DKGD warnt vor unkontrolliertem Fasten

Wichtige Informationen über Fasten, Nulldiät sowie die Vor- und Nachteile von Heilfasten

Dass unkontrolliertes Fasten und Heilfasten ein Gesundheitsrisiko darstellen kann, darauf macht heute das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik (DKGD) aufmerksam. In wenigen Tagen beginnt die diesjährige Fastensaison in Deutschland, und viele Menschen versprechen sich (zu) viel davon und sind nicht über die gesundheitlichen Risiken informiert, mahnt Sven-David Müller, Vorsitzender des DKGD. Für viele Menschen ist es nicht leicht zu erkennen, ob eine Fastenklinik oder ein Fastenarzt seriös agiert, und wir möchten mit unserer Warnung erreichen, dass wir kritischer mit der Methode Fasten umgehen, erläutert Müller, der sich seit mehr als 20 Jahren wissenschaftlich und praktisch mit den verschiedenen Fastenformen (Heilfasten, Fastenkuren, Nulldiät oder Entschlackungskuren) befasst.

Fasten kann gefährlich sein
Fasten kann gefährlich sein, denn der Bedarf an lebenswichtigen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen wird bei den Fastenkuren nicht gedeckt. Es ist nicht paradox, von einem Gesundheitsrisiko zu sprechen, das Heilfasten darstellt. Der menschliche Organismus ist beispielsweise lebensnotwendig auf die Zufuhr von Aminosäuren angewiesen. Ist der Aminosäure-Bedarf bei einer Heilfastenkur nicht gedeckt, greift der Körper auf Eiweißbausteine in der Muskulatur zurück. Heilfasten schädigt nachweislich den Herzmuskel, und daher ist es nicht verwunderlich, dass jedes Jahr Menschen, die in einer Fastenklinik fasten, in die Notaufnahme eines Krankenhauses eingeliefert werden.

Heilfasten macht Sportler schwach
Proteinarmut, die Fasten kennzeichnet, führt zum Muskelabbau. Durch den Muskelabbau ist Heilfasten auch nichts für sportlich aktive Menschen, denn Fasten macht Sportler schwach. Der Aufbau von Muskulatur ist mühsam und nur durch gezieltes Training, eine angepasste Ernährungsweise und viel Disziplin zu erreichen. Der mühsam gestraffte Körper und die durch Fitnessübungen erreichten Muskelzuwächse können schon innerhalb von 14 Tagen Fastenkur wieder zunichte gemacht werden. Wer wert auf einen attraktiven, sportgestärkten Körper legt, solle nicht fasten, empfiehlt Sven-David Müller.

Kranke dürfen nicht fasten
Besonders Kranke dürfen nicht fasten, da sie durch die unzureichende Ernährung schwer geschädigt werden können. Kontraindiziert ist Fasten für Diabetiker, Depressive, Essgestörte, Immungeschwächte sowie Krebskranke, und natürlich dürfen auch Schwangere und Stillende nicht fasten. Vor dem Antritt einer Fastenkur sollten Fasteninteressierte ihren Hausarzt befragen und gegebenenfalls auch den Kardiologen, um eine Schädigung des Herzens, die im schlimmsten Fall zum Tode führen kann, auszuschließen. Außerdem sollten sie sich intensiv mit dem Fastenarzt unterhalten und sich über die vielfältigen Risiken aufklären lassen. Nur wenn ein Fastenarzt darauf hinweist, dass Fasten auch gesundheitsschädlich sein kann und nicht für alle Menschen geeignet ist, kann er überhaupt als seriös bezeichnet werden. Während des Fastens kommt es zu vielen unangenehmen und bedenklichen Erscheinungen, auf die im Aufklärungsgespräch hingewiesen werden muss, macht Sven-David Müller deutlich. Fasten führt sehr häufig zu Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Übersäuerung, Gallenkoliken, Hyperurikämie und Gicht, Kältegefühl, Muskelabbau und dem Jojo-Effekt. Viele Menschen brechen die Fastenkur frühzeitig ab.

Heilfasten macht nicht schlank
Dass Heilfasten nicht schlank, sondern dauerhaft dick machend ist, erstaunt sicher viele Fastenbefürworter. Viele Menschen, die in den nächsten Wochen mit einer Fastenkur beginnen, möchten Körpergewicht abbauen. Aber Heilfasten und auch andere Fasten-Methoden sind nicht in der Lage, das Problem Übergewichtiger zu lösen. Beim Fasten geht insbesondere Muskelmasse verloren. Auch der Wasserverlust ist hoch. Aber Fettgewebe baut das Fasten kaum ab. Nach dem Fasten kommt es durch den Muskelverlust zum ausgeprägten Jojo-Effekt. Eine Kombination aus Fasten und Sport ist besonders gefährlich, da es in dieser Kombination zu ausgeprägten Proteinmangelzuständen mit deutlichem Muskelverlust kommt. Ganz einfach ausgedrückt machen Fasten und Heilfasten dauerhaft dick und führen zu Cellulite, entzaubert Sven-David Müller die Effekte des Fastens. Wer abnehmen möchte, braucht eine anständige Ernährungsweise mit ausreichender Proteinzufuhr. International zur Bekämpfung von Adipositas bestens bewährt und wissenschaftlich anerkannt ist das proteinmodifizierte Fasten. Aber eine gezielte Ernährungsumstellung, Intensivierung der Alltagsbewegung und die Aufnahme eines kombinierten Ausdauer- und Kraftsportprogramms sowie eines Verhaltensprogramms mit Entspannungstechniken wie Autogenes Training ist die erste Wahl des Diätexperten Sven-David Müller zur Bekämpfung von Übergewicht und Adipositas. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. setzt sich für ganzheitliche Übergewichtsbehandlung ein.

Rheumatiker können von gezieltem Fasten profitieren
Bei bestimmten Krankheiten hat gezieltes Fasten für Patienten wissenschaftlich nachweisbar positive Effekte, und so können beispielsweise Rheumatiker davon profitieren. Aber auch hier gilt, dass ausreichend Aminosäuren und natürlich alle anderen lebenswichtigen Nähr- und Wirkstoffe zur Fastentherapie gehören müssen. Ein Beispiel für eine solche Fastenmethode ist das proteinmodifizierte Fasten. Diese Form des Fastens ist im Gegensatz zu Heilfasten wissenschaftlich bestens abgesichert und aus ernährungsmedizinischer Sicht als anerkannte Methode zu bezeichnen. Es verwundert nicht, dass alle seriösen wissenschaftlichen Fachgesellschaften vor dem Fasten und Heilfasten warnen. Weder die Deutsche Gesellschaft für Ernährung noch die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin oder staatliche Institutionen haben sich jemals für Fasten und Heilfasten eingesetzt. Im Gegenteil: In jedem Jahr warnen alle ernstzunehmenden Institutionen vor den Gefahren des Fastens.

