Frank Buchholz

Kaum hat Ende 2015 der letzte offiziell besternte Teller die Restaurantküche im Buchholz verlassen, beschäftigt sich der Chef des Hauses schon mit neuen Plänen. Lange Ruhepausen oder gar Stillstand sind bei einem Buchautor, Fernsehkoch, Unternehmer, ehemaligen Sternekoch und Familienvater auch schwer vorstellbar. „Wenn man gewohnt ist, ständig auf der Suche nach neuen Zutaten, Rezepten, Zubereitungstechniken und Ideen zu sein, setzt man sich nach der Schließung seines Sternerestaurants bestimmt nicht zur Ruhe. Da geht immer noch mehr“, erklärt Frank Buchholz. Erst vor kurzem ist er mit seiner erfolgreichen Kochschule ins Haupthaus des ehemaligen Sternerestaurants umgezogen. Bislang war die Kochwerkstatt in einem separaten Nebengebäude untergebracht, jetzt kochen Schüler und Profi gemeinsam in der erst 2015 neu eingebauten Küche und essen anschließend im stilvoll eingerichteten Gastraum.

Ein vollkommen neues und in der Region einzigartiges Projekt startet Buchholz außerdem unter dem Titel Frank’s Friday Kitchen. Dahinter steckt ein kommunikatives Esserlebnis, mit dem er sich bewusst vom alltäglichen Einerlei und der Hektik eines normalen Gastronomiebetriebs befreit. Nur an einem Freitagabend im Monat öffnet er seine Türen und serviert gemeinsam mit seinem Team ein Vier-Gänge-Menü mit abgestimmter Weinbegleitung. „Ich habe mir schon lange gewünscht, fernab vom normalen Tagesgeschäft ein intimes und lockeres Restauranterlebnis bieten zu können. Diesen Traum erfülle ich mir jetzt und freue mich sehr, auf diese Weise weiterhin und sogar noch intensiver für meine Gäste da zu sein“, sagt Buchholz. Die Abende werden jeweils unter einem wechselnden Motto stehen, das den Abonnenten des Buchholz-Newsletters im Vorfeld exklusiv mitgeteilt wird. Zum Konzept gehört auch die offene Küchentür, denn die Gäste sollen ganz ohne Scheu auch einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich frei und ungezwungen bewegen können. „Persönlicher und abwechslungsreicher kann ein Auswärtsessen kaum sein. So sieht für mich die Gastlichkeit der Zukunft aus“, so Buchholz.

Auch für private Veranstaltungen wie Firmenjubiläen, Familienfeiern oder Hochzeiten stehen die Räumlichkeiten ab sofort zur Verfügung. Mit seiner Fokussierung auf einen möglichst individuellen Restaurantbesuch formt Buchholz nun sein ganz eigenes Bild von moderner Gastronomie und setzt mit den drei Elementen Kochschule, exklusiven Dinnerabenden und intimen Privatveranstaltungen den neu eingeschlagenen Weg konsequent in die Tat um.

www.frank-buchholz.de

Alter Fritz

Glück für Berliner und Berlinbesucher: Kritiker Bernd Matthies findet einen wahren Geheimtipp für kleines Geld: „Es schmeckt prima, der Fisch ist perfekt gegart, die Balance zwischen würzigen Elementen und der Sahne gut gelungen!“

Ich habe hier noch nie so gut gegessen und hoffe, dass das so bleibt – dann hätten wir hier ganz klar eines der besten kulinarischen Ausflugsziele Berlins. Dabei ist angesichts des Preisniveaus Skepsis durchaus angebracht, denn drei Gänge für 33 Euro einschließlich Wein können eigentlich nur ein Rechenfehler sein – oder eben Murks ergeben.

Doch es kommt kein Murks. Die Menüportionen sind ziemlich klein, aber sei’s drum. Seesaibling mit Pellkartoffeln, Brunnenkresse und Kaviar-Crème-fraîche, das ist im modernen Stil in einem tiefen Teller aufeinandergeschichtet, und der Kaviar ist natürlich nicht vom Stör, sondern vom Saibling. Es schmeckt prima, der Fisch ist perfekt gegart, die Balance zwischen würzigen Elementen und der Sahne gut gelungen. Hauptgang im Menü: Lamm, geschmort und gebraten, mit ligurischem Gemüse und „Bohnencassouletcreme“, wieder so was. Sieht gut aus, schmeckt gut, ist handwerklich einwandfrei mit weich geschmorter Schulter und rosa gebratener Hüfte (vermute ich), ein paar Klecksen sanftem Bohnenpüree, etwas zu dominantem Pesto aus getrockneten Tomaten, Respekt! Selbst der etwas verspielt angerichtete Teller mit einer Schlange aus Schokocreme mit Mandarinen hatte keinerlei Verlegenheitscharakter, sondern war ein angenehmes, munteres Dessert.

