Vor dem Einkaufen essen!

Wer mit Hunger in den Supermarkt geht, greift offenbar häufiger zu kalorienreichen Lebensmitteln und lässt gesündere Alternativen wie Obst und Gemüse im Regal liegen. Das hat eine Studie von Wissenschaftlern der Cornell University Ithaca, New York, ergeben. 150 Menschen waren daran beteiligt.

Für den ersten Teil der Untersuchung verpflichteten sich 68 Probanden, in den fünf Stunden vor dem Experiment nichts zu essen. Jeder Zweite bekam anschließend einen kohlenhydratreichen Snack, bis sich ein Sättigungsgefühl einstellte. Dann sollten die Teilnehmer, hungrig oder gesättigt, nachmittags in einem simulierten Onlineshop einkaufen. Im Sortiment waren sowohl kalorienarme (Obst, Gemüse, Hähnchenbrust) als auch kalorienreichere Lebensmittel (Süßigkeiten, salzige Snacks, rotes Fleisch). Für jedes kalorienreiche Produkt gab es eine gesündere Alternative, und der Preis war nicht angegeben.

Außerdem gingen die Wissenschaftler in einen Supermarkt und untersuchten die Einkäufe von weiteren 82 Personen zu unterschiedlichen Tageszeiten. Es wurde jeweils das Verhältnis von kalorienarmen zu kalorienreichen Produkten bestimmt. Frühere Studien hatten gezeigt, dass das Hungergefühl bei den meisten Menschen am Spätnachmittag (zwischen 16 und 19 Uhr) stärker ausgeprägt ist als Mittags oder am frühen Nachmittag (von 13 bis 16 Uhr).

Beide Untersuchungen bestätigten, dass selbst kurze Fastenperioden die Kaufentscheidung beeinflussen können. Bei Heißhunger fiel die Wahl häufiger auf kalorienreiche Produkte wie Fastfood und süße Snacks, es landeten aber insgesamt nicht mehr Lebensmittel im Einkaufswagen. In den späten Nachmittagsstunden waren die Besorgungen demnach weniger ausgewogen als um die Mittagszeit. Vermutlich führt das Hungergefühl dazu, dass das Gehirn stärker auf Lebensmittel mit einem hohen Brennwert reagiert. Um ungesunden Kaufentscheidungen vorzubeugen, wird empfohlen, vor dem Einkauf eine Kleinigkeit zu essen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Käse und Wein – eine geschmackvolle Symphonie

Der richtige Käse zum richtigen Wein – das ist Genuss in höchster Form. Jede dieser Köstlichkeiten bietet eine Bandbreite an unterschiedlichen Geschmacksnoten und Aromen. Die richtige Kombination verwöhnt den Gaumen mit einer geschmackvollen Symphonie.

Welcher Wein zu welchem Käse passt, darf eine persönliche Angelegenheit sein, denn die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Generell gilt die Faustregel: beste Qualität gleich höchster Genuss für den Gaumen. Das gilt für beide Gaumenfreuden gleichermaßen. Die nachfolgenden Tipps geben eine Orientierung und erleichtern die Auswahl. Sie sollten aber nicht als strenge Regeln betrachtet werden. Viele Menschen probieren gerne ausgefallene Kombinationen. Diese Experimentierfreude darf nicht durch Regeln erstickt werden.

Nützliche Tipps für perfekten Genuss

Wein und Käse sollten ein abgerundetes Geschmackserlebnis ergeben. Daher passt zu einem milden Käse auch ein milder Wein und zu einem herzhaften, aromatischen Käse ein kräftiger, vollmundiger Wein. Die jeweiligen Aromen überdecken sich nicht, sondern harmonieren miteinander.