Pro und Kontra Fasten: Sven-David Müller gehört zu den Fastenkritikern
Da Fasten, Heilfasten und auch die Nulldiät aus ernährungsmedizinischer Sicht in vielen Fällen kritisch zu bewerten sind, gehört Sven-David Müller zu den Fastenkritikern. Leider verhalten sich viele Fastenärzte und Fastenkliniken unseriös und klären ihre Kunden oder Patienten nicht adäquat auf. Sie verschweigen viele Kontrapunkte, die gegen eine Fastenkur sprechen, und heben nur die positiven Faktoren hervor. Mit seinem Buch „Gesundheitsrisiko Heilfasten“ macht Müller es den schwarzen Schafen in der Fastenlobby schwer: Ich lege mich gerne mit diesen schwarzen Schafen an, da sie mit Fasten und Heilfasten viel Geld verdienen möchten, aber ihrer Aufklärungspflicht unzureichend nachkommen und damit schließlich das Leben und die Gesundheit von Menschen konkret gefährden. Sven-David Müller, Master of Science in Applied Nutritional Medicine, hat angewandte Ernährungsmedizin studiert und ist staatlich anerkannter Diätassistent und Diabetesberater der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Sven-David Müller ist Autor des Buches „Gesundheitsrisiko Heilfasten“.

Linktipps:
www.dkgd.de
www.dge.de
www.slimcoach.de

Das Internet macht abnehmen leichter!

Sven-David Müller: Das Internet macht abnehmen leichter!

Der Slimcoach ist das beste Mittel gegen den Winterspeck und für die schlanke Linie

Endlich gibt es auch Internet Hilfen für Übergewichtige: Das Expertenwissen aus dem Internet hilft beim Abnehmen, informiert Diätexperte Sven-David Müller, der die Diätberatung des Online-Abnahme-Programmes www.slimcoach.de leitet. Direkt nach der Weihnachtsschlemmerei und den Silvester-Berlinern beginnt mit dem Jahreswechsel die neue Diätsaison. Das Internet hilft jetzt auch beim Abnehmen, informiert das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik (DKGD). Die Experten des DKGD haben in Zusammenarbeit mit dem Horn Verlag das Online-Gewichtsreduktionsprogramm www.slimcoach.de ins Leben gerufen, um Übegewichtigen jederzeit und anonym den Zugang zu Expertenwissen zu ermöglichen. Der Slimcoach macht die Gewichtsreduktion einfach leichter, ist sich Diätexperte Sven-David Müller, erster Vorsitzender des DKGD, sicher. Auch in der Diätsaison 2010 suchen wieder viele Menschen nach der Möglichkeit im Schlaf abzunehmen oder das Gewicht durch abstruse Möglichkeiten zu reduzieren. Doch dabei nimmt in der Regel nur der Geldbeutel ab oder die Gesundheit nimmt wie beim Fasten und Heilfasten massiv Schaden, so Diätexperte und Medizinjournalist Müller. Der Slimcoach ist ein exzellenter Begleiter zum Wunschgewicht.

Das Internet macht jetzt schlank: www.slimcoach.de Abnehmen ist selten ein leichtes Unterfangen: Um das Wunschgewicht zu erlangen und schließlich dauerhaft halten zu können, sind drastische Maßnahmen notwendig: Einige Abnehmwillige müssen nahezu gänzlich auf ihre Lieblingsspeisen verzichten, neue Ernährungsgewohnheiten erlernen und es zudem meistern, sich Tag um Tag sportlich zu betätigen. Das Abnehmen erfordert einen eisernen Willen und viel Disziplin, betont Diätexperte Sven-David Müller aus Berlin. Der soziale Aspekt sollte diesbezüglich nicht unterschätzt werden, denn die Umgebung und die Kontaktpersonen eines Menschen üben einen großen Einfluss auf sein Durchhaltevermögen aus. Bekanntschaften können Motivation spenden und durch gutes Zureden dabei helfen, Ziele zu erreichen. Sind ihre Interessen allerdings andersgeartet, können sie gute Vorsätze abweichender Intentionen hinfällig machen, indem sie Absichten abwerten oder gar ignorieren.

Der Slimcoach motiviert durch gemeinsames Abnehmen Nahezu jeder lässt sich mittlerweile vom Schönheitsideal beeinflussen und hat bereits mehrfach den Versuch unternommen, Gewicht zu verlieren. Immer mehr Menschen träumen davon, auszusehen wie trainierte Schauspieler und Models, aber vor allem ihr Körpergefühl, das Wohlbefinden und ihre Gesundheit zu stärken – eine Entwicklung von der jeder einzelne Abnehmwillige profitiert: Denn gegenwärtig ist keiner mit seinem Traum von einem gesunden, schlanken Körper alleine. Wer abnehmen will, findet meist schon in seinem Freundeskreis mehrere Gleichgesinnte. Da nahezu jeder im Zuge seines Fitness- und Abnehmprogramms ab und zu schwache Momente erlebt und sich demotiviert, antriebslos und müde fühlt, spielen Kontakte erfahrungsgemäß eine große Rolle für Übergewichtige: Glücklicherweise ist der Motivationstiefpunkt nicht bei jedem Menschen gleichzeitig zu verzeichnen. Verbündete können somit einen Impuls von außen geben und für neue Antriebskraft sorgen, wenn der innere Ansporn eines Einzelnen vorübergehend nachlässt. Das Slimcoach-Abnehmprogramm nutzt diese soziale Komponente. Selbst wer in seinem Bekanntenkreis niemanden hat, der ebenfalls den Traum hegt, Gewicht zu verlieren, kann hier von der Motivation anderer schöpfen: Slimcoach.de verfügt über ein Forum, das Abnehmwilligen den Austausch aller Mitglieder ermöglicht. Teilnehmer des 13-wöchigen Abnehmprogramms haben somit die Möglichkeiten, Mitmenschen kennenzulernen, Tipps und Tricks auszutauschen, Erfolge zu teilen und sich gegenseitig anzutreiben.