Die gesamte Restaurantkritik von Bernd Matthies finden Sie wie immer im Berliner Tagesspiegel:
www.tagesspiegel.de/weltspiegel/essen-trinken/kolumne-von-tisch-zu-tisch-linsenterrine-mit-wachteln-im-alten-fritz/7569228.html

Alter Fritz, Karolinenstr. 12, Tegel, Telefon 433 50 10, geöffnet Dienstag bis Sonntag ab 17 Uhr

Danke, Bernd Matthies! Ihre Restaurantkritiken sind immer gut fair und sachlich!

Emmanuel Soares

Heinz Horrmann schreibt in der Berliner Morgenpost:
„Das Restaurant „Berlin-Moscow“ Unter den Linden, direkt gegenüber der Botschaft der Russischen Förderation, war wahrlich den Besuch wert. Ich habe die eigenwillige Küche des weit gereisten Franzosen Emmanuel Soares richtig genossen. In einigen Elementen spürte ich die Handschrift seines Lehrmeisters Alain Ducasse: klare Aromen, schnörkellos angerichtet. Eine echte Erweiterung der gastronomischen Spitze in der Hauptstadt.“

Lesen Sie, was Horrmann probierte:
www.morgenpost.de/kolumne/horrmann/article1908333/Russische-Botschaften.html

Unter den Linden 52
10117 Berlin
info@berlinmoscow.net
+49 (0) 30 200 589 68
www.berlinmoscow.net/de/

Gault Millau Baden-Württemberg 2011

Aufsteiger im neuen Gault Millau: Caroline Baum in Mannheim,
Markus Nagy in Eggenstein bei Karlsruhe, Raimar Pilz aus Bad Säckingen,
Anibal Strubinger und Christian Rosse aus Vogtsburg sowie
Johannes Wuhrer aus Öhningen am Bodensee / Ansgar Fischer
aus Baiersbronn: „Oberkellner des Jahres“, Fritz Keller aus Vogtsburg:
„Restaurateur des Jahres“

Sechs Baden-Württemberger verbessern sich in der jetzt erscheinenden
Deutschlandausgabe 2011 der französischen Gourmet-Bibel Gault Millau in die
Klasse der Köche mit „höchster Kreativität und bestmöglicher Zubereitung”:
Die erst 28-jährige Caroline Baum vom „Amesa“ in Mannheim „steigerte
sich in ihrem Erfolgsprogramm, klassische Gerichte modern zu interpretieren:
Die kreativen Kompositionen wurden eine Spur präziser, die Geschmacksakkorde
lösen mehr Überraschungsmomente aus. Ihre Vorliebe, zart schmelzende
Emulsionen mit krachenden, krossen Elementen zu kombinieren, die im Mund
höchst unterschiedliche Reaktionen auslösen, demonstriert sie perfekt beim
Beef- Steak Tatar à la Japonais, das sie mit Wasabi-Eis, Rote Bete, Soja-Gelee
und pochiertem, in geröstetes Brot gehülltem Wachtelei begleitet.“
„Frisch, fröhlich, herzhaft fusioniert“ Markus Nagy vom „Löwen“ in
Eggenstein bei Karlsruhe „Große Küche mit multikulturellen und regionalen
Elementen, ohne dass es verkrampft wirkt. Nagy beherrscht das Wechselspiel
von Subtilität und Herzhaftigkeit. Ihn treibt die Lust am nachhaltigen Geschmack.“
Raimar Pilz aus der „Fuchshöhle“ in Bad Säckingen, „demonstriert
schon mit drei köstlichen Süppchen – Kartoffelcrème mit Bärwurz und frischem
Störrogen, Tomatengazpacho mit Lavendel und Süßdolde, Schaum von Gurke
und grünem Apfel mit Minze, die einem unbeschwerten Spaziergang über eine
Sommerwiese gleichen – wie sehr er sich darauf versteht, Aromen aufeinander
abzustimmen und mit ihnen Spannung zu erzeugen“.

Im „Schwarzen Adler“ in Vogtsburg installierte Patron Fritz Keller neben
„Anibal Strubinger, der seit fast 30 Jahren die bekannten und beliebten Traditionsgerichte
pflegt, den 31-jährigen Modernisten Christian Rosse als zweiten
Küchenchef. Gestählt in guten Häusern soll er die Küche um zeitgemäße Kreativität
bereichern. Das scheint sehr kollegial zu gelingen.“
„Farbenprächtig und sinnenfroh, aromengesättigt und geschmacksintensiv,
kontrastreich und doch ausgewogen kommt“ bei Johannes Wuhrer im
„Falconera“ in Öhningen am Bodensee „auch das ‚Feinste vom Ligurischen
Meer’: eine Jacobsmuschel in der mit Rucolafarce gefütterten Tomate auf einem
Carpaccio vom Seeteufel, ein sauer eingelegtes Sardinenfilet auf mediterranem
Reisnudelsalat sowie ein mit süßem Trockenfrüchtebrot gefüllter Calamar auf
Salat von grünem und weißem Spargel.“

