Tomatenallergie hängt von der Sorte ab – Erdbeere ebenso

Tomaten, Messer

Sie zählen weltweit zu den meistverzehrten Frucht- und Gemüsesorten: Erdbeeren und Tomaten. Viele Menschen reagieren jedoch allergisch auf sie, vor allem bei einer zugleich diagnostizierten Birkenpollenallergie. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) hat untersucht, welche Erdbeer- oder Tomatensorten weniger Allergene enthalten als andere und inwieweit Anbau- oder Zubereitungsmethoden mitspielen.

Tomaten, Messer
Tomaten – am besten mit scharfen messer schneiden –> www.tomatentest.de 

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Erdbeerfest an der Crikvenica-Riviera

Ende Mai verwandelt sich Crikvenica in ein wahres Paradies für Genießer. Im Rampenlicht steht dabei die Erdbeere, die in einer Fülle an originellen Spezialitäten präsentiert wird. Stimmungsvolle Live-Musik und ein unterhaltsames Rahmenprogramm runden das originelle Erdbeerfest im Hafen von Selce ab (28.-29.05.2016, jeweils 10 bis 20 Uhr).

Ob in Torten oder Cremekuchen, im Erfrischungsgetränk oder als Zutat in einem kreativen Gericht, wie šurlice (hausgemachte Nudeln) mit Garnelen und Erdbeeren in Prosecco, Zahnbrassen-Filet mit feinen Kräutern, Rucola und Erdbeeren sowie weißem Schokoladenmousse mit Erdbeeren in Amaretto – am letzten Mai-Wochenende steht an der Crikvenica-Riviera einfach alles ganz im Zeichen dieser köstlichen Frucht. Und so zieht ein unwiderstehlicher Duft durch die Gassen, Hotels, Bars und Restaurants von Dramalj, Jadranovo, Crikvenica und Selce, dem man sich nicht entziehen möchte!

„Erdbeerfest“-Unterhaltungsprogramm in Selce:
Samstag 28.05.2016:
10:00 Uhr: Verkaufsausstellung von frischen Erdbeeren, Kuchen, Gebäck und Souvenirs, Kinder-Kunst-Workshop
11:00 Uhr: Musikprogramm
11:30 Uhr: Sonderangebot von Getränken mit Erdbeeren

Sonntag 29.5.2016:
10:00 Uhr: Verkaufsausstellung von frischen Erdbeeren, Kuchen, Gebäck und Souvenirs
16:00 Uhr: Musikprogramm
18:00 Uhr: Sonderangebot von Getränken mit Erdbeeren

NEU – der Ferientipp für ein süßes Wochenende an der Adria
Im Sommer letzten Jahres öffnete nach umfangreicher Renovierung das 4-Sterne-Hotel Kvarner Palace (Holleis-Hotelgruppe) seine Pforten. Die meerseitigen Zimmer und Suiten sowie die Poolanlage bieten einen fantastischen Blick auf die vorgelagerte Inselwelt von Krk. Eingebettet in einen historischen Park, nur 3 Gehminuten zum hoteleigenen Strand.

Kvarner Palace Package „Frühlingserwachen“
Ruhe am Pool, mediterrane Köstlichkeiten und Welness im Frühjahr mit Genießer-Halbpension.
3 Übernerachtungen im Doppelzimmer und eine Wohlfühlmassage pro Person, buchbar an folgenden Terminen: 28.April 2016 – 4.Mai 2016, 9.Mai 2016 – 12.Mai 2016 und 17.Mai 2016 – 25.Mai 2016, ab € 210,- pro Person

Informationen:
Tourismusverband Crikvenica, Trg.S.Radića 3/2, HR – 51260 Crikvenica,
T: +385(0)51 784 101, F: +385(0)51 781 056, info@tzg-crikvenice.hr, www.tzg-crikvenice.hr
Kvarner Palace, Dr. Sobol 1, HR-51260 Crikvenica, Tel +385/(0)51/38 00 00, Fax +385/(0)51/38 00 38, hotel@kvarnerpalace.info, www.kvarnerpalace.info