Zu einem säuerlichen Käse empfiehlt sich ein edelsüßer oder halbtrockener Wein, denn zu viel Säure bei Käse und Wein addiert sich in unangenehmer Weise.
Pikanter oder salziger Käse kann mit einem edelsüßen oder säurehaltigen Wein getrunken werden.
Auch die grundsätzliche Empfehlung: „frische Käse – junge Weine“ bzw. „reife Käse – kräftige Weine“ ist sicher nicht verkehrt.
Wird ein passender Wein zu einer Käseplatte gesucht, dann sollte der Wein auf den kräftigsten, aromatischsten Käse abgestimmt werden.

Es muss nicht immer ein Rotwein sein

Bei würzigen Edelpilzkäsen ist ein Rotwein immer die erste Wahl – entweder ein Bordeaux, ein Rioja oder ein Portwein. Zu Weichkäse, wie beispielsweise einem Brie oder einem Camembert, servieren viele Genießer auch gerne einen Weißwein mit geringem Alkoholgehalt. Ideale Begleiter sind ein Weiß- oder Grauburgunder oder ein Chardonnay. Zu einem Rotkulturkäse kann ein Gewürztraminer oder ein Muscat gereicht werden.

Regionale Besonderheiten

Käse und Wein aus derselben Region ergänzen einander, denn das Aroma von Milch und Trauben wird von Bodenbeschaffenheit und Mikroklima beeinflusst. Manchmal ergeben aber auch Käse und Wein aus unterschiedlichen Regionen ein perfektes Duett. Der Crémerin Le Rustique, ein sahniger, mild-würziger Käse aus dem französischen Moselgebiet harmoniert gut mit Weinen aus der deutschen Ortenau. Im Durbachtal werden die Reben auf Steillagen angebaut. Die Trauben erhalten dadurch mehr Sonneneinstrahlung und reifen so optimal. Das Ergebnis: feine Weine mit wenig Säure. Rüdiger Nilles, Kellermeister der Durbacher Winzergenossenschaft, empfiehlt zur zart-cremigen Kreation der französischen Käsemeister einen roten Pinot Noir oder einen weißen Chardonnay. Bon appétit.

Side by Side Kühlschränke von KitchenAid

Die neuen, doppeltürigen Side by Side Kühl- und Gefrierkombinationen der Premium-Marke KitchenAid beweisen es: Die Formel für Individualität ist eine einfache Addition. Ein System, zwei Designs und zwei Einbaumöglichkeiten ergeben für alle unterschiedlichen Ansprüche und Einrichtungsstile die richtige Kombination.

Die Küche ist längst nicht mehr separierte Koch- und Arbeitszone innerhalb eines Haushaltes. Stattdessen ist sie Teil des Lebensraums geworden und verfügt immer häufiger über einen ebenso sozialen Charakter wie das Wohnzimmer. Das führt dazu, dass der Wunsch nach einer individuell gestalteten Küche immer größer wird. Design spielt dabei eine entscheidende Rolle. Puristisch, viel Holz, Naturstein – noch nie gab es eine größere Auswahl im Küchenbau und im Gerätedesign. So hat jeder die Möglichkeit, seine Küche nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten und den eigenen Stempel aufzudrücken. Der neue Side by Side Kühlschrank passt in jede Küche, egal wie sie designt ist. Das Gerät ist in zwei verschiedenen Designs, Pro Line und Design Line, sowohl als vollummantelte freistehende Variante erhältlich als auch als teilummanteltes Gerät, das sich perfekt für einen Einbau-Look eignet.

Die vollverkleidete Variante des Side by Side Kühlschranks verfügt über die patentierte Easy to Clean Oberfläche, die den Einsatz von aggressiven Reinigungsmitteln überflüssig macht. Die Edelstahlflächen des teilummantelten Geräts sind ebenfalls Easy to Clean. Der Edelstahl ist besonders leicht zu reinigen und verhindert Fingerabdrücke. Die Oberflächen sind außerdem kratzfest und korrosionsbeständig.

