INTERNORGA 2007: Vielfalt ist Trumpf

Was liegt im Foodbereich im Trend? Was wird von der modernen Gastronomie
erwartet? Und was gibt es Neues und Raffiniertes, um die Gäste zu
begeistern? Antworten auf diese und viele andere Fragen liefert die
INTERNORGA, Leitmesse für den modernen Außer-Haus-Markt und führendes
Trendbarometer der Branche. Rund 1.000 Aussteller, so viele wie nie zuvor,
präsentieren auf der 81. Internationalen Fachmesse für Hotellerie,
Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien vom 9.
bis 14. März 2007 auf dem Hamburger Messegelände Neuheiten, Trends und
Komplettlösung für alle Bereiche des Außer-Haus-Marktes. Dabei werden im
Rahmen des Ausbaus der Neuen Messe Hamburg vier neue Hallen in Betrieb
genommen, wodurch die Ausstellungsfläche auf mehr als 78.000 Quadratmeter
wächst.

Eine weitere gute Nachricht: Genuss und Qualität sind in der Gastronomie
wieder gefragt. Die Branche kann endlich durchstarten. Die Gäste scheinen
wieder bereit zu sein, Qualität und Genuss auch preislich zu honorieren.
Klar: Preissensibilität gibt es nach wie vor, doch nach dem Discount-Boom
der vergangenen Jahre ist die Lust auf Genuss und Qualität wieder geweckt.
Die Trends sind vielfältig und vielschichtig – und das ist schon selbst der
erste Trend: Vielfalt und Individualität sind Wünsche, die sich die Gäste
gerne erfüllen möchten.

Das Spektrum zieht sich von Fingerfood über Retro-Genuss aus Mutters Küche
bis hin zu bewusster Ernährung und Wellness-Feeling. Dabei ist das Thema
bewusste Ernährung ebenso facettenreich wie der Bereich Fingerfood und
Snacks. Es reicht von weniger Kalorien, weniger Fett und dem Setzen auf
natürliche Zutaten oder Bio-Erzeugnisse über den Verzicht auf Zusatzstoffe,
die Vermeidung von Allergenen bis hin zu Functional Food, also
Lebensmitteln, die einen Zusatznutzen bieten und dem Wohlbefinden zuträglich
sein sollen.

Auf der anderen Seite steigt die Beliebtheit von Fingerfood und Snacks
weiter. Situativer Genuss ist das Schlagwort: Die Gäste wollen das genießen,
wonach ihnen gerade der Sinn steht. Dabei gibt es natürlich auch Favoriten.
Mediterrane Küche ist ebenso gefragt wie die Vielfalt Asiens. Und gerade
entdeckt die Genießer-Welt die Düfte, Aromen und Genüsse der orientalischen
Küche. Angesagt ist ein Crossover asiatischer und orientalischer Einflüsse,
das gerne als snackiges Fingerfood für möglichst große Vielfalt daherkommen
kann. Als Kontrapunkt steigt die Beliebtheit der traditionellen und
regionalen Küche wieder. Neu und modern interpretiert und auf hohem Niveau
präsentiert, erleben Klassiker ein glanzvolles Comeback.

Über all diesen Geschmackswelten schwebt als Megatrend das Thema
Convenience. Die einfache, schnelle und möglichst narrensichere Zubereitung
steht in Zeiten fehlender Fachkräfte und steigender Kosten im Mittelpunkt
des Interesses. Denn wie sonst soll die Vielfalt unterschiedlicher
Küchenwelten zu einem für den Gast erschwinglichen und für den Gastronom
profitablen Preis geboten werden? Aber moderne Convenience soll heute noch
mehr bieten: Sie soll auf der einen Seite möglichst hohe Gelingsicherheit
garantieren, auf der anderen Seite aber auch noch Raum für individuelle
Veredelung lassen.

Auf der INTERNORGA zeigen die Anbieter, dass diese Ansprüche von der
Industrie in den verschiedenen Vorverarbeitungsstufen erfüllt werden – von
für den Kombidämpfer geeigneten Zubereitungen und Gerichten über Komponenten
im Kochbeutel bis hin zu Produkten, die nur noch aufgetaut oder erwärmt
werden müssen. Doch auf der INTERNORGA geht es nicht nur um neue,
raffinierte Produkte. Konzepte, wie diese perfekt in Szene gesetzt werden
können, sind mittlerweile ebenso wichtig. Auch in dieser Hinsicht haben die
Aussteller in Hamburg wieder Spannendes im Messegepäck.

Basis all dessen ist die Qualität, die Bereiche wie Rohwarenqualität,
Produktsicherheit, transparente und nachvollziehbare Herkunft, saubere
Verarbeitung und sicheren Transport umfasst. Lebensmittel sollen Mittel zum
Leben sein, und in der Gastronomie möchte der Gast sicher sein, dass er
bedenkenlos genießen kann. Auf der INTERNORGA wird deutlich, wie sehr sich
die Branche dieser Verantwortung bewusst ist.

Die INTERNORGA, 81. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie,
Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist vom 9. bis 14.
März 2007 täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet.
Eintritt für Fachbesucher: 24 Euro (Zweitageskarte 34 Euro), Fachschüler: 12
Euro. Der Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher.

INTERNORGA weiter auf Wachstumskurs

Neue Hallen, mehr Fläche und ein Ausstellerrekord – Leitmesse für den Außer-Haus-Markt mit rund 1000 Ausstellern – vom 9. bis 14. März 2007 auf dem Hamburger Messegelände

Die Leitmesse legt weiter zu: Bei ihrer 81. Auflage verfügt die INTERNORGA
mit mehr als 78.000 Quadratmetern über so viel Fläche wie nie zuvor und kann
einen Ausstellerrekord verbuchen: Rund 1.000 Unternehmen aus dem In- und
Ausland werden vom 9. bis 14. März 2007 auf dem Hamburger Messegelände in
zwölf Hallen Neuheiten, Trends und Komplettlösungen aus allen Segmenten des
Außer-Haus-Marktes präsentieren. Damit baut die Fachmesse ihre führende
Stellung als Premierenschau und Branchenbarometer aus. Zu dem
internationalen Branchentreffpunkt Nr. 1 für Entscheider und Top-Einkäufer
aus Hotellerie und Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und Catering,
Bäckerei- und Konditoreibedarf werden mehr als 100.000 Fachbesucher aus
aller Welt erwartet.

Gleich vier Hallen stehen zur INTERNORGA 2007 neu zur Verfügung. So wird der
gesamte Bereich „Großkücheneinrichtung und -technik“ in den drei neuen
Hallen A2 bis A4 auf dem Gelände am Fernsehturm angesiedelt. Alle
Marktführer präsentieren hier auf mehr als 20.000 Quadratmetern ihre
Produkte und Innovationen – ein Angebot, das in Europa seinesgleichen sucht.

Erstmals in Betrieb genommen wird auch die Halle B6 am Foyer Süd. Die mit
rund 13.000 Quadratmetern größte Halle der Neuen Messe Hamburg ist künftig
Heimstatt für den Themenschwerpunkt „Bäckerei- und Konditoreibedarf,
Ladenbau“. Von der neuen Backmischung über technische Geräte bis hin zu
Komponenten für die Ladeneinrichtung finden Fachbesucher hier alles unter
einem Dach – und das im Wortsinn.

Ralf Hübner, Vorsitzender des INTERNORGA Ausstellerbeirats: „Die INTERNORGA
schlägt mit den Technik-Hallen und der großen Halle B6 für den Bäckerei- und
Konditoreibedarf ein neues Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte auf. Ich freue
mich, diese Entwicklung als Beiratsvorsitzender begleiten zu können.“ Im
Zuge des Ausbaus der Neuen Messe Hamburg wird das Hamburger Messegelände bis
zur INTERNORGA 2009 auf insgesamt rund 84.000 Quadratmeter erweitert.

Auch 2007 behält die INTERNORGA die klare Gliederung ihrer einzelnen
Themenschwerpunkte bei. So beherbergen die Hallen 9 bis 12 sowie die Halle
A1, mit rund 10.000 Quadratmetern die größte Halle auf dem Gelände am
Fernsehturm, wie in den Vorjahren den Themenschwerpunkt „Nahrungsmittel und
Getränke“. Unverändert eingegliedert ist hier der Bereich „Kommunikation und
Organisation“ im Obergeschoss der Halle 10 und im Erdgeschoss der Halle 11.
In den Hallen 6 bis 8 präsentieren Unternehmen aus dem Bereich „Einrichtung
und Ausstattung“ ihre Produkte.

Mit der Inbetriebnahme der neuen Hallen einher geht die Öffnung von zwei
neuen Eingängen auf dem Hamburger Messegelände: Von dem neuen Eingang Mitte
an Halle A4 sind sowohl die Technikhallen als auch die A1 direkt erreichbar.