Für solch inspirierte Gerichte erhält das Köche-Sextett im Guide, der
nach dem französi-schen Schulnotensystem urteilt, 17 von 20 möglichen Punkten.
Diese hohe Note schafft auch Armin Karrer in Fellbach für sein neueröffnetes
„Avui“, in dem er „Hochgenüsse wie fein abgeschmecktes Kalbstatar
mit Parmesanstaub auf zart-bröseligem Pistazientaler oder Gänselebereis von
feinster Konsistenz auf Litschi/Passionsfrucht-Kompott bietet“. Sein bisheriges

Restaurant führt er als „Gasthaus zum Hirschen“ mit traditioneller und moderner
gutbürgerlicher Küche weiter.
Auf 16 Punkte verbessern sich (der im letzten Jahr abgewertete) Andreas
Goldbach vom „Landgasthaus zur Linde“ in Pliezhausen und Marc Rennhack
vom „Olivo“ in Stuttgart. „Großartig bei Goldbach, von dessen leichten
Schwächen im Vorjahr nichts mehr zu spüren ist, das Dreierlei von der Ente:
Mousse auf Brioche, gebratene Brust auf süßem Rotkohl und perfekte Crème
brûlée oder das mit milder Schärfe überbackene Rinderfilet auf knackigem Gemüse
und saftigen Kartoffelbällchen.“ Rennhack bietet ein „elegantes Zusammenspiel
von gebratener Gänseleber mit Apfelgelee und Gänselebermousse mit
Kaffee. Danach kommen die derzeit besten Desserts in Stuttgart. Sowohl die
Interpretation von Banane mit Muskat, Rosine und Haselnuss als auch die Kombination
von Mandarinen und Mohn mit Cassis und Valrhona-Schokolade sind
große Augen- und Gaumenschmeichler.“

16 Punkte erkochen sich auf Anhieb die Küchenchefs zweier neueröffneter
Restaurants: In der zum Gourmetlokal erhobenen „Wolfshöhle“ in Freiburg
bereitet Sascha Weiß, bisher Patron der „Krone“ in Biengen, „feine Regionalküche
mit Pfiff und leichter Hand“ und im „Yosh“ in Stuttgart demonstriert
Klaus Jaeschke „vom Krustentiersüppchen, in dem der Hummer nicht nur geschmacklich,
sondern auch großzügigst präsent ist, bis zum Loup de mer in der
Salzkruste exzellente Fischqualität“.
15 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault Millau-Verständnis
Kochen zur Kunst wird, erreichen Jürgen Gauwitz im „Haus Sommerberg“ in
Feldberg, Michael Oettinger im „Hirsch“ in Fellbach, Mario Sauer im „Le
Gourmet“ in Heidelberg, Sören Anders in der „Oberländer Weinstube“ in
Karlsruhe, Karl-Josef Fuchs im „Spielweg“ in Münstertal, Claudio Urru im
„Topair“ in Stuttgart, Simon Metzler im „Bürgerbräu“ in Überlingen und Uwe
Zöller im „Landgasthaus Adler“ in Wangen.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault Millau in Baden-
Württemberg hält seit 21 Jahren Harald Wohlfahrt von der „Schwarzwaldstube“
in Baiersbronn-Tonbach, der hier seit 30 Jahren Küchenchef ist und „das
Kunststück beherrscht, sich immer wieder neu zu erfinden und sich dabei treu
zu bleiben“. Die Kritiker gaben ihm wieder 19,5 Punkte und schwärmen: „Die
Teller ähneln manchmal kunstvollen Stilleben. So setzt Wohlfahrt ein Tatar von
der Gelbflossen-Makrele als Törtchen auf einer Rosette von Radieschen-
Carpaccio in Szene und dekoriert rundherum einen stilisierten Garten von Gurken-
und Kartoffelwürfelchen, von Sojakeimen und winzigen Löckchen von Shiso-
Kresse, von Wasabi-Klecksen und grünem Fliegenfischkaviar. Ein leichtfüßiges,
elegantes Arrangement, wie von einem großen Künstler mit sicherer Hand
skizziert. Was am Gaumen einem Reigen von superber Frische und Knackigkeit
gleichkommt, ist gleichzeitig ein Meisterstück handwerklicher Präzision, arrangiert
mit der Pinzette.“

Der Kochkönig im Ländle (und in Deutschland) hat 6 Kronprinzen, die
ihre 18 Punkte aus dem Vorjahr souverän verteidigen:

• Josef Bauer vom „Landgasthof Adler“ in Rosenberg „lässt auch beim Tafelspitz
mit Meerrettich und Grießknödeln, den er durch eine sensationelle Bouillon
als Suppe des Jahres interpretiert, spüren, was große Kochkunst ausmacht:
nämlich auch ein scheinbar simples Produkt durch eine besondere Würzung,
eine ungewöhnliche Zutat oder einfach nur durch den Respekt vor seiner Eigenart
so zu optimieren, dass es am Gaumen zum Ereignis wird“.

