was falsch macht man, wenn man im Borchardt ein Wiener Schnitzel isst. Die Bedienung – in unserem Fall Rebecka – ist perfekt – eine wahre Freude. Da kann sich Zehlendorf gleich ein paar Scheiben abschneiden. Das Wiener Schnitzel ist wie es sein soll. Es kostet in der riesigen Standardversion 21 Euro und als „kleines“ Schnitzel 14 Euro. Die Literflasche Badoit wird mit 8 Euro in Rechnung gestellt. Das Publikum ist berlinisch bunt gemischt. Von der westdeutschen Spiesserfamilie bis zu Politikern und Schicki-Mickis.
Man geht beim Borchardt glücklich nach Hause!
Unbedingt abends reservieren: Tel.: 030 – 8188.6262
Französische Strasse 47 am Gendarmenmarkt

Wer es gediegener mag, geht auf der anderen Seite des Platzes zu Kolja Kleeberg ins VAU. das ist ein Spitzen-Sternerestaurant, wo man nichts verkehrt machen kann! http://kolja-kleeberg.de/

Gans lecker and ganz draussen
In Zossen (Brandenburg) kocht der junge Daniel Reuner bio-dynamisch und lecker. Das preiswerte Landgasthaus an der B96 ist immer gut besucht und einen Stop wert. Sehr preiswert! 10 Minuten von Lichtenrade entfernt. www.hotel-reuner.de

Am besten schmeckte uns die Kürbiscremesuppe, Rehkeule mit handgeschabten Spätzle, Rotkohl, Birne und Preiselbeeren und anschließendem Mouse au chocolate bei unser lieben Freundin Grete aus Österreich. Das war eine private Einladung. Da können Sie leider nicht hingehen!

Demnächst werden wir die besseren Restaurants in Berlin besuchen!

Weg der Mandel

„Allein vergangenes Jahr haben die Deutschen durchschnittlich pro Kopf 725 Gramm
Mandeln konsumiert. Nicht nur, weil sie gebrannt so lecker schmecken, sondern auch, weil
sie angeblich sehr gesund sein sollen.

Aber: stimmt das eigentlich oder ist das nur ein
Mythos?
Es stimmt! Mandeln sind eine natürliche Eiweiß-Quelle. Sie liefern 11 wichtige Nährstoffe,
darunter Ballaststoffe, Vitamin E und Kalzium. Wie die Forschung zeigt, kann eine einzige
Handvoll Mandeln am Tag das Risiko einer Herzerkrankung halbieren!

Mythos Nummer 2: Mandeln machen dick.
Falsch! Eine neue Studie besagt, dass der Konsum von zwei bis drei Handvoll Mandeln am
Tag keine Gewichtszunahme verursacht. Dafür aber halten sie den Heißhunger in Schach
und das Energielevel hoch.

Mythos Nummer 3: Mandeln sind Nüsse.
Falsch! Aus botanischer Sicht sind Mandeln keine Nüsse, sondern Steinfrüchte wie Pfirsiche
oder Pflaumen.

Mythos Nummer 4: Es gibt auch giftige Mandeln!
Richtig! Bis zu fünf Prozent der Mandeln aus den europäischen Anbaugebieten sind
sogenannte ‚Bittermandeln’. Sie geben Marzipan und Christstollen die gewünschte Würze,
sehen exakt so aus wie Süßmandeln, schmecken aber bitter. Sie enthalten Stoffe, die im
Magen giftige Blausäure bilden. Ein Erwachsener müsste allerdings 50 bis 80 Stück auf
einmal essen, um sich daran zu vergiften! Die Kalifornier haben schon seit 50 Jahren durch
gezielte Züchtungen keine einzige Bittermandel mehr in der Ernte. Und in gebrannter oder
gekochter Form ist die Bittermandel gänzlich ungefährlich: durch das Erhitzen verflüchtigen
sich die giftigen Stoffe.

