STADT LAND FOOD berlin

Es wird brutal lokal beim Stadt Land Food-Festival! Schon eine Woche vorab vom 26. September bis 02. Oktober bringt das Stadt Land Food-Menü in Kooperation mit der neu gegründeten „Gemeinschaft für gute deutsche Esskultur“

Lebensmittelproduzenten aus Berlin-Brandenburg mit den spannendsten Köchen der Stadt zusammen. Die Köche haben sich einen Erzeuger ausgesucht und stellen dem Stadtbewohner seine Produkte vor. Mit Ihren Mitteln bringen Sie die Identität des Bauern mit speziellen Menüs auf die Teller der Stadt. Und darum geht es bei Stadt Land Food in diesem Jahr: Identität.

Die „Gemeinschaft für gute deutsche Esskultur“ ist eine Initiative der Restaurants Nobelhart & Schmutzig, Einsunternull, Horváth und Ernst und hat sich zum Ziel gesetzt, die einheimische Küche mehr in den Fokus der Berliner und internationalen Gastro-Szene zu rücken. Das Stadt Land Food-Menü ist dafür ein idealer Auftakt, der das Interesse der Restaurantbesucher für regionale Lebensmittel weckt und gleichzeitig das Netzwerk zwischen Köchen und Bauern stärkt.

www.markthalleneun.de/

Aarhus Food Festival

Vorgeschmack auf das Kulturhauptstadtjahr 2017: Vom 26. August bis 4. September 2016 steht Dänemarks zweitgrößte Stadt mit der „Aarhus Festwoche“ und dem „Food Festival“ ganz im Zeichen von Kultur und nordischer Küche

Seit 1965 herrscht im dänischen Aarhus ab dem letzten Augustwochenende für jeweils zehn Tage Ausnahmezustand. Die Aarhus Festwoche (Aarhus Festuge) – in diesem Jahr unter dem Motto „Upside down“ – ist eines der größten Kulturfestivals in Nordeuropa, dessen Programm rund 300.000 Besucher anzieht. Gut 1.000 Veranstaltungen auf rund 100 Bühnen machen Europas Kulturhauptstadt 2017 vom 26. August bis 04. September zu einer einzigen großen Festival-Location. Das Charakteristikum des Festivals und Garant für ausgelassene Stimmung: Viele der Konzerte, Performances, Musikveranstaltungen, Street-Food-Genüsse und Familienaktivitäten sind kostenlos. Beim Streifzug durch die Stadt wird man so automatisch zum Festivalbesucher.

Mit dem Food Festival findet die Festwoche in diesem Jahr zum fünften Mal in Folge einen genussvollen Abschluss: Das größte Food Festival des Nordens findet vom 2. bis 4. September statt – ein sinnliches Event, bei dem sich alles um nordische Esskultur dreht. Es vereint zugleich einige der bekanntesten Köche und Produzenten Skandinaviens. Das Festival auf dem Tangkrogen-Gelände an der Bucht von Aarhus bietet seinen Besuchern zudem Workshops, Kostproben und ganze Menüs in einem maritimen Umfeld. Höhepunkt des Festivals ist alljährlich die Hotdog DM – die inoffizielle Dänische Hotdog-Meisterschaft.
Tickets für das Foodfestival sind unter www.foodfestival.dk buchbar. Karten können zudem auch direkt vor Ort gekauft werden.

Weitere Informationen zur Aarhus Festwoche und zum Food Festival 2016:
www.aarhusfestuge.dk/en
www.foodfestival.dk/en

Copenhagen Cooking & Food Festival

Copenhagen Cooking & Food Festival macht den Großraum Kopenhagen im August zu einem großen kulinarischen Festival

Essen mit Monet im Museum Ordrupgaard, zusammen mit 1200 anderen mitten im Herzen der Stadt auf der Straße speisen oder im größten Strohballengarten der Welt eine Pop-up-Küche besuchen. Das und noch viel mehr steht auf dem Programm, wenn Copenhagen Cooking & Food Festival vom 19.-28- August zehntägige Feierlichkeiten einleitet, um die dänische Gastronomieszene und Esskultur ins Rampenlicht zu rücken. Das diesjährige Festival wird mit über 120 Veranstaltungen das bis jetzt größte sein.