• Albert Bouley vom „Waldhorn“ in Ravensburg „beherrscht das ABC der Aromen
im Schlaf und setzt dem Teriyaki-Lammspieß mit Erdnüssen und Auberginen
zwei Kontrapunkte: einen süß-sauren mit Graupen in Fenchelblüte und Zitrusduft
und einen scharfen mit einer leibhaftigen Bloody Mary. Und schon sind
wir mitten drin in Bouleys Universum, wo ein raffiniertes System von ‚Checks
and Balances’ existiert und am Ende ein von allen beteiligten Elementen getragener
Konsens steht.“

• Bernhard Diers von der „Zirbelstube“ in Stuttgart „hechelt mit atemberaubender
Konstanz nicht an der Spitze des kulinarischen Fortschritts, sondern
poliert die moderne Klassik auf Hochglanz“.

• Claus-Peter Lumpp vom „Bareiss” in Baiersbronn-Mitteltal „bietet keinen
Anlass, Kreativität zu bejubeln, aber perfekt ausbalancierte Geschmacksnuancen
beim Steinpilzrisotto mit Wachtel und Sherry, gebratenem Ochsenfilet auf
schwarzer Olivensauce (die reduzierte Sauce und die intensiven Oliven waren
wunderbar) oder Lamm mit Spinatmousseline und Paprikaschaum“.

• Jörg Sackmann vom „Gourmetrestaurant Schlossberg“ in Baiersbronn-
Schwarzenberg „erweist sich gern als Meister aromen- und kontrastreicher
Arrangements und scheut in der Fortentwicklung seiner vielfältigen Aromenküche
keine Ausflüge zu exotischen Produkten und in immer neue Geschmacksregionen“.
Damit stehen von den 110 besten deutschen Köchen (die mit 17 bis 19,5
Punkte bewertet sind) 23 in Baden-Württemberg am Herd – das bedeutet Platz 1
in der kulinarischen Bundesliga vor NRW mit 19 und Bayern mit 13 Köchen.
Dass in Baden-Württemberg nicht nur vortrefflich gekocht, sondern auch
gastfreundlich bewirtet wird, demonstriert die Ehrung von

• Ansgar Fischer aus der „Schwarzwaldstube“ in Baiersbronn als „Oberkellner
des Jahres“: „Er versteht es, mit seinem phänomenalen Gedächtnis und detektivischem
Interesse für die manchmal verschlungenen Wege der komplexen
Küche Harald Wohlfahrts die Gedanken hinter den Kreationen im locker hingeworfenen
Spruch oder im eingehenden Gespräch zu vermitteln. Wir wünschen
uns nichts mehr, als dass möglichst viele junge Nachwuchskräfte durch Fischers
Schule gehen mögen.“

• Fritz Keller aus dem „Schwarzen Adler“ in Vogtsburg am Kaiserstuhl als „Restaurateur
des Jahres“: „Er liftete als Gastronom, Winzer und Hotelier ein Traditionshaus
in die Moderne und beherrscht die heikle Cuvée aus alt und jung.“
Keller ist auch Präsident des Fußball-Bundesliga-clubs FC Freiburg.
Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 182 Restaurants
in Baden-Württemberg. 167 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder
mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20
möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt.
Das schaffen unter den neu eröffneten oder erstmals bewerteten Restaurants
„Akademie“ in Amtzell bei Lindau, „Clubhaus am Hafen“ in Friedrichshafen
und „Lago“ in Ulm (alle 14 Punkte) sowie „Riverside Nº 31“ in Bietigheim-
Bissingen, „Wilder Ritter“ in Durbach bei Offenburg, „Gasthaus Adler“ in
Gottenheim bei Freiburg, „Bordeaux-Stube“ in Lautenbach bei Kehl, „Weingut
Heitlinger“ in Östringen und „Pfauen“ in Schorndorf bei Stuttgart (alle 13
Punkte).

Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe serviert der wegen seiner strengen
Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete,
von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault Millau im Ländle 13
langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 19 neu auf, jeweils 21 wurden
höher oder niedriger bewertet; 5 Küchenchefs verlieren die begehrte Kochmütze.
Als zusätzliches Schmankerl testete der im Münchner Christian Verlag
erscheinende Reiseführer für Genießer (888 Seiten, 29.95 €) das Ende September
2010 eröffnete „Restaurant Dieter Müller“ auf dem Kreuzfahrtschiff „MS
Europa“ sowie alle 8, nicht jedem Passagier zugänglichen Restaurants der
„Queen Mary 2“. Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 365 Hotels. Im
Stuttgarter Hotel „Graf Zeppelin“ kürte er die „Davidoff“-Lounge zur „Cigar
Lounge des Jahres“: „Mit ihrem offenen Kamin, noblen Komfort und imposantem
Wandhumidor gilt die Lounge im Ambiente und Angebot für Zigarrenliebhaber
als vorbildliches Forum der Begegnung und Begeisterung.“