Rapunzel: So gesund ist Feldsalat

Im Mai ist der erste Feldsalat aus dem Freiland
erhältlich. Die Blätter von heimischen Äckern sind besonders
knackig und intensiv im Aroma. Feldsalat schmeckt solo, aber auch
gemischt mit anderen Blattsalaten und Früchten der Saison wie
Erdbeeren. Wer es deftig mag, kombiniert ihn mit feinen Speckwürfeln
und Walnüssen. Was viele nicht wissen – das Blattgemüse ist auch
ideal für Smoothies. Auch optisch ist das Getränk ein Hingucker, da
beim Zerkleinern ein satter Grünton entsteht.

Feldsalat zählt zu den gesündesten Salatsorten. Der Vitamin
C-Gehalt ist mit 35 mg pro 100 g dreimal so hoch wie beim Kopfsalat.
Zudem enthalten die Blättchen nennenswerte Mengen Beta-Carotin (3,9
mg pro 100g), Folsäure (145 µg), Eisen (2 mg), Phosphat (50 mg),
Magnesium (10 mg), Kalium (420 mg) und Kalzium (35 mg). Ätherische
Öle verleihen ihm den typisch nussigen Geschmack. Ein weiterer
Vorteil: Feldsalat ist mit 14 Kilokalorien pro 100 g äußerst
kalorienarm.

Der Feldsalat hat viele Namen wie Rapunzel, Ackersalat oder
Mauseöhrchen und ist in ganz Europa verbreitet. Die Pflanze
(/Valerianella locusta/) gehört zur Familie der Baldriangewächse und
erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 15 Zentimetern. Die Blätter sind
spatelförmig und stehen in einer Rosette zusammen. Erst seit rund 100
Jahren nutzt man den Feldsalat als Kulturpflanze. Noch bis Anfang des
18. Jahrhunderts wurde er lediglich als „Unkraut“ am Acker- oder
Wiesenrand gesammelt.

Vor dem Essen sollte Feldsalat gründlich gewaschen werden, damit
vorhandener Sand nicht zwischen den Zähnen knirscht. Zunächst werden
die kleinen Wurzeln von den Stielen abgeschnitten, ohne dass die
Rosetten auseinanderfallen. In einer Schüssel mit kaltem Wasser
entfernt man Sand und Erde und lässt die Blätter in einem Sieb
abtropfen. In einer Salatschleuder befreit man sie schonend von dem
restlichen Wasser. So fallen die Blätter nicht zusammen, und das
Dressing kann besser anhaften.

Feldsalat ist empfindlich und sollte möglichst rasch gegessen
werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt er einige Tage frisch.
Am besten werden die Rosetten noch etwas feucht in einem
Frischhaltebeutel mit Luftlöchern gelagert. Heike Kreutz

www.aid.de/inhalt/feldsalat-3081.html

Sterneküche im frostigen Schockzustand

In Zeiten, in denen frische saisonale und regionale Produkte Hochkonjunktur haben, scheinen tiefgefrorene Lebensmittel vergleichsweise wenige Vorzüge zu bieten. Dass das absolut nicht der Fall ist, beweist der intensive Einsatz des Schockfrosters in der Sterneküche. Inspiriert von Profiköchen hat KitchenAid eine Gerätelösung für Zuhause entwickelt.

Ungeduldig erwarten Frischefans jedes Jahr die ersten Erdbeeren von heimischen Feldern. „Jeder, der schon einmal tiefgefrorene Erdbeeren aufgetaut hat, kennt das Problem: Frische Früchte können beim klassischen Einfrieren ihre Eigenschaften verlieren, da die sich bildenden großen Eiskristalle die Zellwände beschädigen können“, erklärt Sternekoch Marco Müller aus dem Rutz Restaurant in Berlin. Dagegen bilden sich beim generellen Vorgang des Schockfrostens von beispielsweise +90 Grad Celsius auf bis zu -18 Grad Celsius in maximal vier Stunden nur winzige Kristalle, die die Zellstruktur des Produkts nicht beeinträchtigen. Konsistenz und Aussehen bleiben erhalten, dadurch wird die Qualität von frischem Fleisch, Obst, Gemüse und gekochten Speisen bewahrt und perfekt für die kalte Lagerung vorbereitet. „Zum Konservieren ist also Einfrieren eine gute Möglichkeit, beispielsweise der Vitamin-C-Gehalt von Erdbeeren bleibt im gefrorenen Zustand monatelang nahezu gleich, wohingegen die frische Frucht an der Luft bereits nach drei Tagen 50 Prozent ihres Vitamin C verliert. Ebenso verlängert sich die Haltbarkeitsdauer der Nahrungsmittel beim Einfrieren bis um das Dreifache“, so Müller.