In den letzten zwölf Jahren ist Copenhagen Cooking zu einem der größten kulinarischen Festivals in Skandinavien avanciert. Dieses Jahr wird es so groß wie nie zuvor, da Copenhagen Cooking sich mit der Food Organization of Denmark zusammengeschlossen hat, um das Festival unter einem neuen Namen zu organisieren: Copenhagen Cooking & Food Festival.
Das Festival richtet sich an alle, die gutes Essen lieben, und präsentiert während der zehn Tage über 120 einzigartige Veranstaltungen. Rund 100 000 Besucher nehmen jedes Jahr teil, um Kopenhagens kulinarische Szene sowie die dänische Esskultur zu feiern.

Essbare Insekten, Ramen-Suppe und Straßenessen
Sie können an einem geführten Degustationsmenü mit essbaren Insekten teilnehmen, lernen, wie Sie Ihre eigene japanische Ramen-Suppe mit Zutaten aus der Region zubereiten, oder die Kopenhagener Esskultur auf den Straßen feiern, wenn die einflussreichsten Köche Dänemarks Ihnen eine Kostprobe der dänischen Gastronomie geben – von einem Degustationsmenü mit dänischem Smørrebrød (auch bekannt als belegte Brote) bis zu einem Acht-Gang-Abendessen, das ausschließlich aus dänischen Schalentieren besteht. Außerdem laden mehrere Köche und Foodies Sie zu einem außergewöhnlichen Gourmet-Erlebnis zu sich nach Hause ein.

Während des Festivals werden noch weitere Straßenessen hier und da in Kopenhagen auftauchen, die verschiedene Restaurants und Lebensmittelhersteller veranstalten werden. Das größte ist das Erntefest in Frederiksberg, wenn 1200 Personen auf einem der größten Straßenzüge, der Frederiksberg Allé, die zu diesem Zweck gesperrt sein wird, unter offenem Himmel essen werden.

Gigantische Foodparty im Meatpacking District
Ganz neu in diesem Jahr ist ein neues kulinarisches Epizentrum, der CPH Food District, das im Herzen des Kopenhagener Meatpacking Districts entsteht. Ein 10 000 m2 großes Gelände wird vom 19.-21. August in eine große kulinarische Party verwandelt. Sie können skandinavische Cocktails mit den besten Barkeepern Kopenhagens mixen und die Kunst der Fermentation lernen, wenn frisches Gemüse in Kraut oder Kimchi verwandelt wird. Sie können auch zuschauen, wie die besten Köche Dänemarks, wie Rasmus Kofoed vom Restaurant Geranium, das mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde, Jakob Mielcke von Mielcke & Hurtigkarl und Nicolai Nørregaard von Kadeau, in einem von dänischen Restaurantkritikern organisierten Wettbewerb um den Titel „Bestes Gericht des Jahres“ konkurrieren.

Street Food am Potsdamer Platz

„The Trucks“

Seit heute, 08. Juli, an bereichern „The Trucks“ ­ drei Food Trucks mit wechselnden Anbietern der Markthalle Neun – das gastronomische Angebot am Potsdamer Platz. Die Trucks stehen künftig von montags bis freitags jeweils von 11:30 Uhr bis 15:00 Uhr in der Varian­Fry­Straße zur Verfügung. Der Einzug des innovativen Konzeptes der Markthalle Neun erweitert das Angebot an gesundem und leckerem Essen vor Ort und ist zugleich ein wichtiges Zeichen für eine nachhaltig veränderte Esskultur im Arbeitsalltag.