Professioneller Gewichtsverlust durch Beistand: Slimcoach-Experten unterstützen das Abnehmen Können Verwandte und Bekannte nicht weiterhelfen, beziehen Übergewichtige, die sich für eine Diät entschieden haben, professionellen Rat zu Ernährung und Fitness meist aus Büchern. Allerdings ist der Bestand an Literatur zum Thema Abnehmen mittlerweile kaum noch überschaubar. Um sich gut beraten zu fühlen, greifen Betroffene häufig gleich auf mehrere Lektüren zurück, geben viel Geld aus und müssen trotzdem auf die passende Hilfestellungen bei individuell variierende Probleme während des Gewichtsverlustes verzichten. Übergewicht und Adipositas sollten allerdings nicht unterschätzt werden. Der Körper einiger Menschen mit Gewichtsproblemen ist bereits geschwächt oder gar krank, weshalb eine persönliche Beratung vor und während des Abnehmens dringend zu empfehlen ist, hebt Diätexperte Sven-David Müller hervor. Das Slimcoach-Abnehmprogramm bietet den direkten Austausch mit qualifizierten Diät- und Bewegungsexperten. Teilnehmer haben täglich die Möglichkeit, sich individuell beraten und unterstützen zu lassen: Das kompetente Betreuer-Board gibt passende Anregungen, Empfehlungen und Hinweise, die sich an medizinischen Richtlinien orientieren, den Leitlinien der Deutschen Adipositas-Gesellschaft, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und des Deutschen Kompetenzzentrums Gesundheitsförderung und Diätetik entsprechen sowie garantiert auf gesonderte Bedürfnisse im Zuge des Gewichtsverlusts zugeschnitten sind.

Fachgerechte Zuwendung beim Abnehmen: Coaching-Briefe des Slimcoach Freunde, Verwandte und Gleichgesinnte können zwar eine große Hilfe für Abnehmwillige sein, die einen Motivationsschub benötigen, um strenge Ernährungspläne und anstrengende Sportanweisungen durchzuhalten. Doch eine fachmännische Beratung ist von Nöten, um eine Garantie dafür zu bekommen, dass die Anstrengungen tatsächlich zum Ziel führen können. Kein Übergewichtiger möchte Maßnahmen in die Tat umsetzen, die einen sinnlosen Energieverbrauch darstellen. Der Kontakt zu Ernährungsspezialisten und Bewegungsexperten kann gleichzeitig helfen, gewinnbringende Handlungsweisen für den Gewichtsverlust auszuarbeiten und dadurch, dass sie tatsächlich halten, was sie versprechen, für ein anregendes Gefühl der Sicherheit sorgen. Nicht nur die eingerichtete Hotline, auch die Coaching-Briefe, die Teilnehmer des slimcoach-Abnehmprogrammes regelmäßig per E-Mail erhalten, verfolgen eben dieses Ziel. Sie geben hilfreiche Tipps zur Verhaltensänderung, unterstützen somit das Abnehmvorhaben und mobilisieren durch sachkundige Argumente zum Weitermachen, erläutert Diätexperte und Medizinjournalist Sven-David Müller. Slimcoach garantiert somit jedem Teilnehmer den regelmäßigen Kontakt zu Experten, der gewährleistet, dass einer langfristigen Gewichtsreduktion und -stabilisation nichts im Wege steht. Der Slimcoach wird vom Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik empfohlen und entspricht den Empfehlungen der Deutschen Adipositas Gesellschaft für strukturierte Programme zur Gewichtsreduktion. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik setzt sich für ganzheitliche und wissenschaftlich Gesundheitsförderung ein.

Unter www.slimcoach.de/… können Sie sich direkt zur unverbindlichen Gratis-Slimcoach-Testwoche anmelden

Kostenlose Ernährungsbroschüren können Sie unter www.dkgd.de downloaden

Informationen zur Müller-Diät unter www.muellerdiaet.de

Weihnachtsgewürze sind nicht nur lecker, sie haben auch Heilwirkung

Weihnachtsgewürze sind nicht nur lecker, sie haben auch Heilwirkung

Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik erklärt, wie
sich der Weihnachtsmann vor dem Zunehmen schützt

Fröhliches „Fett- und Weihnachtsspecktakel“ muss
nicht sein. Für viele Menschen bedeutet die Advents- und Weihnachtszeit
einen Angriff auf ihre Figur. Die Experten des Deutschen Kompetenzzentrum
Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. (DKGD) haben herausgefunden, dass bei
Weitem nicht alle weihnachtlichen Speisen zu B(a)uche schlagen. Wer hingegen
in der Weihnachtszeit nur an Gänsebraten, Marzipankartoffeln, Glühwein und
Stollen denkt, muss tatsächlich befürchten, dass das Kleid oder der Anzug zu
eng wird, denn dies sind echte Kalorienbomben. Auch wenn Marzipan
gesundheitsförderliche Mandeln enthält, bekommt man von der Kombination aus
Zucker und Fett im Marzipan keine Figur zum Anbeißen, wie der
Medizinjournalist und erster Vorsitzende des DKGD Sven-David Müller
informiert. Das DKGD setzt sich für eine ganzheitliche, wissenschaftlich
begründete Gesundheitsförderung ein. Für die Gewichtsoptimierung bedeutet
das, dass zur Ernährungsumstellung auch Entspannung, mehr Alltagsaktivität
und Sport kommen müssen, um dauerhaft ein gesundes Gewicht zu halten.

Weihnachtskaffee – schmeckt und senkt den Blutdruck
Die Weihnachtszeit ist auch die Saison der Gewürze, und die sind
nachweislich gesund. Einige Gewürze nutzt die Medizin sogar als Heil- oder
Arzneimittel. Dazu gehören Zimt, Vanille, Anis und Ingwer. Zimt ist in der
Lage, den Blutzuckerspiegel zu optimieren und die Blutfette zu senken. Daher
sind Weihnachtstee oder Bratapfel mit Zimt auch eine Wohltat für den
Stoffwechsel. Ein wunderbares Aroma verströmt beispielsweise der
DKGD-Weihnachtskaffee: Wer auf das Kaffeemehl eine Messerspitze Zimt oder
Kakao gibt, kann den herrlichen Geruch wahrnehmen, der während des
Kochvorganges entsteht. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass
Kakao den Blutdruck senken kann. Eine Prise Salz auf das Kaffeemehl gestreut
hebt den Kaffeegeschmack entscheidend, informiert Diätexperte Müller.

