Obst und Gemüse zum Abnehmen

Ein hoher Obst- und Gemüseverzehr wirkt einer Gewichtszunahme entgegen

Wie die Auswertung einer großen europäischen
Langzeitstudie zeigt, wirkt ein hoher Obst- und Gemüseverzehr einer
kontinuierlichen Gewichtszunahme entgegen. Viele Erwachsene haben mit
einem stetigen Gewichtsanstieg zu kämpfen. Besonders Personen, die mit
dem Rauchen aufhören, haben es schwer, ihr Gewicht zu halten und nehmen
stärker als andere Personen zu. Eine hohe Aufnahme von Obst und Gemüse
könne gerade Letzteren helfen, die Gewichtszunahme um bis zu 17
Prozent zu vermindern, sagt Heiner Boeing vom Deutschen Institut für
Ernährungsforschung. Der in der Studie beobachtete Effekt sei zwar
schwach, untermaure jedoch die Richtigkeit der bisherigen
Ernährungsempfehlungen.

Kirschen, Himbeeren
Kirschen und Himbeeren

Das Epidemiologenteam um Boeing veröffentlichte nun seine
Forschungsergebnisse in der Zeitschrift American Journal of Clinical
Nutrition (Buijsse et al. 2009).

Um einer kontinuierlichen Gewichtszunahme vorzubeugen, empfehlen
Ernährungsgesellschaften unter anderem, viel Obst und Gemüse zu
essen. Die Pflanzenkost enthält viele lebensnotwendige Vitamine und
Mineralien, aber nur relativ wenig Kalorien, die zu einem
Gewichtsanstieg beitragen.

Dennoch ließen ältere Studien bislang keinen oder nur einen schwachen
Zusammenhang zwischen einem hohen Obst- und Gemüseverzehr und einer
verminderten, kontinuierlichen Zunahme des Körpergewichts erkennen.
Daher nutzte die Forschergruppe um Boeing die European Prospective
Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC), um den Zusammenhang nun
erstmals anhand einer sehr großen europäischen Datenbasis zu überprüfen.
Es handelt sich hierbei um eine prospektive* Langzeitstudie, die
aufgrund ihres Designs besonders dazu geeignet ist, die Langzeiteffekte
von Ernährungsweisen zu untersuchen.

Die durchschnittliche Beobachtungszeit der vorliegenden Untersuchung
betrug 6,5 Jahre, wobei die Wissenschaftler die Daten von insgesamt
89.432 weiblichen und männlichen Studienteilnehmern aus Zentren von fünf
verschiedenen europäischen Ländern auswerteten.

Die Forscher verglichen die Daten von Teilnehmern mit der höchsten
Obst- und Gemüseaufnahme mit den Werten von Teilnehmern, die
durchschnittlich am wenigsten Pflanzenkost aßen. Danach war ein
Unterschied von 350 Gramm mehr verzehrter Pflanzenkost mit einem um 16
bis 17 Prozent verminderten Gewichtsanstieg verbunden. Da bei Personen,
die während der Studienlaufzeit mit dem Rauchen aufgehört hatten, die
jährliche Gewichtszunahme mit 750 Gramm am stärksten ausgeprägt war,
profitierte diese Teilnehmergruppe auch am meisten von dem Effekt.

„Auf den ersten Blick scheint ein um 16 oder 17 Prozent reduzierter
Gewichtsanstieg nicht viel zu sein. Dennoch kann sich der eher kleine
Effekt über 10 Jahre auf 1,3 Kilogramm aufsummieren“, sagt Brian
Buijsse, der federführend an der Studie beteiligt war. „Besonders vor
dem Hintergrund, dass eine drohende Gewichtszunahme viele Menschen davon
abhält, mit dem Rauchen aufzuhören, sollte man gerade Rauchern, die
aufhören wollen, zu einer Ernährungsumstellung mit viel Obst- und
Gemüse raten“, ergänzt Boeing. Darüber hinaus sei es dringend
erforderlich, weitere Ernährungsfaktoren zu identifizieren, die das
Risiko einer Gewichtszunahme vermindern und so der Übergewichtsepidemie
entgegenwirken.

Zusatzinformationen:

Neben den Daten von 16.307 deutschen Studienteilnehmern analysierten
die Forscher die Daten von 9.297 italienischen, 39.909 dänischen, 11.111
niederländischen und 12.808 britischen Teilnehmern.
Insgesamt nahmen männliche Studienteilnehmer im Durchschnitt 324 Gramm
Obst und Gemüse pro Tag auf. Frauen brachten es im Schnitt sogar auf
eine tägliche Verzehrsmenge von 377 Gramm.