Anwohner, Mitarbeiter in den umliegenden Gebäuden und Gäste des Potsdamer Platzes werden über den Sommer dauerhaft in einem neuen Markthalle Neun­Konzept mit feinstem Street Food versorgt. In den USA sind Food Trucks inzwischen fester Bestandteil der Esskultur. Mit ihrer Vielfalt an spannenden Street Food Spezialitäten bietet die lebendige Food Truck­Szene jedem hungrigen „Mittagspausler“ die individuell richtige A nlaufstelle. Da es in Deutschland ohne Sondergenehmigung nicht erlaubt ist, sich an den Straßenrand zu stellen und Essen im öffentlichen Raum zu verkaufen, sind die begehrten Food Trucks hierzulande auf starke Partner und die Nutzung privater Grundstücke angewiesen.

Noch sind Anzugträger, die statt Massenware in Kantinen und Ketten abwechslungsreiche, frische und internationale Spezialitäten direkt auf der Hand genießen, eine Seltenheit. Der Asset Manager des Potsdamer Platz, Brookfield, zeigt sich hier zusammen mit der Markthalle Neun als Vorreiter für urbane Stadternährung indem sie zusammen Anwohnern, Mitarbeitern und Besuchern Raum für eine echte Begegnung mit authentischem Essen von leidenschaftlichen Produzenten anbieten.

Bei „The Trucks“ der Markthalle Neun werden wichtige Kriterien, wie die Regionalität der Zulieferer durch Hoferzeuger und kleine Manufakturen aus Berlin und Umgebung, handwerkliche Qualität und

beste natürliche Zutaten sichergestellt. „The Trucks“ wird von wechselnden Anbietern bespielt. Neben einem Coffee Truck, der vom Markthalle Neun internen Café 9 betrieben wird, wird es einen vegetarischen und einen Wagen mit Fleisch geben, in dem sich Vertreter von qualitativ hochwertigem Street Food abwechseln. Mit dabei so beliebte Anbieter, wie Big Stuff Smoked BBQ, Bone.Berlin und Kumpel & Keule am Fleischtruck, sowie El Carrito, Tapiocaria, PIC NIC 34, Heisser Hobel und Nimms Mitchen am vegetarischen Truck. Bei Pulled Pork Sandwiches, dampfenden Käsespätzle oder einem Kaffee zwischendurch ist für jeden Appetit etwas dabei.

Studiensammlung zu Ernährung und Esskultur in Deutschland

Studiensammlung zu Ernährung und Esskultur in Deutschland

Die eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH führte im Jahr 2015 wieder erkenntnisreiche Umfragen und Studien zu Lebensmitteln, Ernährungsgewohnheiten und der Esskultur der Deutschen durch. Diese dienten der Ermittlung von Trends und Verbraucherwünschen. Alle Erkenntnisse sind wie bereits im Jahr zuvor zu einem zweiten Studienband auf 20 Seiten zusammengefasst worden. Journalisten und alle Interessierten können sich das Kompendium kostenlos herunterladen.

Die Top-Facts

Food-Trends sind was für Jüngere, jeder dritte Deutsche kocht fürs Büro vor, Fisch kaufen die Deutschen am liebsten mit Siegel, das Butterbrot erlebt eine Renaissance – diese Ergebnisse und viele weitere, wie zum Beispiel zehn Dinge, die man garantiert noch nicht über Tiefkühlkost wusste, fassen das kulinarische Jahr 2015 in einem Band zusammen.

Download: http://frauwenk.us10.list-manage1.com/track/click?u=9c10f6a2e837a65aa8e324510&id=abd5bc29c1&e=d8f20a697e

ZEIT Kochtag am 17. April

Buntes Veranstaltungsprogramm in Berlin
 
Mit dem ZEIT Kochtag ruft die Wochenzeitung DIE ZEIT Menschen in ganz Deutschland dazu auf, selbst zu kochen und sich mit ihrem Essen bewusst auseinanderzusetzen. Auch in Berlin finden am 17. April zahlreiche öffentliche Veranstaltungen rund ums Kochen und Genießen statt.
 
So lädt beispielsweise das ZEITmagazin zur Diskussion in die Markthalle Neun in Kreuzberg. Wochenmarkt-Kolumnistin Elisabeth Raether unterhält sich mit ihren Gästen darüber, wie sich die Esskultur in Berlin entwickelt hat: von der kulinarischen Wüste, die die Stadt noch vor 15 Jahren war, zu dem sehr vielfältigen Angebot von heute. Zu den Podiumsgästen zählen der aus Österreich stammende Koch Lukas Mraz (Cordobar) und Florian Niedermeier, einer von drei Geschäftsführern der Markthalle Neun.
 