In der neuen Side by Side Kombination befindet sich der Eis-und Wasserspender in der Türe. Im Gefrierfach ist so deutlich mehr Platz. Ein neues digitales Display und Edelstahlknöpfe sichern eine einfache Handhabung des Eiswürfelbereiters und Wasserspenders. Dank des schwenkbaren Wasserspenders können nicht nur Gläser, sondern auch Flaschen und Karaffen mit frischem Wasser befüllt werden. Jede Gefäßgröße ist möglich, ebenso wie jede Gefäßöffnung. Nicht nur das Befüllen, sondern die gesamte Handhabung des Wasser- und Eisspenders ist einfach und komfortabel mit einer Hand zu erledigen.

Alle Modellvarianten verfügen über eine Frontbelüftung: Die warme Luft wird durch die Frontblende im Sockelbereich nach vorne abtransportiert. Ein antibakterieller Filter schützt alle Lebensmittel im Kühlschrank vor Bakterien und Gerüchen, und die Multi-Flow-Technologie sorgt dafür, dass jederzeit eine gleichmäßige Luftzirkulation im Gerät garantiert ist.

Die Temperatur im Kühl- und Gefrierteil ist in beiden Modellen unabhängig voneinander regelbar. Eine Schublade im Kühlschrank mit kontrollierter Luftfeuchtigkeit und die Vier-Grad-Temperaturanzeige erleichtern die Aufbewahrung von Milchprodukten und anderen sensiblen Lebensmitteln. Der Kühlschrank fasst 325 Liter, der Gefrierschrank hat einen Nutzinhalt von 180 Litern. Das Gefriervermögen liegt bei 12 Kilogramm in 24 Stunden. Sollte der Strom einmal ausfallen, beträgt die Lagerzeit der Lebensmittel fünf Stunden.

Wie gutes Olivenöl schmeckt

Hochwertiges Extra Vergine muss fruchtig schmecken, aber
auch bitter und scharf!

Geschmackliche Harmonie wird bei einem guten Olivenöl
vorausgesetzt. Schärfe und Bitterkeit sollten nicht hervorstechen,
sind jedoch unabdingbare Qualitätsmerkmale. Ein
Extra Vergine, das nicht über eine gewisse Bitterkeit verfügt
und nicht deutlich scharf schmeckt, ist kein Qualitätsöl!
Ein gutes Extra Vergine zeichnet sich durch extreme Frische
aus, in der Farbe, in der Nase, im Gaumen. Die Farbe
darf ein grünlich schimmerndes Goldgelb aufweisen, aber
nie einfach gelb oder gar braungelb sein. Zudem sollte das
Öl nicht allzu viskos, sondern eher dünnflüssig sein. Gelbe,
matte, dickflüssige Öle sind bereits von ihrem Aussehen her
abstoßend und schmecken selten gut. Olivenöl kann tiefgrün
sein, hellgrün, grüngelb oder goldgelb mit feinem
Grünschimmer, wichtig ist lediglich, dass es leuchtet. Wenn
man es auf den weißen Teller oder auf eine Brotscheibe
gießt, soll es einladen, nicht abstoßen.


Grüne Aromen wie frisch geschnittenes Gras, unreife
Oliven, Artischocken, grüne Tomaten deuten auf gesunde
Oliven hin, die im richtigen Moment geerntet wurden, nicht
zu unreif und nicht zu reif. Nicht alle Fruchtaromen sind
willkommen, so weisen beispielsweise süße Noten von reifer
Banane oder Apfel auf eine unsachgemäße Behandlung der
Oliven oder des Olivenbreis hin.

Im Prinzip gilt: Je mehr die Aromen und der Geschmack
eines Olivenöls an die frische Olive erinnern, desto höher ist
es einzustufen.

So entsteht gutes Olivenöl
Erntezeitpunkt: Zu früh geerntete Oliven können durch ihren
erhöhten Zuckergehalt fehlerhafte Öle ergeben; zu spät
gelesene Oliven ergeben Öle mit weniger Geschmack und
weniger gesundheitlich wertvollen Inhaltsstoffen. Den richtigen
Zeitpunkt entscheidet der Fachmann.