Der neue Eingang West befindet sich an Halle A3 in der Nähe der S- und
U-Bahnstation Sternschanze. Die Eingänge Ost und Süd bleiben unverändert.

Das Hamburger Messegelände ist damit von allen drei U-Bahnlinien der
Hansestadt aus gut erreichbar. Vom Bahnhof Dammtor wird wie 2006 außerdem
ein kostenloser Busshuttle zum Eingang West eingerichtet.

Die INTERNORGA ist Europas bedeutendste Fachmesse für den Außer-Haus-Markt.
Die Bandbreite der gezeigten Produkte reicht von Anlagen und technischen
Geräten für Großküchen und gewerbliche Küchen über Einrichtungen und
Ausstattungen für Hotellerie und Gastronomie, Food und Beverage bis hin zu
Hard- und Software für Hotellerie, Systemgastronomie,
Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien. Da in allen Bereichen
nahezu alle marktführenden Unternehmen vertreten sind, gibt die
internationale Fachmesse einen lückenlosen Überblick über die gesamte
Angebotspalette des Außer-Haus-Marktes.

Die INTERNORGA, 81. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie,
Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist vom 9. bis 14.
März 2007 täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet.
Eintritt für Fachbesucher: 24 Euro (Zweitageskarte 34 Euro), Fachschüler: 12
Euro. Der Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher.

www.internorga.com

Riesling & Co im Rampenlicht

„Riesling & Co.“, die Welttour, die das Deutsche Weininstitut bereits im dritten Jahr für die deutschen Winzer und ihre Spitzenerzeugnisse organisiert, hatte im September sehr erfolgreiche Auftritte unter anderem in der New Yorker „Carnegie Hall“, in San Francisco im „Golden Gate Club“ und in Hollands Vorzeigeobjekt, der„Amsterdam Arena“.

Diese Tischpräsentationen sind ein wichtiger Beitrag, um den Imagewandel der deutschen Weine im Ausland zu verstärken, den Sortimentswechsel zu unterstützen und somit den Export weiter voran zu bringen. Mittlerweile liegt allein der US-Import von deutschen Weinen bei über 100 Millionen Dollar pro Jahr, bei stark steigender Tendenz (bislang +30%).

46 Winzer hatten die lange Reise nach USA unternommen, um einen Importeur zu finden oder um ihre Geschäfte im amerikanischen Markt auszubauen sowie ihre Weine dem amerikanischen Fachpublikum vorzustellen.
Gudrun Erbeldinger, beispielsweise, Jungwinzerin aus Rheinhessen, besuchte sowohl die Veranstaltungen in USA wie in den Niederlanden. Sie konnte das derzeitige Interesse für die deutschen Weine nur bestätigen: „Das amerikanische Publikum war sehr aufgeschlossen gegenüber unseren Weinen. Mit großem Interesse und profunder Fachkenntnis probierten sowohl Fachbesucher wie Konsumenten. Ich konnte einige vielversprechende Kontakte knüpfen und hoffe auch einen Importeur gefunden zu haben.“

In USA hatten insgesamt 520 Fachbesucher und Pressevertreter die Einladung zu „Riesling & Co.“ wahrgenommen. Am Abend waren in New York und Amsterdam auch Konsumenten zu den Tischpräsentationen zugelassen. In New York hatten 300 Verbraucher ein 30-$-Tiocket erworben um ihre Bekanntschaft mit deutschen Weinen zu vertiefen.

Vor der gigantischen Kulisse der Amsterdam Arena – wo an anderen Tagen Weltklasse-Fußball gespielt wird – präsentierten 87 Winzer ihre Weine und Marketing-Ideen. Viele junge Winzer waren zum erstenmal dabei, andere blicken bereits auf lange Erfahrung in den Niederlanden zurück und wurden teilweise von ihren Importeuren während der Veranstaltung unterstützt. Das Gespräch mit den Importeuren zeigte, dass das Geschäft mit deutschen Weinen in den Niederlanden zur Zeit eine positive Entwicklung erlebt. Ein Importeur berichtete, dass er französische Weißweine zu Gunsten deutscher Rieslinge und weißer Burgundersorten ausgelistet habe, weil seine Kunden deutlich die deutschen Gewächse bevorzugen.

700 Fachbesucher wurden in der Amsterdam-Arena registriert, am Nachmittag gesellten sich noch etwa 200 Verbraucher hinzu, die sich die Gelegenheit nicht entgehen ließen, eine so große Auswahl deutscher Weine im eigenen Land zu verkosten und dabei noch den Winzer persönlich kennen zu lernen.

Weininstitut den Deutschen Winzern eine einmalige und gut organisierte Möglichkeit, sich neue Exportmöglichkeiten zu erschließen. Die gesamte Organisation vor Ort, die Beschaffung erstklassiger Locations, Einladung der Fachbesucher, Druck der Kataloge, Gläserservice, Catering und Dekoration leisten die DWI-Auslands-Agenturen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Länderreferenten in Mainz. Der Winzer zahlt einen Festpreis für den Service, braucht nur noch seine Weine mit zu bringen und kann sich so auf die wichtige Vorbereitung der Reise und Kontaktpflege konzentrieren, die für die erfolgreiche Marktbearbeitung unerlässlich ist.

Per Subskription den Wunsch-Wein sichern

Die Spannung steigt. Am 28. und 29. August wird der neue Jahrgang Klassifizierter Gewächse aus Ersten Lagen den internationalen und nationalen Top-Journalisten der Weinbranche vorgestellt. Fünf Tage später, am 3. September in Berlin, kann die höchste deutsche Weinklasse aus den Kellern der Prädikatsweingüter das erste Mal öffentlich degustiert werden. Immer mehr wird der 1. September als Premieren-Tag der Klassifizierten Gewächse zu einem wichtigen Fixpunkt in der Weinbranche. Gastronomen, Weinhändler, Journalisten und Weinliebhaber warten ungeduldig darauf, verkosten, bewerten und kaufen zu können.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich eine Option auf sein Lieblings-Gewächs schon in den Wochen vor der Markteinführung reservieren, denn: Alle Grossen Gewächse können subskribiert werden. Wobei, je nach Nachfrage, die Bestellmengen auf 6 oder 12 Flaschen limitiert sein können.

Klassifizierte Gewächse subskribieren ist ganz einfach: Entweder man wendet sich direkt an den Winzer, (eine Liste der Produzenten ist unter www.grossesgewaechs.com zu finden) oder an eine der zahlreichen gut sortierten Weinhandlungen in Deutschland. Überdies können die meisten Grossen Gewächse in allen Karstadt-Filialen subskribiert werden. Die Abholung in einer Karstadt-Filiale bzw. die Auslieferung (ab 150 € frei Haus) erfolgt ab September.

Was in den Klassifizierten Gewächsen steckt, kann man heute nur erahnen: Nicht nur ist der Wert von manchen Exemplaren im Laufe der Jahre enorm gestiegen, auch ihr Entwicklungspotential entfaltet sich erst nach einigen Jahren der Flaschenreife. Indes sprechen einige Insider von einer Wertanlage, die vielleicht erst nach Jahrzehnten ihre wahre Rendite zeigt.

Verkostungsmöglichkeiten für die Klassifizierten Gewächse des Jahrgangs 2005:

3. September2006 – GutsWein & Premiere VDP Grosses Gewächs,
DaimlerChrysler Services am Potsdamer Platz, Berlin,
11.00 – 16.00 Uhr – nur für Fachbesucher – mit Fachbesucherlegitimation nach Anmeldung: Tel. 06725-30860, vdp@vdp.de
16.00 – 19.00 Uhr – für alle Weinliebhaber – Kartenvorverkauf über den Berliner Weinfachhandel (Eine Liste der beteiligte Weinhändler ist unter http://vdp.de/2004/deutsch/gutswein-2006.php zu finden)

24. September Grosse Gewächse in Kloster Eberbach, Eltville
Zu Gast: Grandes Pagos d’Espana – Ein Zusammenschluss der besten Weingüter Spaniens.
Nur für Fachbesucher mit Fachbesucherlegitimation nach Anmeldung: Tel. 06725-30860, vdp@vdp.de

Hintergrund:
Der Oberbegriff für die höchste Weinklasse Deutschlands heißt „Erste Lage“ und wird einheitlich mit dem Logo auf Flasche oder Etikett gekennzeichnet. Alle Weine der Kategorie „Erste Lage“ werden nach gleichen terroir-orientierten, strengen Kriterien (vgl. VDP-Klassifikationsstatut von 2002) vinifiziert. Innerhalb der Weine aus Erster Lage werden trockene Weine als „Grosses Gewächs“ bezeichnet, die restsüßen Weine tragen die Prädikate wie z.B. Spätlesen, Auslese etc.

