Die teuersten Klingen der Welt geklaut

Scharfe Beute: Diebe stehlen unverkäufliche Messer von japanischer Schmied-Legende

Rund eine halbe Million sind die Messer wert, die Einbrecher bei einem Messerimporteur in der Nähe von Berlin erbeuteten. Doch allzu viel Freude werden sie an ihrem Raubzug nicht haben: Unter den gestohlenen Messern befinden sich viele handgeschmiedete Unikate wie zum Beispiel vier handgefertigte Messer der japanischen Legende Okishiba Masakuni, die 20.000 Euro pro Stück kosten und aufgrund ihrer Seltenheit auch als Hehlerware ausgesprochen heiß sind.

Okishiba Masakuni – die teuersten Klingen der Welt

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Einbruch bei Frank Rosin

In der Nacht auf Freitag (11.09.) drangen Unbekannte nach Aufhebeln einer Tür in die Räume des Restaurants Rosin in Dorsten an der Hervester Straße ein. Die Täter entwendeten hochwertige Spirituosen, ein Laptop und hochwertige Kochmesser.

Frank Rosin, Koch des Jahres 2009/10, arbeitet mit CHROMA type 301 Küchenmesser. Frank Rosin gegenüber dem Gourmet Report: „Alles gestohlen – Die Diebe hatten einen guten Geschmack“.

Sollten Ihnen derzeit im Raum Recklinghausen/Dorsten gutgepflegte CHROMA type 301 Messer angeboten werden, informieren Sie bitte die Polizei!

Feinschmecker-Diebe

Aus einem Fabrikgebäude in Brislach/BL (Schweiz) wurden 115 Kilogramm Morcheln gestohlen. Dies geschah bereits schon einmal im April diesen Jahres
Am Dienstag Abend vergangener Woche wurden aus einem Fabrikgebäude in der Laufentaler Gemeinde Brislach anlässlich eines Einbruches rund 115 Kilogramm getrocknete Morcheln im Gesamtwert von rund 57’500 Franken gestohlen. Die Morcheln befanden sich in 460 Säckchen à 250 Gramm.

Von den Tätern fehlt bislang jede Spur, die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen. Wem zum Beispiel in den letzten Tagen auf ungewöhnliche Weise Morcheln angeboten worden sind oder wer sonst sachdienliche Angaben machen kann, ist gebeten, sich mit der Alarmzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal in Verbindung zu setzen, Telefonnummer 0041 61 926 35 35.

Stiftung Warentest – Fahrradschloss

Fahrradschloss von Profex

Falsches Versprechen

Ein Fahrradbügelschloss für 14,95 Euro. Hochwertig und aufbruchsicher. Testurteil: gut. Klingt nach einem Schnäppchen, was Baumärkte da offerieren. Entpuppt sich aber als Flop. Der Schnelltest klärt auf.
Ein Bügelschloss für 15 Euro, das nehmen Baumarktkunden gerne mal mit. Auch wenn ein Fahrradschloss gerade nicht auf der Einkaufsliste steht. Das Bügelschloss von Profex ist schwarz und schwer; wirkt für Laien erstmal solide. Auf der Verpackung prangt das Logo der Stiftung Warentest. Testurteil gut, behauptet der Aufdruck. Baugleich mit Sekura KB 302 steht auch noch dabei. Aufmerksame Fahrradfreunde wurden stutzig und informierten die Stiftung Warentest.
Die schickte ihre Einkäufer los. Sie fanden das Bügelschloss bei Bauhaus und Toom. Preis: 14,95 Euro bzw. 14,99 Euro. Ist das Profex Bügelschloss tatsächlich identisch mit dem Sekura KB 302? Dieses Bügelschloss hatte den Aufbruchtest im Juli 2007 gut überstanden. Das Sekura war damals das billigste gute Bügelschloss im Test. Preis: etwa 13 Euro. Das jetzt verkaufte Profex Schloss sieht praktisch genauso aus: Ein Stahlbügel mit schwarzer Kunststoffhülle, das Schloss in schwarz und eine silberne Applikation in der Mitte. Beim Sekura Schloss ist die Applikation orange. Kaum ein Unterschied. Die Einkäufer schlugen zu.
Die Aufbruchexperten im Testlabor fackelten nicht lange. Das erste Profex Schloss öffneten sie mit bloßen Händen: Kräftig ziehen und gegen den Fahrradrahmen abstemmen. Das Schloss hatte so viel Spiel, dass es nach 30 Sekunden nachgab. Ein Ausrutscher vielleicht, das Ding wirkte besonders wacklig. Aber auch die anderen Profex-Schösser halten nicht, was sie versprechen. Aufbruchsicher? Von wegen. Mit einer Eisensäge brauchen Diebe nur ein bis zwei Minuten. Auch dem Bolzenschneider kann das Profexschloss nicht trotzen. Nach nur zweieinhalb Minuten ist der Stahlbügel durchgebissen.
Ein gutes Fahrradschloss sollte Diebe für mindestens drei Minuten beschäftigen. Ist das Fahrrad bis dahin nicht befreit, geben Diebe meist auf. Das Sekura KB 302 hatte diesen Test bestanden. Das Bügelschloss von Profex fällt durch. Der Stahlbügel ist hier deutlich schwächer und offenbar von minderer Qualität. Der Bügel besteht auch nicht aus 14 Millimeter Stahl, wie angegeben. Es sind nur 12. Die restlichen 2 Millimeter sind Kunststoffhülle. Kurzum: Das Profex-Schloss hält nicht, was es verspricht. Und es schmückt sich mit einem Testurteil, das es nicht verdient.