In den Redaktionsräumen von ZEIT ONLINE wird bereits die ganze Woche lang gekocht: In der sogenannten Selfkantine wird vom 13. bis 17. April jeden Mittag ein außergewöhnlicher Koch innerhalb von etwa 30 Minuten ein Mittagessen zubereiten – mit dabei sind u.a. Simon Tress (Tress Gastronomie), Sumi Ha (YamYam) und Ninon Demuth (Über den Tellerrand). Am 14. April findet bei ZEIT ONLINE außerdem eine Podiumsdiskussion zum Thema „Heimweh zum Herd“ statt. Yvette van Boven, Köchin, Illustratorin und Autorin der Kochbuch-Bestseller-Reihe „Homemade”, und Martin Wurzer-Berger, Herausgeber des „Journal Culinaire“, sprechen über die Wiederentdeckung der Küche als Lebensraum.
 
Weitere Veranstaltungen werden von Vereinen und Unternehmen, Restaurants und Hotels organisiert, die die Idee des ZEIT Kochtags unterstützen. Ob Kochkurs oder Diskussionsrunde, mit oder ohne Fleisch, ein- oder zweihändig – beim ZEIT Kochtag in Berlin ist für jeden Geschmack etwas dabei. Eine Übersicht finden Sie unter www.zeit-kochtag.de/?s=berlin.
 
ZEIT Veranstaltungen zum ZEIT Kochtag in Berlin:
 
ZEIT ONLINE Selfkantine
13.-17. April, 12.00 Uhr
ZEIT ONLINE, Askanischer Platz 1
 
Heimweh zum Herd – Warum wir unser Glück im Kochtopf suchen
14. April, 20.00 Uhr
ZEIT ONLINE, Askanischer Platz 1
 
Esskultur in Berlin: Von der kulinarischen Wüste zur Foodie-Stadt
17. April, 19.00 Uhr
Markthalle Neun, Eisenbahnstraße 42-43
 
Der ZEIT Kochtag wurde als gemeinsame Initiative mit dem Hausgerätehersteller Gaggenau, dem Lebensmittelhändler EDEKA sowie Slow Food Deutschland e.V. als ideellem Partner ins Leben gerufen. Jeder, der Spaß am Kochen hat und gutes, selbstgemachtes Essen schätzt, kann sich an dem Aktionstag beteiligen – sei es in Form eines privaten Kochabends mit Freunden oder durch die Teilnahme an einer öffentlichen Veranstaltung.

Food Trends 2015

Lust auf gesund, neu und hausgemacht

Der moderne Verbraucher hat Spaß am Kochen und an einer gesunden, wohlschmeckenden Küche. Er schätzt neue Lebensmittelkombinationen, aber auch Großmutters Wissen wie das Einkochen von Marmelade. Das zeigt der Food Report 2015, der vier verschiedene Entwicklungen im Lebensmittelbereich unterscheidet. Die vier Trends Hybrid Food, Soft Health, Food Pairing und Do it yourself prägen die Esskultur und verändern bereits heute Alltag und Angebot, erklärt die Autorin Hanni Rützler.

Der Trend Hybrid Food umschreibt das Mixen, Mischen und Kreuzen von Lebensmitteln. Küchentraditionen der ganzen Welt werden zusammengeführt. Alles ist erlaubt: Obst darf mit Gemüse kombiniert werden, Fisch mit Fleisch, Süßes mit Salzigem, Warmes mit Kaltem, asiatische Gewürze mit europäischen Spezialitäten. Das bringt auch neue Markenprodukte hervor wie den Cronut, eine Mischung aus Croissant und Donut. Außerdem verschwimmen die Grenzen zwischen Restaurant und Supermarkt, das Shoppingerlebnis wird mit Essen und Kochkursen verbunden.