ProWein

ProWein baut ihre Leitfunktion für das globale Business weiter aus

So international umfassend das Angebot auf der ProWein 2006, so international hochkarätig war auch die Nachfrage zur Fachmesse für Weine und Spirituosen. Deutlich über 30.000 Fachbesucher (2005: 28.000) reisten aus 40 Ländern nach Düsseldorf. Besonders erfreulich ist dabei der mit 26 Prozent überproportionale Anstieg der Profis, die von außerhalb Deutschlands kamen. Einhellig lobten die Aussteller darüber hinaus die ausgesprochen hohe Kompetenz und fachliche Qualifikation der Besucher.

„Für die deutschen Aussteller war die diesjährige ProWein ein voller Erfolg. Wir beobachten, dass zahlreiche Händler ihr Deutschweinsortiment ausweiten und sehr viele gute Geschäftsabschlüsse getätigt wurden. Die Messe bestätigt den insgesamt festzustellenden Trend zum deutschen Wein“, so die Bilanz von Armin Göring, Geschäftsführer des Deutschen Weininstituts (DWI). Hervorzuheben ist aus seiner Sicht außerdem die hohe Qualität der Fachbesucher aus aller Welt: „Die ProWein ist die bedeutendste Fachmesse in Europa. Wir können international gesehen sehr froh darüber sein, dass sie bei uns in Deutschland stattfindet.“

„Die ProWein ist eine feste Größe für den europäischen Wein- und Spirituosenhandel und hat ihre Leitfunktion für das globale Wein- und Spirituosenbusiness weiter ausgebaut“, ist denn auch das Fazit von Wilhelm Niedergöker, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf. Das lässt sich deutlich am Besucherwachstum aus den westeuropäischen Ländern (z.B. Niederlande, Belgien, Frankreich, Österreich, Schweden, Schweiz, UK) bzw. aus Osteuropa (Tschechische Republik, Polen, Russland, Serbien, Kroatien) ablesen. Nahezu verdoppelt hat sich erfreulicherweise das Interesse der Fachleute aus Übersee (z.B. USA, Süd- und Mittelamerika, Japan).

Das Fachmesse-Konzept bietet die idealen Rahmenbedingungen. Die Einkäufer können in Düsseldorf in professioneller Atmosphäre ihre Order vorbereiten bzw. tätigen; die Aussteller können sich auf ihre Kunden konzentrieren. Klaus Fetzner, Marketing & Sales vom toskanischen Spitzenweingut Capannelle, kann das nur unterstreichen: „Keine andere Veranstaltung für die Wein- und Spirituosenbranche bietet eine so hohe Dichte an Fachleuten und Entscheidungsträgern. Sie ist die einzige Messe, die wir kontinuierlich in unserem Plan haben.“

„An der ProWein kommt keiner mehr vorbei“, diese Einschätzung von Stuart Pigott, Weinbuchautor und Journalist, teilen offensichtlich auch zahlreiche Top-Einkäufer aus Europa und Übersee. Viele hochrangige Besuchergruppen aus Japan, USA, Russland, Benelux, Skandinavien und Osteuropa reisten zur ProWein an und kombinierten ihren Deutschlandaufenthalt oftmals mit einer Tour durch die Anbaugebiete. Auch das Interesse internationaler Medien war in diesem Jahr sehr hoch (über 750 Journalisten aus 33 Ländern).

Dieses ausgesprochen große Interesse an der ProWein kann nicht verwundern, denn mit rund 2.900 Ausstellern aus 46 Ländern war die ProWein 2006 die Veranstaltung mit dem umfassendsten Angebot weltweit. Wie zu erwarten war die bevorstehende Fußball-WM eines der Top-Themen zur diesjährigen ProWein. Denn wenn die 32 Nationalteams zu insgesamt 64 Spielen antreten, ist in den VIP-Lounges der Fußballstadien ausschließlich deutscher Wein dabei; rund 100 Weine von 54 ausgewählten Weingütern haben die Lizenz zur europaweiten Vermarktung.

Stark nachgefragt haben die Fachbesucher auch das umfangreiche Spirituosenangebot auf der ProWein. 313 Aussteller präsentierten die abwechslungsreiche und internationale Welt hochprozentiger Getränke. „Die ProWein bietet eine einmalige Gelegenheit, die vielfältige Geschmackswelt der Spirituosen zu entdecken – und zwar aus erster Hand, direkt vom Produzenten“, lobt Peter Schütte, Inhaber der Cocktail Convention. „Ein großes Plus ist auch die Verkostungszone mit dem diesjährigen Likör-Thema. Diese Plattform erschließt neue Zielgruppen, bringt beispielsweise kleinere Restaurants dazu, sich mit dieser Produktgruppe auseinander zu setzen und vielleicht auf die Karte zu setzen“, so Schütte weiter. Die Besucherbefragung untermauert die starke Resonanz des Spirituosenangebots auf der ProWein und des Verkostungsthemas „Die bunte Markenwelt der Liköre“: 87 Prozent der Fachleute waren mit diesem maßgeschneiderten Angebot sehr zufrieden.

Weitere Trends auf der ProWein 2006 waren Weine für junge Käuferschichten und den unkomplizierten Weingenuss, pfiffige Accessoires, Bioweine und natürlich der aktuelle Jahrgang 2005. Wie die Besucherbefragung ergab, waren Weine aus Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, Österreich am stärksten gefragt, gefolgt von Produkten aus Übersee und Osteuropa. Besuchermagneten waren außerdem die internationale Verkostung von über 1.000 Weinen gebietstypischer Rebsorten und das umfangreiche Veranstaltungsprogramm der Aussteller.

Düsseldorf hat seinen Ruf als Welthauptstadt des Weins und der Spirituosen auch außerhalb der Messehallen bestätigt. Schon am Vorabend der ProWein regierte in zahlreichen Restaurants, Szene-Bars und Event-Locations „König Wein bzw. Spirituose“. Und das blieb bis zum letzten Messetag so. Die Aussteller luden ihre Kunden zu Degustationen und Wein-Menüs ein, präsentierten in aufwändigen Shows ihre neuen Produkten oder trafen sich einfach mit ihren Mitarbeitern nach dem Messetag auf ein Glas Wein in der Altstadt.

Die nächste ProWein findet zwar erst in rund einem Jahr statt, zur hogatec (Internationale Fachmesse Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung) vom 24. bis 28. September in Düsseldorf gibt es aber schon einen ersten Vorgeschmack auf die 2007er Veranstaltung: Beim „Klasse-Treffen mit Wein“ in der ProWein-Lounge können ausgewählte Weine internationaler Anbaugebiete verkostet werden. In Planung sind außerdem Vortragsveranstaltungen. Für die vinophilen Gastronomen und Hoteliers also ein weiterer guter Grund, in die Messemetropole Düsseldorf zu kommen.

Die nächste ProWein findet vom 18. bis 20. März 2007 statt.

Alles für den Gast Frühjahr

Hotel– und Gastronomiebranche
präsentierte sich in Bestlaune

> L-TEC <-Premiere brachte kräftiges Besucherplus

Im Messezentrum Salzburg ging Mittwoch Abend nach vier Tagen die internationale Fachmesse für Gastronomie, Hotellerie und Nahrungsmittel, > Alles für den Gast Frühjahr 2006 < mit BioGast zu Ende. Parallel dazu fanden die internationale Fachmesse für Weine und Edelbrände, > Vin Austria <, sowie die erstmals organisierte interregionale Fachmesse für Lebensmittel-Technik und -Produktion, > L-TEC <, statt.

Im Verbund mit der neuen Fachmesse > L-TEC < haben sich die > Alles für den Gast < und die > Vin Austria < als äußerst zugkräftige und innovationsstarke Themenkombination erwiesen. Die insgesamt 500 Aussteller und Veranstalter Reed Exhibitions Messe Salzburg konnten gegenüber dem Vorjahr über ein sattes Besucherplus von 29,1 Prozent auf 15.127 Fachbesucher (Anm.: 2005: 11.716) verbuchen. Ein Großteil des Besucherzuwachs’ war durch die neue Fachmesse > L-TEC < motiviert. Rund 3.400 der registrierten Fachbesucher gaben im Zuge der Befragung an, rein wegen der > L-TEC < gekommen zu sein, weitere 2.500 wegen der > Alles für den Gast < und der > L-TEC <.

„Diese Frühjahrsausgabe der > Alles für den Gast < hat sich mehr denn je als Trendmesse für Westösterreich und Bayern präsentiert“, freut sich Direktor Johann Jungreithmair, CEO von Reed Exhibitions Messe Salzburg, über die neue Dynamik und Innovationskraft des Salzburger Fachmesse-Klassikers. Dieser zieht zunehmend nicht nur die ohnehin stets stark vertretenen bayerischen Nachbarn an, sondern verstärkt auch Fachbesucher aus Italien und der Tschechei. Rund jeder fünfte Fachbesucher war aus dem benachbarten Ausland zu diesem Branchen-Event nach Salzburg gekommen.