Der Premiumküchengerätehersteller KitchenAid berücksichtigte in der Entwicklung seines Schockfrosters die Erfahrung vieler Sterneköche. Für den Schockfroster wurde daher ein Fassungsvermögen von 37 Litern gewählt, so dass auch größere Portionen ohne Schwierigkeiten gekühlt und gefroren werden können. Mit der exakten Zielvorgabe über das Touch-Control-Bedienfeld sind die vielfältigen Optionen Schnellkühlen, Konservieren und Schockgefrieren sowie eine rasche Kühlung von Getränken wählbar. Letztere kühlt Getränke innerhalb weniger Minuten auf ihre optimale Trinktemperatur herunter, also deutlich schneller als im Kühlschrank. Stehen also einmal unangekündigt Gäste vor der Tür, sind ausreichend erfrischende Getränke keine Herausforderung mehr. „Auch für Desserts wie unser Estragon-Eis, das in der Herstellung verschiedene Temperaturen benötigt und wunderbar zu frischen Erdbeeren passt, ist der Schockfroster von KitchenAid sehr gut geeignet“, erklärt der Sternekoch.

Der Schockfroster kann als einzelnes Element oder als Teil des Sous-Vide-Systems Chef Touch von KitchenAid, einer Gerätekombination bestehend aus einem Einbau-Vakuumierer, einem Dampfgarer und einem Schockfroster, genutzt werden. Die Gerätekombination ermöglicht nicht nur ein professionelles Niedrigtemperaturgaren der vakuumierten Speisen, sondern auch ein Konservieren. Mit dem Chef Touch zieht Flexibilität in private Küchen ein, da Gerichte eines kompletten Menüs vorbereitet und aufbewahrt werden können, ohne dabei an Geschmack oder Aussehen zu verlieren. Für Chef Touch wurde KitchenAid mit dem Red Dot Design-Award ausgezeichnet, der Schockfroster hat den IF Product Design-Award und den Plus X-Award im Bereich Innovation erhalten.

www.KitchenAid.de

Erdbeeren

142.780 Tonnen betrug die Erntemenge von Erdbeeren im vergangenen Jahr in Deutschland. In diesen Tagen startet in Deutschland die neue Erdbeersaison. Ein breites Sortenspektrum und eine moderne Kulturtechnik verlängern das Erntefenster, so dass die Verbraucher bereits im Frühjahr und bis in den Spätsommer deutsche Erdbeeren genießen können. Die Zahl der Erdbeersorten wird auf über 1.000 geschätzt, davon wird in Deutschland vor allem die mittelfrühe Sorte „Elsanta“ angebaut, gefolgt von den Sorten „Flair“ und „Clery“.

Die Hauptanbaugebiete für Erdbeeren lagen im Jahr 2013 in Niedersachsen (4.307 ha), Nordrhein-Westfalen (3.573 ha), Baden-Württemberg (3.872 ha) und Bayern (2.366 ha) auf einer Gesamtanbaufläche von 19.434 ha in rund 2.400 Betrieben. Importiert wurden im vergangenen Jahr 110.787 Tonnen Erdbeeren, wobei die größte Einfuhr aus Spanien, den Niederlanden und Italien erfolgte. Insgesamt 11.802 Tonnen wurden unter anderem nach Österreich, in die Tschechische Republik oder nach Frankreich exportiert.