Das Verständnis für gesunde Ernährung hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt: Essen soll gesund sein, aber vor allem auch schmecken (Soft Health). Es werden nicht einzelne „ungesunde“ Produkte verboten, sondern der Fokus liegt laut Rützler auf einem ausgewogenen Speiseplan mit viel Obst, Gemüse und Getreideprodukten. Der Boom der veganen und vegetarischen Küche ist Ausdruck dieser Entwicklung, durch die teilweise ganz neue Produkte entstehen. Ein Beispiel ist Valess, ein Fleischersatzprodukt aus Milch und Pflanzenfaserstoffen.

Die Paarung von unterschiedlichen Lebensmitteln und Aromen (Food Pairing) beruht auf wissenschaftlichen Geschmacksanalysen. Ein Ergebnis: Je mehr Übereinstimmung bei den Schlüsselaromen, desto besser passen Lebensmittel in Speisen zueinander. Eine ideale Kombination sei zum Beispiel ein bittersüßes Dessert aus Sauerampfer, Pistazie, Grüner Tee und Basilikum.

Obst und Gemüse im eigenen Garten anbauen, Brot backen und Marmelade einkochen – immer mehr Menschen legen Wert auf Hausgemachtes. Verbraucher wünschen sich Geschmackserlebnisse frei von Zusatzstoffen und künstlichen Aromen, haben Spaß an der eigenen Lebensmittelherstellung und sehen sie als Ausgleich zum Alltag. Zudem sei der Do it yourself-Trend ein Ausdruck des Vertrauensverlusts gegenüber der Lebensmittelindustrie und des Wunsches nach einer unabhängigen Nahrungsmittelversorgung.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.zukunftsinstitut.de/foodreport2015

Les Rendez-vous Gourmets

Unter der Patronage der französischen Botschaft in Wien findet vom 22. bis 24. Mai 2014 das dreitägige Event „Les Rendez-vous Gourmets“ statt – ein fruchtvoller Austausch österreichischer und französischer Esskultur.

Am Anfang stand eine Idee
Die Idee zu „Les Rendez-vous Gourmets“ stammt von Marie-Noelle Couture, Präsidentin des Vereins Europe Francophile in Wien und Aymeric de la Fouchardière, Geschäftsführer des französischen Käseimperiums Bongrain. Seit Jahren veranstaltet Madame Couture Events in Wien, unter anderem auch die Buchmesse „Le Salon du Livre“. Als Liebhaberin der Gastronomie durfte eine eigene Gastro-Ecke selbst bei einer Buchmesse keinesfalls fehlen. Im Rahmen der Funktion von Aymeric de la Fouchardiére als Außenhandelsberater Frankreichs, lernten sich die beiden kennen und entdeckten ihre gemeinsame Leidenschaft rund um das Thema Kulinarik. Die Vision einer größeren Veranstaltung entstand. Es sollten zwei kulinarische Welten aufeinandertreffen, miteinander verschmelzen und voneinander lernen – „Les Rendez-vous Gourmets“ war geboren. Dieses Gourmetfestival ist ein Ort der kulinarischen Begegnung von Starköchen, Unternehmen und Liebhabern französischer und österreichischer Köstlichkeiten.

Unterstützung wurde rasch gefunden: Die französische Botschaft, das Institut Français, die österreichische-französische Handelskammer, Conseillers du Commerce Extérieur de la France (CCEF) und viele weitere Partner konnten für die Realisierung gewonnen werden. Es folgte ein buntes Casting mit Sterneköchen sowie Stars von morgen und allerlei Köstlichkeiten der Cuisine française und der österreichischen Küche wurden zu einem kulinarischen Reigen vereint. Aber im Mittelpunkt steht immer der gemeinsame Nenner: Die Gourmet-Leidenschaft miteinander zu teilen!

22. Mai: „Tag des Vorgeschmacks“ – Kulinarik für Kids
Um 12:30 Uhr startet die dreitägige Veranstaltung mit der „Gourmet-Zeit im Lycée Français“. Die Starköche David Rathgeber und Jean-Marc Notelet kochen ganz nach dem Motto „Esskultur und die Kultur des Essens“ ein kulinarisches Menü für 2.000 Schüler und Schülerinnen des Lycée Français.