Weihnachtsgewürze und ihre Heilwirkung von A bis Z

Anis: gegen Blähungen und Husten, beruhigt den Magen-Darm-Trakt
Ingwer: gegen Übelkeit,
Kardamom: verdauungsfördernd, Aphrodisiakum
Koriander: fördert den Appetit, krampflösend
Muskatnuss: gegen Blähungen, im Übermaß ist Muskat gefährlich
(halluzinogenes Rauschmittel)
Nelken: gegen Zahnschmerzen und Mundgeruch, appetitanregend
Piment: gegen Blähungen und Koliken
Safran: gegen Kopfschmerzen und Depressionen
Sternanis: gegen Blähungen und Mundgeruch
Vanille: beruhigt die Nerven, wirkt gegen Süß- und Schokoladenhunger,
aphrodisierend
Zimt: optimiert den Blutzuckerspiegel und senkt die Blutfette

Beschenken Sie sich nicht mit Hüftgold
Besonders lecker und gesund sind jetzt Zitrusfrüchte. Sie enthalten
abwehrstärkendes Vitamin C und blutdrucksenkendes Kalium. Die Faserstoffe
von Orange und Co machen dauerhaft satt, und das Aroma der Früchte ist in
der Winterzeit besonders angenehm. Wissenschaftler sind davon überzeugt,
dass Grapefruit und andere bittere Zitrusfrüchte beim Abnehmen helfen können
und den Zuckerstoffwechsel optimieren. Aber auch der gute deutsche Apfel ist
nicht ohne, denn der enthaltene Ballaststoff Pektin wirkt wie ein Heilmittel
auf Stoffwechsel und Verdauung. Pektin gehört zu den gesündesten
Ballaststoffen überhaupt und ist in der Lage zu sättigen, den
Blutzuckeranstieg nach der Kohlenhydrataufnahme zu vermindern, Verstopfung
vorzubeugen, den Cholesterinspiegel zu senken und sogar die Abwehrkräfte zu
stärken. Der wasserlösliche Ballaststoff Pektin ist wie Guar oder
Oligofruktose in der Lage, die Darmflora zu fördern, deren Mikroorganismen
den bedeutendsten Bestandteil der menschlichen Krankheitsabwehr darstellen.
Besonders gut ist Apfel mit Zimt, und das gilt nicht nur für Diabetiker,
sondern auch für alle Menschen, die Herz und Gefäße schützen möchten, betont
Sven-David Müller. Wer entspannt durch die Weihnachtszeit geht, tut auch
etwas für seine Figur, denn Stress macht dick und Entspannung hilft beim
Abnehmen, betont die dritte Vorsitzende des DKGD Almut Carlitscheck, die als
Entspannungspädagogin Übergewichtigen rät, die Effekte des Autogenen
Trainings zur Gewichtsreduktion zu nutzen.

Schlank an Weihnachten
Eine normale Portion Gänsebraten mit Rotkohl (mit reichlich Schmalz) und
Kroketten sowie als Nachtisch Fürst Pückler Eis schlägt mit 1500 bis 2000
Kilokalorien zu Buche. Dazu kommen noch die Kalorien der Getränke, Sekt oder
Rotwein. Damit droht dann wirklich ein „Weihnachtsspecktakel“. Aber im Sinne
der Gesundheit und des Bauchumfangs muss niemand Advents-Gürkchen,
Weihnachts-Möhrchen oder Heiligabend-Tomaten mümmeln und kann trotzdem das
Weihnachtsmenü kalorisch entschärfen. Ein alternatives, leckeres Menü, das
dem Weihnachtsspeck entgegenwirkt und „nur“ 780 Kilokalorien enthält:

1 Tasse Minestrone (35 kcal)
200 g Putenbrust gegrillt (213 kcal)
200 g Broccoli (46 kcal)
200 g Petersilien-Sesam-Pellkartoffeln (150 kcal)
1 großer Bratapfel mit Mandel-Rosinen-Zimt-Füllung (195 kcal)
1 Glas Weißwein (144 kcal)

Diätfrei abnehmen mit Nüssen
Bei den Süßigkeiten gibt es viele Möglichkeiten, Kalorien einzusparen und
trotzdem weihnachtlich zu schlemmen: Zimtsterne, Dominosteine und
Spekulatius sind kalorienreicher als die praktisch fettfreien Printen. Auch
Lebkuchen ist kalorisch betrachtet dem Stollen, der eine echte Kalorienbombe
darstellt, vorzuziehen. Außerdem enthält Lebkuchen mehr Gewürze, die die
Gesundheit fördern. Typisch für die Weihnachtszeit sind auch Nüsse und
Mandeln. Es ist ein echtes Ernährungsmärchen, dass Nüsse und Mandeln zu
Übergewicht führen, analysieren die Experten des DKGD. Menschen, die täglich
eine Handvoll Nüsse oder Mandeln genießen, tragen nicht zur
Übergewichtsentstehung bei, sondern nehmen sogar leichter ab. Nüsse und
Mandeln können aus diätetischer Sicht noch mehr erreichen, denn sie fördern
die Gesundheit. Mandeln, Erdnüsse (eigentlich eine Hülsenfrucht und keine
Nuss) sowie Walnüsse beugen Diabetes vor. Aber in der Walnuss steckt noch
mehr: Durch die Omega-3-Fettsäuren in der Walnuss fördert sie die
Leistungsfähigkeit des Gehirns. Außerdem sind Walnüsse reich an der
Aminosäure Arginin, die den Blutdruck senkt. Zudem senken Nüsse und Mandeln
das Herzinfarktrisiko, und Cashews beugen Gallensteinen vor. Wer also jeden
Tag ein paar Nüsse isst, beugt vielen Krankheiten vor und optimiert sogar
die Figur.

Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier – dann steht die Waage vor der
Tür?
Die Adventszeit, das Nikolausfest, der Heilige Abend und die
Weihnachtsfeiertage sowie das kalte Silvesterbüfett wachsen sich statistisch
gesehen nicht zum „Specktakel“ aus, erläutert Müller. Wissenschaftlich
betrachtet ist die Weihnachtszeit für die Figur weit weniger gefährlich als
der Rest des Jahres: Die Menschen nehmen nicht zwischen Weihnachten und
Neujahr, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten zu, interpretiert
Sven-David Müller das Ergebnis einer Studie, die beweist, dass die
durchschnittliche Gewichtszunahme in der Weihnachtszeit nur 370 Gramm
beträgt. Wer über Weihnachten aber doch mehr zugenommen hat, kann mit dem
vom DKGD empfohlenen Online-Programm Slimcoach ( www.slimcoach.de ) leicht
abnehmen. Über die Internetseite des Vereins www.dkgd.de können verschiedene
Broschüren zur Gewichtsoptimierung kostenlos abgerufen werden. Das DKGD
empfiehlt Übergewichtigen das „Abnehmkochbuch“, das im Horn Verlag
erschienen ist, als Programm einer gesunden ganzheitlichen
Gewichtsoptimierung.

In der imedo-Gesundheitscommunity können Sie sich mit anderen Menschen
austauschen. Diskutieren Sie zum Beispiel mit in der Gruppe „Essen, aber was
und wie?“
( www.imedo.de/group/overview/index/432-essen-aber-was-und-wie )

Erfahren Sie mehr zu gesundheitlichen Risiken durch Plätzchen und Lebkuchen
in den imedo-Gesundheitsnews: Acrylamid-Gehalt im Weihnachtsgebäck
( www.gesundheitsnews.imedo.de/news/107354-weniger-acrylamid-im-weihnachtsgeback )

Deutschland braucht eine Ernährungsrevolution

 

Zum Konzept der gesunden Lebensführung und der Gesundheitsförderung des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik (DKGD) gehört natürlich auch die Ernährung, vielmehr die Ernährungsweise . Essen und Trinken halten nicht nur Leib und Seele zusammen. Die Ernährungsweise steht in wissenschaftlich nachweisbarem Zusammenhang mit dem Wohlbefinden und der Gesundheit. Die Ernährungsweise kann das Ausbrechen von Krankheiten fördern oder verhindern. Die meisten als ernährungsbedingt bezeichneten Krankheiten sind jedoch nicht durch die Ernährungsweise hervorgerufen, sondern vielmehr spielt die Fehl-ernährung eine Rolle in der Auslösung der Krankheit.

Das DKGD spricht in diesem Zusammenhang von ernährungsmitbedingten Erkrankungen . Viele Erkrankungen, die im Zusammenhang mit einer Fehl- und/oder Überernährung gesehen werden, sind multifaktoriell bedingt. Gerade Ernährungsfachkräfte (Ernährungswissenschaftler und Diätassistenten) und Ernährungsmediziner fokussieren oftmals einseitig auf die Ernährungsweise. Die Entstehung von vielen Erkrankungen ist aber nur unter anderem auf die Ernährungsweise zurückzuführen. Ernährungsmitbedingte Erkrankungen entstehen im Umfeld einer Fehl- und/oder Überernährung, Bewegungsmangel, Fehlverhalten (beispielsweise zu wenig Entspannung) und einer genetischen Prädisposition. Das Erbmaterial vieler Menschen ist so konstituiert, dass bestimmte Krankheiten auftreten können.

Die Therapie von ernährungsmitbedingten Krankheiten geht weit über eine nachhaltige und lebenslange Ernährungsumstellung hinaus. Das DKGD setzt sich für die ganzheitlich und wissenschaftlich orientierte Gesundheitsförderung ein. Es sieht die Diätetik im humanistischen Sinne als Lehre von der gesunden Lebensführung und leitet das vom griechischen Wortstamm diaita ab. Die gesunde Lebensführung schließt die Ernährung gesunder und kranker Menschen ein. Bei kranken Menschen muss die diätetische Therapie dem Grundsatz „Diätetik ist die Kunst des Erlaubens“ folgen, um wirkungsvoll zu sein.

Der aktuelle Ernährungsbericht , den die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. im Auftrage des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ende 2008 vorgelegt hat, weist aus, dass die Menschen in Deutschland trotz – oder wegen? – Ernährungssaufklärung anders essen, als sie sich ernähren sollten. Die Ernährungsaufklärung in der Bundesrepublik Deutschland hat nachweislich versagt. Die vornehmlich rationale Diät- und Ernährungsberatung durch Ernährungswissenschaftler, Diätassistenten und Ernährungsmediziner ist nicht in der Lage, die Menschen zu ermuntern, andere Lebensmittel, Getränke und Speisen aufzunehmen.

Das Ernährungsverhalten ist nicht rational geprägt, sondern vielmehr insbesondere emotional bedingt. Solange die Diät- und Ernährungsberatung nicht nur nicht in ein ganzheitliches Konzept der Gesundheitsförderung einbezogen ist, sondern auch noch vorrangig faktenorientiert abläuft, kann der Ernährungsbericht keine grundsätzlich positiven Entwicklungen oder gar den Rückgang ernährungsmitbedingter Erkrankungen ausweisen. Das DKGD verurteilt die herkömmliche Ernährungsinformation und Diätberatung, da sie nicht nur wenig erreicht, sondern gleichzeitig das Wohlbefinden der Menschen einschränkt und mutmaßlich sogar die Fehl- und Überernährung fördert. Das DKGD lehnt Einzelmaßnahmen der Gesundheitsförderung rundweg als unsinnig, überflüssig und kontraproduktiv ab. Nur eine ganzheitliche und interdisziplinäre Gesundheitsförderung kann effektiv wirken und mehr als nur materielle Ressourcen verschwenden.

Bedauerlicherweise bestimmen oftmals Lobbyisten die Informationen über eine gesunde Ernährungsweise oder eine diätetische Therapie. Die Folge davon ist das Aufkommen von Ernährungsmärchen und Diätlügen. Das alles geschieht auf dem Rücken der Gesundheit der Menschen. Gerade die Lebensmittelindustrie, die Agrarlobby, aber auch Autoren von Büchern und Verfechter von bestimmten Ernährungsformen, die ihr Geld mit Büchern darüber verdienen, vertreten oftmals nachweislich falsche Botschaften.