Für unterwegs gibt es den Gault Millau auch als App fürs iPhone (7.99 €).
Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen
zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

GM KOCH DES JAHRES 2011:http://www.gourmet-report.de/artikel/336760/GM-Koch-des-Jahres-2011-Mario-Lohninger.html

GAULT MILLAU BADEN-WüRTTEMBERG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336763/Gault-Millau-Baden-Wuerttemberg-2011.html

GAULT MILLAU BAYERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336764/Gault-Millau-Bayern-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN BRANDENBURG: http://www.gourmet-report.de/artikel/336765/Gault-Millau-2011-in-Brandenburg.html

GAULT MILLAU 2011 IN BREMEN: http://www.gourmet-report.de/artikel/336766/Gault-Millau-2011-in-Bremen.html

GAULT MILLAU HAMBURG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336767/Gault-Millau-Hamburg-2011.html

GAULT MILLAU HESSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336768/Gault-Millau-Hessen-2011.html

GAULT MILLAU MECKLENBURG-VORPOMMERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336769/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2011.html

GAULT MILLAU NIEDERSACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336770/Gault-Millau-Niedersachsen-2011.html

GAULT MILLAU NRW 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336771/Gault-Millau-NRW-2011.html

GAULT MILLAU RHEINLAND-PFALZ 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336772/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2011.html

GAULT MILLAU SCHLESWIG-HOLSTEIN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336776/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2011.html

GAULT MILLAU SAARLAND 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336773/Gault-Millau-Saarland-2011.html

GAULT MILLAU SACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336774/Gault-Millau-Sachsen-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN SACHSEN-ANHALT: http://www.gourmet-report.de/artikel/336775/Gault-Millau-2011-in-Sachsen-Anhalt.html

GAULT MILLAU THüRINGEN 2011:
http://www.gourmet-report.de/artikel/336777/Gault-Millau-Thueringen-2011.html

GAULT MILLAU Deutschland
Bestellmöchlichkeit: 978-3-86244-002-3

Karibik caliente – Lebenslust auf Tanzreisen entdecken

Karibik caliente – Lebenslust auf Tanzreisen entdecken

Salsa, Merengue und Co. vermitteln Karibik-Feeling pur

Die Karibik ohne Musik wäre wie Strand ohne Meer. Und nirgendwo kommt karibische Lebensfreude besser zum Ausdruck als beim Tanzen. Während die Kariben Leidenschaft, Erotik und Rhythmus bereits mit der Muttermilch aufzunehmen scheinen, brauchen Deutsche meist mehrere Tanzstunden, bevor ein Gefühl für die ungewöhnlichen Klänge entsteht. Doch der Trend zum Hüftschwung ist eindeutig – um Salsa, Merengue und Bachata ist ein wahrer Boom ausgebrochen. Nichts liegt da näher, als eine Packung Lebenslust in Form eines Tanzurlaubs in der Karibik zu buchen!

Zu den populärsten lateinamerikanischen Tänzen gehört neben Klassikern wie Tango oder Cha Cha Cha heute vor allem Salsa. Die Musik entstand aus der Verschmelzung traditioneller afro-kubanischer Son-Musik mit modernen-Jazz Elementen.

Am lautesten pulsiert der karibische Salsa-Herzschlag in Havanna. Spezialisierte Veranstalter bieten komplette Tanzreisen mit professionellen Lehren und einheimischen Gasttänzern in die kubanische Metropole (www.danzaymovimiento.de, 10-tägiger Kurs mit 14 Übernachtungen ab 649,- Euro). Oder man entscheidet sich für flexibel wählbare Zusatz-Bausteine, in denen sich Tanzstunden und Sightseeing abwechseln (Meier’s Weltreisen, ab 49,- Euro/Tag). Darüber hinaus lockt „La Habana“ an jeder Ecke mit Bars und Discos, in denen man heiße Rhythmen bei kühlen Mojitos genießen kann. Nicht entgehen lassen sollte man sich die Show Tropicana im ältesten und legendärsten Nachclub Kubas. Seit vielen Jahren ziehen dort 150 Tänzerinnen mit spektakulären Kostümen und mitreißenden Tanzeinlagen die Besucher in ihren Bann. Zu den auch bei Einheimischen beliebten Locations gehören die beiden „Casa de la Musica“ in Havanna bzw. Varadero, in denen jede Nacht Live-Musik geboten wird. Beliebte Salsa Bands, die dort auftreten sind z.B. Los Van Van oder Charanga Habanera.