Die Qualität der Oliven: Nur direkt vom Baum geerntete
Oliven können ein gutes Extra Vergine ergeben. Am Boden
oder mehrere Tage im Netz liegende Oliven sind als verdorben
zu betrachten und liefern ein fehlerhaftes Olivenöl.
Schnelle Verarbeitung: Die ersten Zersetzungserscheinungen
in der Olive zeigen sich nach fünf, sechs Stunden.
Nur Oliven, die unmittelbar nach dem Pflücken in der Ölmühle
verarbeitet werden, können ein reintöniges Öl ergeben.
Pressung: Soll die Qualität des Öls nicht Schaden nehmen,
müssen die Oliven in einer modernen Ölmühle mit Temperaturkontrolle,
Unterdruck-Rührwannen, Zweiphasen-Decanter
ohne Wasserzufuhr und unter perfekten Hygienebedingungen
verarbeitet werden. Mühlsteine und hydraulische
Presse sind ungeeignet für die Qualitätsproduktion.
Filtern: Unmittelbar nach dem Pressen muss das Öl gefiltert
werden, da die in der Trübung enthaltenen Substanzen die
Qualität des Öls rasch korrodieren.

Wie man Olivenöl aufbewahrt
Beim Produzenten: Um das Olivenöl vor Oxidation und
Fremdaromen zu schützen, muss es bis zur Abfüllung in
Edelstahlbehältern kühl und mit Stickstoff- oder Argonüberschichtung
gelagert werden.

Beim Kunden: Olivenöl verliert sehr rasch (die Rede ist von
Tagen!) an Qualität, wenn es nicht von Licht, Wärme und
Luft ferngehalten wird. Die angebrochene Ölflasche sollte
in einer kühlen, dunklen Ecke der Küche (nicht im Kühlschrank),
die vollen Flaschen im Keller aufbewahrt werden.

Kann man mit Olivenöl anbraten?
Zur Hitzestabilität des Olivenöls: Entgegen verbreiteter
Meinung erträgt Olivenöl hohe Temperaturen beim Kochen
besser als andere Öle und ist deshalb für das sanfte Anbraten
bestens geeignet. Einfach ungesättigte Fettsäuren bleiben
beim Erhitzen länger stabil als mehrfach ungesättigte,
zudem wird Extra Vergine dank seinem Gehalt an natürlichen
Antioxidantien durch Hitze weit weniger rasch geschädigt
als raffinierte Öle.

Giovanni Fantone
www.cafe-fantone.de
www.feinesolivenoel.de

Grandseigneur Anton Mosimann

Am 17. September 2010 beim Gala-Abend in Brenner’s, Baden-Baden

Der Grandseigneur unter den Spitzenköchen Anton Mosimann, wurde gerade in DAVOS mit dem ICD-Award 2010 für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Berufserfahrung sammelte er stets an erstklassigen Adressen Palace St. Moritz, Dorchester London seit 1988 Mosimann`s London – sein Club zählt 2500 Prominente Mitglieder. Für seine hohe Kochkunst bekam er den Titel: „Officer of the Order of the British Empire (OBE) verliehen von Queen Eliasabeth II. Im Palast zelebriert er die hohe Kochkunst und weltweit stets dann, wenn wahrhaftige Passion gefragt ist. Die Brücke zu Baden-Baden? Anton Mosimann gilt als leidenschaftlicher Kochbuchsammler, deswegen wurde er auf die Baden-Badenerin Andrea Schmoll aufmerksam. Sie recherchiert und publiziert über Koch- und Küchengeschichte. Ihr Werk: „Das Fünf Jahrhunderte Menü“ , ein lukullisches Hörbuch traf den Geschmack des Kochbuchsammlers. Er nahm die Einladung an – am 17. September 2010 wir kein Geringerer als Anton Mosimann nun nach Baden-Baden reisen, wenn um 19:30 Uhr in Brenner’s Park-Hotel & Spa das Fünf Jahrhundert Menü kredenzt wird. Eine Kreation von Executive Chef Rudolf Pellkofer – der staunt, als er den Namen Mosimann auf der Gästeliste sah… den Abend untermalt musikalisch das Süddeutsche Salonorchester. Karten für den lukullischen Gala-Abend sind in Brenner’s Park-Hotel & Spa erhältlich. Kochkunst ist die Schwester der Gastrosophie. Ohne sie ist die Gastrosophie nicht denkbar. Ohne die Gastrosophie gäbe es keine Kochkunst, sondern nur ein „Zusammenkochen“ von Nahrungsmitteln. Erst die Nahrungszubereitung und die würdige Verkostung ergeben gemeinsam die Melodie, die das Herz des Gastrosophen berührt. Er schätzt die Streicheleinheit des guten Essens für die Seele und erlaubt sich den Genuss. Der Gastrosoph ist ein Esskünstler – wie in der Musik der Hörer kein Komponist ist, der Theaterfreund kein Dramaturg, – und dennoch gibt es jene Glücksfälle, in denen der Kochkünstler auf den Esskünstler trifft. Der Gastrosoph verneigt sich vor dem Kochkünstler.