Eine logische Ernährungsweise kann nicht pauschal gestaltet sein. Die Erkenntnisse um die Nutrigenomik zeigen, dass nicht für alle Menschen die gleichen Ernährungsempfehlungen gelten können. Die genetische Ausstattung bestimmt auch die Verträglichkeit, Bekömmlichkeit und den Wert der aufgenommenen Lebensmittel für das Individuum. Vor diesem Hintergrund lassen sich nur wenige allgemein gültige Empfehlungen hinsichtlich einer gesunden Ernährungsweise – aber auch diätetischen Therapie – geben. Selbstverständlich müssen auch Abneigungen, Unverträglichkeiten und allergische Reaktionen sowie ethische Gesichtspunkte in die Diät- und Ernährungsberatung einbezogen werden.

Es darf niemals vergessen werden, dass die Ernährung weit mehr Funktionen erfüllen muss, als die der Energie-, Nähr- und Wirkstoffbedarfsdeckung. Essen muss nicht nur schmecken, sondern vielmehr müssen auch sozialkulturelle Gegebenheiten und Gepflogenheiten beachtet werden. In jedem Falle fördert und fordert das DKGD die Esskultur . In den nord- und mitteleuropäischen Ländern hat sich aufgrund der klimatischen Bedingungen eine andere Esskultur entwickelt, als in Ländern der südlichen Hemisphäre.

Das Essen muss die Grundbedürfnisse decken. Das Übermaß ist genauso schädlich wie ein Mangel. Wichtig ist, dass die Nahrungszufuhr an den Energieverbrauch angepasst ist. Andernfalls kommt es zur Entwicklung von Über- oder Untergewicht . Übergewicht und die krankhafte Ausprägung davon, die als Adipositas bezeichnet wird, können nachweislich eine Reihe von Krankheiten begünstigen. Es ist jedoch nicht richtig, von „Selbstmord mit Messer, Gabel und Glas“ zu sprechen, da dies einseitig und radikal dargestellt ist und den multifaktoriellen Ansatz der Krankheitsentstehung unzureichend würdigt. Bedingt durch den allgemeinen Bewegungsmangel in Deutschland entsteht bei der Mehrheit der Bevölkerung ein Ungleichgewicht aus Kalorienzufuhr und Kalorienverbrauch. Die Folge ist die Entstehung von Übergewicht mit erhöhten Fettmasseansammlungen. Während Übergewicht und Adipositas langfristig den Ausbruch und die Verschlimmerung von Erkrankungen beflügeln, führt Untergewicht rasch zu Krankheiten. Die Menschen sollten möglichst ein normnahes Gewicht haben. Ausgezehrt und mager sind genauso wenig gesundheitsförderlich wie fett. Essstörungen können auch durch falsch verstandene Diätvorhaben mitbedingt sein.

Das DKGD fördert und fordert die Verwendung von einheimischen Produkten . Diese sind vor dem Hintergrund der negativen Auswirkungen auf die Umwelt und den Menschen selbst bei globaler Nahrungsversorgung vorzuziehen. Außerdem ist es wichtig, Lebensmittel saisonbezogen anzubauen, zu ernten und schließlich auch zu verzehren. Lebensmittel sollten nicht lange transportiert oder gelagert werden, sondern vielmehr frisch auf den Teller oder in den Topf kommen. Das DKGD setzt sich für mehr selbstzubereitete Speisen ein, die im häuslichen Umfeld in angenehmer Atmosphäre verzehrt werden. Das Essen muss bei der Nahrungsaufnahme im Mittelpunkt stehen.

Grundsätzlich gibt es keine schädlichen Lebensmittel , sondern vielmehr ein schädliches Ernährungsverhalten. Wissenschaftlich ist es nicht zu rechtfertigen, beispielsweise Zucker, Salz, Butter oder Zusatzstoffe als Buhmänner in der Ernährungsweise an den Pranger zu stellen. Wissenschaftlich begründbar sind nur wenige Empfehlungen, die zusätzlich noch durch das Einbeziehen der Wünsche und Vorlieben sowie von Krankheiten nur eingeschränkt als allgemeingültig angesehen werden können.

Die Ernährungsweise sollte ausgewogen und vielseitig sein. Extreme und eine gesundheitsförderliche Kost schließen sich aus.

  • Wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme von mindestens 1,5 Litern. Das DKGD empfiehlt insbesondere auf (Mineral)Wasser und regelmäßig auch auf Gemüsesäfte zurückzugreifen.

  • Täglich sollte Frischobst und Gemüse in roher und gekochter Form aufgenommen werden.

  • Eine kohlenhydratarme Ernährungsweise scheint in der evolutionären Entwicklung der menschlichen Rasse unbegründet und entspricht auch nicht den allgemeinen Verzehrsgewohnheiten sowie den ernährungsmedizinischen Empfehlungen. Grundsätzlich ist es aber auch nicht zu rechtfertigen, eine kohlenhydratreiche Ernährungsweise zu empfehlen. Sicher ist eine überreiche Zuckeraufnahme in Zeiten von Bewegungsmangel wenig empfehlenswert. Insbesondere zuckerreiche Softdrinks sowie fruchtzuckerreiche Getränke scheinen vor dem Hintergrund der aktuellen Studienlage ungünstig. Der glykämische Index und die glykämische Ladung werden in ihrem Wert für die Diät- und Ernährungsberatung überschätzt. Zudem sollte auf mit Fruktose gesüßte Nahrungsmittel und Getränke verzichtet werden. Eine extrem hohe Zufuhr isolierter Fruktose (Fruktosemast) scheint negative Auswirkungen auf die Gesundheit auszuüben. Es ist sicher unlogisch, reichlich oder wenig Kohlenhydrate aufzunehmen. Der Mensch ist auf die tägliche Zufuhr von Kohlenhydraten angewiesen.

  • Gleiches gilt für das Eiweiß (Protein). Hier ist eine den jeweiligen Lebensumständen optimal angepasste Zufuhr und Auswahl der Proteinquellen anzuempfehlen. Eine eiweißreiche Ernährungsweise ist genauso wenig gesundheitsförderlich wie eine eiweißarme Kost. Es darf aber nicht vergessen werden, dass Proteine eine gute Sättigung hervorrufen und es beim Eiweißmangel zum Abbau von Muskeln kommt. Das fördert den Jojo-Effekt. Aus diesem Grund lehnt das DKGD auch das Fasten ab. Tierische Produkte und Hülsenfrüchte (insbesondere Soja) weisen eine hohe Proteinwertigkeit auf.