Um 20:00 Uhr findet im Le Loft im Sofitel Vienna Stephansdom ein ganz besonderes Galadinner statt. Die französischen Starköche Gérard Vié, Cyril Haberland, Alain Milliat und Sebastien Bértin zaubern gemeinsam mit dem Chefkoch des Hauses Raphael Dworak ein 4* Menü, Champagner, Weine, Kaffee und Digestifs inklusive. Nähere Informationen dazu unter www.facebook.com/les.rendezvous.gourmets

23. Mai: „Tag der Industrie“ – Inthronisierungszeremonie
Gegen 18:00 Uhr bietet die französische Botschaft eine Plattform für ein Treffen der Kooperationspartner der Nahrungs- und Genussmittelindustrie und den Entscheidungsträgern des österreichischen Handels. Highlight an diesem Abend ist die Inthronisierungszeremonie „Confrérie des Fromagers de Saint Uguzon“, durch Roland Barthélemy, Präsident der Jury „Meilleur ouvrier de France Bereich Käse“ und Vogt der Gilde von Saint Uguzon. Die Tradition der handwerklichen Käseherstellung zu erhalten und zu fördern, ist das vorgegebene Ziel, ganz im Sinne des Gründers der französischen Käse-Gilde, Maître Pierre Androuet, der die Gilde vor mehr als 40 Jahren in Paris gründete. Jeder Käse ist einzigartig – er trägt den Charakter seiner Region. Käse ist Kultur, Erlebnis, Gaumenfreude und Genuss. Die „Guilde Internationale des Fromagers“ steht für „ehrlichen“ Käse und stellt die „Reinheit“ des Produktes in den Mittelpunkt ihres Wirkens. Jedes Jahr gibt es weltweit nur etwa 15 Inthronisierungszeremonien. Es werden ausschließlich jene Menschen in die Gilde aufgenommen, die sich durch ihre humanen und beruflichen Qualitäten rund um das Thema Käse und Käsekultur auszeichnen.
Anschließend lädt die französische Botschaft alle Chefköche, die Gilde von Roland Barthélemy, die Vertreter des Handels sowie österreichische Politiker zum gemeinsamen Cocktail-Abend.

24. Mai: „Tag der offenen Tür“ – Palais Gourmet: Das gastronomische Kulturhighlight
Im wunderschönen Palais Clam Gallas findet am 24. Mai ein Gartenfest mit vielen kulinarischen Höhepunkten statt. Der Tag steht ganz im Zeichen der Cuisine française. Am Programm stehen neben einem herrlichen Gourmet Markt, spannende Live Cooking Performances und delikate Verkostungen. Zwischen 11:00 und 14:00 Uhr zeigen fünf Spitzenköche aus Frankreich live auf der Bühne, im Beisein von Hauben-Köchen aus Österreich, ihr Können. Ganztägig können die Besucher des „Marché Gastronomique“ feine Delikatessen und Lifestyle-Produkte verkosten und erwerben.
Es werden unter anderem Weine und französische Feinkost, Kochtöpfe & Küchengeräte, Textilien, Accessoires für die Küche, französisches Porzellan, Servietten, französischer Champagner, Pasteten und vieles mehr angeboten.
Eine typisch französische Crêperie, ein Käse-Gourmetland und ein Literatur-Kaffeehaus laden zum Degustieren und zum gemütlichen Verweilen ein. Ein umfangreiches Kinderprogramm und eine Tombola runden das Angebot ab. Der Eintritt ist frei.