Traf sich in DAVOS die Kochelite zum Gipfeltreffen beim ICD-Award, so gilt unser Interesse der Gastrosophie, also der Schwester der Kochkunst. Die noch blutjunge internationale Gesellschaft für Gastrosophie freut sich über das große Interesse an dieser Thematik

Käsebrot

Ob würzig oder mild – das Käsebrot ist Kult

Eine Umfrage zeigt, dass die Deutschen beim Käsegenuss auf gute alte Traditionen vertrauen.

Was passt besser zu Käse als eine knusprig-frische Scheibe Brot? Wem das Käsebrot immer noch am besten schmeckt, der teilt die geschmacklichen Vorlieben der großen Mehrheit der Deutschen. Eine repräsentative Umfrage der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft hat ergeben, dass 80,6% der Deutschen Käse am liebsten als Brotbelag genießen. Somit ist und bleibt das Käsebrot hierzulande der absolute Klassiker. Von ihren französischen Nachbarn scheinen sich die Deutschen kulinarisch weniger inspirieren zu lassen. Den Käsegang à la franÇaise als Abschluss des Essens ziehen lediglich 3,9% der Befragten dem belegten Brot vor.

Die Frage, welcher Käse aufs Brot kommt, beantworten 86,6% der befragten Deutschen ebenso eindeutig: am liebsten Schnittkäse. Edamer, Tilsiter und Co, liegen deutlich vor Weichkäse (72,0%), Frischkäse (70,6%) und Hartkäse (65,5%). In Punkto Geschmack scheiden sich allerdings die Geister – und die Geschlechter: Frauen mögen’s mild und lassen sich lieber leichten Frischkäse oder Salatkäse wie Mozzarella auf der Zunge zergehen, Männer greifen öfter zu kräftig-würzigen Käsesorten wie dem Allgäuer Bergkäse oder dem deftigen Weißlacker.

Das kleine Buch vom Salz

Der Klassiker unter den Gewürzen neu entdeckt: mit der kleinen TEUBNER Edition eintauchen in die Welt der Salze

Bis heute ist es weltweit das wichtigste Würzmittel in der Küche. Sein Geschmack ist durch
nichts zu ersetzen: Salz. Und dennoch wurde es bei uns als „Allerweltswürze“ lange Zeit eher
gering geschätzt. Das hat sich geändert. Inzwischen wissen nicht nur Feinschmecker: Salz kann
so viel mehr sein. Je nach Herkunftsort und Gewinnungsart ergeben sich feinste Geschmacksnuancen. Ganz zu schweigen vom mannigfaltigen Farbenspiel der zahllosen Gewürzsalze und Salzmischungen, die es allzeit neu zu entdecken gibt. Deshalb widmet TEUBNER auch einen der ersten beiden Bände seiner „kleinen Edition“ dem feinen Genuss-Thema.