Die EPIC-Studie ist eine prospektive, 1992 begonnene Studie, die
Zusammenhänge zwischen Ernährung, Krebs und anderen chronischen
Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes untersucht. An der EPIC-Studie sind 23
administrative Zentren in zehn europäischen Ländern mit 519.000
Studienteilnehmern beteiligt. Die Potsdamer EPIC-Studie mit mehr als
27.500 Studienteilnehmern/innen im Erwachsenenalter leitet Heiner Boeing
vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE).

Übergeordnetes Leitungsorgan der EPIC-Studie ist das
EPIC-Steering-Komitee, wobei Elio Riboli, jetzt am Imperial College
London, die Studie koordiniert. Die zentrale EPIC-Datenbank befindet
sich an der International Agency for Research of Cancer (IARC) der
Weltgesundheitsorganisation in Lyon.

*Bei der Auswertung einer prospektiven Studie ist es wichtig, dass die
Teilnehmer/innen zu Beginn der Studie noch nicht an der zu
untersuchenden Krankheit leiden. Die Risikofaktoren für eine bestimmte
Erkrankung lassen sich so vor ihrem Entstehen erfassen, wodurch eine
Verfälschung der Daten durch die Erkrankung weitestgehend verhindert
werden kann – ein entscheidender Vorteil gegenüber retrospektiven
Studien.

www.dife.de

Ein hohes Typ-2-Diabetes-Risiko verkürzt die Lebenserwartung um 13 Jahre

Ein hohes Typ-2-Diabetes-Risiko verkürzt die Lebenserwartung um 13
Jahre

Menschen mit einem stark erhöhten Risiko für
Typ-2-Diabetes (Alterszucker) erkranken fast dreimal so häufig an einem
Herzinfarkt und ihre Lebenserwartung ist um etwa 13 Jahre verkürzt – und
dies unabhängig von Alter und Geschlecht. Ebenso erleiden sie fast
doppelt so häufig einen Schlaganfall, wie Menschen mit sehr geringem
Risiko. Dies sind die Ergebnisse der Potsdamer EPIC*-Studie, die die
Zusammenhänge zwischen Ernährung, Krebs, Typ-2-Diabetes und
Herz-Kreislauf-Erkrankungen untersucht. Studienleiter ist Heiner Boeing
vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke
(DIfE).

Die an der Studie maßgeblich beteiligten Wissenschaftler, zu denen auch
Matthias Schulze, von der Technischen Universität München, und Christin
Heidemann, vom Robert-Koch-Institut in Berlin, gehören, veröffentlichten
kürzlich ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift European Journal of
Epidemiology (Heidemann C. et al., 2009, DOI 10.1007/s10654-009-9338-7).

Bereits im Jahr 2007 entwickelten DIfE-Wissenschaftler basierend auf
den Daten der Potsdamer EPIC-Studie den Deutschen Diabetes-Risiko-Test.
Mit diesem Test kann jeder Erwachsene auf einfache aber sehr präzise
Weise sein persönliches Risiko bestimmen, in den nächsten fünf Jahren an
einem Typ-2-Diabetes zu erkranken. Die Anwendung des Tests erfordert
weder eine ärztliche Untersuchung noch die Analyse von Blutproben, da
lediglich Angaben zu Alter, Taillenumfang, Ernährungsgewohnheiten und
Lebensstil gemacht werden müssen.

Mit der vorliegenden Studie gingen die Wissenschaftler den folgenden
Fragen nach: Haben Personen, die laut Diabetes-Test eine erhöhte
Erkrankungswahrscheinlichkeit für Typ-2-Diabetes besitzen, auch ein
höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen? Und gibt es auch
einen Zusammenhang zwischen dem Testergebnis und dem
Sterblichkeitsrisiko?

Hierzu werteten die Forscher die Daten von 23.455 Frauen und Männern im
Alter zwischen 35 und 65 Jahren aus. Dabei verglichen sie die Werte von
Teilnehmern mit einer niedrigen Erkrankungswahrscheinlichkeit für
Diabetes von unter einem Prozent, mit den Werten von Personen mit einer
höheren Erkrankungswahrscheinlichkeit. Im Extremfall betrug diese über
zehn Prozent.

Mit steigender Erkrankungswahrscheinlichkeit für Diabetes, erhöhte sich
auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie das
Sterblichkeitsrisiko. So hatten Personen mit sehr hohen Werten im
Diabetes-Risiko-Test unabhängig vom Alter ein 2,7fach erhöhtes
Herzinfarkt- sowie ein 1,9fach erhöhtes Schlaganfall-Risiko. Zudem war
ihr Sterblichkeitsrisiko um das 2,4fache erhöht, was einer um 13 Jahre
verkürzten Lebenserwartung entspricht.