Erdbeeren liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe und sind dazu noch kalorienarm. Das trägt auch zur Beliebtheit der Obstsorte bei den Verbrauchern in Deutschland mit einem über die Jahre fast gleichbleibenden Verbrauch von rund 3,5 kg pro Kopf bei.
Quelle: BMEL, Destatis

Morgen Kochen mit Martina und Moritz

Erdbeeren: Neue Ideen für die geliebten Sommerfrüchte

Erdbeeren, diese köstlichen, duftenden Früchte, sind geradezu Sinnbild für den beginnenden Sommer- rot, süß, saftig. Kein Wunder, dass sie sich so großer Beliebtheit erfreuen, dass man sie am liebsten rund ums Jahr genießen würde. Aber jetzt im Juni, wenn sie in der Nähe reifen, sollte man sie so oft und so unterschiedlich wie nur möglich genießen. Die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz zeigen Erdbeer-Smoothie, eine gestreifte Erdbeercreme im Glas, Erdbeer-Kuchen mit Mango und einen verführerischen Erdbeer-Gratin mit Sabayon. Und schließlich, weil man nach all dem vielen Süßen auch etwas Herzhaftes braucht: Erdbeeren zur Sommergans. Wie bitte? Ja, ist denn jetzt schon Weihnachten, werden Sie fragen. Keine Sorge: Die Sommergänse, das sind früh im Jahr geschlüpfte Gänse, die nach Frühjahr und Frühsommer auf der Weide schon ab Juni schlachtreif sind. Sie haben noch ganz wenig Fett angesetzt und liefern ein schmackhaftes, gesundes, vielseitiges und vor allem wunderbar zartes Fleisch. Und sie kommen gerade richtig zur Erdbeerzeit. Erleben Sie, wie wunderbar beides zusammenpasst.

Redaktion: Klaus Brock

WDR Fernsehen, Samstag, 07. Juni 2014, 17.20 – 17.50 Uhr in HD mit Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

www.martinaundmoritz.wdr.de
www.apfelgut.de

105 kg Obst

105 Kilogramm Obst hat jeder Bürger in Deutschland im vergangenen Jahr verbraucht (Obst in verarbeiteten Produkten mit eingerechnet).
Der Apfel ist nach wie vor die beliebteste Obstsorte mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 25,9 Kilogramm, gefolgt von der Banane mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 10,5 Kilogramm.

Von den verschiedenen Arten an Zitrusfrüchten wurden zusammen 36,7 Kilogramm pro Kopf konsumiert. Insgesamt wurden im Wirtschaftsjahr 2011/12 in Deutschland 8.668.000 Tonnen Obst verbraucht. Weniger als ein Fünftel dieses Obstes stammte aus inländischer Erzeugung.
Klimabedingt lassen sich viele Arten in Deutschland nicht anbauen – die „Exoten“ werden importiert. Die heimische Obsternte von Äpfeln, Birnen, Kirschen, Pflaumen, Mirabellen, Erdbeeren und Beerenobst belief sich im Anbau für den Markt 2012 auf insgesamt 1.255.815 Tonnen.

Obst liefert dem Körper wichtige Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe und sollte ein fester Bestandteil der Ernährung sein.

Quelle: BMELV, Statistisches Bundesamt

Beeren in den Müll?

Beerenobst ist sehr beliebt. Allein 4,5 Kilo frische Erdbeeren kauft in Deutschland jeder Haushalt jährlich. Längst nicht alle gekauften Früchte landen im Magen. Leider ist Beerenobst sehr empfindlich und damit ein Risikokandidat für den Müll. Die Initiative Zu gut für die Tonne! des Bundesverbraucherministeriums gibt Tipps zur Rettung der Lebensmittel und zeigt mit Rezepten von Spitzenköchen, wie man aus Resten leckere Gerichte macht. Beeren, die nicht gleich verspeist werden, eignen sich wunderbar für Sorbets, Marmeladen oder Shakes.