Das kleine Buch vom Salz stellt auf knapp 200 Seiten dieses einmalige und qualitativ hochwertige Produkt umfassend und opulent vor. Die einzigartige Verbindung aus Warenkunde, ausführlicher Küchenpraxis und neuen, innovativen Rezepten von 9 Spitzenköchen lädt zum Schwelgen und Nachkochen ein.

Stein-, Koch- oder Meersalz, Fleur de Sel, Lava- oder Himalaya-Salz, in der Warenkunde werden die verschiedenen Salzsorten ausführlich in Wort und Bild vorgestellt. Dabei werden auch salzende Zutaten aus anderen Kulturen wie Soja oder Miso berücksichtigt. Fragen wie „Welche Salzsorte eignet sich für welches Gericht?“ oder „Wie geht man beim Pökeln vor?“ beantwortet der Küchenpraxisteil. Hier wird auch Schritt-für-Schritt die Herstellung aromatisierter Salze gezeigt.

Schwerpunkt des Buches bilden die von neun Spitzenköchen rezeptierten Gerichte: Angefangen bei Klassikern wie „Gravlax“ und internationalen Spezialitäten wie „Papas arrugadas“ über innovative Rezeptideen wie „Kalbfleischröllchen mit Rote Bete-Salz“ bis hin zu ausgefallenen Kreationen mit Salz aus der Nachspeisenküche wie „Schokoladenkonfekt mit Orangensalz“.

Locker ins Buch eingestreute feuilletonistische Sonderseiten beschäftigen sich mit den zahlreichen Mythen und Fakten, die sich rund um das „Weiße Gold“ ranken. So erfährt der Leser wie die Arbeit der Paludiers im sog. „weißen Land“ aussieht, was Salz in Salami und Waschpulver bewirkt oder was Hawaii mit Lüneburg vereint.

Das kleine Buch vom Salz
TEUBNER Kleine Edition
192 Seiten mit etwa 200 Farbfotos
Format 16,5 x 20 cm
24,90 € (D) / 25,60 € (A) / 44,90 sFr
ISBN: 978-3-8338-1655-0 Bestelllink

Wir kaufen unsere Salze bei www.bosfood.de

Ein sehr interessanter Artikel, welche Salzmühlen machen nehmen sollte: http://block.kochmesser.de/41/natursalz-und-salzmuehlen/

Trinkgeld im Hotel

Männer sind großzügiger als Frauen

Aktuelle repräsentative HRS-Umfrage zum Thema Trinkgeld hat ergeben: Weibliche Hotelgäste geben geringere Beträge als männliche und Geschäftsreisende sind weniger freigiebig als Urlauber

Wer Trinkgeld erhalten möchte, muss sich bemühen: Knapp 60 Prozent der Deutschen geben an, im Hotel nur dann Trinkgeld zu geben, wenn sie mit den Service-Leistungen auch wirklich zufrieden waren. Die Zimmermädchen können sich am häufigsten über einen Zusatzverdienst freuen, sie bekommen von 37 Prozent der Gäste etwas, der Zimmerservice von 29 Prozent und die Pagen werden von knapp 20 Prozent mit einer finanziellen Anerkennung belohnt. Das hat eine aktuelle Umfrage von Europas führendem Online-Hotelreservierungsportal HRS – HOTEL RESERVATION SERVICE ergeben, die bei dem Marktforschungsinstitut eResult in Auftrag gegeben wurde.

Frauen geben nicht seltener Trinkgeld als Männer, aber geringere Beträge. Das Zimmermädchen bekommt von 81 Prozent der weiblichen Gäste einen Euro oder weniger pro Übernachtung, während 34 Prozent der Männer zwei Euro oder mehr pro Nacht springen lassen. Die Pagen bekommen von nur knapp sechs Prozent der Damen fünf Euro oder mehr pro Gepäckstück, aber von doppelt so vielen Herren (13 Prozent).