„Wie unsere Untersuchung zeigt, sind die Ergebnisse des Deutschen
Diabetes-Risiko-Tests auch mit anderen Erkrankungsrisiken assoziiert“,
erklärt Matthias Schulze. So seien Personen, die höhere
Diabetes-Testwerte erzielten, ebenfalls stärker gefährdet, einen
Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden und hierdurch vorzeitig zu
sterben. Dass diese Zusammenhänge unabhängig vom Alter der Person seien,
zeige, welch wichtige Rolle Übergewicht, Ernährungsgewohnheiten und
Lebensstil auch für diese Erkrankungen spielten, ergänzt Schulze.
Allerdings solle der Deutsche Diabetes-Risiko-Test nicht als Risikotest
für Herz-Kreislauf-Erkrankungen angesehen werden, dafür sei er nicht
optimiert.

*EPIC: European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition

Hintergrundinformation:

Zur vorliegenden Studie:
Von den 23.455 weiblichen und männlichen Studienteilnehmern erkrankten
während der Nachbeobachtungszeit von 8 Jahren 214 Personen an einem
Herzinfarkt. 186 Personen erlitten einen Schlaganfall. Zudem erkrankten
68 Studienteilnehmer an Kolonkrebs, 194 Personen erkrankten an
Brustkrebs und 145 Personen erkrankten an Prostatakrebs. 624 der
Studienteilnehmer starben im Beobachtungszeitraum.

Zusammenhänge zwischen erhöhten Diabetes-Risiko-Testwerten und einem
erhöhten Risiko für Brust-, Dickdarm- und Prostatakrebs konnten die
Wissenschaftler ebenfalls beobachten. Diese waren aber weitestgehend
altersabhängig.

Die Potsdamer EPIC-Studie ist eine prospektive Beobachtungsstudie. Bei
der Auswertung einer prospektiven Studie ist es wichtig, dass die
Teilnehmer/innen zu Beginn der Studie noch nicht an der zu
untersuchenden Krankheit leiden. Die Risikofaktoren für eine bestimmte
Erkrankung lassen sich so vor ihrem Entstehen erfassen, wodurch eine
Verfälschung der Daten durch die Erkrankung weitestgehend verhindert
werden kann – ein entscheidender Vorteil gegenüber retrospektiven
Studien.

Der Deutsche Diabetes-Risiko-Test:
Der Test ist seit 2007 als interaktiver Online-Test und seit 2008 auch
als Fragebogen im Internet verfügbar ( www.dife.de ).

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE)
ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 86 Forschungsinstitute und
Serviceeinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierte
Mitglieder. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-,
Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und
Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften.
Leibniz-Institute arbeiten strategisch und themenorientiert an
Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Bund und Länder
fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Die
Leibniz-Institute beschäftigen etwa 14.200 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, davon sind ca. 6500 Wissenschaftler, davon wiederum 2500
Nachwuchswissenschaftler.

Näheres unter www.leibniz-gemeinschaft.de

Neues Hotel in Miami Florida

Neues Hotel in Miami Florida

Das neue Luxus-Boutique Hotel EPIC gehört zur Kimpton Hotel Gruppe

Das neue, trendige Boutique-Hotel EPIC in Miami wurde erst Mitte Dezember eröffnet. Es bietet seinen Gästen ein Hotelerlebnis, das höchsten Ansprüchen genügt und auf erstklassigem, persönlichen Service basiert. Das EPIC Hotel Miami ist Teil eines neuen, direkt an Miami River und der Biscayne Bay gelegenen, 54-stöckigen Gebäudes. Mit seiner elliptischen Form und dem vom Wassersport inspirierten Segel-Design in der glitzernden Fassade, ist dieses Bauwerk ein neues Highlight der Stadtsilhouette Miamis.

Die Kimpton Hotels & Restaurant haben das Management des neuen EPIC Hotels Miami übernommen, das den zeitlosen Stil eines internationalen Boutique-Hotels mit den Annehmlichkeiten eines Ferienhotels verbindet. Somit ist es eine anspruchsvolle Erholungsoase in mitten des pulsierenden Lebens von Miami. Vom Hotel aus ist es nicht weit zu den Stränden und den örtlichen Einkaufsvierteln. Zu Fuß erreichen kann man auch die lebendige Kunst- und Kulturszene Miamis mit vielen Museen, Restaurants, Läden und Theatern.