Die zweite karibische Salsa-Hochburg liegt eine Insel weiter auf Puerto Rico. Als assoziiertem Freistaat der USA besteht schon lange ein reger musikalischer Austausch zwischen New York und der puertoricanischen Hauptstadt San Juan. Aufgrund der politischen Umstände auf Kuba verbreitete sich der dort getanzte Salsa-Stil weiter als der kubanische und ist in Deutschland häufiger anzutreffen. Puertoricaner waren auch die ersten, die als Soldaten über amerikanische Kasernen den Salsa nach Deutschland brachten. Ein Geheimtipp für Salsa-Fans ist das Hotel Waldorf Astoria in San Juan. Immer donnerstags spielen dort die besten Bands Puerto Ricos. Vom 14. bis 31. Juli 2010 findet im Hotel sogar ein internationaler Salsa-Kongress statt ( www.puertoricosalsacongress.com ). Beliebte Szene-Bars in der Altstadt San Juans sind das Nuyorican Café und das Latin Roots, in dem es jeden Tag Livemusik, Tanzkurse und leckere bunte Cocktails gibt ( www.thelatinroots.com ).

Die feurigen Salsa-Rhythmen haben sich auch auf zahlreichen anderen Karibikinseln etabliert. Auf Curaçao bietet die Salsation Dance Company Kurse auf allen Niveaus. Abends kann man sich dann rund um den Mambo Beach ins Nachtleben stürzen und das am Tage Gelernte testen. Vom 3. bis 8. August steht die niederländische Insel ganz im Zeichen der „4/4-Clave“. Während der Salsa Tour treffen sich „Salseras und Salseros“ aus der ganzen Welt, um an Tanzworkshops, Shows, Partys und Wettbewerben teilzunehmen ( www.curacaosalsatour.com ).

Auch auf der Nachbarinsel Aruba ist längst das Salsa-Fieber ausgebrochen. Das Team von Aruba Salsa bietet Tanzkurse sowohl für „Locals“ als auch für Touristen. Ein Chrash-Kurs bringt Anfänger in drei Tagen auf ein Basis-Level ( www.arubasalsa.com ). Einheimische um den lockeren Hüftschwung beneiden kann man abends im Zentrum von Oranjestad (z.B. im Mambo Jambo) oder im Vergnügungsviertel Paseo Herencia (z.B. im Mr. Jazz).

Doch nicht nur Salsa lässt in der Karibik Tänzerherzen schneller schlagen. Was Havanna für Salsa ist, verkörpert die Dominikanische Republik für Merengue und Bachata. Mit dem Chartstürmer „Obsesion“ hat die Band Aventoura 2004 von der Insel aus das Bachata-Fieber in der ganzen Welt verbreitet. Die Lieder handeln stets von Liebe, Lust und Herzschmerz, und ähnlich wie im Salsa „verführen“ sich die Tanzpartner mit leidenschaftlichen, engen und hüftbetonten Figuren. Während der Merengue-Festivals in Puerto Plato (Oktober) und Santo Domingo (Juli/August) schwingen die Städte im flotten 2/4-Takt. Man sperrt Hauptstraßen und Uferpromenaden für den Verkehr, damit lokale und internationale Musiker-Größen wie Juan Luis Guerra oder Elvis Crespo die Strandmetropolen in ausgelassene Tanztempel verwandeln können – Ansteckungspotenzial hoch! Wer es nicht zum Event schafft, kann praktisch in jedem Hotel an Tanzkursen teilnehmen.

Die vielfältige Karibikregion hält abseits des Pauschaltourismus aber auch verborgene Schätzchen versteckt: Auf Guadeloupe ist die ursprüngliche Mischung europäischer und afrikanischer Kulturen noch allgegenwärtig und verspricht umso authentischere Tanzerlebnisse. Die Tanzschule A.I.D.A. bietet neben dem Standard-Repertoire von Salsa bis Merengue auch Kurse für Tänze aus afrikanischer Tradition wie „Zouk“ oder den populäreren „Gwo Ka“. In dieser kreolischen Musik spiegelt sich die Verschmelzung der durch Trommeln dominierten Arbeiterlieder mit der europäischen Quadrillen- und Orchestermusik wider ( www.aida-danse.com ).

Ein karibischer Disco-Trend aus Puerto Rico ist seit einigen Jahren der Reggaeton – ein Individualtanz vor allem für junge Leute, entstanden aus amerikanischem HipHop-, jamaikanischem Dancehall und Salsa/Merengue-Elementen. Hier wird nicht nur Hüfte und Schultern einiges an Lockerheit abverlangt, denn Bewegungen und vor allem Texte sind schnell und ziemlich „heiß“. Der Veranstalter Sprachcaffe bietet Kurse für Reggaeton und weitere Tänze auf Kuba ab 100,-Euro/Woche an ( www.sprachcaffe-kuba.com ).

Wer sich für einen Tanz, aber keine Insel entscheiden kann, bucht einfach eine Tanz-Kreuzfahrt. Royal Dance bietet im November einen 10-tägigen Turn von Miami über die Dominikanische Republik, die Jungferninseln, Antigua, Barbados und St. Kitts an. Das Tanzprogramm an Bord setzt sich aus den Latein- und Standardtänzen sowie zusätzlichen Workshops und Modetänzen zusammen ( www.tanzkreuzfahrten.de ).