Wie DI Matthias Limbeck, für New Business und damit die > L-TEC < verantwortlicher Geschäftsführer von Reed Exhibitions, berichtet, „hat die Kombination der nunmehr drei Messethemen auf Anhieb die Zustimmung des Fachpublikums gefunden; bei der unabhängigen Besucherbefragung bestätigten 83,1 Prozent der Befragten, dass sie die Kombination der drei Fachmessen ideal finden“.

> L-TEC < – verheißungsvoller Start

> L-TEC <-Projektleiter Eckart Nussbaumer kann auf hervorragende Zustimmungswerte verweisen: „Mit der neuen Fachmesse > L-TEC < zeigten sich in der Umfrage neun von zehn Befragten zufrieden (Schulnoten 1 und 2), und drei von vier Befragten erklärten, auch den nächsten Termin wahrnehmen zu wollen. Ebenfalls annähernd neun von zehn Fachbesuchern (88,7 %) bewerten die Ausstellerpräsenz als sehr gut oder gut, ebenso viele (87,6 %) gaben der Messeinfrastruktur die Zensuren `Sehr gut` und `Gut`. Die Relevanz der > L-TEC < wird nach Ansicht von 88,7 Prozent der befragten Fachbesucher in Zukunft noch deutlich zunehmen.“

Eckart Nussbaumer sieht auch in der Zusammensetzung des Fachpublikums eine gute Ausgangsbasis für die weitere Entwicklung der neuen Fachmesse: „Die größten Besucherkontingente stellten mit 28,8 und 20,9 Prozent die Bereiche Catering-Gastronomie sowie Fleischerei, gefolgt von den Gruppen Bäckerei/Brot- und Backwarenindustrie (17,3 %) sowie der Lebensmittelindustrie (11,5 %).“

„Der Start ist geglückt“, lautet der erste Kommentar von Dr. Franz Gramiller, Inhaber und Geschäftsführer der Franz Gramiller & Sohn GmbH: „Die Besucherqualität war an allen vier Tagen hervorragend und hat mich überrascht – wir hatten auch Kaufabschlüsse. Das Umfeld in Salzburg und die parallel laufende > Alles für den Gast Frühjahr < passt.“

„Als neue regionale Fachmesse hat die perfekt organisierte > L-TEC < einen viel versprechenden Start hingelegt. Es wäre schön, wenn sich die > L-TEC < als regelmäßiger zukunftsweisender Branchentreff in Österreich etablieren könnte", erklärt dazu Mag. Marcus Winkler, geschäftsführender Gesellschafter von WIBERG GmbH.

Ins selbe Horn stößt auch Mag. Wolfgang Hartl, Geschäftsführer des Fleischerverbandes: „Die Teilnahmeentscheidung war absolut richtig. Die Besucherfrequenz und die -qualität waren im Vergleich zur Welser Veranstaltung bei weitem besser. Wir haben direkt auf der Messe Aufträge geschrieben, was sonst sehr selten passiert. Daher werden wir beim nächsten Mal sicher wieder dabei sein und unseren Stand weiter vergrößern.“

„Die Erwartungen der > L-TEC < wurden erfüllt und die Messe hat sich auf jeden Fall für uns ausgezahlt. Wir haben stark von der Top-Qualität der Besucher profitiert und die Kombination > L-TEC < und > Alles für den Gast Frühjahr < sollte weiter geführt werden“, meint dazu Geschäftsführer Gert Fessler vom gleichnamigen Vorarlberger Unternehmen für Konditorei, Confiserie, Patisserie und Gastronomie.

„Es war ein gelungener Auftakt, es ist gut gelaufen“, findet ebenso DI Manfred Schlawa, Geschäftsführer von Bizerba in Österreich. „Die Qualität der Kunden war zufrieden stellend und die Messe gut für die Branche.“

Orientiert man sich an den Befragungsergebnissen galt bei der > L-TEC < das Besucherinteresse in erster Linie den Themen Geräte/Maschinen sowie Verpackung (jeweils 34 %), Mess- und Wägetechnik sowie Küche/Restaurant (jeweils 22,7 %) und Gewürze/Kräuter (19,6 %).

„Die > L-TEC < hat jedenfalls vom Start weg ihre Qualität als interregionale Branchenplattform und ideale Ergänzung zur > Alles für den Gast < bewiesen“, kommentiert DI Matthias Limbeck den erfreulichen Premierenerfolg, „das Potenzial für die künftige Entwicklung und den weiteren Ausbau dieses Messethemas ist unübersehbar.“

> Alles für den Gast < – Klassiker mit Dynamik

Dass auch ein Messeklassiker über Dynamik und Attraktivität verfügt, hat aufs Neue die > Alles für den Gast < bewiesen. Die neuen Programmpunkte „Regionale Bierkultur“, „Innovationspfad“ und „Talk-Lounge“ zogen die Fachbesucher ebenso an wie die bewährten Highlights wie die BioGast, der „Bocuse d’Or-Wettbewerb“ oder der „Salon Gault Millau“, wo erstmals Drei-Hauben-Koch und „Koch des Jahres“ Alexander Fankhauser (Restaurant Hotel Lamark, Hochfügen/Tirol) seine Künste vorführte.

Bocuse d´Or-Österreich-Ausscheidung

Wie schon vor zwei Jahren fand auch diesmal im Rahmen der > Alles für den Gast Frühjahr < die Österreich-Ausscheidung für den weltbekannten Kochwettberb Bocuse d´Or 2007 statt. Der 25-jährige Wiener Thomas Göls, Sous-Chef bei Meinl am Graben in Wien, hatte die hochkarätige Jury – mit Karl Obauer, Jörg Wörther, Heinz Reitbauer, Martin Sieberer, Sepp Schellhorn, Thomas Dorfer, Hans-Peter Fink und Hans Mandl – in beiden Kochdurchgängen überzeugt.

Hauptsponsor QimiQ stellt Thomas Göls sein Kochstudio für Trainingszwecke zur Verfügung; er wird von Bocuse d`Or Österreich-Präsident Rudolf Obauer und dem Teilnehmer von 2005, Thomas Dorfer, trainiert. Der Bocuse d`Or-Wettbewerb findet am 23. Jänner 2007 in Lyon statt.

Als Volltreffer hat sich auch der zum ersten Mal veranstaltete Branchenabend erwiesen, an dem mehr als 800 Gäste, Aussteller und Fachbesucher, teilnahmen.

Investitionsentscheidungen fallen hier

Auch der Erfolg der > Alles für den Gast Frühjahr < spiegelt sich in den Umfragedaten wider. Mag. Gerhard Wallner, themenverantwortlicher Bereichsleiter Messen bei Reed Exhibitions Messe Salzburg, sagt auch warum: „Neun von zehn Befragten gaben der Messe insgesamt die (Schul) Noten 1 und 2, die Repräsentativität für die Branche bestätigten 84,8 Prozent. Für die Aussteller naturgemäß von größtem Interesse: die mit 84,4 Prozent hohe Entscheiderqualität der Fachbesucher, also jene, die ausschlaggebend oder mitentscheidend bei Investitionen und Anschaffungen mitwirken.“ Gleichfalls ein Spitzenwert: 85 Prozent erklärten spontan, auch 2007 zur > Alles für den Gast Frühjahr < nach Salzburg kommen zu wollen.

Die Hitliste der Interessensschwerpunkte der > Alles für den Gast <-Besucher führt laut Umfragedaten erwartungsgemäß der Bereiche Küche/Gastronomie (60 %) an, gefolgt von den Sparten Nahrungsmittel/Getränke (38,9 %), Hotelausstattung (27,9 %) und Bio-Produkte (17,2 %).

Gute Kontakte – positive Stimmung

Im Bereich BioGast war unter anderem C+C Pfeiffer vertreten. „Eine gute und weise Entscheidung“, wie Marketingleiterin Maria Sauer im Nachhinein feststellt: „Es war eine sehr positive Erfahrung für uns, wir konnten uns damit auch als Bio-Spezialist präsentieren. Die Qualität des Publikums war ausgezeichnet, wir hatten gute Kontakte.“

„Überraschend gut“ lief die > Alles für den Gast Frühjahr < auch für Christian Gehbauer, Verkaufsleiter West bei Segafredo Zanetti Austria GmbH. „So lief beispielsweise der wettermäßig sehr schöne Sonntag für uns sehr gut. Wir bemerkten auch mehr Fachbesucher durch die > L-TEC <.“ Und der Trend bei Kaffee: „Dieser geht zu Marken, Service und Qualität“, stellt Christian Gehbauer fest.