Das EPIC Hotel Miami verfügt über 411 Zimmer und Suiten. Sie wurden von Cheryl Rowley in anspruchsvollem Stil eingerichtet und mit Möbeln ausgestattet, die unauffällige, kühle Eleganz ausstrahlen. Alle Zimmer und Suiten haben Balkone mit herrlichem Blick auf die Stadt und die Bucht. Zu den Annehmlichkeiten des Hotels gehört ein 1300 qm großer Außenbereich mit Swimmingpool und Lounge mit exklusivem Service auf der 16. Etage sowie das vom Spezialanbieter Exhale betriebene Spa und Fitness Center. Zwei weitere Lounges bieten den Gästen neben hervorragender Küche auch angenehme Abendunterhaltung.

Zur Eröffnung gilt bis Ende März 2009 folgendes Spezialangebot: Bei drei oder mehr Übernachtungen wird ein Preisnachlass von 33 Prozent gewährt. 10 Prozent Ermäßigung gibt es für Aufenthalte von bis zu zwei Nächten. Änderungen vorbehalten.

Für diese Einführungspreise ist eine Vorabreservierung unter www.epichotel.com erforderlich. Die Adresse des EPIC Hotels in Miami lautet: 270 Biscayne Blvd Way. Weitere Informationen oder Buchung des Eröffnungsangebots in den USA unter 866-760-3742 oder 305-424-5226 und international unter www.epichotel.com

Reisen nach Florida können Sie buchen unter:
www.travelworldonline.de/floridareisen.html

LUXUS-BOUTIQUE HOTEL IN MIAMI

NEUES LUXUS-BOUTIQUE HOTEL IN MIAMI GEHÖRT ZUR KIMPTON HOTEL GRUPPE

Das neue, trendige Boutique-Hotel EPIC in Miami wurde erst Mitte Dezember eröffnet. Es bietet seinen Gästen ein Hotelerlebnis, das höchsten Ansprüchen genügt und auf erstklassigem, persönlichen Service basiert. Das EPIC Hotel Miami ist Teil eines neuen, direkt an Miami River und der Biscayne Bay gelegenen, 54-stöckigen Gebäudes. Mit seiner elliptischen Form und dem vom Wassersport inspirierten Segel-Design in der glitzernden Fassade, ist dieses Bauwerk ein neues Highlight der Stadtsilhouette Miamis.
Die Kimpton Hotels & Restaurant haben das Management des neuen EPIC Hotels Miami übernommen, das den zeitlosen Stil eines internationalen Boutique-Hotels mit den Annehmlichkeiten eines Ferienhotels verbindet. Somit ist es eine anspruchsvolle Erholungsoase in mitten des pulsierenden Lebens von Miami. Vom Hotel aus ist es nicht weit zu den Stränden und den örtlichen Einkaufsvierteln. Zu Fuß erreichen kann man auch die lebendige Kunst- und Kulturszene Miamis mit vielen Museen, Restaurants, Läden und Theatern.

Das EPIC Hotel Miami verfügt über 411 Zimmer und Suiten. Sie wurden von Cheryl Rowley in anspruchsvollem Stil eingerichtet und mit Möbeln ausgestattet, die unauffällige, kühle Eleganz ausstrahlen. Alle Zimmer und Suiten haben Balkone mit herrlichem Blick auf die Stadt und die Bucht. Zu den Annehmlichkeiten des Hotels gehört ein 1300 qm großer Außenbereich mit Swimmingpool und Lounge mit exklusivem Service auf der 16. Etage sowie das vom Spezialanbieter Exhale betriebene Spa und Fitness Center. Zwei weitere Lounges bieten den Gästen neben hervorragender Küche auch angenehme Abendunterhaltung. Zum Hotel gehören außerdem der 1022 qm große Konferenzbereich, ein Hightech Business-Center und ein privater Bootsanleger.

Zur Eröffnung gilt bis Ende März 2009 folgendes Spezialangebot: Bei drei oder mehr Übernachtungen wird ein Preisnachlass von 33 Prozent gewährt. 10 Prozent Ermäßigung gibt es für Aufenthalte von bis zu zwei Nächten. Änderungen vorbehalten.