Klappt nicht: Unreif kaufen und länger lagern
Erdbeeren halten wie Brombeeren, Johannisbeeren und Himbeeren gekühlt höchstens zwei bis drei Tage. Unreif kaufen und damit die Lagerzeit verlängern klappt aber nicht, denn die Früchte werden nach dem Pflücken nicht mehr süßer. Eine Ausnahme sind noch grün geerntete Stachelbeeren, sie reifen nach. Als Faustregel gilt aber: Reif geerntet schmeckt am besten. Da die Früchte schnell nach der Ernte gegessen oder verarbeitet werden müssen, sind kurze Transportwege von Vorteil. Es bietet sich also an, Beeren aus der Region zu kaufen. Übrigens: Damit das Aroma beim Waschen nicht verloren geht, Beeren nur kurz unter schwachem Brausestrahl säubern.

Vorsicht bei Transport und Lagerung
Beeren sind äußerst empfindlich. Druckstellen können besonders bei Wärme schnell faulen. Beim Einkauf gehören sie deshalb ganz oben in die Tasche oder den Korb. Im Gemüsefach des Kühlschranks können flache Schalen die Früchte vor Druck schützen. Darin liegen sie locker nebeneinander.

Faulige Früchte aussortieren
Verdorbene Beeren sollte man aussortieren, weil sie schnell schimmeln und andere Beeren anstecken können. Befallenes Obst entsorgen, weil sich die Sporen bei saftigen Früchten bereits ausgebreitet haben. Schimmlige Stellen abzuschneiden hilft also nichts.

Kalt gerührt oder gekocht – Marmelade selber machen
Haltbar machen lassen sich Beeren besonders schnell und leicht, indem man sie zu kalt gerührter Marmelade verarbeitet: Einfach die Früchte pürieren und mit Gelierzucker nach Packungsangabe mischen. Das Fruchtmus hält rund 14 Tage im Kühlschrank. Bis zu einem Jahr lässt sich selbst gemachter Beeren-Brotaufstrich aufbewahren, wenn die Fruchtmasse nach Rezept erhitzt wird. Lagern sollte man das fertige Mus an einem trockenen Ort bei 15 bis 20 Grad. Die Marmelade kann mit der Zeit im ungeöffneten Glas eine bräunliche oder leicht graue Farbe annehmen. Der Brotaufstrich schmeckt aber weiterhin lecker, er hat nur Farbstoffe verloren.

Einfriertrick gegen Verklumpen
Übriggebliebene Beeren kann man auch hervorragend für mehrere Monate einfrieren. Dabei lässt sich ganz leicht verhindern, dass sie zu dicken eisigen Klumpen zusammenkleben: Zuerst breitet man die Früchte auf einem Tablett aus und stellt sie zum Vorgefrieren kurz in den Tiefkühler. Erst dann geht es in den Gefrierbeutel. Genauso besteht die Möglichkeit, die Früchte vor dem Einfrieren zu pürieren, je nachdem was man später damit machen will.

Beeren retten mit Rezepten von Spitzenköchen
Beerenreste lassen sich auch zu leckeren Gerichten verarbeiten. Zu gut für die Tonne! zeigt mit Spitzenköchen, wie das geht: Tiefgefrorene Früchte bereitet Sternekoch Christian Henze schnell zu Geeister Beerencreme mit Schokolade zu. Für ganz kleine Mengen frischen Obstes hat Kochpate Willi Haider sein Sorbet hausgemacht entworfen.

Geeiste Beerencreme mit Schokolade von Sternekoch Christian Henze
Zutaten für 4 Personen: 250 g tiefgefrorene Beeren (z.B. Himbeeren, Erdbeeren, Blaubeeren), 200 g Sahne, 4 EL Schmand, 2 Päckchen Vanillezucker, 1 Tafel weiße Schokolade
Zubereitung: Kurz vor dem Servieren Beeren, Sahne, Schmand und Vanillezucker in einen Mixbecher geben und mit dem Pürierstab aufmixen. Die Schokolade raspeln. Die Beerencreme in Gläser füllen und die geraspelte Schokolade darauf geben. Die Geeiste Beerencreme mit Schokolade zügig servieren – sie soll eiskalt sein.