Bäcker und Fleischer waren ebenso wie Gastronomen die Kunden beim Einrichtungsunternehmen Aichinger. „Wir waren zum ersten Mal auf der > Alles für den Gast Frühjahr < und sind zufrieden mit dem Resultat. Wir haben konkrete Anfragen für gute Projekte. Die Kombination mit der > L-TEC < hat diese Fachmesse für uns interessant gemacht – wir registrieren ein Zusammenwachsen der Branchen von der Anbieterseite her.“

Positive Reaktionen und ebensolche Stimmung gab es ebenso für Andreas Pöllitzer, Vertriebsleiter von Resch & Frisch. „Wir sind mit der Qualität der Kunden und Interessierten zufrieden.“ Resch & Frisch präsentierte sein gesamtes Sortiment inklusive dem Schwerpunkt Fußball-WM: „Dieses Thema ist ein Muss für Wirte, wir wollen unsere Kunden darauf aufmerksam machen.“

Zufrieden stellend lief diese Frühjahrsausgabe auch für Tirol Wellness, die Unternehmenskooperation für Gesundheit und Wohlbefinden: „Unser Zielpublikum ist hier vorhanden – die Branche trifft sich hier in Salzburg. Wir hatten interessierte Fachbesucher, auch aus Osteuropa. Wellness schafft hier positive Kontakte“, resümiert Clustermanager Mag. Heinz Thielmann.

Gutes Publikum registrierte auch Thomas Pfeiffer, Country Manager bei Electrolux Professional GmbH, auf dieser > Alles für den Gast Frühjahr <: „Wir haben hier unser neues Standkonzept mit der Vorführung neuer Geräte getestet – das lief gut.“

Gute Saison als Motor

Für Messeleiterin Mag. Nina Tamerl steht ein weiteres Umfrageergebnis als wichtigstes Signal der Fachmesse im Mittelpunkt: „Das Fachpublikum hat wirklich, was uns auch von den Ausstellern bestätigt worden ist, großen wirtschaftlichen Optimismus gezeigt: drei Viertel der Befragten bezeichneten die wirtschaftliche Situation ihrer Branche als sehr gut oder gut, und noch mehr, nämlich vier von fünf Befragten, gehen davon aus, dass sich die Entwicklung in den nächsten zwölf Monaten weiter verbessern wird.“ Ihre Erwartungen erfüllt sahen auch jene Besucher, die hauptsächlich wegen der > Vin Austria < gekommen waren: neun von zehn befragten Besuchern gaben dies bei den Interviews bekannt.

Unter den angebotenen Produkten fanden Rot- und Weißweine (83,3 bzw. 72,9 %) das stärkste Interesse. Auffallend, zwei Drittel der Besucher zeigten sich auch an ausländischen Weinen besonders interessiert. Jeweils mehr als Hälfte der Befragten (58,4 %) und 54,2 %) war auch wegen der präsentierten Brände und Liköre sowie Schaumweine zur > Vin Austria < gekommen.

Dass Schnapsbrennen nicht nur Männersache ist, beweist Edelbrennerin Waltraud Jöbstl aus Wernersdorf in der Steiermark. Ihre jüngste Leidenschaft sind Zigarrenbrände sowie ein Traubenkirschbrand, der zum Mocca passt – beides wurde auf der > Vin Austria < präsentiert. „Mit der Messe und der Kundenfrequenz sind wir zufrieden, die Kunden suchen uns – sie wollen wissen, was es Neues gibt.“

Sehr gut lief es auch für das Weingut Wenzl-Kast in Gols: „Wir waren mit der Besucherfrequenz zufrieden – unsere Rot- und Weißweine werden gleichermaßen nachgefragt“, erklärt Kellermeisterin Ingrid Wenzl-Kast.

„Es war die beste Veranstaltung, die wir je gehabt haben“, war Emilie Schuhmann aus Gols, die den Messeauftritt für den „Pannonischen Reigen“ organisierte, von der diesjährigen > Vin Austria < begeistert. „Wir hatten gutes Publikum, das Interesse am Einkaufen und an guten Weinen hat. Es sind viele Stammkunden zu uns gekommen und wir haben gute Aussichten auf Nachfolgegeschäfte“, resümiert die Winzerin. Der Trend 2006: „Die Leute wollen fruchtige, frische Weine – der Weißwein-Jahrgang 2005 ist sehr gefragt“, erklärt Emilie Schuhmann weiter.

800 strömten zur „Vinissage-Premiere“

Ein voller Erfolg war auch einer weiteren Premiere beschieden: Anlässlich des 10. Geburtstages der > Vin Austria < gehörte der Samstagabend, am Vortag der offiziellen Eröffnung, den geladenen Gästen. Rund 800 Weinliebhaber und -kenner waren der Einladung zur „Vinissage“ gefolgt, bei der nicht nur das Angebot der > Vin Austria <-Aussteller erforscht werden konnte, sondern bei dem auch ein „Weinmotiv“ des Salzburger Künstlers Mag. Hans Weyringer für einen karitativen Zweck unter den Auktionshammer kam. Angetan von der regen Resonanz kündigte Reed-Direktor Johann Jungreithmair spontan eine Fortsetzung dieses Events im kommenden Jahr an.

„Vin Austria Wine Challenge“

Im Rahmen der „Vinissage“ wurden auch die Preisträger der ersten „Vin Austria Wine Challenge“ vorgestellt. Bereits im Vorfeld kürte der Salzburger Sommelierverband nach internationalem 20-Punkte-System die besten Weine der Messe. Gewonnen haben in der Kategorie Grüner Veltliner der Weinhof Englhart in Herzogenburg, bei Sauvignon Blanc Jöbstl KEG in Wernersdorf sowie bei der weißen Sortenvielfalt der Arkadenhof Hausdorf aus Neudegg.

Bei den Rotweinen hatten die Golser die Nase vorne: in der Kategorie Zweigelt war der Winzerhof IRO siegreich, bei Blaufränkisch gewann Terra Galos Weingüter sowie Hans Nittnaus bei der roten Sortenvielfalt. Der erste Platz bei Rotwein Cuvée ging an das Weingut Edelmann aus Göttelsbrunn, bei der Kategorie Prädikatswein an das Weingut Rudolf Payer in Apetlon.

Wien im Blickfeld

Kaum sind die Messetore in Salzburg geschlossen startet der nächste hochkarätige Branchen-Event: Vom 2. bis 5. April findet im MessezentrumWienNeu die gleichfalls von Reed Exhibitions organisierte > Alles für den Gast Wien 2006 < statt. Und als unbestritten führende und gesamtösterreichisch ausgerichtete Branchen-Leitmesse steht schließlich vom 11. bis 15. November 2006 in Salzburg die > Alles für den Gast Herbst < auf dem Messekalender.

Punktgenaue, regionenspezifische Messekonzepte

„Mit diesen drei Fachmesseterminen, den Frühjahresausgaben in Salzburg und Wien und der Herbst-> Alles für den Gast < können der Branche im Tourismusland Österreich optimal konzipierte Plattformen anbieten“, skizziert Direktor Johann Jungreithmair das ausgeklügelte regionenspezifische Konzept von Reed Exhibitions in Österreich. „Die beiden Frühjahrsveranstaltungen sind vom Anforderungsprofil ortsbezogen unterschiedlich ausgerichtet: Salzburg hat vornehmlich den Frühjahrs- und Sommer-Tourismus in Westösterreich, Bayern und Südtirol im Visier und eigene Schwerpunkte wie die > Vin Austria <, die BioGast sowie die neue Fachmesse > L-TEC <. Die Wiener > Alles für den Gast <-Veranstaltung ist auf den Bedarf im Osten Österreichs und die Bundeshauptstadt zugeschnitten, wo Städtetourismus, Kaffeehauskultur, Buschenschanken und Heurige, aber auch Stadt-, Kongress- und 5-Sterne-Hotellerie spezielle Akzente bilden. Die > Alles für den Gast Herbst < im verkehrsgeographisch zentral gelegenen Salzburg hat hingegen die Funktion einer interregional angelegten Leitmesse als führende Fachmesseplattform im Alpen-Donauraum.“

INTERNORGA 2006

Es wird wieder investiert

Aufbruchstimmung, eine Investitionsbereitschaft wie seit Jahren nicht mehr
und eine erhöhte Ordertätigkeit – das sind die positiven Botschaften der am
Mittwoch auf dem Hamburger Messegelände nach sechs Tagen zu Ende gegangenen
INTERNORGA. Rund 108.000 Fachbesucher (2005: rund 105.000) informierten sich
auf der 80. Internationalen Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie,
Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien über die Produkte und
Dienstleistungen der rund 950 Aussteller aus 25 Ländern. Die in drei Monaten
beginnende Fußball-Weltmeisterschaft wurde von vielen Gastronomen und
Hoteliers zum Anlass für Investitionen genommen.