Für diese Einführungspreise ist eine Vorabreservierung unter www.epichotel.com erforderlich. Die Adresse des EPIC Hotels in Miami lautet: 270 Biscayne Blvd Way. Weitere Informationen oder Buchung des Eröffnungsangebots in den USA unter 866-760-3742 oder 305-424-5226 und international unter www.epichotel.com

Körpergewicht, Taillenumfang und Sterblichkeitsrisiko

Körpergewicht, Taillenumfang und Sterblichkeitsrisiko in Europa –
Ergebnisse der EPIC-Studie

Starkes Übergewicht, ein großer Taillenumfang aber
auch ein Körpergewicht am unteren Ende des Normalbereichs sind bei
Menschen um die Fünfzig mit einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko
verbunden. Das geringste Risiko haben Frauen mit einem Body-Mass-Index*
(BMI) von 24,3 und Männer mit einem BMI von 25,3. Dies sind die
Ergebnisse der European Prospective Investigation into Cancer and
Nutrition (EPIC), eine der größten europäischen Langzeitstudien
weltweit. Die Studiendaten belegen, dass neben dem Körpergewicht auch
die Fettverteilung für das Sterblichkeitsrisiko von Bedeutung ist.

Tobias Pischon und Heiner Boeing vom Deutschen Institut für
Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und ihre europäischen
Kollegen veröffentlichten heute ihre Forschungsergebnisse in der
Zeitschrift New England Journal of Medicine (Pischon et al., 2008).

Ob Übergewicht mit einer erhöhten Sterblichkeit einhergeht, war nach
den Ergebnissen früherer Studien bislang umstritten. Dies veranlasste
die beiden Wissenschaftler, Tobias Pischon und Heiner Boeing, die Daten
der europaweiten EPIC-Studie zu dieser Fragestellung auszuwerten,
insbesondere unter Berücksichtigung des Taillen- und Hüftumfangs. Die
Studie biete die größte zurzeit verfügbare Datenbasis und erlaube somit
sehr sichere Schlussfolgerungen zum Zusammenhang zwischen Körpergewicht
und Sterblichkeitsrisiko, kommentiert Hans-Georg Joost,
wissenschaftlicher Direktor des DIfE.

„Das wichtigste Ergebnis unserer Untersuchung ist, dass das Übergewicht
an sich, aber auch unabhängig davon die Körperfettverteilung das
Sterblichkeitsrisiko eines Individuums beeinflusst“, sagt Tobias
Pischon, Erstautor der Studie. Denn das Bauchfett sei nicht nur ein
Energiespeicher, sondern es produziere auch Botenstoffe, die die
Entwicklung chronischer Erkrankungen fördern. Dies könne zum Teil
erklären, warum auch schlanke Menschen mit einem niedrigen BMI aber
großem Taillenumfang ein erhöhtes Sterblichkeitsrisiko besäßen. In der
vorliegenden Studie hatten Schlanke mit viel Körperfett im Bauchraum ein
ebenso großes Risiko wie stark Übergewichtige. „Unsere Ergebnisse
unterstreichen damit die Notwendigkeit, auch bei normalgewichtigen
Personen die Körperfettverteilung durch eine Messung des Taillenumfangs
oder des Taillen-/Hüftumfang-Quotienten zu ermitteln. Eine Einschätzung
anhand des BMI oder des Taillenumfangs allein sei nicht ausreichend“,
ergänzt Heiner Boeing, Leiter der Potsdamer EPIC-Studie.

Als Ursache für den beobachteten Zusammenhang zwischen niedrigerem BMI
und erhöhtem Sterblichkeitsrisiko kommt nach Ansicht der Wissenschaftler
auch ein durch Alterungsprozesse oder unerkannte Krankheiten bedingter
Verlust der Muskelmasse in Frage, die im Vergleich zum Fettgewebe
schwerer ist. Menschen, die Gewicht verlieren, bauen oft mehr Muskeln ab
als Fett.

Grundlage der Untersuchung bilden die Daten von 359.387 Teilnehmern der
prospektiven** EPIC-Studie aus 9 europäischen Ländern. Das
Durchschnittsalter der Studienteilnehmer zum Zeitpunkt der ersten
Datenerhebung lag bei 51,5 Jahren. 65,4 Prozent der Teilnehmer waren
weiblich. Während der durchschnittlichen Nachbeobachtungszeit von 9,7
Jahren starben 14.723 der Studienteilnehmer. Teilnehmer mit einem hohen
BMI starben im Vergleich zu Teilnehmern mit mittlerem BMI häufiger an
Krebs- oder Herz-Kreislauf- Erkrankungen. Studienteilnehmer mit einem
niedrigen BMI starben hingegen häufiger an Erkrankungen der
Atmungsorgane.

Hintergrundinformation:

*Body-Mass-Index (BMI): Körpergewicht in Kilogramm [kg] geteilt durch
die Körperlänge in Meter zum Quadrat [m2]: kg/m2. Eine 1,70 m große Frau
mit einem BMI von 24,3 würde 70,2 kg wiegen. Ein 1,85 m großer Mann mit
einem BMI von 25,3 würde 86,6 kg wiegen.