Weitere Informationen zur Karibik und der CTO:
www.karibik-info.de

Kulinarische Reise durch die Küche der La Réunion

La Réunion kulinarisch – Eine Reise durch die Küchen der Vulkaninsel im Indischen Ozean.

Auf La Réunion heißt es „Vive la Creolité“. Nicht nur im Lebensgefühl der Menschen und Rhythmus der Insel, sondern auch in den Küchen. Der starke französische Einfluss ist überall spürbar, er mischt sich mit afrikanischen und indischen Elementen – heraus kommt ein buntes Potpourri, „kreolisch“ genannt. Der Reiseveranstalter itravel.de hat den einheimischen Köchen über die Schulter geguckt und eine Reise nach La Réunion zusammengestellt, die den Besucher in die kulinarischen Highlights der Insel einweiht. Weit verbreitet und sehr schmackhaft sind zum Beispiel die leicht abgeänderten Varianten des indischen Currys, aber auch Safranreis, Gerichte mit Hülsenfrüchten und getrocknetes Gemüse stehen auf den Speiseplänen. Weitere Leckerbissen sind die Süßspeisen, die Zubereitungen mit Vanille sowie der hochprozentige „Rhum Arrangé“, für den die Früchte monatelang mit einer speziellen Gewürzmischung reifen.

Ein Muss einer kulinarischen La Réunion-Reise ist der Besuch eines Wochenmarktes und die Verkostung der typischen reunionesischen Speisen, die dort angeboten werden. Erlebnisreich ist auch das traditionelle sonntägliche Picknick an einem der Strände im Süden, wo Familien den Tag miteinander verbringen. Besonders der Strand von Grand Anse ist für dieses Event bekannt.

La Reunion kulinarisch
14 Tage inklusive Übernachtung/Frühstück in verschiedenen Hotels, Mietwagen, Weinprobe, kreolischen Dinner und Kochkurs, „Tea Time“, Besuch des „Jardin des Espices“ und des „Maison Folio“ sowie einer privat geführten Wanderung, Canyoning und Paraglyding.

Weitere Informationen zur Reise finden Sie unter www.itravel.de/La-Reunion/La-Reunion-kulinarisch/5101

MIT DER 5-ELEMENTE-KÜCHE DURCHS JAHR – Kochbuch

Neues Buch der bekannten TCM-Ernährungsberaterin Dr. Claudia Nichterl

MIT DER 5-ELEMENTE-KÜCHE DURCHS JAHR

Im Rhythmus der Jahreszeiten ausgewogen und gesund kochen. Das neue Kochbuch
von TCM-Ernährungsberaterin und Buchautorin Dr. Claudia Nichterl basiert auf dem Grundsatz:
Was zu einer bestimmten Zeit bei uns wächst, tut auch unserem Körper gut. Daher sind die Rezepte
nicht nur nach Jahreszeiten gegliedert, sondern auch auf das saisonale, mitteleuropäische Angebot ausgerichtet.
Die einfach nachkochbaren Gerichte folgen den Prinzipien der 5-Elemente-Küche. Hintergrundinformationen und
Gesundheitstipps runden das Buch ab und machen es zu einem wertvollen Begleiter für mehr Genuss und Wohlbefinden.

Immer mehr Menschen entdecken die Weisheit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und nutzen sie
zur Stärkung des Körpers. Kochen nach den fünf Elementen ist die praktische Umsetzung der Ernährungslehre der TCM.
Die 5-Elemente-Küche orientiert sich an den fünf Elementen oder Wandlungsphasen (Jahreszeiten)
und teilt die Welt in Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser ein. Diese fünf Elemente repräsentieren
die unterschiedlichen klimatischen und jahreszeitlichen Einflüsse.
Dr. Claudia Nichterl: „ Das energetische Denkmodell der 5-Elemente-Ernährung fragt nicht nach Kalorien
und dem Anteil an Fett, Kohlenhydraten oder Eiweiß in einer Speise. Einzig die Wirkung einer Speise interessiert.
Wie fühle ich mich nach dem Essen? Warm und gestärkt? Müde oder schlapp?
Ziel ist, dem Körper Energie („Qi“) zuzuführen und ihn so bei den Anforderungen des Alltags zu unterstützen.
Eine an die Jahreszeit angepasste Auswahl von Zutaten und Zubereitungsarten fördert Wohlbefinden und Gesundheit.“

Dr. Claudia Nichterl
Mit der 5-Elemente-Küche durchs Jahr
128 Seiten, durchgehend farbige Abbildungen, broschiert
avBUCH September 2008; Preis: EUR 19,90 (A,D), CHF 34,90
ISBN: 978-3-7040-2303-2