Koch Shows der Spitzenköche am 24. Mai:
11:00 Uhr: Cuisine et jus mit Alain Milliat und Cyril Haberland
11:45 Uhr: Pikantes mit Gérard Vié und Christian Domschitz
12:30 Uhr: Pikantes mit David Rathgeber und Jean-Marc Notelet
13:15 Uhr: Weine & Käse mit Roland Barthélemy und Herbert Grundacker
14:00 Uhr: Süßes mit Sébastien Bertin und einem österreichischen Koch-Blogger

Veranstaltungsorte:
22.5.2014: Lycée Français de Vienne, Liechtensteinstraße 37a, 1090 Wien
Hotel Sofitel Vienna Stephansdom, Le Loft Restaurant,
Praterstraße 1, 1020 Wien
23.5.2014: Französische Botschaft, Technikerstr. 2, 1040 Wien
24.5.2014: Palais Clam Gallas, Währingerstraße 32, 1090 Wien

Nähere Informationen unter www.facebook.com/les.rendezvous.gourmets

Dim Sum Haus deckt Mythen der chinesische Esskultur auf

Kommen Glückskekse tatsächlich aus China? Ist der Reiswein wirklich ein Wein? Und warum ist die Dekoration in chinesischen Restaurants immer rot? Wer die Antworten auf all diese Fragen finden möchte, ist bei Mary-Ann Kwong genau richtig. Denn als Inhaberin des Dim Sum Hauses, dem  ältesten China Restaurant Hamburgs, ist sie Expertin wenn es um Kuriositäten ihrer Heimat-Küche geht.

Wie verknüpft die chinesische Küche Essen und Geist?
Die Fünf-Elemente-Küche Chinas: Die Kraft der Balance

Mary Ann Kwong, Inhaberin des Dim Sum Hauses, dem ältesten China Restaurant Hamburgs, ist Expertin wenn es um Kuriositäten ihrer Heimat-Küche geht.
Über die chinesische Esskultur, kursieren zahlreiche Gerüchte und Mythen. Viele davon erscheinen aus westlicher Perspektive fremd.
Essen spielt in der chinesischen Kultur eine so wichtige Rolle, dass sich die Menschen auf eine ganz außergewöhnliche Weise damit verbunden fühlen. Chinesen sind davon überzeugt, dass Essen einen Menschen und dessen Wohlbefinden beeinflusst.

Aber gibt es wirklich so etwas wie „Essen für die Seele“?
Die Ernährung nach den fünf Elementen – Holz (Mu), Feuer (Huo), Erde (Tu), Metall (Jin) und Wasser (Shui) – basiert auf der „Traditionellen Chinesischen Medizin“ (TCM), die bereits seit über 2.000 Jahren praktiziert wird und sich Mitte des letzten Jahrhunderts in Europa etablierte. Ihr Ziel ist es durch genussvolle Ernährung zu heilen, denn dieses Prinzip bringt den Körper, die Seele und den Geist, die hier als Einheit betrachtet werden, in Balance:
Dazu müssen die gegensätzlichen Energien Yin und Yang ausgeglichen sein. Nur so kann die Lebensenergie, Qi, die uns auch vor Krankheiten bewahrt und unser Wohlbefinden beeinflusst, richtig fließen. Aber gibt es wirklich so etwas wie Seelennahrung?
„Die chinesische Mythologie besagt, dass möglichst alle fünf Elemente, in den Gerichten, die wir morgens, mittags und abends zu uns nehmen, vorkommen sollten“, erklärt XXX Kwong. Denn nur auf diese Weise kann der Mensch ins Gleichgewicht gebracht werden. Hierbei werden alle Lebensmittel, sowie Geschmacksrichtungen, den unterschiedlichen Elementen zugeordnet: Holz wird beispielsweise durch die Geschmacksrichtung sauer geprägt und zu ihr zählen unter anderem Huhn und Essig. Hingegen gehören dem Element Metall scharf, sowie Lebensmittel wie Zwiebeln, Ingwer, Pfeffer und Pute an.
Zusätzlich spielt die thermische Energie eine überaus wichtige Rolle in der chinesischen Esskultur. Sie wird in heiß, warm, neutral, erfrischend und kalt aufgegliedert“, fügt Kwong hinzu. Hier wird ebenso auf Ausgewogenheit geachtet. Allerdings sollte bedacht werden, dass das Essen nicht zu kalt ist, da dem Körper ansonsten zu viel Energie entzogen wird und dies würde wiederum zu einem Ungleichgewicht führen.