Die EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and
Nutrition) ist eine prospektive, 1992 begonnene Studie, die
Zusammenhänge zwischen Ernährung, Krebs und anderen chronischen
Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes untersucht. An der EPIC-Studie sind 23
administrative Zentren in zehn europäischen Ländern mit 519.000
Studienteilnehmern beteiligt. Die Potsdamer EPIC-Studie mit mehr als
27.500 Studienteilnehmern/innen im Erwachsenenalter leitet Heiner Boeing
vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE).

Übergeordnetes Leitungsorgan der EPIC-Studie ist das
EPIC-Steering-Komitee, wobei Elio Riboli, jetzt am Imperial College
London, die Studie koordiniert. Die zentrale EPIC-Datenbank befindet
sich an der International Agency for Research of Cancer (IARC) der
Weltgesundheitsorganisation in Lyon.

**Bei der Auswertung einer prospektiven Studie ist es wichtig, dass die
Teilnehmer/innen zu Beginn der Studie noch nicht an der zu
untersuchenden Krankheit leiden. Die Risikofaktoren für eine bestimmte
Erkrankung lassen sich so vor ihrem Entstehen erfassen, wodurch eine
Verfälschung der Daten durch die Erkrankung weitestgehend verhindert
werden kann – ein entscheidender Vorteil gegenüber retrospektiven
Studien.

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE)
ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören
82 außeruniversitäre Forschungsinstitute und forschungsnahe
Serviceeinrichtungen. Diese beschäftigen etwa 14.200 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Davon sind ca. 6.500 Wissenschaftler (inkl. 2.500
Nachwuchswissenschaftler). Leibniz-Institute arbeiten interdisziplinär
und verbinden Grundlagenforschung mit Anwendungsnähe. Sie sind von
überregionaler Bedeutung und werden von Bund und Ländern gemeinsam
gefördert. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,1
Milliarden Euro pro Jahr. Die Drittmittel betragen etwa 230 Millionen
Euro pro Jahr. Näheres unter www.leibniz-gemeinschaft.de .

Kombination von Vitamin B12 und Folat-Spiegel erhöht das Schlaganfallrisiko

Ein niedriger Vitamin B12-Plasmaspiegel erhöht
besonders in Kombination mit einem niedrigen Folat-Spiegel das Risiko
für Schlaganfälle und Durchblutungsstörungen im Gehirn. Nach Aussagen
der Wissenschaftler, wird dieser Effekt zumindest teilweise durch einen erhöhten Homocysteinspiegel vermittelt. Dies ist das Ergebnis der
Potsdamer EPIC-Studie, die von Heiner Boeing vom Deutschen Institut für
Ernährungsforschung Potsdam Rehbrücke (DIfE) geleitet wird. Das
Epidemiologenteam veröffentlichte die Studiendaten nun in der
Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Stroke.

Ein erhöhter Homocysteinspiegel ist ein anerkannter Risikofaktor für
Herzinfarkt und Schlaganfall. Bereits seit längerem ist bekannt, dass
hohe Folat- und Vitamin B12-Spiegel den Homocysteinspiegel im Blut
senken können. Zudem vermindert anscheinend die längerfristige Einnahme
von Folsäurepräparaten das Schlaganfallrisiko bei Patienten mit
Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Derzeit ist aber ungeklärt, ob auch bei
Menschen ohne eine Vorerkrankung des Herz-Kreislauf-Systems ein direkter
Zusammenhang zwischen den Folat- und Vitamin B12-Konzentrationen im Blut
und dem Schlaganfallrisiko besteht. Die Ergebnisse der wenigen
epidemiologischen Studien, die diesen Zusammenhang untersuchten, sind
widersprüchlich.

Um zur Klärung der Datenlage beizutragen, untersuchte das Team um
Boeing in der vorliegenden Studie eine Gruppe von 967 Personen. Diese
rekrutierte sich aus Teilnehmern der Potsdamer EPIC*-Studie, bei denen
zu Beginn der Studie keine Herz-Kreislauf-Erkrankungen bekannt waren.
Bei 106 dieser Personen diagnostizierten Ärzte innerhalb des etwa
6jährigen Nachbeobachtungszeitraumes Durchblutungsstßrungen im
Gehirn. Weitere 82 Personen erlitten in dieser Zeit einen ischämischen
Schlaganfall.