Die Mandel hat’s geschafft – einmal um die
halbe Welt, vom warmen Kalifornien ins kalte
Deutschland. Hier soll sie den Menschen vor
allem den Winter versüßen. Denn am liebsten
essen die Deutschen die Mandel gezuckert
und gebrannt!“
Den gesamten Beitrag lassen wir Ihnen gerne auf DVD zukommen!
Pressemitteilung
Über das Almond Board of California
Verbraucher auf der ganzen Welt genießen kalifornische Mandeln als natürliches, vollwertiges und
hochwertiges Lebensmittel und machen Mandeln damit zu Kaliforniens führendem Exportprodukt,
gemessen am Wert. Das Almond Board of California fördert Mandeln durch seinen
forschungsbasierten Ansatz in sämtlichen Aspekten der Vermarktung, des Anbaus und der Produktion
im Auftrag von mehr als 6.000 kalifornischen Mandelanbauern und verarbeitenden Unternehmen, von
denen ein großer Teil Familienbetriebe sind, die seit mehreren Generationen bestehen. Das 1950
gegründete Almond Board of California mit Sitz in Modesto, Kalifornien, ist eine gemeinnützige
Organisation, die die von den Anbauern beschlossene Federal Marketing Order unter der Aufsicht des
United States Department of Agriculture (USDA) verwaltet.

Fatales Missverständnis: Mindesthaltbarkeitsdatum

Verbraucher interpretieren Mindesthaltbarkeitsdatum falsch und schmeißen zu viel Lebensmittel in den Müll

Das Bundesverbraucherministerium (BMELV) hat jüngst schockierende Ergebnisse einer Forsa-Umfrage zum Wegwerfverhalten der Deutschen veröffentlicht: 58 Prozent der Befragten geben an, dass sie regelmäßig Lebensmittel wegschmeißen. 84 Prozent nennen als Hauptgrund, dass das Lebensmittel schlecht sei, sobald das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) abgelaufen ist – ein fatales Missverständnis.

Das MHD ist seit 1984 in der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung verankert. Und obwohl es ein Vierteljahrhundert alt ist, interpretieren es die meisten Verbraucher immer noch falsch. Denn es ist lediglich eine Art Gütesiegel, wie Petra Teitscheid von der Fachhochschule Münster in einem Bericht der Süddeutschen Zeitung erklärt: „Ein gutes Beispiel ist Mineralwasser in Kunststoffflaschen. Der Hersteller garantiert nur, dass die Kohlensäure so lange drinbleibt. Das hat überhaupt keinen Einfluss auf die Gesundheit“.

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Hans-Michael Goldmann sagt, sollte in diesem Missverständnis eine Ursache für das viele Wegwerfen liegen, sei es an der Zeit, den Begriff auszutauschen. In einem Bericht des Informationszentrums für Landwirtschaft (Proplanta) heißt es: „Daher plädiere ich dafür, alle Lebensmittel mit zwei Angaben zu versehen: Voller Genuss bis zum Tag X und essbar bis zum Tag Y“. Als Vorbild könne das englische „Best before…“ dienen.

Das Bundesministerium für Verbraucherschutz (BMELV) hingegen will das MHD nicht abschaffen, sondern Hersteller, Handel und Verbraucher aufklären, wie man richtig damit umgeht. Es sei anders als das Verbrauchsdatum kein Verfallsdatum, sondern Gütesiegel und wichtige Orientierungshilfe, bestätigt auch Bundesministerin Ilse Aigner in einer Videobotschaft. Nach dessen Ablauf gelte es den eigenen Sinnen zu vertrauen. Verbraucher sollten das Produkt sorgfältig auf Konsistenz, untypische Gerüche und Schimmel prüfen – das Ministerium nennt dies den „Auge-Nasen-Zungen-Check“.

Es gibt mittlerweile auch Technologien, die das MHD ergänzen. Das baden-württembergische Unternehmen Bizerba bietet ein Etikett mit einer speziellen Druckfarbe an, die sich desto schneller entfärbt, je länger das Produkt warm gelagert wird. Marc Büttgenbach, Sales Director Labels and Consumables, erklärt: „Viele Verbraucher zeigen im Umgang mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum verunsichert, weil es eine sehr allgemeine Aussage macht. Das TTI-Etikett dokumentiert die Kühl-Historie jeder einzelnen Verpackung.“ Es zeige an, ob die Kühlkette an irgendeiner Stelle unterbrochen wurde – beim Hersteller, beim Händler oder auch beim Verbraucher selbst.

Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVL) behauptet, das MHD sei besser als sein Ruf und unterstützt die Aufklärungsarbeit des BMELV. Die Mehrheit der Verbraucher gebe in einer Umfrage an, das Datum als Aufforderung zu verstehen, Produkte auf ihre Genießbarkeit hin zu prüfen. Eine neue Formulierung sei nicht zielführend, denn diese müsse der Verbraucher erst lernen und verstehen. „Daher setzt auch der deutsche Lebensmittelhandel in der Debatte auf Verbraucheraufklärung“, erklärt Franz-Martin Rausch, Hauptgeschäftsführer des BVL. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Supermärkten haben allein schon durch ihren Beruf eine hohe Sensibilität für das Datum.“ Bereits heute nutzten sie in den Kundengesprächen ihre Fachkenntnisse und Erfahrungen, um Kunden aufzuklären.