  • Die wissenschaftliche Diskussion um die optimale Fettzufuhr und die ideale Fettqualität ist längst nicht abgeschlossen. Es scheint aber so, dass über Jahrzehnte ein übertriebener Fettverzicht gepredigt wurde, der schließlich wenig positive Effekte – dafür aber negative – auf die Gesundheit der Menschen hatte. Die Zufuhr gesättigter Fettsäuren erscheint weniger gesundheitsförderlich als die von bestimmten ungesättigten Fettsäuren. Insbesondere ist die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren durch ausreichenden Fischkonsum und die richtige Ölauswahl sowie den täglichen Verzehr von Nüssen und Samen zu steigern. Rapsöl, Leinöl und Nussöle gehören zu den hochwertigen Ölen. Der Wert von Olivenöl wird allgemein weit überschätzt. Der tägliche Verzehr von einer Handvoll naturbelassener Nüsse führt nicht zur Entwicklung von Übergewicht. Hochwertige Margarinen, die arm an gesättigten Fettsäuren sowie Transfettsäuren aber reich an ungesättigten Fettsäuren sind, erscheinen Butter als Streichfett hinsichtlich der Gesundheit überlegen. Grundsätzlich gilt aber, dass auch von hochwertigen Fetten keine unbegrenzten Mengen aufzunehmen sind. Streichfette waren zu einer Zeit sinnvoll, in der Kalorienmangel herrschte. Das ist heute nicht mehr der Fall.

  • Ballaststoffe haben vielfältige positive Eigenschaften und daher ist eine ballaststoffreiche Ernährungsweise sinnvoll. Bestimmte Ballaststoffe wirken als Präbiotika und diese sind für eine gesunde Darmflora wichtig. Die Einnahme von Probiotika erscheint sinnvoll. Industrielle Spezialprodukte sind dafür aber in der Regel überflüssig. Es ist ausreichend, täglich Kefir, Joghurt, Sauerkraut oder milchsaures Gemüse aufzunehmen.

  • Alkohol gehört zu den Giftstoffen. Zudem kann Alkohol eine Sucht auslösen. Es ist für die Gesundheitsförderung kontraproduktiv, den täglichen Alkoholkonsum – in welcher Form auch immer – zu empfehlen. Genussmittel sollten nicht täglich und nicht im Übermaß konsumiert werden.

  • Bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährungsweise ist die Nahrungsergänzung nicht notwendig. Viele Menschen gehören aber zu Risikogruppen bezüglich der Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen oder sekundären Pflanzenstoffen. Das DKGD lehnt ausdrücklich eine gezielte Nahrungsergänzung nicht ab. Es fördert und fordert vielmehr die individuelle fachmännische Entscheidung, ob und welche Mikronährstoffe substituiert werden sollten. Die isolierte Zufuhr von hochdosierten Präparaten scheint wenig gesundheitsförderlich. Daher erscheint die Empfehlung natürlicher Nahrungsergänzungsmittel wie Sanddornsaft, Hagebuttenkonzentrat, Tomatenmark oder Hefe sinnvoll. Eine reine Rohkosternährung ist wenig gesundheitsförderlich.

Das DKGD fördert und fordert, mehr wissenschaftlich fundierte Ernährungsinformationen anzubieten und die Bevölkerung vor schädlichen Ernährungsempfehlungen oder Diäten zu schützen. Wissenschaftlich betrachtet ist die kalorische Überernährung in Deutschland weit gefährlicher als der Einsatz von Zusatzstoffen. Aus ethischen und umweltpolitischen Gründen ist es wichtig, möglichst auf einheimische Produkte zurückzugreifen. Die Erzeugung von Gemüse, Obst und auch Fleisch erfordert in südlichen Ländern extreme Wassermengen und bringen damit auch das ökologische Gleichgewicht ins Wanken. Eine gesundheitsförderliche Ernährungsweise fördert das Wohlbefinden, die Lebensqualität und hat konkrete Vorzüge für den Menschen. Sie macht Spaß, hält aktiv, beugt Krankheiten vor und ist in der Lage, bestimmte Krankheiten in ihrer Ausprägung zu mindern. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik empfiehlt Ihnen, Ihrem Körper das zu geben, was er benötigt. Lassen Sie es sich gut gehen und essen Sie Lebensmittel, die Ihnen und Ihrem Körper gut tun.

Hademar Bankhofer

Ausgezeichnet: Professor Hademar Bankhofer erhält den Deutschen Preis für Gesundheitsaufklärung – Prävenkules

Am 22. November 2008 erhielt der bekannte Gesundheitspublizist und Medizinjournalist Professor Hademar Bankhofer den Deutschen Preis für Gesundheitsaufklärung – Prävenkules aus Anlass der 40sten Medica in Düsseldorf. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik (DKGD) e.V. vergibt den Preis an herausragende Persönlichkeiten in der Gesundheitsaufklärung seit 2008 jährlich. Den Sonderpreis des Prävenkules erkannte das Preiskomitee der Redaktion der Zeitschrift Brigitte für die „Brigitte Diät“ zu. Das Ernährungskonzept ist seit vielen Jahren einmalig erfolgreich und wissenschaftlich fundiert. Die Brigittediät ist eine Diät, die bei den Menschen ankommt und ihnen dauerhaft beim Gewichtsmanagement hilft, machte Sven-David Müller, 1. Vorsitzender des DKGD, deutlich.

Nach der Laudatio auf Professor Hademar Bankhofer, die Hans-Joachim Bädorf, Geschäftsführender Vorsitzender des Verbandes Deutscher Kneippheilbäder und Kneippkurorte, hielt, erklärte Müller: „Wir zeichnen Herrn Professor Bankhofer aus, weil er seit 35 Jahren beharrlich im Bereich der Gesundheitsaufklärung arbeitet. Und zwar mit höchstem Engagement und in allgemein verständlicher Weise. Er setzt sich für eine gesunde Lebensweise ein, die mit gesunder Ernährung und Bewegung sowie Entspannung einhergeht. Wir zeichnen ihn auch aus, weil er mit seinen Botschaften bei der Bevölkerung wirklich ankommt und etwas bewirkt. Er ist damit in hervorragender Weise ein Kommunikator der Gesundheitsförderung und Diätetik und das im gesamten deutschsprachigen Raum.“. Hans-Joachim Bädorf verdeutlichte in seiner Laudatio, dass Hademar Bankhofer für Millionen Senioren auch persönlich ein Vorbild ist. Er beweist, dass eine gesunde Lebensführung, wie sie auch das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik rät, vital und gesund erhält.
Professor Bankhofer nahm den Prävenkules-Pokal freudig und stolz entgegen und betonte: „Dieser Preis ist für mich ein großer Ansporn.
Er ist ein Beweis dafür, dass meine Arbeit richtig, wichtig und gut ist.“ Abschließend hob er nachdrücklich hervor: „Ich versichere Ihnen allen, dass ich so weitermache, so lange ich kann!“

Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik führte bei der Medica ein Seminar „Gesundheitsförderung und Diätetik“ mit dem Schwerpunkt Soja durch. Dem Verein liegt es am Herzen, auch mit wissenschaftlichen Veranstaltungen über das Fachpersonal hinaus den interessierten medizinischen Laien zu erreichen. Das ist durch diese Veranstaltung gelungen. Soja hat einen festen Platz in der Ernährung vieler Menschen, und die Inhaltsstoffe des Soja rechtfertigen durchaus ihren Einsatz in der Prävention und sogar Therapie von Erkrankungen wie Osteoporose, bestimmten Krebserkrankungen sowie Wechseljahrsbeschwerden. Aktuelle Studien legen nahe, dass Soja zukünftig eine Bedeutung im Gewichtsmanagement haben könnte. Das DKGD ist eine interdisziplinär ausgerichtete Fachorganisation, die sich der ganzheitlichen Gesundheitsförderung und Diätetik im humanistischen Sinne der Lehre einer gesunden Lebensführung widmet. Die Medica ist mit rund 140.000 Besuchern die weltweit bedeutendste und größte Medizin-Fachmesse, die jährlich in Düsseldorf stattfindet.

Fit statt fett

Gesunde Vorsätze für 2008: Essen, Entspannung und Ertüchtigung fördern die Gesundheit

Damit Deutschland nicht länger ein krankes und dickes Land bleibt, fordern Experten des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik (DKGD) e.V. die Bevölkerung zum Jahresstart 2008 zu mehr Aktivität für ihre Gesundheit heraus. „Ich bewege mich weniger und esse mehr“ ist wohl der Vorsatz, den die meisten Menschen in Deutschland einhalten, und das zu ändern, haben sich die DKGD-Experten vorgenommen, teilt heute der Vereinsvorsitzende, Sven-David Müller-Nothmann, mit. Aber Gesundheitsförderung bedeutet mehr als fünf Tage (Heil-)Fasten und den zweimaligen Besuch des Fitness-Centers, macht Mareike Carlitscheck, Internetbeauftragte des Vereins und Sport-Übungsleiterin, deutlich. Viele Menschen denken bei Sport sofort an Muskelkater und Olympia. Dabei ist es für untrainierte Menschen schon ausreichend, jeden zweiten Tag eine halbe Stunde zügig spazieren zu gehen. Männer verausgaben sich beim Sport oftmals und missachten, dass zu viel Sport für Untrainierte eher gesundheitsgefährdend als gesundheitsförderlich ist. Noch immer setzen viele Menschen Gesundheitsförderung mit teuer, kompliziert und zeitaufwendig gleich.
Während früher „Essen und Trimmen, beides muss stimmen!“ für die Gesundheitsförderung galt, kommt heute die Entspannung und die Förderung des seelischen Gleichgewichts noch hinzu, erläutert Diplom-Pädagogin Almut Carlitscheck. Dabei hat Entspannung nichts mit pseudowissenschaftlichem, esoterischem Humbug zu tun, macht die Entspannungspädagogin deutlich. Dass Stress krank macht, ist wissenschaftlich erwiesen. Das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, wird nicht nur durch Übergewicht, sondern auch durch Stress erhöht. Einfache Entspannungsübungen wie Autogenes Training lassen sich gut in den Alltag integrieren.

Eine gesunde Ernährungsweise setzen viele Menschen noch immer mit trockener Vollwertkost, die nach nichts schmeckt und vorwiegend aus Körnern und Tofu besteht, gleich. Dabei macht eine gesunde Ernährungsweise Spaß und schmeckt lecker, macht Ernährungsexperte Müller-Nothmann deutlich, der daran erinnert, dass ein selbstgemachter Fischauflauf, eine deftige Linsensuppe, ein leckerer Obstsalat, ein wohlschmeckendes Champignon-Omelett oder eine aromatische Rote Grütze aus Beerenfrüchten zu den wichtigen Bestandteilen einer gesunden Ernährungsweise gehören können.

Wer bei gesunden Getränken an den vielgepriesenen Rotwein denkt, verkennt, dass hier Marketingstrategen und nicht etwa Wissenschaftler am Werk sind. Bedauerlicherweise fallen auch Ärzte auf die fragwürdigen Aussagen der Weinlobby herein und empfehlen ihren Patienten Rotwein. Und anstatt künstlicher Nahrungsergänzungsmittel empfiehlt das DKGD, auf natürliche Produkte wie Sanddornsaft, Bierhefe oder Tomatenmark zurückzugreifen. Anstelle spezieller probiotischer Joghurtprodukte empfehlen die Experten altbekannte Probiotika wie Kefir, frisches Sauerkraut oder Brottrunk.

Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik hat die Kampagne „Prominente pro Prävention“ mit Mister Gesundheit Professor Hademar Bankhofer und Schwimmweltmeister Mark Warnecke, der auch Ernährungsmediziner ist, gestartet. Wir möchten die Menschen wachrütteln, dass jeder für seine Gesundheit selbst verantwortlich ist und weder die Krankenkassen noch der Staat beim Einzelnen vorbeugen können. Das muss jeder selbst tun, betonen die DKGD-Experten abschließend, die die besten Tipps für mehr Gesundheit und Wohlbefinden für das Jahr 2008 bekanntgeben:

1.Mehr Entspannung durch Erlernen von Entspannungstechniken
2.Besser Essen und intelligent Trinken mit Gemüse, Frischobst sowie Mineralwasser
3.Mehr Muskelaktivität durch Spazierengehen und Treppen Steigen

In Zusammenarbeit mit dem Horn-Verlag in Bruchsal hat das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik jetzt die Broschüre „Fit statt fett“ herausgegeben, die per E-Mail kompetenzzentrum@email.de oder gegen Einsendung von drei Euro in Briefmarken beim Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V., c/o Mareike Carlitscheck, Adolphstraße 5, 50679 Köln angefordert werden kann. Weitere Informationen: www.dkgd.de .