Ralf Hübner (Vorsitzender INTERNORGA Ausstellerbeirat, Geschäftsführer
Hobart): „2005 wollten die Unternehmen investieren, in diesem Jahr machen
sie es wirklich. Vielen Entscheidern dient die Fußball-WM dabei als Auslöser
und willkommener Anlass. Insgesamt war die 80. INTERNORGA eine sehr
erfolgreiche Veranstaltung. Für Hobart als Weltmarktführer für industrielle
Spülmaschinen war die Fachmesse wieder die ideale Plattform, um ganz Europa
unsere Innovationskraft zu zeigen.“ Manfred Sussmann (Vorsitzender HKI
Fachverband Großküchentechnik, Geschäftsführer Enodis Deutschland): „Die
INTERNORGA hat frischen Wind gebracht. Es ist eine höhere
Investitionsbereitschaft spürbar. Die Qualität der Gespräche war sehr gut
und der Mix der Fachbesucher interessant, von Planern über Händler und
Architekten bis hin zu Hoteliers und Gastronomen.“ Lutz Henning
(Vorstandsvorsitzender BÄKO Nord): „Bei den Backbetrieben ist seit Monaten
ein geschäftlicher Aufschwung zu beobachten. Das wurde auf der INTERNORGA
unterstrichen.“

In der Ausstellerbefragung der Hamburg Messe gaben 90,3 Prozent der
Aussteller der INTERNORGA ein sehr positives Gesamturteil, ein Plus
gegenüber 2005 um 6,4 Prozentpunkte. Für 91,8 Prozent der Aussteller ist die
INTERNORGA die wichtigste Gastronomiemesse in Deutschland. Laut der
Besucherbefragung der Hamburg Messe haben 59,1 Prozent der Fachbesucher auf
der INTERNORGA geordert oder werden dies noch tun, davon haben 58,7 Prozent
mit ihrer Investition bewusst bis zur INTERNORGA gewartet.

Mit viel Phantasie und großem Engagement haben sich die Anbieter in den
Bereichen Nahrungsmittel und Getränke auf die WM vorbereitet. Bianca
Timmermann (Marketing, Stöver): „Das Thema beschäftigt uns sehr stark. Wir
bieten einen Fußball-Hamburger und ein Fußball-Männchen aus geraspelten
Kartoffeln an, dazu Becher, Tüten oder Speisekarten mit entsprechenden
Motiven. Insgesamt war die Resonanz sehr gut.“ Tina Schneyer (Marketing
Manager, Salomon): „Bei uns war sehr viel los. Das Highlight war unser
Champion-Burger, ein Hamburger für die Mikrowelle mit frischer Beilage von
Hand. Er eignet sich für Betriebe, die nur eine Teilkonzession und keine
komplette Küche haben.“

Ernst Eichele (Produktmanager, Nestlé Food Services): „Die 80. INTERNORGA
war eine gute Messe. Unsere Kunden kamen auch aus dem Süden. Der Trend geht
bei der Gemeinschaftsverpflegung in Richtung Gesundheit. Unsere Bio- und „OK
„-Produkte ohne kennzeichnungspflichtige Inhaltsstoffe waren der Renner.
Natürlich spielte auch das Thema Fußball eine Rolle. Dazu haben wir
beispielsweise Suppennudeln mit Fußballmotiven präsentiert.“ Ulrike Fox
(Marketingleiterin Micros Fidelio): „Für uns ist die INTERNORGA ein
absolutes Muss. Es kamen Hoteldirektoren, Eigentümer, Franchisenehmer und
IT-Beauftragte von Branchenunternehmen zu uns. Als Anbieter von Software und
Kassensystemen für Hotellerie und Gastronomie fiebern wir der Fußball-WM
gleich doppelt entgegen, denn unsere Anlagen stehen in den WM-Stadien von
Frankfurt und Berlin.“

Bei der Küchen- und Spültechnik hält der Trend zur Einsparung von Ressourcen
und Energie an. Andrea Hagspiel (Convotherm): „Die 80. INTERNORGA lief für
uns sehr gut. Sie ist und bleibt die erfolgreichste Veranstaltung in
Deutschland Unsere neue Heißluftdämpfer-Serie wurde sehr gut angenommen. Der
geschlossene Garraum unserer Geräte hilft, bis zu einem Drittel
Energiekosten zu sparen. Unsere Frymaster-Friteusen sind mit einer neuen
Ablufttechnik ausgestattet. Dabei kann der Benutzer den Filter selbst
reinigen und muss nicht dauernd neue kaufen.“ Daniela Bosch (Winterhalter):
„Es lief vom ersten Tag an sehr gut. Neben dem starken Export zieht nun auch
der deutsche Markt an. Unsere neuen Geräte wurden von den Fachbesuchern sehr
gut angenommen.“

Zufriedene Gesichter gab es im Bereich Möbel und Ausstattung: Marion Stütz
(Marketingleiterin, Voglauer/Österreich): „Unser Auftritt auf der INTERNORGA
war sehr positiv. Der Trend bei den Hotelmöbeln geht weg vom
Design-Purismus, hin zu einer Kombination mit romantischen und verspielten
Elementen.“ Eine gelungene Premiere als INTERNORGA-Aussteller feierte
Innenarchitektin Corinna Kretschmar-Joehnk (JOI Design). Ihr Hamburger
Unternehmen hat unter anderem die neue Berliner Botschaft der Vereinigten
Arabischen Emirate eingerichtet und das Konzept für „McCafé“, die neuen
Coffeehouses von Mc Donald´s, entworfen: „Die INTERNORGA ist ein wichtiges
Netzwerk. Die begleitenden Kongresse ziehen erstklassige Besucher auf die
Fachmesse und wir hatten sehr interessante Kontakte – bis nach Dubai. Der
Design-Purismus ist vorbei. Es wird viel mit Kontrasten, Licht und Technik
gearbeitet.“ Gerold Welz (Marketingleiter Seltmann): „Unsere neue Hotelform
„Savoy“ kam in Hamburg wirklich riesig an. Wir hatten Kunden aus dem In- und
Ausland, die auch geordert haben.“

Im Umfeld von Bäckereien und Konditoreien wurde ebenfalls ein Aufschwung
registriert. André Hermes (Jäckstein Ladenbau): „Eigens für die 80.
INTERNORGA haben wir ein neues Standkonzept entwickelt. Im Ladenbau geht der
Trend weiter in Richtung mehr Transparenz: mehr Glas, mehr Warendruck durch
raffiniertere Präsentation auch mit Hilfe von Licht. Ein großer
Flachbildschirm hinter der Theke, über den man Sonderangebote oder die
Arbeit des Bäckers in der Backstube spannend darstellen kann, ist unser
jüngstes Highlight.“ Lutz Leiskau (Prokurist, BÄKO): „Die Stimmung bei den
Backbetrieben ist wieder positiv. Viele haben sich in den mageren Zeiten
weiterentwickelt und setzen jetzt voll auf Investitionen in Ladenbau und
Rationalisierung – vom Ofen bis zur Kühlung.“

Positive Stimmung herrschte auch bei den Ausstellern in der neuen Messehalle
A1: Peter Rikowski (Geschäftsführer Marketing, Bitburger Brauerei): „Mit dem
Messeverlauf sind wir sehr zufrieden, besonders was die Resonanz auf unsere
neuen Produkte in der Gruppe angeht. Die INTERNORGA ist für uns eine
wichtige Plattform der Marken- und Unternehmens-Präsentation. Darüber hinaus
eignet sie sich hervorragend zur Pflege und Intensivierung der
Kundenkontakte. Aus diesem Grund zählt die INTERNORGA für die Bitburger
Getränkegruppe zu den wichtigsten Messen überhaupt.“ Wolfgang Burgard
(Vorstandsvorsitzender Holsten Brauerei): „Wir hatten so viele Besucher wie
lange nicht mehr auf der INTERNORGA. Erstmals konnten wir fünf
Carlsberg-Marken auf unserem neuen Stand vereinen und den Fachbesuchern viel
Neues bieten, zum Beispiel mit Lübzer Urkraft und Astra Rotlicht zwei neue
Produkte.“

Kaffee-Konzepte und Kaffeetechnik bleiben boomende Segmente in der
Gastronomie: Frank Epping (Geschäftsführer Cup & Cino): „Wir haben auf der
INTERNORGA ein neues Pralinen-Konzept, ein neues Tee-Angebot und ein für die
Straße zugelassenes Fahrzeug mit mobiler Kaffee- und Cocktailbar
präsentiert. Die Resonanz in der Halle A1 war super.“ Frank Fuhrmann
(Pressesprecher Thermoplan/Schweiz): „Nachdem wir 2005 den Prototypen
gezeigt hatten, waren wir diesmal mit der serienreifen Kaffeemaschine „Tiger
“ auf der INTERNORGA. Es hat sich gelohnt, mit der Deutschland-Premiere bis
Hamburg zu warten. Die Nachfrage war riesig, und es wurde auch geordert.“

Auch die Akteure des Gastronomischen Forums waren mit der 80 INTERNORGA
zufrieden. Dierk Eisenschmidt (Obermeister der Hamburger Konditoreninnung):
„Wir haben eine hochwertige Vitrinenschau gezeigt und in unserer Gläsernen
Konditorenbackstube die Herstellung von Baumkuchen, Pralinen, Zucker- und
Marzipanarbeiten demonstriert. Unser Café war ständig voll.“
VSR-Präsident
Manfred Ehlert: „Beim Wettbewerb „Der gedeckte Tisch“ haben wir eine
Qualitätssteigerung erlebt. Die 18 Teams aus jungen Restaurant- und
Hotelfachkräften haben phantastische Ideen eingebracht.“ Ctefan Wohlfeil
(Präsident des Verbandes der Köche Deutschlands): „Unser Wettbewerb um den
„Großen Preis der Köche“ mit sehr guten Teilnehmern war wieder eine tolle
Show für die Fachbesucher.“ Gretel Weiß (Internationales Foodservice-Forum):
„Das 25. Forum war ein tolles Event und würdiges Jubiläumsforum. Die Energie
auf der INTERNORGA war sensationell, man konnte die Aufbruchstimmung spüren.
Es wurde nicht mehr nur geschaut und geplant – nein, diesmal wurde auch viel
gekauft.

