Essen aus dem 3-D-Drucker?

Drucken statt Kochen

Der 3-D-Druck ist beim Verbraucher angekommen. Bis jetzt waren es – außer in Fachkreisen – kleine Gebrauchsgegenstände und meist war kein wirklicher Aufreger dabei, so dass man es sich getrost leisten konnte, dieses Phänomen noch nicht allzu nahe an sich heran zu lassen. Aber es ist zu befürchten, dass sich das ändert: „Food Printing“ wird zum Thema. Forscher drucken inzwischen Schokolade, Süßigkeiten und weiche Nahrungsmittel. Die Eigenschaften von Schokolade seien perfekt für den Nahrungsdrucker, der mit liquiden und weichen Materialien funktioniert und im additiven Verfahren druckt, also Schicht für Schicht, berichtet die Internetseite der ARD. Die US-amerikanische Cornell-Universität forscht bereits seit Jahren auf diesem Gebiet und hofft, dass 3-D-Drucker so beliebt werden wie ein PC und in jedem Haushalt künftig neben dem Mixer stehen. In den Niederlanden hat man mit Weingummi und Keksen experimentiert.

Der Wissenschaftler Kjeld van Bommel sei davon überzeugt, dass der Food Printer die Ernährungswelt revolutionieren werde, so die ARD.
Die Anwendungsgebiete, die von den Essensdruck-Pionieren ins Auge gefasst werden, lassen den Traditions-Esser schaudern: Bereits 2015 sollen Pflegeheime für Senioren und Patienten, die nicht mehr gut kauen oder schlucken können, mit Lebensmitteldruckern ausgestattet werden, die pro Minute ein Gericht herstellen können. Astronauten müssen bisher vakuumverpackte Speisen mit heißem Wasser genießbar machen. Die Raumfahrtorganisation NASA will den Nahrungsdrucker weiterentwickeln. Ziel: Jeder druckt nach seinen Bedürfnissen. Beginnen will man erst einmal mit einer Pizza. Andere Wissenschaftler sehen Potenzial für die Welternährung. Die 3-D-Drucktechnik soll breit verfügbare Materialien wie Algen, Gras oder Insekten zu einer essbaren Nahrung verarbeiten können.

Die Forschungen, die sich der „Bioprinting“-Technik widmen, gehen noch weiter. Bei diesem Verfahren sollen lebende Zellen, sogenannte „Biotinte“, zu Fleisch verarbeitet werden. Eine amerikanische Firma hat bereits Erfahrung auf diesem Gebiet und züchtet mit dieser Technik bisher Gewebe für die medizinische Forschung. Warum also nicht auch Fleisch? Man könnte weniger Tiere halten und diverse Auswirkungen der Tierhaltung verringern. Nach Informationen der britischen Tageszeitung The Guardian verbraucht die Herstellung von Laborfleisch 96 Prozent weniger Treibhausgase und 55 Prozent weniger Energie. Außerdem benötige das Drucken gerade einmal vier Prozent Wasser im Vergleich zur herkömmlichen Fleischproduktion. Ein erstes Ministück Fleisch konnten die Forscher 2012 bereits drucken. Potenzielle Kunden könnten Vegetarier sein oder Menschen, die aus religiösen Gründen auf Fleisch verzichten.

Was die Verbraucher dazu sagen werden ist kaum einschätzbar. Die ethische Einstellung der Gesellschaft ist eventuell ebenso ein Hindernis, wie die Frage der Sicherheit und Nachhaltigkeit der Ausgangssubstanzen.
Britta Klein, www.aid.de

