Kein Alkohol in der Schwangerschaft

Etwa 14 % der Schwangeren in Deutschland konsumieren gelegentlich
Alkohol, exzessiv Alkohol trinken zwischen 1,2 % und 3,5 %. Damit können
schwangere Frauen ihr ungeborenes Kind dauerhaft schädigen. Die
betroffenen Kinder leiden oft lebenslang unter geistigen und körperlichen
Entwicklungsstörungen. Auch können Fehlbildungen im Gesicht auftreten,
Hirnfunktion und Verhalten beeinträchtigt, Nerven geschädigt sowie
Intelligenz und Wachstum vermindert sein. Diese vielfältigen Störungen
werden unter dem Begriff fetales Alkoholsyndrom zusammengefasst. 0,02 %
bis 0,8 % der Neugeborenen in Europa weisen Schädigungen durch
Alkoholkonsum auf. Somit zählt das fetale Alkoholsyndrom zu den
häufigsten angeborenen Krankheiten. Da die Symptome beim Neugeborenen
nicht immer leicht zu erkennen sind, ist mit einer hohen Dunkelziffer zu
rechnen. „Alkoholkonsum während der Schwangerschaft ist eine der wenigen
vollständig vermeidbaren Ursachen für schwere Entwicklungsstörungen beim
Kind“, sagt Antje Gahl, Pressesprecherin der DGE.

Egal, ob Bier, Wein, Sekt oder ähnliches – Schwangere sollten sich
bewusst sein, dass alkoholische Getränke das ungeborene Kind in jedem
Stadium der Entwicklung schädigen können. Eine Schwellendosis für den
Alkoholkonsum, ab der keine Schädigung des Kindes eintritt, lässt sich
aus den vorhandenen Daten nicht ableiten. Auch in der Stillzeit sind
alkoholische Getränke tabu.

www.dge.de/presse/pm/null-promille-fuer-das-ungeborene-kind/

300 Kilokalorien pro Tag sind genug

Gute Nachrichten für Sportmuffel: Es ruhig angehen
zu lassen, ist oft gesünder als exzessiv zu trainieren! Die
Frauenzeitschrift WOMAN berichtet in ihrer neuen Ausgabe
(Erscheinungstermin 7. Februar 2006) über die jüngsten Erkenntnisse
zum Thema Fitness.

Neue Erkenntnis Nr. 1: Manchmal bringt weniger tatsächlich mehr.

Für einen präventiven Gesundheitsschutz reicht ein wöchentlicher
Mehrverbrauch von 1500 bis 2000 Kilokalorien völlig aus, sagen
Sportmediziner. Das bedeutet: Wer täglich etwa 300 Kilokalorien
zusätzlich durch körperliche Aktivität verbrennt, beugt effektiv
Herzinfarkt und anderen Risiken vor. 300 Kilokalorien – das
entspricht 20 Minuten joggen. Aber auch wer fünf bis sieben Minuten
zügig zu Fuß geht, verbraucht schon 40 Kilokalorien!

Neue Erkenntnis Nr. 2: Unser Grundumsatz ist so niedrig wie noch
nie.

Wir sind die erste Generation in der Menschheitsgeschichte, die
weniger Energie umsetzt, als für das Funktionieren des Organismus
erforderlich ist. Gezielte muskuläre Beanspruchungen sind daher eine
biologische Notwendigkeit geworden.

Neue Erkenntnis Nr. 3: Gewohnheiten überprüfen ist wichtiger als
Leistungssport.

Statt in die Cafeteria der Kantine zu gehen, sollte man den Latte
macchiato öfter auf einen kleinen After-Lunch-Spaziergang mitnehmen!
Wer außerdem Rolltreppen ignoriert, seine Kollegen direkt aufsucht,
statt Mails zu verschicken, das Auto häufiger stehen lässt, bringt
Bewegung in festgefahrene Abläufe.

Neue Erkenntnis Nr. 4: Nur das richtige Maß an Sport ist gesund.

Durch Joggen, Walken, Radfahren oder Schwimmen lässt sich der
Fettstoffwechsel am effektivsten erhöhen. Aber dabei sollte man sich
weder über- noch unterbelasten, sagen Ärzte. Als optimal gilt, mit
etwa 50 bis 70 Prozent der eigenen maximalen Leistungsfähigkeit zu
trainieren – ein Wert, der sich am besten durch einen
Gesundheitscheck überprüfen lässt.