Fazit: Wir haben die beste Stimmung der vergangenen fünf Jahre.“

Die 81. INTERNORGA findet vom 9. bis 14. März 2007 auf dem Hamburger
Messegelände statt.

Basisinformationen zur 40. ITB Berlin

Die 40. ITB Berlin findet vom 8. bis 12. März 2006 in Berlin statt. Seit 1966 haben in den Messehallen unter dem Funkturm gute Geschäfte, freundschaftliche Kontakte und innovative Ideen Tradition. Die ITB Berlin gilt als Impulsgeber und aktuelle Plattform der Tourismusindustrie. Nirgendwo sonst finden Aussteller und Messebesucher die Glieder der Wertschöpfungskette der Tourismusindustrie so konzentriert versammelt: von Leistungsträgern über Veranstalter bis hin zu über 180 Ländern. Die Vielfalt der Reisewelt lässt sich hier in nur fünf Tagen an einem Ort erleben.

Zahlen und Fakten

Aussteller: Insgesamt über 10.400 ausstellende touristische Unternehmen, mehr als drei viertel der Aussteller kommen aus dem Ausland.
Hotels: 26 %
• Fremdenverkehrsorganisationen: 22,9 %
• Reiseveranstalter: 18,8 %
• Reisebüros: 12,3 %
• Verkehrsträger: 10 %
• Touristische Verbände, Vereine: 10%
• Travel Technology: 5,4 %
(Quelle: Gelszus-Ausstellerbefragung ITB Berlin 2005, Stichprobe, Mehrfachnennungen möglich)

Besucher: Über 84.000 Fachbesucher und 58.000 Privatpersonen werden zur ITB Berlin erwartet, der ITB Kongress wird rund 8.500 Teilnehmer haben.

Presse: Rund 7.000 akkreditierte Journalisten.

Umsätze: jährlich Geschäftsabschlüsse von über fünf Mrd. Euro.

Das Drei-Säulen-Konzept

1. Führende Fachmesse der internationalen Tourismuswirtschaft:
2005 kamen c.a. 84.000 Fachbesucher, das bedeutet einen Zuwachs von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr.

2. Weltweit größte Reisemesse für das Publikum

3. ITB Kongress Market Trends & Innovations:
Insgesamt 8.500 Teilnehmer, rund 60 Veranstaltungen mit 180 Referenten
– Themen: ITB Aviation Day, ITB Hospitalitiy Day, ITB Future and Innovation Forum, ITB Marketing and Sales Day, Destinationenthemen und Workshop Sessions.
– Travdex@ITB, der neue Travel Technology Kongress, gemeinsam mit PhoCusWright, dem führenden Beratungsunternehmen aus den USA.
– ITB Business Travel Days: ITB Business Travel Forum, ITB Business Travel Lounge by VDR & HSMA, ITB Business Travel Partner Programm

Touristische Segmente

1. Kulturtourismus
Immer mehr Menschen machen ihre Urlaubsentscheidung vom Kulturangebot des Reiseziels abhängig. Kultur steht im Mittelpunkt der in diesem Segment präsentierten Urlaubsangebote und Kurzreisen.

2. Forum Wellness
Der globale Trend nach Wohlfühlen und Gesundheit ist ungebrochen. Auf dem Forum Wellness wird seit 2004 Licht in den „Wellness-Dschungel“ gebracht.

3. Training and Employment in Tourism
Universitäten aus dem In- und Ausland, Fachhochschulen und Berufsakademien, wissenschaftliche Institute und weitere Dienstleiser bieten Informationen über Studien- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Tourismus.

4. Cruises
Die Hochsee- und Flusskreuzfahrt ist ein aufstrebendes Segment mit wachsenden Umsätzen. Auf der ITB Berlin 2006 zeigt sich dieser expandierende Markt als kompakte Businessplattform.

5. Travel Technology
Der internationale Branchentreff zeigt globale Distributionssysteme, Veranstalterdatenbanken, Reservierungssysteme, Technologielösungen, Ticketstraßen und Kalkulationsprogramme.

6. Buchwelt
Die führende Plattform für Reiseführer und Kartografien für Business Travel, City-Tripps, Badeurlaub, Routenplanung, Individual- und Abenteuerreisen.

7. Trends & Events
Die innovative Kommunikationsplattform vereint Segmente wie Youth Travel Center, Experience Adventure, ECOTourism, Reisen für Behinderte.

8. ITB Supply
Plattform für Zulieferbetriebe der Tourismusindustrie mit einem breiten Spektrum an Ausstellern.

Immovest
Die Fachmesse für Ferien- und Zweitimmobilien im Rahmen der ITB Berlin.

www.itb-berlin.de

Hochklassige Wettbewerbe im Gastronomischen Forum

Sie schneiden und kochen, formen und backen, dekorieren und mixen – im Gastronomischen Forum auf der INTERNORGA geben Köche, Konditoren, Servierfachkräfte und Barkeeper Einblicke in ihre Handwerkskunst. Ob hochklassige Wettbewerbe oder Leistungsschauen – im Foyer Süd (Halle 4) schlägt das handwerkliche Herz der 80. Internationalen Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien. Die INTERNORGA öffnet ihre Tore vom 3. bis 8. März 2006 auf dem Hamburger Messegelände.

Die Gläserne Küche im Gastronomischen Forum ist Schauplatz des 12. Wettbewerbs um den „Großen Preis der Köche“. Dieser „Grand Prix“ im Rahmen der INTERNORGA gehört inzwischen zu den bekanntesten und profiliertesten deutschen Koch-Wettbewerben überhaupt und richtet sich an den hoffnungsvollen Nachwuchs unter den Köchen. Veranstalter sind die „Walter und Margarete Müller“-Stiftung sowie der Kochklub „Gastronom“. Teilnehmen können Köche und Azubis unter 31 Jahren. „Unter mehr als doppelt so vielen Anmeldungen haben wir 18 Zweierteams ausgewählt. Ihre Aufgabe ist es, unter den Augen der Fachbesucher der INTERNORGA ein Vier-Gänge-Menü für 14 Personen aus einem vorgegebenen Warenkorb herzustellen“, erklärt der „Gastronom“-Vorsitzende und neue Präsident des Verbandes der Köche Deutschlands, Ctefan Wohlfeil (46).

Eng verzahnt ist der „Große Preis der Köche“ mit dem Wettbewerb „Der gedeckte Tisch“ des Verbandes der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte (VSR). „Er steht jedes Jahr unter einem anderen Thema“, berichtet VSR-Präsident Manfred Ehlert (57). Täglich drei Duos aus dem norddeutschen Bewerberkreis junger Azubis und Restaurant- beziehungsweise Hotelfachkräfte sorgen nicht nur für Etikette und Stil auf der Tafel, sondern setzten mit Kreativität, Geschick und Liebe zum Detail ihre Ideen zu den vorgegebenen Wettbewerbsthemen um. „Dieser Wettbewerb hat schon eine mehr als 25-jährige Tradition“, erklärt Ehlert, der einst selbst daran teilgenommen hat, nicht ohne Stolz.

Ganz aktuell im Zeichen des Fußballs präsentiert sich die Deutsche Barkeeper Union (DBU) mit ihrer Musterbar. „Wir wollen den Fachbesuchern der INTERNORGA gleich vier eigens zur bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft kreierte Cocktails präsentieren. Unser Special trägt den Namen „World Cup 2006“ und wird aus typischen Zutaten ehemaliger und aktueller Weltmeister-Nationen gemixt“, berichtet DBU-Sprecher Götz Wiedemann (29). Die Palette der von Spitzenfachkräften vor Ort frisch zubereiteten Cocktails ist allerdings noch wesentlich größer und geht auch am aktuellen Mega-Trend nicht vorbei. Wiedemann: „Ultra-Premium-Wodkas sind zurzeit der Renner.“ Ein Trend, bei dem Barkeeper wegen der „phantastischen Mixbarkeit von Wodka“ ihre ganze Kreativität und Phantasie ausspielen können.