CHINESISCH KOCHEN

Vielfältig und gesund sind nur zwei von vielen Attributen, die der asiatischen Küche zugeschrieben werden.
Wynnie Chan zeigt in ihrem Kochbuch wie lecker und auch gesund gerade die chinesische Küche sein kann. Traditionell basiert die Ernährung im Land des Lächelns auf Gemüse und Getreideprodukten wie Reis und Nudeln. Fleisch und fetthaltige Zutaten waren eher Beilagen und Geschmacksgeber, nie Hauptbestandteile eines Gerichts. Basierend auf der traditionellen chinesischen Küche, angereichert mit neuen Kreationen hat Wynnie Chan über 80 Rezepte zusammengestellt, die lecker, gesund und einfach nachzukochen sind. Alle Gerichte sind mit detaillierten Angaben zu Kalorien, Fett-, Zucker- und Ballaststoffgehalt sowie Gesundheitstipps versehen. Eine Einleitung führt in die Ernährung und die Ausstattung der chinesischen Küche ein.
Wynnie Chan: Chinesisch Kochen – Die asiatische Küche frisch genießen, Neustadt/Weinstr. (Neuer Umschau Buchverlag), 2005, 160 S., Softcover, ISBN: 978-3-86528-219-4, 16,90 EUR (D) / 17,40 EUR (A) / 27,80 sFr.

DIE 5-ELEMENTE-KÜCHE. CHINESISCHE ESS- UND TRINKKULTUR

Bekömmlichkeit und Genuss sind die obersten Prinzipien der Ernährungslehre nach den 5-Elementen der traditionellen chinesischen Medizin. In ihrem Buch DIE 5-ELEMTE-KÜCHE vermittelt die Autorin Hai Yan Waldmann-Wang die Grundlagen dieser Lehre. Die Zubereitung von Speisen nach den Prinzipien der 5-Elemente-Küche unterstützt die Gesundheit, steigert das Wohlbefinden und stärkt unsere Lebenskraft und Konzentrationsfähigkeit. Durch ausgewogene energetische Zutaten, die den Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser zugeordnet werden, entsteht eine körperliche Balance, die Krankheiten vorzubeugen hilft. Waldmann-Wang erläutert detailliert die Wirkung der einzelnen Grundnahrungsmittel und ihrer Kombination auf die Gesundheit. Ein umfangreicher Rezeptteil macht eine Umstellung auf diese Form der gesunden Ernährung zu einem Genuss. Anleitungen für Kuren zu jeder Jahreszeit ergänzen den Band und versprechen schnelle Hilfe bei ersten Anzeichen einer Erkrankung.

Hai Yan Waldmann-Wang: Die 5-Elemente-Küche. Chinesische Ess- und Trinkkultur, Neustadt/Weinstr. (Neuer Umschau Buchverlag), 2006, 200 S., Softcover, inkl. Plakat, ISBN: 978-3-86528-117-3, 19,90 EUR (D) / 20,50 EUR (A) / 32,- sFr.

Berlin erhält einen „Boulevard der Stars“

Berlin erhält einen „Boulevard der Stars“ am Potsdamer Platz

…Während in Hollywood Kinogrößen auf dem „Walk of Fame“ verewigt werden, sollen die Großen des deutschen Films und Fernsehens in Berlin künftig auf einer „Promenade des Lichts“ am Potsdamer Platz geehrt werden. Im Februar hat der Senat die Finanzierung des Projekts beschlossen, das voraussichtlich eine Million Euro kosten soll. Baubeginn für die von der renommierten Londoner Architektin Zaha Hadid entworfene Licht-Boden-Installation ist noch in diesem Jahr. Auf elliptischen Elementen aus Terrazzo-Beton mit Glasfasereinschlüssen sollen dann die Namen der Stars eingraviert werden.

Crazy Trip: Skigaudi und Wüstensafari

L’TUR spielt mit den Elementen. Beim neuesten Crazy Trip über den ersten Maifeiertag müssen Reiselustige aufpassen, dass sie sich in der Wüste keine Frostbeulen holen.

Los geht es am 28. April ab München in das Emirat Ras Al Khaimah. Nach der Übernachtung im Hilton starten am Sonntagmittag Off-Road-Jeeps in die Wüste. In einem orientalischen Wüstencamp erwartet die Gäste ein großes Barbecue, das sie bis spät in die Nacht genießen können – übernachtet wird dann in Zelten unter sternklarem Nachthimmel. Am nächsten Morgen geht es zurück zum Hotel, wo die Urlauber den Tag am Strand verbringen können.

Am Dienstag dann ein weiteres Highlight: Skifahren im größten Hallen-Schnee-Resort der Welt mit über 6000 Tonnen Kunstschnee in Dubai. Fünf separate Pisten auf einer 400 Meter langen Abfahrt sowie ein „Stunt Park“ stehen Skifahrern und Snowboardern zur Verfügung. Skier und Kleidung können ausgeliehen werden. Bevor es zurück nach Deutschland geht, haben alle Shoppingwütigen Gelegenheit, ihr Geld in den Geschäften des größten Einkaufszentrums der Emirate, der Mall of the Emirates, auszugeben und Souvenirs zu besorgen. Am späten Abend bringt dann der Transferbus alle zum Flughafen.

Buchbar ist der verrückte Kurztrip für 499 Euro pro Person online bei L’TUR