Thomas Jaumann

Liebe Gäste,
liebe Gourmet Report Leser,

die Jaumanns Kochplatz GmbH hat am 02.08.2011 Insolvenzantrag gestellt.
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Ralf Hildebrandt aus
Koblenz bestellt.

Am Dienstag, 16. August 2011 erschien in der Rhein Zeitung ein Bericht über
Jaumanns Kochplatz .
Der im Insolvenzrecht offensichtlich wenig bewanderte Gerichtsreporter
Hartmut Wagner (stehe ich etwa vor Gericht?) hat in seinem Artikel Auszüge
aus einem Gespräch mit mir sinnentstellt wiedergegeben, so dass zwangsläufig
(und gewollt?) ein falscher Eindruck entstehen muss. Aus diesem Grund möchte
ich das Gespräch so wiedergeben, wie es stattgefunden hat und einige Stellen
richtigstellen:
Zitat Rhein Zeitung: „Er muss sein Nobelrestaurant „Jaumanns Kochplatz“
im Koblenzer Gewerbegebiet in wenigen Wochen schließen.“
Die Wortwahl „Nobelrestaurant“ ist tendenziös und falsch. Der Hauptgang eines
Mittagsmenüs kostet im Jaumanns Kochplatz 11,50 Euro
(Beispiel: Schweinerücken im Serrano-Schinken mit mediterranem Gemüse und
Rosmarin-Kartoffeln). Bei uns werden keine Geschmacksverstärker verwendet,
keine Fertigsoßen oder dergleichen. Jeder Fond und jede Soße wird
selbstgemacht, jedes Gemüse wird von Hand tourniert. Im Übrigen war der
Verlag Rhein Zeitung ein gern und oft gesehener Kunde, die Geschäftsleitung
bestellte regelmäßig unseren Außer-Haus-Service und beschwerte sich niemals
über überzogene Preise eines Nobel-Restaurants.

Zitat Rhein Zeitung: „…schimpft im Gespräch mit unserer Zeitung über die
Koblenzer: „Die haben keine Ahnung von Gastronomie! Die gehen lieber zu
Mc Donald’s oder zur Dönerbude.“

Richtig ist, dass ich sagte, in den letzten Jahren seien zahlreiche gehobene
Restaurants in und um Koblenz wieder geschlossen worden. Aktuell gibt Ende
August das mit einem Stern dekorierte Restaurant PUR in Urbar auf, lange
davor (trotz zahlreicher Pächterwechsel) das Loup de Mer. Auch Claudio
Filippone in Kobern-Gondorf (Chiaro) musste kürzlich die Segel streichen. Ich
wies auf die permanent vor meinem Restaurant herumfliegenden Abfälle von
Burger King und McDonald’s hin und sagte: „Offensichtlich gehen die
Koblenzer lieber zu Mc Donald’s oder zur Dönerbude“. Mein Ansinnen, auf ein
strukturelles Problem in Koblenz hinzuweisen, wurde sehr offensichtlich
bewusst weggelassen.

Zitat Rhein Zeitung: „Es bietet gehobene Küche mit gesalzenen Preisen“
Richtig ist, dass handwerklich hergestellte Gerichte mit frischen Zutaten teurer
sind, als Halbfertig- oder Fertigprodukte. Ein Steinbutt aus Wildfang mit
Tomaten-Pilz-Kruste kostet bei Jaumanns Kochplatz 30 Euro. Zum Vergleich:
Heilbutt mit Safransoße gibt es im Koblenzer Restaurant Schiller’s für 29,50
Euro, in der Traube in Vallendar kostet der gebratene Seeteufel mit Pfifferlingen
und Gnocchis 28,50 Euro.

Im Nachhinein betrachtet war die Standortwahl sicherlich falsch, aber nicht
leichtfertig getroffen. Schließlich war auch die finanzierende Bank vom Konzept
überzeugt und als lokal ansässiges Geldinstitut mit Ortskenntnis von der Lage
angetan.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Gästen, Lieferanten und bei meinen
Mitarbeitern für die entgegengebrachte Treue bedanken. Auch wenn Koblenz
nicht der richtige Standort war und ist: Ich mache weiter. Mehr dazu demnächst beim Gourmet Report.

Beste Grüße aus der Küche
Thomas Jaumann