Ein chinesisches Menü, das den Kriterien der Fünf-Elemente-Küche entspricht, wäre beispielsweise Folgendes:
Vorspeise
Chinesischer Gurkensalat mit Essig und Knoblauch
Hauptgang
Gebratene hausgemachte „Ho-Fan“ Reisbandnudeln mit Rindfleisch, Zwiebeln, Chili und Paprika in gewürzter Schwarzbohnensauce (pikant-scharf)
Nachspeise
Sesambällchen

Das Dim Sum Haus ist das älteste noch bestehende, chinesische Restaurant in Hamburg. Seit 1964 gibt es das kleine Lokal im Herzen St. Georgs, das bereits in dritter Generation von Familie Kwong geführt wird. Vier Spezialitätenköche aus China sind in der Küche des Hauses tätig, um die kulinarische Tradition des Landes zu wahren und die authentische Zubereitung der Gerichte zu gewährleisten – das wird auch von den in Hamburg lebenden Chinesen geschätzt.

Süße Schnecke

Auszeichnung für bestes Berliner Naschwerk 2013

In Berlin gibt es zahlreiche Chocolatiers, Pâtissiers, Zuckerbäcker und andere Genusshandwerker, die Süßigkeiten in hervorragender Qualität herstellen. Die Besten der Besten werden beim 10. Berliner Naschmarkt am 1. Dezember mit der „Süßen Schnecke für bestes Berliner Naschwerk 2013“ ausgezeichnet.
Der Preis wird von Slow Food Berlin und der Markthalle Neun in Zusammenarbeit mit der Initiative Berliner Meisterköche der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie verliehen.

Der Jury der „Süßen Schnecke 2013“ gehören an:
• Dr. Stefan Elfenbein, Vorsitzender der Jury der Berliner Meisterköche, Journalist (Der Feinschmecker u.a.)
• Marion Kracht, Schauspielerin und Unternehmerin (Vevenga)
• Johannes Paetzold, Journalist (Paetzolds Pop Cuisine, Radio Eins u.a.)

Die Preisverleihung findet in Anwesenheit der Juroren um 14 Uhr statt.
In vorweihnachtlicher Atmosphäre präsentieren sich beim Naschmarkt am 1. Advent rund 50 ausgewählte Produzenten. Die angebotenen Süßigkeiten kommen aus Backstuben, Küchen und Manufakturen in Berlin und Brandenburg. Sie sind aus besten Zutaten nach Slow-Food- Qualitätskriterien hergestellt – ohne künstliche Zusatz-, Konservierungs-, Aroma- und Farbstoffe, und bevorzugt aus Bio-Anbau und fairem Handel.

Der Naschmarkt lädt ein zum bewussten Kauf hochwertiger süßer Geschenke für den Nikolaustag und das Weihnachtsfest. Die kulinarischen Angebote in der Markthalle Neun garantieren zugleich einen genussvollen Sonntagnachmittag.

Der Berliner Naschmarkt findet seit Herbst 2011 vierteljährlich statt. Veranstalter sind die Markthalle Neun und Slow Food Berlin.
Die Markthalle Neun in Berlin-Kreuzberg ist ein Marktplatz für gute Lebensmittel. Hier treffen sich traditionelles Lebensmittelhandwerk und -handel, Esskultur, Kunst und Engagement. Die Markthalle wurde von den „Berliner Meisterköchen“ als „Gastronomischer Innovator 2013“ geehrt.

Slow Food ist eine internationale Bewegung für gute Lebensmittel und eine nachhaltige Esskultur. Die Organisation setzt sich für Vielfalt auf dem Acker und auf dem Teller ein. Slow Food hat in Berlin rund 800 Mitglieder und Unterstützer aus dem Lebensmittelhandwerk, der Gastronomie und dem Handel.

Der Berliner Naschmarkt unterstützt die europäische Kampagne für faire Schokolade „Make Chocolate fair“ (www.makechocolatefair.org).
Berliner Naschmarkt am 1. Advent Sonntag, 1.12.2013, 12–18 Uhr
Markthalle Neun,
Eisenbahnstr. 42/43, 10997 Berlin

www.naschmarkt-berlin.de