Im Vergleich zu Studienteilnehmern mit hohen Folat- und Vitamin
B12-Werten im Blut hatten Teilnehmer mit niedrigen Werten ein 2,2fach
höheres Risiko für Schlaganfälle und Durchblutungsstörungen im
Gehirn**. Ein niedriger Vitamin B12-Spiegel allein erhöhte das Risiko
immerhin noch um 76 Prozent. Dagegen stieg das Risiko nicht an, wenn
lediglich der Folat-Spiegel niedrig war.
„Berücksichtigten wir auch die Homocysteinspiegel der Teilnehmer, so
schwächte sich der Zusammenhang zwischen den Vitamin B 12- und
Folat-Konzentrationen und dem Risiko für zerebrale
Durchblutungsstörungen und Schlaganfälle stark ab, ergänzt
Cornelia Weikert, Erstautorin der Studie, die Ergebnisse. Daher sei
anzunehmen, dass die Wirkung beider B-Vitamine zumindest teilweise durch
ihren Einfluss auf den Homocysteinspiegel erzielt wird.

„Nach unseren Ergebnissen ist ein niedriger Vitamin B12-Spiegel
besonders in Kombination mit einem niedrigen Folatspiegel ein
entscheidender Risikofaktor für Schlaganfälle und zerebrale
Durchblutungsstörungen, kommentiert Boeing. „Interessanterweise
stellten wir zudem fest, dass die Studienteilnehmer mit den geringsten
Vitamin B-Konzentrationen im Blut durchschnittlich seltener
Vitaminpräparate eingenommen hatten als die anderen Teilnehmer.
Weitere Studien, die die Rolle der B-Vitamine und die Wirkung von
Vitamin B-Präparaten im Hinblick auf die Gehirnfunktion untersuchen,
sind daher unserer Meinung nach gerechtfertigt.“

* EPIC: European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition
**Der beobachtete Zusammenhang zwischen gleichzeitig geringem Folat-
und Vitamin B12-Spiegel und einem erhöhten Risiko für zerebrale
Durchblutungsstörungen war unabhängig von Bluthochdruck, BMI (body mass
index), Raucherstatus, Sport, Alkoholkonsum, Bildungsstand,
Cholesterinspiegel, Diabetes und Geschlecht.

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Ausser Haus essen kann dick machen

Kalorienfalle: Nicht zu häufig außer Haus essen

Menschen, die regelmäßig auswärts in der Kantine oder im Bistro speisen, nehmen im Allgemeinen mehr Kalorien zu sich und bewegen sich weniger. Das lässt sich aus den Ergebnissen einer Befragung im Rahmen der EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) schließen. Knapp 35.000 Probanden aus zehn europäischen Ländern gaben zu Protokoll, welche Nahrungsmittel sie an welchem Ort in den 24 Stunden zuvor konsumiert hatten. Die Wissenschaftler ermittelten anhand der Daten, wie viele Kilokalorien insgesamt und ausschließlich durch den Außer-Haus-Verzehr an diesem Tag aufgenommen wurden. Das Resultat: Kaffee, Tee und andere Getränke sowie Süßigkeiten wie Eiskrem oder Kuchen werden besonders gerne auswärts konsumiert. Im Ländervergleich zeigten sich deutliche Unterschiede. So scheinen auswärtige Mahlzeiten in Skandinavien eine höhere Bedeutung zu haben: Spitzenreiter sind die Dänen, bei denen 28 Prozent der täglich aufgenommenen Kalorien auf den Außer-Haus-Verzehr zurückzuführen sind. In Deutschland sind es 19 Prozent bei den Frauen und 23 Prozent bei den männlichen Bürgern. Im Mittelmeerraum hingegen haben Mahlzeiten etwa in der Kantine nur einen geringen Stellenwert. Der aid infodienst empfiehlt, auch in der Gaststätte eine gesunde Auswahl an Speisen zu treffen und auf eine angemessene Portionsgröße zu achten. (AID /Public Health Nutrition)

Körpermaße und Dickdarmkrebs-Risiko

Ein großer Taillen-/Hüftumfang-Quotient (WHR*) und eine große Körperlänge
sind sowohl bei Frauen als auch bei Männern mit einem erhöhten Risiko
verbunden, an Dickdarmkrebs zu erkranken. Dagegen ist ein großer
Body-Mass-Index (BMI) nur bei Männern deutlich mit einem erhöhten
Dickdarmkrebs-Risiko assoziiert. Eine Risikobeziehung zwischen dem Auftreten
von Mastdarmkrebs und den untersuchten Körpermaßen besteht jedoch nicht.

Dies sind die Ergebnisse der europaweiten EPIC (European Prospective
Investigation into Cancer and Nutrition)-Studie, die Tobias Pischon vom
Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und
seine Kollegen am 5. Juli in der Zeitschrift Journal of the National Cancer
Institute publizierten.