Manchmal ist der Service exzellent und trotzdem bekommt das Personal kein Trinkgeld, denn knapp neun Prozent der Befragten geben an, prinzipiell keines zu verteilen. Bei den Geschäftsreisenden sagen das sogar 16 Prozent. Privatreisende sind insgesamt freigiebiger als Business-Gäste, von denen knapp 30 Prozent dem Zimmerservice weniger als ein bis zwei Euro pro erbrachter Serviceleistung geben, gegenüber 16 Prozent der Privatreisenden. Beim Zimmermädchen hingegen sind sie großzügiger, knapp 38 Prozent der Geschäftsreisenden geben zwei Euro oder mehr pro Hotelübernachtung.

Außerdem gilt, je jünger die Gäste, desto geringer der Obolus: 34 Prozent der über 50jährigen lassen mehr als zwei Euro für jeden Tag Aufenthalt auf dem Nachttisch zurück, aber nur 18 Prozent der unter 29jährigen. Die Mehrheit aller Befragten (58 Prozent) hinterlässt einen Euro pro Tag.

Europäische Speisefische – Kaum mit Quecksilber belastet

Europäische Speisefische: Kaum mit Quecksilber belastet

Gehalt an Quecksilber stark von der Fischsorte abhängig

Fische aus Nord- und Ostsee sind in der Regel kaum mit Quecksilber verunreinigt. Das hat eine Untersuchung des Niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) ergeben. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesinstituts für Risikobewertung und des Bundesumweltministeriums durchgeführt.

Die Mitarbeiter des Instituts für Fische und Fischereierzeugnisse Cuxhaven (IFF CUX) nahmen rund 1.000 Proben im Labor unter die Lupe. Die für den europäischen Markt typischen Speisefische stammten aus der Nord- und Ostsee sowie aus dem Nordatlantik. Erfreulicherweise wurde in keinem Fall der gesetzlich festgelegte Höchstwert für Quecksilber überschritten.

Allerdings bestätigte die Laboranalyse, dass der Gehalt an Methylquecksilber stark von der Fischsorte abhängt. In langlebigen Raubfischen, die am Ende der Nahrungskette stehen, können sich die Schadstoffe anreichern. Daher gehören potenziell stärker belastete Fische wie Tunfisch, Hai, Schwertfisch, Buttermakrele, weißer Heilbutt oder Seeteufel nur ab und zu auf den Speiseplan.

Schwangere, stillende Frauen und Kleinkinder sollten aus Vorsichtsgründen nur unbedenkliche Sorten wie Seelachs, Kabeljau, Hering, Makrele oder Scholle verzehren.

Einkauf im Supermarkt

Einkauf im Supermarkt

Viele Käufer entscheiden spontan

Ein Großteil der Kunden fällt erst im Geschäft die Entscheidung, welche Produkte im Einkaufswagen landen. Das hat eine Befragung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ergeben, an der mehr als 800 Konsumenten über 18 Jahren teilnahmen. Die Verbraucher wurden beim Betreten von Supermärkten, Discountern und Drogerien zu ihren Kaufabsichten und an der Kasse zu ihren tatsächlichen Einkäufen interviewt. Im Fokus standen 27 Warengruppen von Produkten des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel und Hygieneartikel.

Das Ergebnis: Knapp siebzig Prozent der Kaufentscheidungen werden spontan vor dem Supermarktregal getroffen. Nur jeder dritte Verbraucher plant seine Einkäufe und hat einen Einkaufszettel in der Tasche oder zumindest im Kopf. Vor allem für Ältere und in großen Geschäften ist der Zettel eine wichtige Orientierungshilfe. Zudem informiert sich etwa die Hälfte der Kunden vor dem Einkauf durch Werbeprospekte über aktuelle Angebote. Wer das Geschäft mit einer festen Vorliebe für bestimmte Marken betritt, kauft doppelt so häufig gezielt ein. Das ist aber nur bei knapp einem Drittel der Kunden der Fall. Rund vierzig Prozent der Produkte werden erworben, obwohl es vorher nicht beabsichtigt war.