Tipps zur Reisevorbereitung

Eine gestohlene Handtasche kann so manchen Urlaub vermiesen und ein ausgeräumtes Haus führte schon oft zu einem bösen Erwachen nach der Rückkehr aus einem entspannten Urlaub. Das muss nicht sein.

Damit Urlaubsreisende nicht unnötig in Schwierigkeiten kommen und die Heimkehr nicht für böse Überraschungen sorgt, hat das Internet-Fundportal Fundbuero24 jetzt eine Reihe von Urlaubstipps zusammen gestellt, die Reisenden helfen, ihren Urlaub vorzubereiten.
Von wichtigen Tipps für die Sicherung von Haus und Grund bis zu Kniffen, mit denen Reisende am Urlaubsort ausgetrickst werden, reicht die Beschreibung.
Als Download gibt es eine Liste, in die man Wertegegenstände mit allen wichtigen Informationen eintragen kann. Das hilft im Falle des Falles der Polizei und erleichtert es Versicherungen, entstandene Schäden zu begleichen.

Unter ‚Reisen‘ trägt das Fundportal wichtige Tipps für die Reisevorbereitung und unterwegs zusammen, damit Urlaubern möglichst wenig passiert. Dazu gehört zum Beispiel der Hinweis, Leitern, Stühle und Tische vor der Abreise sicher zu verstauen, damit Diebe keine Steighilfen finden. Unterwegs empfiehlt es sich, Taschen dicht am Körper und von der Straße abgewandt zu tragen, damit keine Diebe vom Motorrad aus zugreifen können. Schnelle Beute für Diebe verhindert man auch, indem man bei Tankstopps das Auto verschließt – inklusive Fenstern und Schiebedach.

„Im Stress der Reisevorbereitungen geraten auch selbstverständliche Dinge leicht aus dem Auge“, erläutert Franz-Rudolf Borsch, Inhaber von Fundbuero24, die Hilfen im Internet. Mit ihr erweitert das Portal seine Tipps um einen weiteren wichtigen Punkt. Hinweise zu Einbruchsicherung, gegen Taschendiebe und für Sicherheit in der Freizeit finden sich schon seit längerem im Bereich Service.

www.fundbuero24.de

Mietwagen-Schwindel

VOX entlarvt die Tricks der Mietwagen-Diebe
Die Mietwagen-Diebe werden immer dreister. Mit einem gefälschten Mitarbeiter-Ausweis der Autovermietung lauern sie Kunden auf, die ihren Mietwagen zurückgeben wollen. „Der Mitarbeiter-Trick funktioniert erschreckend gut“, sagt Peter Stützer, Moderator des VOX-Automagazines „auto motor und sport tv“. „Wir haben das für die nächste Ausgabe unseres Magazins mit der versteckten Kamera vor einer Kölner Autovermietung ausprobiert. Unsere Trefferquote lag bei 100 Prozent. Innerhalb einer guten halben Stunde haben uns alle acht Kunden, die wir angesprochen haben, ihr Auto überlassen – keiner hat sich etwa über die fehlende Kontrolle gewundert.“ Die Kunden haben das Nachsehen. Sie haben „grob fahrlässig“ gehandelt und müssten den gestohlenen Wagen ersetzen.

Der „Nachteinwurf-Trick“ der Mietwagen-Diebe ist noch dreister: Sie kleben außerhalb der Geschäftszeiten einen Briefkasten gut sichtbar in den Eingangsbereich der Autovermietung. Das Logo der Verleihstation reicht aus, um zu später Stunde leichtgläubige Opfer dazu zu bewegen, den Schlüssel ihres Mietwagens dort einzuwerfen. Im Morgengrauen ist dann nicht nur der Briefkasten sondern auch das Auto spurlos verschwunden.

Vor allem die großen Autovermieter sind Opfer der Diebe – doch die wollen darüber nicht reden. Allein in Köln sind es pro Jahr rund 100 Autos, die den Verleihern gestohlen werden. Das Landgericht hat gerade eine osteuropäische Schieberbande zu insgesamt neun Jahren Haft verurteilt – 36 Mietautos im Wert von 1,2 Millionen Euro gingen auf ihr Konto.

„auto motor und sport tv“, Sonntag, 5. Juni, um 17 Uhr, bei VOX