Sorbet hausgemacht vom österreichischen Spitzenkoch Willi Haider
Zutaten für 2 Personen: 1 Handvoll Himbeeren, 1 Apfel, 1 Birne, 1 Handvoll Acerola, etwas Zucker
Zubereitung: Frische, reife Früchte (Äpfel, Birnen, Himbeeren, Acerola oder andere, in verschiedenen Kombinationen möglich, so wie man es am liebsten mag) mit etwas Zucker oder Kompottsaft pürieren. Das Fruchtpüree in Eismaschine oder unter häufigem Rühren (für eine cremige Konsistenz) circa vier bis fünf Stunden im Tiefkühlfach frieren lassen.

Weitere Rezepte für beste Reste enthält die App Zu gut für die Tonne!. Darüber hinaus bietet sie Tipps zu Lagerung und Haltbarkeit von Lebensmitteln sowie einen interaktiven Einkaufsplaner. Sie ist gratis im AppStore und bei GooglePlay erhältlich: www.zugutfuerdietonne.de/app

Ernährungstipps für Autofahrer und Reisende

Die Fahrt in den Urlaub ist häufig
anstrengend und nervenaufreibend. Dichter Verkehr, lange Staus und
womöglich noch ein heißer Sommertag verlangen vom Fahrer volle
Aufmerksamkeit und von den Beifahrern viel Geduld. Wer gut vorbereitet
losfährt, ist klar im Vorteil, das gilt auch für das richtige Essen und
Trinken.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) rät für unterwegs
zu
leichtem Reiseproviant aus Vollkornbrot oder -brötchen mit Käse,
Schinken oder ferttarmer Wurst, Joghurt oder Quark sowie Gemüse und
Obst. Cocktailtomaten, Möhren, Radieschen oder Paprikastücke,
Weintrauben, Melonenstücke, Johannisbeeren oder Erdbeeren eignen sich
gut für die Fahrt. Auch Smoothies können alternativ zu einer Portion
frischem Obst und Gemüse prima unterwegs verzehrt werden.

Außerdem
sollten Erwachsene etwa 1,5 Liter am Tag trinken, Kinder mindestens 1
Liter, im überhitzten Auto oder an heißen Reisetagen ist der
Wasserbedarf noch höher. Empfehlenswerte Durstlöscher sind Wasser,
Saftschorlen und ungesüßte Kräuter- und Früchtetees. Die Getränke
sollten nicht zu kalt sein, da sie sonst zu Magenbeschwerden führen
können.

Auch gelegentliches Naschen ist unterwegs erlaubt, wenn die
Süßigkeiten in kleinen Mengen verzehrt werden. Mitgenommenes Essen
sollte mundgerecht, in kleinen Portionen zubereitet und in Kühltaschen
mit Kühlakkus transportiert werden. So bleibt es frisch und schmeckt am
besten.

Bei langen Autofahrten ist es wichtig, ausreichend Pausen einzulegen und
in die Reisezeit mit einzuplanen. Um fit zu bleiben, machen Sie am
besten alle 2 Stunden eine Pause, in der Sie nicht nur essen und
trinken, sondern sich auch bewegen.

Weitere Tipps wie Sie sicher und fit
am Urlaubsort ankommen, erhalten Sie bei der „Fit in den Urlaub“-Aktion
unter www.fit-in-den-urlaub.com

Die Aktion, mit Ernährungstipps
von der DGE, läuft noch bis zum 21.09.2013 an rund 390 deutschen
Raststätten. Aktionspartner sind IN FORM – Deutschlands Initiative für
gesunde Ernährung und mehr Bewegung, der ADAC, der Deutsche Olympische
Sportbund und Autobahn Tank & Rast.

Morgen startet die Erdbeer-Saison in Brandenburg

Den Wetterkapriolen des Frühjahrs mussten auch Brandenburgs Gartenbauunternehmen Tribut zollen. Am morgigen Mittwoch (12. Juni) aber kann die bereits einmal verschobene Erdbeersaison im Beisein von Agrarstaatssekretärin Kathrin Schneider im Gartenbauunternehmen Stephan Hübner in Derwitz offiziell gestartet werden. Die „Königin der Beeren“, wie die Erdbeere gelegentlich auch genannt wird, obwohl sie in Wahrheit nicht einmal eine Beere ist, hat für heimische Gartenbaubetrieb, die direkt vermarkten beziehungsweise zur Selbstpflücke auf ihre Felder einladen.