In typischer Kaffeehaus-Atmosphäre präsentieren sich die Konditoren. Hier führt der Obermeister und Hamburger Landesverbandsvorsitzende Dierk Eisenschmidt (65) Regie. „Nach unserer viel gelobten Präsentation 2005 wollen wir uns weiter steigern, unsere Vitrinenschau ist bundesweit ausgeschrieben. Sogar aus Norwegen kommt eigens ein Konditor mit seinen besten Stücken“, berichtet Eisenschmidt. „Für unser Handwerk ist die INTERNORGA die Leitmesse und eine hervorragende Bühne“, sagt der Harburger, der seit 40 Jahren täglich um 4.30 Uhr aufsteht.

Zur Situation seiner Branche meint der Konditormeister: „Das Tal ist durchschritten. Die Zahl der Insolvenzen geht zurück. Mit Qualität und Freundlichkeit kommt man in unserer Branche noch immer über die Runden.“ Zur INTERNORGA 2006 wollen die Konditoren den Fachbesuchern unter anderem wieder eine „besondere Torte“ kredenzen. Und auch das Thema Fußball spielt eine Rolle, verspricht Eisenschmidt: „Über die Aktivitäten der Innung zur WM informieren wir alle Kollegen ausführlich auf der INTERNORGA.“

Die norddeutschen Landesverbände des Deutschen Hotel– und Gaststättenverbandes (Dehoga) – Hamburg, Bremen, Sachsen-Anhalt, Lippe, Schleswig-Holstein und Niedersachsen – sind mit einem Informationsstand ebenfalls im Gastronomischen Forum vertreten und veranstalten auf der INTERNORGA traditionell ihre Landesverbandstage.

Einen weiteren Anziehungspunkt für die Fachbesucher stellt der ZIHOGA-Stand dar. Die ZIHOGA ist die Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit für Hotellerie und Gastronomie. Sie wendet sich an Fach- und Führungskräfte, die einen Arbeitsplatz im In- oder Ausland sowie auf Kreuzfahrtschiffen suchen. Dabei geht es um Positionen wie Hoteldirektoren, Betriebsleiter, Bankett- und Restaurantleiter, Hausdamen, Marketing- und Personalleiter sowie Küchenchefs. Die Vermittlung von Fachkräften umfasst die Bereiche Service, Bar, Küche, Empfang, Housekeeping und Systembetrieb.

Die INTERNORGA, 80. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist vom 3. bis 8. März 2006 täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Rund 950 Aussteller aus 20 Ländern präsentieren Neuheiten, Trends und Komplettlösungen für den Außer-Haus-Markt. Eintritt für Fachbesucher: 23 Euro (Zweitageskarte 32 Euro), Fachschüler: 10 Euro.

INTERNORGA 2006

Internationale Fachmesse gibt Gastronomie und Hotellerie
Umsatz-Impulse durch neue Produkte und Konzepte im WM-Jahr

Vom 3. bis 8. März 2006 auf dem Hamburger Messegelände

Die INTERNORGA, die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt, ist Stimmungs- und
Trendbarometer in der Gastro-Branche. Für 2006 ist die Latte noch höher
gelegt als sonst, verspricht doch das WM-Jahr Umsatz- und Profit-Chancen für
Hotellerie und Gastronomie gleichermaßen. Was sind die Trends in 2006? Was
ist angesagt? Diese Fragen bewegen die Branche. Auf der 80. INTERNORGA vom
3. bis 8. März 2006 auf dem Hamburger Messegelände erwarten Aussteller und
Fachbesucher die Antworten darauf.

Ein Trend – das ist ganz klar – wird durch die Fußball-WM geprägt. Dieses
Mega-Event wird gastronomisch genutzt werden, und die Industrie hat sich mit
Produkten wie peppigen Hackfleischbällchen im Fußball-Look und
Champion-Burgern im Fußball-Brötchen für das richtige Fan-Feeling darauf
vorbereitet. Natürlich hochconvenient, also schnell und einfach
zuzubereiten, um den erhofften Ansturm der Gäste auch problemlos bewältigen
zu können. Zudem locken Gewinnspiele, und der Fachgroßhandel hat die
Konzepte und Komplett-Pakete für die WM-Aktionen bereits fertig geschnürt in
der Schublade und wartet nur noch auf den Anpfiff, damit seine Kunden den
Fans ein angemessenes Ambiente bieten können.

Convenience ist generell Leitmotiv im Außer-Haus-Markt, und das mit weiter
ansteigenden Convenience-Graden. Im Trend liegen hochveredelte und vor- oder
fertig gegarte Produkte für die Zubereitung beziehungsweise Regenerierung in
Kombidämpfer oder Mikrowelle. Das Motto: je schneller und unkomplizierter,
desto besser. Und bitte mit Gelinggarantie. Denn Fehler sind teuer und
kosten im schlimmsten Fall Gäste. Außerdem sollen die Produkte aussehen wie
hausgemacht – und auch so schmecken.

Zwischen den beiden Polen High-Convenience und Home-made-Touch bewegen sich
viele der Neuheiten im Food-Bereich. Sie erfüllen die Anforderungen der
Profi-Anwender nach bequemer und sicherer Zubereitung und die Wünsche der
Gäste nach selbst gekochten Speisen und Spezialitäten. Eine Renaissance
erleben derzeit zum Beispiel klassische Braten – im Trend der Zeit fix und
fertig gegart, vorgeschnitten und exakt kalibriert – die nur noch erwärmt
und serviert werden müssen. Und aussehen und schmecken wie bei Muttern. Oder
Klassiker wie Tafelspitz in Meerrettich-Sahne-Sauce, Schweinebraten oder
Rinderroulade – ganz convenient im Kochbeutel.

Ethnic-Spezialitäten und Retro-Look sind weitere angesagte Themen in der
Food-Branche. Dabei gilt: keine Bewegung ohne Gegenbewegung. Auf der einen
Seite boomen trendige Zubereitungen aus allen Küchen dieser Welt, auf der
anderen Seite werden klassische Spezialitäten zunehmend nachgefragt –
teilweise moderner und schlanker interpretiert. Italien und Asien sind nach
wie vor Mega-Trends. Das Mediterrane ist schwer im Kommen. Nicht nur aus
kulinarischen Gründen, der Wellness-Aspekt spielt dabei eine tragende Rolle.

Wellness – oder abgeschwächt mit dem Wort-Konstrukt Well-Being – sind
ebenfalls interessante Bewegungen, die zwar noch nicht ganz zum Durchbruch
gekommen sind, aber durchaus Potential haben. So hat sich beispielsweise ein
auf der INTERNORGA 2005 dem Fachpublikum vorgestelltes Mikrowellen-Spießchen
mit nur drei Prozent Fett zum absoluten Shooting-Star entwickelt – und damit
einen Trend kreiert.

Überhaupt sind Spieße ein Riesen-Thema im Außer-Haus-Markt. Es wird
gespießt, was vor die Hölzchen kommt – in allen Formaten. Ob Fleisch,
Seafood, Gemüse oder Obst – Spieße sind in. Auf dem Teller, am Buffet und
beim Stehempfang. Doch dort im echten Fingerfood-Format, damit das Essen
nicht zum gefährlichen Balanceakt wird.

Der Mega-Trend schlechthin im Außer-Haus-Markt heißt nach wie vor:
Fingerfood, Snacks und Food to go. Dieses Segment boomt und eröffnet der
Branche immer neue Umsatzmöglichkeiten. Egal, ob durch die Veränderung der
Verzehrsgewohnheiten oder durch die vielfältigen Angebotsformen und
Verzehrgelegenheiten bedingt, Hand-Held-Food ist in aller Munde. Gesnackt
wird überall: an Tankstellen, in Metzgereien und Bäckereien, im Kino und
Café, am Buffet oder an der Bar. Ob süß oder herzhaft, das Angebot ist
gewaltig, und die Innovationsfreude der Industrie scheint grenzenlos:
Mini-Bagel, herzhafter Snack im Laugenteig, Tempura-Gemüse-Spießchen mit
Asia-Touch – im Außer-Haus-Markt gilt immer noch die altbekannte Weisheit:
„Abwechslung ist der beste Koch“. So bietet auch die INTERNORGA 2006 in
allen Trendsegmenten Abwechslung pur.

Die INTERNORGA 2006, 80. Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie,
Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist vom 3. bis 8.
März 2006 täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet.
Rund 950 Aussteller aus mehr als 20 Ländern präsentieren Neuheiten, Trends
und Komplettlösungen für den modernen Außer-Haus-Markt.
Eintritt für
Fachbesucher: 23 Euro (Zweitageskarte 32 Euro), Fachschüler: 10 Euro. Der
Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher.

www.internorga.de