„Reisen mit Kindern“ 2007 – Ferien mit der Maus

Wo verbringen eigentlich Ernie und Bert, die Maus
oder der Hase Felix ihre Ferien? GEO SAISON Extra bat die Schöpfer der kleinen Stars deren Traumziele zu verraten – und druckt die Urlaubsabenteuer exklusiv im aktuellen Heft „Reisen mit Kindern“.
Den Hasen Felix lässt die Kinderbuchautorin Annette Langen bei den
Kaninchen auf dem La-Maddalena-Archipel vor Sardinien faulenzen (wo
sich die Kaninchen leider nicht für den weit gereisten Hasen
interessieren). Urmel fährt nach Island: „Da pfwimmen Robben und Wale
im Ozean, und Springbrunnen sprudeln aus dem Boden,“ wie Max Kruse
schreibt. Die TV-Maus schickt Friedrich Streich nach Griechenland,
die Olchis fahren ins Watt, um sich – natürlich – mit Matsch zu
bewerfen. Und Ernie und Bert reden wie immer ein bisschen aneinander
vorbei. Ernie: „Guck mal, was ich für unsere Ferien habe, Bert. Ein
neues Gummiboot.“ Bert: „Ein Gummiboot?!? Aber Ernie… wir fahren
dieses Jahr doch in die Berge!“

Diese und viele weitere Urlaubserlebnisse der Kinderstars finden
Sie im neuen GEO SAISON Extra „Reisen mit Kindern“. Und außerdem:
viele Anregungen, praktische Tipps und persönliche Empfehlungen für
gelungene Familienferien.

Weitere Themen:
Ganz viel Zeit füreinander: Familienglück in einer Tiroler
Berghütte
Geheimtipp Deutschland: charmante (und günstige) Urlaubsregionen
zwischen Eifel und Erzgebirge
Neuseeland: die letzte große Familienreise, bevor die Schule
losgeht
Mit Asterix und Obelix durch Rom: neue Familienstudienreisen
Deutsche Mitmach-Museen: 20 Kurztrips, auf denen Kinder spielend
lernen
Schweden mit dem Wohnmobil: auf den Spuren Nils Holgersson
Urlaub an der See: die schönsten Nord- und Ostseeinseln
Reisen für Singlefamilien

Das aktuelle GEO SAISON Extra hat einen Umfang von 154 Seiten,
kostet 7,80 Euro und ist ab dem 7. März 2007 im Handel erhältlich.

Ab 1. April bietet HLX Internet-Check-In an

Ab 1. April bietet HLX als erste deutsche Low-Cost-Airline Internet-Check-In an

Künftig wird das Fliegen mit Hapag-Lloyd Express (HLX) noch einfacher und schneller. Ab 1. April 2006 bietet die zum TUI-Konzern gehörende Niedrigpreis-Airline ihren Kunden als erste deutsche Low-Cost-Airline die Check-In- Möglichkeit per Internet an. Bequem und ohne Warten am Airport druckt sich der Kunde am heimischen Computer oder im Büro – frühestens 24 Stunden vor seinem geplanten HLX-Flug – bereits seine Bordkarte aus. Damit geht er dann direkt zur Sicherheitskontrolle. „Nach dem Zug zum Flug-Angebot ist das Internet-Check-In für uns in wenigen Wochen ein weiterer innovativer Schritt, wie wir das Fliegen mit HLX für unsere Kunden noch einfacher und bequemer gestalten“, erklärt Roland Keppler, Vorsitzender der HLX- Geschäftsführung. „Unser Ziel ist es nicht nur besonders preiswerte Flüge anzubieten, sondern wir wollen unseren Kunden einfache und innovative Zusatzleistungen mit echtem Mehrwert bieten, ohne dabei für uns die Prozesse zu erweitern.“

Das neue Check-In System ist zunächst nur für Gäste mit Handgepäck (5 kg) möglich, daher auch in einem ersten Schritt nur auf innerdeutsche Verbindungen beschränkt. Kunden finden auf der HLX-Homepage einen speziellen Button, über den sie sich die Bordkarte ausdrucken können. Beim eigentlichen Boarding am Gate werden die Internet-Check-In-Gäste bevorzugt behandelt, sie dürfen zuerst einsteigen.

Bereits im Dezember stellte HLX als erste Low-Cost-Airline das „Zug zum Flug“-
Angebot mit der Deutschen Bahn vor. Für 19,- Euro von jedem Bahnhof Deutschlands zum nächsten HLX-Flug fahren zu können, haben bislang fast 20.000 Gäste in Anspruch genommen. Und auch die Möglichkeit sich per Internet für den nächsten HLX-Flug ein Wunschmenü zusammenzustellen erfreut sich wachsender Beliebtheit. „Unsere Zusatzleistungen, die wir per Internet anbieten finden zunehmendes Interesse“, so Keppler.

www.hlx.com