Der in fünfter Generation tätige Familienbetrieb Stephan Hübner ist dafür ein typisches Beispiel. Neben Acker- und Obstbau, Freilandgänsen und Enten gibt es eine Pension und Verkauf ab Hof und in Berlin. Neben den vier festen Beschäftigten finden hier bis zu fünf zusätzliche Saisonkräfte ihr Auskommen. Von den 200 Hektar Betriebsfläche auf einem Hektar Erdbeeren kultiviert.

Offiziell startet die Obstsaison eines jeden Jahres mit der „Königin“ der Beerenobstarten. Später folgen Kirschen, andere Beerenobstarten, Aprikosen, Pfirsiche, Pflaumen, Birnen und die Brandenburger Hauptkultur Apfel.

Hintergrund: Erdbeeranbau in Brandenburg
Botanisch gesehen zählen die Früchtchen der Erdbeere Nüsschen. Die heute bekannten 600 bis 1.000 Kultursorten gehen auf Kreuzungen zweier Walderdbeersorten zurück. Traditionell wurden und werden Erdbeeren als Ackerkultur angebaut. Die heute im Handel erhältlichen Erdbeeren sind das Ergebnis umfangreicher Züchtungsprogramme, die weltweit seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts durchgeführt wurden. Die Sorten stammen überwiegend aus den Niederlanden, Deutschland, Frankreich, Italien und Nordamerika.

Es dominiert die Sorte „Elsanta“ für den Marktanbau. Weiterhin werden die Sorten „Darselect“, „Sonata“, „Honeoye“ und „Alba“ angebaut. Für die Direktvermarktung werden bei den Frühsorten „Elvira“, in der mittleren Reifezeit die Sorten „Korona“ und „Tenira“ sowie einige Spätsorten verwendet.

In Brandenburg stieg der Anbau von 319 Hektar (62 Dezitonnen je Hektar) im Jahr 2011 auf 331 Hektar (66,9 Dezitonnen je Hektar) 2012. In Deutschland steht der Anbau flächenmäßig an zehnter Stelle. Anbauschwerpunkte sind der Landkreis Potsdam-Mittelmark mit Werder und Beelitz, der Spreewald, insbesondere der Landkreis Spree-Neiße, Altlandsberg in Märkisch-Oderland sowie das Obstanbaugebiet von Frankfurt (Oder). Vor allem im Berliner Umland bieten die Betriebe die Möglichkeit, die Beeren selbst zu ernten.

Gesamtertrag im Land Brandenburg betrug sich 2011 1.978 Tonnen beziehungsweise 2012 2.297 Tonnen. In Brandenburg werden rund 11.000 Hektar gartenbaulich genutzt. Das entspricht in etwa 0,9 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche.

Brandenburg ist für den Anbau klimatisch durchaus geeignet. Die heimischen Gartenbautriebe haben sich jedoch mit zeitgleich verfügbaren Angeboten aus südlichen Regionen (Italien, Spanien) auseinanderzusetzen.

Ungünstige Anbaustrukturen erschweren die Ausdehnung der Produktion: Die überwiegende Zahl der Obstbaubetriebe verfügt nur über eine geringe betriebliche Erdbeeranbauflächen, oft deutlich unter fünf Hektar. Die Erdbeere ist somit eine Kultur unter vielen anderen. Für die notwendige Intensität in der Kulturführung bleibt zu wenig Zeit. Wechselflächen stehen kaum zur Verfügung. Zunehmender Befall mit dem Verticillium-Pilz verringert das Ertragsniveau – gelegentlich sogar bis zum Totalausfall. Zur Bekämpfung dieser Pflanzenkrankheit gibt es ein mehrjähriges Projekt im Spreewald

Der Anbau von frühen Erdbeeren im Wandertunnel ist für Spargelbetriebe besonders interessant, da die vorhandenen Vermarktungseinrichtungen genutzt werden können.