„Unsere Ergebnisse unterstützen die Hypothese, dass besonders die
Bauchfettmenge für die Dickdarmkrebs-Entstehung entscheidend ist. Hierzu
passt unsere Beobachtung, dass sich der BMI als Vorhersageparameter bei
Frauen eher nicht eignet, da letztlich der Zusammenhang zwischen BMI und
Bauchumfang bei ihnen nicht so eng ist wie bei Männern. Dieses ist
vermutlich darauf zurückzuführen, dass sich Körperfett bei Männern generell
eher in der Bauchgegend anlagert, während es sich bei Frauen naturgemäß auch
an anderen Stellen ansammelt“, so Heiner Boeing, Leiter der Potsdamer
EPIC-Studie.

„Warum eine größere Bauchfettmenge das Dickdarmkrebs-Risiko
erhöht, wissen wir derzeit noch nicht. Möglicherweise spielt eine mit dem
Übergewicht verbundene Insulinresistenz und eine daraus folgende
Insulinspiegelerhöhung eine Rolle. Weitere Mediatoren, die eventuell
beteiligt sind, sind das Leptin und das Adiponectin. Derzeit untersuchen wir
innerhalb der EPIC-Studie diese und andere Biomarker hinsichtlich eines
möglichen Zusammenhangs mit der Darmkrebs-Entstehung.“

Neben dem DIfE ist das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg als
zweites deutsches Studienzentrum an EPIC beteiligt.

Die Epidemiologen kamen zu folgenden Ergebnissen: Frauen mit einer WHR von
über 0,85 hatten im Vergleich zu ihren Geschlechtsgenossinnen mit einer WHR
unter 0,73 ein um 52 Prozent erhöhtes Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken.
Fast gleiche Werte waren bei Männern zu beobachten. Bei ihnen stieg das
Risiko von der Gruppe (Quintil) mit der niedrigsten WHR ( <0,89) zur Gruppe mit der höchsten WHR (=0,99) um 51 Prozent an.

Die Körperlänge war ebenfalls bei beiden Geschlechtern relativ stark mit dem
Erkrankungsrisiko assoziiert. Frauen, die größer waren als 167,5 cm, hatten
im Vergleich zu kleinen Frauen ( <156,0 cm) ein um 79 Prozent erhöhtes Dickdarmkrebs-Risiko. Bei Männern stieg das Risiko zwischen der Gruppe mit der kleinsten ( <168 cm) und der mit der größten Körperlänge (=180,5 cm) um 40 Prozent an.

Geschlechtsspezifische Unterschiede waren dagegen beim BMI zu erkennen. Im
Vergleich zu schlanken Männern mit einem BMI unter 23,6 hatten Männer mit
einem BMI über 29,4 ein um 55 Prozent erhöhtes Dickdarmkrebs-Risiko. Bei
Frauen ließ sich zwischen den entsprechenden Gruppen nur eine Risikoerhöhung
um maximal 6 Prozent nachweisen.

*WHR = Waist Hip Ratio, sie ist ein Masstab für die Fettverteilung am
Körper, ein großer WHR-Wert deutet auf viel Bauchfett hin

Zusätzliche Hintergrundinformation:
Der Body Mass Index (BMI) berechnet sich aus dem Körpergewicht [kg]
dividiert durch das Quadrat der Körpergröße [m2].

Eine große Körperlänge ist mit einem erhöhten Dickdarmkrebs-Risiko
verbunden. Eine mögliche Ursache hierfür ist die größere Anzahl der
Körperzellen an sich. Je mehr Zellen vorhanden sind, desto größer ist die
Wahrscheinlichkeit, dass eine dieser Zellen mutiert. Außerdem sind große
Menschen vermutlich einem relativ starken Einfluss von
Wachstum-regulierenden Hormonen (Wachstumshormon, insulin-ähnlicher
Wachstumsfaktor und Insulin) ausgesetzt, die wiederum mit der
Krebsentstehung in Zusammenhang stehen.

Zahlen:
Schätzungsweise erkranken weltweit pro Jahr etwa 1 Million Menschen neu and
Dickdarm- oder Mastdarmkrebs, wobei die Anzahl der Erkrankungen in den
letzten 30 Jahren deutlich zugenommen hat. In Westeuropa sind Dickdarm- und
Mastdarmkrebs für etwa 13 Prozent aller Krebstodesfälle verantwortlich. In
Deutschland sterben jährlich ca. 31.000 Menschen an Darmkrebs. Bezogen auf
die Neuerkrankungsrate ist Dickdarmkrebs die zweithäufigste Krebsform
innerhalb Deutschlands.

Näheres unter www.leibniz-gemeinschaft.de